Schmuckliebe neu entdeckt

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Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als Charms zum ersten Mal in Mode waren? Oh mein Gott, was habe ich diese kleinen Anhänger geliebt! Ich hatte eine Vielzahl an verschiedenen Armbändern mit zig verschiedenen Anhängern dran. Mein Lieblingsarmband ist nach wie vor eine Art Charm Bracelet in wunderschönen Grüntönen. Es pimpt wirklich jedes Outfit auf. Apropos, ich muss es wieder mal rausholen…

Schmuck von Thomas Sabo

Als ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte Produkte von Thomas Sabo auf meinem Blog zu zeigen, habe ich sofort zugesagt. Charms und so 😉 Aber Thomas Sabo steht natürlich längst für mehr. Meine Lieblingsteile sind nach wie vor filigrane Ketten – mit und ohne Anhänger, Armbänder und – jetzt neu – Ohrringe.

Diese hier (Creolen, im Bild unten) trage ich nun schon seite Wochen quasi ununterbrochen. Ich finde sie sowohl dezent als auch auffällig – und solche Teile sind relativ schwer zu finden. Ich finde ich schwer den richtigen Schmuck für den Alltag und fürs Büro zu finden. Entweder sind die Schmuckstücke viel zu zurückhaltend oder sie haben viel zu viel Bling-Bling.

Schmuck zum Valentinstag

Meine Bilder sind gleichzeitig auch ein Wink mit dem Zaunpfahl, an meine bessere Hälfte gerichtet. Bald ist ja Valentinstag und was passt da besser als Schmuck und Pralinen? Blumen wären auch noch eine Option, allerdings bin ich so gar kein Fan von zigfachen Preisen. Böse Zungen behaupten ja, dass der Valentinstag eine Erfindung der Blumenhändler sei. Ob das wohl stimmt? Fakt ist, dass man zum Preis eines Blumenstrauß´ locker einige Teile Schmuck bekommt. Und Schokolade obendrein.

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Zukunftspläne – nach der Messe ist vor der Messe

Heute ist definitiv einer dieser Tage, an denen ich ohne Grund so ruhig bin. Ich würde nicht sagen sentimental, aber irgendwie doch einwenig. Kennt ihr das, wenn irgendwie nichts wirklich klappt, aber gleichzeitig auch nichts Schlimmes passiert ist?

Wahrscheinlich liegt es nur an den wahnsinnigen Nackenschmerzen, die ich seit Tagen habe. Und ich habe alles ausprobiert: Creme, Infrarot-Licht, Sport, Yoga… Nichts hat geholfen. Heute habe ich mich durchgerungen und bei der Krankengymnastik angerufen. Noch so ein Hobby für die kommenden Wochen. Yay!

Damit kurzfristig irgendwas hilft, gehe ich später noch zur Massage. Ich habe zwar keine Ahnung woher diese winzigen Hände so viel Kraft nehmen, aber der Massagesalon bei mir um die Ecke ist der Beste! Nachdem ich schon im Sommer so oft da war, habe ich auch super kurzfristig einen Termin bekommen, also quasi innerhalb von zwei Stunden. Es ist also schon mal Besserung in Sicht…

Mein Leben nach der Messe

Ansonsten ertappe ich mich jeden Tag etwas mehr dabei Pläne zu schmieden. Nur noch zwei Monate, dann ist wieder ein Lebensabschnitt zu Ende. Nach 2,5 Jahren sage ich mal wieder Goodbye und mache mich auf zu neuen Ufern. Im Messegeschäft ist es gar nicht so unüblich nur wenige Jahre (teilweise sogar noch kürzer) für einen Arbeitgeber tätig zu sein. Aber ich kenne auch genug Leute, für die das nichts wäre.

Aber so oder so habe ich tatsächlich noch keine News für euch. Wie es ab April weitergeht? Gute Frage, die nächste Frage bitte.

Ich kann euch auf jeden Fall schon mal so viel verraten: Ich werde mich nicht groß verändern.

Ich bleibe dem Marketing und der Kommunikation, dem Messegeschäft aber auch der Blogger-Szene treu. Wie man das alles unter einen Hut bekommt und was mir da so vorschwebt? Lasst euch überraschen. Am Ende seid ihr vielleicht weniger überrascht als ich selbst und denkt euch nur „ja, das ist ja nur logisch, dass du das jetzt machst! Was sonst?“

Aber für mich ist gerade so gar nichts logisch. Und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich noch nicht mal einen Favoriten. Meine Pläne sind einfach so dermaßen ähnlich (außer geografisch vielleicht…), dass ich nicht weiß was ich lieber machen würde.

So, aber jetzt genug über ungelegte Eier gesprochen. Reden wir mal über ein Thema, das wirklich spruchreif ist.

3. BloggerBUREAU – Das Blogger-Event in Nürnberg

Was ich auf jeden Fall schon mal „verraten“ kann, aber es ist seit Tagen auch kein Geheimnis mehr: Es wird wieder ein Blogger-Event in Nürnberg geben. Yay! Darauf freue ich mich schon sehr. Eine Woche nach meinem letzten Arbeitstag heißt es „Willkommen zum 3. BloggerBUREAU“ und ich kann es jetzt schon kaum erwarten.

Ganz bald wird es Details und ein Programm geben. Aber wie das bei solchen Networking-Events sonst üblich ist, wird es Details eher häppchenweise geben. Nicht, weil ich alle auf die Folter spannen möchte. Es ist nur wirklich so, dass ein Unternehmen zusagt und alle anderen nach und nach folgen. Genauso verhält es sich mit den Gästen und nicht anders mit Speakern.

Was die Vorträge angeht, so könnte das Event quasi morgen stattfinden. Allerdings will ich dieses Mal parallel Vorträge anbieten. D. h. ich bin nach wie vor auf der Suche nach weiteren Speakern, da noch nicht alle Themenfelder besetzt sind.

Da ich selbst einen Blog betreibe, weiß ich genau welche Themen gerade nachgefragt werden und wofür sich Blogger interessieren. Mein Ziel ist es dieses Mal eine Mischung aus Vorträgen und Workshops anzubieten. Das ist auch deshalb möglich, weil wir dieses Mal massig Platz haben werden. Wirklich viel, viel Platz!

Und selbst diejenigen, die an diesem Datum (habt ihr euch den 7. April 2018) schon fett im Kalender notiert, nicht dabei sein können, werden trotzdem mit dabei sein. Wie das geht und was ich mir überlegt habe, das erzähle ich euch selbstverständlich nach und nach. Und manchmal ist es einfach so, dass die Tinte auf einem Vertrag noch nicht trocken ist, weshalb dieser deshalb (noch) nicht der Rede wert ist. Es ist also niemals böser Wille oder Geheimnistuerei, wirklich nicht.

Diese Woche entdeckt

… das Buch „Miracle Morning“. OK, es ist seeeehr amerikanisch, sprich es wiederholt sich wahnsinnig oft. Man hätte daraus auch ein Whitepaper mit einem Umfang von fünf Seiten schreiben können und keine Info hätte gefehlt.

Aber an sich ist es echt toll. Ich habe es zufällig in einem Video einer russischen YouTuberin entdeckt. Als ich mir das Hörbuch heruntergeladen habe, habe ich mich dummerweise verklickt und die deutsche Version erwischt. Die kann ich euch nur bedingt empfehlen. Holt euch lieber die englische Variante.

