BloggerBUREAU Nürnberg – Das Blogger-Event für Blogger & Brands

BloggerBUREAU Nürnberg

In wenigen Tagen ist es soweit: das 3. BloggerBUREAU Nürnberg findet statt. Am 29. April treffen sich Blogger und Agentur-Vertreter in DESIGN OFFICES Nürnberg, einer der schönsten Event-Locations der Stadt.

Das Catering ist bestellt, die Visitenkarten liegen bereit, alle Speaker freuen sich auf ihr Publikum – es kann also los gehen!

Bevor wir jedoch das 3. Blogger-Event in Nürnberg durchführen, zeige ich euch nochmal die Eindrücke der ersten beiden Veranstaltungen. Dabei haben sich viele Blogger kennengelernt und vernetzt, es sind Freundschaften entstanden und man hilft sich gegenseitig. Das freut mich ganz besonders!

Was das ist das BloggerBUREAU?

Im Mai 2016 bin ich ganz klein, mit 25 Bloggern, gestartet. Es gab eine schnell aufgesetzte Webseite („dank“ meines Webseiten-Providers habe ich aktuell gar keine Webseite, aber das ist eine andere Geschichte…), eine Facebook-Page – das war´s!

„Damals“ gab es in Nürnberg schon einige Blogger. Aber leider hatten wir keine Heimat.
Und wenn es etwas nicht gibt? Dann einfach selbst erschaffen! 😉

Und so trafen wir uns, nach dem ersten Blogger-Frühstück im September 2015, im Mai zum Event. Seitdem haben wir uns schon unzählige Male mehr getroffen, haben das 2. BloggerBUREAU realisiert, zahlreichen Blogger-Frühstückssessions in Nürnberg, einen Blogger-Lunch in Erlangen und ein Abendessen ebenfalls in Erlangen. Wir waren zusammen Eis essen und natürlich war das Wochenende im Hotel Bachmair Weissach ein absolutes Highlight!

Jetzt also das 3. BloggerBUREAU mit so vielen Vorträgen und Workshops – oh mein Gott, ich würde mir selbst so gern jeden der Vorträge anhören! Das geht allerdings immer nur bedingt, denn es gibt natürlich hier und da Fragen und Einiges zu organisieren. Außerdem bin ich natürlich mit den Gedanken ganz woanders und hoffe, dass alles super wird und alle ganz happy nach Hause gehen.

Das Programm veröffentliche ich hier und auf allen Social Media Kanälen morgen, am 20. April. Ihr habt immer noch die Gelegenheit euch ein Ticket zu sichern. Schaut dazu unbedingt in die Stories von @_jefame und @femmeblonde. Sie haben einen Code, mit dem ihr 25% sparen könnt!

1. BloggerBUREAU Nürnberg im Mai 2016

BloggerBUREAU Nürnberg

2. BloggerBUREAU Nürnberg im Oktober 2016

Das sind die Eindrücke vom 2. BloggerBUREAU, festgehalten von Lea Schindler für BloggerBUREAU.

Freut ihr euch auch schon so auf das 3. Event?
Ich kann es kaum mehr erwarten!

Wir sehen uns am Sonntag, 29. April in DESIGN OFFICES!

Alles Liebe,

Unterschrift Anna BUREAUStyle

Share

Mein Weg in die Selbständigkeit

Heute möchte ich als erstes DANKE sagen. Danke für eure guten Wünsche, die vielen Nachrichten und Kommentare zu meiner Selbständigkeit! Support ist einfach sehr wichtig und obwohl man sich bewusst für eine Situation entschieden hat, kommen natürlich immer wieder Zweifel auf. Das ist auch vollkommen normal und wird bestimmt nie anders sein. Aber gerade wenn man noch am Anfang steht, ist Unterstützung (und sei es nur „du schaffst das“) enorm wichtig. Deshalb DANKE, ihr Lieben!

Mit den Nachrichten habe ich auch zahlreiche Fragen bekommen: Wieso, weshalb, warum. Was ich vorhabe, wie ich den Schritt gewagt habe usw. Deshalb möchte ich euch heute auf die wichtigsten Fragen meine ganz persönlichen Antworten geben.

Wie ich den Entschluss gefasst habe

Wie bei den meisten Selbständigen war es auch bei mir ein längerer Prozess. Und dieser war wirklich lang! Schon Ende 2016 hatte ich die Idee hin und wieder Mal, hab sie aber dann wieder verworfen. Irgendwann habe ich dann gekündigt, bin dann aber dennoch geblieben. Statt einer ganz normalen Arbeitszeit in Vollzeit, konnte ich nämlich meine Stunden reduzieren und war erstmal mega-happy darüber.

Bald stellte sich das Ganze als eine gut gemeinte Theorie und eine halb-gare Lösung heraus. Ich habe es kaum geschafft weniger zu arbeiten und so kam es, dass selbst nach über einem Jahr Kollegen und Geschäftspartner mich ungläubig fragten, wann ich denn weniger arbeiten würde. Sie hätten es nämlich bisher gar nicht mitbekommen, dass ich nicht mehr in Vollzeit beschäftigt war.

Als Halbtagskraft ohne Kind ist man einfach trotz Stundenreduzierung extrem flexibel. Man muss nirgends hin und kann einfach immer und überall einspringen, Überstunden schieben oder auch Arbeitszeiten tauschen. Ich glaube auch nicht, dass es etwas mit der Branche zu tun hat. Tatsächlich bin ich aber überzeugt davon, dass das Modell der flexiblen Arbeitszeiten sich immer weiter durchsetzen wird. Aktuell läuft da ja schon die ein oder andere Diskussion…

Da war ich nun: zum Einen Stunden reduziert, zum anderen ständig abgehetzt und grundsätzlich zu spät zu jedem Termin in „meinem“ Business. So konnte das nicht weitergehen und ich begann mir ernsthaftere Gedanken zu machen.

Am Ende bin ich einfach ganz pragmatisch an die ganze Sache herangegangen und habe mir den worst case vorgestellt. Dieser schien gar nicht mal so wild und ich fasste den Entschluss es einfach mal zu machen.

Natürlich spricht aus mir gerade die absolute Vorfreude – das ist klar.
(Wenn ich irgendwann bei Wasser und Dosenravioli zu Hause sitze und heule, wird die Sache mit Sicherheit ganz anders aussehen.)

Dennoch muss ich natürlich ehrlich sein:

Ich bin mega-happy mit meiner Entscheidung!

Und sind wir doch mal ehrlich: So ein großer Schritt ist es dann am Ende doch nicht. Ich könnte mich jederzeit wieder bewerben. Ich arbeite nicht an großen Maschinen und benötige kein spezielles Werkzeug. Außer meinem Laptop brauche ich zum Arbeiten nur noch WLAN und eine Tasse Kaffee – mehr nicht. All das habe ich zu Hause bzw. in meinem neuen Büro (dazu bald mehr).

Aber es sind auch nicht nur diese Überlegungen gewesen. Tatsächlich habe ich mir schon immer vorgestellt auch junge Menschen ausbilden zu können und mir meine Organisationsstrukturen selbst kreieren zu können. Sich über den Arbeitgeber beschweren können viele (das habe ich z. B. nie verstanden), aber wirklich etwas an ihrer Situation ändern? Das trauen sich nur die wenigsten.

Dabei möchte ich gar nicht sagen, dass man gleich kündigen muss. Ganz im Gegenteil. Ich würde immer erst nach Mitteln und Wegen suchen, bevor ich kündige. Die Unzufriedenheit allein ist auch ein schlechter Ratgeber.

Bei mir war es der Wunsch nach der Selbständigkeit und nicht die Vermeidung von etwas, das mich unzufrieden machte. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

In Zukunft werde ich natürlich weiterhin das BloggerBUREAU organisieren. Für 2018 plane ich auch noch mindestens ein Event in einer anderen Stadt. Außerdem möchte ich mehr Unternehmen bei der Social Media Kommunikation beraten. Beide Themen, sowohl das Influencer Marketing als auch die Social Media Kommunikation, lassen sich gut verbinden. Außerdem liegt mein Fokus (vorerst) auf den Branchen, die ich kenne.

