NEUESTE BEITRÄGE

Slow Down Guide Nürnberg – der etwas andere Guide für die Frankenmetropole

Slow Down, genieße den Augenblick und lebe etwas bewusster. Aktuell sind diese Themen in aller Munde und wirklich sehr populär. Kein Wunder! Denn die Geschwindigkeit, mit der wir unser Leben mittlerweile leben, ist mindestens beachtlich. Aber eigentlich ist sie besorgniserregend.

Alles ist nur noch schnell: Das Essen, das Einchecken im Hotel, der Konsum…

Dieses Jahr habe ich mein Leben vollkommen umgekrempelt. Für einige nicht sichtbar, für viele umso mehr. Ich habe nicht wirklich etwas verändert – ich habe nach wie vor denselben Job (so fast), dieselbe Wohnung, denselben Mann an meiner Seite und meine Freunde sind größtenteils ebenfalls dieselben geblieben. Aber ich habe das Gefühl endlich zu leben! Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich viel mehr mit meinem Mindset und zwar zu so ziemlich allen Dingen und Menschen, die mich umgeben. Ich habe meine Weltanschauung verändert und lebe seitdem viel bewusster.

 

Umso glücklicher war ich, als ich von dem Projekt Slow Down erfuhr. Marco von MUCBook hat den Slow Down Guide schon sehr erfolgreich in München aufgelegt und zeigte mir den Flyer bei einer Veranstaltung, bei der er und ich Teil der Podiumsdiskussion waren. Ich war sofort Feuer und Flamme und habe ihn gefragt, ob es das in anderen Städten auch geplant ist. Kurze Zeit später haben wir uns darauf geeinigt, dass wir den Slow Down Guide auch in Nürnberg umsetzen.

Aber was ist der Slow Down Guide?

Es ist eine Informationsquelle. In erster Linie ist es ein Guide, ein Flyer mit schön gestalteten Stadtplänen. In zweiter Linie ist es eine Quelle für Inspiration – sowohl in der Printversion als auch digital verfügbar. Touristen bekommen Informationen welche Restaurants, Shops oder Museen es wert sind besucht zu werden. Einheimische entdecken darin den ein oder anderen Geheimtipp.

Nach jahrelanger Tätigkeit als Mystery Tester, super Kontakten zur Gastro- und Event-Szene in Nürnberg, freue ich mich auf ein Projekt, das einfach zu 100% zu mir passt. Wie Du weißt wähle ich meine Kooperationspartner für den Blog bewusst aus. Das Gleiche mache ich auch mit Auftraggebern. Es bringt nichts die Ungewissheit der Selbstständigkeit auf sich zu laden und anschließend genau so weiterzumachen wie bisher. Umso mehr freue ich mich, dass mein Plan aufgeht und ich mich mit schönen Dingen beschäftigen kann.

Und der Slow Down Guide wird wirklich schön werden!

Wir haben bereits einen Instagram Kanal gestartet, der Dich bis zum Veröffentlichungstermin des eigentlichen Guides begleiten wird. Dort findest Du alle Restaurants, Shops, Museen und Hotels, die im Slow Down Guide vertreten sein werden. Der Guide ist übrigens kostenlos und wird an vielen Distributionsstellen ausgelegt werden. Wir hoffen bis zum Beginn der Weihnachtssaison soweit zu sein und diesen veröffentlichen zu können.

 

 

Der Instagram Account zum Slow Down Guide Nürnberg: instagram.com/slowdown_nuernberg

Du darfst Dich auf einen Guide freuen, der einen Mehrwert liefert, zahlreiche Informationen enthält und kein Werbeflyer, wie man ihn sonst kennt, ist. Wir wollen keine Anzeigenplätze verkaufen, sondern den teilnehmenden Unternehmen – seien es Restaurants oder Shops – die Möglichkeit bieten, ihre Gäste für sich zu begeistern! Im Jahr 2018 funktioniert das mit Content in Form von Informationen, Bildern und Texten viel besser als mit einer Anzeige, die in jedem Stadtmagazin erscheint, ohne jemals an das Magazin angepasst worden zu sein.

Wir wollen uns mit dem Guide bewusst abheben und ein handliches Format bieten. Meinen Slow Down Guide Munich hatte ich schon zig Mal in der Hand – und jedes Mal entdecke ich etwas Neues. Der Guide ist übersichtlich gestaltet, enthält Stadtpläne, die von einer Illustratorin mit viel Liebe erstellt wurden und bietet alle Informationen, die ein Tourist oder ein bewusst lebender Einheimischer benötigt.

Aber versteh mich nicht falsch: Es ist kein Guide für Bio-zertifizierte Läden, alternative Einrichtungen oder vegane Restaurants. Ja, das alles findet sich im Guide, aber noch viel mehr!

Es geht um soziale Richtlinien im Unternehmen. Darunter verstehen wir einen fairen und fortschrittlichen Umgang mit Mitarbeitern und Dienstleistern. Regionaler Rohstoffbezug spielt eine wichtige Rolle. Lokale Handelsbeziehungen sollen verstärkt und ausgebaut werden, der Bezug lokaler Produkte priorisiert.

Nicht zu vergessen das gesellschaftliche Engagement. Das Unternehmen sollte vorbildlich im Bereich Social Responsibility agieren und sich für eine lebenswerte Stadt engagieren. Nachhaltigkeit spielt eine ebenso große Rolle. Schonender Umgang mit Ressourcen ist wichtiger denn je! Wir haben keine 25 Erden zur Verfügung, sondern nur diese eine.

Und last but not least legen wir bei der Auswahl unserer Kooperationspartner große Wert auf das Handwerk. Unternehmen, die den Erhalt und die Förderung traditioneller Handwerkstechniken schätzen, werden ebenso vorgestellt wie Manufakturen.

Mit dem Slow Down Guide Nürnberg erhälst Du Anregungen Shops, Restaurants und schöne Orte im Allgemeinen aufzusuchen, die einbißchen mehr tun, als die anderen. Slow Down und lasse Dich inspirieren.

Sobald der Guide verfügbar ist, werde ich das nochmal hier auf dem Blog erzählen. Bis dahin kannst Du dem Instagram Account folgen und gerne auch Deine Vorschläge einreichen. <3

 

 

 

Wo Du wirklich Kunden für Dein Business findest und wie ich es geschafft habe

Egal womit Du Dich selbständig machst: Irgendwann kommst Du an diesen nervigen Werbeanzeigen in so gut wie allen sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei. An jeder Ecke gibt es unglaublich viele Tipps wie Du mit Deinem Business an Deine Traumkunden kommst. Es gibt Challenges, die Dir dabei helfen sollen herauszufinden wie Du Deine Kunden anziehst. Es gibt Kundenmagnete, Coachings zur Kundenfindung und all das kostet nach einer kostenlosen Challenge, versteht sich, eine Menge Geld.

Jedes Angebot hat seine Daseinsberechtigung. Und wenn das jemandem hilft, dann soll er oder sie das bitte unbedingt wahrnehmen. Wenn die Nachfrage da ist, warum nicht das entsprechende Coaching, den Online-Kurs oder ein sonstiges Angebot kreieren?

Dieser Artikel ist für all diejenigen, die keine Challenge machen wollen, sondern in nur wenigen Minuten erfahren möchten, wie sie Kunden finden. Ob das dann Deine Traumkunden sind, das musst Du schon selbst herausfinden. Jeder ist für sein Glück respektive seine Kunden selbst verantwortlich.

„Meinen ersten Auftrag bekam ich nachdem ich in einer XING-Gruppe kommentiert habe.“

 

Das war´s. Zwei Minuten meiner Zeit – ein laufender Auftrag, der mir monatlich Geld einbringt.

Klingt zu einfach? Das war es auch.

Was ich an dieser Stelle jedoch nicht verschweigen möchte, ist die Tatsache, dass ich bereits seit 2005 auf XING angemeldet bin. Zwar war ich nicht durchgehend die letzten 13 Jahre gleichermaßen aktiv, aber immer mal wieder, phasenweise.