In dem Buch geht es darum wie man seinen Morgen am besten gestaltet, um möglichst viel vom Tag und in der Konsequenz vom Leben zu haben. Mein erster Versuch früher aufzustehen scheiterte so grandios, dass ich sogar später als sonst aufgestanden bin. Sprich: Ich habe verschlafen. Nicht wirklich verschlafen im Sinne von „ich war spät im Büro“ oder so. Das nicht. Aber bevor ich im Büro ankomme, habe ich schon gelesen, Nachrichten geschaut, Yoga gemacht und E-Mails gecheckt. Mein Morgen ist also auch sonst nicht „am Sofa abhängen und Mühe haben sich zu motivieren“.

Aber ich möchte dennoch versuchen möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und auch zur gleichen Zeit aufzustehen. Mal sehen, ob ich es mit dem Buch schaffe. Auf jeden Fall enthält es interessante Anregungen und bringt einen auch dazu viel nachzudenken und Rückschlüsse zu ziehen.

Pläne für morgen

Morgen bin ich übrigens beim MTPodium zu Influencer Marketing im ZOLLHOF. Wer von euch ist noch dabei?
Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Vorträge und unsere Podiumsdiskussion.

Habt einen schönen Abend, ihr Lieben!

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Das beste Käse Fondue Rezept – unterwegs bei Kulinarikwelten in Fürth

In Kooperation mit Kulinarikwelten Stengel

Woran denkt ihr bei Fondue, oder noch besser Käse Fondue?
Party mit Freunden? Silvester? Oder den letzten Winterurlaub in den Bergen?

Ich denke bei Käse Fondue das alles und noch viel mehr.

Mittlerweile glaube ich es selbst kaum, dass ich früher unglaublich gern Fleisch und Fleischerzeugnisse aller Art gegessen habe. Käse konnte ich getrost weglassen. Vielmehr war Käse für mich das notwendige Übel auf einem Sandwich. Verrückt, nicht wahr? Wie kann man bitte Käse nicht lieben?

Heute verstehe ich nicht wie man ohne Käse leben kann. Und vor allem ohne Käse Fondue!

Seit ich das erste Mal bei Kulinarikwelten Stengel in Fürth war (auf Einladung), habe ich schon das eine oder andere Mal vorbeigeschaut. Dabei ist mein erster Besuch dort gerade mal wenige Wochen her. Wer aber ein Mal dort war, wird sich sofort und unsterblich in diese Käsetheke verlieben. Vielmehr ist es ein ganzer Raum voller – ihr ahnt es – Käse.

Ich weiß Google wird mich für diese Häufigkeit des K.-Wortes hassen, aber ich kann nicht anders. Vor allem nicht, seit ich das Rezept (kostenlos im Laden erhältlich) für das weltbeste Käse Fondue ausprobiert habe. Eine Freundin aus der Schweiz hat mir aus ihrer Heimat einen Original Topf mit Henkel mitgebracht. Seitdem gibt es für uns kein Halten mehr. Von wegen es wäre nur ein Silvester-Essen! Wer das behauptet, war im Winter noch nie in den Bergen. Dort ist genau so ein Fondue ein absolutes Muss.

Und hier das Rezept für Zuhause:

Neben dem Käse nach Wahl (dazu später mehr) benötigt man

1 Knoblauchzehe
5 TL Mehl oder vorzugsweise Maizena (Maismehl)
400 ml spritzigen Weißwein (z. B. Fränkischen Silvaner, Weißburgunder, Italienischen Grillo oder Soave)
1 Schnapsglas Williams oder Kirschwasser (Alkohol verfliegt bei der Hitze)
1 1/2 TL Zitronensaft
Pfeffer und Muskatnuss

Zubereitung

Der Fonduetopf wird mit einer Knoblauchzehe ausgerieben (bessere Verträglichkeit)
Geriebenen Käse mit Mehl, Weißwein und Zitronensaft in den Fonduetopf geben
Alles schmelzen und aufkochen lassen
Williams oder Kirschwasser dazugeben, kräftig mit Pfeffer nachwürzen und nach Belieben Muskatnuss oder auch Zimt ergänzen – Bitte vorsichtig abschmecken!
Nach kurzem Kochen das Fondue servierenund auf dem Tisch weiterköcheln lassen.
Und am Wichtigsten: Rühren, Rühren, Rühren!

Beilagen

Als Beilagen eignen sich Brot (Halbweiß- oder Weißbrot mit viel Rinde oder Vollkornbrot), Frisches Obst (Äpfel, Birnen, Weintrauben), Gedämpftes Gemüse (Möhren, Brokkoli, Champignons, Tomaten), Rinderfilet, Räucherlachs, geräucherter Schinken, Oliven, Essiggurken oder Maiskölbchen.

Tipps & Tricks

Pro Erwachsenen rechnet man mit 200 g Käse
Pro Kind mit je 100-150 g Käse, je nach Alter

Ist das Fondue zu dick? Unter Rühren etwas warmen Wein zugeben.
Ist es zu dünn? Ein wenig Käse oder in ein wenig Weißwein angerührtes Mehrl hinzufügen.

Aber mit das Wichtigste ist sicherlich die Käseauswahl:

Hier habe ich drei Variationen für euch: mild, mittel und würzig.

Fondue Variation 1: mild

400 g Vacherin Fribourgeois
200 g Appenzeller mild-würzig
200 g Gruyere

Fondue Variation 2: mittel (mein Favorit!)

200 g Vacherin Fribourgeois
300 g Appenzeller kräftig-würzig
300 g Gruyere

Fondue Variation 3: würzig

200 g Vacherin Fribourgeois
300 g Appenzeller edel-würzig
300 g Gruyere höhlengereift

Ich habe mich für die mittlere Variante entschieden. Der Klassiker, oder? Wenn man nicht weiß, was man nehmen soll, nimmt man einfach die Mitte.

Keine Ahnung warum, aber früher dachte ich, dass es kompliziert wäre Käse Fondue zu machen. Irgendwann habe ich es einfach probiert und mich nur gewundert, weshalb ich früher so gedacht habe?! Im Grunde kann man wirklich wenig verkehrt machen. Und wenn doch mal was schief läuft (zu dick, zu dünn), kann man immer noch nachbessern.

Bei uns gab es in den letzten vier Wochen drei Mal Käse Fondue. OK, Silvester war ja auch noch dazwischen und da ist Fondue – ob Käse oder Fleisch – ein Muss, oder? Aber auch davor, also in der Adventszeit und auch schon im neuen Jahr, wo es wieder so schön geschneit hat (wenn auch nur wenig), haben wir unseren Original Schweizer Fondue Topf wieder im Dauerbetrieb gehabt.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr auch solche Fondue-Fans wie ich? Habt ihr ein Geheimnis für das perfekte Fondue?

Fotos: Simona Kehl

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Reich mir mal bitte die Gießkanne – #bloggergate

Ah, was war das für ein spannendes Wochenende! Zumindest für all diejenigen, die #bloggergate verfolgt haben.

Für all diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, hier eine Zusammenfassung.

Eine Vloggerin (hauptsächlich auf YouTube unterwegs) hat eine Anfrage an ein Hotel geschrieben. Soweit so gut. Für alle Nicht-Blogger/Vlogger/Influencer ein kleiner Hinweis: Es ist mehr oder weniger gängig Kooperationen mit Hotels auszuhandeln.

Kleiner Exkurs: So laufen Kooperationen mit Hotels ab. Normalerweise…

Dies läuft normalerweise folgendermaßen ab:

Blogger / Vlogger / Instagrammer / Whatever schreibt ein Hotel an. Im Idealfall erklärt der Blogger (ich bleibe jetzt mal bei diesem einen Begriff, die anderen sind aber genauso angesprochen) wie er sich die Kooperation vorstellt und welchen Vorteil es dem jeweiligen Hotel bringt, wenn er/sie das Hotel auf seinem Blog vorstellt, im Video erwähnt etc. Man kooperiert miteinander. Es ist auch nicht mit einer E-Mail getan, denn Details werden entweder in mehreren Mails geklärt oder (noch besser) telefonisch besprochen.

