NEUESTE BEITRÄGE

Zwei Dinge, die Du als Selbstständige brauchst

Neulich habe ich mich mit einer Freundin über meine Selbstständigkeit, die Akquise und das Kennenlernen von interessanten Menschen unterhalten. Es war ein spannendes Gespräch und wir sind beide zur gleichen Erkenntnis gelangt…

Kennt ihr diese Menschen, die augenscheinlich die größten Netzwerker sind? Diejenigen, denen alles zuzufliegen scheint? Die so scheinbar mühelos durchs leben schweben und denen alles gelingt, weil sie die richtigen Menschen kennen und sie jeder mag, einfach so, ohne, dass sie etwas hierfür tun?

Ich kenne genug solcher Menschen. Aber Fakt ist: Im Grunde gibt es sie nicht. Nichts ist wirklich mühelos, einfach oder liegt einfach auf der Straße herum.

Es hat gedauert bis ich erkannt habe, dass alles Gute, was uns im Leben passiert, absolut verdient ist und genauso sein soll. Es ist dieses eine Treffen, auf das niemand Lust hatte. Es ist dieser eine Anruf, den andere nicht machen wollten. Egal was es ist: Nichts fällt uns so mühelos in den Schoß wie es von außen oft aussehen mag.

Gerade wenn man sein eigenes Business aufbaut trifft es 100% zu. Man kann noch so viel über Vertrieb und Akquise lernen – es bringt nichts. Zu Beginn meiner Karriere war ich auf unzähligen Seminaren – teils vom Arbeitgeber bezahlt, teils selbst finanziert. Unzählige Kniffe und Verkaufssituationen später kann ich mit Sicherheit sagen: All das bringt nichts.

Wenn Deine Einstellung nicht stimmt, kannst Du der Master aller Seminare dieser Welt sein. Es wird Dir absolut nichts bringen. Wenn Du es nicht wirklich willst und von vornherein denkst, dass es so nicht funktionieren wird, kannst Du Dir die Zeit sparen.

Es ist verrückt wieviel Geld mit Seminaren über „die richtige Technik“ verdient wird. Diese ganzen Zauberformeln für Deinen Erfolg, die Tipps und Tricks, die einem tagtäglich angepriesen werden, sind alle zusammen ein großer, großer Quatsch. Wenn Du nicht dahinterstehst und keine Lust auf die Zusammenarbeit mit Menschen hast, dann wird es einfach nichts werden. Oder es wird nur etwas Halbherziges. So oder so macht es Dich am Ende des Tages nicht glücklich – egal wieviel Du rumprobierst.

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich mir natürlich einen Plan gemacht was ich alles haben müsste: Die perfekte Webseite, so und so viele Kontakte zu potentiellen Kunden, professionelle Fotos für meinen Webauftritt und und und. Die Fotos habe ich noch immer nicht machen lassen. Und ganz ehrlich: Mit dem Erfolg oder Misserfolg haben sie auch Null Komma Null zu tun.

All meine Projekte kommen von Menschen mit denen ich entweder in der Vergangenheit zu tun hatte oder die ich tagtäglich in den unterschiedlichsten Situationen treffe. Ich weiß nicht mehr wieviele Menschen ich bisher in den Flugzeugen dieser Welt kennengelernt habe… Unzählige! Übrigens ausschließlich in der normalen „Holz-Klasse“ und niemals dann, wenn ich Business Class geflogen bin. Die meisten Geschäftsinhaber fliegen übrigens Economy. Ich habe Menschen kennengelernt, die mich erst über ein Produkt ausgefragt haben – ob ich es kenne, wie ich es finde etc. – nur um mir dann kleinlaut zu sagen, dass die Firma ihnen gehört und anschließend zu erzählen wie sie so weit gekommen sind. Nicht selten wollte ich nach einem Autogramm fragen, habe mich jedoch mit einer Visitenkarte begnügt.

Damit will ich nur sagen, dass man nicht in den elitären Kreisen verkehren muss. Niemand braucht Vitamin B, um einen Job zu landen oder ein Projekt an Land zu ziehen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber mal ehrlich, wer von uns ist schon ein Baulöwe und an einem Großauftrag dran? Wer das macht – klar, hier gelten mit Sicherheit andere Regeln. Aber im Allgemeinen neigen die meisten Menschen dazu in ihrem Kopf tausende Grenzen aufzubauen und sich anschließend innerhalb dieser Grenzen zu bewegen.

Um selbstständig zu sein benötigst Du keine Millionen Startkapital, keine Beziehungen und eine E-Mail Liste mit mehreren Tausend Datensätzen. Alles was Du brauchst, ist die Bereitschaft auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und offen über Dich und Dein Business zu sprechen. As easy as that.

In meinen Augen sind Offenheit und eine positive Einstellung die Grundlage für ein funktionierendes Business (und nebenbei vieles andere). Wenn Du nicht mit verschränkten Armen durch die Welt läufst und alles schwarz siehst, wirst Du das, was Du haben willst, geradezu anziehen. Probier´ es doch mal aus und sag mir ob es funktioniert!

Wenn Du Fragen zum Thema Selbstständigkeit hast oder Anregungen hast, schreib mir gerne einen Kommentar oder eine E-Mail. Die E-Mail Adresse findest Du im Impressum. Ich freue mich!

 

Instagram Posts und Bio mit Leerzeichen formatieren

Instagram entwickelt sich immer mehr zu einer Full-Service-App. War es anfangs nur eine Foto-App, sind die Möglichkeiten heute nahezu unbegrenzt. Kommende Woche halte ich einen Vortrag darüber wie ich innerhalb von acht Wochen einen Account mit über 1.000 realen (!) Followern aus der richtigen Zielgruppe aufgebaut habe.

Heute geht es um einen kleinen aber feinen Trick.

Du kennst das bestimmt: So sahen und sehen nach wie vor die meisten Posts aus:

Es ist einer meiner älteren Posts.

So „schlimm“ sieht er vielleicht gar nicht aus, denn es ist auch nicht soooo viel Text. Es geht definitiv schlimmer… Wenn man wirklich einen langen Post schreibt oder ausschließlich auf Instagram bloggt, da sieht es schnell sehr unübersichtlich aus.

Aber mit einem kleinen Trick kann man den Text im Post formatieren und so für eine bessere Lesbarkeit sorgen. Hier habe ich zwischen den Zeilen Aufzählungspunkte verwendet:

 

Willst Du aber eine Leerzeile (ohne Punkt), dann kannst Du Dir mit diesem Instagram Trick helfen:

 

—–>⠀<—-

 

einfach dieses Leerzeichen zwischen den beiden Pfeilen kopieren und – voilà – Du hast einen Absatz eingefügt!