Und das ist meiner Meinung nach auch das größte „Geheimnis“, das Dir in keiner Challenge verraten wird. Es bringt wenig mit Beginn der Selbstständigkeit einen Blog zu starten und darüber zu schreiben was Du so den lieben langen Tag so machst oder worin Du Experten-Wissen hast (noch so ein Buzzwort in diesem Bereich).

Wen willst Du heutzutage damit beeindrucken und wie willst Du für die Sichtbarkeit sorgen?

Ich weiß, dass es hart klingt und vielleicht meint Du gerade, dass das Leben unfair ist. Ich halte dagegen und behaupte einfach ganz frech, dass es genau so wie es ist extrem fair ist. Warum sollten 13 Jahre auf einem Business-Netzwerk nicht belohnt werden? Schließlich willst Du doch mit Deinem Blog auch schnelle Reichweiten aufbauen und suchst nach „DEM Geheimrezept“?

Aber mit einem Netzwerk ist es nicht getan.

Meinen zweiten Auftrag bekam ich, weil ich auf Facebook kommentiert habe. Dort bin ich seit 2008 angemeldet und kenne die Person, die mich angeschrieben hat, seit nunmehr fast drei Jahren. Auch so ein „Glück“ oder „Zufall“.

Für Ausreden dieser Art habe ich leider gar kein Verständnis, deshalb weiter im Text.

Auftrag Nr. drei kam nach einer Veranstaltung, die ich moderiert habe. Im Übrigen ohne Honorar. Ich werde auch oft gefragt, wie ich zu „unbezahlter Arbeit“ stehe. Dazu schreibe ich gerne einen separaten Blogpost, weil es mir wichtig ist Dir zu zeigen, dass die Fragestellung falsch ist und es keine „unbezahlte Arbeit“ gibt. Gerade bei Bloggern ist das ein ganz großes Thema. Vor allem bei den kleineren Bloggern und denjenigen, die gerade mit dem Bloggen anfangen. Wie gesagt, das Thema ist einfach zu vielfältig, um es hier in zwei Sätzen zu behandeln. Deshalb wird es noch einen separaten Blogpost geben.

Aber zurück zum Auftrag Nummer drei. Tatsächlich hat einer der Podiumsteilnehmer seine Idee mit mir geteilt und ich fand sie sofort genial. Ich habe ihm vorgeschlagen ihn beim Projekt zu unterstützen und freue mich sehr Dir schon morgen alles im Detail über dieses Projekt zu erzählen. Nur soviel vorab: Es geht um gutes Essen, tolle Shops und noch viele Insights rund um Nürnberg. Das Ganze wird Anfang Dezember veröffentlicht und ich bin mehr als happy Teil dieses Projekts zu sein.

Auftrag Nummer 4 bekam ich per Instagram. Damit habe ich dann bald alle Netzwerke durch, nicht wahr? Jedenfalls bekam ich eine Anfrage als Direktnachricht. Daraufhin folgte ein Telefonat, ein Treffen und der Vertragsabschluss. Wie die Person auf meinen Account kam, konnte sie sich nicht mehr erinnern. Und ganz ehrlich: Mir geht es oft genauso! Wenn ich von a nach b klicke und von dort aus nach c, stoße ich oft an richtig coole Infos und muss mir den Link unbedingt sofort speichern. Wenn ich das nicht tue, habe ich keine Chance meinen Weg zu diesem Link nachzuvollziehen. Gerade das nächtliche Surfen führt mich oft auf die besten Webseiten und Social Media Kanäle.

Jetzt denkst Du Dir vielleicht: OK, schön und gut, aber wie komme ich jetzt an die Kunden? Hast Du konkrete Tipps?

Klar habe ich die! Es ist keine Abkürzung (sorry, die gibt es wirklich nicht) und kein Geheimtipp. Im Grunde sollte sich jeder Selbstständige mit Marketing beschäftigen. Ja, ich rede mich leicht. Ich habe BWL mit dem Schwerpunkt Marketing studiert, über 12 Jahre Berufserfahrung im Marketing und Vertrieb und weiß wovon ich spreche. Auch in meinem Masterstudium habe ich mich für Markt- und Werbepsychologie entschieden. Aber weißt Du was? Auch ich bin längst nicht perfekt und mache auch Fehler.

Aber das ist gar nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass Du rausgehen sollst. Sprichwörtlich aber auch virtuell (hey, es ist immerhin 2018!)

Meine Tipps wie Du Deine Kunden findest:

1.Branding

Wer bist Du und wofür stehst Du? Weiß man das sofort oder muss man sich erst durch Deine gesamte Webseite durchwühlen, um es zu verstehen?

Heute hat einfach niemand Zeit. Wenn ich jemanden suche und auf seine Webseite / sein social media Profil komme, will ich auf den ersten Blick sehen worum es geht. Die Webseite lädt nicht oder ist nicht mobil optimiert? OK, Bye! Ja, ich weiß, klingt extrem hart. Und mit Sicherheit wird Dir der eine oder andere Fehler verziehen. Aber willst Du den potentiellen Kunden wirklich ziehen lassen? Dasselbe gilt übrigens für alle Branchen, auch für Online-Shops. Dort will ich auf den ersten Blick das Angebot sehen, gleich wissen wie ich bezahlen kann und alle wichtigen Infos nicht erst suchen müssen.

Mein Branding ist ganz einfach: Ich bin die, die in Nürnberg und München „irgendwas mit Social Media, Influencern und Events“ macht. Klingt vielleicht zu allgemein, aber es funktioniert. Außerdem bin ich die mit dem Lifestyleblog über ihre Selbstständigkeit – auch schon oft gehört.

Wie willst Du wahrgenommen werden?

2. Präsenz

Am besten zeigt man Präsenz schon bevor man etwas von anderen Menschen möchte (= Aufträge). Es ist immer besser spät als nie anzufangen, aber bitte mit der richtigen Einstellung. Vor allem bringt es wenig links und recht zu schielen und auf die Kontakte anderer neidisch zu sein.

3. Zu hohe Erwartungen

Gary Vaynerchuk hat dazu einen Klassiker geschrieben: „Jab, jab, jab right hook.“ Ich habe schon mit x Leuten über das Buch gesprochen. Die meisten interpretieren das als „drei Kundenkontakte vor dem Kauf“. In Wirklichkeit mein Gary V damit, dass man den Menschen drei Mal etwas gibt – ohne einen Gegenwert zu erwarten. Erst dann… Aber das weißt Du schon selbst.

4. Mehrwert

Welches Problem löst Du und wie kannst Du dem Kunden helfen? Was kannst Du besonders gut und vor allem wo hast Du Erfahrung? Natürlich kann man sich bereits nach dem Studium selbstständig machen. Aber was genau willst Du Deinem Kunden dann anbieten? Nicht falsch verstehen, irgendwo muss man ja anfangen und

5. Bleibe realistisch 

Von jetzt auf gleich wird man nicht ausgebucht sein. Außer Du gehörst zu dem 1% der Menschen, denen es so geht. Oder aber Du nimmst ein Angebot an, das Dich von Anfang an voll auslastet. Dann wärst Du jedoch ein Freelancer, kein Selbstständiger per Definition und das ist ein Unterschied.

Eine gewisse Bodenständigkeit ist enorm wichtig. Anfangs wirst Du viele „unproduktive“ Stunden haben, also Stunden, die Du dem Kunden gar nicht in Rechnung stellen kannst. Aber mit der Zeit werden diese weniger (im Optimalfall) und Du kannst Dich immer weiter steigern. Übrigens habe ich vor Kurzem einen genialen Weg entdeckt das Ganze zu tracken. Dazu aber mehr in einem separaten Artikel.

6. Geduld 

Und über allem steht die Geduld. Ja, ich weiß, es ist nicht einfach. Wenn ich an die letzten Monate denke, dann frage ich mich auch warum ich mich so gestresst habe. Versetze ich mich aber in meine Lage vor gerade mal 3-4 Monaten, kann ich es sehr gut verstehen. Damals hatte ich zwei unglaublich mikrige Aufträge und jeder, wirklich jeder, hat mir „den einen großen Auftrag“ gewünscht.