Warum bekommt man hierfüg Geld?

Ganz einfach: Weil man eine Leistung erbringt. Man erstellt einen Blogpost, ein Video, macht Fotos, Insta Stories… Die Liste ist lang. Kurzum: Man tut auch etwas für sein Geld. Nach wie vor ist Influencer Marketing für viele ein Mysterium und ein Blogpost wird daran kaum etwas ändern, deshalb mehr dazu an anderer Stelle.

Zurück zum Fall #bloggergate. Wie gesagt, im Idealfall läuft eine Kooperation so ab.

In diesem Fall lief es leider einwenig anders ab. Die besagte Vloggerin schrieb eine Anfrage ohne Anrede. Soweit so schlecht. Dann ging es weiter im Text: unpersönlich, kein Bezug auf den Aufenthalt, keine Idee was genau sie sich vorgestellt hat… Die Forderung hat sie jedoch ganz klar formuliert: 5 Nächte. Den Freund nimmt sie mit – logisch. +ironyoff+

Und hier kommt die Gießkanne ins Spiel.

Warum? Warum nur gibt es im Jahr 2018 noch immer solche Gießkannen-Anfragen? Einmal vorformuliert oder am besten noch das vorgefertigte Formular aus einer der zig Tausend Facebook-Gruppen verwendet und ab geht die Massenmail. Was möchte ich mit dem Blogpost / dem Video aussagen? Welchen Leistung erbringe ich als Vloggerin? Passt meine Zielgruppe zur Zielgruppe des Hotels? All die Fragen (und noch viele mehr) stellt man sich normalerweise als professioneller und vor allem authentisch agierender Blogger / Vlogger im Vorfeld einer Kooperation.

Die Vloggerin ist 22. Im ersten Moment dachte ich mir: Ja komm, sie ist halt auch jung.

Andererseits wäre sie, hätte sie z. B. eine Ausbildung gemacht und die Schule mit 15 beendet, schon seit sieben Jahren im Beruf. Würde man dann immer noch beide Augen zudrücken und bei einer solchen Anfrage in einem beruflichen Umfeld denken, dass sie das Ganze ja „erst seit sieben Jahren“ macht? Wohl eher kaum.

Ich habe es zumindest noch nie erlebt, dass Praktikanten oder Auszubildende (und die sind meist noch viel jünger) sich entsprechend angestellt hätten. Und ich stehe seit 2016 im Berufsleben…

Was die Vloggerin hätte anders machen können (müssen), dazu komme ich später zurück.

Das besagte Hotel im #bloggergate

Schauen wir uns mal die Reaktion des Hotels an. Diese könnte mittlerweile ebenfalls Bände füllen! Denn das Hotel bzw. dessen Betreiber hat mehr oder weniger pfiffig reagiert. In der Zwischenzeit hat er kostenlose PR ohne Ende. Ich warte nur noch auf die Berechnungen der Marketing-Experten welchen monetären Wert die ganze Aktion für ihn hatte.

Denn nachdem er die Anfrage öffentlich gemacht hat, ging die ganze Geschichte erst viral. Zwar hat er die Kontaktdaten geschwärzt, aber beim ersten Lesen dachte ich mir, dass es nicht sein ernst sein konnte. Das war es aber.

Da hat jemand die geschäftliche Kommunikation veröffentlicht. Briefgeheimnis? Vollkommen überbewertet! In meinen Augen ist das ein absolutes no-go. Wenn ich E-Mails verschicke, dann erwarte ich, dass die Kommunikation nur zwischen mir und dem Empfänger stattfindet. In vielen E-Mails ist ein entsprechender Hinweis enthalten. Vielleicht ist das in Irland anders – ich weiß es nicht.

Es dauerte nicht lange, bis bekannt wurde um welche Vloggerin es sich handelt und dann ging der Zirkus erst richtig los. Die Vloggerin erhielt viel Unterstützung seitens ihrer Kolleginnen. Sie bat wohl auch um Unterstützung und andere Vlogger-Freunde hinterließen 1*-Bewertungen. Soweit so ehrlich und authentisch. Nicht!!! Diese „Bewerter“ haben das Hotel wohl noch nie von innen gesehen und können de facto auch gar nichts darüber sagen.

BloggerBUREAU und die einzige 1*-Bewertung

Erinnerte mich gleich an meine einzige 1*-Bewertung auf der Facebook-Seite von BloggerBUREAU: Ich habe eine Buch-Bloggerin für ein Fashion-Blogger Event abgelehnt, woraufhin sie mir eine 1*-Bewertung hinterließ. Dass sie das Event nie besucht hat – geschenkt. Ja, so ist es oft bei den Bewertungen…

Der Hotelier erhielt ebenfalls viel Rückendeckung seitens derjenigen, die „diese Influencer“ zum Teufel wünschen.

Interessant fand ich seine Begründung. Schließlich hätte er Personal, das er bezahlen müsse.

Dazu muss man einfach sagen, dass das Argument nur teilweise richtig ist. Natürlich muss das Hotelpersonal bezahlt werden. Aber macht das Hotel keine Werbung? Oder muss diese Marketing Agentur auch nicht bezahlt werden?

Dem gegenüber steht in diesem Fall das Argument, dass der Hotelbetreiber selbst ein Marketing-Genie ist, der a) schon viel Werbung auf Facebook macht und b) selbst einen eigenen Blog betreibt. Auch hier hat die Vloggerin einfach schlecht recherchiert. Denn hier stellt sich die Frage, wo sie einen Mehrwert für das Hotel gesehen hat? Wie hätte sie diesem zu mehr Sichtbarkeit verhelfen können, wenn sie auf dem Gebiet sowieso schon extrem erfolgreich sind? Bei ihrem „Angebot“ hätte sie spätestens hier eine Schippe drauflegen müssen bzw. merken müssen, dass das vielleicht nicht das richtige Hotel für solche eine Anfrage (und die war leider grottig) ist.

Was mich an dieser Geschichte nervt und teilweise auch traurig macht, ist die Art wie hier Menschen miteinander kommunizieren. Persönliche Mails werden veröffentlicht (Hotelier), Menschen erstellen ein Video, wenn sie mit einer Reaktion unzufrieden sind (Vloggerin), Außenstehende, die beide Parteien nicht kennen, erlauben sich Urteile über die Personen (das halbe Internet) usw.

Ja, es ist ein Business. Man braucht hier ein dickes Fell, weil nicht immer alles glatt läuft. Man muss täglich Niederlagen, Kommentare im persönlichen Umfeld, Kommentare von anonymen Konten einstecken… Die Liste ist ellenlang. Jeder meint seine persönliche Meinung abgeben zu können. „Du bist doch eine öffentliche Person.“

Man stelle sich vor ein Facebook-Kontakt schreibt unter ein Bild eines anderen Users „Du bist fett.“ Das ist Cyber-Bullying.

Hat man aber angegeben Blogger / Vlogger zu sein (egal wieviele Follower man hat) und veröffentlicht exakt dasselbe Bild, hat mit mit demselben Kommentar gefälligst zu leben. Schließlich ist man „eine öffentliche Person“.

Wo ist da bitte nochmal ein Unterschied?

