Monat: Oktober 2018

Slow Down Guide Nürnberg – der etwas andere Guide für die Frankenmetropole

Slow Down, genieße den Augenblick und lebe etwas bewusster. Aktuell sind diese Themen in aller Munde und wirklich sehr populär. Kein Wunder! Denn die Geschwindigkeit, mit der wir unser Leben mittlerweile leben, ist mindestens beachtlich. Aber eigentlich ist sie besorgniserregend.

Alles ist nur noch schnell: Das Essen, das Einchecken im Hotel, der Konsum…

Dieses Jahr habe ich mein Leben vollkommen umgekrempelt. Für einige nicht sichtbar, für viele umso mehr. Ich habe nicht wirklich etwas verändert – ich habe nach wie vor denselben Job (so fast), dieselbe Wohnung, denselben Mann an meiner Seite und meine Freunde sind größtenteils ebenfalls dieselben geblieben. Aber ich habe das Gefühl endlich zu leben! Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich viel mehr mit meinem Mindset und zwar zu so ziemlich allen Dingen und Menschen, die mich umgeben. Ich habe meine Weltanschauung verändert und lebe seitdem viel bewusster.

 

Umso glücklicher war ich, als ich von dem Projekt Slow Down erfuhr. Marco von MUCBook hat den Slow Down Guide schon sehr erfolgreich in München aufgelegt und zeigte mir den Flyer bei einer Veranstaltung, bei der er und ich Teil der Podiumsdiskussion waren. Ich war sofort Feuer und Flamme und habe ihn gefragt, ob es das in anderen Städten auch geplant ist. Kurze Zeit später haben wir uns darauf geeinigt, dass wir den Slow Down Guide auch in Nürnberg umsetzen.

Aber was ist der Slow Down Guide?

Es ist eine Informationsquelle. In erster Linie ist es ein Guide, ein Flyer mit schön gestalteten Stadtplänen. In zweiter Linie ist es eine Quelle für Inspiration – sowohl in der Printversion als auch digital verfügbar. Touristen bekommen Informationen welche Restaurants, Shops oder Museen es wert sind besucht zu werden. Einheimische entdecken darin den ein oder anderen Geheimtipp.

Nach jahrelanger Tätigkeit als Mystery Tester, super Kontakten zur Gastro- und Event-Szene in Nürnberg, freue ich mich auf ein Projekt, das einfach zu 100% zu mir passt. Wie Du weißt wähle ich meine Kooperationspartner für den Blog bewusst aus. Das Gleiche mache ich auch mit Auftraggebern. Es bringt nichts die Ungewissheit der Selbstständigkeit auf sich zu laden und anschließend genau so weiterzumachen wie bisher. Umso mehr freue ich mich, dass mein Plan aufgeht und ich mich mit schönen Dingen beschäftigen kann.

Und der Slow Down Guide wird wirklich schön werden!

Wir haben bereits einen Instagram Kanal gestartet, der Dich bis zum Veröffentlichungstermin des eigentlichen Guides begleiten wird. Dort findest Du alle Restaurants, Shops, Museen und Hotels, die im Slow Down Guide vertreten sein werden. Der Guide ist übrigens kostenlos und wird an vielen Distributionsstellen ausgelegt werden. Wir hoffen bis zum Beginn der Weihnachtssaison soweit zu sein und diesen veröffentlichen zu können.

 

 

Der Instagram Account zum Slow Down Guide Nürnberg: instagram.com/slowdown_nuernberg

Du darfst Dich auf einen Guide freuen, der einen Mehrwert liefert, zahlreiche Informationen enthält und kein Werbeflyer, wie man ihn sonst kennt, ist. Wir wollen keine Anzeigenplätze verkaufen, sondern den teilnehmenden Unternehmen – seien es Restaurants oder Shops – die Möglichkeit bieten, ihre Gäste für sich zu begeistern! Im Jahr 2018 funktioniert das mit Content in Form von Informationen, Bildern und Texten viel besser als mit einer Anzeige, die in jedem Stadtmagazin erscheint, ohne jemals an das Magazin angepasst worden zu sein.

Wir wollen uns mit dem Guide bewusst abheben und ein handliches Format bieten. Meinen Slow Down Guide Munich hatte ich schon zig Mal in der Hand – und jedes Mal entdecke ich etwas Neues. Der Guide ist übersichtlich gestaltet, enthält Stadtpläne, die von einer Illustratorin mit viel Liebe erstellt wurden und bietet alle Informationen, die ein Tourist oder ein bewusst lebender Einheimischer benötigt.