Am Ende kam alles anders und ich habe für mich beschlossen eben keinen „einen großen Auftrag“ anzunehmen. Vielleicht noch nicht. Vielleicht werde ich das nie tun. Seit wenigen Wochen weiß ich genau was ich machen will und welche Aufträge so gar nicht zu mir passen. Erst jetzt, nach über einem halben Jahr der Selbstständigkeit, ist mir klar, was genau ich den lieben langen Tag machen will. Bei mir ist es eine Mischung aus eigenen Projekten und Kundenprojekten. Ich kann sowohl kreativ sein als auch meinen Kunden strukturiert weiterhelfen. Genau diese Mischung macht mich aus.

Aber über all dem stand die Geduld. Ohne die kommt man nicht weit bzw. dreht man als Selbstständiger irgendwann durch. Ich wäre es fast. Mach Du nicht denselben Fehler.

Team BUREAUStyle wächst und ich suche eine/n Praktikant/in

Anna Benz-Reichenauer • Bloggerin bei BUREAUStyle • selbstständig mit benz reichenauer communication. in Nürnberg

Titelfoto/Fotografin: Velia Sellner

Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis ich das Thema Gründung hinter mich bringen konnte. Wahnsinn! Ich habe bereits hier ausführlich darüber erzählt. Der Beitrag trägt den Titel „Warum Du Dich als Gründer vernetzen solltest“. Und tatsächlich ist es genauso gekommen.

Aber der Reihe nach.

Vergangene Woche war ich beim StartUp Pitch in Lauf bei Nürnberg. Neben mir haben neun weitere Unternehmen bzw. Gründer gepitcht. Alles in allem war es eine überschaubare Veranstaltung und es waren fast nur die Gründerteams anwesend. Dennoch hat sich der Abend für mich schon jetzt mehr als gelohnt, denn ich habe bald nach dem Pitch eine E-Mail mit einer Bewerbung erhalten. Wahnsinn, oder?

Genau so sollte es immer laufen: Man sagt der Community was man haben möchte und dann bekommt man genau das. Für mich ist es jedes Mal eine irre Wertschätzung, wenn sich jemand bei mir bewirbt!

Leider hat sich der Gründungsprozess so lange gezogen, dass ich meine Praktikantin Nathalie, die mich beim 3. BloggerBUREAU im April unterstützt hat, nicht einstellen konnte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an Nathalie für ihre Unterstützung (absolut ehrlich gemeint!) und für die Behörden für ihre Langsamheit (absolut unehrlich gemeint!).

Bevor ich mich aber auf das Negative fokussiere, schaue ich nach vorne. Immer!

Und so suche ich jetzt gleich zwei Leute – Wahnsinn, oder? Ich kann es selbst noch kaum glauben! Aber ich habe aktuell so viele Aufträge (und noch mehr Anfragen), dass ich das niemals werde alleine bewältigen können. Abgesehen davon hatte ich nie vor die typische Freelancerin zu werden, sondern habe von Anfang an das Ziel verfolgt eine Agentur aufzubauen. Ich will keine Full Service Agentur, da ich sie selbst eher strange finde. Sorry, aber wer kann schon alles?

Stattdessen habe ich genaue Vorstellungen davon wie ich arbeiten möchte und wie ich in Zukunft leben möchte. Es ist extrem wichtig eine Vision zu haben und Mitarbeiter gehören für mich einfach dazu.

Ich weiß genau welchen Typ Mitarbeiter ich suche:

  • motiviert
  • wissbegierig
  • und immer bereit sich weiterzuentwickeln

Abschlüsse oder Noten sind mir herzlich egal. Gerade weil ich Abi, Studium, noch ein Studium und eine Ausbildung vorweisen kann, weiß ich wie wenig all diese Abschlüsse aussagen. Ich kenne Menschen mit Dr. Titel, die nicht von 12 auf Mittag denken können und Menschen ohne Abschluss, die einfach unglaublich fit im Kopf sind. Titel und Abschlüsse sagen für mich wirklich Null Komma Null aus. Sorry an alle, die auf ihren 1,0 Abschluss stolz sind. Es ist wirklich eine Leistung und ich möchte diese niemandem absprechen. Es ist super sich anzustrengen und tolle Noten zu schreiben. Allerdings nur dann, wenn man auch nach dem Abschluss performt und sich nicht auf seinem tollen Titel ausruht.

Just my 2 cents.

So, jetzt habe ich genug geschrieben.

Wen suche ich eigentlich? 

Im Grunde suche ich zwei Leute: einen Pflichtpraktikanten (m/w/d) und einen Grafik-Designer (m/w/d).

Eine Grafik-Designerin hat sich bei mir beworben und kommende Woche findet das Vorstellungsgespräch statt. Dennoch freue ich mich über weitere Bewerbungen, denn zum einen weiß man nie, ob es auf Anhieb funktioniert (vielleicht will ja sie nicht?) und zum anderen kann es sein, dass ich so viel mehr Arbeit habe, dass ich mehrere Personen beschäftigen kann.

Was den Praktikanten angeht, so suche ich jemanden, der/die BWL mit Schwerpunkt Marketing oder Vergleichbares studiert. Wichtig ist mir vor allem, dass Du motiviert bist täglich Neues zu lernen. Ich werde meine Erfahrung aus über 10 Jahren im internationalen Marketing- und Event-Business mit Dir teilen. Im Gegenzug erwarte ich mir viele frische Ideen und Spaß an der Arbeit. Dass man bei mir keinen Kaffee kochen muss, versteht sich von selbst.

Hier die Stellenausschreibung für die Praktikanten-Stelle: Stellenausschreibung_Praktikum 

Selbstverständlich erhälst Du ein Praktikumszeugnis und einen genauen Einarbeitungsplan. Du wirst mit mir zahlreiche Events besuchen und Dich auf meine Kosten weiterbilden können. Wenn es gut zwischen uns passt, wird das Praktikum verlängert bzw. in ein Arbeitsverhältnis umgewandelt.

Und jetzt bleibt mir nur zu sagen, dass ich mich schon wie eine Wahnsinnige auf die Bewerbung und die Zusammenarbeit freue! Bitte schreibe mir bei Interesse einfach eine E-Mail an anna { at } benz-reichenauer.de

Investment und Business Days 2018 – meine Vorträge und das erste Mal vor der Kamera

Als ich zu den Investment und Business Days 2018 eingeladen wurde, habe ich mich sehr gefreut! Ich habe von Beginn an zwei Slots bekommen und wusste natürlich sofort, worüber ich referieren würde: Social Media und Influencer Marketing. Beide Themen sind untrennbar miteinander verbunden und machen einfach extrem viel Spaß!

Am vergangenen Freitag ging es zusammen mit Robert Puchalla vor arsmedium nach Frankfurt/M, wo die Investment und Business Days 2018 in der FH, mitten in der Stadt, aufgezeichnet wurden.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um das größte Event in Deutschland, das live gestreamt wird. Fünf Tage voller Vorträge, die allesamt parallel stattfinden, lassen kaum Wünsche offen. Organisiert wurde das Ganze von Michael Voigt, dem wohl bekanntesten Trader Deutschlands. Er ist nicht nur ein Profi, wenn es um Börsenhandel geht, sondern hat das Standard-Werk „Das Große Buch der Markttechnik“ geschrieben, das ich zusammen mit einer weiteren Übersetzerin ab 2009 übersetzt habe.

Ich kenne Michael seit mittlerweile neun Jahren und die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben, ist richtig crazy. Kurz nachdem ich einen neuen Job angetreten habe, ging es für mich nach Moskau zu meiner ersten Messe mit dem Unternehmen. Auf dem Rückweg beschwerte sich meine Kollegin, die im Flieger neben mir saß, über ihren Vordermann. Dieser hatte seinen Sitz nach hinten gestellt und sie hatte kaum Platz für ihren Klapptisch.

