August Review – Was ich im August geschafft habe und mein erster virtueller Assistent

Immer wenn ein Tag, eine Woche, ein Monat vergangen ist, denken wir an die Dinge, die wir nicht geschafft haben. Wir wäre es zur Abwechslung damit darüber nachzudenken was man alles GESCHAFFT hat?

Ich lade Dich ein Dir mit mir zusammen mehr positive Gedanken zu machen. Nein, das wird jetzt kein esoterischer Post – das wäre nicht ich. Aber ich finde es tatsächlich sehr nützlich sich vor Augen zu führen, was man in einem bestimmten Zeitraum erreicht hat.

Soll ich anfangen?

OK, das ist meine Liste:

Ich habe im August ein hammergeiles Profil erstellt. 

Sorry, das muss ich jetzt mal so sagen. Ich saß eine gefühlte Ewigkeit darüber und dabei ist es noch immer nicht perfekt! Was ich mit „Profil“ meine? Es ist eine Art CV, aber sehr viel mehr. Ich habe in einem Dokument zusammengefasst was mich ausmacht, was ich kann und worin ich richtig gut bin. Im Grunde ist es ein Lebenslauf und eine About Me-Seite in einem. Aber es sind auch über zehn Jahre Berufserfahrung und ganz viele Überlegungen das Ganze auf so wenig Seiten wie möglich darzustellen. Und dennoch arbeite ich immer noch daran. Weil ich mit jeder Nachfrage, jedem Gespräch und durch jedes Feedback Ideen bekomme wie ich das Ganze noch mehr schärfen kann.

Falls Du ebenfalls einen CV, ein Profil oder ein MediaKit (für Blogger) suchst, dann schau unbedingt bei Canva vorbei. Dort gibt es zahlreiche Vorlagen, die bereits vorausgefüllt sind. So bekommt man eine Idee davon wie das eigene Profil aussehen könnte.

Weitere Beispiele habe ich hier auf dem Pinterest Board gesammelt:

Ich habe meinen ersten Online-Kurs konzipiert und durchgeführt. 

OMG, wie lange wollte ich das schon ausprobieren? So wie ich der Meinung bin, dass jeder ein Influencer sein kann, bin ich auch der festen Überzeugung, dass jeder sein wissen (online) teilen kann, wenn er möchte. Vielleicht hat nicht jeder einen Plan davon wie er sein Wissen monetarisiert, aber das kann man sich schnell aneignen. (Wenn Du Fragen hast, kannst Du mir aber auch jederzeit eine E-Mail schicken. Die Adresse steht im Impressum.)

Ich bin einfach stolz auf mich, dass ich mich überhaupt getraut habe und vor allem endlich mal die Zeit gefunden habe das zu machen. Du kennst das bestimmt: Tausend Ideen, aber nichts bringt man wirklich weiter. Hier hilft es einfach nur Prioritäten zu setzen und Schritt für Schritt an seinen Zielen zu arbeiten.

Ich habe das BloggerBUREAU Consulting Projekt zusammen mit Robert gestartet. 

Robert und ich haben uns 2015 während meiner Zeit bei Porsche kennengelernt. Er hat mich über XING kontaktiert und wir haben vereinbart, dass er und ein Kollege von ihm in der Porsche-Zentrale vorbeischauen. Nach kurzer Zeit haben wir festgestellt, dass wir beide aus Nürnberg kommen. Damals war ich schon wieder auf dem Sprung in die Frankenmetropole und wir haben beschlossen in Kontakt zu bleiben…

Ein paar Blogger-Events auf denen Robert als Speaker und Mentor dabei war später haben wir nun unser „eigenes Ding“ am Start. Ich finde es immer großartig wenn aus Ideen Projekte entstehen und man diese mit Menschen, die man schon lange kennt (gefühlt kenne ich Robert länger als drei Jahre – und das ist absolut positiv gemeint!) umsetzen darf.

Check it out 😉

Das Foto ist von Velia Sellner. 

Im August habe ich mich vom Ballast befreit.

Ich habe wieder Dinge zum „Stromkasten der Liebe“ gebracht und war auch ein Mal am Flohmarkt, um Sachen zu verkaufen. Ich habe unzählige Pakete zur Post gebracht und noch mehr Anzeigen veröffentlicht. Diese Woche lag dann ein Flyer in meinem Briefkasten. Es ging um das Netzwerk nebenan.de. Kennst Du das? Es ist wirklich genial! Man meldet sich dort an und sieht nur seine Nachbarschaft. Gerade unter Nachbarn kann man Dinge tauschen, loswerden oder auch seine Hilfe anbieten. Es ist verrückt was in unserer Nachbarschaft (St. Johannis) los ist! Unzählige Kurse, Interessengruppen und irre viele Anzeigen. Gerade sperrige Dinge wie Sofas kann man dort gut loswerden. Wer will schon für ein Sofa durch die halbe Stadt gurken?