Aber versteh mich nicht falsch: Es ist kein Guide für Bio-zertifizierte Läden, alternative Einrichtungen oder vegane Restaurants. Ja, das alles findet sich im Guide, aber noch viel mehr!

Es geht um soziale Richtlinien im Unternehmen. Darunter verstehen wir einen fairen und fortschrittlichen Umgang mit Mitarbeitern und Dienstleistern. Regionaler Rohstoffbezug spielt eine wichtige Rolle. Lokale Handelsbeziehungen sollen verstärkt und ausgebaut werden, der Bezug lokaler Produkte priorisiert.

Nicht zu vergessen das gesellschaftliche Engagement. Das Unternehmen sollte vorbildlich im Bereich Social Responsibility agieren und sich für eine lebenswerte Stadt engagieren. Nachhaltigkeit spielt eine ebenso große Rolle. Schonender Umgang mit Ressourcen ist wichtiger denn je! Wir haben keine 25 Erden zur Verfügung, sondern nur diese eine.

Und last but not least legen wir bei der Auswahl unserer Kooperationspartner große Wert auf das Handwerk. Unternehmen, die den Erhalt und die Förderung traditioneller Handwerkstechniken schätzen, werden ebenso vorgestellt wie Manufakturen.

Mit dem Slow Down Guide Nürnberg erhälst Du Anregungen Shops, Restaurants und schöne Orte im Allgemeinen aufzusuchen, die einbißchen mehr tun, als die anderen. Slow Down und lasse Dich inspirieren.

Sobald der Guide verfügbar ist, werde ich das nochmal hier auf dem Blog erzählen. Bis dahin kannst Du dem Instagram Account folgen und gerne auch Deine Vorschläge einreichen. <3

 

 

 

Wo Du wirklich Kunden für Dein Business findest und wie ich es geschafft habe

Egal womit Du Dich selbständig machst: Irgendwann kommst Du an diesen nervigen Werbeanzeigen in so gut wie allen sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei. An jeder Ecke gibt es unglaublich viele Tipps wie Du mit Deinem Business an Deine Traumkunden kommst. Es gibt Challenges, die Dir dabei helfen sollen herauszufinden wie Du Deine Kunden anziehst. Es gibt Kundenmagnete, Coachings zur Kundenfindung und all das kostet nach einer kostenlosen Challenge, versteht sich, eine Menge Geld.

Jedes Angebot hat seine Daseinsberechtigung. Und wenn das jemandem hilft, dann soll er oder sie das bitte unbedingt wahrnehmen. Wenn die Nachfrage da ist, warum nicht das entsprechende Coaching, den Online-Kurs oder ein sonstiges Angebot kreieren?

Dieser Artikel ist für all diejenigen, die keine Challenge machen wollen, sondern in nur wenigen Minuten erfahren möchten, wie sie Kunden finden. Ob das dann Deine Traumkunden sind, das musst Du schon selbst herausfinden. Jeder ist für sein Glück respektive seine Kunden selbst verantwortlich.

„Meinen ersten Auftrag bekam ich nachdem ich in einer XING-Gruppe kommentiert habe.“

 

Das war´s. Zwei Minuten meiner Zeit – ein laufender Auftrag, der mir monatlich Geld einbringt.

Klingt zu einfach? Das war es auch.

Was ich an dieser Stelle jedoch nicht verschweigen möchte, ist die Tatsache, dass ich bereits seit 2005 auf XING angemeldet bin. Zwar war ich nicht durchgehend die letzten 13 Jahre gleichermaßen aktiv, aber immer mal wieder, phasenweise.

Und das ist meiner Meinung nach auch das größte „Geheimnis“, das Dir in keiner Challenge verraten wird. Es bringt wenig mit Beginn der Selbstständigkeit einen Blog zu starten und darüber zu schreiben was Du so den lieben langen Tag so machst oder worin Du Experten-Wissen hast (noch so ein Buzzwort in diesem Bereich).

Wen willst Du heutzutage damit beeindrucken und wie willst Du für die Sichtbarkeit sorgen?

Ich weiß, dass es hart klingt und vielleicht meint Du gerade, dass das Leben unfair ist. Ich halte dagegen und behaupte einfach ganz frech, dass es genau so wie es ist extrem fair ist. Warum sollten 13 Jahre auf einem Business-Netzwerk nicht belohnt werden? Schließlich willst Du doch mit Deinem Blog auch schnelle Reichweiten aufbauen und suchst nach „DEM Geheimrezept“?