Sie traute sich allerdings nicht den Mann anzusprechen und so habe ich für sie übernommen und den Herrn mit den Worten „Entschuldigen Sie bitte, aber könnten Sie Ihren Sitz vorstellen?“ angesprochen. Als sich der Mann umdrehte, erkannte ich den Vater einer Freundin. Daraufhin ergab sich ein Gespräch darüber was er in Moskau machte und wieso ich dort war. Auf dem Flug las er ein Buch, von dem er augenscheinlich begeistert war. Als ich mich erkundigte worum es ging, meinte er, dass ich dieses gleich behalten und übersetzen sollte, denn er kenne den Autor und dieser ist gerade auf der Suche nach einer Übersetzerin, die das Buch für ihn ins Russische übersetzen würde.

Ich lehnte dankend ab, aber der Vater meiner Freundin lies nicht locker. Wir plauderten noch einwenig und verabschiedeten uns bei der Ankunft am Münchner Flughafen.

 

Nur wenige Tage später erhielt ich einen Anruf. Michael Voigt war dran und stellte ich als „Autor des Buchs, das Sie gerade übersetzen, vor“. Ich fiel fast vom Stuhl! Zwar stammelte ich irgendwas von Missverständnis, aber er ließ nicht locker und schlug vor sich einfach unverbindlich zu treffen…

Neun Jahre später ist das Buch längst übersetzt und ich bin als Speakerin bei den Investement und Business Days 2018 dabei.

 

Es läuft halt nicht immer alles nach Plan und ich lerne tatsächlich sehr selten Menschen in den „dafür vorgesehenen“ Situationen kennen. In den meisten Fällen sind es absolut zufällige Bekanntschaften und ich staune jedes Mal darüber, wen ich woher kenne. Verrückt – anders kann ich das nicht bezeichnen. 

Meine Vorträge bei den Investement- und Business Days 2018

Vor den beiden Vorträgen war ich super-nervös. Obwohl ich im Grunde keine Präsentation und keine Notizen brauche, habe ich viel zu viel auf meinen Bildschirm gestarrt. Dabei habe ich jedoch Null abgelesen, sondern einfach nur in der Gegend rumgeschaut. Definitiv etwas, woran ich in Zukunft arbeiten kann und werde.

Gleich der erste Vortrag war eine Punktlandung! Ich habe trotz Fragen aus dem Publikum (eigentlich ist kein Publikum vorgesehen, aber bei meinem ersten Vortrag waren zwei Personen anwesend), um gerade mal 2 Minuten überzogen.

 

Es war schon etwas crazy eine Stunde lang mit der Kamera zu sprechen. Eine absolut neue Erfahrung für mich als Speakerin!

 

Selbstverständlich war es nicht mein erster „Auftritt“, aber fast gänzlich ohne Publikum und die Interaktion mit anderen Leuten, war es irgendwie spooky. Aber toll! Ich habe es absolut genossen und möchte diese Erfahrung nicht missen.

Nach einer Pause, in der ich nochmal meine zweite Präsentation durchgegangen bin, und etwas gegessen habe, war ich auch schon mit meinem zweiten Vortrag dran. Dieses Mal hatte ich wieder einen Gast, der im Anschluss an die Präsentation die ein oder andere Frage gestellt hat. Zwar hat sich herausgestellt, dass all seine Fragen im ersten Vortrag beantwortet wurden und er sich lieber diesen hätte anhören müssen, aber auch der zweite Vortrag hat ihm gut gefallen.

Robert und ich waren zeitgleich mit unseren Vorträgen fertig und konnten die Heimreise antreten. Alles in allem war es eine großartige Erfahrung! Und noch am selben Tag habe ich eine erste E-Mail mit einer Anfrage für Social Media Beratung bekommen. Mein Vortrag wurde als „sehr erfrischend gelobt“ und auch das Wort „großartig“ kam darin vor. Ich hätte niemals mit so einem schnellen Feedback gerechnet und freue mich sehr über das anstehende Telefonat mit der Dame.

Vielen Dank an dieser Stelle an Micha Voigt und sein ganzes Team für die reibungslose Organisation, die professionelle Betreuung und die Verpflegung vor Ort! 

Alle Fotos sind von Robert Puchalla. Vielen Dank für die Fotos, dass Du nach Frankfurt gefahren bist (und das wirklich sehr sicher!) und Du sofort zugesagt hast dabei zu sein!

BUREAUWeek #38

Was für eine aufregende aber auch super-anstrengende Woche war das bitte? Ich habe zwar die langersehnten guten Nachrichten bekommen, musste aber auch gefühlte x Termine einhalten, während ich fünf neue Baustellen aufgemacht habe.

#selbstundständig

Ja, das mit der Selbständigkeit ist so eine Sache: Man weiß nie, was der Tag bringt. Auch im Job waren viele Dinge unvorhersehbar, aber wer auf eigene Rechnung arbeitet, wird mich auf jeden Fall verstehen. So wie Janina, die mir diese Woche ein Interview gegeben hat. Nochmal ganz lieben Dank dafür, liebe Janina! Den besten Einblick in einen Job bekommt man eben wenn man diejenigen, die ihn ausführen, fragt was sie den lieben Tag so machen. Ich bin zwar selbst eine Art virtuelle Assistentin, aber ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie andere Menschen arbeiten, was sie erleben und welche Tipps sie haben. Man lernt doch immer was dazu, nicht wahr? Vorausgesetzt man ist bereit Neues zu lernen. Hier geht es zum Interview mit Janina. 

Investment- und Business Days 2018

Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut an den IB Days 2018 als Speaker teilnehmen zu können! Als ich gefragt wurde, wer zum Thema Branding sprechen kann, musste ich natürlich sofort an Robert Puchalla von arsmedium denken. Robert und ich kennen uns seit drei Jahren. Aber wir haben schon so viel zusammen gemacht, dass ich es ehrlich gesagt gar nicht glauben kann, dass wir uns „erst“ seit drei Jahren kennen.

Und so ging es für Robert und mich am Freitag nach Frankfurt/M., wo wir jeweils zwei Vorträge hielten. Es war nicht das erste Mal, dass ich einen solchen Vortrag gehalten haben. Aber es war das erste Mal, dass ich einfach nur in die Kamera sprechen musste. Ich muss zugeben, dass es sich ganz komisch angefühlt hat. Zum Glück waren bei jedem meiner Vorträge auch andere Leute mit im Raum – beim ersten zwei Zuhörer, beim zweiten einer. Eigentlich sind hier gar keine Zuschauer vorgesehen, aber der ein oder andere Referent hat sich ebenfalls Vorträge anderer Speaker angehört, sodass ich auch Fragen beantworten durfte.

Und ich liebe Fragen!

Erst durch Nachfragen versteht man als Referent, welches Vorwissen die Zuhörer haben und wie tief (oder eben nicht) man einsteigen kann. Großartig!

Überhaupt wird „großartig“ zu meinem neuen Lieblingswort. Ich habe schon wenige Stunden nach meinem Vortrag, der übrigens sowohl live gestreamt wurde als auch später als Aufzeichnung verfügbar sein wird, das erste Feedback bekommen! Was gibt es Besseres als eine Nachricht als direktes Feedback, mit Elementen aus meinem Vortrag und einer Anfrage zu einer konkreten Zusammenarbeit? Übrigens kam in der Mail das Wort „großartig“ vor – und das in Zusammenhang mit meinem Vortrag. Großartig, nicht wahr?

4. XING After-Work

Schön langsam entwickelt sich das After-Work Konzept meiner XING Gruppe. Die weit über 3.000 Mitglieder dieser Gruppe werden langsam aber sicher aktiv. Der Sommer hat mit seinen heißen Temperaturen ja eher nicht dazu beigetragen, dass Menschen viel über ihre Arbeit oder Networking nachgedacht haben. Und das ist auch völlig richtig so!

Am Mittwoch traf ich mich mit weiteren Mitgliedern im Five Diner zum bereits 4. After-Work. Wie schnell doch die Zeit vergeht!

Falls Du im Marketing tätig bist und Teil der Gruppe sein willst, dann schreib mich gerne an! Ich lade Dich dann in die geschlossene Gruppe ein.

Eröffnung „Mit Ecken und Kanten“

Am Samstag war ich bei der Eröffnung von dem neuen super-schönen Laden von Jess. Sie betreibt schon seit einigen Monaten den Online Shop und jetzt sind ihre Sachen auch im Store zu finden. Ich habe gestern bei ihr vorbeigeschaut und zeige euch die Produkte nochmal ausführlicher in einem separaten Blogpost.

