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Investment und Business Days 2018 – meine Vorträge und das erste Mal vor der Kamera

Als ich zu den Investment und Business Days 2018 eingeladen wurde, habe ich mich sehr gefreut! Ich habe von Beginn an zwei Slots bekommen und wusste natürlich sofort, worüber ich referieren würde: Social Media und Influencer Marketing. Beide Themen sind untrennbar miteinander verbunden und machen einfach extrem viel Spaß!

Am vergangenen Freitag ging es zusammen mit Robert Puchalla vor arsmedium nach Frankfurt/M, wo die Investment und Business Days 2018 in der FH, mitten in der Stadt, aufgezeichnet wurden.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um das größte Event in Deutschland, das live gestreamt wird. Fünf Tage voller Vorträge, die allesamt parallel stattfinden, lassen kaum Wünsche offen. Organisiert wurde das Ganze von Michael Voigt, dem wohl bekanntesten Trader Deutschlands. Er ist nicht nur ein Profi, wenn es um Börsenhandel geht, sondern hat das Standard-Werk „Das Große Buch der Markttechnik“ geschrieben, das ich zusammen mit einer weiteren Übersetzerin ab 2009 übersetzt habe.

Ich kenne Michael seit mittlerweile neun Jahren und die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben, ist richtig crazy. Kurz nachdem ich einen neuen Job angetreten habe, ging es für mich nach Moskau zu meiner ersten Messe mit dem Unternehmen. Auf dem Rückweg beschwerte sich meine Kollegin, die im Flieger neben mir saß, über ihren Vordermann. Dieser hatte seinen Sitz nach hinten gestellt und sie hatte kaum Platz für ihren Klapptisch.

Sie traute sich allerdings nicht den Mann anzusprechen und so habe ich für sie übernommen und den Herrn mit den Worten „Entschuldigen Sie bitte, aber könnten Sie Ihren Sitz vorstellen?“ angesprochen. Als sich der Mann umdrehte, erkannte ich den Vater einer Freundin. Daraufhin ergab sich ein Gespräch darüber was er in Moskau machte und wieso ich dort war. Auf dem Flug las er ein Buch, von dem er augenscheinlich begeistert war. Als ich mich erkundigte worum es ging, meinte er, dass ich dieses gleich behalten und übersetzen sollte, denn er kenne den Autor und dieser ist gerade auf der Suche nach einer Übersetzerin, die das Buch für ihn ins Russische übersetzen würde.

Ich lehnte dankend ab, aber der Vater meiner Freundin lies nicht locker. Wir plauderten noch einwenig und verabschiedeten uns bei der Ankunft am Münchner Flughafen.

 

Nur wenige Tage später erhielt ich einen Anruf. Michael Voigt war dran und stellte ich als „Autor des Buchs, das Sie gerade übersetzen, vor“. Ich fiel fast vom Stuhl! Zwar stammelte ich irgendwas von Missverständnis, aber er ließ nicht locker und schlug vor sich einfach unverbindlich zu treffen…

Neun Jahre später ist das Buch längst übersetzt und ich bin als Speakerin bei den Investement und Business Days 2018 dabei.

 

Es läuft halt nicht immer alles nach Plan und ich lerne tatsächlich sehr selten Menschen in den „dafür vorgesehenen“ Situationen kennen. In den meisten Fällen sind es absolut zufällige Bekanntschaften und ich staune jedes Mal darüber, wen ich woher kenne. Verrückt – anders kann ich das nicht bezeichnen. 

Meine Vorträge bei den Investement- und Business Days 2018

Vor den beiden Vorträgen war ich super-nervös. Obwohl ich im Grunde keine Präsentation und keine Notizen brauche, habe ich viel zu viel auf meinen Bildschirm gestarrt. Dabei habe ich jedoch Null abgelesen, sondern einfach nur in der Gegend rumgeschaut. Definitiv etwas, woran ich in Zukunft arbeiten kann und werde.

Gleich der erste Vortrag war eine Punktlandung! Ich habe trotz Fragen aus dem Publikum (eigentlich ist kein Publikum vorgesehen, aber bei meinem ersten Vortrag waren zwei Personen anwesend), um gerade mal 2 Minuten überzogen.

 

Es war schon etwas crazy eine Stunde lang mit der Kamera zu sprechen. Eine absolut neue Erfahrung für mich als Speakerin!

 

Selbstverständlich war es nicht mein erster „Auftritt“, aber fast gänzlich ohne Publikum und die Interaktion mit anderen Leuten, war es irgendwie spooky. Aber toll! Ich habe es absolut genossen und möchte diese Erfahrung nicht missen.

Nach einer Pause, in der ich nochmal meine zweite Präsentation durchgegangen bin, und etwas gegessen habe, war ich auch schon mit meinem zweiten Vortrag dran. Dieses Mal hatte ich wieder einen Gast, der im Anschluss an die Präsentation die ein oder andere Frage gestellt hat. Zwar hat sich herausgestellt, dass all seine Fragen im ersten Vortrag beantwortet wurden und er sich lieber diesen hätte anhören müssen, aber auch der zweite Vortrag hat ihm gut gefallen.

Robert und ich waren zeitgleich mit unseren Vorträgen fertig und konnten die Heimreise antreten. Alles in allem war es eine großartige Erfahrung! Und noch am selben Tag habe ich eine erste E-Mail mit einer Anfrage für Social Media Beratung bekommen. Mein Vortrag wurde als „sehr erfrischend gelobt“ und auch das Wort „großartig“ kam darin vor. Ich hätte niemals mit so einem schnellen Feedback gerechnet und freue mich sehr über das anstehende Telefonat mit der Dame.

Vielen Dank an dieser Stelle an Micha Voigt und sein ganzes Team für die reibungslose Organisation, die professionelle Betreuung und die Verpflegung vor Ort! 

Alle Fotos sind von Robert Puchalla. Vielen Dank für die Fotos, dass Du nach Frankfurt gefahren bist (und das wirklich sehr sicher!) und Du sofort zugesagt hast dabei zu sein!

BUREAUWeek #38

Was für eine aufregende aber auch super-anstrengende Woche war das bitte? Ich habe zwar die langersehnten guten Nachrichten bekommen, musste aber auch gefühlte x Termine einhalten, während ich fünf neue Baustellen aufgemacht habe.

#selbstundständig

Ja, das mit der Selbständigkeit ist so eine Sache: Man weiß nie, was der Tag bringt. Auch im Job waren viele Dinge unvorhersehbar, aber wer auf eigene Rechnung arbeitet, wird mich auf jeden Fall verstehen. So wie Janina, die mir diese Woche ein Interview gegeben hat. Nochmal ganz lieben Dank dafür, liebe Janina! Den besten Einblick in einen Job bekommt man eben wenn man diejenigen, die ihn ausführen, fragt was sie den lieben Tag so machen. Ich bin zwar selbst eine Art virtuelle Assistentin, aber ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie andere Menschen arbeiten, was sie erleben und welche Tipps sie haben. Man lernt doch immer was dazu, nicht wahr? Vorausgesetzt man ist bereit Neues zu lernen. Hier geht es zum Interview mit Janina. 

