Monday Morning – Die beste Motivation

Es ist Montag und mein Feed ist voll. Voll von „bla bla – bitte den Montag abschaffen“, „Montage überstehen“, „Nur noch vier Tage bis Freitag“-Gedöns. Und zwar JEDES Feed! Ausnahmslos. Egal ob auf Facebook, Instagram oder draußen auf der Straße – die Witze sind flach, die Gesichter lang und es gibt so gut wie niemanden weit und breit, der sich auf den Montag freut.

Ich verstehe, (fast) jeder muss am Montag wieder zur Arbeit. Und nicht jeder kann sich diese, also die Arbeit, aussuchen. Aber „muss“ man wirklich hin? Oder ist es nicht vielmehr so, dass man dorthin kann?

Je mehr ich mich mit der Psychologie beschäftige (also seit meinem Studium and beyond…), desto mehr wundere ich mich über Menschen, die alles als super negativ sehen. OK, die Deutschen sind vielleicht nicht DIE glückliste Nation auf Erden. Aber hey, ab und zu mal lächeln, und ja, auch oder gerade weil Montag ist, kann uns doch nicht schaden, oder?

„What if I told you, you die this week?“

Es gibt unzählige Möglichkeiten sich aus dem Montagstief herauszuholen. Zum Beispiel kann man sich einfach vergegenwärtigen, wie unglaublich gut es einem geht. Wenn man sich diese Gedanken machen kann, dann heißt es doch schon mal, dass man am Leben ist. Man hat das unfassbare Glück in einem der reichsten Länder der Welt zu leben. Wieviele Menschen können das von sich behaupten? Ja, es sind mehrere hundert Millionen (da es ja noch weitere reiche Länder gibt), aber bei der Weltbevölkerung von über 7 Mrd. Menschen hatte man doch ein verdammtes Glück, oder etwa nicht?

Und dann hat man auch noch eine Arbeit. Ich meine, hallo? Wieviele Menschen haben keinen Arbeitsplatz, weil sie schlicht und ergreifend keinen finden? Wie undankbar sind wir, diejenigen, denen es wirklich gut geht, denn eigentlich geworden?

Im Büro kann man mittlerweile auf die Frage „Wie geht´s?“ getrost mit „Naja, Montag eben…“ antworten. Und das reicht den meisten vollkommen aus – jeder weiß sofort Bescheid. Ich bin da nicht groß anders, allerdings bezieht sich meine Laune stets auf die frühe Phase des Tages. Mittlerweile könne ich ein Buch darüber schreiben welche Methoden ich ausprobiert habe, um früher aufzustehen und fitter in den Tag zu starten. Tatsächlich ist es schon sehr viel besser geworden und vielleicht sollte ich tatsächlich einen Blogbeitrag darüber schreiben?

„We are living in a world with so much opportunities.“

Und genauso wie man sich etwas Neues angewöhnen kann, kann man auch lernen Montage zu lieben. Ja, es geht – kein Scherz! Der Montag ist nämlich an sich genommen ein super-aufregender Tag. Montags kann man so schön neue Projekte starten. Ein Montag ist wie der 1. Januar: Man ist so voller Ideen, guter Vorsätze und Hoffnungen. Warum feiern wir den 1. Januar eigentlich so ausgiebig, vergessen aber nie uns Woche für Woche über den Montag zu beschweren?

Damit ihr heute (und hoffentlich in Zukunft auch) besser in den Montag startet, habe ich das beste Motivationsvideo für euch. Es ist einzig und allein dem Montag gewidmet. Ja, auch Gary V. gehen die Menschen, die sich ständig über Montage beschweren, gehörig auf den Senkel.

„You could have been a bus, or a tree.“

Schaut euch das Video unbedingt an. Es dauert auch nur knapp 2 Minuten. Am besten schaut man sich das Video so oft an, bis man montags der am besten gelaunte Mensch im Büro ist. Probiert es aus – es ist gar nicht so schwer. Außer natürlich all eure Kollegen sind top motivierte Athleten, die bei Wind und Wetter für den Triathlon trainieren. Auch an Montagen.

Foto: Creative Market

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Wellness im Posthotel Achenkirch, Tirol

*Einladung/Kooperation

Wellness ist nicht gleich Wellness – das weiß ich spätestens seit ich im Posthotel Achenkirch ein paar entspannte Tage verbracht habe. Das Hotel kannte ich vom Hörensagen. Wir sind jedes Jahr auf einer Party im Zillertal und auf dem Nachhauseweg fahren wir am Posthotel vorbei. Lange habe ich mir schon vorgenommen dort ein paar erholsame Tage zu verbringen. Wie es der Zufall so will, habe ich mich mit einer Bekannten, die dort ebenfalls schon zu Gast war, unterhalten. Sie hat mir das Hotel wärmstens ans Herz gelegt und ich liiiiiiiebe Empfehlungen!

Ein paar Wochen später war der perfekte Termin gefunden und wir sind los. Dazu muss ich sagen, dass der perfekte Termin genau die Tage nach unserer kirchlichen Trauung am Tegernsee waren. Von dort aus waren es gerade mal 30 km, also einfach nur ein Katzensprung über den Achenpass.

Allein die Anfahrt war schon so genial – wie die ganze Gegend dort. Wir sind so oft es geht in „Altbayern“ und am liebsten in der Gegend südlich von München. Gibt es dort überhaupt einen hässlichen Fleck? Ich denke nicht. Nach nur wenigen Minuten waren wir im Posthotel. Der Weg aus der Tiefgarage lässt schon einwenig erahnen wie groß das Hotel eigentlich ist. Wir sind an verschiedenen Wegweisern vorbeigelaufen: Einkaufsgalerie, Reitanlage… Am Empfang wurden wir ganz lieb begrüßt und durften noch schnell rüber ins Restaurant, wo es noch einen Mittagstisch gab. Im Vergleich zum Abendessen war dieser überschaubar, aber jeder wurde dort fündig. Wie gesagt, erst im Rückblick, im Vergleich zu dem Abendessen, das überhaupt keine Wünsche mehr offen ließ…

Mittagessen

Beim Mittagessen traf ich auch prompt die liebe Nathalie von fashiondeluxxe.com Ich kenne Nathalie vom 2. BloggerBUREAU, das im Oktober 2016 stattfand. Es ist jedes Mal so cool Leute, die man durch das Bloggen kennengelernt hat, wieder zu treffen.