 

 

Ganz genau so funktioniert das Ganze auch mit der Instagram Bio:

Ich finde es so auf jeden Fall übersichtlicher und man sieht die wichtigsten Infos auf den ersten Blick. Gerade auf dem Smartphone scrollen Nutzer viel und vor allem schnell. Das Auge kann aber keine langen Textblöcke erfassen. Mach es also Deinen Followern leicht und füge Leerzeilen ein. Die Instagram Nutzer werden es Dir danken.

Falls Du Fragen zu Instagram hast oder nicht weiß wo Du starten sollst, melde Dich gerne bei mir. Meine Kontaktdaten findest Du im Impressum. Oder hinterlasse hier einfach einen Kommentar. Ich freue mich!

 

Creative Day Challenge mit CommClubs Bayern bei Artdeco Cosmetics

Was gibt es für Marketer Schöneres als ein Mal in der W&V aufzutauchen? Richtig – nichts! Aber der Reihe nach.

Vergangene Woche war ich bei Artdeco Cosmetics. Das hast Du doch bestimmt in den Instagram Stories gesehen, gell? Aber weshalb und wieso – das habe ich noch gar nicht erzählt. Deshalb kommt hier der Bericht über einen spannenden Tag, tolle Produkte und ganz viel Kreativität.

 

Creative Day Challenge

Am vergangenen Freitag durfte ich als eine von 12 Kreativen an der Creative Day Challenge teilnehmen. Dabei handelt es sich um ein Tages-Event bei einem Unternehmen. Die Aufgabe ist zu 100% real und zu 0% abstrakt. Es geht um konkrete Aufgabenstellungen, die in kleinen Teams bewältigt werden. In wenigen Stunden erarbeitet man gemeinsam eine Lösung – in diesem Fall eine Präsentation.

Unsere Köpfe haben geraucht! Im Team waren neben einem Texter, eine PR-Expertin sowie die absolute Überfliegerin im Art Design. Zu viert haben wir mit Hilfe unserer beiden Coaches Frederike und Jürgen buchstäblich in der letzten Sekunde unsere Präsentation fertiggestellt. Unsere Präsentation war letzten Endes free style. Wir haben noch nicht mal die Reihenfolge abgesprochen, mit der wir die Präsentation vorstellen wollten. Letzten Endes hat man es aber wohl überhaupt nicht gemerkt, weil ständig jemand von uns eingesprungen ist und einfach weitergemacht hat. Was mir an unserer Präsentation am besten gefallen hat, war der Bezug zum Kunden.

Ich bin es nicht gewohnt kreativ zu arbeiten und dabei nicht an die Kosten zu denken. Schon immer war ich entweder im Vertrieb oder das Bindeglied zwischen Vertrieb und Marketing. Ich bin ein Fan von Brainstorming, das schon. Aber einfach mal kreativ sein ohne dabei an die Umsetzung zu denken – das fällt mir wahnsinnig schwer. Umso besser war es, dass wir alle ähnlich tickten und der Kunde Artdeco Cosmetics und letzten Endes auch genau dieses Feedback gegeben hat: Unsere Ideen waren allesamt umsetzbar und konkret. Außerdem wusste man immer wo im Sales Funnel wir uns zu welcher Zeit befunden haben. Das war mir besonders wichtig und ich bin froh, dass es auch so rübergekommen ist.

Ohne angeben zu wollen: Unsere Arterin war einfach Hammer und hat eine richtig coole Präsentation gezaubert! Wir haben zwar alle gleichzeitig daran gearbeitet, Bilder rausgesucht und Texte geschrieben. Aber es ist schon cool, wenn man einen Photoshop-Freak im Team hat.

Und was soll ich sagen? Dank der Teamleistung haben wir gewonnen! Am besten hat mir das Feedback gefallen. Denn sind wir mal ehrlich: Es ist schön zu gewinnen und ich freue mich immer über neue Kosmetik (wir habne einen Gutschein gewonnen!). Aber am Ende nimmt man an so einer Challenge teil, um sich weiterzuentwickeln, zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln.

Dank der Challenge bin ich mit vielen weiteren kreativen Menschen in der W&V gelandet (klick!)

CommClubs Bayern e. V. 

Über die Challenge habe ich jetzt Einiges erzählt. Aber wie bin ich dazu gekommen? Es ist bereits mein zweites Event mit CommClubs Bayern, wo ich seit ein paar Monaten Mitglied bin.

Unter der Marke „CommClubs Bayern e.V.“ wird die Idee einer kompetenten Interessenvertretung verfolgt. Die CommClubs Bayern als Markenzeichen der bayerischen Werbebranche setzen Trends und schaffen eine Plattform der Kommunikation. Wir verfolgen nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern setzen auch in vielen Bereichen der Gesellschaft neue Ideen um und geben Impulse.

Quelle: https://www.commclubs.com/ueber-uns/

Ziel des CommClub Bayern e. V. ist es jungen bayerischen Kreativen die Möglichkeit zu geben an konkreten Cases bei inhabergeführten Unternehmen zu arbeiten. Unterstützt wird der Verein vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien. Hier geht es zur offiziellen Webseite des CommClubs. 

{ Zuvor war ich mit dem CommClub bei Dauphin, einem Büromöbelhersteller im Nürnberger Land. Darüber erzähle ich euch aber ein anderes Mal. }

Beider Veranstaltungen waren richtig gut organisiert und ich hatte viel Spaß, wahnsinnig viel gelernt und durfte an tollen Projekten mitarbeiten. Falls Du mal gefragt wirst, ob Du an einer solchen Challenge teilnehmen willst, mach das unbedingt! Dabei kann man nur gewinnen, selbst wenn man nicht zum Siegerteam zählt und nicht in der W&V abgedruckt wird.

BUREAUWeek #36

Sonntag Abend, Zeit für einen Rückblick. In der Vergangenheit habe ich die Woche immer unter BUREAUReview zusammengefasst. Dank meines ehemaligen Hosters ist dies allerdings passé. Ab sofort gibt es jede Woche ein Lebenszeichen von mir unter der Rubrik BUREAUWeek. Enjoy!

Diese Woche war super aufregend. Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass ich ein typisches Leben einer Selbständigen / Freiberuflerin führe: es ist ein ständiges Auf und Ab. Wenn man eine gute Nachricht erhält, kommt ein paar Stunden später irgendein Hammer – garantiert. Aber hey, gehört dazu und langsam aber sicher komme ich zu dem Ergebnis, dass es sich wohl so gehört und auch in Zukunft so bleiben wird. Langweilig wird es einem in der Selbständigkeit nicht – so viel ist sicher.

Creative Day Challenge bei Artdeco

Ein Highlight dieser Woche war die Creative Day Challenge bei Artdeco. Nach dem Creative Camp bei Dauphin vor einigen Wochen, war das bereits meine zweite Teilnahme mit dem CommClub Bayern. Ich werde an dieser Stelle noch ausführlich über die Challenge berichten und einwenig hinter die Kulissen schauen lassen. Soviel kann ich jedoch verraten: Unser Team hat gewonnen!