Investment- und Business Days 2018

Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut an den IB Days 2018 als Speaker teilnehmen zu können! Als ich gefragt wurde, wer zum Thema Branding sprechen kann, musste ich natürlich sofort an Robert Puchalla von arsmedium denken. Robert und ich kennen uns seit drei Jahren. Aber wir haben schon so viel zusammen gemacht, dass ich es ehrlich gesagt gar nicht glauben kann, dass wir uns „erst“ seit drei Jahren kennen.

Und so ging es für Robert und mich am Freitag nach Frankfurt/M., wo wir jeweils zwei Vorträge hielten. Es war nicht das erste Mal, dass ich einen solchen Vortrag gehalten haben. Aber es war das erste Mal, dass ich einfach nur in die Kamera sprechen musste. Ich muss zugeben, dass es sich ganz komisch angefühlt hat. Zum Glück waren bei jedem meiner Vorträge auch andere Leute mit im Raum – beim ersten zwei Zuhörer, beim zweiten einer. Eigentlich sind hier gar keine Zuschauer vorgesehen, aber der ein oder andere Referent hat sich ebenfalls Vorträge anderer Speaker angehört, sodass ich auch Fragen beantworten durfte.

Und ich liebe Fragen!

Erst durch Nachfragen versteht man als Referent, welches Vorwissen die Zuhörer haben und wie tief (oder eben nicht) man einsteigen kann. Großartig!

Überhaupt wird „großartig“ zu meinem neuen Lieblingswort. Ich habe schon wenige Stunden nach meinem Vortrag, der übrigens sowohl live gestreamt wurde als auch später als Aufzeichnung verfügbar sein wird, das erste Feedback bekommen! Was gibt es Besseres als eine Nachricht als direktes Feedback, mit Elementen aus meinem Vortrag und einer Anfrage zu einer konkreten Zusammenarbeit? Übrigens kam in der Mail das Wort „großartig“ vor – und das in Zusammenhang mit meinem Vortrag. Großartig, nicht wahr?

4. XING After-Work

Schön langsam entwickelt sich das After-Work Konzept meiner XING Gruppe. Die weit über 3.000 Mitglieder dieser Gruppe werden langsam aber sicher aktiv. Der Sommer hat mit seinen heißen Temperaturen ja eher nicht dazu beigetragen, dass Menschen viel über ihre Arbeit oder Networking nachgedacht haben. Und das ist auch völlig richtig so!

Am Mittwoch traf ich mich mit weiteren Mitgliedern im Five Diner zum bereits 4. After-Work. Wie schnell doch die Zeit vergeht!

Falls Du im Marketing tätig bist und Teil der Gruppe sein willst, dann schreib mich gerne an! Ich lade Dich dann in die geschlossene Gruppe ein.

Eröffnung „Mit Ecken und Kanten“

Am Samstag war ich bei der Eröffnung von dem neuen super-schönen Laden von Jess. Sie betreibt schon seit einigen Monaten den Online Shop und jetzt sind ihre Sachen auch im Store zu finden. Ich habe gestern bei ihr vorbeigeschaut und zeige euch die Produkte nochmal ausführlicher in einem separaten Blogpost.

 

#coffeebreak – Optikermeisterin Eva über ihren Start in die Selbständigkeit und die Zusammenarbeit mit Bloggern

In der Rubrik #coffeebreak spricht Eva über ihr Business, die Herausforderungen und warum der Start in ihre Selbstständigkeit alles andere als einfach war.

Schön, dass Du Zeit für ein Interview mit mir gefunden hast. Bitte stelle Dich doch mal kurz vor. 

Mein Name ist Eva, ich bin 28 Jahre alt und ich bin seit 4 Jahren die Geschäftsführerin der Optikmeisterei.

Ich bin Optikerin mit Leib und Seele, ich liebe meinen Beruf und freue mich jeden Tag auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen, die mich als Unternehmerin herausfordern.

Wann hast Du beschlossen Dich selbständig zu machen?

Ich war damals 21 Jahre als ich meinen Meister fertig hatte, ab da wuchs der Wunsch nach der Selbständigkeit. Mit 23 hab ich dann den Schritt gewagt.

Warum ausgerechnet in Erlangen?

Erlangen ist meine Heimatstadt, ich bin hier zu Schule gegangen, meine Ausbildung habe ich in Erlangen gemacht und meine Großeltern leben dort.

Ich liebe Erlangen, eine Studentenstadt mit hoher Lebensqualität, die offen ist für Neues, mit vielen unterschiedlichen Menschen aus den verschiedensten Regionen der Welt.

Auch die Kaufkraft ist in Erlangen sehr hoch, wir liegen Bundesweit auf Platz 8. Das ist für ein Unternehmen wie die Optikmeisterei, die ein hochwertiges Sortiment anbietet, ein sehr wichtiger Faktor.

Du nutzt die sozialen Netzwerke regelmäßig, um neue Produkte aus Deinem Shop zu zeigen. Wie wichtig ist Social Media für Dich und Dein Business? 

Social Media ist für mich ein sehr wichtiger Kanal für mein tägliches Marketing und für die Kommunikation mit meinen Kunden. Die Kunden wollen nicht nur Produkte kaufen, sie wollen auch ein Teil der Optikmeisterei sein. Sie interessieren sich auch für Dinge rund um unser Team.

Durch Social Mediakanäle habe ich die Möglichkeit, mehr von uns zu zeigen, auch auserhalb eines Verkaufgespräches.

Wir können beim Kunden den Wunsch nach einer Zweitbrille wecken, da er als erster die neuen Kollektionen sieht und dafür nicht erst in den Laden gehen muss.

Neuheiten verbreiten sich dadurch viel schneller und auf ein sympathischere Art und Weise 😉

Wie hast Du den Gründungsprozess erlebt? Hattest Du Unterstützung? 

Der Gründungsprozess war generell nicht einfach. Ich habe schon große Probleme gehabt, ein geeigentes Ladenlokal zu finden. Wenn ich eins gefunden hatte, was mir gefällt und wo ich auch das richtige Konzept hätte umsetzen können, waren da viele andere große Bewerber von Ladenketten mit großen Unternehmen im Hintergrund. Die werden von den Vermietern mehr gemocht, als eine 23jährige Unternehmensgründerin. So habe ich oft den Zuschlag nicht bekommen.

Auch einen Businessplan zu schreiben, war nicht einfach. Hier habe ich mir Unterstützung von der HWK Mittelfranken geholt. Leider ist diese nicht sehr hilfreich gewesen.

Ich habe das Glück, dass ich hier auf die Untersützung meiner Eltern setzen konnte und deren langjähriger Erfahrung als Unternehmer. Das hat mir geholfen, am Anfang das eigene Konzept zu durchdenken und vor allem durchzurechnen.