Nach dem Mittagessen ging es mit einem Mitarbeiter des Hotels in unser Zimmer. Dabei habe ich mich schon gewundert, ob wir jemals wieder den Weg zurückfinden würden… Das Hotel ist einfach riesig ohne es wirklich zu sein. Es besteht aus mehreren miteinander verbundenen Häusern und man fühlt sich niemals umgeben von Menschenmassen. Ganz im Gegenteil. Alles ist so geschickt aufgeteilt, dass man nur hin und wieder anderen Gästen begegnet.

Jetzt wird es romantisch…

Unser Gepäck wartete schon auf uns in einem romantisch dekorierten Zimmer. Überall waren Rosenblätter und Schokoherzen verteilt. Einfach zu süß! Auch am Zimmer selbst hieß uns ein Herz „Herzlich Willkommen“. Wir waren echt geplättet. Zwar wusste man im Hotel, das wir kurz zuvor geheiratet haben, aber dennoch, erwartet habe ich so etwas nicht.

An dem Tag waren wir von der Feier am Vortag so kaputt, dass wir uns erstmal hingelegt haben. Die relativ stressige Woche vor unserer Hochzeit und natürlich die Feier selbst sowie der wenige Schlaf haben auch gleich dafür gesorgt, dass wir sofort eingeschlafen sind.

Abendessen

Zum Abendessen erwartete uns dann wieder eine Riesenüberraschung: Auch unser Tisch war total liebevoll dekoriert! Das Ganze Team hat sich so viel Mühe gegeben und ständig haben uns Mitarbeiter des Hotels sowie andere Hotelgäste gratuliert. Es war wirklich rührend…

Beim Abendessen wusste ich nicht wofür ich mich entscheiden sollte: Am liebsten hätte ich alles gegessen! Immerhin ist der Sommer vorbei und man braucht sich keine Gedanken mehr um die Sommerfigur zu machen 😉 Haha, Spaß!

Das Essen war phänomenal. Ich habe mich genau richtig entschieden und probierte von allem nur Mini-Portiönchen, um es ja zum riesigen Sweet Buffet zu schaffen. Da an dem Abend das TV-Duell zur Bundestagswahl stattfand, gingen sich fast alle Gäste aus Deutschland noch kurz vor 20 Uhr. Links und rechts von uns wurde sich entschuldigend verabschiedet, um ja das „TV Ereignis des Jahres“ (das es letzten Endes leider gar nicht war), mitzubekommen. Danach gab es in aller Ruhe noch etwas Süßes. Durch die Pause konnte ich wenigstens das ein oder andere probieren – anders wäre es wohl nicht gegangen.

Achensee - Teil 2

Am nächsten Morgen wartete ein Riesen Frühstücksbuffet auf uns. Wir sind ja beide große Frühstücksfans und so wusste ich erneut nicht was ich zuerst probieren sollte. Das Frühstück ist einfach so mega lecker! Oh, wenn ich jetzt daran zurückdenke, will ich am liebsten wieder hin und den ganzen Tag nur frühstücken.

Wellness

Andererseits hätte ich dann das Wellness Programm verpasst…

Für mich war eine Fango Behandlung sowie eine Ganzkörpermassage reserviert. Ich hatte noch nie eine Fango Behandlung und dachte bisher immer, dass es eher eine therapeutische Maßnahme bei akuten Schmerzen sei. Ja, falsch gedacht. Eine Fango Behandlung bereitet den Körper perfekt auf die anschließende Massage vor.

Fango Behandlung

Im Wellnessbereich angekommen wurde ich von Amy abgeholt, die mich in den Behandlungsraum führte. Die Fango Packung lag auf einer großen Liege, die mit Laken ausgelegt war. Man legt sich auf den Rücken, mit der Fango Packung im oberen Rückenbereich, auf die Liege, die dann heruntergefahren wird. Dabei gleitet man sanft ins Wasser und es fühlt sich an als läge man auf einem Wasserbett. Dann wird man mit den Laken zugedeckt und bleibt so ca 25 Minuten liegen. Das Ganze bei entspannender Musik und mit gedimmten Licht – ein Traum!

Massage

Anschließend wurde ich von Fabian abgeholt und es ging in den Massage Raum. OMG! Ich war ja, bedingt durch meine Wehwehchen im Sommer, in letzter Zeit oft bei der Thai Massage. Es dauerte auch eine Zeit lang, bin ich so dermaßen entspannt war, dass ich dem Termin Tage zuvor entgegengefiebert habe. Anfangs war das eher schmerzlich… Aber mit der Zeit wurde es immer besser und jetzt wünsche ich mir nur noch Massagegutscheine.

Fußreflexzonenmassage

Da es so entspannend war und Fabian und ich uns während der Massage so gut unterhalten haben, habe ich gleich noch eine Fußreflexzonen Massage bei ihm gebucht. Und ich kann euch nur raten diese auszuprobieren. Wenn ihr noch nie eine richtige Fußreflexzonen Massage erlebt habt (und ich meine nicht die lieb gemeinten allabendlichen Versuche vom Mann oder Freund), dann unbedingt ausprobieren. Lt. Fabian spring nicht jeder darauf an. Manche merken gar keine Veränderung, andere empfinden die Massage an sich als unangenehm. Aber das weiß man eben nicht, wenn man es nicht ausprobiert hat.

Qi Gong

Eines der absoluten Highlights meines Besuchs war die Qi Gong Stunde. Ich weiß nicht seit wievielen Jahren ich Qi Gong ausprobieren wollte. Das ist echt schon verrückt! Manchmal frage ich mich im Nachhinein, warum ich nicht einfach schon vorher hingegangen bin. Gleichzeitig bin ich da einwenig eigen. Menschen, die das selbst irgendwo gelernt haben, traue ich nicht. Kennt ihr das? Man will eine Sprache am liebsten von Muttersprachlern lernen. Und die Karatekunst will ich auch nicht bei einem Hr. Müller lernen. Das sind vielleicht einfach nur blöde Vorurteile, aber ich kann eben auch nicht aus meiner Haut raus.

Beim Dr. Wu habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt. Es sind einfach diese paar Sekunden, die darüber entscheiden, ob man einen Menschen mag oder nicht. Dr. Wu holte uns (wir waren zu viert) am vereinbarten Treffpunkt ab und wir gingen in den Raum. Alleine dieser Raum ließ einen schon innehalten. Verrückt, nicht wahr? Dabei ist es einfach nur ein schön eingerichteter Raum. Und dennoch war dieser Ort schon irgendwie magisch.

