Kategorie: Blogging Business

Team BUREAUStyle wächst und ich suche eine/n Praktikant/in

Anna Benz-Reichenauer • Bloggerin bei BUREAUStyle • selbstständig mit benz reichenauer communication. in Nürnberg

Titelfoto/Fotografin: Velia Sellner

Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis ich das Thema Gründung hinter mich bringen konnte. Wahnsinn! Ich habe bereits hier ausführlich darüber erzählt. Der Beitrag trägt den Titel „Warum Du Dich als Gründer vernetzen solltest“. Und tatsächlich ist es genauso gekommen.

Aber der Reihe nach.

Vergangene Woche war ich beim StartUp Pitch in Lauf bei Nürnberg. Neben mir haben neun weitere Unternehmen bzw. Gründer gepitcht. Alles in allem war es eine überschaubare Veranstaltung und es waren fast nur die Gründerteams anwesend. Dennoch hat sich der Abend für mich schon jetzt mehr als gelohnt, denn ich habe bald nach dem Pitch eine E-Mail mit einer Bewerbung erhalten. Wahnsinn, oder?

Genau so sollte es immer laufen: Man sagt der Community was man haben möchte und dann bekommt man genau das. Für mich ist es jedes Mal eine irre Wertschätzung, wenn sich jemand bei mir bewirbt!

Leider hat sich der Gründungsprozess so lange gezogen, dass ich meine Praktikantin Nathalie, die mich beim 3. BloggerBUREAU im April unterstützt hat, nicht einstellen konnte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an Nathalie für ihre Unterstützung (absolut ehrlich gemeint!) und für die Behörden für ihre Langsamheit (absolut unehrlich gemeint!).

Bevor ich mich aber auf das Negative fokussiere, schaue ich nach vorne. Immer!

Und so suche ich jetzt gleich zwei Leute – Wahnsinn, oder? Ich kann es selbst noch kaum glauben! Aber ich habe aktuell so viele Aufträge (und noch mehr Anfragen), dass ich das niemals werde alleine bewältigen können. Abgesehen davon hatte ich nie vor die typische Freelancerin zu werden, sondern habe von Anfang an das Ziel verfolgt eine Agentur aufzubauen. Ich will keine Full Service Agentur, da ich sie selbst eher strange finde. Sorry, aber wer kann schon alles?

Stattdessen habe ich genaue Vorstellungen davon wie ich arbeiten möchte und wie ich in Zukunft leben möchte. Es ist extrem wichtig eine Vision zu haben und Mitarbeiter gehören für mich einfach dazu.

Ich weiß genau welchen Typ Mitarbeiter ich suche:

  • motiviert
  • wissbegierig
  • und immer bereit sich weiterzuentwickeln

Abschlüsse oder Noten sind mir herzlich egal. Gerade weil ich Abi, Studium, noch ein Studium und eine Ausbildung vorweisen kann, weiß ich wie wenig all diese Abschlüsse aussagen. Ich kenne Menschen mit Dr. Titel, die nicht von 12 auf Mittag denken können und Menschen ohne Abschluss, die einfach unglaublich fit im Kopf sind. Titel und Abschlüsse sagen für mich wirklich Null Komma Null aus. Sorry an alle, die auf ihren 1,0 Abschluss stolz sind. Es ist wirklich eine Leistung und ich möchte diese niemandem absprechen. Es ist super sich anzustrengen und tolle Noten zu schreiben. Allerdings nur dann, wenn man auch nach dem Abschluss performt und sich nicht auf seinem tollen Titel ausruht.

Just my 2 cents.

So, jetzt habe ich genug geschrieben.

Wen suche ich eigentlich? 

Im Grunde suche ich zwei Leute: einen Pflichtpraktikanten (m/w/d) und einen Grafik-Designer (m/w/d).

Eine Grafik-Designerin hat sich bei mir beworben und kommende Woche findet das Vorstellungsgespräch statt. Dennoch freue ich mich über weitere Bewerbungen, denn zum einen weiß man nie, ob es auf Anhieb funktioniert (vielleicht will ja sie nicht?) und zum anderen kann es sein, dass ich so viel mehr Arbeit habe, dass ich mehrere Personen beschäftigen kann.