Ich habe noch nie unter einem Kinderfoto, öffentlich für alle sichtbar in einem Profil auf Facebook gepostet, gelesen, dass man doch bitte seine Kinder nicht ins Netz stellt, solange sie nicht selbst alt genug sind, um darüber zu entscheiden. Bei Mama-Bloggern ist diese Diskussion gang und gäbe! Erst diese Woche wurde wieder eine Bloggerin mit Kind kritisiert, dass sie Fotos ihrer Tochter zeigt.

Ist das Foto, gepostet von einer Mutter (Nicht-Bloggerin) wirklich weniger „schlimm“ im Vergleich zu demselben Bild gepostet von einer anderen Mutter (Bloggerin)? Ist es wichtig welche Reichweite man hat, sprich, wieviele Menschen das Foto sehen? Nein, überhaupt nicht! Die eine erhält Kommentare „wie süß das Bild wäre“, die andere „was sie für eine Rabenmutter“ ist.

Ich finde das wirklich traurig. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und die Kommunikation in den sozialen Netzwerken läuft regelmäßig aus dem Ruder.

Völlig unabhängig davon, wer in dieser Geschichte recht oder unrecht hat: Ich finde beide hätten hier anders agieren und reagieren können und sollen. Aber warum muss es immer so ausarten? Warum müssen Menschen andere Menschen beleidigen?

Im Übrigen hat der Hotelier das nicht zum ersten Mal getan. Zuvor mussten schon Veganer dran glauben.

Auch stillende Mütter waren mal Ziel seiner verbalen Angriffe. So gesehen erscheint die Geschichte in einem etwas anderen Licht. Und längst haben das auch Marketing-Genies erkannt und ihn öffentlich für „diese Aktion“ gelobt. Ja, der Gegenwert dieser Kampagne ist irre hoch.

Was vom #bloggergate bleibt

Wenn sich aber wieder alle beruhigt haben und die Welt sich wieder weiterdreht, fragt sich da niemand, ob das alles so OK war? Haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt andere Menschen im Netz zu beleidigen und auch beleidigt zu werden? Ich finde diese Entwicklung unschön. Vielleicht glaube ich aber auch einfach zu sehr an das Gute in Menschen – keine Ahnung.

Hier geht es zum Video der Vloggerin.

Sachlich geführt fände ich die Diskussion aber super. Gut für die Leser, die erkennen, dass der eine oder andere Blogger Lobhudeleien auf ein Hotel schreibt, in das er sonst vielleicht niemals gefahren wäre. Auch ich muss mich regelmäßig wundern, dass 5*-Häuser Kooperationen mit Bloggern eingehen, die sonst in ganz anderen Kategorien (so um die 4 Sterne weniger) nächtigen. Das ist einfach unglaubwürdig und hier bin ich für mehr Transparenz. Am Ende käme es allen zugute: den professionellen Bloggern (dabei meine ich die Einstellung, nicht automatisch Vollzeit-Blogger), den Lesern sowieso (mehr Transparenz) und nich zuletzt den Kooperationspartnern.

Wirklich alle Seiten würden davon profitieren. Nach wie vor ist hier viel Aufklärung nötig – auf beiden Seiten.

Bei aller Unterhaltung geht es hier doch um Menschen und deren Gefühle.

Einziger Trost für beide Seiten: Sie haben beide gut verdient und extrem von der Situation profitiert.

Solange sie happy sind – alles fein. Das besagte Hotel würde ich persönlich nicht buchen. Ich bin keine Veganerin, aber diesen Mainstream in Form von „lasst uns eine bestimmte Gruppe rauspicken und diese ohne Ende bashen“ finde ich einfach nur pubertär und auch wieder beleidigend.

Ich kann mich noch genau erinnern wie über einen Jungen in meiner Schule hergezogen wurde, nur weil er schwul war. Viele Jahre später ist es nichts Außergewöhnliches mehr schwul zu sein. Wer sich darüber noch aufregt, lebt doch echt hinterm Mond. Jetzt sind es Veganer, Blogger und stillende Mütter (aus Sicht des besagten Hoteliers).

Diese Aussage ist das, was am Ende bleibt. Der Grund, weshalb ich nicht in diesem Hotel übernachten möchte.

Was die Vloggerin angeht, so wurde ich hier nicht überrascht. Mir war einfach schon immer (bzw. schon länger) klar, dass eben nciht alle Blogger / Vlogger authentisch sind. Ohne sie angreifen zu wollen: Sie ist einfach nicht die Art Vloggerin, deren Videos ich anschauen würde und deren Empfehlungen ich trauen würde. Ich bin schlichtweg nicht ihre Zielgruppe.

Ich verstehe sehr wohl, dass viele Eltern sich hier an den Kopf fassen und ihre Kinder vor solchen „Influencern“ (ich hasse das Wort nach wie vor) schützen wollen. Und sie müssen es sogar! Mediale Aufklärung ist so, so wichtig!

Aber genauso wie ich nicht sagen kann, dass alle Ärzte schlecht sind, wenn ich mal einen Termin bei einem unfähigen Arzt hatte, genauso wenig können Unternehmen / Hotelbetreiber / whoever sagen, dass alle Blogger unehrlich sind. Und auch wenn von einer Blogosphäre die Rede ist, am Ende ist es doch keine schlossene Gruppe. Die einen sind authentisch, die anderen nicht. Die einen kennzeichnen Werbung und Kooperationen im Allgemeinen, die anderen tun es nicht. Alle über einen Kamm zu scheren war noch nie eine gute Idee und hat bisher auch niemanden weitergebracht.

Ich freue mich schon sehr auf das Podium zu Influencer Marketing am kommenden Donnerstag. Hoffentlich geht es da nicht um „die Influencer“ und „die Unternehmen“. Es gibt genug professionelle Influencer und auch viele unprofessionell agierende Unternehmen oder Agenturen. Also bitte, einwenig mehr Professionalität auf beiden Seiten und weniger betteln, schmollen oder beleidigen.

Wer nochmal alles nachlesen / anschauen möchte:

Die Anfrage der Vloggerin.

Die Antwort darauf.

Das Video der Vloggerin. Übrigens schon jetzt über eine Million Klicks…

Dazwischen gab es viele Beleidigungen und Anschuldigungen auf beiden Seiten. Viele 1*-Bewertungen, aber auch viele 5*-Bewertungen. Klicks für die Vloggerin, neue Facebook-Fans fürs Hotel usw. Aktuell läuft eine Abstimmung für den besten T-Shirt Spruch zum Thema…

Noch während ich den Artikel hier verfasst habe, erkennen manche User den Unterschied zwischen „Authentizität einfordern“ (das ursprüngliche Anliegen des Hoteliers) und Diskriminierung ganzer Gruppen (ob Blogger im Rahmen des #bloggergate oder eben Veganer just because…):

Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die gegen die Diskriminierung ganzer Gruppen ist (Veganer). Dabei bin ich nicht mal Teil dieser Gruppe.

Wer hat profitiert – interessante Berechnungen des PR-Werts.

Zum Schluss noch das Statement des Hoteliers.
Beitragsbild: Quelle YouTube

Was ist eure Meinung zu dem #bloggergate?

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Ein Hype mit Zukunft? MTPodium zu Influencer Marketing

Manchmal ist es einfach zu schön und wahr zu sein. Wenn es dann nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat, ist man hinterher natürlich schlauer. Aber so im Prozess blendet man alle Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten aus oder will sie schlicht und ergreifend einfach nicht wahrhaben.