Dr. Wu kannte die anderen drei Teilnehmer. Sie waren alle treue Anhänger und kannten sich schon bestens mit den Bewegungsabläufen aus. In einem perfekten Englisch wiederholte er nochmal worum es beim Qi Gong geht, worauf man achten sollte und was die Überlegungen dahinter sind. Ich hing die ganze Zeit förmlich an seinen Lippen.

Anschließend haben wir auch noch eine kleine Meditation eingelegt und Tipps bekommen wie man „an nichts“ denkt. Das das einfach nur extrem schwer ist, weiß glaube ich jeder. Ich habe mich im Studium viel damit beschäftigt. Mal eben nicht an einen roten Elefanten denken. Na, klappt`s? 😉

Achenkirch Posthotel

Ich hatte als Einzige im Nachgang Fragen, die Dr. Wu alle sehr gern beantwortet hat. Ich weiß nicht, ob die anderen Teilnehmer bereits alles wussten und ich einfach nur keine Ahnung hatte, oder ob sie sich nicht getraut haben nachzufragen.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr euch ganz lange etwas vornehmt, und am Ende ist es noch besser als gedacht? Genau mit diesem Gefühl habe ich den Qi Gong Raum im Posthotel Achenkirch verlassen. Es hätte auch durchaus passieren können, dass ich einfach nur enttäuscht gewesen wäre. War ich aber nicht. Ich habe mir von Qi Gong und der Stunde mit Dr. Wu zwar viel versprochen, aber meine Erwartungen wurden dennoch um ein Vielfaches übertroffen.

SPA Bereich

Der Tag war aber noch lange nicht zu Ende. Während ich in Qi Gong bzw. den Wellnessbehandlungen war, erkundigte Matthias den Wellness Bereich. Am späten Nachmittag sind wir dann gemeinsam in den Versunkenen Tempel gegangen. Schon am Eingang denkt man sich einfach nur: Wow, wow, wow! Ich meine, ein SPA Bereich, der unter der Erde liegt und absolute Ruhe und Erholung garantiert. Wir haben uns zwar stundenlang diverse Dampfbäder und Saunen angesehen, aber am Ende waren es höchstens 10 % des gesamten Wellness Angebots. Das Areal ist einfach riesig – ihr könnt es euch gar nicht vorstellen!

Aber auch hier, genauso wie im Hotel: Es verläuft sich. Man sitzt nie in einer überfüllten Sauna (so wie man es z. B. aus der Therme Erding kennt… Horror!) Durch das riesige Angebot nutzt der eine das, der andere dies. Man sieht kaum Menschen vorbeihuschen. Und da das Hotel ein „Erwachsenenhotel“ ist, springt nie ein Teenager neben einem in den Pool oder läuft ein Kind schreiend im Sauna Bereich herum. Klingt das kinderfeindlich? Überhaupt nicht! Ich habe vier liebe Neffen und Nichten, mit denen ich im Kindergarten (Einführungstage), Schule, Schwimmbad und Zoo war. Alles fein und Kinder MÜSSEN auch Kinder sein dürfen. Ich habe fast meine gesamte Kindheit draußen spielend verbracht (außer dann, wenn ich Klavier geübt habe).

Warum aber manche Eltern ihre Kinder auch in den Wellness Bereich mitnehmen (müssen), wird sich mir niemals erschließen. Zwar gibt es in den meisten Thermen entsprechende Hinweisschilder, aber leider klappt das mit dem Lesen nicht bei allen Eltern. Dabei freuen sich alle meine Freunde, die Kinder haben, über eine kleine Auszeit, Ruhe und Wellness nur für sich allein.

Wer also auf der Suche nach absoluter Ruhe und richtig tollen Anwendungen ist, findet im Posthotel unweit des Achensees genau das Richtige. Ein Wochenende ist dabei richtig cool, um mal hineinzuschnuppern. Wenn man allerdings erstmal da ist, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass man das riesige Angebot gar nicht überblicken kann. Für unseren nächsten Besuch haben wir deshalb schon einen längeren Aufenthalt im Posthotel geplant.

Am Tag 3 haben wir eine Murmeltierwanderung gemacht. Klingt süß? War sogar noch süßer. Wie bereits an dieser Stelle wird dieses Mal auch wieder Matthias darüber schreiben. In Zukunft wird er über alle Auszeiten in der Natur berichten. Als Ingenieur, der den ganzen Tag mit Zeichnungen, Zahlen und Technologien zu tun hat, findet er regelmäßig den Ausgleich in der Natur. Ihr könnt euch also auf viele weitere Berichte mit farbenfrohen Bildern freuen.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Posthotel Achenkirch. Zu dem Aufenthalt wurden Matthias und ich eingeladen. Dafür ganz lieben Dank nochmal an dieser Stelle!

Im Teil 2 erzähle ich euch mehr über Aktivitäten, die ihr im Hotel buchen könnt. Außerdem zeige ich euch viele weitere Bilder.

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Meine 6 Tipps gegen Schlafstörung

Bis vor ein paar Wochen hatte ich überhaupt keine Ahnung was Schlafstörungen sind. Jetlag – ja, Müdigkeit – aber sowas von! Aber Schlafstörungen? Bisher litt ich kaum daran.

Das änderte sich jedoch in diesem Sommer schlagartig. Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich in diesem Sommer mit starker Pollenallergie zu tun hatte und diese langsam chronisch geworden ist. Allerdings kann ich erst im Herbst zum Allergietest und erst danach beginnt die Behandlung. Ich muss also noch einwenig durchhalten…

Und so habe ich zu Beginn des Sommers neben der Allergie auch noch eine dauerhafte Insomnia gratis dazubekommen. Vielen Dank aber auch!

Seit ca. einer Woche tue ich aktiv etwas dagegen und voilà – es hilft.

Was mir bei Schlafstörung geholfen hat

Abschalten

Der ultimative Tipp ist natürlich das Abschalten und zwar im Kopf. Früher hing ich bis kurz vorm Einschlafen an meinem Handy oder schaute Serien. (Hier findet ihr meine Netflix Watchlist.) Heute versuche ich eine Stunde zu lesen und alle elektronischen Geräte links liegen zu lassen.