Ich möchte nämlich tatsächlich keine Agentur sein, die alles macht. Das können die Großen der Branche gerne übernehmen, ich bleibe bei meinen Nischen. Was natürlich nicht heißt, dass ich diese nicht peu a peu ausbauen werde.

Der Papierkrieg hat noch nicht mal angefangen. Mich graust es einfach vor all dem bürokratischen Zeug, das ich noch erledigen muss. Aber das muss in den kommenden Wochen erledigt werden – hilft ja alles nichts. Dazu werde ich euch auch noch einen Post verfassen, weil ich weiß, dass sich viele für das Thema interessieren. Mit der Zeit habe ich viele Adressen, Kontakte und Links gesammelt, die ich gerne mit euch teile. Muss sich ja nicht jeder die Arbeit machen, wenn ich da schon durch bin.

In diesem Zusammenhang erzähle ich euch dann auch mehr zum Thema Büroräume. Zwar brauche ich nicht unbedingt ein Büro (dachte ich früher), aber irgendwie auch schon. Wer schon mal von zu Hause aus gearbeitet hat, der kennt das. Außerdem glaube ich, dass es so einfacher ist eine tägliche Routine zu entwickeln. Ab jetzt heißt es nämlich den Tag neu strukturieren und alles erstmal ordnen.

Neben meinen neuen Projekten freue ich mich auch sehr über die Mitarbeit an einer ganz besonderen Arbeit: der Masterarbeit von Patricia. Sobald es mehr dazu zu berichten gibt, werde ich euch natürlich mehr erzählen. Erstmal freue ich mich auf den Prozess der Zusammenarbeit. Für mich ist es die erste Masterarbeit, die ich betreue. Macht man ja auch nicht alle Tage. Und das Thema? Influencer Marketing, natürlich 😉

Ich hoffe, dass ich euch einen ersten Einblick in meine neue Tätigkeit geben konnte und euch ein Stück weit mitnehmen konnte. Es wird eine spannende Reise und ich freue mich, dass ihr mich begleitet.

Habt eine schöne & sonnige Woche!

Unterschrift Anna BUREAUStyle

Share

Unsere Reisepläne für 2018 (und einbißchen auswandern)

So Leute, es wird endlich Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen. Wir haben Pläne auszuwandern.
OK, wir hatten diese Pläne. Bis… ja bis sich alles einwenig geändert hat.

Aber der Reihe nach.

Irgendwann Ende letzten Jahres, kurz nach unserer kirchlichen Hochzeit (oh ja, ich bin euch noch einen ausführlichen Bericht samt Bildern schuldig…), meinte mein Mann, dass er gerne auswandern möchte. Nicht für immer, aber einfach mal ein paar Jahre woanders leben.

Oha! Das war neu.
Bisher war nämlich ich immer diejenige gewesen, die gerne eine Zeit lang in einem fremden Land, am liebsten noch in einer fremden Kultur gelebt hätte. Aber von meinem Mann? Derselben Person, die ich seit acht Jahren kannte zu kennen glaubte? No way!

Es dauerte Wochen bis ich verstand, dass er es ernst meinte. Tatsächlich hatte er auch schon ein Ziel im Kopf: Moskau.

Wir waren in 2016 ein paar Tage in Moskau gewesen. Und ja, es hat ihm sehr gut gefallen. Aber gleich dorthin ziehen? Selbst wenn es nur 1-2 Jahre sein sollten? Das musste ich erstmal verdauen. Dabei wäre es für mich kaum eine soooo große Umstellung gewesen: Ich war ca. 30 Mal in Moskau, spreche die Sprache und kenne die Kultur. Ich fühle mich da vielleicht nicht unbedingt zu Hause, aber hey, aber ich verstehe zumindest die Mentalität der Leute.

Die Wahrheit ist: Aktuell entwickeln sich die Dinge doch anders.
Das Thema ist allerdings noch nicht vom Tisch. Richtig spruchreif ist da noch nichts, kann sich aber noch ergeben.

So, aber zumindest wisst ihr jetzt Bescheid und seid nicht allzu überrascht, falls da noch was kommt.

Aber nun zu unseren Reiseplänen. Anfang des Jahres haben wir uns auf den April als unseren Reisemonat geeinigt. Wir wollten einfach schauen, was wir in diesem Monat machen und wie weit wir kommen. Ganz ohne große Pläne und viel Tam-Tam.

Leider mussten unsere Reisen verschoben werden. Der Grund hierfür ist schlicht meine Selbständigkeit. Es fallen in den kommenden Tagen so viele Aufgaben, Behördengänge und nicht zuletzt die Organisation des 3. BloggerBUREAUs an, sodass ich es mir am Ende doch nicht mehr vorstellen könnte entspannt wegzufahren.

Klar, als Selbstständiger ist es eh vorbei mit „Stift fallen lassen und nicht an die Arbeit denken“. Allerdings war ich nie so ein Typ. Deshalb wird sich hier für mich kaum etwas ändern. Nur erledigt man eben Behördengänge nicht von der Strandliege aus (soweit ist es mit der Digitalisierung dann doch nicht her…)

Also mussten wir unseren Urlaub schweren Herzens etwas verschieben.
An erster Stelle steht als Reiseland:

Israel

Meine Freundin aus Kindheitstagen lebt seit Jahren dort und ich will sie einfach wahnsinnig gern wiedersehen. Zuletzt haben wir uns 2x in Istanbul gesehen – ebenfalls eine sehr, sehr coole Stadt. Leider konnte sie letztes Jahr nicht zu unserer Hochzeit kommen, da sie zu dem Zeitpunkt schwanger war und nicht fliegen durfte. Nun ist aber das Baby auf der Welt und ich freue mich schon sehr darauf sie und die Kleine zu sehen.

Israel

Außerdem stand Israel schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Reiseliste ganz oben. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich politisch interessiert und habe zig Filme zum Nahost-Konflikt gesehen. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, will ich auch in ein Nachbarland reisen. Dazu brauche ich allerdings einen zweiten Pass. Wenn es geklappt hat, erzähle ich euch natürlich mehr davon. Dort habe ich aus meiner Zeit „beim Daimler“ (wie man es in Stuttgart sagt), einen Bekannten, den ich ebenfalls gerne besuchen möchte.

Wir würden gerne zwei Wochen in Israel bleiben. Das Land ist zwar flächenmäßig recht überschaubar, aber hat einfach viel zu viel zu bieten, als dass man das an einem Wochenende erledigen könnte.

Südtirol

Ich möchte demnächst unbedingt wieder nach Südtirol! Wie ich die Berge mittlerweile vermisse… Und das Essen. Und das Klima – einfach alles. Ich war zwar schon oft dort, aber Südtirol ist jedes Mal anders und wird einfach nie langweilig.

Südtirol

Wenn ich schon mal da bin, würde ich gerne weiterfahren und zwar an den

Gardasee

Gardasee

Auch das ist kein riesengroßes Ziel, aber ich möchte unbedingt die andere Seite des Gardasee erkunden. Bisher kenne ich nur den nördlichen Teil und einwenig von der östlichen Seite.

Einfach treiben lassen…

Ansonsten würde ich mich tatsächlich gern einfach treiben lassen. Gerade der Nürnberger Flughafen bietet dieses Jahr wahnsinnig viele neue und tolle Destinationen an. Und das ist mit Abstand mein Lieblingsflughafen! Er ist einfach so unglaublich schnell zu erreichen – machmal kann ich es selbst kaum glauben.

Gardasee

Letztes Jahr habe ich es innerhalb von 25 Minuten von meinem Schreibtisch (bei der Messe, im Süden Nürnbergs) bis an den Check-In am Flughafen (im Norden Nürnbergs) geschafft. Alles ist so unglaublich klein und übersichtlich – es ist einfach richtig cool so einen Flughafen ganz in der Nähe zu haben.

Pressereisen

Ich kann es noch immer nicht glauben, aber es stimmt: Ich kann meine Zeit nun anders einteilen. Es heißt nicht, dass ich jetzt den ganzen Tag Däumchen drehe und mich langweile (Gott bewahre ;)), aber es ist natürlich eine völlig neue Situation. ENDLICH kann ich die Einladungen zu Events und eben Pressereisen annehmen!