Wir haben uns stark an die Aufgabenstellung gehalten und die Fragestellung immer wieder aufgegriffen. Bei der Präsentation haben wir stets den Sales Funnel erwähnt und erklärt wie der Interessent zum Käufer wird.

Alles in allem war es eine kreative Challenge, die jedoch ganz konkret umgesetzt wurde. Ich finde es bei solchen Aufgaben immer wichtig zu sagen, was denn letzten Endes hängenbleibt. „Kreative“ Pitches fernab von jeglicher Realität habe ich in den über zwölf Jahren Berufserfahrung genug erlebt. Umso mehr freue ich mich immer über authentische Aufgaben und ebensolche Anfragen von (potentiellen) Kunden.

Außerdem habe ich diese Woche Kontakt zu Menschen aufgenommen, mit denen ich schon etwas länger nicht mehr gesprochen habe. Das waren jeweils sehr interessante Telefonate und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Kommende Woche steht der Start eines neuen Projekts an, das ich PR-seitig betreuen werde. Außerdem kommt unter Umständen ein Projekt für Nürnberg nach dem Vorbild von München dazu. Noch kann ich leider nicht zu viel verraten, da ich ungern über ungelegte Eier spreche. Sobald es mehr zu berichten gibt, werde ich natürlich hier darüber erzählen.

Unbezahlte Projekte

In den vergangenen Wochen konnte ich mich von „unbezahlten“ Projekten und Projekten nach dem Motto „Wir verlinken Dich auf unseren Account“ fernhalten und bin richtig happy darüber da nicht mitgemacht zu haben. Keines dieser Projekte hat „gezündet“ – warum wohl?

Ich finde es ein wichtiges Thema darüber zu sprechen was unsere Arbeit wert ist. Es ist nicht so, dass ich Arbeit ohne Gegenleistung grundsätzlich ablehne, zumal es das an sich sowieso kaum gibt. Man bekommt immer einen Gegenwert – die Frage ist eben nur, ob das ein monetärer Wert ist oder in Form von Kontakten, die mitunter einen viel höheren Wert haben können. Ein immerwährendes Thema, an dem sich immer die Geister scheiden werden. Kommende Woche mehr dazu.

Ich wünsche Dir eine traumhafte September-Woche!

xx

 

 

Richtig verkaufen auf dem Flohmarkt – 10 Tipps für mehr Erfolg

Seit Kurzem bin ich dem Verkaufen auf Flohmärkten verfallen. Anfangs war es nur so eine Idee, nicht mehr gebrauchte Dinge loszuwerden. Bei unserem ersten Käufer waren Matteo und ich aber schon so voller Adrenalin, dass wir uns gegenseitig ansahen und wussten: Das machen wir wieder!

Mittlerweile waren wir drei Mal auf dem Flohmarkt. Und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Ständig laufen wir durch unsere Wohnung und „entdecken“ Dinge, die man verkaufen könnte, weil wir sie einfach nicht mehr brauchen.

Meine aktuelle Entrümpelungsaktion (hier und hier geht es zum Anfang der ganzen Geschichte) startete schon vor vielen, vielen Monaten. Damals allerdings nur in meinem Kopf. Seit wir wirklich mit dem Ausmisten angefangen haben, ist vor uns nichts mehr sicher. Bisher habe ich allerdings keinem einzigen Teil auch nur eine Sekunde nachgetrauert! Ganz ehrlich: Man könnte sich alles nachkaufen.

Wir verkaufen schließlich keine Erinnerungsstücke oder Geschenke, die wir selbst bekommen haben. Insofern ist alles andere definitiv käuflich – also wirklich no regrets!

Dass das Verkaufen auf dem Flohmarkt heilsam ist, darüber habe ich schon geschrieben. Heute teile ich unsere ultimativen Tipps und Dinge, die wir selbst nirgends gelesen haben, sondern mehr oder weniger durch Zufall ausprobiert haben. Natürlich ist auch der ein oder andere Trick aus einem meiner zahlreichen Fachbücher zu Markt- und Werbepsychologie dabei.

Meine Tipps zum richtigen Verkaufen auf dem Flohmarkt

 

Immer lächeln

Regel Nr. 1: Immer lächeln und freundlich sein. Auch auf dem Flohmarkt steht der Spaß im Vordergrund. Niemand will von jemandem kaufen, der nur jammert, böse guckt oder einfach nur schlecht gelaunt ist. Deshalb: lächeln und freundlich sein – egal wie unverschämt die Anfragen sind.

Keine Preisschilder anbringen

Im Laden nervt es mich, wenn mir ein Produkt gefällt, keine Verkäuferin in Sicht ist und ich nicht weiß, was das Ding kosten soll. Auf dem Flohmarkt ist das anders. Die Menschen wollen miteinander in Kontakt treten. Preisschilder sind da eher kontraproduktiv und verhindern den Dialog. Wir haben bei unserer ersten Teilnahme am Flohmarkt gemerkt, dass die Preisschilder einfach nichts bringen – ganz im Gegenteil – und sie schnell entfernt. Danach brummte das Geschäft.

Immer in Bewegung bleiben

Kennt ihr diese Straßenhändler mit dem extrem nervigen Spielzeug, das sich ständig bewegt? Diese komischen „Tierchen“, die sich um einen Plastikball drehen? Vielleicht braucht das kein Mensch, aber es zieht Blicke an – garantiert! Alles was sich bewegt erweckt erstmal unsere Aufmerksamkeit. Dazu gibt es zahlreiche Studien, mit denen ich euch aber natürlich nicht nerven möchte.

Wie kann man das auf dem Flohmarkt umsetzen? Uns hat eine Porsche-Fahne geholfen. Auch diese wollten wir verkaufen und haben sie an dem Kleiderständer befestigt. Selbst einen kleinen Stand kann man so kaum übersehen. Außerdem hatten wir ein merkwürdiges Gerät, das die Armmuskulatur stärken soll. Es handelt sich um eine Art Hoola-Hoop für die Arme, nur etwas kleiner im Umfang. Dieses Teil schwingen wir ab und zu wenn wir so an unserem Stand stehen. Das hat den Nebeneffekt, dass wir das Ding trotzdem nutzen und so einwenig Armtraining nebenbei machen (perfekt!), aber es zieht auch alle Blicke auf sich. Und im zweiten Schritt schaut man sich dann alle anderen Produkte an – wenn man doch schon dabei ist und die Aufmerksamkeit geweckt ist.