Gute-Nacht-Tee

Das soll jetzt hier keine Werbung für eine bestimmte Teesorte sein. Aber ich habe tatsächlich festgestellt, dass eine Tasse Tee am Abend beruhigt. Ich liebe den Tee von Teekanne, aber das ist Geschmackssache. Ansonsten bin ich gerade ein großer Fan von Ingwer-Tee, aber ob der beruhigt, das weiß ich nicht. Ich bleibe lieber bei meinem Gute-Nacht-Tee. Allerdings sollte man diesen nicht kurz vorm Schlafengehen trinken, sonst muss man später raus und das ist ja eher kontraproduktiv in Bezug auf Schlaf.

Schlaf-Apps

Wie wenig ich eigentlich schlafe, habe ich mit Hilfe von speziellen Apps festgestellt. Eigentlich reicht dafür schon die bereits eingebaute Funktion in meinem Smartphone (ich habe ein iPhone 7). Aber jede andere App tut es auch. Es ist auf jeden Fall ein erster Schritt um herauszufinden, ob man etwas gegensteuern sollte.

Gedanken notieren

Kennt ihr das: Kaum legt man sich hin, kommen einem tausend Gedanken. Dies hätte man noch erledigen können, das machen. Mir hilft es immer alles, was mir im Kopf rumschwirrt einfach aufzuschreiben. Abends im Bett erscheinen die Probleme oft riesengroß. Morgens sind sie oft schon verschwindend gering. Und wenn nicht, dann hat man sie eh schon notiert und kann seine Liste in Ruhe abarbeiten.

Körperpflege

Was tut mir gut? Früher oder später hat man das herausgefunden. Ob es ein warmes Bad ist (eher im Winter) oder eine kühlende Tuch-Maske (eher im Sommer) – ich weiß, was mir guttut. Eine Maske wirkt so super-entspannend – aktuell bin ich wirklich ein Riesenfan von Tuch-Masken aller Art.

Massagen

Außerdem gehe ich seit Kurzem regelmäßig zur Thai-Massage und muss sagen: Ich habe mich noch nie so gut gefühlt! In letzter Zeit war ich so verspannt, das kann sich wirklich keiner vorstellen. Gerade weil ich viel mit der PC-Maus arbeite und ständig klicke, hat sich meine rechte Schulter total verspannt. Aber langsam wird es besser. Von Mal zu Mal wird es besser und ich fühle mich anschließend wie neugeboren.

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Kokos Granola ganz einfach selbst gemacht – Rezept

Kokos Granola ganz einfach

Heute gibt es ein super einfaches Granola Rezept, das zudem noch sehr wandelbar ist.

Was esse ich zum Frühstück? Das frage ich mich tatsächlich täglich immer wieder aufs Neue, denn ich habe in diesem Punkt einfach absolut keine Routine.

An den Wochenenden ist die Sache klar – da gehen wir meist auswärts frühstücken oder ausgiebig zu Hause frühstücken. Dann gibt es bei uns gefühlt alles oder anders gesagt: Es gibt dann nichts, was es nicht gibt.

Was die Frühstückslocations angeht, sind wir natürlich mit der Zeit immer anspruchsvoller geworden. Es ist mittlerweile schwer ein Café zu finden, das uns noch überzeugt. Langsam haben wir in Nürnberg und Umgebung alles sprichwörtlich abgefrühstückt.

Früher war ich ein Cornflakes Fan. Ich habe immer neue Sorten probiert und war froh, dass man sie schnell „zubereiten“ konnte. Milch drauf – fertig.

Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis ich erkannte, dass die Milch mir nicht guttat. Also wurde nach Alternativen gesucht. Etwas, das nicht vom Bäcker ist und keine Milch enthält zu finden? Schwierig… Oft lande ich deshalb früh morgens nach wie vor beim Bäcker. Seit ich aber Granolas für mich entdeckt habe, sehen mein Bäcker und ich uns nur noch sporadisch.

Wer einmal selbstgemachte Granola probiert hat, wird nie wieder fertiges Müsli aus der Packung kaufen – verprochen! Zum Einen ist das Ganze schnell selbst hergestellt. Zum Anderen sind wirklich nur die Zutaten drin, die man selbst mag.

Einmal zubereitet (und das dauert gerade mal eine halbe Stunde), hat man leckeres Granola für die nächsten Wochen. In einem luftdicht verschlossenen Glas hält sich Granola bis zu 4 Wochen. Es gibt also kein Grund mehr überteuertes Zeug voller Zucker zu kaufen. Nicht einen einzigen. Und sind wir doch mal ehrlich: Schmecken die meisten Mischungen nicht einfach nur fad? Es gibt da nur wenige Produkte, die ich tatsächlich klasse finde.

Das Rezept ist denkbar einfach: Alles wird in einer Schüssel vermengt und zum Trocknen in den Ofen geschoben. Zwischendurch ein paar Mal umrühren – fertig ist die hausgemachte Granola!

Anmerkung: Ich habe den Ahornsirup komplett weggelassen, weil ich das Granola für Smoothie Bowls verwende und mir das insgesamt einfach zu süß wäre. Aber probiert einfach aus was euch am besten schmeckt.

Zutaten für 1 Glas Kokos Granola

  • 170 g kernige Haferflocken
  • 50 g Kokosraspel
  • 75 g gehackte Mandeln
  • 45 g Kürbiskerne
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL Meersalz
  • 4 EL Kokosöl
  • 100 ml Ahornsirup
  • 2 EL gehackte Datteln
  • Zubereitung Kokos Granola

    Den Backofen auf 150 Grad vorheizen, ein Backblech mit Papier belegen. Alle Zutaten mischen und gleichmäßig auf dem Backblech verteilen. Im Ofen ca. 30 Minuten rösten und dabei alle 10 Minuten wenden. Herausnehmen und abkühlen lassen. In einem luftdich verschlossenen Glas aufbewahren. Das Granola hält sich bis zu 4 Wochen.

    Kokos Granola Rezept BUREAUStyle

    Granola eignet sich vor allem perfekt für die Smoothie Bowls. Hier geht´s zum Rezept der Beeren Smoothie Bowl.

    Beeren Power Smoothie Bowl

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    Beeren-Power Smoothie Bowl – Rezept

    Beeren Power Smoothie Bowl

    Schmeckt genial zum Frühstück, kann aber den ganzen Tag über gegessen werden – die Rede ist von Smoothie Bowls. Ich bin ihnen so verfallen, dass ich sie den ganzen Tag essen könnte.

    Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte ist so einfach wie genial. Für alle #workinggirls zum Frühstück oder nach einem langen Arbeitstag, wahlweise auch als Dessert oder im Büro, um alle Kollegen (vor allem die Kolleginnen) neidisch zu machen.