Es gibt so unglaublich tolle Destinationen und viele liebe Menschen, die tagtäglich daran arbeiten, diese Destinationen bekannter zu machen. Endlich habe ich die Gelegenheit Teil davon zu sein. Zwar sind diese Pressereisen keineswegs klassische Reisen im eigentlichen Sinn, sondern tatsächlich Arbeit. Aber man kommt eben durchaus an Orte, die man vielleicht so gar nicht auf seiner Liste hatte. Aus diesem Grund freue ich mich ganz besonders darauf!

Share

Terminverschiebung 3. BloggerBUREAU

Vielleicht habt ihr das schon auf Facebook, Instagram oder auf XING gelesen: Wir mussten das 3. BloggerBUREAU Nürnberg leider verschieben. Die Terminverschiebung wurde nötig, weil wir leider zwei wichtige Vorträge nicht anbieten können.

Selbstverständlich sind alle Vorträge wichtig. Für den einen der eine, für den anderen der andere. Jeder interessiert sich für ein anderes Thema. Aber es gibt eben Themen, die eher im Fokus stehen und so haben wir dazu einfach zu viele Anfragen erhalten, als dass wir den Vortrag hätten mit einem ruhigen Gewissen streichen können.

Oh Mann, so wollte ich eigentlich die Ebbe hier auf dem Blog nicht beenden. Aber irgendwann muss man der Wahrheit auch ins Gesicht sehen. Aufgrund der Oster-Ferien in Bayern hätten wir innerhalb von vier Tagen auch keinen adäquaten Ersatz gefunden.

Eine Alternative wäre gewesen ziemlich bald nach dem 3. BloggerBUREAU das nächste Event zu veranstalten und dort dann die vorab ausgefallenen Vorträge anbieten zu können. Aber irgendwie fühlte sich diese Idee von Anfang an als eine Art Kompromiss an. Und ich bin echt kein Freund von Kompromissen, nee, so gar nicht.

Es tut mir echt wahnsinnig leid, dass viele, die ihre Karten schon gekauft haben, den Tag nun anderweitig verplanen müssen. Selbstverständlich behalten die Karten ihre Gültigkeit bzw. können auch, wenn man merkt, dass der Ersatztermin nicht passt, zurückgegeben werden.

Wir haben aber auch eine Alternative für Samstag, den 7. April: In Nürnberg findet an diesem Wochenende der Stijl-Markt statt, zu dem alle, die eine gültige Karte für das 3. BloggerBUREAU haben, eingeladen sind. Natürlich ist es nicht dasselbe und wir haben diese Kooperation bereits vor einigen Wochen vereinbart (nur bisher noch nicht kommuniziert), aber ich hoffe ihr freut euch darüber.

Ach ja, Terminverschiebungen sind immer doof. Ich habe auch schon einige Terminverschiebungen im Messebereich mitbekommen (übrigens war gestern mein letzter Arbeitstag bei der Messe, aber dazu mehr im nächsten Beitrag). Und so eine Messe lässt sich noch schwerer verschieben als ein Event unserer Größe. Beides ist blöd, klar. Aber die Entscheidung macht man sich auch nicht einfach und verschiebt nicht munter hin und her.

Natürlich überlegt man sich das auch vorher und die Gefahr ist groß, dass diejenigen, die schon zugesagt haben – ob Blogger oder Speaker – an dem Ersatztermin keine Zeit haben. Vielleicht müssen wir dann ganz von vorne anfangen – wer weiß? Aber selbst dann stehe ich hinter der Entscheidung und mache keine halb-gare Geschichte.

Den neuen Termin kommunizieren wir kommende Woche, gleich nach den Oster-Feiertagen, spätestens am Mittwoch (4.04.).

Ich hoffe, dass ihr die Entscheidung nachvollziehen könnt. Fragen – jederzeit gern!

Liebe Grüße
Eure

Share

Ein Lebenszeichen und Infos zum 3. BloggerBUREAU

Hello again! Kennt ihr mich noch?

Was habe ich das Bloggen und den Austausch mit euch vermisst! Erstmal vielen Dank für all eure Nachrichten (ich bekomme tatsächlich nen Haufen Mails…) und euer Feedback zum 3. BloggerBUREAU. Es bedeutet mir soooo viel! Ganz bald ist es wieder so weit und am liebsten würde ich mir selbst jeden einzelnen Vortrag anhören. Das wird natürlich nicht gehen, aber ich freue mich dennoch so wahnsinnig auf den ersten Samstag im April.

Seid ihr auch dabei? Ticket schon gesichert?
Wenn ihr euch für den Newsletter anmeldet, bekommt ihr 10% Rabatt. Einfach so <3 Aber zum BloggerBUREAU komme ich später nochmal. Was in den letzten Wochen so los war Was ein Auf und Ab der Gefühle! Ich kann nach wie vor nur wenig erzählen, aber wenn ihr wüsstet, was gerade passiert... Unglaublich! Von wegen "winterliche Ruhe" und "langsam ins neue Jahr starten" - haha! Bei Matteo und mir ging es gleich von Anfang an von 0 auf 100% los und seit Silvester frage ich mich, ob es jetzt so weitergeht. Manchmal ist es gruselig, aber im Großen und Ganzen ist es schon eine spannende Zeit, insofern alles gut, ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Was ich in den letzten Wochen gemacht habe, waren Termine, Termine und noch mehr Termine. Es geht natürlich - und das ist längst kein Geheimnis - um die Zeit ab April. Was mache ich da den ganzen lieben Tag? Ja, das ist die große Frage. Ob ich mich dann zu beschäftigen weiß? Haha, wir werden sehen... Aber im Ernst, so eine Selbständigkeit (uuuuuups, jetzt ist´s raus!) muss natürlich gründlich geplant werden. Und ihr könnt euch nicht vorstellen an was ich gerade alles denken muss: Gefühlt an alles. Der Schritt in die Selbstständigkeit Selbst und ständig. Ja, wie oft habe ich DAS schon gehört? Aber klar, da ist definitiv was dran. Man ist erstmal allein. Ganz allein. So ganz ohne Arbeit und Aufträge... Nein, Spaß! Ich habe jetzt ewig hin und her überlegt. Ständig war irgendwas. Immer ist mir ein Grund eingefallen, warum ich es gerade NICHT machen sollte. Was wäre wenn... Und was mache ich wenn dies und das... Bis jetzt. Aktuell ist es anders. Gerade fällt mir kein Grund dagegen ein. Warum nicht?

Ein großes Sorry dafür! Die Geheimnistuerei war wirklich nicht beabsichtigt. Allerdings mag ich nicht vorher etwas erzählen, das noch gar nicht der Rede wert ist. Diese ständigen Pläne, die Menschen für „irgendwan“, „in fünf bis zehn Jahren“ planen – das bin ich nicht. Spätestens seit unserer Hochzeit im vergangenen Jahr hat das auch der letzte Mensch, der mich nur annähernd kennt, verstanden und akzeptiert. Ich plane ungern irgendwas Jahre im voraus. Mal ehrlich, wann tritt das ein? Am Ende nie! Und wenn ich mich entschieden habe: Warum warten? Zum Glück tickt mein Freund Mann ähnlich. Bzg. tickt er mittlerweile ähnlich. Welche andere Wahl hat er schon, wenn er mit mir verheiratet ist?

Aber auch ich habe mich, seit wir zusammen sind, verändert. Zum Glück! 😉

Die ganze Geheimnistuerei war am Ende gar keine, denn die Entscheidung steht tatsächlich noch aus. Vor einigen Monaten kam uns (bzw. meiner besseren Hälfte) die Idee für eine Zeit lang ins Ausland zu gehen. Wumms! Das kam wirklich völlig unerwartet und ehrlich gesagt, habe ich das auch einwenig als Spinnerei abgetan.

Aber Wochen vergingen und der Wunsch blieb bzw. wurde immer größer. Es wurde so konkret, dass wir uns um Job gekümmert und Wohnungen (erstmal online) angesehen haben. Wir haben uns einen Plan zurecht gelegt, wie wir das mit der Wohnung in Nürnberg regeln würden und und und…

Stand heute ist noch alles offen.

