Back to blogging – Blog oder Instagram?

Ich habe überlegt Instagram zu löschen. Warum ich es doch nicht getan habe und ob ich weiterhin bloggen werde, lest ihr hier.

Back to blogging

Diese Woche habe ich ganz deutlich gespürt wie sehr mir das Bloggen fehlt. Allerdings wollte ich nicht einfach wieder weitermachen wie bisher – mal mehr und mal weniger posten. Ich habe nach einer Lösung für die Zukunft gesucht, mit der ich länger als eine Woche leben kann. Denn seien wir mal ehrlich: Der Alltag mit einem kleinen Baby ist schon anstrengend genug. Ich arbeite quasi seit Mia´s Geburt wieder und wenn ich dann noch bloggen soll/will… puh, auch mein Tag hat nur 24 Stunden.

Aber die Frage ist doch auch was einem das Bloggen bringt und warum man irgendwann damit angefangen hat.

Laut Google Trends hat der Begriff „Blogger“ in den letzten Jahren einen Abschwung erlebt. Immer weniger Menschen suchen danach. Im Gegensatz dazu steht schon fast sinnbildlich der Begriff „Influencer“.

In den vergangenen 5 Jahren hat dieser einen traumhaften Anstieg hingelegt. Respekt!

Also doch keinen Blog?

Lieber schnell konsumierbaren Content auf Instagram & Co.?

Fakt ist, dass in meinen Augen beides eine Daseinsberechtigung hat. Ich lese nach wie vor sehr gerne Blogs. Wie ich ohne Kochblogs kochen und backen würde erschließt sich mir nicht. Inspiration in Sachen Mode oder Interior Design? Ohne Blogs kaum möglich.

Aber, und da bin ich ehrlich, ich könnte auch zu jeder Kategorie etliche Instagram Accounts nennen.

Also was jetzt: Bloggen oder lieber auf Social Media aktiv sein?

Diese Frage habe ich mir in den letzten Wochen immer öfter gestellt. Und heute bin ich endlich zu einem Ergebnis gekommen: Ich werde weiterhin bloggen. Weil es mir guttut, weil ich gerne in die Tasten haue und es wirklich eine Art Selbsttherapie ist, man so Dinge festhalten kann und weil es einfach Spaß macht! Der Blog bleibt mir, die sozialen Netzwerke ändern sich von Zeit zu Zeit und dann ist der Content vielleicht ganz weg. Wer kann das schon garantieren?

Instagram – alles neu macht der August

Was Instagram angeht, so habe ich mir wirklich viele Gedanken gemacht ob und was ich überhaupt posten soll. Um den Account bekannter zu machen, fehlte mir die Motivation. Nachdem ich bereits vor einigen Monaten über 2.000 Follower entfernt hatte (alle ohne Profilbild, ohne eigene Beiträge etc.), hatte ich nicht wirklich eine Strategie. Meine Bilder werden kaum jemandem angezeigt, Instagram nutze ich überwiegend für Direktnachrichten.

Also lohnt es sich hier noch weiterzumachen?

Auf diese Frage hatte ich lange keine Antwort. Und ich muss gestehen es ist aktuell auch nicht Prio 1. Bisher fehlte mir einfach die Idee für eine Ausrichtung.

Die Lösung

Am Ende habe ich einfach alles auf den Prüfstand gestellt. Ich habe mehrere Schritte zurück gemacht und habe mir überlegt was ich überhaupt tun will, wofür ich Instagram brauche und wen ich damit erreichen möchte. Und vor allem: Mit welchem Zweck?

Ich habe lange überlegt was ich tun soll.

Und HEUTE war der Tag! Auf einmal machte alles Sinn und ich habe angefangen zu schreiben. Nach einer halben Stunde und etlichen Seiten in meinem Planer (ich denke immer mit dem Stift in der Hand), hatte ich eine Ausrichtung, eine Idee für die Bio und ein Dutzend Themen für Postings abseits von „heute ist schönes Wetter und was habt ihr so gemacht?“

Schon ab morgen geht´s los und es entstehen gerade viele neue Posts und Formate. Ich bin super happy darüber!

Ich werde eure Fragen (aus Direktnachrichten und den Umfrage-Stickern der letzten Wochen) hernehmen & auch daraus Ideen generieren. Überhaupt gibt es so viel Neues zu erzählen! Die letzten Wochen waren einfach richtig crazy und sehr produktiv (Stichwort: mein erster Online-Kurs!) Ich freue mich darauf euch nach und nach mehr zu erzählen.

Hier geht´s zu meinem „neuen“ Instagram-Account:

Ich würde mich wirklich sehr über das Feedback freuen! :*

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