Auszeit am Schliersee

Dass ich großer Fan bayerischer Seen bin, ist bekannt. Aber bisher habe ich aus unerklärlichen Gründen den Schliersee ignoriert. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte den See südlich von München nicht auf dem Schirm.

Wir sind mal wieder spontan aufgebrochen und haben den Feiertag am Montag genutzt, um den Schliersee bzw. die Gegend um den See zu erkunden.

Hinkommen zum Schliersee

Was Orte in Bayern angeht, reisen wir in 90% aller Fälle mit der Bahn an. Vorher ab in die DB Lounge, dann den Zug nach München nehmen und von dort mit der Regionalbahn direkt nach Schliersee. D. h. 1x in München umsteigen, aber diesen Halt kann man gut nutzen, um sich mit Kaffee oder Snacks einzudecken.

Vom Bahnhof aus sind es 2 Gehminuten bis zum See. Wenn man langsam geht, sehr langsam.

Wir waren kurz am See, haben uns jedoch für einen eher aktiveren Part entschieden. Dabei war ein Wegweiser zur Schliersbergalm hilfreich. Eine Alm? Knapp 2 Stunden Wandern? Passt!

Schliersbergalm

Zugegeben: Die Webseite der Schliersbergalm ist nicht besonders einladend und wirkt auch nicht „modern“. Aber die Schlierbergalm an sich fanden wir richtig cool! Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich etwas zu essen zu holen – ob im Restaurant mit Bedienung oder Snacks mit Selbstbedienung. Wir haben uns für Selbstbedienung entschieden, damit wir uns möglichst nah an die Natur und den traumhaften Ausblick setzen konnten (im Restaurant sitzt man etwas abseits auf der Terrasse).

Für den Aufstieg zur Schliersbergalm am Schliersee unbedingt genug Wasser mitnehmen, denn zwischendurch wird es etwas steiler und anstrengender. Im Sommer ist es sowieso heiß und bei der Anstrengung wird es nicht besser. Unsere Wasservorräte haben gerade so gereicht. Aber oben auf der Alm konnten wir dann wieder genug Wasser tanken.

Hinkommen zur Schliersbergalm

Man kann auch mit der Gondel hinfahren. Wenn man nicht wandern will (oder es nicht kann) eine gute Alternative zum Aufstieg. Hinab geht es dann wieder entweder zur Fuß oder aber mit der Rodelbahn. Die probiere ich dann nächstes Mal aus…

Den Ausblick von oben kann man ewig genießen, aber irgendwann muss man wieder runter. Wobei man auf der Alm auch Übernachtungsmöglichkeiten hat.

Der Abstieg geht natürlich sehr viel schneller als der Aufstieg. In etwas über einer halben Stunde ist man wieder „unten“. Danach ging es für uns zurück nach Hause – knapp vor dem großen Gewitter mit viel Regen und Hagel. Nochmal Glück gehabt 😉

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