Wühlkiste nicht vergessen

Es geht nichts über eine coole Kiste mit allerlei Krimskrams. Genau die Leute, die „nur mal schauen wollen“ und eigentlich nichts kaufen wollten, werfen einen Blick rein. Am besten funktioniert das natürlich bei kleinteiligen Dingen wie z. B. Kosmetik (aber dazu später mehr). Wir haben eine Kiste von einem bekannten schwedischen Möbelhaus, die man uns ständig abkaufen möchte (warum auch immer, schließlich gibt es sie dauerhaft im Möbelhaus um die Ecke?). Daran haben wir ein Schild mit „Jedes Teil 50 Cent“ befestigt. Und so viel sei verraten: Es ist unsere größte Einnahmequelle überhaupt.

Nachfrage schlägt Angebot

Nur so und niemals andersherum. Du magst das beste Angebot haben, aber was bringt es Dir, wenn es aktuell nicht nachgefragt wird? An einem konkreten Beispiel erklärt: Wir hatten beim ersten Mal zufällig ein paar Nagellacke dabei. Jeder Nagellack für 50 Cent – egal ob Chanel oder eine viel günstigere Marke. Diese waren am schnellsten weg. Selbst Männer, die keine Frau dabei hatten, meinten, dass sie ihrer Frau einfach mal einen mitbringen – mit 50 Cent kann man nichts verkehrt machen.

Als dann gezielte Nachfragen nach Kosmetik kamen, haben wir beim nächsten Mal reagiert und unser Angebot an die Nachfrage angepasst. Ich besitze sowieso viel zu viel Kosmetik, die zwar noch relativ neu und definitiv nicht abgelaufen ist, die ich jedoch nicht mehr benutze. Als ich meine Kosmetik-Reserven beim nächsten Mal aussortiert habe, stürzten sich alle Frauen (und auch einige Männer) darauf. Crazy! Ich hätte nie gedacht, dass ein Kajal oder ein Haarspray noch so reißenden Absatz finden würden.

Spaß haben

Eigentlich sollte das der Tipp Nr. 1 sein. Wer keinen Spaß am Verkaufen, an der Kommunikation mit Menschen und Flohmärkten im Allgemeinen hat, sollte nicht hingehen. Ehrlich! Es ist nicht der einzige Weg Dinge loszuwerden, also warum sich dazu zwingen und den ganzen Tag ein langes Gesicht machen? Außer Du willst professionell auf Flohmärkten verkaufen, also wirklich jedes Wochenende, überleg Dir, ob es Dir so viel Spaß macht. Rumzustehen und auszurechnen wieviel man eingenommen hat, was der „Stundenlohn“ ist und darüber zu grübeln, ob es sich gelohnt hat – das alles bringt einfach nichts. Also hab einfach Spaß an der Sache – das wird man Dir ansehen und Du wirst die Käufer damit magisch anziehen. Wetten?

Präsentation ist alles

Nicht nur die Ware sollte einigermaßen ordentlich und hübsch präsentiert werden. Auch Du solltest nicht mit Panda-Augen, einem uralten T-Shirt und schlechter Laune auf einem Flohmarkt aufkreuzen. Das Erscheinungsbild der Verkäufer sagt auch Einiges über die Produkte aus. Bevor sich jemand genauer mit Deinem Angebot beschäftigt, hat er Dich von Weitem gesehen und innerhalb weniger Sekunden die Entscheidung getroffen zu Deinem Stand hinzugehen. Wer also Fake-Markenklamotten trägt sollte sich nicht wundern, wenn man davon ausgeht, dass er auch solche nachgemachten Dinge verkauft. Oder eben minderwertiges Zeugs. Nein, das muss nicht schlecht sein:  Es gibt viele Menschen, die auf dem Flohmarkt Kleidung für einen Euro suchen. Wenn man so etwas verkauft, ist die Original Chanel-Tasche fehl am Platz. In dem Fall sollte man wirklich eher die Kleidung tragen, die dem Angebot entspricht. Andersherum aber genauso.

Emotionale Bindung ist nicht gleich Wert der Gegenstände

So hart es ist, aber es interessiert wirklich niemanden, dass Du Dir dieses Oberteil während Deiner Flitterwochen auf Maui gekauft hast und es für Dich einen unendlich hohen Wert hat. Für den Käufer ist es ein T-Shirt.

Also lass die Story sein. Das erweckt nichts außer Mitleid und das ist auf einem Flohmarkt fehl am Platz. Storytelling funktioniert, aber die Story muss den Käufer ansprechen, nicht die Story des Verkäufers widergeben. Du willst mit Geschichten verkaufen? Dann überleg Dir was Deinen Kunden anspricht. Nichts anderes macht die Werbung seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten. Wir kaufen Stories, aber die Story muss UNS berühren, nicht den Verkäufer.

Verhandeln, aber fair

Sind wir mal ehrlich: Auf den Flohmärkten wird gefeilscht was das Zeug hält. Dabei geht es nicht immer fair zu. Für Dinge, die 8 Euro kosten sollen einfach mal einen Euro anzubieten ist wirklich dreist. Ich liebe das Feilschen – für mich ist es eher ein Spiel und ich nehme das nicht zu ernst. Vordergründig will ich mit einem Flohmarkt-Verkauf nicht reich werden, sondern mich von (mittlerweile) ungeliebten Dingen trennen.

Neulich bot mir eine Frau für eine Marken-Hose, die ursprünglich 80 Euro gekostet hat und für die ich noch 6 Euro haben wollte, ganze 2 Euro an. Mal ehrlich 2 Euro! Dafür bekomme ich in der Innenstadt nicht mal mehr einen Kaffee. Einen Espresso vielleicht, aber auch den mit ganz viel Glück.

Sie hielt die Sporthose in der Hand und verhandelte weiter. Danach drehte sie sich zig Mal hin und her und entdeckte einen Fleck. Zugegeben: Ich habe ihn nicht gesehen, sonst hätte ich die Hose vorher gewaschen. Nun blühte sie richtig auf und wollte die Hose auf jeden Fall aber auf keinen Fall mehr als 2 Euro bezahlen. Als wäre ein Fleck die Rechtfertigung die Dinge quasi kostenlos zu bekommen.

Daraufhin meinte ich nur ganz emotionslos: „Gar kein Problem, geben Sie mir bitte die Hose. Ich wasche sie und verkaufe sie nächstes Mal dann eben für 8 Euro.“ Aus der Hand geben wollte sie sie aber doch nicht und hat mir nach ein paar Minuten zögern das Geld überreicht.

Verhandeln – aber klar! Veräppeln lassen muss man sich dennoch nicht.

Sich mit anderen Verkäufern vernetzen

Wegen jedem cm feilschen und sich über die Nachbarstände ärgern bringt gar nichts! So war unsere erste „Nachbarin“ am Flohmarkt: den ganzen Tag schlecht gelaunt und hat ihren Stand nur hin und hergeschoben, um ja keinen cm Fläche zu verlieren. Dabei hatte sie an die 20 qm während wir nur einen (!) qm gebucht haben. Irgendwie hatten wir aber mit unserem Mini-Stand einwenig zu viel Aufmerksamkeit. Woran das wohl lag?