    Mit dem dazugehörigen Granola (hier) super einfach umgesetzt und man muss kaum schnipseln – versprochen!

    Beeren-Power Smoothie Bowl

    Smoothie Bowl Beeren Power 2

    Zutaten für den Smoothie

  • 120 ml ungesüßte Mandelmilch
  • 2 Handvoll Blattspinat (TK-Ware funktioniert genauso gut, habe ich ausprobiert)
  • 160 g tiefgefrorene Beerenmischung (nach Belieben)
  • 1 tiefgefrorene Banane in Scheiben geschnitten
  • Das Ganze wird in einem Mixer gegeben und püriert.

    Zutaten für das Topping der Smoothie Bowl

  • 1/2 Banane in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Kokos-Granola
  • 1 EL geröstete Kokoschips
  • 2 EL frische Beeren
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • 1 EL Chiasamen
  • Anschließend mit Granola (Rezept hier), Banane, Kokoschips, Mandeln und Chiasamen garnieren – fertig ist die super-leckere und gesunde Bowl.

    Die besten Rezepte sind doch oft die einfachsten, findet ihr nicht?

    Alle Nüsse können beliebig durch andere Sorten ersetzt werden. Die Kokoschips in den Bowl lasse ich meistens weg, weil ich schon im Kokos Granola viele davon verarbeitet habe.

    Überhaupt können die Bowls nach Belieben zusammengestellt und entsprechend garniert werden. Wichtig ist mir dabei nur, dass sie schnell gehen, denn nach einem langen Tag habe ich keine Lust mich stundenlang in die Küche zu stellen. Das Gleiche gilt auch morgens. Wer hat schon Zeit sich ein riesiges Frühstück zu kochen? Eben, niemand!

    Und dabei ist es vollkommen egal, ob ich im Büro arbeite oder von zu Hause. Mir geht es da auch nicht anders als vielen anderen: Wenn man erstmal zu lange gewartet hat, schaufelt man alles in sich hinein und bekommt Heißhunger auf die verrücktesten Sachen. Besser ist es man beugt vor und kocht sich gleich etwas Gesundes, statt überzuckertes Zeug in sich hineinzuschaufeln.

    Mit den Bowls kann euch das aber nicht passieren. Deshalb am besten alle Zutaten vorher einkaufen und immer genügend Vorrat im Kühlschrank bzw. Kühlfach haben. TK-Beeren und Granola gehen bei mir nie aus und abgesehen davon benötigt man kaum andere Zutaten.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und schreibt mir gerne wie ihr die Bowl fandet.

    Smoothie Bowl Beeren Power

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    Summer bucket list

    summer bucket list 4 auf BUREAUStyle

    Was gibt es schöneres als Pläne zu schmieden? Genau, Pläne in die Tat umsetzen. Aber dennoch ist es immer wieder schön seinen Gedanken nachzuhängen und zu überlegen, was man so alles anstellen könnte mit diesem Monat, diesem Jahr oder einfach mal noch diesen Sommer.

    Da der halbe Sommer nun vorbei ist (wo bitte ist die Zeit hin?), gibt es heute auch ein kleines Update darüber, was ich bereits von meiner Liste streichen konnte und was ich noch vorhabe.

    1. Hey baby, I think I gonna marry you

    Na, haben alle gleich einen Ohrwurm von dem Bruno Mars Song? Sehr schön! 😉 Tatsächlich haben wir den Song quasi on repeat gehört. Auch als wir uns Richtung Standesamt aufgemacht haben. Entsprechend sahen dann die Bilder aus – wir konnten uns vor Lachen kaum auf unseren Fotografen konzentrieren. Und tatsächlich haben wir es getan: Wir haben nach über acht Jahren Beziehung geheiratet! Wahnsinn! Wo sind nochmal die acht Jahre hin?

    Übrigens gibt es schon morgen einen ausführlichen Post zu unserer Hochzeit. Natürlich mit ganz vielen Bildern.

    Punkt 1 ist also gleich abgehakt: Heiraten – check!

    2. Eine neue Insel besuchen

    Bekanntlich mache ich vor allem auf Inseln gerne Urlaub. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich auf einer Halbinsel aufgewachsen bin, die eigentlich eine Insel mit einer künstlich aufgeschütteten Verbindung zum Festland ist. Diese Verbindung ist auch wirklich mini, weshalb sich die Halbinsel wirklich nicht wie eine solche anfühlt.

    Neben zahlreichen griechischen Inseln haben wir in Vergangenheit auch die Insel Curacao und – natürlich – Ibiza besucht. Dieses Jahr stand dann Mallorca auf dem Programm. Zugegeben, wenig spektakulär, aber wir brauchten auf die Schnelle eine Insel, die schnell zu erreichen ist. Spontan haben wir vor unserer standesamtlichen Hochzeit (ja, es wird noch eine kirchliche Trauung mit anschließender Feier geben) dazwischengeschoben und sind für eine Woche auf die Baleareninsel gedüst.

    Punkt 2 ist damit auch abgehakt: eine neue Insel besuchen – check!

    3. Mehr Sport treiben und mehr Zeit in der Natur verbringen

    Hmmmm, ein schwieriges Thema… Auch auf dem Blog war es teilweise deshalb etwas ruhiger, weil mich die Allergie seit Beginn des Sommers fest im Griff hatte. Diese war in den vergangenen zwei Wochen fast verschwunden, bis sie sich am vergangenen Sonntag auf dem Fussballplatz (ich habe meinem Mann beim Spiel zugesehen) wieder meldete. Na vielen Dank auch.

    Im Frühjahr war ich definitiv mehr draußen und habe auch mein 12 Wochen Programm gut durchgezogen. Bis, ja bis mir die Luft wegblieb. Schweren Herzens habe ich mich heute auch vom B2Run abgemeldet. Eigentlich hatte ich da ganz tolle Pläne geschmiedet und, wie gesagt, im Frühjahr auch gut trainiert. Da ich aber in letzter Zeit kaum vor die Haustür konnte ohne einen Allergieschub zu bekommen, habe ich mich nun (vorerst) geschlagen gegeben und mein Sportprogramm erstmal verschoben.

    Punkt 3 ist deshalb aufgrund gesundheitlicher Beschwerden leider gescheitert. Schnief!

