Monday Morning – Die beste Motivation

Es ist Montag und mein Feed ist voll. Voll von „bla bla – bitte den Montag abschaffen“, „Montage überstehen“, „Nur noch vier Tage bis Freitag“-Gedöns. Und zwar JEDES Feed! Ausnahmslos. Egal ob auf Facebook, Instagram oder draußen auf der Straße – die Witze sind flach, die Gesichter lang und es gibt so gut wie niemanden weit und breit, der sich auf den Montag freut.

Ich verstehe, (fast) jeder muss am Montag wieder zur Arbeit. Und nicht jeder kann sich diese, also die Arbeit, aussuchen. Aber „muss“ man wirklich hin? Oder ist es nicht vielmehr so, dass man dorthin kann?

Je mehr ich mich mit der Psychologie beschäftige (also seit meinem Studium and beyond…), desto mehr wundere ich mich über Menschen, die alles als super negativ sehen. OK, die Deutschen sind vielleicht nicht DIE glückliste Nation auf Erden. Aber hey, ab und zu mal lächeln, und ja, auch oder gerade weil Montag ist, kann uns doch nicht schaden, oder?

„What if I told you, you die this week?“

Es gibt unzählige Möglichkeiten sich aus dem Montagstief herauszuholen. Zum Beispiel kann man sich einfach vergegenwärtigen, wie unglaublich gut es einem geht. Wenn man sich diese Gedanken machen kann, dann heißt es doch schon mal, dass man am Leben ist. Man hat das unfassbare Glück in einem der reichsten Länder der Welt zu leben. Wieviele Menschen können das von sich behaupten? Ja, es sind mehrere hundert Millionen (da es ja noch weitere reiche Länder gibt), aber bei der Weltbevölkerung von über 7 Mrd. Menschen hatte man doch ein verdammtes Glück, oder etwa nicht?

Und dann hat man auch noch eine Arbeit. Ich meine, hallo? Wieviele Menschen haben keinen Arbeitsplatz, weil sie schlicht und ergreifend keinen finden? Wie undankbar sind wir, diejenigen, denen es wirklich gut geht, denn eigentlich geworden?

Im Büro kann man mittlerweile auf die Frage „Wie geht´s?“ getrost mit „Naja, Montag eben…“ antworten. Und das reicht den meisten vollkommen aus – jeder weiß sofort Bescheid. Ich bin da nicht groß anders, allerdings bezieht sich meine Laune stets auf die frühe Phase des Tages. Mittlerweile könne ich ein Buch darüber schreiben welche Methoden ich ausprobiert habe, um früher aufzustehen und fitter in den Tag zu starten. Tatsächlich ist es schon sehr viel besser geworden und vielleicht sollte ich tatsächlich einen Blogbeitrag darüber schreiben?

„We are living in a world with so much opportunities.“

Und genauso wie man sich etwas Neues angewöhnen kann, kann man auch lernen Montage zu lieben. Ja, es geht – kein Scherz! Der Montag ist nämlich an sich genommen ein super-aufregender Tag. Montags kann man so schön neue Projekte starten. Ein Montag ist wie der 1. Januar: Man ist so voller Ideen, guter Vorsätze und Hoffnungen. Warum feiern wir den 1. Januar eigentlich so ausgiebig, vergessen aber nie uns Woche für Woche über den Montag zu beschweren?

Damit ihr heute (und hoffentlich in Zukunft auch) besser in den Montag startet, habe ich das beste Motivationsvideo für euch. Es ist einzig und allein dem Montag gewidmet. Ja, auch Gary V. gehen die Menschen, die sich ständig über Montage beschweren, gehörig auf den Senkel.

„You could have been a bus, or a tree.“

Schaut euch das Video unbedingt an. Es dauert auch nur knapp 2 Minuten. Am besten schaut man sich das Video so oft an, bis man montags der am besten gelaunte Mensch im Büro ist. Probiert es aus – es ist gar nicht so schwer. Außer natürlich all eure Kollegen sind top motivierte Athleten, die bei Wind und Wetter für den Triathlon trainieren. Auch an Montagen.