Die ersten Businesspläne sind von der Bank abgelehnt worden. Da muss man durchhalten.

Mit jedem neuen Businessplan habe ich dazu gelernt, konnte besser einschätzen, was für die Bank wichtig ist.

So habe ich zum Schluss dann doch meinen Gründerkredit bekommen und einen wundervollen Laden in einer unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Apotheke in der Innenstadt von Erlangen anmieten können.

Wo hättest Du Dir mehr Hilfe oder einen Ratschlag gewünscht?

Ich hätte mir bessere Unterstüzung von der HWK gewünscht. Bei der Ausbildung zum Optikmeister habe ich vermisst, dass nicht vermittelt wird, wie man ein Unternehmen gründen kann.

Und ich finde, dass Deutschland noch viel mehr jünge Gründerinnen und Gründer braucht!

Du hast schon mit einigen Bloggern zusammenarbeitet. Was hast Du daraus mitgenommen und wie könnte Deiner Meinung nach die perfekte Zusammenarbeit mit Bloggern aussehen? Hast Du Tipps für andere Gewerbetreibende?

Es ist generell nicht einfach, alleine den richtigen Blogger für sich zu finden. Hier ist es empfehlenswert, sich professionelle Hilfe zu holen.

Wichtig ist von Anfang an zu vereinbaren, wie man sich eine Zusammenarbeit vorstellt. Wann soll das Bild gepostet werden wie ist die Verlinkung etc.

Hier musste ich auch schon schlechte Erfahrungen machen, da ich dies am Anfang nicht so deutlich vereinbart hatte. So passierte es, dass Bilder sehr spät gepostet wurden oder Markenverlinkungen auf dem Produkt sind, die mit meinem Unternehmen nichts zu tun haben.

Du hast kurz nach Deiner Gründung einen richtigen Tiefschlag erlebt. Magst Du darüber erzählen? Wie bist Du damit umgegangen und was hast Du daraus gelernt? 

Ich hatte acht Monate nach der Eröffnung der Optikmeisterei einen Einbruch, nach Vermutungen der Kripo durch eine osteuropäische Bande, die sich auf Optiker mit hochwertigem Sortiment spezialisiert hat. Mein gesamter Warenbestand im Einkaufswert von über 100.000 Euro wurde in dieser Nacht gestohlen. Ich hatte damals auch eine Linie mit preiswerten Brillen im Sortiment; die haben die Diebe liegen lassen – das waren Profis.

Dieser Schaden ist von der Versicherung, obwohl ich eine Einbruchdiebstahl-Versicherung abgeschlossen hatte, nicht getragen worden. Somit sitze ich bis heute auf den Kosten und muss diese jeden Monat Stück für Stück zurück bezahlen. Das ist hart.

Ich habe daraus gelernt, sich immer von mehreren Seiten beraten zu lassen wenn es um Sicherheit geht und dass immer Dinge passieren können, auf die wir keinen Einfluss haben. Das ist das Risiko, welches wir als Unternehmer tragen müssen.

Welche Tipps würdest Du angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Habt Geduld und Durchhaltevermögen und hört nicht so sehr auf alle Kritiker. Durchdenkt euer Business gut und lasst auch noch einmal jemand mit Sachverstand eine kritischen Blick darauf werfen.

Schreibt unbedingt einen Businessplan, auch wenn ihr diesen vielleicht nicht für eine Bank braucht. Es zwingt den Gründer, seinen Markt zu analysieren und das Vorhaben zu kalkulieren. Wenn ein Business schon auf dem Papier keinen Gewinn erzielt, lasst die Finger davon oder verbesssert das Konzept.

Vielen Dank für das Interview, liebe Eva!

#coffeebreak – virtuelle Assistentin Janina über ihren Job, Work-Life-Balance und Tipps gegen Stress

Virtuelle Assistentin? Nie gehört? Oder wolltest Du schon immer mal wissen, was virtuelle Assistentinnen genau machen? Dann ist dieses Interview für Dich genau das Richtige! Janina erzählt was sie macht, wie sie dazu gekommen ist und verrät ihre Tipps gegen Streß.

Liebe Janina, schön, dass Du uns ein Interview gibst. Stell Dich bitte kurz vor und erzähle was Du machst.

Hallo liebe BUREAUStyle.com-Leser. Ich bin Janina, 22 Jahre alt aus dem schönen Hamburg und arbeite selbstständig als virtuelle Assistentin. Ich biete meine Dienstleistung als Onlinetexterin, Social Media Managerin und als persönliche Assistentin an.

Wie bist Du darauf gekommen VA zu werden?

Meine große Liebe ist das Reisen und somit habe ich mich schon lange mit dem digitalen Nomadentum und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Mit dem Hintergrund des Inputs aus dieser Welt und der Tatsache, dass ich mich nirgends in eine bestimmte berufliche Schublade reinquetschen konnte, weckte bei mir den Wunsch etwas Eigenes zu starten. Einen Job zu erschaffen, wo ich meine Stärken und Interessen ausleben kann und meinem Dauerwehfern bedingungslos nachgeben kann. Plötzlich war der Gedanke in meinem Kopf und ich bin diesem Gedanken nun so weit gefolgt und bin sehr glücklich über dieses Bauchgefühl, diese Eingebung.

Was gefällt Dir ganz besonders an Deiner Arbeit?

Ach da gibt es so viel. Ich liebe die ständige Abwechslung in den Aufträgen. Ich bin ein Mensch, der nicht eine Sache perfekt kann, sondern viele Dinge sehr gut und somit kann ich in jedem Bereich immer wieder was Neues lernen und das tun worauf ich wirklich Bock habe. Natürlich ist ein großer Bonus die freie Zeiteinteilung und die Möglichkeit einfach seinen Koffer zu packen und loszuziehen – unbezahlbar!

Mit welchen Herausforderungen hast Du täglich zu kämpfen?

Auch wenn ich meinen Job liebe und ich nichts anders machen möchte, hat auch das digitale Nomadentum und die virtuelle Assistenz Schattenseiten. Existenzängste sind der größte Gegner. Auch sich ohne Vorgaben zu positionieren und seinen Platz in der “unbekannten Welt” der virtuellen Assistenten finden ist nicht leicht.

Aktuell ist bei mir eine große Herausforderung, dass ich zur Zeit nebenberuflich selbstständig bin und eine enorme Doppelbelastung habe. Sprich ich arbeite Vollzeit und arbeite noch nebenbei in meinem eigenen Business. Das hat einfach der Grund, dass es in Deutschland nun mal sicherer ist eine abgeschlossene Ausbildung zu haben. Somit hole ich mir erstmal den blöden Wisch und starte dann komplett Vollzeit in meinem Business durch!

Gibt es etwas, das Du Dir als Selbstständige wünscht? Unterstützung seitens der Ämter oder bestimmte Informationen vielleicht?