    4. Etwas Neues lernen

    Vielleicht hat es der ein oder andere mitbekommen – ich habe vor einiger Zeit mit Chinesisch (Mandarin) angefangen. In den vergangenen Monaten hatte ich dann andere Dinge um die Ohren und das Ganze etwas schleifen lassen. Nun hat es mich wieder gepackt und ich fange wieder an. Yay! Ich freue mich richtig drauf, zumal ich die Lernart genial finde. Überhaupt bin ich der Meinung, dass alles mit der Lernmethode steht und fällt. Könnt ihr euch noch an richtig gute Lehrer erinnern? Da hat doch das Lernen Spaß gemacht und sich nicht wie Lernen angefühlt, oder?

    Genauso ist es auch mit Sprachen. Hat man erstmal die für sich richtige Methode entdeckt, kann man immer und überall lernen. Ich freue mich jetzt richtig darauf wieder durchzustarten (genauer genommen habe ich ja bereits angefangen). Natürlich berichte ich über meine Fortschritte 😉

    Punkt 4 hat bisher gut geklappt – check!

    5. Mehr Bücher lesen

    Man sollte mich niemals unbeaufsichtigt in einem schönen Bücher Laden lassen. Niemals! Ich kaufe alles leer und merke das erst, wenn meine Bank sich meldet… Grundsätzlich lese ich im Sommer immer mehr Bücher als im Winter. Langsam habe ich das Gefühl, dass das komisch ist, denn die meisten Menschen seinen im Herbst/Winter mehr zu lesen. Hmmmm… Soll ich mir Gedanken machen?

    Gerade im Urlaub lese ich immer wie verrückt. Am Strand weiß ich nach 1-2 Stunden nichts mehr mit mir anzufangen. Dann war ich schon im Wasser, habe jedes Sandkorn fotografiert und meinen Freund Mann hinreichend damit genervt, dass ich jetzt gern was zu trinken hätte und später natürlich ein Eis. Und deshalb ist jeder, der mit mir in Urlaub fährt, gut beraten mind. 3 Bücher mitzubringen.

    Aktuell lese ich übrigens ein Buch zum Thema Minimalismus. Sehr interessant. Vielleicht schreibe ich demnächst mehr über die Bücher, die ich im Sommer gelesen habe. Und falls ihr auch Tipps habt – immer her damit!

    Punkt 5 funktioniert bisher ganz gut – check!

    Da dies auch mein erster Sommer ist, in dem ich weniger Stunden arbeite, genieße ich es einfach öfter in Cafés zu sitzen, durch den Park zu laufen oder unseren Balkon zu nutzen.

    Am Ende kann man es sich noch so oft vornehmen mehr zu entspannen: irgendwann muss man es einfach tun.

    Mit der Reduzierung meiner Stunden in der Arbeit hatte ich endlich mehr Zeit für mich und den Kopf für neue Pläne. Innerhalb der kommenden Wochen wird sich meine Aufgabe im Job nochmal stark verändern, worauf ich mich sehr freue! In welche Richtung es geht, verrate ich euch dann im August. Es ist auf jeden Fall ein größerer Schritt in die (für mich) richtige Richtung.

    Hattet ihr bisher auch einen schönen Sommer? Was steht denn so auf eurer summer bucket list?

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    If you can´t be positive…

    …then at least be quiet.

    Das ist einer meiner Lieblingssprüche. Nein, eher mein Lebensmotto.

    Eins vorab: Ich bin mit Sicherheit keine Heilige und spreche nicht niemals über andere Menschen. Menschen sind Menschen und wir können gar nicht anders.

    „Wir können nicht nicht kommunizieren.“ Paul Watzlawick

    Es liegt also in der Natur der Menschen mit anderen Menschen und manchmal auch über sie zu kommunizieren. In der Schule ist das noch „Lästern“, später im Büro ist das der „Flurfunk“. Aber egal, wie man es nennt, warum muss es so oft ausarten? Warum spricht man immer weniger miteinander, sondern lieber übereinander? Und warum meint man zu jedem Thema eine Meinung zu haben? Ich verstehe es wirklich nicht.

    Einfach weitergehen

    Vor ein paar Tagen wurde eine Bloggerin, die ich persönlich kenne, (mal wieder) angefeindet. Den Post dazu findet ihr hier. Auf Instagram ging es dann auch noch weiter… Wobei die Person, die auf ihrem Blog einen anonymen Kommentar hinterlassen hat, dies anschließend nicht so gesehen hat. Es ging – oh Wunder! – um eine Hochzeit und das dazugehörige Hochzeitskleid. Die Bloggerin zeigte stolz Fotos von sich in ihrem Hochzeitskleid (mal auf der Zunge zergehen lassen) während ihrer Hochzeit! Es war KEIN gestelltes Shooting für eine Marke. Es waren sie und ihr Freund (bzw. jetzt Mann), die auf den Fotos glücklich in die Kamera strahlten.

    Als die Bloggerin mit ihren Lesern die Info teilte, dass sie ihr Kleid schon Monate vorher bei einer Modekette kaufte, gab es ein paar (wenige) merkwürdige Kommentare.

    Zugegeben, auch die eher negativen Kommentare bekamen auf Instagram diverse Likes und Bestätigungen. Einige Kommentatoren bemängelten die Qualität des Kleides und die Tatsache, dass es eben „von der Stange“ sei. Es war nicht nur ein Kommentar, sondern mehrere Menschen, die hier offensichtlich ihre Meinung kundtun wollten.

    Jetzt frage ich mich (wie die betroffene Bloggerin im Übrigen auch): Muss das sein?

    Kann die Person, wenn sie die Bloggerin nicht darüber informiert, dass ihr Kleid nicht hochwertig genug für eine Hochzeit aussieht, deshalb nachts nicht schlafen? Treibt sie das schlechte Gewissen einen Kommentar nicht abgegeben zu haben um? Bekommt sie am ganzen Körper Pusteln, weil sie einfach nichts geschrieben und stattdessen weitergescrollt hat?

    Ich nehme stark an, dass nichts dergleichen passiert wäre.

    „Aber die Blogger sind doch Personen öffentlichen Lebens“

    Und dann gab es – oh Wunder! – mal wieder ein paar Stimmen, die meinten, dass die Blogger doch bitte auch kritikfähig sein sollten. Immerhin stünden sie ja in der Öffentlichkeit und dürften deshalb kritisiert werden (Whaaaaat?!)