Aber mit einem Netzwerk ist es nicht getan.

Meinen zweiten Auftrag bekam ich, weil ich auf Facebook kommentiert habe. Dort bin ich seit 2008 angemeldet und kenne die Person, die mich angeschrieben hat, seit nunmehr fast drei Jahren. Auch so ein „Glück“ oder „Zufall“.

Für Ausreden dieser Art habe ich leider gar kein Verständnis, deshalb weiter im Text.

Auftrag Nr. drei kam nach einer Veranstaltung, die ich moderiert habe. Im Übrigen ohne Honorar. Ich werde auch oft gefragt, wie ich zu „unbezahlter Arbeit“ stehe. Dazu schreibe ich gerne einen separaten Blogpost, weil es mir wichtig ist Dir zu zeigen, dass die Fragestellung falsch ist und es keine „unbezahlte Arbeit“ gibt. Gerade bei Bloggern ist das ein ganz großes Thema. Vor allem bei den kleineren Bloggern und denjenigen, die gerade mit dem Bloggen anfangen. Wie gesagt, das Thema ist einfach zu vielfältig, um es hier in zwei Sätzen zu behandeln. Deshalb wird es noch einen separaten Blogpost geben.

Aber zurück zum Auftrag Nummer drei. Tatsächlich hat einer der Podiumsteilnehmer seine Idee mit mir geteilt und ich fand sie sofort genial. Ich habe ihm vorgeschlagen ihn beim Projekt zu unterstützen und freue mich sehr Dir schon morgen alles im Detail über dieses Projekt zu erzählen. Nur soviel vorab: Es geht um gutes Essen, tolle Shops und noch viele Insights rund um Nürnberg. Das Ganze wird Anfang Dezember veröffentlicht und ich bin mehr als happy Teil dieses Projekts zu sein.

Auftrag Nummer 4 bekam ich per Instagram. Damit habe ich dann bald alle Netzwerke durch, nicht wahr? Jedenfalls bekam ich eine Anfrage als Direktnachricht. Daraufhin folgte ein Telefonat, ein Treffen und der Vertragsabschluss. Wie die Person auf meinen Account kam, konnte sie sich nicht mehr erinnern. Und ganz ehrlich: Mir geht es oft genauso! Wenn ich von a nach b klicke und von dort aus nach c, stoße ich oft an richtig coole Infos und muss mir den Link unbedingt sofort speichern. Wenn ich das nicht tue, habe ich keine Chance meinen Weg zu diesem Link nachzuvollziehen. Gerade das nächtliche Surfen führt mich oft auf die besten Webseiten und Social Media Kanäle.

Jetzt denkst Du Dir vielleicht: OK, schön und gut, aber wie komme ich jetzt an die Kunden? Hast Du konkrete Tipps?

Klar habe ich die! Es ist keine Abkürzung (sorry, die gibt es wirklich nicht) und kein Geheimtipp. Im Grunde sollte sich jeder Selbstständige mit Marketing beschäftigen. Ja, ich rede mich leicht. Ich habe BWL mit dem Schwerpunkt Marketing studiert, über 12 Jahre Berufserfahrung im Marketing und Vertrieb und weiß wovon ich spreche. Auch in meinem Masterstudium habe ich mich für Markt- und Werbepsychologie entschieden. Aber weißt Du was? Auch ich bin längst nicht perfekt und mache auch Fehler.

Aber das ist gar nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass Du rausgehen sollst. Sprichwörtlich aber auch virtuell (hey, es ist immerhin 2018!)

Meine Tipps wie Du Deine Kunden findest:

1.Branding

Wer bist Du und wofür stehst Du? Weiß man das sofort oder muss man sich erst durch Deine gesamte Webseite durchwühlen, um es zu verstehen?

Heute hat einfach niemand Zeit. Wenn ich jemanden suche und auf seine Webseite / sein social media Profil komme, will ich auf den ersten Blick sehen worum es geht. Die Webseite lädt nicht oder ist nicht mobil optimiert? OK, Bye! Ja, ich weiß, klingt extrem hart. Und mit Sicherheit wird Dir der eine oder andere Fehler verziehen. Aber willst Du den potentiellen Kunden wirklich ziehen lassen? Dasselbe gilt übrigens für alle Branchen, auch für Online-Shops. Dort will ich auf den ersten Blick das Angebot sehen, gleich wissen wie ich bezahlen kann und alle wichtigen Infos nicht erst suchen müssen.