Was den Praktikanten angeht, so suche ich jemanden, der/die BWL mit Schwerpunkt Marketing oder Vergleichbares studiert. Wichtig ist mir vor allem, dass Du motiviert bist täglich Neues zu lernen. Ich werde meine Erfahrung aus über 10 Jahren im internationalen Marketing- und Event-Business mit Dir teilen. Im Gegenzug erwarte ich mir viele frische Ideen und Spaß an der Arbeit. Dass man bei mir keinen Kaffee kochen muss, versteht sich von selbst.

Hier die Stellenausschreibung für die Praktikanten-Stelle: Stellenausschreibung_Praktikum 

Selbstverständlich erhälst Du ein Praktikumszeugnis und einen genauen Einarbeitungsplan. Du wirst mit mir zahlreiche Events besuchen und Dich auf meine Kosten weiterbilden können. Wenn es gut zwischen uns passt, wird das Praktikum verlängert bzw. in ein Arbeitsverhältnis umgewandelt.

Und jetzt bleibt mir nur zu sagen, dass ich mich schon wie eine Wahnsinnige auf die Bewerbung und die Zusammenarbeit freue! Bitte schreibe mir bei Interesse einfach eine E-Mail an anna { at } benz-reichenauer.de

Instagram Posts und Bio mit Leerzeichen formatieren

Instagram entwickelt sich immer mehr zu einer Full-Service-App. War es anfangs nur eine Foto-App, sind die Möglichkeiten heute nahezu unbegrenzt. Kommende Woche halte ich einen Vortrag darüber wie ich innerhalb von acht Wochen einen Account mit über 1.000 realen (!) Followern aus der richtigen Zielgruppe aufgebaut habe.

Heute geht es um einen kleinen aber feinen Trick.

Du kennst das bestimmt: So sahen und sehen nach wie vor die meisten Posts aus:

Es ist einer meiner älteren Posts.

So „schlimm“ sieht er vielleicht gar nicht aus, denn es ist auch nicht soooo viel Text. Es geht definitiv schlimmer… Wenn man wirklich einen langen Post schreibt oder ausschließlich auf Instagram bloggt, da sieht es schnell sehr unübersichtlich aus.

Aber mit einem kleinen Trick kann man den Text im Post formatieren und so für eine bessere Lesbarkeit sorgen. Hier habe ich zwischen den Zeilen Aufzählungspunkte verwendet:

 

Willst Du aber eine Leerzeile (ohne Punkt), dann kannst Du Dir mit diesem Instagram Trick helfen:

 

—–>⠀<—-

 

einfach dieses Leerzeichen zwischen den beiden Pfeilen kopieren und – voilà – Du hast einen Absatz eingefügt!

 

 

Ganz genau so funktioniert das Ganze auch mit der Instagram Bio:

Ich finde es so auf jeden Fall übersichtlicher und man sieht die wichtigsten Infos auf den ersten Blick. Gerade auf dem Smartphone scrollen Nutzer viel und vor allem schnell. Das Auge kann aber keine langen Textblöcke erfassen. Mach es also Deinen Followern leicht und füge Leerzeilen ein. Die Instagram Nutzer werden es Dir danken.

Falls Du Fragen zu Instagram hast oder nicht weiß wo Du starten sollst, melde Dich gerne bei mir. Meine Kontaktdaten findest Du im Impressum. Oder hinterlasse hier einfach einen Kommentar. Ich freue mich!

 

Influencer Marketing im Jahr 2018 – Wohin geht die Reise?

Endlich ist es online! Robert und ich haben schon lange darüber gesprochen, aber nun ist es soweit und die News veröffentlicht. In Zukunft wird es von uns ein Beratungsangebot zum Thema Influenzier Marketing geben. Ergebnisoffen, ehrlich und ohne viel Schnick-Schnack.

Nach Jahren des Bloggens und der Organisation zahlreicher Events war es an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen: Meinen Job aufzugeben und mich eigenen Projekten zu widmen war ja schon vor ein paar Monaten der Grund für den Schritt in die Selbständigkeit. Aber für alles braucht man Zeit und so war es „erst“ gestern soweit: Wir haben den erst Schritt in Richtung eines gemeinsamen Consulting Angebots gemacht.