Ohja das gibt es! Hallo liebe Krankenkassen – wieso macht ihr es Selbstständigen so schwer???? Wenn ich eine Vollzeitselbstständige bin, muss ich meine Krankenkassenbeiträge selbst zahlen und das ist leider nicht wenig. Gerade wenn man es gewöhnt ist, dass der Arbeitgeber brav seinen Anteil zahlt. Da schluckt man ganz schön. Ich würde mir wünschen, dass sich an dem System etwas ändert, damit Selbstständige beruhigter schlafen können – auch wenn sie gerade am Anfang stehen. Das lässt unheimlich viele Träume platzen. Das muss nicht sein…

Ein Wunsch von mir ist auch noch, dass sich Behörden und Ämter mehr mit dem Thema digitale Nomaden und dem ortsunabhängigen Arbeiten beschäftigen. Immer mehr Menschen entdecken diesen Lebenstil für sich und stehen am Anfang meist hilflos mit einem Kopf voller Fragezeichen vor dem riesigen Berg an Behördenpapierkram. Da wäre es doch großartig, wenn jemand einem die Hand reichen könnte und einen durch den Dschungel der Bürokratie führt.

Was würdest Du jemandem raten, die sich als VA selbstständig machen möchte?

Mach es. Jetzt. In diesem Moment noch.

Ich bekomme regelmäßig Nachrichten, dass Mädels meine Entscheidung bewundern und auch gerne als virtuelle Assistentin arbeiten möchten. Was alle gemeinsam haben? Das “ABER”. Aber ich habe noch nicht genug Erfahrung/Geld/Zeit/Mut/Qualifikationen. Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt im Leben – auch nicht um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Ich hatte am Anfang auch unglaublich viele Zweifel, weil man ja nicht nur seine Unsicherheit mit sich rumschleppt, sondern auch die seines Umfelds. Wichtig ist einfach weiterzumachen. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Es ist, trotz Angst, zu tun was nötig ist.

Ohne welche Tools / Apps kannst Du nicht leben?

Wenn ich auf mein Handy schaue, ist es natürlich direkt Instagram. Als Social Media Managerin gehts halt nicht ohne Social Media. Ich nutze für meine Buchhaltung und zur Zeiterfassung Fastbill und bin sehr zufrieden damit. Zur Postplanung nutze ich Later.com und für die Bildbearbeitung Lightroom.

Ich bin ein totaler Verfechter für Papier und Stift, besonders um mein tägliches Chaos in To-Do-Listen unterzubringen. Offline ist halt schon noch cooler 😉

Was machst Du in Deiner Freizeit, um von Deinem Job abzuschalten. Stichwort „Work-Life-Balance“: Was bedeutet das für Dich?

Work-Life-Balance ist für mich das Hochhalten mehrerer Bälle in der Luft. Täglich jongliert man mit dem Business, den Hobbys, den Liebsten und der Zeit für sich. Manchmal muss man Bälle kurz abfangen um die anderen in der Luft zu halten. Das ist okay, wenn man die Bälle nicht völlig aus dem Spiel nimmt. Deswegen Balance. Es ist ein ständiges Zusammenspiel und manchmal sind halt ein paar Bälle aus dem Spiel, aber man nimmt sie wieder auf und macht weiter.

Überraschenderweise bin ich privat überhaupt kein Freund von Social Media und der Onlinewelt. Ich bin in meiner Freizeit deswegen offline unterwegs. Ein gutes Buch, eine Tasse Kräutertee und meine XXL-Decke machen mich sehr glücklich und erden mich. Für den körperlichen Ausgleich gehe ich Schwimmen und ins Fitnessstudio. Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Tänzerin (Dancehall und Hip Hop). Spaziergänge mit und ohne vierbeinige Begleitung bringen mir wieder neue Inspiration und lassen mich wieder durchatmen.

Hast Du Geheimtipps gegen Stress?

Als Tänzerin natürlich, wer hätte es gedacht, Musik laut aufdrehen und in den Wohnung durch die Gegend tanzen. Hebt die Laune und vertreibt den Stress. Musik ist bei mir der Stresskiller Nummer Eins und wenn Tanzen gerade nicht angesagt ist, dann halt Auto fahren. Ich gebe die besten Gesangs- und Tanzshows beim Autofahren (schön hört es sich nicht an). Liest sich vielleicht gerade etwas merkwürdig an, aber ist tatsächlich so. Lieblingslied an und spüre die innere Beyonce.

Vielen Dank für das Interview, liebe Janina.

Hier geht es zu Janina´s Instagram Profil. 

 

Selbst und ständig – warum Du Dich mit anderen Gründern vernetzen solltest

Vorsicht, ein sehr persönlicher Post.

Ich sitze hier mit dem Laptop auf dem Schoß und kann es gar nicht glauben: Ein Kampf, den ich über ein halbes Jahr geführt habe, ging heute zu Ende. Dieses letzte halbe Jahr war richtig, richtig anstrengend. Und auch wenn ich nach außen immer schön gelächelt habe, tief im Inneren hat mir das ständige Kämpfen zugesetzt. Und zwar richtig.

Am liebsten würde ich jetzt einfach ans Meer fahren, mit dem Boot hinausfahren und einfach meinen ganzen Frust herausschreien. Ich kann es gar nicht in Worte fassen wie bescheiden es mir diesbezüglich in den vergangenen Monaten ging. Jeder Tag drehte sich um Formulare, Anträge und irrsinnige Telefonate. Irrsinnig deshalb, weil mir einfach niemals jemand geglaubt hätte, dass das überhaupt möglich ist. Wahrscheinlich haben alle, denen ich einen Bruchteil meiner Erlebnisse erzählt habe, gedacht, dass ich maßlos übertreibe. Dabei habe ich maßlos untertrieben.

Vor ein paar Wochen war Matteo zufällig zu Hause, als ich einen wiederholten Anruf bekam. Er ging ans Telefon und beschwerte sich anschließend so schräg behandelt worden zu sein. Ja, willkommen in meiner Welt! Genau so ging es mir über ein halbes Jahr. Ein halbes Jahr! Mal ehrlich, muss man das wirklich ertragen?

Dass in der Selbständigkeit nicht immer alles heiter Sonnenschein ist, danke, ich bin keine 20 mehr um das nicht zu wissen. #ironyoff

Ich habe in unzähligen Ländern dieser Welt mit Menschen aller Berufsgruppen verhandelt und habe noch nie solch eine Behandlung erfahren wie in den letzten sechs Monaten in der Stadt, die ich seit mittlerweile sieben Jahren als mein Zuhause bezeichne. Ich habe in Russland, China, Brasilien und fast jedem Land in Europa erfolgreich Projekte abgewickelt. Nicht selten ging dabei etwas schief und ich brauchte Hilfe. Ich weiß man sollte niemals nie sagen. Aber rückblickend kann ich behaupten noch nie in meinem Leben so behandelt worden zu sein.