Mein Branding ist ganz einfach: Ich bin die, die in Nürnberg und München „irgendwas mit Social Media, Influencern und Events“ macht. Klingt vielleicht zu allgemein, aber es funktioniert. Außerdem bin ich die mit dem Lifestyleblog über ihre Selbstständigkeit – auch schon oft gehört.

Wie willst Du wahrgenommen werden?

2. Präsenz

Am besten zeigt man Präsenz schon bevor man etwas von anderen Menschen möchte (= Aufträge). Es ist immer besser spät als nie anzufangen, aber bitte mit der richtigen Einstellung. Vor allem bringt es wenig links und recht zu schielen und auf die Kontakte anderer neidisch zu sein.

3. Zu hohe Erwartungen

Gary Vaynerchuk hat dazu einen Klassiker geschrieben: „Jab, jab, jab right hook.“ Ich habe schon mit x Leuten über das Buch gesprochen. Die meisten interpretieren das als „drei Kundenkontakte vor dem Kauf“. In Wirklichkeit mein Gary V damit, dass man den Menschen drei Mal etwas gibt – ohne einen Gegenwert zu erwarten. Erst dann… Aber das weißt Du schon selbst.

4. Mehrwert

Welches Problem löst Du und wie kannst Du dem Kunden helfen? Was kannst Du besonders gut und vor allem wo hast Du Erfahrung? Natürlich kann man sich bereits nach dem Studium selbstständig machen. Aber was genau willst Du Deinem Kunden dann anbieten? Nicht falsch verstehen, irgendwo muss man ja anfangen und

5. Bleibe realistisch 

Von jetzt auf gleich wird man nicht ausgebucht sein. Außer Du gehörst zu dem 1% der Menschen, denen es so geht. Oder aber Du nimmst ein Angebot an, das Dich von Anfang an voll auslastet. Dann wärst Du jedoch ein Freelancer, kein Selbstständiger per Definition und das ist ein Unterschied.

Eine gewisse Bodenständigkeit ist enorm wichtig. Anfangs wirst Du viele „unproduktive“ Stunden haben, also Stunden, die Du dem Kunden gar nicht in Rechnung stellen kannst. Aber mit der Zeit werden diese weniger (im Optimalfall) und Du kannst Dich immer weiter steigern. Übrigens habe ich vor Kurzem einen genialen Weg entdeckt das Ganze zu tracken. Dazu aber mehr in einem separaten Artikel.

6. Geduld 

Und über allem steht die Geduld. Ja, ich weiß, es ist nicht einfach. Wenn ich an die letzten Monate denke, dann frage ich mich auch warum ich mich so gestresst habe. Versetze ich mich aber in meine Lage vor gerade mal 3-4 Monaten, kann ich es sehr gut verstehen. Damals hatte ich zwei unglaublich mikrige Aufträge und jeder, wirklich jeder, hat mir „den einen großen Auftrag“ gewünscht.

Am Ende kam alles anders und ich habe für mich beschlossen eben keinen „einen großen Auftrag“ anzunehmen. Vielleicht noch nicht. Vielleicht werde ich das nie tun. Seit wenigen Wochen weiß ich genau was ich machen will und welche Aufträge so gar nicht zu mir passen. Erst jetzt, nach über einem halben Jahr der Selbstständigkeit, ist mir klar, was genau ich den lieben langen Tag machen will. Bei mir ist es eine Mischung aus eigenen Projekten und Kundenprojekten. Ich kann sowohl kreativ sein als auch meinen Kunden strukturiert weiterhelfen. Genau diese Mischung macht mich aus.

Aber über all dem stand die Geduld. Ohne die kommt man nicht weit bzw. dreht man als Selbstständiger irgendwann durch. Ich wäre es fast. Mach Du nicht denselben Fehler.

Team BUREAUStyle wächst und ich suche eine/n Praktikant/in

Anna Benz-Reichenauer • Bloggerin bei BUREAUStyle • selbstständig mit benz reichenauer communication. in Nürnberg

Titelfoto/Fotografin: Velia Sellner

Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis ich das Thema Gründung hinter mich bringen konnte. Wahnsinn! Ich habe bereits hier ausführlich darüber erzählt. Der Beitrag trägt den Titel „Warum Du Dich als Gründer vernetzen solltest“. Und tatsächlich ist es genauso gekommen.

Aber der Reihe nach.

Vergangene Woche war ich beim StartUp Pitch in Lauf bei Nürnberg. Neben mir haben neun weitere Unternehmen bzw. Gründer gepitcht. Alles in allem war es eine überschaubare Veranstaltung und es waren fast nur die Gründerteams anwesend. Dennoch hat sich der Abend für mich schon jetzt mehr als gelohnt, denn ich habe bald nach dem Pitch eine E-Mail mit einer Bewerbung erhalten. Wahnsinn, oder?