Gleich am Abend war meine Webseite down. Genau das, was man bei einem Launch nicht braucht. Ich habe keine Ahnung was ich gemacht oder nicht gemacht habe, aber die Webseite war down. Keiner der vorab veröffentlichenten Links hat funktioniert…

Meine Nacht war entsprechend kurz… Die ganze Story dazu gibt es hier.

Sowohl Robert als auch ich haben unsere Meinung zum Influencer Marketing und dessen Entwicklung jeweils in einem Artikel zusammengefasst.

Das Influencer Marketing ist tot. Lang lebe das Influencer Marketing! 

von Robert Puchalla

Nun ist es so weit. Im Jahr 2018 wird Influencermarketing für tot erklärt. Zumindest wenn man nach Aussagen einiger Unternehmer geht. Aussagen wie „der hype ist vorbei“, „das ist ja voll auf dem absteigenden Ast“, oder „der Trend zeigt eine Entwicklung nach unten“ bekräftigen viele Unternehmen da draussen in der Meinung, dass dieser Weg der Kommunikation wohl nicht (mehr) benötigt wird. Woher soll man es denn auch besser wissen, wenn man sich selbst nicht damit befasst hat, oder es falsch angegangen ist? Wenn man die Potentiale und Möglichkeiten nicht erkennt? Und wenn diese nicht clever und gezielt eingesetzt werden? Ein Vorschlag: vergessen wir Influencermarketing –  lassen Sie es uns so machen wie immer, denn so haben wir das schon immer gemacht! Deal? Wenn Sie das so sehen, dann hat es mich gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Sie müssen nicht weiter lesen… Nutzen wir unsere Zeit sinnvoll für das, was wir schon immer so gemacht haben.

Für alle anderen – willkommen an Board!..

Den kompletten Text kannst Du hier lesen

 

Die Spreu und das Weizen im Influencer Marketing

von Anna Benz-Reichenauer

 

Was haben wir Blogger in den letzten Jahren kämpfen müssen: Für unsere Glaubwürdigkeit, für das Bloggen als Beruf und gegen all die abwertenden Kommentare. 

„Influencer? Das ist doch diese Krankheit. Bist Du auch ansteckend?“

Ach, was haben wir gelacht! Wir haben uns selbst kleingeredet und unseren Blog, also auch unsere Arbeit, gleich mit. Die nicht bloggenden Freunde haben uns aufgezogen „Na, wie läuft der Blog?“ und „Hast Du das auch zugeschickt bekommen?“ Dabei standen wir nur stumm daneben und haben ganz verstohlen auf den Boden geschaut. Während wir uns nächtelang YouTube-Tutorials reingezogen haben wie man das blöde WordPress Plugin nun richtig installiert, hat unser Umfeld nur müde gelächelt.

Als sich die ersten Blogger mit ihrem Blog selbständig machten, mussten sie noch Monate später ihrem Umfeld erklären wie um alles in der Welt man mit solch einem Hobby Geld verdienen kann.

Wie geht das? Für das bisschen Bloggen? Geld für ein (!) Foto auf Instagram? Ernsthaft?

 

Den ganze Text ist zuerst hier erschienen.

 

Uns würde natürlich Deine Meinung zum Thema sehr interessieren. Wie siehst Du das Influenzier Marketing? Und bist Du derselben Meinung wie Robert und ich oder würdest Du gerne noch etwas anmerken?

Wir freuen uns über Meinungen – gerne auch kontrovers, denn nur so kann eine Diskussion entstehen.

Ein Lebenszeichen aus der Selbständigkeit

LUMA Pancakes Nürnberg

Was ich in den letzten vier Monaten erlebt und erfahren habe, kann ich mit Sicherheit nicht in einen Blogbeitrag packen. Und wenn doch, wäre er mehrere km lang. Die Selbständigkeit an sich ist natürlich schon eine spannende (und nervenaufreibende Geschichte), aber als das nicht genug erlebt man eine persönliche Weiterentwicklung in Riesenschritten.