Aber nur wenige Zeit später haben wir die ersten Kontakte zu anderen Verkäufern geknüpft. Sie haben gesehen, dass wir einen Stift dabei hatten und sich diesen kurz ausgeliehen. Als eine Frau an unserem Stand ein Kleid anprobiert hat, kam sofort die Frage „Brauchen Sie einen Spiegel?“ Gleich darauf kam schon unser Standnachbar mit einem riesigen Spiegel und hielt ihn der Frau so lange hin, bis sie sich von allen Seiten gesehen hat und sich für den Kauf entschieden hat. Mega nett von unserem Stand-Nachbarn, oder? Und das nur, weil wir ebenfalls hilfsbereit waren. Zum Ende des Tages (oder besser gesagt des Vormittags) kam auch noch seine Frau zu uns und hat drei Sachen mitgenommen. Sie hat kurzfristig erfahren, dass sie heute noch auf einen Geburtstag eingeladen war und brauchte eine originalverpackte Kleinigkeit. Dabei steuerte sie gezielt unseren Stand an, obwohl es noch mindestens 80 weitere Stände gegeben hätte. Geben und nehmen – so einfach es klingt!

Fazit: Wir zwei sind angefixt: Verkaufen auf den Flohmärkten macht so viel Spaß! Mehr darüber wie wir überhaupt dazu gekommen sind, kannst Du hier nachlesen.

Im Herbst werden wir noch das ein oder andere Mal auf einem Flohmarkt verkaufen. Der Keller ist leider noch voller Gerümpel…

August Review – Was ich im August geschafft habe und mein erster virtueller Assistent

Immer wenn ein Tag, eine Woche, ein Monat vergangen ist, denken wir an die Dinge, die wir nicht geschafft haben. Wir wäre es zur Abwechslung damit darüber nachzudenken was man alles GESCHAFFT hat?

Ich lade Dich ein Dir mit mir zusammen mehr positive Gedanken zu machen. Nein, das wird jetzt kein esoterischer Post – das wäre nicht ich. Aber ich finde es tatsächlich sehr nützlich sich vor Augen zu führen, was man in einem bestimmten Zeitraum erreicht hat.

Soll ich anfangen?

OK, das ist meine Liste:

Ich habe im August ein hammergeiles Profil erstellt. 

Sorry, das muss ich jetzt mal so sagen. Ich saß eine gefühlte Ewigkeit darüber und dabei ist es noch immer nicht perfekt! Was ich mit „Profil“ meine? Es ist eine Art CV, aber sehr viel mehr. Ich habe in einem Dokument zusammengefasst was mich ausmacht, was ich kann und worin ich richtig gut bin. Im Grunde ist es ein Lebenslauf und eine About Me-Seite in einem. Aber es sind auch über zehn Jahre Berufserfahrung und ganz viele Überlegungen das Ganze auf so wenig Seiten wie möglich darzustellen. Und dennoch arbeite ich immer noch daran. Weil ich mit jeder Nachfrage, jedem Gespräch und durch jedes Feedback Ideen bekomme wie ich das Ganze noch mehr schärfen kann.

Falls Du ebenfalls einen CV, ein Profil oder ein MediaKit (für Blogger) suchst, dann schau unbedingt bei Canva vorbei. Dort gibt es zahlreiche Vorlagen, die bereits vorausgefüllt sind. So bekommt man eine Idee davon wie das eigene Profil aussehen könnte.

Weitere Beispiele habe ich hier auf dem Pinterest Board gesammelt:

Ich habe meinen ersten Online-Kurs konzipiert und durchgeführt. 

OMG, wie lange wollte ich das schon ausprobieren? So wie ich der Meinung bin, dass jeder ein Influencer sein kann, bin ich auch der festen Überzeugung, dass jeder sein wissen (online) teilen kann, wenn er möchte. Vielleicht hat nicht jeder einen Plan davon wie er sein Wissen monetarisiert, aber das kann man sich schnell aneignen. (Wenn Du Fragen hast, kannst Du mir aber auch jederzeit eine E-Mail schicken. Die Adresse steht im Impressum.)

Ich bin einfach stolz auf mich, dass ich mich überhaupt getraut habe und vor allem endlich mal die Zeit gefunden habe das zu machen. Du kennst das bestimmt: Tausend Ideen, aber nichts bringt man wirklich weiter. Hier hilft es einfach nur Prioritäten zu setzen und Schritt für Schritt an seinen Zielen zu arbeiten.

Ich habe das BloggerBUREAU Consulting Projekt zusammen mit Robert gestartet. 

Robert und ich haben uns 2015 während meiner Zeit bei Porsche kennengelernt. Er hat mich über XING kontaktiert und wir haben vereinbart, dass er und ein Kollege von ihm in der Porsche-Zentrale vorbeischauen. Nach kurzer Zeit haben wir festgestellt, dass wir beide aus Nürnberg kommen. Damals war ich schon wieder auf dem Sprung in die Frankenmetropole und wir haben beschlossen in Kontakt zu bleiben…

Ein paar Blogger-Events auf denen Robert als Speaker und Mentor dabei war später haben wir nun unser „eigenes Ding“ am Start. Ich finde es immer großartig wenn aus Ideen Projekte entstehen und man diese mit Menschen, die man schon lange kennt (gefühlt kenne ich Robert länger als drei Jahre – und das ist absolut positiv gemeint!) umsetzen darf.

Check it out 😉

Das Foto ist von Velia Sellner. 

Im August habe ich mich vom Ballast befreit.

Ich habe wieder Dinge zum „Stromkasten der Liebe“ gebracht und war auch ein Mal am Flohmarkt, um Sachen zu verkaufen. Ich habe unzählige Pakete zur Post gebracht und noch mehr Anzeigen veröffentlicht. Diese Woche lag dann ein Flyer in meinem Briefkasten. Es ging um das Netzwerk nebenan.de. Kennst Du das? Es ist wirklich genial! Man meldet sich dort an und sieht nur seine Nachbarschaft. Gerade unter Nachbarn kann man Dinge tauschen, loswerden oder auch seine Hilfe anbieten. Es ist verrückt was in unserer Nachbarschaft (St. Johannis) los ist! Unzählige Kurse, Interessengruppen und irre viele Anzeigen. Gerade sperrige Dinge wie Sofas kann man dort gut loswerden. Wer will schon für ein Sofa durch die halbe Stadt gurken?

Meine Top 5 Plattformen / Möglichkeiten um Dinge zu verkaufen / zu verschenken sind aktuell: 

  • eBay Kleinanzeigen – funktioniert noch immer am besten
  • Flohmärkte – ich bin gerne an den Samstagen unterwegs
  • nebenan.de
  • „Stromkasten der Liebe“ – in St. Johannis
  • öffentliches Bücherregal am Dutzendteich (beim Gutmann)

Ich habe meinen ersten Freelancer über fiverr gefunden und habe seitdem einen virtuellen Assistenten in Pakistan. 