Ich habe lange überlegt diese Geschichte öffentlich zu machen, um damit anderen Gründern zu helfen. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht, ob ich das mache…

Denn der Witz ist ja, dass man als Selbstständige eben für sich selbst verantwortlich ist und egal wieviele Grabenkämpfe man gerade führt, irgendwie auch das Geld verdient werden muss. An dieser Stelle überlegt man es sich 3x, ob man die Zeit für Aufträge oder eher für „solche Geschichten“ aufbringt.

Und versteh mich nicht falsch: Es geht mir nicht um die Tatsache etwas nicht bekommen (oder nicht sofort bekommen) zu haben. Es geht um den Umgang und die Art und Weise wie mit mir kommuniziert wurde. Ich hoffe, dass meine Ansprechpartner sehr bald in den verdienten Ruhestand gehen. So haben sie dann einfach keine Problem-Fälle wie mich und müssen sich nicht mit Gründern wie mir beschäftigen. Am besten sie beschäftigen sich dann mit niemandem mehr, sondern haben ihre wohlverdiente Ruhe und niemand stört…

Ich wünsche es niemandem zu hören, dass man fälschlicherweise zwei Accounts angelegt hat und man selbst (!) sich nun bitte bei der hauseigenen IT melden soll, um das Problem zu klären.

Ich wünsche niemandem es sich anhören zu müssen, dass man doch bitte weiterhin jedes verdammte Mal, über sechs Monate lang, an der Hotline anrufen soll, sich verbinden lassen soll (wenn es denn klappt) und nur so mit der Sachbearbeiterin telefonieren kann. Nein, eine Durchwahl gibt es nicht. Wir haben schließlich 2018 und nicht 2058. Lassen Sie uns in Zukunft über eine Kommunikation auf Augehöhen sprechen. Digitalisierung? Kommunikation? Nie gehört!

Ich wünsche niemanden, dass man abgewiesen wird und der Vorschlag „jederzeit für ein Gespräch vorbeizukommen“ abgeschmettert wird. Kein einziger persönlicher Termin in sechs Monaten! I can prove it.

Und nein, das ist leider kein Scherz. Eine Behörde, die 20 Minuten von mir entfernt ist. 20 Minuten! Ich wäre jeden Tag auf der Matte gestanden, wenn man es mir erlaubt hätte. Ich habe tatsächlich überlegt vor dem Amt zu demonstrieren, damit mich die Damen und Herren doch bitte zu einem Gespräch einladen. Und auch das ist kein Scherz.

Ich wünsche niemandem am Freitag eine E-Mail zu erhalten, dass die Unterlagen nun doch endlich alle komplett wären, nur um am darauffolgenden Montag zu erfahren, dass dem nicht so wäre.

Wir schalten alle gern am Dienstag „Die Höhle der Löwen“ ein und diskutieren bei den Produkten mit, ob die Welt auf sie gewartet hat oder nicht. Aber wir vergessen auf den Weg zu schauen, den die Gründer gegangen sind. Und ich meine damit nicht den kurzen Weg vom Eingang bis zur Fernsehkamera.

Es ist ein Kampf und wir Gründer wollten ihn so.

Aber es ist ein ungleicher Kampf.

Im Internet und von allerlei Beratern bekommst Du unzählige Infos, Tipps und Tricks. Aber am Ende ist es alles Auslegungssache und eine Kann-Leistung.

Ich frage mich wie die Politik und die Wirtschaft mit einer Kann-Leistung, für die man über ein halbes Jahr kämpft, gegen die Googles und Amazones dieser Welt bestehen will?

Wo soll denn bitte die so vielgelobte und erhoffte Innovation entstehen? In der Zeit zwischen 9:00 und 17:00 Uhr? Zwischen „Rechner hochfahren“ und „Kaffee holen“? Oder doch während der Überstunden, wenn man bereits ausgestempelt hat (weil der Betriebsrat es sich so wünscht) und wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt ist?

Dieses überregulierte System macht nicht nur mich müde. Nein, es ist kein Frustartikel und ich beschwere mich nicht nach „gerade mal sechs Monaten“ und nein, auch bisher wurde ich nicht in Watte gepackt. Meine Eltern kamen 1993 mit zwei Kindern und drei Koffern nach Deutschland. Alles, was ich heute bin und besitze habe ich nur meinen Eltern und meinem eigenen Willen zu verdanken. Ich bin kein verwöhntes Kind, das erst nach Abschluss des Studiums zum ersten Mal ein Büro von innen gesehen hat und mit Sicherheit haut mich diese Erfahrung mit dem Amt jetzt auch nicht um.

Ich finde es einfach nur zum Schreien! Und mich wundert es nicht, dass so viele Menschen es gar nicht erst versuchen. Man kann ihnen nicht absprechen einen starken Willen zu haben. Vielmehr wiegen sie ab, ob sich dieser Aufwand, dieser Kampf gegen die Windmühlen überhaupt lohnt.

Die Theorie der sunk costs besagt, dass man, falls man bereits viel Geld „versenkt“ hat, genau überlegen muss, ob man weiterhin investiert. Oft begründen wir Investitionen damit, dass man ja bereits „so und so viel Geld investiert habe“. Genauso ist es mit der Zeit. Irgendwann rechtfertigt man die Situation damit, dass man ja bereits so und so viel Zeit investiert hat und jetzt nur noch ein paar Schritte zu gehen sind. Zu dem Zeitpunkt, als ich so gedacht habe, war es aber noch ein Marathon.

Aber weißt Du was? Ich bin ihn gelaufen und ich bin ins Ziel gekommen. Und f***, ja, ich fühle mich wie in dem Lied von Christina Aguilera: „Thanks for making me stronger.“ Deshalb will ich danke sagen. Danke für diese lehrreiche Zeit. Ich bin froh, dass ich von Natur aus keine dunklen Haare habe, denn jetzt wären sie mit Sicherheit grau. Danke an alldiejenigen, die mich ermuntert haben immer weiter zu kämpfen. Für mich kam zu keinem Zeitpunkt etwas anderes in Frage, denn mal ehrlich, sonst wäre ich wohl in der falschen Branche und fehl am Platz.

Ich möchte mich auch in Zukunft für all diejenigen einsetzen, denen es genau so geht wie mir in den vergangenen Monaten. Mich haben schon einigen Anfragen erreicht, wie ich es geschafft habe (damals hatte ich es aber noch nicht geschafft) und was die beste Strategie ist, um ans Ziel zu kommen. Damit wir alle in Zukunft keine „Strategie“ benötigen, sondern einfach bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen unterstützt werden, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Uns mehr austauschen und mehr vernetzen.

Aus genau diesem Grund werden, Digitalisierung hin oder her, reale Events, Messen und sonstige Treffen mit Mehrwert (!) niemals aussterben. Wer aus dem Marketing kommt und sich mit anderen Marketern vernetzen möchte, dem empfehle ich die XING-Gruppe Marketing Community Nürnberg. Ich leite diese Gruppe und organisiere regelmäßige After-Work Treffen.