Ob wir in ein paar Wochen oder Monaten ins Ausland gehen? Kann sein.
Was wird aus Blog und vor allem BloggerBUREAU? Bleibt alles beim Alten.
Wie oft sind wir dann in Deutschland? Wenn alles nach Plan läuft – regelmäßig. Spätestens alle acht Wochen.

So, jetzt ist es raus. Die eine Geschichte (Selbstständigkeit) ist ab April safe. Und nein, ich kann es immer noch nicht glauben!

Die andere (Ausland auf Zeit) ist noch in der Schwebe. Ob beides geht? Klar! Ginge sogar sehr gut.
Wann es News gibt? Keine Ahnung! Sobald es sie gibt, werde ich natürlich darüber schreiben – versprochen.

Soviel dazu und jetzt gibt es endlich News zum 3. BloggerBUREAU

Ich freue mich schon so wahnsinnig auf das 3. BloggerBUREAU! Und anhand eurer Reaktionen und eures überwältigenden Feedbacks freut ihr euch auch und das ist wirklich die größte Bestätigung für mich damals, Anfang 2016, alles richtig gemacht zu haben. Zusammen mit euch habe ich eine Event-Reihe ins Leben gerufen und darf euch nun bereits zum 3. Mal einladen. Wahnsinn, oder?

Heute wollte ich mal einbißchen was zu den Vorbereitungen erzählen und euch Antworten auf die brennenden Fragen geben. Aktuell arbeite ich noch fieberhaft am Programm und dem Event insgesamt, aber ich kann euch schon heute Einiges erzählen und einbißchen mitnehmen. Ich weiß, dass Event-Organisation für viele Menschen eine spannende Geschichte ist und gewähre euch in diesem Blogpost deshalb gern einen Blick hinter die Kulissen.

Am 7. April geht es um 10:00 Uhr los! Ich begrüße euch zum dritten Mal in der wohl schönsten Location Nürnbergs: DESIGN OFFICES Nürnberg City. Wer die Location noch nicht kennt, dem kann ich einen Besuch dort erst recht empfehlen. Ihr werdet es nicht bereuen – versprochen! Die Mitarbeiter dort sind sehr freundlich und zeigen euch gerne alles. Aber auf die Location gehe ich später nochmal ein.

Wir starten um 10:00 Uhr – ab da sind die Türen geöffnet. Wenn ihr mit dem Aufzug in den 5. Stock hochgefahren seid, erwartet euch die Registierung, wo ihr auch euer Namensschild bekommt. Danach geht ihr bitte einfach nach rechts in die DESIGN OFFICES Eatery (DO EATERY). Dort könnt ihr erstmal ankommen und euch etwas zu trinken und zu essen holen.

Gegen 10:30 Uhr gibt es eine Begrüßung und alle Infos zum Ablauf des Tages.
Selbstverständlich könnt ihr euch schon im Vorfeld an mich wenden. Schickt mir einfach eine Mail mit euren Fragen an hallo (at) bloggerbureau (dot) org. Ich werde versuchen so schnell wie möglich zu antworten.

Um 11:00 Uhr starten die Vorträge und Workshops. Um euch möglichst viele Themen anbieten zu können, haben wir uns dieses Mal für zwei Trainigsräume entschieden. Diese werden gut ausgeschildert sein, sodass ihr euch nicht verlaufen könnt 😉

Es wird anmeldepflichtige Workshops geben. Hierzu könnt ihr euch einfach in die Listen, die vor Ort ausliegen werden, eintragen. Alle Vorträge sind im Preis inklusive. Ihr müsst euch also nur noch entscheiden, welche Vorträge für euch besonders wichtig sind.

Essen und Getränke stehen euch den ganzen Tag über bereit, sodass ihr euch zwischendurch immer etwas zu essen und trinken holen könnt.

So werdet ihr auf dem Laufenden gehalten und seid stets informiert

Am besten ihr meldet euch für den Newsletter an. Dort berichten wir regelmäßig über das Event und stellen euch auch Speaker und Brands vor. Anmelden könnt ihr euch gleich hier auf dem Blog: Einfach auf den Button SUBSCRIBE oben in der Leiste klicken, E-Mail eingeben und nichts mehr verpassen!

Ihr kennt das sicher von allerlei anderen Veranstaltungen. Da sitzt man in einem Vortrag und langweilt sich, weil man das alles schon weiß. Oder aber man steigt schon nach drei Sätzen aus, weil man nicht mehr mitkommt.

Natürlich hat jeder einen anderen Wissensstand und man wird niemals allen gerecht werden.
Aber wir versuchen es 😉 Deshalb gibt es zahlreiche Themen wie Markenbildung oder Facebook Marketing in Form von zwei Vorträgen bzw. Workshops: für fortgeschrittene Anfänger und für die absoluten Vollprofis. Oder so ähnlich. Na, ihr wisst schon.

Auf der Webseite wird es regelmäßig Updates geben. Deshalb schaut dort unbedingt ab und an vorbei!

Hier gehts zur Event-Webseite: bit.ly/bloggerbureau_nue

Übrigens gibt es die Tickets solange der Vorrat reicht. Denn es macht keinen Spaß sich ständig gegenseitig auf die Füße zu treten. Und für die meisten Workshops macht es auch keinen Sinn dieses Format für 100 Personen gleichzeitig anzubieten. Es lohnt sich also schnell zu sein. Eine Kasse vor Ort ist nicht vorgesehen. D. h. man kommt tatsächlich nur mit einem gültigen Ticket (das nicht übertragbar ist) rein.

So, das war´s für heute. Ich versuche mir nicht mehr so lange Zeit zu lassen, denn tatsächlich habe ich noch ganz viel zu erzählen (und einige tolle Hotels vorzustellen). Da mein Provider mich in den verganenen Monaten (!) im Stich gelassen hat, komme ich nach wie vor an die ein oder andere Mail nicht ran. Aber das wird schon. Immer positiv denken 😉

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche
und sende ganz liebe Grüße

Eure

Share

Schmuckliebe neu entdeckt

{ Werbung | Kooperation mit Thomas Sabo } 

Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als Charms zum ersten Mal in Mode waren? Oh mein Gott, was habe ich diese kleinen Anhänger geliebt! Ich hatte eine Vielzahl an verschiedenen Armbändern mit zig verschiedenen Anhängern dran. Mein Lieblingsarmband ist nach wie vor eine Art Charm Bracelet in wunderschönen Grüntönen. Es pimpt wirklich jedes Outfit auf. Apropos, ich muss es wieder mal rausholen…

Schmuck von Thomas Sabo

Als ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte Produkte von Thomas Sabo auf meinem Blog zu zeigen, habe ich sofort zugesagt. Charms und so 😉 Aber Thomas Sabo steht natürlich längst für mehr. Meine Lieblingsteile sind nach wie vor filigrane Ketten – mit und ohne Anhänger, Armbänder und – jetzt neu – Ohrringe.

Diese hier (Creolen, im Bild unten) trage ich nun schon seite Wochen quasi ununterbrochen. Ich finde sie sowohl dezent als auch auffällig – und solche Teile sind relativ schwer zu finden. Ich finde ich schwer den richtigen Schmuck für den Alltag und fürs Büro zu finden. Entweder sind die Schmuckstücke viel zu zurückhaltend oder sie haben viel zu viel Bling-Bling.

Schmuck zum Valentinstag

Meine Bilder sind gleichzeitig auch ein Wink mit dem Zaunpfahl, an meine bessere Hälfte gerichtet. Bald ist ja Valentinstag und was passt da besser als Schmuck und Pralinen? Blumen wären auch noch eine Option, allerdings bin ich so gar kein Fan von zigfachen Preisen. Böse Zungen behaupten ja, dass der Valentinstag eine Erfindung der Blumenhändler sei. Ob das wohl stimmt? Fakt ist, dass man zum Preis eines Blumenstrauß´ locker einige Teile Schmuck bekommt. Und Schokolade obendrein.

Share

Zukunftspläne – nach der Messe ist vor der Messe

Heute ist definitiv einer dieser Tage, an denen ich ohne Grund so ruhig bin. Ich würde nicht sagen sentimental, aber irgendwie doch einwenig. Kennt ihr das, wenn irgendwie nichts wirklich klappt, aber gleichzeitig auch nichts Schlimmes passiert ist?