Ähm, ja, wo fange ich da an? Zuerst habe ich jemanden gesucht, der mir ein Logo für meinen russischen Instagram-Account erstellt. Als das Logo fertig war und ich einwenig auf fiverr (einer Plattform für Freelancer) gestöbert habe, bin ich auf zahlreiche weitere Dienstleistungen gestoßen. Darunter viele Virtuelle Assistenten aus dem In- und Ausland. Ich wollte es einfach mal ausprobieren und habe einen kleinen Job reingestellt. Eine halbe Stunde später hatte ich 12 Rückmeldungen. Sie alle überboten sich bei den Kenntnissen und unterboten sich beim Preis. Die Nummer 7 war jemand, der meinte, dass er die Kenntnisse nicht hat, aber Herausforderungen mag. Keine Ahnung warum, aber mich hat das überzeugt!

Ich habe ihm die Aufgabe erklärt und er hat sofort die richtigen Nachfragen gestellt. Es war schon komisch mit jemandem zu schreiben, der einem Arbeit abnehmen würde, ihn dabei aber nicht zu kennen. Ich hatte in meinem früheren Job auch Personalverantwortung und habe mit zahlreichen Agenturen zusammengearbeitet, die ich anleiten musste. Aber jemand, der mehrere Tausend km von mir entfernt war? Das war schon ein komisches Gefühl.

Letzten Endes war er so gut, dass er die Arbeit früher erledigt hat und ich mit ihm vereinbart habe langfristig zusammenzuarbeiten. Das machen wir nun schon seit 3 Wochen und er überrascht mich jedes Mal aufs Neue wie gut er sich in ein ihm gänzliches neues Aufgabenfeld in drei (!) Sprachen, von denen er zwei nicht beherrscht, eingearbeitet hat.

Ich habe mir nichts gekauft.

Tatsächlich kann ich es selbst nicht glauben, aber ich habe mir im August nichts, aber auch absolut gar nichts gekauft (außer Lebensmittel und Essen auswärts). Noch nicht mal einen Lippenstift. Ich war kein einziges Mal bei dm & Co. Wahnsinn, oder? Hintergrund ist meine große Entrümpelungs- und Aufbrauch-Aktion. In den Tiefen meiner Schränke habe ich Beauty-Produkte entdeckt, die ich zwar noch nicht so lange besitze, die ich jedoch völlig vergessen habe. Im Grunde ist bei mir jeder Tag wie ein Besuch in der Drogerie. Dafür gehe ich nur zu meinem sortierten Schrank und entdecke dort täglich neue Dinge. Kein Witz!

Dasselbe gilt für Bücher (oh mein Gott habe ich viele Bücher!) und Klamotten. Hier bin ich noch lange nicht am Ende meiner Verkaufs-/Verschenk-/Wegwerf-Aktion.

Und versteht mich nicht falsch: Ich befreie mich von unnötigen Dingen nicht weil ich nichts mehr konsumieren möchte. Ganz im Gegenteil! Ich liebe schöne Dinge, sehr sogar. Allerdings möchte ich in Zukunft nur von solchen umgeben sein. Nichts was mir nur so halb gefällt, passt oder mich nur zu 70% interessiert. Gerade WEIL ich nur noch tolle Dinge besitzen möchte trenne ich mich gerade von all dem, was nicht mehr zu meinem Leben passt.

Wie Du siehst war diesen Monat alles dabei – von privat bis beruflich habe ich überall irgendwas abgehakt. Und es fühlt sich grandios an sich das Ganze vor Augen zu führen. Nicht immer nur darüber jammern, dass die Zeit schon wieder so schnell vergangen ist und man „wieder nichts geschafft hat“. Einfach mal aufschreiben (und zwar wirklich mit Stift und Papier) was man geschafft hat und sich das Ganze vor Augen führen. Du wirst sehen: Es ist mehr als Du dachtest.

{ Titelbild: Maracons von der Patisserie Tafelzier, Schmuck von Thomas Sabo (PR-Sample), Duft von Chanel }

Hochzeitstorte und Sweet Buffet

An der Hochzeitstorte scheiden sich oft die Geister. Ich denke Du kennst auch diese mehrstöckige Geschichten mit teils lustigen Figuren, die das Brautpaar darstellen sollen. Oder aber auch das klassische Erdbeerkuchen-Herz.

Gerade bei der Hochzeitstorte kann man sich heutzutage richtig ausleben und seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Genau das wollte ich nicht.

Klar, es gibt immer Trends und diese wechseln oft. Bei Torten zur Hochzeit ist das nicht anders. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich eine sehr reduzierte Torte haben wollte, die einfach richtig genial schmeckte. Am Ende war ich mit dem Ergebnis mehr als happy! Unsere Hochzeitstorte war klein, sehr schokoladig (das was nach Creme aussieht ist weiße Schokolade) und ein einziges Meisterwerk. Sehr minimalistisch verziert mit Blattgold und einem Schriftzug, den ich noch wenige Tage zuvor spontan mitbestellt habe.

Abgesehen von der Torte war unser Sweet Buffet ein wahres Highlight. Gehalten in warmen Erdtönen, passend zu unserem Motto Alpenhochzeit im Chalet, war es eine fantastische Mischung von vielen Kleinigkeiten, die einfach nur großartig schmeckten.

OK, ich komme ins Schwärmen…

Klick Dich einfach durch die Galerie, um die Fotos zu vergrößern. Bist Du auf den Geschmack gekommen? Das Sweet Buffet sowie die Torte sind von der Patisserie Tafelzier aus Nürnberg. { Keine Werbung, ehrliche Empfehlung }

 

Alle Fotos hat die liebe Simona Kehl gemacht, die unsere Hochzeit fotografisch begleitet hat.

Beim Anschneiden haben wir uns von Anfang an nicht um das Messer gestritten. Uns war auch beiden egal wer die Hand oben hält… Es gab mal eine Zeit vor ein paar Jahren da haben wir an den Sonntagen bei schlechtem Wetter regelmäßig „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ geschaut… Seitdem sind wir einwenig voreingenommen was diese ganzen (in unseren Augen) merkwürdigen Bräuche angeht. Übrigens finde ich die Sendung mittlerweile nur noch gruselig. Keine Ahnung warum wir sie früher überhaupt geschaut haben. Selbst bei schlechtem Wetter würde ich heute lieber Netflix gucken… Aber Geschmäcker ändern sich eben – in diesem Fall muss man sagen: Zum Glück!