Austausch mit Gleichgesinnten

Heute morgen habe ich mich mit Melanie, ebenfalls Gründerin aus Nürnberg, im LUMA zum Frühstück getroffen. Und es hat sich mal wieder bestätigt: Der Austausch mit Gleichgesinnten steht für mich an erster Stelle. Oft verstehen nur diese Menschen die Gedanken und das Gefühlschaos, das man selbst erlebt. Ganz ehrlich: Vor einem Jahr hätte ich mich in der heutigen Situation auch nicht verstanden. Ich meine es also gar nicht böse wenn ich behaupte, dass mich viele Freunde oder Familie gar nicht mehr verstehen. Selbständigkeit bedeutet nicht nur „den Tag selbst organisieren“ und nicht wissen, ob man im nächsten Monat einen Auftrag bekommt. Es ist so viel mehr.

Es ist ein ständiges Auf und Ab der Gefühle, des Kontostands und ein Dauerlauf gegen geschlossene Türen.

„Don´t take „no“ for an answer“ – das muss man spätestens zu Beginn der eigenen Selbständigkeit verinnerlicht haben. Alles andere macht überhaupt keinen Sinn.

Offenheit für Neues

Anfangs hat man Vorstellungen… Dann kommt das Leben dazwischen und alles ändert sich. Ich würde gerne denjenigen sehen, der seinen Business-Plan 1:1 umgesetzt hat und seinen Kurs niemals korrigieren musste. Die beste Erklärung liefert Rolf Dobelli in seinem Buch „Die Kunst des guten Lebens – 52 überraschende Wege zum Glück“. Rolf Dobelli ist, wie ich auch, ein Riesen-Fan von Daniel Kahneman – ich lese also beide sehr gerne. Einer der 52 Wege zum Glück führt über die Fähigkeit seinen Kurs ständig korrigieren zu können. Man muss offen sein für Veränderungen – als Unternehmer noch viel mehr als im Anstellungsverhältnis. Heute meint man, dass dies und jenes funktionieren wird, morgen sieht die Welt schon wieder anders aus und etwas völlig anderes wird nachgefragt. Dabei ist es natürlich ein Riesenvorteil allein zu sein: man muss niemanden fragen, hat keine Verantwortung für andere Menschen und kann einfach kurzfristig eine Kurskorrektur vornehmen.

BloggerBUREAU 2.0

Nach zwei Jahren BloggerBUREAU wird es diese Woche Zeit für den nächsten Schritt. Jetzt wissen wir alle, was das Influencer Marketing ist; der Hype ist vorbei und das IM ein festes Bestandteil des Marketing Mix. Also genug der Aufregung, ran an die wirklich nachhaltigen Projekte mit Hilfe der Blogger & Influencer. Am 25. August wird es News geben. Alle Infos dazu findest Du auf der Facebook Seite des BloggerBUREAU.

Creative Camp

Im September steht das nächste Creative Camp an – und ich darf dabei sein! Nach dem Event bei Dauphin, darüber werde ich noch berichten, geht es dieses Mal zu ArtDeco Cosmetics. Was das Creative Camp ist, warum ich mitmache und alles Weitere erfahrt ihr bald an dieser Stelle. Ich jedenfalls freue mich schon sehr darauf!

Deutsch für Anfänger 

Was als Recherche im Auftrag begann, gipfelte in ein Instagram-Projekt mit einem Online-Kurs und vielen weiteren Ideen, die derzeit getestet werden. Ich wollte eine Info-Quelle recherchieren – mehr nicht. Jetzt bin ich auf was gestoßen, das a) Spaß macht, b) ein geniales Case ist, anhand dessen man Instagram, Community Management und ein Lean StartUp grandios einfach erklären kann und c) das sich wirklich gut anfühlt. Vor zwei Monaten gab es ein großes Nichts – heute gibt es einen Account mit über 1.000 Followern, einen erfolgreich durchgeführten Mini-Online-Kurs, Unterstützung durch einen VA (ja, es gibt auch männliche virtuelle Assistenten) und vieles mehr. Die ganze Geschichte gibt es in Kürze nachzulesen auf benz-reichenauer.de

BUREAUStyle goes LUMA Nürnberg