Genau so sollte es immer laufen: Man sagt der Community was man haben möchte und dann bekommt man genau das. Für mich ist es jedes Mal eine irre Wertschätzung, wenn sich jemand bei mir bewirbt!

Leider hat sich der Gründungsprozess so lange gezogen, dass ich meine Praktikantin Nathalie, die mich beim 3. BloggerBUREAU im April unterstützt hat, nicht einstellen konnte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an Nathalie für ihre Unterstützung (absolut ehrlich gemeint!) und für die Behörden für ihre Langsamheit (absolut unehrlich gemeint!).

Bevor ich mich aber auf das Negative fokussiere, schaue ich nach vorne. Immer!

Und so suche ich jetzt gleich zwei Leute – Wahnsinn, oder? Ich kann es selbst noch kaum glauben! Aber ich habe aktuell so viele Aufträge (und noch mehr Anfragen), dass ich das niemals werde alleine bewältigen können. Abgesehen davon hatte ich nie vor die typische Freelancerin zu werden, sondern habe von Anfang an das Ziel verfolgt eine Agentur aufzubauen. Ich will keine Full Service Agentur, da ich sie selbst eher strange finde. Sorry, aber wer kann schon alles?

Stattdessen habe ich genaue Vorstellungen davon wie ich arbeiten möchte und wie ich in Zukunft leben möchte. Es ist extrem wichtig eine Vision zu haben und Mitarbeiter gehören für mich einfach dazu.

Ich weiß genau welchen Typ Mitarbeiter ich suche:

  • motiviert
  • wissbegierig
  • und immer bereit sich weiterzuentwickeln

Abschlüsse oder Noten sind mir herzlich egal. Gerade weil ich Abi, Studium, noch ein Studium und eine Ausbildung vorweisen kann, weiß ich wie wenig all diese Abschlüsse aussagen. Ich kenne Menschen mit Dr. Titel, die nicht von 12 auf Mittag denken können und Menschen ohne Abschluss, die einfach unglaublich fit im Kopf sind. Titel und Abschlüsse sagen für mich wirklich Null Komma Null aus. Sorry an alle, die auf ihren 1,0 Abschluss stolz sind. Es ist wirklich eine Leistung und ich möchte diese niemandem absprechen. Es ist super sich anzustrengen und tolle Noten zu schreiben. Allerdings nur dann, wenn man auch nach dem Abschluss performt und sich nicht auf seinem tollen Titel ausruht.

Just my 2 cents.

So, jetzt habe ich genug geschrieben.

Wen suche ich eigentlich? 

Im Grunde suche ich zwei Leute: einen Pflichtpraktikanten (m/w/d) und einen Grafik-Designer (m/w/d).

Eine Grafik-Designerin hat sich bei mir beworben und kommende Woche findet das Vorstellungsgespräch statt. Dennoch freue ich mich über weitere Bewerbungen, denn zum einen weiß man nie, ob es auf Anhieb funktioniert (vielleicht will ja sie nicht?) und zum anderen kann es sein, dass ich so viel mehr Arbeit habe, dass ich mehrere Personen beschäftigen kann.

Was den Praktikanten angeht, so suche ich jemanden, der/die BWL mit Schwerpunkt Marketing oder Vergleichbares studiert. Wichtig ist mir vor allem, dass Du motiviert bist täglich Neues zu lernen. Ich werde meine Erfahrung aus über 10 Jahren im internationalen Marketing- und Event-Business mit Dir teilen. Im Gegenzug erwarte ich mir viele frische Ideen und Spaß an der Arbeit. Dass man bei mir keinen Kaffee kochen muss, versteht sich von selbst.

Hier die Stellenausschreibung für die Praktikanten-Stelle: Stellenausschreibung_Praktikum 

Selbstverständlich erhälst Du ein Praktikumszeugnis und einen genauen Einarbeitungsplan. Du wirst mit mir zahlreiche Events besuchen und Dich auf meine Kosten weiterbilden können. Wenn es gut zwischen uns passt, wird das Praktikum verlängert bzw. in ein Arbeitsverhältnis umgewandelt.

Und jetzt bleibt mir nur zu sagen, dass ich mich schon wie eine Wahnsinnige auf die Bewerbung und die Zusammenarbeit freue! Bitte schreibe mir bei Interesse einfach eine E-Mail an anna { at } benz-reichenauer.de