So geschehen bei meinem Blog Relaunch in den vergangenen Tagen. Ich hatte DAS perfekte WordPress Theme, alles schien perfekt. Der erste Upload klappte nicht, hier ein Bug, da ein Fehler… Tagelang habe ich zig Stunden damit verbracht nur noch dies und das auszuprobieren. Hinterher ist man schlauer, aber während man so vor dem Laptop sitzt, sieht man leider den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Dabei will man eigentlich nur fertig werden und wieder regelmäßig bloggen! Ist es denn zu viel verlangt?

Nach Tagen des Ausprobierens, Fluchens und alles-in-die-Ecke-werfens habe ich mich letzten Endes für ein ähnliches, aber eben ein anderes Theme entschieden und alles ging wieder von vorn los. Nein, ich bin gerade nicht wirklich zu beneiden. Aber alles Jammern hilft nichts – ich muss da jetzt einfach durch. Und ich verspreche euch: Ich gebe mir die allergrößte Mühe.

So wie gerade. Ich sitze, mal wieder, so wie an den vielen anderen Tagen in den letzten Wochen, vor dem Laptop. Gerade weil ich schon heute Vormittag stundenlang vor dem PC gesessen bin, könnte ich gerade wirklich eine Pause vertreiben. Mal wieder einen Film bewusst (und nicht nur so nebenbei) ansehen, ein Bad einlassen, Yoga machen – irgendwas. Sofort fallen mir 152 Sachen ein, die ich jetzt lieber machen würde.

Stattdessen verbringe ich, mal wieder, den Abend auf dem Sofa, mit meinem MacBook am Schoß.

Warum ich das schreibe?

Vor dem Hintergrund, dass ich in zwei Wochen Teil einer Podiumsdiskussion zu Influencer Marketing sein werde, ist es ein guter Zeitpunkt festzustellen, wer diese Influencer sind und warum dahinter richtige Arbeit steckt. Ich mag zwar den Begriff Influncer nicht, aber im Grunde betreiben wir Blogger, Kreative, YouTuber, Instagramer oder egal wie man sich nennen mag, alle dasselbe. Wir bringen unsere Gedanken und Gefühle zu Papier, halten sie mit der Kamera fest oder machen eben Insta Stories.

Influencer Marketing oder „Damit kann man Geld verdienen?“

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2018 immer weniger Leute sagen werden, dass es doch so easy ist ein Bild auf Instagram hochzuladen. Warum will dafür jemand Geld verlangen?

Oder noch besser: überhaupt für einen Blogpost bezahlen.

Ach ja, wenn das wirklich so einfach ist, warum nochmal machen es diese Leute nicht?

Gerade an den Tagen bzw. Wochen, wo blogtechnisch alles schiefläuft ist es schon frustrierend. Und dabei jammere ich wirklich auf hohem Niveau. Alles könnte wirklich schlimm sein. Zum Glück ist es „nur“ die Technik. Und irgendwann will man nicht mehr, lädt sich ein neues Theme runter, krempelt die Ärmel hoch und macht einfach weiter.

Vor allem dann, wenn man so, so süße Follower hat. Diese Woche habe ich mega über den Post von nebenan_alles_mädchen gefreut.

Ich bin auf Instagram eher wenig aktiv. Ich sollte mehr posten, mehr Bilder liken, mehr Instagram Stories machen und überhaupt mehr mit der App interagieren. Das alles mache ich nicht und habe eben die Fans, die ich habe und die Likes, die ich habe. Aber vor allem freuen mich solch persönliche Nachrichten, eure Mails und die privaten Nachrichten. Wahnsinn! Vielen, vielen Dank nochmal an jeden für jedes einzelne Herzchen auf Instagram, jedes Like. Es bedeutet mir wirklich viel.

Denn mein Spruch in der Instagram Bio ist wirklich so gemeint:

It´s not whom you reach, it´s whom you touch.

Man kann noch so viele Follower und Fans erreichen, aber wen berührst Du wirklich? Das ist mit Interaktionsraten und Reichweiten eben nicht immer so einfach zu messen.

Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?

Falls ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, müsst ihr am 25. Januar unbedingt in den Zollhof kommen. Dort veranstaltet das MTP Nürnberg ein Symposium mit dem Titel „Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?“ Ich bin bei der anschließenden Podiumsdiskussion dabei und freue mich schon jetzt darauf Teil des Ganzen zu sein und andere Meinung zu dem Thema zu hören.

Hier gibt es mehr Infos zu dem Event: https://www.facebook.com/events/561951910818193/
Wer vorbeikommt, sagt mir gerne „hi“. Ich freue mich 😉

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Bachmair Weissach – eine Oase der Erholung

Im März letzten Jahres durfte ich in Kooperation mit einer Münchner Agentur ein Blogger-Wochenende im Hotel Bachmair Weissach organisieren. Es war ein unvergessliches Wochenende! Die anderen Blogger und ich waren uns einig: Hier findet man die ultimative Erholung.

Alle Beiträge zum Wochenende könnt ihr nochmal hier nachlesen.

Infos zum Hotel

Hotel Bachmair Weissach GmbH & Co. KG
Wiesseer Straße 1
83700 Weißach (Rottach-Egern)
www.bachmair-weissach.com

Die Zimmer

  • Kleines Doppelzimmer, ca. 20-25 qm
  • Doppelzimmer Premium, 30 qm
  • Tegernseer Junior Suite, 55 qm
  • Classic Suite, 60 qm
  • Grand Suite Deluxe, 2 Schlafzimmer, 100 qm
  • Bachmair Weissach Suite, 3 Schlafzimmer, 3 Bäder (davon eines mit Private Spa: Sauna, große Badewanne und Regenwalddusche), großes Wohn- und Esszimmer mit Dachterrasse und Kamin, 200 qm
  • BloggerBUREAU goes Bachmair

    Deshalb freue ich mich jedes Mal über die aktuelle Ausgabe der hoteleigenen Zeitschrift. Diese hat es wirklich in sich. Content wird mittlerweile von vielen Unternehmen in Form von Unternehmensblogs oder Online-Mags produziert. Allerdings schaffen nur wenige damit aufzufallen und in Erinnerung zu bleiben. Beruflich beschäftige ich mich auch mit der Frage wie Kommunikation – sowohl online als auch offline – funktioniert. Deshalb achte ich schon grundsätzlich auf solche Details.

    Was kann mir das Hotel bieten? Warum ist es so besonders? Schließlich habe ich als Gast eine riesige Auswahl. Von der Webseite, den Social Media Kanälen oder eben dem eigenen Magazin erwarte ich deshalb Antworten auf diese Fragen.

    Für euch habe ich mich durch das Magazin geblättert und fasse hier die interessantesten Events im Hotel Bachmair Weissach zusammen.

    Sushi-Kurs

    Jeden Donnerstag um 14:00 Uhr in der MIZU Sushi Bar.
    Voranmeldung unter hello@bachmair-weissach.com

    Vorträge von Wissenschaftlern und Künstlern

    Digitalisierung und Sicherheit – Über die gesellschaftlichen Folgen der digitalen Innovation, Ralf Wintergerst

    26. Januar 2018

    Körpersprache und Identität – Der individuelle Ausdruck einer Persönlichkeit, Herlinde Koelbl

    9. Februar 2018

    Grenzen der Wissenschaft – Wie können wir die Wirklichkeit verstehen?, Prof. Dr. Harald Lesch

    2. März 2018

    Außerdem gibt es ein umfangreiches Aktiv- und Rahmenprogramm an verschiedenen Tagen der Woche. Darunter sind u. a. Programmpunkte wie „Küchengeheimnisse“ mit einem Einblick in die Küche des Hotels, „Make Up Beratung“, „Taste at ten – Kaffeeverkostung“, der Jazz-Abend, Sake Degustationen, Origami Kurse und viele mehr. Definitiv ist für jeden Geschmack etwas bei.