 

#coffeebreak – Optikermeisterin Eva über ihren Start in die Selbständigkeit und die Zusammenarbeit mit Bloggern

In der Rubrik #coffeebreak spricht Eva über ihr Business, die Herausforderungen und warum der Start in ihre Selbstständigkeit alles andere als einfach war.

Schön, dass Du Zeit für ein Interview mit mir gefunden hast. Bitte stelle Dich doch mal kurz vor. 

Mein Name ist Eva, ich bin 28 Jahre alt und ich bin seit 4 Jahren die Geschäftsführerin der Optikmeisterei.

Ich bin Optikerin mit Leib und Seele, ich liebe meinen Beruf und freue mich jeden Tag auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen, die mich als Unternehmerin herausfordern.

Wann hast Du beschlossen Dich selbständig zu machen?

Ich war damals 21 Jahre als ich meinen Meister fertig hatte, ab da wuchs der Wunsch nach der Selbständigkeit. Mit 23 hab ich dann den Schritt gewagt.

Warum ausgerechnet in Erlangen?

Erlangen ist meine Heimatstadt, ich bin hier zu Schule gegangen, meine Ausbildung habe ich in Erlangen gemacht und meine Großeltern leben dort.

Ich liebe Erlangen, eine Studentenstadt mit hoher Lebensqualität, die offen ist für Neues, mit vielen unterschiedlichen Menschen aus den verschiedensten Regionen der Welt.

Auch die Kaufkraft ist in Erlangen sehr hoch, wir liegen Bundesweit auf Platz 8. Das ist für ein Unternehmen wie die Optikmeisterei, die ein hochwertiges Sortiment anbietet, ein sehr wichtiger Faktor.

Du nutzt die sozialen Netzwerke regelmäßig, um neue Produkte aus Deinem Shop zu zeigen. Wie wichtig ist Social Media für Dich und Dein Business? 

Social Media ist für mich ein sehr wichtiger Kanal für mein tägliches Marketing und für die Kommunikation mit meinen Kunden. Die Kunden wollen nicht nur Produkte kaufen, sie wollen auch ein Teil der Optikmeisterei sein. Sie interessieren sich auch für Dinge rund um unser Team.

Durch Social Mediakanäle habe ich die Möglichkeit, mehr von uns zu zeigen, auch auserhalb eines Verkaufgespräches.

Wir können beim Kunden den Wunsch nach einer Zweitbrille wecken, da er als erster die neuen Kollektionen sieht und dafür nicht erst in den Laden gehen muss.

Neuheiten verbreiten sich dadurch viel schneller und auf ein sympathischere Art und Weise 😉

Wie hast Du den Gründungsprozess erlebt? Hattest Du Unterstützung? 

Der Gründungsprozess war generell nicht einfach. Ich habe schon große Probleme gehabt, ein geeigentes Ladenlokal zu finden. Wenn ich eins gefunden hatte, was mir gefällt und wo ich auch das richtige Konzept hätte umsetzen können, waren da viele andere große Bewerber von Ladenketten mit großen Unternehmen im Hintergrund. Die werden von den Vermietern mehr gemocht, als eine 23jährige Unternehmensgründerin. So habe ich oft den Zuschlag nicht bekommen.

Auch einen Businessplan zu schreiben, war nicht einfach. Hier habe ich mir Unterstützung von der HWK Mittelfranken geholt. Leider ist diese nicht sehr hilfreich gewesen.

Ich habe das Glück, dass ich hier auf die Untersützung meiner Eltern setzen konnte und deren langjähriger Erfahrung als Unternehmer. Das hat mir geholfen, am Anfang das eigene Konzept zu durchdenken und vor allem durchzurechnen.

Die ersten Businesspläne sind von der Bank abgelehnt worden. Da muss man durchhalten.

Mit jedem neuen Businessplan habe ich dazu gelernt, konnte besser einschätzen, was für die Bank wichtig ist.

So habe ich zum Schluss dann doch meinen Gründerkredit bekommen und einen wundervollen Laden in einer unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Apotheke in der Innenstadt von Erlangen anmieten können.

Wo hättest Du Dir mehr Hilfe oder einen Ratschlag gewünscht?

Ich hätte mir bessere Unterstüzung von der HWK gewünscht. Bei der Ausbildung zum Optikmeister habe ich vermisst, dass nicht vermittelt wird, wie man ein Unternehmen gründen kann.

Und ich finde, dass Deutschland noch viel mehr jünge Gründerinnen und Gründer braucht!

Du hast schon mit einigen Bloggern zusammenarbeitet. Was hast Du daraus mitgenommen und wie könnte Deiner Meinung nach die perfekte Zusammenarbeit mit Bloggern aussehen? Hast Du Tipps für andere Gewerbetreibende?

Es ist generell nicht einfach, alleine den richtigen Blogger für sich zu finden. Hier ist es empfehlenswert, sich professionelle Hilfe zu holen.

Wichtig ist von Anfang an zu vereinbaren, wie man sich eine Zusammenarbeit vorstellt. Wann soll das Bild gepostet werden wie ist die Verlinkung etc.

Hier musste ich auch schon schlechte Erfahrungen machen, da ich dies am Anfang nicht so deutlich vereinbart hatte. So passierte es, dass Bilder sehr spät gepostet wurden oder Markenverlinkungen auf dem Produkt sind, die mit meinem Unternehmen nichts zu tun haben.

Du hast kurz nach Deiner Gründung einen richtigen Tiefschlag erlebt. Magst Du darüber erzählen? Wie bist Du damit umgegangen und was hast Du daraus gelernt? 

Ich hatte acht Monate nach der Eröffnung der Optikmeisterei einen Einbruch, nach Vermutungen der Kripo durch eine osteuropäische Bande, die sich auf Optiker mit hochwertigem Sortiment spezialisiert hat. Mein gesamter Warenbestand im Einkaufswert von über 100.000 Euro wurde in dieser Nacht gestohlen. Ich hatte damals auch eine Linie mit preiswerten Brillen im Sortiment; die haben die Diebe liegen lassen – das waren Profis.

Dieser Schaden ist von der Versicherung, obwohl ich eine Einbruchdiebstahl-Versicherung abgeschlossen hatte, nicht getragen worden. Somit sitze ich bis heute auf den Kosten und muss diese jeden Monat Stück für Stück zurück bezahlen. Das ist hart.

Ich habe daraus gelernt, sich immer von mehreren Seiten beraten zu lassen wenn es um Sicherheit geht und dass immer Dinge passieren können, auf die wir keinen Einfluss haben. Das ist das Risiko, welches wir als Unternehmer tragen müssen.

Welche Tipps würdest Du angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Habt Geduld und Durchhaltevermögen und hört nicht so sehr auf alle Kritiker. Durchdenkt euer Business gut und lasst auch noch einmal jemand mit Sachverstand eine kritischen Blick darauf werfen.

Schreibt unbedingt einen Businessplan, auch wenn ihr diesen vielleicht nicht für eine Bank braucht. Es zwingt den Gründer, seinen Markt zu analysieren und das Vorhaben zu kalkulieren. Wenn ein Business schon auf dem Papier keinen Gewinn erzielt, lasst die Finger davon oder verbesssert das Konzept.

Vielen Dank für das Interview, liebe Eva!

#coffeebreak – virtuelle Assistentin Janina über ihren Job, Work-Life-Balance und Tipps gegen Stress

Virtuelle Assistentin? Nie gehört? Oder wolltest Du schon immer mal wissen, was virtuelle Assistentinnen genau machen? Dann ist dieses Interview für Dich genau das Richtige! Janina erzählt was sie macht, wie sie dazu gekommen ist und verrät ihre Tipps gegen Streß.

Liebe Janina, schön, dass Du uns ein Interview gibst. Stell Dich bitte kurz vor und erzähle was Du machst.

Hallo liebe BUREAUStyle.com-Leser. Ich bin Janina, 22 Jahre alt aus dem schönen Hamburg und arbeite selbstständig als virtuelle Assistentin. Ich biete meine Dienstleistung als Onlinetexterin, Social Media Managerin und als persönliche Assistentin an.