Außerdem habe ich aus dieser Gruppe heraus das Unternehmerfrühstück in Nürnberg ins Leben gerufen. Wer dabei sein möchte, schreibt mir einfach eine Nachricht. Ich melde mich dann mit weiteren Infos.

Weiterhin bin ich Co-Organisatorin des Social Media Stammtisch Nürnberg. Wer in diesem Bereich aktiv ist – einfach eine Nachricht an mich und ich lade Dich in diese Gruppe ein.

Vernetzung und Austausch untereinander ist in jeder Branche wichtig. Für Gründer ist dieser meiner Meinung nach essentiell. Lass uns gemeinsam an unseren Zielen und Träumen arbeiten. Egal ob es sechs oder sechzehn Monate dauert – als Gründer ist man auf sich selbst gestellt. Und das ständig.

 

 

 

 

BUREAUWeek #37

Und wieder eine spannende Woche, die zu Ende geht. Heute waren wir in Erlangen und haben dort erstmal schön gefrühstückt. Wie Du wahrscheinlich schon weißt, bin ich ein Riesen-Frühstücksfan. Während der Woche frühstücke ich allerdings so gut wie nie, sondern trinke nur Kaffee. Alle Versuche mir das Frühstücken auch an „normalen“ Tagen anzugewöhnen sind bisher kläglich gescheitert. Und ob es wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, wage ich wirklich zu bezweifeln…

In Erlangen sind wir dann noch stundenlang durch die Stadt und den Schlossgarten gelaufen. Außerdem war ich in geheimer Mission unterwegs, von der ich Dir ganz bald erzählen werde. Soviel sei schon mal verraten: Das Projekt wurde bereits erfolgreich in München umgesetzt und ich freue mich schon sehr darauf es in Nürnberg und ggfs. auch in Fürth und Erlangen bekannt zu machen.

Spätestens beim nächsten Rückblick stelle ich es ausführlich vor. Versprochen!

Was war sonst noch diese Woche los?

Ärger mit dem Amt

Ich habe mich unglaublich über ein Amt geärgert und leider ist der Ärger noch immer nicht vorbei und die Angelegenheit noch längst nicht erledigt. Kommende Woche wird es sich dann hoffentlich entscheiden und je nachdem wie es ausgeht werde ich hier mehr darüber berichten. Es ist unglaublich wie wenig Unterstützung man als Gründer/in bekommt! Dabei  spreche ich nicht nur über mich, sondern auch über die anderen Gründer. Schade, dass man uns Gründer so wenig unterstützt. Immerhin warte ich seit bald sechs Monaten auf eine Entscheidung. Von dieser Entscheidung hängt aber auch ab wann ich endlich eine Mitarbeiterin einstellen kann… Anfangs konnte ich die Leute noch einwenig vertrösten. Aber mittlerweile finde ich es nur noch schlimm. Nicht nur mir gegenüber sondern auch gegenüber meiner potentiellen Mitarbeiterin. Kein Mensch wartet doch so lange auf eine Entscheidung?! Es ist nur noch zum Ärgern…

Meine Artdeco Bestellung

Aber hey, Ärger verursacht Falten und wer will die schon haben? 😉

Natürlich niemand! Apropos Kosmetik. Nach über drei Monaten absoluter Abstinenz – ich habe mir tatsächlich drei Monate lang NICHTS gekauft – habe ich am Freitag meinen Gewinn bei Artdeco eingelöst und freue mich morgen auf das Paket. Selbstverständlich war es schon am Samstag da, aber wie so oft, war ich nicht zu Hause und „darf“ es morgen holen. Yay!

Ich habe mir viele tolle Dinge bestellt bzw. den Gutschein eingelöst und bin schon sehr gespannt! Bei der Creative Challenge vor einer Woche habe ich die Marke von einer ganz anderen Seite kennengelernt und finde die Qualität super. Den Nagellack aus unserer Goodie-Bag habe ich bereits ausprobiert und er hielt die ganze Woche problemlos. Eine richtig gute Qualität und Deckkraft – ich bin begeistert. Jetzt freue ich mich auf viele weitere Neuheiten, die ich euch natürlich gleich zeigen werde.

Ausblick auf die kommende Woche

Kommende Woche wird wieder richtig vollgepackt werden. Der Tag startet morgen mit vielen Telefonaten und Terminen. Am Dienstag treffe ich mich mit Julia, die ich bisher nur über Instagram kenne. Am Mittwoch geht es für mich wieder nach München (ich war erst gestern dort) und am Freitag nach Frankfurt. Ich muss diese Woche noch ganze drei (!) Präsentationen vorbereiten (Ähm, wann genau?!) und noch Einiges erledigen. Das neue Projekt von dem ich euch im Laufe der Woche bzw. kommenden Sonntag mehr erzählen werde, läuft an und aktuelle Projekte warten darauf weitergebracht zu werden.

Apropos aktuelle Projekte. Die liebe Franzi von Cubell ist in der aktuellen Ausgabe der WiM (Wirtschaft in Mittelfranken) mit einer halben Seite drin. Yay! Ich freue mich die Unterstützung der IHK Nürnberg und unseren gemeinsamen Erfolg. Hast Du das Interview mit Franzi schon gelesen? 

In den kommenden Tagen folgen viele weitere Interviews mit Frauen, die ihr Ding machen und ihre Träume verwirklichen. Ich selbst freue mich schon sehr darauf. Du auch?

Hab eine schöne Woche und bis demnächst!

Ebenfalls heute veröffentlicht Luxus in Südtirol und Zwei Dinge, die Du als Selbstständige brauchst. Klick unbedingt rein – es lohnt sich.

Foto: Press Days in Wien 2018/2019

 

Luxus im Chalet – Auszeit in Tenne Lodges, Südtirol

Eines der schönsten Hotels, in dem ich je war, ist Tenne Lodges in Ratschings im wunderschönen Südtirol. Seit mein Mann mich das erste Mal nach Südtirol eingeladen hat, bin ich ein großer Fan dieser Region. Ich hatte früher ein gänzlich falsches Bild von Alto Adige. Keine Ahnung warum. Irgendwie kannte ich bis dato nur Familien, die „nicht wegfliegen wollten“ und deshalb dort Urlaub machten. Ich hatte ein bestimmtes Bild vor Augen: nur Familien, die keine „langen Reisen“ mögen, eigentlich lieber zu Hause geblieben wären und nur nach Südtirol fahren, weil man dort eben auch Deutsch spricht.

Mag sein, dass es solche Urlauben auch in Südtirol gibt.

Mit den meisten Gästen dort hat es aber nichts zu tun.

Den Bildern nach zu urteilen könnte man meinen, dass wir mitten im Winter dort waren. Tatsächlich sind alle Fotos Anfang Mai entstanden. Der plötzliche Wintereinbruch war aber wirklich traumhaft!

