BUREAUReview #29 – standesamtliche Hochzeit, Tegernsee und Digitalisierung5 min read

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Ein neues BUREAUReview seit längerer Zeit mal wieder und es gibt viel zu erzählen. Zuallererst: Wir haben geheiratet! Noch fühlt es sich etwas unwirklich an, aber langsam gewöhnen wir uns daran. Wobei, woran genau eigentlich? Es hat sich im Grunde nichts verändert. Wir wohnen weiterhin in unserer Wohnung, in der wir schon seit einigen Jahren wohnen. Wir haben nach wie vor dieselben Jobs und haben auch dieselben Hobbys.

Unsere standesamtliche Hochzeit

Das Einzige, wo ich wirklich eine Veränderung merke, ist natürlich mein Name, der sich teilweise geändert hat. Ich habe jetzt einen Doppelnamen und finde ihn grandios. Im Ernst, mein Nachname ist schon ganz cool: man hat sofort einen Bezug, er ist leicht zu buchstabieren (gerade im internationalen Umfeld wirklich nützlich) und jeder kann ihn sich sofort merken. Gleichzeitig ist er so kurz, dass er einen zweiten Namen verträgt und so heiße ich jetzt wie eine Stuttgarter Automarke sowie wie eine Insel im Bodensee. Könnte schlimmer sein 😉

Weitere Bilder und ein paar Insights zu unserer standesamtlichen Hochzeit wird es im Laufe der kommenden Woche geben. Und natürlich zeige ich euch dann auch die Fotos von unserem Shooting vor dem Standesamt.

Und immer wieder Tegernsee

Am Samstag ging es für uns wieder an den Tegernsee, wo wir uns in wenigen Wochen auch in der Kirche das Ja-Wort geben werden. Der Tegernsee begrüßte uns mit dem perfekten Wetter und im Biergarten des Hotels DAS TEGERNSEE freute man sich auf unseren Besuch und fragte gleich, ob wir nicht länger bleiben wollten, weil wir anscheinend gutes Wetter mitgebracht haben. Die Tage davor hat es am Tegernsee viel geregnet und so hatten wir wirklich Glück.

Nach unserem Gespräch mit dem Pfarrer, der uns bald trauen wird, konnten wir nicht anders als vor Ort noch eine Kleinigkeit zu essen. Im DAS TEGERNSEE ist es immer richtig gemütlich und der Ausblick ist zwar jedes Mal anders, aber immer wunderschön.

Ansonsten war es eine relativ ruhige Woche, die wir als frisch Vermählte genossen haben. Das Wetter war perfekt, um draußen im Biergarten zu sitzen. Zum Glück haben wir in direkter Nachbarschaft einen der coolsten Gärten überhaupt. Es gibt dort leckeres griechisches Essen und ganz viel Ruhe und Gemütlichkeit. Wir brauchen dafür nur über die Straße zu gehen. Manchmal können wir unser Glück gar nicht fassen! Viele behaupten ja ein zweites Wohnzimmer zu haben – bei uns ist das tatsächlich so, dass wir ein Wohnzimmer außerhalb unserer Wohnung haben.

An einem anderen Abend waren wir picknicken und haben uns dabei ein Hörbuch angehört. Wer „Hummeldumm“ von Tommy Jaud noch nicht gelesen hat oder das Hörbuch noch nicht kennt, sollte es sich unbedingt besorgen. Ich habe jedes Buch von Tommy Jaud gleich nach dem Erscheinen gelesen und mich regelmäßig schlappgelacht. Jetzt habe ich die Hörbücher wieder für mich entdeckt und bei der Gelegenheit „Hummeldumm“ auch gleich angehört. Und zusammen macht das Anhören noch mehr Spaß, weil man dann synchron lachen kann 🙂

Frauen in der Welt der Digitalisierung

Am Mittwoch war ich außerdem bei einer Veranstaltung zu der die Firma Bosch in Nürnberg geladen hat. Zusammen mit Expertinnen aus den Bereichen Digitalisierung und Frauenförderung, ging es um das Thema Digitalisierung und deren Chancen und Risiken für Frauen. Ich muss zugeben, dass ich solchen Veranstaltungen stets eher skeptisch gegenüberstehe.

An sich finde ich die Idee interessant. Aber ich frage mich regelmäßig, warum sich ausgerechnet Frauen zusammentun müssen? Geht es nicht vielmehr um die Sache an sich? In Nürnberg gibt es ja die SHIFTSCHOOL, die sowohl Frauen als auch Männer zu diesem Thema ausbildet. Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund weshalb man nur Frauen oder nur Männer fördern sollte. Auch von einer Frauenquote halte ich nichts. Entweder die Frau ist so gut, dass sie befördert wird oder eben nicht. Ich hatte in meiner beruflichen Laufbahn bereits zwei Mal eine Frau als Vorgesetzte. Und ich muss sagen, dass beide die Position super ausgefüllt haben. Sie waren wie gemacht für den jeweiligen Job und mit Sicherheit keine „Quotenfrau“.

Es ist insgesamt ein heikles und zuweilen super-emotionales Thema. Und natürlich bin ich froh, dass es solche Veranstaltungen wie eben diese Woche bei Bosch überhaupt gibt. Viele Frauen schienen glücklich darüber zu sein und fanden das Event auch nützlich. Vielleicht erkenne ich auch irgendwann den Sinn dahinter bzw. die Notwendigkeit sich mit anderen Frauen (und zwar NUR mit Frauen) zusammenzutun. Noch bin ich nicht dahintergekommen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Richtig spannend fand ich dagegen den Besuch des 3D Druck Labors bei der Firma Bosch. Ich habe bei dem Vortrag und der dazugehörigen Führung tatsächlich Einiges gelernt. Zu Hause habe ich meinen Freund Mann mit zahlreichen Fragen dazu gelöchert. Er schien sehr happy zu sein, dass er endlich mit mir über seine technischen Themen reden konnte. Für gewöhnlich steige ich nämlich nach dem dritten Satz zu seinem Job aus der Unterhaltung aus, weil ich nur Bahnhof verstehe. Aber andersrum ist es ähnlich, deshalb ist das für uns beide absolut OK und keiner hat übertriebene Erwartungen an den anderen.

Nächste Woche steht ein Meeting-Marathon an. Sowohl im Büro als auch für den Blog werde ich viel unterwegs sein. Ich werde mich mit vielen Menschen treffen (jeden Tag mindestens ein Treffen – das wird lustig) und freue mich schon darauf einige von ihnen kennenzulernen. Wie es eben so ist, kennt man sich oft nur online und nicht in Natura. Das will ich diese Woche ändern und versuche euch auch so viel wie möglich auf Instagram Stories mitzunehmen.

Habt einen schönen Sonntag Abend und einen traumhaften Start in die neue Sommer-Woche!

Anna Benz Logo BUREAUStyle

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