Wie bist Du darauf gekommen VA zu werden?

Meine große Liebe ist das Reisen und somit habe ich mich schon lange mit dem digitalen Nomadentum und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Mit dem Hintergrund des Inputs aus dieser Welt und der Tatsache, dass ich mich nirgends in eine bestimmte berufliche Schublade reinquetschen konnte, weckte bei mir den Wunsch etwas Eigenes zu starten. Einen Job zu erschaffen, wo ich meine Stärken und Interessen ausleben kann und meinem Dauerwehfern bedingungslos nachgeben kann. Plötzlich war der Gedanke in meinem Kopf und ich bin diesem Gedanken nun so weit gefolgt und bin sehr glücklich über dieses Bauchgefühl, diese Eingebung.

Was gefällt Dir ganz besonders an Deiner Arbeit?

Ach da gibt es so viel. Ich liebe die ständige Abwechslung in den Aufträgen. Ich bin ein Mensch, der nicht eine Sache perfekt kann, sondern viele Dinge sehr gut und somit kann ich in jedem Bereich immer wieder was Neues lernen und das tun worauf ich wirklich Bock habe. Natürlich ist ein großer Bonus die freie Zeiteinteilung und die Möglichkeit einfach seinen Koffer zu packen und loszuziehen – unbezahlbar!

Mit welchen Herausforderungen hast Du täglich zu kämpfen?

Auch wenn ich meinen Job liebe und ich nichts anders machen möchte, hat auch das digitale Nomadentum und die virtuelle Assistenz Schattenseiten. Existenzängste sind der größte Gegner. Auch sich ohne Vorgaben zu positionieren und seinen Platz in der “unbekannten Welt” der virtuellen Assistenten finden ist nicht leicht.

Aktuell ist bei mir eine große Herausforderung, dass ich zur Zeit nebenberuflich selbstständig bin und eine enorme Doppelbelastung habe. Sprich ich arbeite Vollzeit und arbeite noch nebenbei in meinem eigenen Business. Das hat einfach der Grund, dass es in Deutschland nun mal sicherer ist eine abgeschlossene Ausbildung zu haben. Somit hole ich mir erstmal den blöden Wisch und starte dann komplett Vollzeit in meinem Business durch!

Gibt es etwas, das Du Dir als Selbstständige wünscht? Unterstützung seitens der Ämter oder bestimmte Informationen vielleicht?

Ohja das gibt es! Hallo liebe Krankenkassen – wieso macht ihr es Selbstständigen so schwer???? Wenn ich eine Vollzeitselbstständige bin, muss ich meine Krankenkassenbeiträge selbst zahlen und das ist leider nicht wenig. Gerade wenn man es gewöhnt ist, dass der Arbeitgeber brav seinen Anteil zahlt. Da schluckt man ganz schön. Ich würde mir wünschen, dass sich an dem System etwas ändert, damit Selbstständige beruhigter schlafen können – auch wenn sie gerade am Anfang stehen. Das lässt unheimlich viele Träume platzen. Das muss nicht sein…

Ein Wunsch von mir ist auch noch, dass sich Behörden und Ämter mehr mit dem Thema digitale Nomaden und dem ortsunabhängigen Arbeiten beschäftigen. Immer mehr Menschen entdecken diesen Lebenstil für sich und stehen am Anfang meist hilflos mit einem Kopf voller Fragezeichen vor dem riesigen Berg an Behördenpapierkram. Da wäre es doch großartig, wenn jemand einem die Hand reichen könnte und einen durch den Dschungel der Bürokratie führt.

Was würdest Du jemandem raten, die sich als VA selbstständig machen möchte?

Mach es. Jetzt. In diesem Moment noch.

Ich bekomme regelmäßig Nachrichten, dass Mädels meine Entscheidung bewundern und auch gerne als virtuelle Assistentin arbeiten möchten. Was alle gemeinsam haben? Das “ABER”. Aber ich habe noch nicht genug Erfahrung/Geld/Zeit/Mut/Qualifikationen. Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt im Leben – auch nicht um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Ich hatte am Anfang auch unglaublich viele Zweifel, weil man ja nicht nur seine Unsicherheit mit sich rumschleppt, sondern auch die seines Umfelds. Wichtig ist einfach weiterzumachen. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Es ist, trotz Angst, zu tun was nötig ist.

Ohne welche Tools / Apps kannst Du nicht leben?

Wenn ich auf mein Handy schaue, ist es natürlich direkt Instagram. Als Social Media Managerin gehts halt nicht ohne Social Media. Ich nutze für meine Buchhaltung und zur Zeiterfassung Fastbill und bin sehr zufrieden damit. Zur Postplanung nutze ich Later.com und für die Bildbearbeitung Lightroom.

Ich bin ein totaler Verfechter für Papier und Stift, besonders um mein tägliches Chaos in To-Do-Listen unterzubringen. Offline ist halt schon noch cooler 😉

Was machst Du in Deiner Freizeit, um von Deinem Job abzuschalten. Stichwort „Work-Life-Balance“: Was bedeutet das für Dich?

Work-Life-Balance ist für mich das Hochhalten mehrerer Bälle in der Luft. Täglich jongliert man mit dem Business, den Hobbys, den Liebsten und der Zeit für sich. Manchmal muss man Bälle kurz abfangen um die anderen in der Luft zu halten. Das ist okay, wenn man die Bälle nicht völlig aus dem Spiel nimmt. Deswegen Balance. Es ist ein ständiges Zusammenspiel und manchmal sind halt ein paar Bälle aus dem Spiel, aber man nimmt sie wieder auf und macht weiter.

Überraschenderweise bin ich privat überhaupt kein Freund von Social Media und der Onlinewelt. Ich bin in meiner Freizeit deswegen offline unterwegs. Ein gutes Buch, eine Tasse Kräutertee und meine XXL-Decke machen mich sehr glücklich und erden mich. Für den körperlichen Ausgleich gehe ich Schwimmen und ins Fitnessstudio. Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Tänzerin (Dancehall und Hip Hop). Spaziergänge mit und ohne vierbeinige Begleitung bringen mir wieder neue Inspiration und lassen mich wieder durchatmen.

Hast Du Geheimtipps gegen Stress?

Als Tänzerin natürlich, wer hätte es gedacht, Musik laut aufdrehen und in den Wohnung durch die Gegend tanzen. Hebt die Laune und vertreibt den Stress. Musik ist bei mir der Stresskiller Nummer Eins und wenn Tanzen gerade nicht angesagt ist, dann halt Auto fahren. Ich gebe die besten Gesangs- und Tanzshows beim Autofahren (schön hört es sich nicht an). Liest sich vielleicht gerade etwas merkwürdig an, aber ist tatsächlich so. Lieblingslied an und spüre die innere Beyonce.

Vielen Dank für das Interview, liebe Janina.

Hier geht es zu Janina´s Instagram Profil. 

 

Selbst und ständig – warum Du Dich mit anderen Gründern vernetzen solltest

Vorsicht, ein sehr persönlicher Post.

Ich sitze hier mit dem Laptop auf dem Schoß und kann es gar nicht glauben: Ein Kampf, den ich über ein halbes Jahr geführt habe, ging heute zu Ende. Dieses letzte halbe Jahr war richtig, richtig anstrengend. Und auch wenn ich nach außen immer schön gelächelt habe, tief im Inneren hat mir das ständige Kämpfen zugesetzt. Und zwar richtig.

Am liebsten würde ich jetzt einfach ans Meer fahren, mit dem Boot hinausfahren und einfach meinen ganzen Frust herausschreien. Ich kann es gar nicht in Worte fassen wie bescheiden es mir diesbezüglich in den vergangenen Monaten ging. Jeder Tag drehte sich um Formulare, Anträge und irrsinnige Telefonate. Irrsinnig deshalb, weil mir einfach niemals jemand geglaubt hätte, dass das überhaupt möglich ist. Wahrscheinlich haben alle, denen ich einen Bruchteil meiner Erlebnisse erzählt habe, gedacht, dass ich maßlos übertreibe. Dabei habe ich maßlos untertrieben.