Die Gemütlichkeit der Zimmer kam so noch besser zur Geltung. Viel Holz und Filz ergänzt durch digitale Geräte. Genau diese Mischung liebe ich. Kein oder, sondern ein sowohl als auch.

Der Blick aus unserem Fenster auf die Berge und die Piste – einfach unbezahlbar!

Unser Tisch für das Dinner beim 2-Sterne Koch Antony Genovese aus Rom. Dieses Essen werde ich einfach nie mehr vergessen! Ich bin wirklich selten sprachlos, aber dieses Mal war ich es tatsächlich…

Die Ruhe und Stille, die man in Tenne Lodges findet, sucht man woanders vergeblich. Es ist der perfekte Ort für eine Auszeit vom Streß, Job, Terminen oder was auch immer sonst den Streß verursacht hat.

Es ist ein Ort, an dem man richtig gut zum Nachdenken kommt. Aber auch gut arbeiten kann. Wir haben während der drei Nächte in Tenne Lodges viel geschafft und konnten dennoch neben der vielen Arbeit die nötige Erholung finden.

{ Wir waren auf Einladung des Hotels zu Gast in Tenne Lodges. Unsere Meinung bleibt davon selbstverständlich unberührt. Nochmal vielen Dank an dieser Stelle für die Einladung! Es war ein unvergesslicher Aufenthalt. }

 

Zwei Dinge, die Du als Selbstständige brauchst

Neulich habe ich mich mit einer Freundin über meine Selbstständigkeit, die Akquise und das Kennenlernen von interessanten Menschen unterhalten. Es war ein spannendes Gespräch und wir sind beide zur gleichen Erkenntnis gelangt…

Kennt ihr diese Menschen, die augenscheinlich die größten Netzwerker sind? Diejenigen, denen alles zuzufliegen scheint? Die so scheinbar mühelos durchs leben schweben und denen alles gelingt, weil sie die richtigen Menschen kennen und sie jeder mag, einfach so, ohne, dass sie etwas hierfür tun?

Ich kenne genug solcher Menschen. Aber Fakt ist: Im Grunde gibt es sie nicht. Nichts ist wirklich mühelos, einfach oder liegt einfach auf der Straße herum.

Es hat gedauert bis ich erkannt habe, dass alles Gute, was uns im Leben passiert, absolut verdient ist und genauso sein soll. Es ist dieses eine Treffen, auf das niemand Lust hatte. Es ist dieser eine Anruf, den andere nicht machen wollten. Egal was es ist: Nichts fällt uns so mühelos in den Schoß wie es von außen oft aussehen mag.

Gerade wenn man sein eigenes Business aufbaut trifft es 100% zu. Man kann noch so viel über Vertrieb und Akquise lernen – es bringt nichts. Zu Beginn meiner Karriere war ich auf unzähligen Seminaren – teils vom Arbeitgeber bezahlt, teils selbst finanziert. Unzählige Kniffe und Verkaufssituationen später kann ich mit Sicherheit sagen: All das bringt nichts.

Wenn Deine Einstellung nicht stimmt, kannst Du der Master aller Seminare dieser Welt sein. Es wird Dir absolut nichts bringen. Wenn Du es nicht wirklich willst und von vornherein denkst, dass es so nicht funktionieren wird, kannst Du Dir die Zeit sparen.

Es ist verrückt wieviel Geld mit Seminaren über „die richtige Technik“ verdient wird. Diese ganzen Zauberformeln für Deinen Erfolg, die Tipps und Tricks, die einem tagtäglich angepriesen werden, sind alle zusammen ein großer, großer Quatsch. Wenn Du nicht dahinterstehst und keine Lust auf die Zusammenarbeit mit Menschen hast, dann wird es einfach nichts werden. Oder es wird nur etwas Halbherziges. So oder so macht es Dich am Ende des Tages nicht glücklich – egal wieviel Du rumprobierst.

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich mir natürlich einen Plan gemacht was ich alles haben müsste: Die perfekte Webseite, so und so viele Kontakte zu potentiellen Kunden, professionelle Fotos für meinen Webauftritt und und und. Die Fotos habe ich noch immer nicht machen lassen. Und ganz ehrlich: Mit dem Erfolg oder Misserfolg haben sie auch Null Komma Null zu tun.

All meine Projekte kommen von Menschen mit denen ich entweder in der Vergangenheit zu tun hatte oder die ich tagtäglich in den unterschiedlichsten Situationen treffe. Ich weiß nicht mehr wieviele Menschen ich bisher in den Flugzeugen dieser Welt kennengelernt habe… Unzählige! Übrigens ausschließlich in der normalen „Holz-Klasse“ und niemals dann, wenn ich Business Class geflogen bin. Die meisten Geschäftsinhaber fliegen übrigens Economy. Ich habe Menschen kennengelernt, die mich erst über ein Produkt ausgefragt haben – ob ich es kenne, wie ich es finde etc. – nur um mir dann kleinlaut zu sagen, dass die Firma ihnen gehört und anschließend zu erzählen wie sie so weit gekommen sind. Nicht selten wollte ich nach einem Autogramm fragen, habe mich jedoch mit einer Visitenkarte begnügt.

Damit will ich nur sagen, dass man nicht in den elitären Kreisen verkehren muss. Niemand braucht Vitamin B, um einen Job zu landen oder ein Projekt an Land zu ziehen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber mal ehrlich, wer von uns ist schon ein Baulöwe und an einem Großauftrag dran? Wer das macht – klar, hier gelten mit Sicherheit andere Regeln. Aber im Allgemeinen neigen die meisten Menschen dazu in ihrem Kopf tausende Grenzen aufzubauen und sich anschließend innerhalb dieser Grenzen zu bewegen.

Um selbstständig zu sein benötigst Du keine Millionen Startkapital, keine Beziehungen und eine E-Mail Liste mit mehreren Tausend Datensätzen. Alles was Du brauchst, ist die Bereitschaft auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und offen über Dich und Dein Business zu sprechen. As easy as that.

In meinen Augen sind Offenheit und eine positive Einstellung die Grundlage für ein funktionierendes Business (und nebenbei vieles andere). Wenn Du nicht mit verschränkten Armen durch die Welt läufst und alles schwarz siehst, wirst Du das, was Du haben willst, geradezu anziehen. Probier´ es doch mal aus und sag mir ob es funktioniert!

Wenn Du Fragen zum Thema Selbstständigkeit hast oder Anregungen hast, schreib mir gerne einen Kommentar oder eine E-Mail. Die E-Mail Adresse findest Du im Impressum. Ich freue mich!

 

Instagram Posts und Bio mit Leerzeichen formatieren

Instagram entwickelt sich immer mehr zu einer Full-Service-App. War es anfangs nur eine Foto-App, sind die Möglichkeiten heute nahezu unbegrenzt. Kommende Woche halte ich einen Vortrag darüber wie ich innerhalb von acht Wochen einen Account mit über 1.000 realen (!) Followern aus der richtigen Zielgruppe aufgebaut habe.