    Ein absolutes Highlight ist das im vergangenen Jahr neu eröffnete MIZU ONSEN SPA. Bisher habe ich es noch nicht dorthin geschafft, aber es steht definitiv auf meiner bucket list für 2018.

    Ach ja, und habe ich schon die Kreuther Fondue Stube erwähnt? Sie hat von November bis März geöffnet und ein Fondue ist bei einem Besuch im Bachmair Weissach ein Muss!

    Aber macht euch einfach selbst einen Eindruck. Wir liefern schon mal ein paar Bilder vorab.
    An dieser Stelle bedanken wir uns nochmal ganz herzlich bei Simona Kehl, die das Blogger-Wochenende als Fotografin für uns begleitet hat.

    Das Frühstück im Hotel Bachmair Weissach

    Das war ein Vorgeschmack. Am kommenden Sonntag, 14. Januar, folgen viele weitere Bilder aus einem der schönsten Hotel, wenn es um Erholung und eine echte Auszeit geht.

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    #coffeebreak mit Caro vom Schmucklabel oh,caro jewelry

    In unserer neuen Serie #coffeebreak treffen wir Gründer/innen, Kreative und einfach nur nette Menschen von nebenan, die uns in irgendeiner Form faszinieren, motivieren und bereit sind ihre Geschichten und Erfahrungen mit uns zu teilen. Vor ein paar Wochen habe ich die liebe Caro vom Schmucklabel oh, caro jewelry getroffen. Das ganze Treffen stand unter dem Motto „endlich“. Denn Caro und ich waren schon mehrere Monate vorher in Kontakt und nun hat es endlich mit einem Treffen gekappt.

    Interview #coffeebreak Bergbrand Nürnberg Jewelry oh,caro jewelry Schmuck Schmuckdesignerin

    Caro und ich haben uns bei Bergbrand in Nürnberg getroffen. In dem ersten Interview unserer neuen Reihe spricht Caro über ihren Start als Gründerin, wie sie alles unter einen Hut bringt und was sie in Zukunft erreichen möchte.

    Ein extra großes Dankeschön geht an Velia für die schönen Bilder.

    Du hast das Schmucklabel oh,caro gegründet. Erzähl doch mal wie Du auf die Idee gekommen bist und wie alles angefangen hat.

    Alles begann 2012 als ich selbstgemachte Unikate über eine Plattform angeboten habe. Auf die Idee kam ich, weil ich schon früher selbstgemachte Armbänder meinen Freundinnen schenkte und so kam dann die Idee diese auch an „fremde“ junge Frauen zu bringen.

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    Aus einem Hobby entstand somit etwas „Großes“. Und ich beschloss 2016 eine Struktur in mein „Hobby-Label“ zu bringen und gründete oh,caro Jewelry. Ein Label mit verschiedenen Schmuckkollektionen und einer einheitlichen Linie. Die Produkte werden in Kleinserie von mir handgefertigt und werden nun in meinem eigenen Webshop und ausgewählten Stores in deutschen Großstädten verkauft.

    Wo begibst Du Dich auf die Suche nach Trends? Was inspiriert Dich?

    Ich lasse mich unter anderem von aktuellen Trends im Fashion Bereich inspirieren. Durch die Möglichkeit der sozialen Medien verfolge ich viele Blogger und so bekommt man einen noch besseren Einblick in die aktuellen Modetrends und sieht welche Formen angesagt sind.

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    Aber auch auf Reisen kann ich mich sich super zu Farben und Stilrichtungen inspirieren lassen. Auch die Natur spielt oft eine große Rolle, denn viele Elemente kann man perfekt in den Schmuckbereich umwandeln.

    Hast Du ein Lieblingsoutfit, das Du gerade täglich tragen könntest? Was ist aktuell Dein „Must-have“ piece?

    Ich liebe Kleider und Röcke. Man ist immer perfekt angezogen. Die Mischung aus bequem und komfortabel gemixt mit trendig, glamourös und modern ist für mich und sicherlich auch viele Frauen da draußen ein perfektes Outfit. Im Winter kombiniere ich die Röcke am liebsten mit dicken Pullis und meinem filigranen Schmuck.

    Die Kombination aus feinem, edlem Stoff und warmen, wolligem Kleidungsstücken ist extrem gegensätzlich, die aber deshalb wiederrum so gut zusammen passen.

    Denn Gegensätze ziehen sich ja bekanntlicherweise an . Mein absolutes Must-have piece sind deshalb weite Pullis in allen Formen mit oder ohne Details, das ist ganz egal. Ich liebe sie alle.

    Was heißt für Dich Zeitmanagement und wie organisierst Du Deinen Alltag?

    Zeitmanagement heisst für mich manchmal auch unstrukturiert zu sein.

    Klingt jetzt echt chaotisch. Aber im kreativen Bereich kommen Ideen oft unverhofft spontan. Diese Ideen setze ich dann gleich um und lasse alles andere einfach liegen. Ansonsten plane ich große Dinge wie eine neue Kollektion sogar schon Monate im Voraus. Dafür verwende ich ganz altmodisch meinen Moleskin Kalender, in dem ich all meine Planungen eintrage.

    Welchen Herausforderungen siehst Du Dich als Gründerin ausgesetzt?

    Die größte Herausforderung ist in meinem Fall alles unter einen Hut zu bekommen. Ich habe eine 2 Jahre alte Tochter. Die Familie zu managen und nebenbei selbstständig zu sein, kostet mich oft schlaflose Nächte.

    Wohin soll es mit dem Label in Zukunft gehen? Was möchtest Du noch erreichen?

    Natürlich möchte ich noch viel mehr oh,caro Schmuckträgerinnen erreichen, sodass wir bald eine große oh,caro Familie sind. Seit August 2016 gebe ich zudem mein Wissen in meinen Schmuck-Workshops weiter und arbeite stetig daran diese immer mehr auszubauen. Darüberhinaus möchte ich ein Atelier im Herzen Nürnbergs eröffnen und mit einem Team wachsen, sodass oh,caro Jewelry noch mehr Ideen umsetzen kann.

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    Wenn Du Dir einen Kooperationspartner / ein Testimonial für Dein Laben wünschen könntest, wer wäre das und warum?

    Ich würde gerne eine Schmuck Kollektion mit einem namhaften Mode Label herausbringen. Die Kombination aus einer aktuellen Modekollektion gemixt mit den passenden Schmuckstücken erscheint mir einfach perfekt.

    Vielen Dank für das Interview, liebe Caro, und weiterhin viel Erfolg bei Deinen Projekten!

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    Hallo 2018!

    Hallo 2018 und willkommen zurück auf meinem Blog! Ich wünsche euch ein gesundes und erfülltes Neues Jahr 2018 mit vielen schönen Erlebnissen, neuen Eindrücken und der Erfüllung aller Vorhaben, die ihr euch vorgenommen habt.

    Mein erstes Vorhaben habe ich bereits am ersten Tag unfreiwillig in die Tat umgesetzt. Und das kam so: Eigentlich hatte ich für den 1. Januar den Relaunch von meinem mittlerweile zwei Jahre alten Blog, den ihr gerade lest, geplant. Aber wie das mit den Plänen so ist hängt der Erfolg eben nicht immer einzig und allein von uns ab. Und so musste ich einsehen, dass ich eben nicht alles im Griff habe. Wenige Tage vor dem 1. Januar hatte ich plötzlich kein W-LAN mehr.