Vor ein paar Wochen war Matteo zufällig zu Hause, als ich einen wiederholten Anruf bekam. Er ging ans Telefon und beschwerte sich anschließend so schräg behandelt worden zu sein. Ja, willkommen in meiner Welt! Genau so ging es mir über ein halbes Jahr. Ein halbes Jahr! Mal ehrlich, muss man das wirklich ertragen?

Dass in der Selbständigkeit nicht immer alles heiter Sonnenschein ist, danke, ich bin keine 20 mehr um das nicht zu wissen. #ironyoff

Ich habe in unzähligen Ländern dieser Welt mit Menschen aller Berufsgruppen verhandelt und habe noch nie solch eine Behandlung erfahren wie in den letzten sechs Monaten in der Stadt, die ich seit mittlerweile sieben Jahren als mein Zuhause bezeichne. Ich habe in Russland, China, Brasilien und fast jedem Land in Europa erfolgreich Projekte abgewickelt. Nicht selten ging dabei etwas schief und ich brauchte Hilfe. Ich weiß man sollte niemals nie sagen. Aber rückblickend kann ich behaupten noch nie in meinem Leben so behandelt worden zu sein.

Ich habe lange überlegt diese Geschichte öffentlich zu machen, um damit anderen Gründern zu helfen. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht, ob ich das mache…

Denn der Witz ist ja, dass man als Selbstständige eben für sich selbst verantwortlich ist und egal wieviele Grabenkämpfe man gerade führt, irgendwie auch das Geld verdient werden muss. An dieser Stelle überlegt man es sich 3x, ob man die Zeit für Aufträge oder eher für „solche Geschichten“ aufbringt.

Und versteh mich nicht falsch: Es geht mir nicht um die Tatsache etwas nicht bekommen (oder nicht sofort bekommen) zu haben. Es geht um den Umgang und die Art und Weise wie mit mir kommuniziert wurde. Ich hoffe, dass meine Ansprechpartner sehr bald in den verdienten Ruhestand gehen. So haben sie dann einfach keine Problem-Fälle wie mich und müssen sich nicht mit Gründern wie mir beschäftigen. Am besten sie beschäftigen sich dann mit niemandem mehr, sondern haben ihre wohlverdiente Ruhe und niemand stört…

Ich wünsche es niemandem zu hören, dass man fälschlicherweise zwei Accounts angelegt hat und man selbst (!) sich nun bitte bei der hauseigenen IT melden soll, um das Problem zu klären.

Ich wünsche niemandem es sich anhören zu müssen, dass man doch bitte weiterhin jedes verdammte Mal, über sechs Monate lang, an der Hotline anrufen soll, sich verbinden lassen soll (wenn es denn klappt) und nur so mit der Sachbearbeiterin telefonieren kann. Nein, eine Durchwahl gibt es nicht. Wir haben schließlich 2018 und nicht 2058. Lassen Sie uns in Zukunft über eine Kommunikation auf Augehöhen sprechen. Digitalisierung? Kommunikation? Nie gehört!

Ich wünsche niemanden, dass man abgewiesen wird und der Vorschlag „jederzeit für ein Gespräch vorbeizukommen“ abgeschmettert wird. Kein einziger persönlicher Termin in sechs Monaten! I can prove it.

Und nein, das ist leider kein Scherz. Eine Behörde, die 20 Minuten von mir entfernt ist. 20 Minuten! Ich wäre jeden Tag auf der Matte gestanden, wenn man es mir erlaubt hätte. Ich habe tatsächlich überlegt vor dem Amt zu demonstrieren, damit mich die Damen und Herren doch bitte zu einem Gespräch einladen. Und auch das ist kein Scherz.

Ich wünsche niemandem am Freitag eine E-Mail zu erhalten, dass die Unterlagen nun doch endlich alle komplett wären, nur um am darauffolgenden Montag zu erfahren, dass dem nicht so wäre.

Wir schalten alle gern am Dienstag „Die Höhle der Löwen“ ein und diskutieren bei den Produkten mit, ob die Welt auf sie gewartet hat oder nicht. Aber wir vergessen auf den Weg zu schauen, den die Gründer gegangen sind. Und ich meine damit nicht den kurzen Weg vom Eingang bis zur Fernsehkamera.

Es ist ein Kampf und wir Gründer wollten ihn so.

Aber es ist ein ungleicher Kampf.

Im Internet und von allerlei Beratern bekommst Du unzählige Infos, Tipps und Tricks. Aber am Ende ist es alles Auslegungssache und eine Kann-Leistung.

Ich frage mich wie die Politik und die Wirtschaft mit einer Kann-Leistung, für die man über ein halbes Jahr kämpft, gegen die Googles und Amazones dieser Welt bestehen will?

Wo soll denn bitte die so vielgelobte und erhoffte Innovation entstehen? In der Zeit zwischen 9:00 und 17:00 Uhr? Zwischen „Rechner hochfahren“ und „Kaffee holen“? Oder doch während der Überstunden, wenn man bereits ausgestempelt hat (weil der Betriebsrat es sich so wünscht) und wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt ist?

Dieses überregulierte System macht nicht nur mich müde. Nein, es ist kein Frustartikel und ich beschwere mich nicht nach „gerade mal sechs Monaten“ und nein, auch bisher wurde ich nicht in Watte gepackt. Meine Eltern kamen 1993 mit zwei Kindern und drei Koffern nach Deutschland. Alles, was ich heute bin und besitze habe ich nur meinen Eltern und meinem eigenen Willen zu verdanken. Ich bin kein verwöhntes Kind, das erst nach Abschluss des Studiums zum ersten Mal ein Büro von innen gesehen hat und mit Sicherheit haut mich diese Erfahrung mit dem Amt jetzt auch nicht um.

Ich finde es einfach nur zum Schreien! Und mich wundert es nicht, dass so viele Menschen es gar nicht erst versuchen. Man kann ihnen nicht absprechen einen starken Willen zu haben. Vielmehr wiegen sie ab, ob sich dieser Aufwand, dieser Kampf gegen die Windmühlen überhaupt lohnt.

Die Theorie der sunk costs besagt, dass man, falls man bereits viel Geld „versenkt“ hat, genau überlegen muss, ob man weiterhin investiert. Oft begründen wir Investitionen damit, dass man ja bereits „so und so viel Geld investiert habe“. Genauso ist es mit der Zeit. Irgendwann rechtfertigt man die Situation damit, dass man ja bereits so und so viel Zeit investiert hat und jetzt nur noch ein paar Schritte zu gehen sind. Zu dem Zeitpunkt, als ich so gedacht habe, war es aber noch ein Marathon.

Aber weißt Du was? Ich bin ihn gelaufen und ich bin ins Ziel gekommen. Und f***, ja, ich fühle mich wie in dem Lied von Christina Aguilera: „Thanks for making me stronger.“ Deshalb will ich danke sagen. Danke für diese lehrreiche Zeit. Ich bin froh, dass ich von Natur aus keine dunklen Haare habe, denn jetzt wären sie mit Sicherheit grau. Danke an alldiejenigen, die mich ermuntert haben immer weiter zu kämpfen. Für mich kam zu keinem Zeitpunkt etwas anderes in Frage, denn mal ehrlich, sonst wäre ich wohl in der falschen Branche und fehl am Platz.

Ich möchte mich auch in Zukunft für all diejenigen einsetzen, denen es genau so geht wie mir in den vergangenen Monaten. Mich haben schon einigen Anfragen erreicht, wie ich es geschafft habe (damals hatte ich es aber noch nicht geschafft) und was die beste Strategie ist, um ans Ziel zu kommen. Damit wir alle in Zukunft keine „Strategie“ benötigen, sondern einfach bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen unterstützt werden, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Uns mehr austauschen und mehr vernetzen.

Aus genau diesem Grund werden, Digitalisierung hin oder her, reale Events, Messen und sonstige Treffen mit Mehrwert (!) niemals aussterben. Wer aus dem Marketing kommt und sich mit anderen Marketern vernetzen möchte, dem empfehle ich die XING-Gruppe Marketing Community Nürnberg. Ich leite diese Gruppe und organisiere regelmäßige After-Work Treffen.