Wahrscheinlich liegt es nur an den wahnsinnigen Nackenschmerzen, die ich seit Tagen habe. Und ich habe alles ausprobiert: Creme, Infrarot-Licht, Sport, Yoga… Nichts hat geholfen. Heute habe ich mich durchgerungen und bei der Krankengymnastik angerufen. Noch so ein Hobby für die kommenden Wochen. Yay!

Damit kurzfristig irgendwas hilft, gehe ich später noch zur Massage. Ich habe zwar keine Ahnung woher diese winzigen Hände so viel Kraft nehmen, aber der Massagesalon bei mir um die Ecke ist der Beste! Nachdem ich schon im Sommer so oft da war, habe ich auch super kurzfristig einen Termin bekommen, also quasi innerhalb von zwei Stunden. Es ist also schon mal Besserung in Sicht…

Mein Leben nach der Messe

Ansonsten ertappe ich mich jeden Tag etwas mehr dabei Pläne zu schmieden. Nur noch zwei Monate, dann ist wieder ein Lebensabschnitt zu Ende. Nach 2,5 Jahren sage ich mal wieder Goodbye und mache mich auf zu neuen Ufern. Im Messegeschäft ist es gar nicht so unüblich nur wenige Jahre (teilweise sogar noch kürzer) für einen Arbeitgeber tätig zu sein. Aber ich kenne auch genug Leute, für die das nichts wäre.

Aber so oder so habe ich tatsächlich noch keine News für euch. Wie es ab April weitergeht? Gute Frage, die nächste Frage bitte.

Ich kann euch auf jeden Fall schon mal so viel verraten: Ich werde mich nicht groß verändern.

Ich bleibe dem Marketing und der Kommunikation, dem Messegeschäft aber auch der Blogger-Szene treu. Wie man das alles unter einen Hut bekommt und was mir da so vorschwebt? Lasst euch überraschen. Am Ende seid ihr vielleicht weniger überrascht als ich selbst und denkt euch nur „ja, das ist ja nur logisch, dass du das jetzt machst! Was sonst?“

Aber für mich ist gerade so gar nichts logisch. Und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich noch nicht mal einen Favoriten. Meine Pläne sind einfach so dermaßen ähnlich (außer geografisch vielleicht…), dass ich nicht weiß was ich lieber machen würde.

So, aber jetzt genug über ungelegte Eier gesprochen. Reden wir mal über ein Thema, das wirklich spruchreif ist.

3. BloggerBUREAU – Das Blogger-Event in Nürnberg

Was ich auf jeden Fall schon mal „verraten“ kann, aber es ist seit Tagen auch kein Geheimnis mehr: Es wird wieder ein Blogger-Event in Nürnberg geben. Yay! Darauf freue ich mich schon sehr. Eine Woche nach meinem letzten Arbeitstag heißt es „Willkommen zum 3. BloggerBUREAU“ und ich kann es jetzt schon kaum erwarten.

Ganz bald wird es Details und ein Programm geben. Aber wie das bei solchen Networking-Events sonst üblich ist, wird es Details eher häppchenweise geben. Nicht, weil ich alle auf die Folter spannen möchte. Es ist nur wirklich so, dass ein Unternehmen zusagt und alle anderen nach und nach folgen. Genauso verhält es sich mit den Gästen und nicht anders mit Speakern.

Was die Vorträge angeht, so könnte das Event quasi morgen stattfinden. Allerdings will ich dieses Mal parallel Vorträge anbieten. D. h. ich bin nach wie vor auf der Suche nach weiteren Speakern, da noch nicht alle Themenfelder besetzt sind.

Da ich selbst einen Blog betreibe, weiß ich genau welche Themen gerade nachgefragt werden und wofür sich Blogger interessieren. Mein Ziel ist es dieses Mal eine Mischung aus Vorträgen und Workshops anzubieten. Das ist auch deshalb möglich, weil wir dieses Mal massig Platz haben werden. Wirklich viel, viel Platz!

Und selbst diejenigen, die an diesem Datum (habt ihr euch den 7. April 2018) schon fett im Kalender notiert, nicht dabei sein können, werden trotzdem mit dabei sein. Wie das geht und was ich mir überlegt habe, das erzähle ich euch selbstverständlich nach und nach. Und manchmal ist es einfach so, dass die Tinte auf einem Vertrag noch nicht trocken ist, weshalb dieser deshalb (noch) nicht der Rede wert ist. Es ist also niemals böser Wille oder Geheimnistuerei, wirklich nicht.

Diese Woche entdeckt

… das Buch „Miracle Morning“. OK, es ist seeeehr amerikanisch, sprich es wiederholt sich wahnsinnig oft. Man hätte daraus auch ein Whitepaper mit einem Umfang von fünf Seiten schreiben können und keine Info hätte gefehlt.

Aber an sich ist es echt toll. Ich habe es zufällig in einem Video einer russischen YouTuberin entdeckt. Als ich mir das Hörbuch heruntergeladen habe, habe ich mich dummerweise verklickt und die deutsche Version erwischt. Die kann ich euch nur bedingt empfehlen. Holt euch lieber die englische Variante.

In dem Buch geht es darum wie man seinen Morgen am besten gestaltet, um möglichst viel vom Tag und in der Konsequenz vom Leben zu haben. Mein erster Versuch früher aufzustehen scheiterte so grandios, dass ich sogar später als sonst aufgestanden bin. Sprich: Ich habe verschlafen. Nicht wirklich verschlafen im Sinne von „ich war spät im Büro“ oder so. Das nicht. Aber bevor ich im Büro ankomme, habe ich schon gelesen, Nachrichten geschaut, Yoga gemacht und E-Mails gecheckt. Mein Morgen ist also auch sonst nicht „am Sofa abhängen und Mühe haben sich zu motivieren“.

Aber ich möchte dennoch versuchen möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und auch zur gleichen Zeit aufzustehen. Mal sehen, ob ich es mit dem Buch schaffe. Auf jeden Fall enthält es interessante Anregungen und bringt einen auch dazu viel nachzudenken und Rückschlüsse zu ziehen.

Pläne für morgen

Morgen bin ich übrigens beim MTPodium zu Influencer Marketing im ZOLLHOF. Wer von euch ist noch dabei?
Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Vorträge und unsere Podiumsdiskussion.

Habt einen schönen Abend, ihr Lieben!

Share

Das beste Käse Fondue Rezept – unterwegs bei Kulinarikwelten in Fürth

In Kooperation mit Kulinarikwelten Stengel

Woran denkt ihr bei Fondue, oder noch besser Käse Fondue?
Party mit Freunden? Silvester? Oder den letzten Winterurlaub in den Bergen?

Ich denke bei Käse Fondue das alles und noch viel mehr.

Mittlerweile glaube ich es selbst kaum, dass ich früher unglaublich gern Fleisch und Fleischerzeugnisse aller Art gegessen habe. Käse konnte ich getrost weglassen. Vielmehr war Käse für mich das notwendige Übel auf einem Sandwich. Verrückt, nicht wahr? Wie kann man bitte Käse nicht lieben?

Heute verstehe ich nicht wie man ohne Käse leben kann. Und vor allem ohne Käse Fondue!

Seit ich das erste Mal bei Kulinarikwelten Stengel in Fürth war (auf Einladung), habe ich schon das eine oder andere Mal vorbeigeschaut. Dabei ist mein erster Besuch dort gerade mal wenige Wochen her. Wer aber ein Mal dort war, wird sich sofort und unsterblich in diese Käsetheke verlieben. Vielmehr ist es ein ganzer Raum voller – ihr ahnt es – Käse.

Ich weiß Google wird mich für diese Häufigkeit des K.-Wortes hassen, aber ich kann nicht anders. Vor allem nicht, seit ich das Rezept (kostenlos im Laden erhältlich) für das weltbeste Käse Fondue ausprobiert habe. Eine Freundin aus der Schweiz hat mir aus ihrer Heimat einen Original Topf mit Henkel mitgebracht. Seitdem gibt es für uns kein Halten mehr. Von wegen es wäre nur ein Silvester-Essen! Wer das behauptet, war im Winter noch nie in den Bergen. Dort ist genau so ein Fondue ein absolutes Muss.