    So schnell kommt man eben an seine Grenzen. Zack – macht jemand einem einen Strich durch die Rechnung und alles andere ist plötzlich unwichtig. Egal wie lange man am Laptop saß und wieviel Gedanken man sich gemacht hat. Mit einem Mal funktioniert etwas nicht, ist eine Datei nicht mehr lesbar oder man ist eben offline.

    Alle, die schon mal ihre Hausarbeit vom Neuen schreiben durften, weil sie vergessen haben das Ergebnis zu speichern, wissen wovon ich rede. Aber auch alle Perfektionisten, die ab und an an ihre Grenzen stoßen werden verstehen, wie ich mich gefühlt habe. Und ich habe mich echt miserabel gefühlt.

    Nur was hätte es gebracht länger Trübsal zu blasen? Nichts. Null Komma Null. Einfach nur rein gar nichts.

    Also abhaken, nach vorne schauen und einfach mal entspannen.

    Genau das habe ich letzten Endes getan und die Zeit anderweitig genutzt. Ich habe mir für 2018 vorgenommen nicht mehr selbst überall sein zu wollen (mehr dazu am Ende dieses Artikels), mich nur noch auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und grundsätzlich viel gelassener zu sein. Heute, nachdem ich wieder online bin, kann es dann mit etwas Verspätung weitergehen. Also hätte die Aufregung nichts als Stress gebracht. Und Stress ist bekanntlich schlecht für die Haut 😉

    Deshalb startet BUREAUStyle 2.0 mit etwas Verspätung ins neue Jahr. Aber es bleibt nicht nur bei einem neuen Layout. Das wäre ja vergleichsweise easy umzusetzen. Nein, das ist noch nicht alles. BUREAUStyle wird eine neue Ausrichtung bekommen und sich verändern. In Zukunft findet ihr hier mehr informative Inhalte. Meine Vision ist eine Quelle – egal ob man sie jetzt Blog, Online-Mag oder Blogazine nennt, die ich selbst gerne gehabt hätte.

    Bei der Fülle an Magazinen und Content im Netz, vermisse ich etwas, das ich bisher nicht wirklich in Worte fassen konnte. Und wie um alles in der Welt will man etwas beschreiben, das noch gar nicht existiert? Eben, es ist schwer so etwas in Worte zu fassen.

    Aber das ist nur einer der Gründe.

    Der andere Grund für den Relaunch ist die persönliche Entwicklung, die jeder von uns durchlebt. Manche verändern sich jeden Tag einbißchen, andere „von heute auf morgen“, was allerdings oft nur die Wahrnehmung ihres Umfeldes ist. Auf BUREAUStyle blogge ich nun seit genau zwei Jahren. Zwei Jahre, die sehr schnell verflogen sind. Aber auch ich habe mich verändert. Gerade in 2017 habe ich sehr viele liebe Menschen kennengelernt. Und jede Bekanntschaft, jede Freundschaft verändert einen auch ein Stück selbst, nicht wahr?

    2017 war super-aufregend und in vielerlei Hinsicht der Grundstein für Vieles, was sich in 2018 ändern wird. Ich liebe einfach diese änfängliche Euphorie eines neuen Jahres! Alle sind gut gelaunt, erwartungsvoll und motiviert. Diese Stimmung erlebt man so eigentlich nur im Januar und ich liebe sie einfach.

    Und wann wäre der beste Zeitpunkt für einen Relaunch, einen Neustart und eine Weiterentwicklung wenn nicht im Januar?

    Das neue BUREAUStyle

    Tadaaaaa – Nach vielen schlaflosen Nächten, durchgearbeiteten Wochenenden und unendlich vielen Tassen Kaffee ist es nun soweit: BUREAUStyle 2.0 ist ab sofort online.

    Was ist neu?

    Nicht nur das Design, das viel strukturierter ist und euch, meinen Lesern, erlaubt auf einen Blick viel mehr Artikel und Themen für sich zu entdecken, sondern auch die Inhalte, die Aufmachung – im Grunde alles.

    Aber fangen wir von vorne an.

    In Zukunft dreht sich alles um die fünf Kategorien:

  • Business Fashion & Beauty
  • Business Travel & Auszeiten
  • People & Brands
  • Celebrate
  • Education
  • Business Fashion ist längst nicht mehr der schwarze Anzug zur weißen Bluse. Dabei sage ich nicht, dass diese Kombi nicht richtig cool sein kann. Ganz im Gegenteil! Aber zugegebenermaßen hat Business Fashion viel mehr zu bieten. Was genau? Das zeige ich euch in Zukunft in dieser Kategorie.

    Selbstverständlich dürfen Beauty Themen nicht fehlen. Deshalb werde ich Produkte, die „funktionieren“ vorstellen und auch Beauty-Behandlungen genauer unter die Lupe nehmen.

    Business Travel

    Wer viel reist, sollte möglichst komfortabel reisen. Die einen verbinden mit Geschäftsreisen verspätete Flüge, kaputtes Gepäck und ramschige Hotels. Die andere legen Wert auf Qualität und wissen genau welches Hotel das beste für einen Business-Trip ist. Sie ahnen es schon: Letztere – das sind wir. Wir zeigen Ihnen wie Sie komfortabel reisen, welcher Koffer wirklich etwas taugt und wo es den besten Cocktail der Stadt gibt.

    Und wer viel arbeitet, sollte sich ab und zu auch gut erholen. Auf der Suche nach kleinen Auszeiten? In dieser Unterkategorie stellen wir Ihnen die besten Wellnesshotels für entspannende get-aways vor.

    People & Brands

    Hinter jeder Marke stehen Menschen, die diese Marke prägen. Uns faszinieren Menschen, die etwas geschaffen haben – ob in ihrem Job, im Team oder als Alleinunternehmer. Was macht Marken aus und welche Menschen stehen dahinter? Das beleuchten wir in der Kategorie People & Brands genauer und stellen Ihnen außergewöhnliche Menschen, aber auch Menschen wie Sie und ich, vor.

    Education

    Gefangen im Job, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung oder endlich dazu entschlossen den fehlenden Abschluss nachzuholen? In dieser Kategorie stellen wir Ihnen die besten Ratgeber, Weiterbildungsangebote und Online-Kurse vor. Ob Sie Ihren Master machen wollen oder das Thema Money management endlich angreifen wollen – hier sind Sie genau richtig.

    Celebrate

    Und last but not least – wer viel arbeitet, sollte zwischendurch auch seine Erfolge feiern. Oder aber Sie holen sich hier Tipps für die Planung Ihrer Hochzeit / Ihres Geburtstages oder eines anderen Ereignisses? Im Kapitel Celebrate dreht sich alles genau darum: Das Leben und dessen Ereignisse zu feiern.

    Und wer ist wir?

    Wenn ich von mir spreche, ist klar wer gemeint ist. Schließlich war es bisher ein persönlicher Blog und mein Name steht auch im Impressum. Soweit so gut. Aber wer ist „wir“?

    In 2018 werde ich zum ersten Mal mit Gastautoren zusammenarbeiten um euch so noch viel mehr Inhalte mit Mehrwert bieten zu können. Außerdem habe ich in 2017 gemerkt wie viel ich aus Zeitgründen selektieren musste. Natürlich kann man nicht überall sein und nicht jede Einladung in Anspruch nehmen. Aber wie oft habe ich aus Zeitgründen tolle Anfragen ablehnen müssen, die ich gerne angenommen hätte… Man kann sich einfach nicht klonen, um überall dabei zu sein. Deshalb habe ich mir für 2018 Unterstützung geholt und freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit!