    Das kann man natürlich so und so sehen. Ein kleines Beispiel und das Spiel „Finde den Fehler“:

    Version 1: Die Bloggerin postet ein Outfit in ihrem Garten und schreibt dazu, dass sie die Klamotten ganz günstig gekauft hat. Jemand kommentiert, dass er das Outfit eher nicht so schön findet.

    Version 2: Die Bloggerin postet ein Bild von ihrer eigenen (!) Hochzeit (!!) und schreibt, dass sie das Hochzeitskleid günstig gekauft hat und sich freut es in Zukunft noch öfter anziehen zu dürfen.

    Wer hat den Fehler gefunden?
    Ich löse mal auf:

    Version 1: Es ist ein x-beliebiges Outfit. Wenn mich jemand schon fragt: Wie findet ihr das? Hättet ihr das genauso kombiniert? Was sagt ihr zu den Schuhen/der Jacke/der Hose? Dann, aber vielleicht auch dann, würde ich mich zu einem Kommentar hinreißen lassen. Aber wir erinnern uns an meinen Lieblingsspruch aus dem Titel zu diesem Artikel: If you can´t be positive, then at least be quiet.

    Verison 2: Geht gar nicht. Niemals. Nie! Es ist die EIGENE HOCHZEIT! Der eine Tag im Leben! Was bitteschön nötigt jemanden dazu einen kritischen Kommentar abzugeben? Warum scrollt man nicht einfach weiter zu nächsten Bild? Instagram bietet wahrscheinlich Mrd von Bildern! Warum dieses eine Bild kommentieren?

    Es geht mir nicht in den Kopf!

    Ich bin wohl einfach zu alt für den Scheiß!

    Und das meine ich so. Als ich mit Anfang 20 mein Studium geschmissen und eine schulische (sprich: nicht in einem Betrieb) Ausbildung begonnen habe, traf ich dabei auf ein anderes Mädel, die genau das gleiche „Schicksal“ ereilt hat. Wir konnten beide unsere Ausbildung aufgrund der Vorbildung (Abi + abgebrochenes Studium) verkürzen und waren damit sofort die Außenseiter.

    Nach Monaten fanden wir heraus, dass es eine Art Klassenheft gab, in dem die „coolen Mädels“ (muss ich exta erwähnen, dass manche von ihnen die Abschlussprüfung in den Sand gesetzt haben?!) über uns abgelästert haben. Irgendjemand hat uns dann heimlich Sachen aus diesem Heft vorgelesen und wir mussten wirklich laut lachen!

    Während wir beide uns im Unterricht auf Wirtschaftsenglisch und Spanisch konzentriert haben, schrieben die anderen ihre Heftchen voll, die sie auch noch in der Klasse rumgehen ließen. Am Ende haben sie entweder mit Ach und Krach bestanden oder sind eben heulend aus den Prüfungen raus und haben drei (!) Jahre ihres Lebens in den Sand gesetzt.

    Meine Freundin und ich beendeten nach nur einem Jahr (Verkürzung sei Dank) die Ausbildung. Dabei haben wir beide kaum etwas für diese Ausbildung getan; also weder besonders viel gelernt noch hatten wir immer die Hausaufgaben parat. Wir haben schlicht und ergreifend die paar Stunden, während wir im Unterricht saßen, einwenig aufgepasst. Dafür wurden wir als „Streber“ abgestempelt…

    Schon damals dachten wir beide uns: Wir sind einfach zu alt für diesen Mist. Dabei waren wir alterstechnisch gar nicht die Ältesten in der Klasse. Und trotzdem kamen mir diese Aktionen schon damals einfach nur kindisch vor.

    Warum hatte hier jemand das Bedürfnis Dinge über uns zu schreiben? Im Nachhinein fühlte ich mich schon fast geehrt: Da opferte jemand seine Zeit und Energie nur für mich. Wow! Nebenher opferten so manche auch ihre Zukunft, weil ihnen am Ende schlichtweg das Wissen fehlte, um die Prüfung erfolgreich zu bestehen. Shit happens…

    Jahre später merke ich, dass ich mich wieder mit so einem Mist auseinander setzen muss. Die meisten Bloggerinnen sind keine 16, sondern eher Mitte/Ende 20 aufwärts. Ich nehme an, dass die Leser im Schnitt ebenfalls so alt sind. Meine Leser/Follower sind lt. diverser Analyse-Tools zwischen 25 und 34 Jahren.

    Wo fängt Lästern an

    Wenn man einen Blog betreibt oder in irgendeiner Form eine Online-Präsenz hat, kommt man früher oder später mit negativen Kommentaren in Kontakt. Das ist normal und jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Auch ich bin schon kritisiert worden: Manchen Agenturen war ich als Veranstalterin des BloggerBUREAU nicht offen genug (wollte die Adressen nicht rausrücken) und so manch einem Gast bei einem der Events passte das Essen nicht („Hipster-Essen“). Ja, was soll ich dazu sagen? Es wird immer Menschen geben, die unzufrieden mit sich und der Welt sind und dies auch kundtun wollen.

    Wenn ich sage, dass es auf einem Event keinen Kaffee gab (sondern nur Tee), ist das eben Feedback und als solches zu verbuchen. Wer da zickt – selbst schuld. Es gab eben keinen Kaffee. Notiz: Nächstes Mal für Kaffee sorgen. Punkt.

    Wenn ich jedoch sage, dass es Hipster-Essen gab oder das Event schlechtrede, weil ich nicht als VIP behandelt wurde (und z. B. zu einem Teilevent, zu dem nur ausgewählte Leute kommen durften, nicht eingeladen war), dann ist das schlicht und ergreifend negative Stimmung, die ich verbreite.

    Sagt man dann, dass Bloggerin XY im Kleid von XY doof und billig aussah (als Beispiel), ist das einfach keine Kritik mehr, sorry. Dann ist man nicht besser als ein Schmuddelblättchen, das die Orangenhaut der Promis abbildet, die sowieso schon zu ihren Kurven stehen.

    Es ist also durchaus ein Unterschied, ob ich über jemanden lästere, weil ich ihn einfach bewusst verletzen will oder ihm den Tag madig machen will (z. B. die eigene Hochzeit) oder ob ich konstruktive Kritik äußere. Leider wird es von vielen Menschen allzu oft durcheinander gebracht.

    Das ist schade, denn niemand möchte selbst so verletzt werden. Keiner möchte sich den ganzen Tag schlecht fühlen. Wie wäre es also, wenn man beim nächsten Mal einfach nur nichts schreibt und weiterscrollt? Wenn man konstruktiv und direkt (bitte nicht in WhatsApp-Gruppen) kritisiert und am besten noch Verbesserungsvorschläge macht? Und auch nur dann seine ehrliche Meinung sagt, wenn man danach gefragt wird?