Hast Du auch Bilder von der perfekten Hochzeitstorte im Kopf? Wie sollte sie aussehen? Oder wie hat sie auf Deiner Hochzeit ausgesehen? Erzähl es mir. Ich freue mich immer über weitere Meinungen 🙂

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Es könnte so einfach sein

Gestern abend war meine Webseite benz-reichenauer.de weg.

Ich habe keine Ahnung was ich gemacht oder nicht gemacht habe. Es war Samstag abend und ich konnte den Support erst am nächsten Morgen um 10:00 Uhr erreichen. Und so blieb mir nach stundenlangem Rumprobieren nichts anderes als auch den nächsten Morgen und die Hilfe des Supports zu warten. Aber immerhin war jemand an einem Sonntag zu erreichen.

Jemand, der sehr gut gelaunt war, eine Wahnsinnsgeduld hatte und sich mit mir über eine halbe Stunde durchgeklickt hat. Am Ende war ich so happy, dass ich vergessen habe nach dem Namen zu fragen. Aber ich werde mir jetzt wirklich mal was überlegen, wie ich den Mitarbeiter bei All-Inkl (der beste Provider der Welt!) ausfindig machen kann. Anhand der Anrufzeit sollte das nicht so schwer sein. Außerdem hing der Arme eine Zeit lang an der Strippe.

Der ein oder andere denkt sich jetzt: Na klar, ist doch schließlich sein Job! 

Ja, aber wenn alle ihren Job so gut machen würden, gäbe es keine Beschwerden und viel weniger Gerichtsverfahren. Es gäbe weniger genervte Menschen und viel mehr gute Geschäftsbeziehungen.

Der Ton macht die Musik

 

Und mittlerweile mache ich diese Erfahrung fast täglich.

Im Geschäftsleben kannst Du, wie im richtigen Leben auch, ergebnisoffen fragen oder etwas unterstellen. Z. B. statt zu fragen „wann endlich dies und jenes erledigt wird“ einfach mal offen zu fragen, ob es denn schon erledigt wurde. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass man das noch lernen kann. Die meisten Menschen sind einfach nicht bereit sich umzustellen und sehen die „Schuld“ (was zugegeben ein sehr hartes Wort ist) niemals bei sich. Warum auch? Es ist doch so viel bequemer es einfach anderen in die Schuhe zu schieben bzw. den Ball zurückzuspielen und einfach mal abzuwarten.

Sicherlich kennst Du auch solche Kollegen, die bei jeder Aufgabe fragen, ob sie das tun müssen und ob das wirklich in ihren Aufgabenbereich fällt? Früher habe ich mich mit solchen Menschen ganz schwer getan. Kaum kommt eine neue Arbeitsanweisung wird schon zum Telefon gegriffen und erstmal abgeblockt. Wer dabei gewinnt? Niemand. Weder das Unternehmen noch man selbst.

Umso happier bin ich gerade über die Hilfe des Mitarbeiters am anderen Ende der Leitung. Schade, dass guter Service so selten ist, dass er so gut in Erinnerung bleibt. Mein alter Dienstleister, der meinen Blog gehostet hat, hat sich da leider ganz anders verhalten, weshalb der Blog-Relaunch anders ausfiel als gedacht.

Meine Daten waren tatsächlich weg. Komplett. 

Back-Up – ja, habe ich, aber dieser ist nicht aktuell. Denn der Hoster hatte den automatischen Back-Up im Angebot. Dumm nur, dass dieser ebenfalls offline geschaltet wurde als der Job verschwand. Nach mehrmaligen Telefonaten war dann einfach klar: Es ist nichts zu machen.

Natürlich bleibt mir noch der Rechtsweg… Aber das ist eine ganz andere Geschichte und ich frage mich, ob es mir wert ist… Bisher kenne ich niemanden, der in einer ähnlichen Sache gegen den Hoster vorgegangen ist. Ich müsste mich in den Fall einarbeiten, mir einen Anwalt nehmen und überhaupt sehr viel Zeit, Geld und vor allem Energie darauf verschwenden.

Aber was viel schlimmer ist, ist der Umgang des Hosters und die gesamte Kommunikation. Nachdem sie mehrmals „geprüft“ haben, ob das was zu machen wäre, hieß es einfach „Leider nein“. Keine Entschuldigung, kein wirkliches Bedauern (keine Ahnung was ich erwartet hätte, aber vielleicht etwas mehr Aufrichtigkeit?) – nichts.

Deshalb sind solche Geschichten wie die heute morgen für mich längst nicht mehr selbstverständlich. Menschen, die sich wirklich kümmern und nach gescheiterten Versuchen sagen „Bleiben Sie mal bitte kurz in der Leitung, ich probiere da mal noch was aus – vielleicht kommen wir so weiter.“ Lösungsorientiertes Handeln statt 08/15, ehrliches Interesse dem Gegenüber zu helfen und dabei relaxt und freundlich bleiben – es könnte so einfach sein.

Influencer Marketing im Jahr 2018 – Wohin geht die Reise?

Endlich ist es online! Robert und ich haben schon lange darüber gesprochen, aber nun ist es soweit und die News veröffentlicht. In Zukunft wird es von uns ein Beratungsangebot zum Thema Influenzier Marketing geben. Ergebnisoffen, ehrlich und ohne viel Schnick-Schnack.

Nach Jahren des Bloggens und der Organisation zahlreicher Events war es an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen: Meinen Job aufzugeben und mich eigenen Projekten zu widmen war ja schon vor ein paar Monaten der Grund für den Schritt in die Selbständigkeit. Aber für alles braucht man Zeit und so war es „erst“ gestern soweit: Wir haben den erst Schritt in Richtung eines gemeinsamen Consulting Angebots gemacht.

Gleich am Abend war meine Webseite down. Genau das, was man bei einem Launch nicht braucht. Ich habe keine Ahnung was ich gemacht oder nicht gemacht habe, aber die Webseite war down. Keiner der vorab veröffentlichenten Links hat funktioniert…

Meine Nacht war entsprechend kurz… Die ganze Story dazu gibt es hier.

Sowohl Robert als auch ich haben unsere Meinung zum Influencer Marketing und dessen Entwicklung jeweils in einem Artikel zusammengefasst.

Das Influencer Marketing ist tot. Lang lebe das Influencer Marketing! 

von Robert Puchalla

Nun ist es so weit. Im Jahr 2018 wird Influencermarketing für tot erklärt. Zumindest wenn man nach Aussagen einiger Unternehmer geht. Aussagen wie „der hype ist vorbei“, „das ist ja voll auf dem absteigenden Ast“, oder „der Trend zeigt eine Entwicklung nach unten“ bekräftigen viele Unternehmen da draussen in der Meinung, dass dieser Weg der Kommunikation wohl nicht (mehr) benötigt wird. Woher soll man es denn auch besser wissen, wenn man sich selbst nicht damit befasst hat, oder es falsch angegangen ist? Wenn man die Potentiale und Möglichkeiten nicht erkennt? Und wenn diese nicht clever und gezielt eingesetzt werden? Ein Vorschlag: vergessen wir Influencermarketing –  lassen Sie es uns so machen wie immer, denn so haben wir das schon immer gemacht! Deal? Wenn Sie das so sehen, dann hat es mich gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Sie müssen nicht weiter lesen… Nutzen wir unsere Zeit sinnvoll für das, was wir schon immer so gemacht haben.