    Ob bei Events, beim Texten oder Fotografieren – man muss einfach anerkennen, dass man nicht alles super können kann und auch lernen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt in vielen Bereichen Spezialisten, die sich über Aufträge freuen. Und ich freue mich darüber in der Lage zu sein, Aufträge vergeben zu können. Ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe und hoffe, dass ihr euch immer wieder Zeit nehmt (wenn nicht jetzt, zu Beginn eines neuen Jahres, wann dann?), um runterzukommen und sich darüber im Klaren zu werden, was man erreicht hat. Jeder, wirklich jeder von uns, sollte auf das Erreichte stolz sein. Manchmal muss man sich einfach nur trauen stolz auf sich selbst und das Erreichte zu sein.

    Ich freue mich auf das neue Jahr mit euch und wünsche euch nur das Beste, Gesundheit und innere Zufriedenheit!

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    Quinoa Bowl mit Hähnchen, Ananas und Pesto

    Ich kann von Quinoa nicht genug bekommen. Es ist so schnell zubereitet und so variabel – die Möglichkeiten sind da schier endlos. Heute gibt es ein Rezept, das man nach einem langen Bürotag am Abend schnell zubereiten kann. Außerdem kann man hier perfekt vorkochen und die Quinoa Bowl am nächsten Tag mit ins Büro nehmen.

    Einkaufsliste für die Quinoa Bowl

  • Quinoa
  • Hähnchenbrustfilet
  • Ananas (wahlweise eine andere Frucht; Pfirsich eignet sich perfekt)
  • Basilikum
  • Pinienkerne
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ich liebe Gerichte, die schnell gehen, aber nicht nach 08/15 schmecken. Das ist auch so ein Rezept. Man ist super schnell fertig und steht nicht stundenlang in der Küche.

    Zubereitung

    1. Quinoa nach Packungsanleitung kochen.

    2. Pesto zubereiten: Dafür Basilikum, Pinienkerne, Olivenöl zu Pesto verarbeiten. Ich verwende dafür eine Küchenmaschine. Aber es geht auch im Mörser.

    3. Hähnchenbrust anbraten und nach Belieben gleich die frische Ananas dazugeben.

    Fertig ist eines der einfachsten Gerichte, das in ein paar Minuten zubereitet ist. Am längsten dauert wirklich das Quinoa, aber hier muss man ja nichts machen (weder rühren, noch sonstwie aktiv werden).

    Guten Appetit!

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    Here we go again – Der Grund meiner Abwesenheit

    Hola amigos! Ja, es gibt mich noch. Und ja, es gibt einen Grund für meine digitale Abwesenheit. Vielleicht auch mehrere. Und heute gibt es endlich ein paar News. Los geht´s!

    Berufliche Zukunft

    Ein super-schwieriges Thema! Ich werde regelmäßig gefragt was ich für die Zukunft plane, ob ich weiterhin im Messebereich arbeiten werde oder mich doch selbstständig mache mit Blog und BloggerBUREAU. Und ganz ehrlich: Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht selbst daran denke. Ich glaube, dass wir alle – egal, ob wir ein side hustle haben oder einen „richtigen“ Angestelltenjob, heute so viele Möglichkeiten haben wie nie zuvor.

    Wir leben einfach in einer Zeit in der man sich selbst und aus eigener Kraft etwas Eigenes aufbauen kann, ohne dabei groß verzichten zu müssen. Wir können nebenher einen Abschluss machen ohne jemals eine Uni von innen gesehen zu haben. Dabei können wir auswählen ob wir an der heimischen Uni studieren oder doch Vorlesungen der Harvard-Professoren besuchen. Alles ist möglich ohne das eigene Wohnzimmer zu verlassen.

    Täglich entstehen neue Berufe und die Möglichkeiten werden damit noch größer. Man wird für ein Instagram Foto bezahlt und so manches Haustier hat mehr Follower als reale Menschen.

    Es ist eine verrückte Welt voller Möglichkeiten und genau das ist Fluch und Segen zugleich. Ich merke das seit ein paar Wochen ganz extrem. Und der Grund dafür ist ganz einfach: Ich werde mich ab April beruflich verändern. Die Frage ist nur in welche Richtung. Innerhalb des Unternehmens? Innerhalb der Branche? Innerhalb Deutschlands? Ganz ehrlich: Im Moment weiß ich es noch nicht und kann deshalb auch nichts dazu sagen.

    Fakt ist, dass wir beide, Matthias und ich, uns so Einiges vorstellen können und aktuell am Ausloten sind. Die ersten Gespräche sind gelaufen und es ist alles ganz schön aufregend, das kann ich euch sagen. Vielleicht kommt am Ende doch alles ganz anders, aber aktuell durchleben wir wirklich eine spannende Zeit.

    Bevor es jedoch auf zu neuen Ufern geht (und vielleicht ist es auch nichts Großes, sondern „nur“ eine neue Aufgabe innerhalb des Unternehmens für mich, wer weiß), werden wir den April nutzen und unsere Flitterwochen nachholen. Auch da kann man mit der Planung nicht früh genug anfangen. Wobei ich mich kenne, ich buche wieder last minute und packe zwei Stunden vor Abflug… Haha!

    Blog Relaunch

    Aber unabhängig davon wohin es für uns beruflich (und vielleicht auch privat) geht, steht im Januar ein großer Blog-Relaunch an. Es wird sich im Grunde alles ändern: das Design, die Ausrichtung, die Inhalte. In Gedanken arbeite ich schon seit Bestehen des Blogs, also seit zwei Jahren, dran. Was die Umsetzung angeht, bin ich schon seit einigen Wochen am experimentieren, führe Gespräche mit Dienstleistern, Kreativen, die mich bei der Arbeit unterstützen werden und und und. Es ist so stressig wie aufregend und ich freue mich schon mega auf den Start im Januar 2018.

    Audio

    Podcasts und Audio im Allgemeinen sind ja DIE Themen 2017 gewesen. 2018 wird das Ganze aber noch größer, weshalb ich nun, zusammen mit einem Freund, an einer eigenen Audio-Geschichte arbeiten werde. Kennt ihr eigentlich Anchor? Das ist eine App, mit der man quasi einen eigenen Radio-Sender betreiben kann. Falls ihr das noch nicht kennt, solltet ihr das unbedingt ausprobieren. Das wird mein neuer Kanal, den ich ab Januar bespielen werde. Ich bin dort unter dem Namen BloggerBUREAU zu finden.

    Was steht diese Woche an?

    Diese Woche bin ich wieder jeden Abend unterwegs, freue mich aber auf jedes einzelne Event. Morgen geht es erstmal mit Kollegen zum Essen und zwar in ein Restaurant, das ich noch nicht kenne. Deshalb freue ich mich ganz besonders darauf.

    Am Mittwoch treffe ich hoffentlich ein paar Blogger-Kollegen bei einem Event am Abend in der Stadt. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich noch nicht so richtig, was mich dort erwarten wird. Aber ich lasse mich überraschen.

    Ende der Woche bin ich dann in einem Supermarkt. Klingt wenig aufregend? Ich bin aber schon super gespannt. Dort treffe ich dann auch auf einen Roboter. Ich sag´s ja, es sind wirklich spannende Zeiten, in denen wir leben…

    So, jetzt wisst ihr, warum es in den letzten Wochen so ruhig war. Ab Januar gibt es dafür umso mehr zu lesen, zu sehen und zu hören. Und außerdem sollte man den Advent auch genießen. Was gibt es Schöneres als über den verschneiten Christkindlesmarkt zu schlendern oder bei Kerzenschein in der Badewanne zu entspannen? Das geht doch nur im Dezember und macht da am meisten Spaß.

    In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen ersten Advent!

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