Und hier das Rezept für Zuhause:

Neben dem Käse nach Wahl (dazu später mehr) benötigt man

1 Knoblauchzehe
5 TL Mehl oder vorzugsweise Maizena (Maismehl)
400 ml spritzigen Weißwein (z. B. Fränkischen Silvaner, Weißburgunder, Italienischen Grillo oder Soave)
1 Schnapsglas Williams oder Kirschwasser (Alkohol verfliegt bei der Hitze)
1 1/2 TL Zitronensaft
Pfeffer und Muskatnuss

Zubereitung

Der Fonduetopf wird mit einer Knoblauchzehe ausgerieben (bessere Verträglichkeit)
Geriebenen Käse mit Mehl, Weißwein und Zitronensaft in den Fonduetopf geben
Alles schmelzen und aufkochen lassen
Williams oder Kirschwasser dazugeben, kräftig mit Pfeffer nachwürzen und nach Belieben Muskatnuss oder auch Zimt ergänzen – Bitte vorsichtig abschmecken!
Nach kurzem Kochen das Fondue servierenund auf dem Tisch weiterköcheln lassen.
Und am Wichtigsten: Rühren, Rühren, Rühren!

Beilagen

Als Beilagen eignen sich Brot (Halbweiß- oder Weißbrot mit viel Rinde oder Vollkornbrot), Frisches Obst (Äpfel, Birnen, Weintrauben), Gedämpftes Gemüse (Möhren, Brokkoli, Champignons, Tomaten), Rinderfilet, Räucherlachs, geräucherter Schinken, Oliven, Essiggurken oder Maiskölbchen.

Tipps & Tricks

Pro Erwachsenen rechnet man mit 200 g Käse
Pro Kind mit je 100-150 g Käse, je nach Alter

Ist das Fondue zu dick? Unter Rühren etwas warmen Wein zugeben.
Ist es zu dünn? Ein wenig Käse oder in ein wenig Weißwein angerührtes Mehrl hinzufügen.

Aber mit das Wichtigste ist sicherlich die Käseauswahl:

Hier habe ich drei Variationen für euch: mild, mittel und würzig.

Fondue Variation 1: mild

400 g Vacherin Fribourgeois
200 g Appenzeller mild-würzig
200 g Gruyere

Fondue Variation 2: mittel (mein Favorit!)

200 g Vacherin Fribourgeois
300 g Appenzeller kräftig-würzig
300 g Gruyere

Fondue Variation 3: würzig

200 g Vacherin Fribourgeois
300 g Appenzeller edel-würzig
300 g Gruyere höhlengereift

Ich habe mich für die mittlere Variante entschieden. Der Klassiker, oder? Wenn man nicht weiß, was man nehmen soll, nimmt man einfach die Mitte.

Keine Ahnung warum, aber früher dachte ich, dass es kompliziert wäre Käse Fondue zu machen. Irgendwann habe ich es einfach probiert und mich nur gewundert, weshalb ich früher so gedacht habe?! Im Grunde kann man wirklich wenig verkehrt machen. Und wenn doch mal was schief läuft (zu dick, zu dünn), kann man immer noch nachbessern.

Bei uns gab es in den letzten vier Wochen drei Mal Käse Fondue. OK, Silvester war ja auch noch dazwischen und da ist Fondue – ob Käse oder Fleisch – ein Muss, oder? Aber auch davor, also in der Adventszeit und auch schon im neuen Jahr, wo es wieder so schön geschneit hat (wenn auch nur wenig), haben wir unseren Original Schweizer Fondue Topf wieder im Dauerbetrieb gehabt.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr auch solche Fondue-Fans wie ich? Habt ihr ein Geheimnis für das perfekte Fondue?

Fotos: Simona Kehl

Share

Reich mir mal bitte die Gießkanne – #bloggergate

Ah, was war das für ein spannendes Wochenende! Zumindest für all diejenigen, die #bloggergate verfolgt haben.

Für all diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, hier eine Zusammenfassung.

Eine Vloggerin (hauptsächlich auf YouTube unterwegs) hat eine Anfrage an ein Hotel geschrieben. Soweit so gut. Für alle Nicht-Blogger/Vlogger/Influencer ein kleiner Hinweis: Es ist mehr oder weniger gängig Kooperationen mit Hotels auszuhandeln.

Kleiner Exkurs: So laufen Kooperationen mit Hotels ab. Normalerweise…

Dies läuft normalerweise folgendermaßen ab:

Blogger / Vlogger / Instagrammer / Whatever schreibt ein Hotel an. Im Idealfall erklärt der Blogger (ich bleibe jetzt mal bei diesem einen Begriff, die anderen sind aber genauso angesprochen) wie er sich die Kooperation vorstellt und welchen Vorteil es dem jeweiligen Hotel bringt, wenn er/sie das Hotel auf seinem Blog vorstellt, im Video erwähnt etc. Man kooperiert miteinander. Es ist auch nicht mit einer E-Mail getan, denn Details werden entweder in mehreren Mails geklärt oder (noch besser) telefonisch besprochen.

Warum bekommt man hierfüg Geld?

Ganz einfach: Weil man eine Leistung erbringt. Man erstellt einen Blogpost, ein Video, macht Fotos, Insta Stories… Die Liste ist lang. Kurzum: Man tut auch etwas für sein Geld. Nach wie vor ist Influencer Marketing für viele ein Mysterium und ein Blogpost wird daran kaum etwas ändern, deshalb mehr dazu an anderer Stelle.

Zurück zum Fall #bloggergate. Wie gesagt, im Idealfall läuft eine Kooperation so ab.

In diesem Fall lief es leider einwenig anders ab. Die besagte Vloggerin schrieb eine Anfrage ohne Anrede. Soweit so schlecht. Dann ging es weiter im Text: unpersönlich, kein Bezug auf den Aufenthalt, keine Idee was genau sie sich vorgestellt hat… Die Forderung hat sie jedoch ganz klar formuliert: 5 Nächte. Den Freund nimmt sie mit – logisch. +ironyoff+

Und hier kommt die Gießkanne ins Spiel.

Warum? Warum nur gibt es im Jahr 2018 noch immer solche Gießkannen-Anfragen? Einmal vorformuliert oder am besten noch das vorgefertigte Formular aus einer der zig Tausend Facebook-Gruppen verwendet und ab geht die Massenmail. Was möchte ich mit dem Blogpost / dem Video aussagen? Welchen Leistung erbringe ich als Vloggerin? Passt meine Zielgruppe zur Zielgruppe des Hotels? All die Fragen (und noch viele mehr) stellt man sich normalerweise als professioneller und vor allem authentisch agierender Blogger / Vlogger im Vorfeld einer Kooperation.

Die Vloggerin ist 22. Im ersten Moment dachte ich mir: Ja komm, sie ist halt auch jung.

Andererseits wäre sie, hätte sie z. B. eine Ausbildung gemacht und die Schule mit 15 beendet, schon seit sieben Jahren im Beruf. Würde man dann immer noch beide Augen zudrücken und bei einer solchen Anfrage in einem beruflichen Umfeld denken, dass sie das Ganze ja „erst seit sieben Jahren“ macht? Wohl eher kaum.

Ich habe es zumindest noch nie erlebt, dass Praktikanten oder Auszubildende (und die sind meist noch viel jünger) sich entsprechend angestellt hätten. Und ich stehe seit 2016 im Berufsleben…

Was die Vloggerin hätte anders machen können (müssen), dazu komme ich später zurück.

Das besagte Hotel im #bloggergate

Schauen wir uns mal die Reaktion des Hotels an. Diese könnte mittlerweile ebenfalls Bände füllen! Denn das Hotel bzw. dessen Betreiber hat mehr oder weniger pfiffig reagiert. In der Zwischenzeit hat er kostenlose PR ohne Ende. Ich warte nur noch auf die Berechnungen der Marketing-Experten welchen monetären Wert die ganze Aktion für ihn hatte.