Foto: Creative Market

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Rot & blau – Outfit in Herbstfarben

Der Herbst zählte noch nie zu meinen Lieblingsjahreszeiten. Tee trinke ich, wie Kaffee aber auch, ganzjährig. Deshalb habe das Argument „Man kann jetzt so schön auf dem Sofa kuscheln, mit einer Kanne Tee“ nie so richtig nachvollziehen können. Und dann noch der vielzitierte Kerzenschein. Kerzen verbinde ich mit der Adventszeit. Im Herbst sitze ich höchst selten bei Kerzenlicht und lese (zumal es mir dann definitiv zu finster zum Lesen wäre) oder mache irgendwelche anderen Dinge. Wobei höchst selten auch noch übertrieben ist. OK, ich bin ehrlich, ich tue es einfach nie.

Für mich läutete der Herbst schon immer das Ende des Sommers ein. Der Herbst und die Herbstfarben hatten auf mich stets eine relativ düstere Wirkung. Außerdem musste ich früher gerade im Herbst viel arbeiten und war entweder im Büro oder unterwegs. Der Herbst ist bekanntlich die Jahreszeit mit den meisten Messen.

Alles änderte sich als wir nach Nürnberg zogen. Schon den ersten Herbst fand ich gar nicht mal so unangenehm. Es dauerte dann auch nicht mehr lange bis ich ihn so richtig zu schätzen wusste. Es ist nämlich genau die Jahreszeit, in der man zwar viel macht und noch viel draußen ist, aber dennoch einen Gang (oder gleich mehrere) zurückschaltet. Im Sommer nutzen wir jeden Sonnenstrahl aus um nach draußen zu gehen. Jetzt im Herbst kann man zu Hause bleiben und braucht noch nicht mal ein schlechtes Gewissen zu haben.

Und so langsam habe ich mich auch mit den Herbstfarben angefreundet. Normalerweise trage ich viel schwarz, grau, weiß und blau. Diese Woche habe ich mir meine ersten weinroten Booties gekauft.

Zusammen mit meinem heiß geliebten Mantel in dunkelblau und dem langen Kleid ist es zwar einerseits ein für mich relativ ungewohntes Outfit, aber ich fand es auf Anhieb irgendwie so schön herbstlich und gemütlich. Die Boots sind übrigens von Gabor und ultra bequem. Ich bin am Samstag in die Stand reingelaufen, war dort ziemlich viel unterwegs und nachmittags wieder zurückgelaufen – ohne die Tram zu nutzen. Und sie sind wirklich super bequem. Mein Mann neigt dazu mich stets zu bemitleiden wenn ich Absätze trage und weit laufen muss. Aber Absatz ist nicht gleich Absatz und mit den Schuhen laufe ich genaus wie mit Sneakers.

Den Mantel habe ich seit letztem Herbst und trage ihn wann immer ich kann. Ich finde es extrem schwer einen Übergangsmantel zu finden. Eine Auswahl an Übergangsjacken gibt es bei Fashion ID. Die Trenchcoats finde ich immer am schönsten.

Tatsächlich freue ich mich dank der schönen Mode auch sehr über den Herbst. Ich finde, dass gerade diese Saison relativ farbenfroh ist und man alles so cool kombinieren kann. Und wenn wir mit dem Wetter weiterhin so viel Glück haben und die Sonne auch in den nächsten Wochen noch so schön scheint, dann freue ich mich umso mehr darüber noch ganz viele Teile aus der aktuellen Saison tragen zu können. Der Winter kommt noch früh genug und spätestens dann werden die Mäntel wärmer und man kommt nicht ohne Schal aus.

Apropos Schal. Ich habe mir auch gleich den passenden Schal zu den Schuhen geholt. Sicher ist sicher. So kann der Herbst auch gerne etwas kühler werden (solange er sonnig bleibt) – ich bin jetzt bestens gerüstet. Außerdem habe ich mir diese Baskenmütze gekauft (nur in etwas hellerer Variante). Was ich sonst noch so geshoppt habe, zeige ich euch dann in Kürze. In den vergangenen Tagen war ich nämlich etwas ausgiebiger shoppen…

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