Heute geht es um einen kleinen aber feinen Trick.

Du kennst das bestimmt: So sahen und sehen nach wie vor die meisten Posts aus:

Es ist einer meiner älteren Posts.

So „schlimm“ sieht er vielleicht gar nicht aus, denn es ist auch nicht soooo viel Text. Es geht definitiv schlimmer… Wenn man wirklich einen langen Post schreibt oder ausschließlich auf Instagram bloggt, da sieht es schnell sehr unübersichtlich aus.

Aber mit einem kleinen Trick kann man den Text im Post formatieren und so für eine bessere Lesbarkeit sorgen. Hier habe ich zwischen den Zeilen Aufzählungspunkte verwendet:

 

Willst Du aber eine Leerzeile (ohne Punkt), dann kannst Du Dir mit diesem Instagram Trick helfen:

 

—–>⠀<—-

 

einfach dieses Leerzeichen zwischen den beiden Pfeilen kopieren und – voilà – Du hast einen Absatz eingefügt!

 

 

Ganz genau so funktioniert das Ganze auch mit der Instagram Bio:

Ich finde es so auf jeden Fall übersichtlicher und man sieht die wichtigsten Infos auf den ersten Blick. Gerade auf dem Smartphone scrollen Nutzer viel und vor allem schnell. Das Auge kann aber keine langen Textblöcke erfassen. Mach es also Deinen Followern leicht und füge Leerzeilen ein. Die Instagram Nutzer werden es Dir danken.

Falls Du Fragen zu Instagram hast oder nicht weiß wo Du starten sollst, melde Dich gerne bei mir. Meine Kontaktdaten findest Du im Impressum. Oder hinterlasse hier einfach einen Kommentar. Ich freue mich!

 

Creative Day Challenge mit CommClubs Bayern bei Artdeco Cosmetics

Was gibt es für Marketer Schöneres als ein Mal in der W&V aufzutauchen? Richtig – nichts! Aber der Reihe nach.

Vergangene Woche war ich bei Artdeco Cosmetics. Das hast Du doch bestimmt in den Instagram Stories gesehen, gell? Aber weshalb und wieso – das habe ich noch gar nicht erzählt. Deshalb kommt hier der Bericht über einen spannenden Tag, tolle Produkte und ganz viel Kreativität.

 

Creative Day Challenge

Am vergangenen Freitag durfte ich als eine von 12 Kreativen an der Creative Day Challenge teilnehmen. Dabei handelt es sich um ein Tages-Event bei einem Unternehmen. Die Aufgabe ist zu 100% real und zu 0% abstrakt. Es geht um konkrete Aufgabenstellungen, die in kleinen Teams bewältigt werden. In wenigen Stunden erarbeitet man gemeinsam eine Lösung – in diesem Fall eine Präsentation.

Unsere Köpfe haben geraucht! Im Team waren neben einem Texter, eine PR-Expertin sowie die absolute Überfliegerin im Art Design. Zu viert haben wir mit Hilfe unserer beiden Coaches Frederike und Jürgen buchstäblich in der letzten Sekunde unsere Präsentation fertiggestellt. Unsere Präsentation war letzten Endes free style. Wir haben noch nicht mal die Reihenfolge abgesprochen, mit der wir die Präsentation vorstellen wollten. Letzten Endes hat man es aber wohl überhaupt nicht gemerkt, weil ständig jemand von uns eingesprungen ist und einfach weitergemacht hat. Was mir an unserer Präsentation am besten gefallen hat, war der Bezug zum Kunden.

Ich bin es nicht gewohnt kreativ zu arbeiten und dabei nicht an die Kosten zu denken. Schon immer war ich entweder im Vertrieb oder das Bindeglied zwischen Vertrieb und Marketing. Ich bin ein Fan von Brainstorming, das schon. Aber einfach mal kreativ sein ohne dabei an die Umsetzung zu denken – das fällt mir wahnsinnig schwer. Umso besser war es, dass wir alle ähnlich tickten und der Kunde Artdeco Cosmetics und letzten Endes auch genau dieses Feedback gegeben hat: Unsere Ideen waren allesamt umsetzbar und konkret. Außerdem wusste man immer wo im Sales Funnel wir uns zu welcher Zeit befunden haben. Das war mir besonders wichtig und ich bin froh, dass es auch so rübergekommen ist.

Ohne angeben zu wollen: Unsere Arterin war einfach Hammer und hat eine richtig coole Präsentation gezaubert! Wir haben zwar alle gleichzeitig daran gearbeitet, Bilder rausgesucht und Texte geschrieben. Aber es ist schon cool, wenn man einen Photoshop-Freak im Team hat.

Und was soll ich sagen? Dank der Teamleistung haben wir gewonnen! Am besten hat mir das Feedback gefallen. Denn sind wir mal ehrlich: Es ist schön zu gewinnen und ich freue mich immer über neue Kosmetik (wir habne einen Gutschein gewonnen!). Aber am Ende nimmt man an so einer Challenge teil, um sich weiterzuentwickeln, zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln.

Dank der Challenge bin ich mit vielen weiteren kreativen Menschen in der W&V gelandet (klick!)

CommClubs Bayern e. V. 

Über die Challenge habe ich jetzt Einiges erzählt. Aber wie bin ich dazu gekommen? Es ist bereits mein zweites Event mit CommClubs Bayern, wo ich seit ein paar Monaten Mitglied bin.

Unter der Marke „CommClubs Bayern e.V.“ wird die Idee einer kompetenten Interessenvertretung verfolgt. Die CommClubs Bayern als Markenzeichen der bayerischen Werbebranche setzen Trends und schaffen eine Plattform der Kommunikation. Wir verfolgen nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern setzen auch in vielen Bereichen der Gesellschaft neue Ideen um und geben Impulse.

Quelle: https://www.commclubs.com/ueber-uns/

Ziel des CommClub Bayern e. V. ist es jungen bayerischen Kreativen die Möglichkeit zu geben an konkreten Cases bei inhabergeführten Unternehmen zu arbeiten. Unterstützt wird der Verein vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien. Hier geht es zur offiziellen Webseite des CommClubs. 

{ Zuvor war ich mit dem CommClub bei Dauphin, einem Büromöbelhersteller im Nürnberger Land. Darüber erzähle ich euch aber ein anderes Mal. }

Beider Veranstaltungen waren richtig gut organisiert und ich hatte viel Spaß, wahnsinnig viel gelernt und durfte an tollen Projekten mitarbeiten. Falls Du mal gefragt wirst, ob Du an einer solchen Challenge teilnehmen willst, mach das unbedingt! Dabei kann man nur gewinnen, selbst wenn man nicht zum Siegerteam zählt und nicht in der W&V abgedruckt wird.