Meine Top 5 Plattformen / Möglichkeiten um Dinge zu verkaufen / zu verschenken sind aktuell: 

  • eBay Kleinanzeigen – funktioniert noch immer am besten
  • Flohmärkte – ich bin gerne an den Samstagen unterwegs
  • nebenan.de
  • „Stromkasten der Liebe“ – in St. Johannis
  • öffentliches Bücherregal am Dutzendteich (beim Gutmann)

Ich habe meinen ersten Freelancer über fiverr gefunden und habe seitdem einen virtuellen Assistenten in Pakistan. 

Ähm, ja, wo fange ich da an? Zuerst habe ich jemanden gesucht, der mir ein Logo für meinen russischen Instagram-Account erstellt. Als das Logo fertig war und ich einwenig auf fiverr (einer Plattform für Freelancer) gestöbert habe, bin ich auf zahlreiche weitere Dienstleistungen gestoßen. Darunter viele Virtuelle Assistenten aus dem In- und Ausland. Ich wollte es einfach mal ausprobieren und habe einen kleinen Job reingestellt. Eine halbe Stunde später hatte ich 12 Rückmeldungen. Sie alle überboten sich bei den Kenntnissen und unterboten sich beim Preis. Die Nummer 7 war jemand, der meinte, dass er die Kenntnisse nicht hat, aber Herausforderungen mag. Keine Ahnung warum, aber mich hat das überzeugt!

Ich habe ihm die Aufgabe erklärt und er hat sofort die richtigen Nachfragen gestellt. Es war schon komisch mit jemandem zu schreiben, der einem Arbeit abnehmen würde, ihn dabei aber nicht zu kennen. Ich hatte in meinem früheren Job auch Personalverantwortung und habe mit zahlreichen Agenturen zusammengearbeitet, die ich anleiten musste. Aber jemand, der mehrere Tausend km von mir entfernt war? Das war schon ein komisches Gefühl.

Letzten Endes war er so gut, dass er die Arbeit früher erledigt hat und ich mit ihm vereinbart habe langfristig zusammenzuarbeiten. Das machen wir nun schon seit 3 Wochen und er überrascht mich jedes Mal aufs Neue wie gut er sich in ein ihm gänzliches neues Aufgabenfeld in drei (!) Sprachen, von denen er zwei nicht beherrscht, eingearbeitet hat.

Ich habe mir nichts gekauft.

Tatsächlich kann ich es selbst nicht glauben, aber ich habe mir im August nichts, aber auch absolut gar nichts gekauft (außer Lebensmittel und Essen auswärts). Noch nicht mal einen Lippenstift. Ich war kein einziges Mal bei dm & Co. Wahnsinn, oder? Hintergrund ist meine große Entrümpelungs- und Aufbrauch-Aktion. In den Tiefen meiner Schränke habe ich Beauty-Produkte entdeckt, die ich zwar noch nicht so lange besitze, die ich jedoch völlig vergessen habe. Im Grunde ist bei mir jeder Tag wie ein Besuch in der Drogerie. Dafür gehe ich nur zu meinem sortierten Schrank und entdecke dort täglich neue Dinge. Kein Witz!

Dasselbe gilt für Bücher (oh mein Gott habe ich viele Bücher!) und Klamotten. Hier bin ich noch lange nicht am Ende meiner Verkaufs-/Verschenk-/Wegwerf-Aktion.

Und versteht mich nicht falsch: Ich befreie mich von unnötigen Dingen nicht weil ich nichts mehr konsumieren möchte. Ganz im Gegenteil! Ich liebe schöne Dinge, sehr sogar. Allerdings möchte ich in Zukunft nur von solchen umgeben sein. Nichts was mir nur so halb gefällt, passt oder mich nur zu 70% interessiert. Gerade WEIL ich nur noch tolle Dinge besitzen möchte trenne ich mich gerade von all dem, was nicht mehr zu meinem Leben passt.

Wie Du siehst war diesen Monat alles dabei – von privat bis beruflich habe ich überall irgendwas abgehakt. Und es fühlt sich grandios an sich das Ganze vor Augen zu führen. Nicht immer nur darüber jammern, dass die Zeit schon wieder so schnell vergangen ist und man „wieder nichts geschafft hat“. Einfach mal aufschreiben (und zwar wirklich mit Stift und Papier) was man geschafft hat und sich das Ganze vor Augen führen. Du wirst sehen: Es ist mehr als Du dachtest.

{ Titelbild: Maracons von der Patisserie Tafelzier, Schmuck von Thomas Sabo (PR-Sample), Duft von Chanel }

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