Außerdem habe ich aus dieser Gruppe heraus das Unternehmerfrühstück in Nürnberg ins Leben gerufen. Wer dabei sein möchte, schreibt mir einfach eine Nachricht. Ich melde mich dann mit weiteren Infos.

Weiterhin bin ich Co-Organisatorin des Social Media Stammtisch Nürnberg. Wer in diesem Bereich aktiv ist – einfach eine Nachricht an mich und ich lade Dich in diese Gruppe ein.

Vernetzung und Austausch untereinander ist in jeder Branche wichtig. Für Gründer ist dieser meiner Meinung nach essentiell. Lass uns gemeinsam an unseren Zielen und Träumen arbeiten. Egal ob es sechs oder sechzehn Monate dauert – als Gründer ist man auf sich selbst gestellt. Und das ständig.

 

 

 

 

BUREAUWeek #37

Und wieder eine spannende Woche, die zu Ende geht. Heute waren wir in Erlangen und haben dort erstmal schön gefrühstückt. Wie Du wahrscheinlich schon weißt, bin ich ein Riesen-Frühstücksfan. Während der Woche frühstücke ich allerdings so gut wie nie, sondern trinke nur Kaffee. Alle Versuche mir das Frühstücken auch an „normalen“ Tagen anzugewöhnen sind bisher kläglich gescheitert. Und ob es wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, wage ich wirklich zu bezweifeln…

In Erlangen sind wir dann noch stundenlang durch die Stadt und den Schlossgarten gelaufen. Außerdem war ich in geheimer Mission unterwegs, von der ich Dir ganz bald erzählen werde. Soviel sei schon mal verraten: Das Projekt wurde bereits erfolgreich in München umgesetzt und ich freue mich schon sehr darauf es in Nürnberg und ggfs. auch in Fürth und Erlangen bekannt zu machen.

Spätestens beim nächsten Rückblick stelle ich es ausführlich vor. Versprochen!

Was war sonst noch diese Woche los?

Ärger mit dem Amt

Ich habe mich unglaublich über ein Amt geärgert und leider ist der Ärger noch immer nicht vorbei und die Angelegenheit noch längst nicht erledigt. Kommende Woche wird es sich dann hoffentlich entscheiden und je nachdem wie es ausgeht werde ich hier mehr darüber berichten. Es ist unglaublich wie wenig Unterstützung man als Gründer/in bekommt! Dabei  spreche ich nicht nur über mich, sondern auch über die anderen Gründer. Schade, dass man uns Gründer so wenig unterstützt. Immerhin warte ich seit bald sechs Monaten auf eine Entscheidung. Von dieser Entscheidung hängt aber auch ab wann ich endlich eine Mitarbeiterin einstellen kann… Anfangs konnte ich die Leute noch einwenig vertrösten. Aber mittlerweile finde ich es nur noch schlimm. Nicht nur mir gegenüber sondern auch gegenüber meiner potentiellen Mitarbeiterin. Kein Mensch wartet doch so lange auf eine Entscheidung?! Es ist nur noch zum Ärgern…

Meine Artdeco Bestellung

Aber hey, Ärger verursacht Falten und wer will die schon haben? 😉

Natürlich niemand! Apropos Kosmetik. Nach über drei Monaten absoluter Abstinenz – ich habe mir tatsächlich drei Monate lang NICHTS gekauft – habe ich am Freitag meinen Gewinn bei Artdeco eingelöst und freue mich morgen auf das Paket. Selbstverständlich war es schon am Samstag da, aber wie so oft, war ich nicht zu Hause und „darf“ es morgen holen. Yay!

Ich habe mir viele tolle Dinge bestellt bzw. den Gutschein eingelöst und bin schon sehr gespannt! Bei der Creative Challenge vor einer Woche habe ich die Marke von einer ganz anderen Seite kennengelernt und finde die Qualität super. Den Nagellack aus unserer Goodie-Bag habe ich bereits ausprobiert und er hielt die ganze Woche problemlos. Eine richtig gute Qualität und Deckkraft – ich bin begeistert. Jetzt freue ich mich auf viele weitere Neuheiten, die ich euch natürlich gleich zeigen werde.

Ausblick auf die kommende Woche

Kommende Woche wird wieder richtig vollgepackt werden. Der Tag startet morgen mit vielen Telefonaten und Terminen. Am Dienstag treffe ich mich mit Julia, die ich bisher nur über Instagram kenne. Am Mittwoch geht es für mich wieder nach München (ich war erst gestern dort) und am Freitag nach Frankfurt. Ich muss diese Woche noch ganze drei (!) Präsentationen vorbereiten (Ähm, wann genau?!) und noch Einiges erledigen. Das neue Projekt von dem ich euch im Laufe der Woche bzw. kommenden Sonntag mehr erzählen werde, läuft an und aktuelle Projekte warten darauf weitergebracht zu werden.

Apropos aktuelle Projekte. Die liebe Franzi von Cubell ist in der aktuellen Ausgabe der WiM (Wirtschaft in Mittelfranken) mit einer halben Seite drin. Yay! Ich freue mich die Unterstützung der IHK Nürnberg und unseren gemeinsamen Erfolg. Hast Du das Interview mit Franzi schon gelesen? 

In den kommenden Tagen folgen viele weitere Interviews mit Frauen, die ihr Ding machen und ihre Träume verwirklichen. Ich selbst freue mich schon sehr darauf. Du auch?

Hab eine schöne Woche und bis demnächst!

Ebenfalls heute veröffentlicht Luxus in Südtirol und Zwei Dinge, die Du als Selbstständige brauchst. Klick unbedingt rein – es lohnt sich.

Foto: Press Days in Wien 2018/2019

 

Luxus im Chalet – Auszeit in Tenne Lodges, Südtirol

Eines der schönsten Hotels, in dem ich je war, ist Tenne Lodges in Ratschings im wunderschönen Südtirol. Seit mein Mann mich das erste Mal nach Südtirol eingeladen hat, bin ich ein großer Fan dieser Region. Ich hatte früher ein gänzlich falsches Bild von Alto Adige. Keine Ahnung warum. Irgendwie kannte ich bis dato nur Familien, die „nicht wegfliegen wollten“ und deshalb dort Urlaub machten. Ich hatte ein bestimmtes Bild vor Augen: nur Familien, die keine „langen Reisen“ mögen, eigentlich lieber zu Hause geblieben wären und nur nach Südtirol fahren, weil man dort eben auch Deutsch spricht.

Mag sein, dass es solche Urlauben auch in Südtirol gibt.

Mit den meisten Gästen dort hat es aber nichts zu tun.

Den Bildern nach zu urteilen könnte man meinen, dass wir mitten im Winter dort waren. Tatsächlich sind alle Fotos Anfang Mai entstanden. Der plötzliche Wintereinbruch war aber wirklich traumhaft!

Die Gemütlichkeit der Zimmer kam so noch besser zur Geltung. Viel Holz und Filz ergänzt durch digitale Geräte. Genau diese Mischung liebe ich. Kein oder, sondern ein sowohl als auch.

Der Blick aus unserem Fenster auf die Berge und die Piste – einfach unbezahlbar!

Unser Tisch für das Dinner beim 2-Sterne Koch Antony Genovese aus Rom. Dieses Essen werde ich einfach nie mehr vergessen! Ich bin wirklich selten sprachlos, aber dieses Mal war ich es tatsächlich…

Die Ruhe und Stille, die man in Tenne Lodges findet, sucht man woanders vergeblich. Es ist der perfekte Ort für eine Auszeit vom Streß, Job, Terminen oder was auch immer sonst den Streß verursacht hat.

Es ist ein Ort, an dem man richtig gut zum Nachdenken kommt. Aber auch gut arbeiten kann. Wir haben während der drei Nächte in Tenne Lodges viel geschafft und konnten dennoch neben der vielen Arbeit die nötige Erholung finden.

{ Wir waren auf Einladung des Hotels zu Gast in Tenne Lodges. Unsere Meinung bleibt davon selbstverständlich unberührt. Nochmal vielen Dank an dieser Stelle für die Einladung! Es war ein unvergesslicher Aufenthalt. }