Für alle anderen – willkommen an Board!..

Den kompletten Text kannst Du hier lesen

 

Die Spreu und das Weizen im Influencer Marketing

von Anna Benz-Reichenauer

 

Was haben wir Blogger in den letzten Jahren kämpfen müssen: Für unsere Glaubwürdigkeit, für das Bloggen als Beruf und gegen all die abwertenden Kommentare. 

„Influencer? Das ist doch diese Krankheit. Bist Du auch ansteckend?“

Ach, was haben wir gelacht! Wir haben uns selbst kleingeredet und unseren Blog, also auch unsere Arbeit, gleich mit. Die nicht bloggenden Freunde haben uns aufgezogen „Na, wie läuft der Blog?“ und „Hast Du das auch zugeschickt bekommen?“ Dabei standen wir nur stumm daneben und haben ganz verstohlen auf den Boden geschaut. Während wir uns nächtelang YouTube-Tutorials reingezogen haben wie man das blöde WordPress Plugin nun richtig installiert, hat unser Umfeld nur müde gelächelt.

Als sich die ersten Blogger mit ihrem Blog selbständig machten, mussten sie noch Monate später ihrem Umfeld erklären wie um alles in der Welt man mit solch einem Hobby Geld verdienen kann.

Wie geht das? Für das bisschen Bloggen? Geld für ein (!) Foto auf Instagram? Ernsthaft?

 

Den ganze Text ist zuerst hier erschienen.

 

Uns würde natürlich Deine Meinung zum Thema sehr interessieren. Wie siehst Du das Influenzier Marketing? Und bist Du derselben Meinung wie Robert und ich oder würdest Du gerne noch etwas anmerken?

Wir freuen uns über Meinungen – gerne auch kontrovers, denn nur so kann eine Diskussion entstehen.

Ein Lebenszeichen aus der Selbständigkeit

LUMA Pancakes Nürnberg

Was ich in den letzten vier Monaten erlebt und erfahren habe, kann ich mit Sicherheit nicht in einen Blogbeitrag packen. Und wenn doch, wäre er mehrere km lang. Die Selbständigkeit an sich ist natürlich schon eine spannende (und nervenaufreibende Geschichte), aber als das nicht genug erlebt man eine persönliche Weiterentwicklung in Riesenschritten.

Austausch mit Gleichgesinnten

Heute morgen habe ich mich mit Melanie, ebenfalls Gründerin aus Nürnberg, im LUMA zum Frühstück getroffen. Und es hat sich mal wieder bestätigt: Der Austausch mit Gleichgesinnten steht für mich an erster Stelle. Oft verstehen nur diese Menschen die Gedanken und das Gefühlschaos, das man selbst erlebt. Ganz ehrlich: Vor einem Jahr hätte ich mich in der heutigen Situation auch nicht verstanden. Ich meine es also gar nicht böse wenn ich behaupte, dass mich viele Freunde oder Familie gar nicht mehr verstehen. Selbständigkeit bedeutet nicht nur „den Tag selbst organisieren“ und nicht wissen, ob man im nächsten Monat einen Auftrag bekommt. Es ist so viel mehr.

Es ist ein ständiges Auf und Ab der Gefühle, des Kontostands und ein Dauerlauf gegen geschlossene Türen.

„Don´t take „no“ for an answer“ – das muss man spätestens zu Beginn der eigenen Selbständigkeit verinnerlicht haben. Alles andere macht überhaupt keinen Sinn.

Offenheit für Neues

Anfangs hat man Vorstellungen… Dann kommt das Leben dazwischen und alles ändert sich. Ich würde gerne denjenigen sehen, der seinen Business-Plan 1:1 umgesetzt hat und seinen Kurs niemals korrigieren musste. Die beste Erklärung liefert Rolf Dobelli in seinem Buch „Die Kunst des guten Lebens – 52 überraschende Wege zum Glück“. Rolf Dobelli ist, wie ich auch, ein Riesen-Fan von Daniel Kahneman – ich lese also beide sehr gerne. Einer der 52 Wege zum Glück führt über die Fähigkeit seinen Kurs ständig korrigieren zu können. Man muss offen sein für Veränderungen – als Unternehmer noch viel mehr als im Anstellungsverhältnis. Heute meint man, dass dies und jenes funktionieren wird, morgen sieht die Welt schon wieder anders aus und etwas völlig anderes wird nachgefragt. Dabei ist es natürlich ein Riesenvorteil allein zu sein: man muss niemanden fragen, hat keine Verantwortung für andere Menschen und kann einfach kurzfristig eine Kurskorrektur vornehmen.

BloggerBUREAU 2.0

Nach zwei Jahren BloggerBUREAU wird es diese Woche Zeit für den nächsten Schritt. Jetzt wissen wir alle, was das Influencer Marketing ist; der Hype ist vorbei und das IM ein festes Bestandteil des Marketing Mix. Also genug der Aufregung, ran an die wirklich nachhaltigen Projekte mit Hilfe der Blogger & Influencer. Am 25. August wird es News geben. Alle Infos dazu findest Du auf der Facebook Seite des BloggerBUREAU.

Creative Camp

Im September steht das nächste Creative Camp an – und ich darf dabei sein! Nach dem Event bei Dauphin, darüber werde ich noch berichten, geht es dieses Mal zu ArtDeco Cosmetics. Was das Creative Camp ist, warum ich mitmache und alles Weitere erfahrt ihr bald an dieser Stelle. Ich jedenfalls freue mich schon sehr darauf!

Deutsch für Anfänger 

Was als Recherche im Auftrag begann, gipfelte in ein Instagram-Projekt mit einem Online-Kurs und vielen weiteren Ideen, die derzeit getestet werden. Ich wollte eine Info-Quelle recherchieren – mehr nicht. Jetzt bin ich auf was gestoßen, das a) Spaß macht, b) ein geniales Case ist, anhand dessen man Instagram, Community Management und ein Lean StartUp grandios einfach erklären kann und c) das sich wirklich gut anfühlt. Vor zwei Monaten gab es ein großes Nichts – heute gibt es einen Account mit über 1.000 Followern, einen erfolgreich durchgeführten Mini-Online-Kurs, Unterstützung durch einen VA (ja, es gibt auch männliche virtuelle Assistenten) und vieles mehr. Die ganze Geschichte gibt es in Kürze nachzulesen auf benz-reichenauer.de

BUREAUStyle goes LUMA Nürnberg