Denn nachdem er die Anfrage öffentlich gemacht hat, ging die ganze Geschichte erst viral. Zwar hat er die Kontaktdaten geschwärzt, aber beim ersten Lesen dachte ich mir, dass es nicht sein ernst sein konnte. Das war es aber.

Da hat jemand die geschäftliche Kommunikation veröffentlicht. Briefgeheimnis? Vollkommen überbewertet! In meinen Augen ist das ein absolutes no-go. Wenn ich E-Mails verschicke, dann erwarte ich, dass die Kommunikation nur zwischen mir und dem Empfänger stattfindet. In vielen E-Mails ist ein entsprechender Hinweis enthalten. Vielleicht ist das in Irland anders – ich weiß es nicht.

Es dauerte nicht lange, bis bekannt wurde um welche Vloggerin es sich handelt und dann ging der Zirkus erst richtig los. Die Vloggerin erhielt viel Unterstützung seitens ihrer Kolleginnen. Sie bat wohl auch um Unterstützung und andere Vlogger-Freunde hinterließen 1*-Bewertungen. Soweit so ehrlich und authentisch. Nicht!!! Diese „Bewerter“ haben das Hotel wohl noch nie von innen gesehen und können de facto auch gar nichts darüber sagen.

BloggerBUREAU und die einzige 1*-Bewertung

Erinnerte mich gleich an meine einzige 1*-Bewertung auf der Facebook-Seite von BloggerBUREAU: Ich habe eine Buch-Bloggerin für ein Fashion-Blogger Event abgelehnt, woraufhin sie mir eine 1*-Bewertung hinterließ. Dass sie das Event nie besucht hat – geschenkt. Ja, so ist es oft bei den Bewertungen…

Der Hotelier erhielt ebenfalls viel Rückendeckung seitens derjenigen, die „diese Influencer“ zum Teufel wünschen.

Interessant fand ich seine Begründung. Schließlich hätte er Personal, das er bezahlen müsse.

Dazu muss man einfach sagen, dass das Argument nur teilweise richtig ist. Natürlich muss das Hotelpersonal bezahlt werden. Aber macht das Hotel keine Werbung? Oder muss diese Marketing Agentur auch nicht bezahlt werden?

Dem gegenüber steht in diesem Fall das Argument, dass der Hotelbetreiber selbst ein Marketing-Genie ist, der a) schon viel Werbung auf Facebook macht und b) selbst einen eigenen Blog betreibt. Auch hier hat die Vloggerin einfach schlecht recherchiert. Denn hier stellt sich die Frage, wo sie einen Mehrwert für das Hotel gesehen hat? Wie hätte sie diesem zu mehr Sichtbarkeit verhelfen können, wenn sie auf dem Gebiet sowieso schon extrem erfolgreich sind? Bei ihrem „Angebot“ hätte sie spätestens hier eine Schippe drauflegen müssen bzw. merken müssen, dass das vielleicht nicht das richtige Hotel für solche eine Anfrage (und die war leider grottig) ist.

Was mich an dieser Geschichte nervt und teilweise auch traurig macht, ist die Art wie hier Menschen miteinander kommunizieren. Persönliche Mails werden veröffentlicht (Hotelier), Menschen erstellen ein Video, wenn sie mit einer Reaktion unzufrieden sind (Vloggerin), Außenstehende, die beide Parteien nicht kennen, erlauben sich Urteile über die Personen (das halbe Internet) usw.

Ja, es ist ein Business. Man braucht hier ein dickes Fell, weil nicht immer alles glatt läuft. Man muss täglich Niederlagen, Kommentare im persönlichen Umfeld, Kommentare von anonymen Konten einstecken… Die Liste ist ellenlang. Jeder meint seine persönliche Meinung abgeben zu können. „Du bist doch eine öffentliche Person.“

Man stelle sich vor ein Facebook-Kontakt schreibt unter ein Bild eines anderen Users „Du bist fett.“ Das ist Cyber-Bullying.

Hat man aber angegeben Blogger / Vlogger zu sein (egal wieviele Follower man hat) und veröffentlicht exakt dasselbe Bild, hat mit mit demselben Kommentar gefälligst zu leben. Schließlich ist man „eine öffentliche Person“.

Wo ist da bitte nochmal ein Unterschied?

Ich habe noch nie unter einem Kinderfoto, öffentlich für alle sichtbar in einem Profil auf Facebook gepostet, gelesen, dass man doch bitte seine Kinder nicht ins Netz stellt, solange sie nicht selbst alt genug sind, um darüber zu entscheiden. Bei Mama-Bloggern ist diese Diskussion gang und gäbe! Erst diese Woche wurde wieder eine Bloggerin mit Kind kritisiert, dass sie Fotos ihrer Tochter zeigt.

Ist das Foto, gepostet von einer Mutter (Nicht-Bloggerin) wirklich weniger „schlimm“ im Vergleich zu demselben Bild gepostet von einer anderen Mutter (Bloggerin)? Ist es wichtig welche Reichweite man hat, sprich, wieviele Menschen das Foto sehen? Nein, überhaupt nicht! Die eine erhält Kommentare „wie süß das Bild wäre“, die andere „was sie für eine Rabenmutter“ ist.

Ich finde das wirklich traurig. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und die Kommunikation in den sozialen Netzwerken läuft regelmäßig aus dem Ruder.

Völlig unabhängig davon, wer in dieser Geschichte recht oder unrecht hat: Ich finde beide hätten hier anders agieren und reagieren können und sollen. Aber warum muss es immer so ausarten? Warum müssen Menschen andere Menschen beleidigen?

Im Übrigen hat der Hotelier das nicht zum ersten Mal getan. Zuvor mussten schon Veganer dran glauben.

Auch stillende Mütter waren mal Ziel seiner verbalen Angriffe. So gesehen erscheint die Geschichte in einem etwas anderen Licht. Und längst haben das auch Marketing-Genies erkannt und ihn öffentlich für „diese Aktion“ gelobt. Ja, der Gegenwert dieser Kampagne ist irre hoch.

Was vom #bloggergate bleibt

Wenn sich aber wieder alle beruhigt haben und die Welt sich wieder weiterdreht, fragt sich da niemand, ob das alles so OK war? Haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt andere Menschen im Netz zu beleidigen und auch beleidigt zu werden? Ich finde diese Entwicklung unschön. Vielleicht glaube ich aber auch einfach zu sehr an das Gute in Menschen – keine Ahnung.

Hier geht es zum Video der Vloggerin.

Sachlich geführt fände ich die Diskussion aber super. Gut für die Leser, die erkennen, dass der eine oder andere Blogger Lobhudeleien auf ein Hotel schreibt, in das er sonst vielleicht niemals gefahren wäre. Auch ich muss mich regelmäßig wundern, dass 5*-Häuser Kooperationen mit Bloggern eingehen, die sonst in ganz anderen Kategorien (so um die 4 Sterne weniger) nächtigen. Das ist einfach unglaubwürdig und hier bin ich für mehr Transparenz. Am Ende käme es allen zugute: den professionellen Bloggern (dabei meine ich die Einstellung, nicht automatisch Vollzeit-Blogger), den Lesern sowieso (mehr Transparenz) und nich zuletzt den Kooperationspartnern.

Wirklich alle Seiten würden davon profitieren. Nach wie vor ist hier viel Aufklärung nötig – auf beiden Seiten.

Bei aller Unterhaltung geht es hier doch um Menschen und deren Gefühle.

Einziger Trost für beide Seiten: Sie haben beide gut verdient und extrem von der Situation profitiert.

Solange sie happy sind – alles fein. Das besagte Hotel würde ich persönlich nicht buchen. Ich bin keine Veganerin, aber diesen Mainstream in Form von „lasst uns eine bestimmte Gruppe rauspicken und diese ohne Ende bashen“ finde ich einfach nur pubertär und auch wieder beleidigend.

Ich kann mich noch genau erinnern wie über einen Jungen in meiner Schule hergezogen wurde, nur weil er schwul war. Viele Jahre später ist es nichts Außergewöhnliches mehr schwul zu sein. Wer sich darüber noch aufregt, lebt doch echt hinterm Mond. Jetzt sind es Veganer, Blogger und stillende Mütter (aus Sicht des besagten Hoteliers).

Diese Aussage ist das, was am Ende bleibt. Der Grund, weshalb ich nicht in diesem Hotel übernachten möchte.

Was die Vloggerin angeht, so wurde ich hier nicht überrascht. Mir war einfach schon immer (bzw. schon länger) klar, dass eben nciht alle Blogger / Vlogger authentisch sind. Ohne sie angreifen zu wollen: Sie ist einfach nicht die Art Vloggerin, deren Videos ich anschauen würde und deren Empfehlungen ich trauen würde. Ich bin schlichtweg nicht ihre Zielgruppe.

Ich verstehe sehr wohl, dass viele Eltern sich hier an den Kopf fassen und ihre Kinder vor solchen „Influencern“ (ich hasse das Wort nach wie vor) schützen wollen. Und sie müssen es sogar! Mediale Aufklärung ist so, so wichtig!

Aber genauso wie ich nicht sagen kann, dass alle Ärzte schlecht sind, wenn ich mal einen Termin bei einem unfähigen Arzt hatte, genauso wenig können Unternehmen / Hotelbetreiber / whoever sagen, dass alle Blogger unehrlich sind. Und auch wenn von einer Blogosphäre die Rede ist, am Ende ist es doch keine schlossene Gruppe. Die einen sind authentisch, die anderen nicht. Die einen kennzeichnen Werbung und Kooperationen im Allgemeinen, die anderen tun es nicht. Alle über einen Kamm zu scheren war noch nie eine gute Idee und hat bisher auch niemanden weitergebracht.

Ich freue mich schon sehr auf das Podium zu Influencer Marketing am kommenden Donnerstag. Hoffentlich geht es da nicht um „die Influencer“ und „die Unternehmen“. Es gibt genug professionelle Influencer und auch viele unprofessionell agierende Unternehmen oder Agenturen. Also bitte, einwenig mehr Professionalität auf beiden Seiten und weniger betteln, schmollen oder beleidigen.

Wer nochmal alles nachlesen / anschauen möchte:

Die Anfrage der Vloggerin.

Die Antwort darauf.

Das Video der Vloggerin. Übrigens schon jetzt über eine Million Klicks…

Dazwischen gab es viele Beleidigungen und Anschuldigungen auf beiden Seiten. Viele 1*-Bewertungen, aber auch viele 5*-Bewertungen. Klicks für die Vloggerin, neue Facebook-Fans fürs Hotel usw. Aktuell läuft eine Abstimmung für den besten T-Shirt Spruch zum Thema…

Noch während ich den Artikel hier verfasst habe, erkennen manche User den Unterschied zwischen „Authentizität einfordern“ (das ursprüngliche Anliegen des Hoteliers) und Diskriminierung ganzer Gruppen (ob Blogger im Rahmen des #bloggergate oder eben Veganer just because…):

Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die gegen die Diskriminierung ganzer Gruppen ist (Veganer). Dabei bin ich nicht mal Teil dieser Gruppe.

Wer hat profitiert – interessante Berechnungen des PR-Werts.

Zum Schluss noch das Statement des Hoteliers.
Beitragsbild: Quelle YouTube

Was ist eure Meinung zu dem #bloggergate?

Share

Ein Hype mit Zukunft? MTPodium zu Influencer Marketing

Manchmal ist es einfach zu schön und wahr zu sein. Wenn es dann nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat, ist man hinterher natürlich schlauer. Aber so im Prozess blendet man alle Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten aus oder will sie schlicht und ergreifend einfach nicht wahrhaben.

So geschehen bei meinem Blog Relaunch in den vergangenen Tagen. Ich hatte DAS perfekte WordPress Theme, alles schien perfekt. Der erste Upload klappte nicht, hier ein Bug, da ein Fehler… Tagelang habe ich zig Stunden damit verbracht nur noch dies und das auszuprobieren. Hinterher ist man schlauer, aber während man so vor dem Laptop sitzt, sieht man leider den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Dabei will man eigentlich nur fertig werden und wieder regelmäßig bloggen! Ist es denn zu viel verlangt?

Nach Tagen des Ausprobierens, Fluchens und alles-in-die-Ecke-werfens habe ich mich letzten Endes für ein ähnliches, aber eben ein anderes Theme entschieden und alles ging wieder von vorn los. Nein, ich bin gerade nicht wirklich zu beneiden. Aber alles Jammern hilft nichts – ich muss da jetzt einfach durch. Und ich verspreche euch: Ich gebe mir die allergrößte Mühe.

So wie gerade. Ich sitze, mal wieder, so wie an den vielen anderen Tagen in den letzten Wochen, vor dem Laptop. Gerade weil ich schon heute Vormittag stundenlang vor dem PC gesessen bin, könnte ich gerade wirklich eine Pause vertreiben. Mal wieder einen Film bewusst (und nicht nur so nebenbei) ansehen, ein Bad einlassen, Yoga machen – irgendwas. Sofort fallen mir 152 Sachen ein, die ich jetzt lieber machen würde.

Stattdessen verbringe ich, mal wieder, den Abend auf dem Sofa, mit meinem MacBook am Schoß.

Warum ich das schreibe?

Vor dem Hintergrund, dass ich in zwei Wochen Teil einer Podiumsdiskussion zu Influencer Marketing sein werde, ist es ein guter Zeitpunkt festzustellen, wer diese Influencer sind und warum dahinter richtige Arbeit steckt. Ich mag zwar den Begriff Influncer nicht, aber im Grunde betreiben wir Blogger, Kreative, YouTuber, Instagramer oder egal wie man sich nennen mag, alle dasselbe. Wir bringen unsere Gedanken und Gefühle zu Papier, halten sie mit der Kamera fest oder machen eben Insta Stories.

Influencer Marketing oder „Damit kann man Geld verdienen?“

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2018 immer weniger Leute sagen werden, dass es doch so easy ist ein Bild auf Instagram hochzuladen. Warum will dafür jemand Geld verlangen?

Oder noch besser: überhaupt für einen Blogpost bezahlen.

Ach ja, wenn das wirklich so einfach ist, warum nochmal machen es diese Leute nicht?

Gerade an den Tagen bzw. Wochen, wo blogtechnisch alles schiefläuft ist es schon frustrierend. Und dabei jammere ich wirklich auf hohem Niveau. Alles könnte wirklich schlimm sein. Zum Glück ist es „nur“ die Technik. Und irgendwann will man nicht mehr, lädt sich ein neues Theme runter, krempelt die Ärmel hoch und macht einfach weiter.

Vor allem dann, wenn man so, so süße Follower hat. Diese Woche habe ich mega über den Post von nebenan_alles_mädchen gefreut.

Ich bin auf Instagram eher wenig aktiv. Ich sollte mehr posten, mehr Bilder liken, mehr Instagram Stories machen und überhaupt mehr mit der App interagieren. Das alles mache ich nicht und habe eben die Fans, die ich habe und die Likes, die ich habe. Aber vor allem freuen mich solch persönliche Nachrichten, eure Mails und die privaten Nachrichten. Wahnsinn! Vielen, vielen Dank nochmal an jeden für jedes einzelne Herzchen auf Instagram, jedes Like. Es bedeutet mir wirklich viel.

Denn mein Spruch in der Instagram Bio ist wirklich so gemeint:

It´s not whom you reach, it´s whom you touch.

Man kann noch so viele Follower und Fans erreichen, aber wen berührst Du wirklich? Das ist mit Interaktionsraten und Reichweiten eben nicht immer so einfach zu messen.

Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?

Falls ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, müsst ihr am 25. Januar unbedingt in den Zollhof kommen. Dort veranstaltet das MTP Nürnberg ein Symposium mit dem Titel „Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?“ Ich bin bei der anschließenden Podiumsdiskussion dabei und freue mich schon jetzt darauf Teil des Ganzen zu sein und andere Meinung zu dem Thema zu hören.

Hier gibt es mehr Infos zu dem Event: https://www.facebook.com/events/561951910818193/
Wer vorbeikommt, sagt mir gerne „hi“. Ich freue mich 😉

Share


Mehr davon?

Bleibe mit meinem Newsletter auf dem Laufenden.

Danke!

Ups, irgendwas ist schiefgelaufen.