    Dabei dürfte einwenig Fingerspitzengefühl nicht schaden. Es gibt bestimmte Personen (z. B. Kinder) und Ereignisse (z. B. Hochzeit), die man als Außenstehender nicht kritisiert. Denkt euch doch einfach euren Teil. Niemand wird gezwungen dasselbe anzuziehen, dasselbe zu tragen oder zu denken. Jeder kann das tun und lassen was er möchte.

    Vor allem aber sollte man daran arbeiten seine Gedanken so positiv wie möglich zu gestalten. Gedanken werden zu Worten und Worte werden zu Taten – das ist nicht einfach nur dahingesagt. Denkt mal drüber nach.

    Und nicht vergessen: #spreadsomelove.

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    Auszeit in Tirol + Bildertagebuch

    Ich habe euch ja bereits hier über meine derzeitige Krise bzw. Auszeit erzählt. Und so richtig weiß ich gar nicht, ob Krise hier so das richtige Wort ist. Auf jeden Fall hatte ich in den vergangenen Wochen extrem viel um die Ohren und alles hat sich irgendwie gleich wichtig angefühlt. Das Ende der Geschichte war einfach zu viel Streß, von dem ich mich nur langsam erhole. Und dabei stelle ich immer mehr fest, dass es nicht die vielen Termine waren. Und nein, es ist auch nicht die Tatsache, dass ich in letzter Zeit viel unterwegs war.

    Manchmal will man einfach den Reset-Knopf drücken und sich darüber klar werden, was man eigentlich im Leben will. Das klingt vielleicht hochtrabend, aber am Ende geht es doch genau darum: ein schönes Leben zu führen. Die Definition von „schön“ ist dabei bei jedem individuell und oft völlig unterschiedlich.

    Das ist Fluch und Segen zugleich.

    Einerseits kann jeder sein Leben so gestalten, wie er möchte – und heute mehr denn je. Andererseits kann man sich nichts abschauen oder von anderen Tipps holen.

    Es gibt natürlich Hilfe – das ist klar. Z. B. gibt es die sog. Life Coaches. Da ich allerdings selbst eine entsprechende Ausbildung habe und weiß, wie der ein oder andere Coach agiert, ist auch für mich leider keine Lösung. Man kann Ratgeber lesen so viel man will. Letzten Endes sind das alles nur Impulse und niemals die Lösung selbst.

    Es dauert einfach so lange wie es eben dauert bis man alles sortiert und geordnet hat. Bei physischen Dingen fällt das leichter als bei den vielen Gedanken, Plänen und oft auch Sorgen, die im eigenen Kopf herumschwirren. Und hier ist auch jeder anders: Der eine macht das Step by Step, der andere eher alles auf einmal.

    Ich gehöre definitiv zur „I want it all & I want it now“-Fraktion.

    Die Tatsache, dass wir heute wirklich in einer unglaublich freien Zeit leben (und das in jeder Hinsicht), macht es nicht gerade einfacher sich zu entscheiden.

    Und in dieser Phase habe ich mir in den verganenen Wochen ein paar Auszeiten gegönnt. Unter anderem war ich Mitte Juni mit meinen Eltern ein Wochenende lang in Regensburg. So richtig Touri mäßig! Nur eine Woche später ging es nach Lindau und in die Schweiz. Heute sind Matthias und ich aus Österreich zurückgekommen. Und dort, genauer gesagt in Tirol, sind am Wochenende auch diese Bilder entstanden.

    Für den ein oder anderen ist das Streß pur, aber ich tanke aus solchen Auszeiten viel Kraft und neue Ideen. Beim Wandern vergisst man (spätestens oben auf dem Berg) alles, was einen unten beschäftigt hat. Man fühlt sich als säße man vor einem leeren Blatt Papier, das man neu beschriften darf. Es ist nicht schwer die Reset-Taste zu drücken. Man müsste sich das einfach nur öfter trauen…

    Processed with VSCO with hb2 preset
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    Kleine und große Auszeiten

    *in Zusammenarbeit mit Shop-Apotheke

    Wie oft nehmen wir uns dies und jenes vor, schreiben lange to-do Listen, um letzten Endes doch wieder alles über Bord zu werfen?

    So ging es mir in den vergangenen Wochen: Ich habe to do Listen geschrieben, die am Ende kilometerlang waren. Mein Terminplaner platzte aus allen Nähten und am Ende hat sich meine Immunität fast gänzlich verabschiedet. Bis heute leide ich noch täglich unter dem starken Flug der Gräserpollen.

    Oft heißt es ja, dass Menschen, die als Kind auf einem Bauernhof aufgewachsen sind, lange gestillt wurden und viel draußen waren, seltener an Allergien erkranken. Wenn das wirklich so ist, dann bin ich die große Ausnahme, denn all das habe ich gemacht – und reagiere trotzdem allergisch auf gefühlt jede einzelne der Pollen, die gerade überall zu sein scheinen.

    Aber so ist es manchmal. Man kann Pläne schmieden so viel man will, am Ende kommt einfach etwas dazwischen und die ganzen Planungen fallen wie ein Kartenhaus zusammen. Und natürlich passiert das genau dann, wenn man sowieso schon nicht weiß, was man zuerst machen soll. Perfekt! #ironyoff

    Der Höhepunkt meiner allergischen Reaktion war die Absage des Hip Hop Kurses, den ich seit ein ein paar Wochen (eigentlich schon Monaten) besucht habe. Schweren Herzens musste ich einsehen, dass ich mich Woche für Woche nicht mehr aufraffen konnte. Mir fehlte einfach sprichwörtlich die Luft zum Atmen.

    In der Hochsaison der Gräserpollen erreicht meine Lunge gerade mal ein Volumen von 70% eines gesunden Menschens. Berufstaucher werde ich in diesem Leben mit dieser Lunge nicht mehr…

    Deshalb hat meine 12 Wochen Challenge auch etwas leiden müssen. Leider! Ich habe in der vergangenen Woche nicht die Ergebnisse erzielt, die ich mir erträumt habe, weil ich schlicht und ergreifend nicht trainieren konnte. Und wenn man sowieso schon down ist, dann gönnt man sich zur Belohnung oder besser gesagt zum Trost hin und wieder ein Eis. Dabei ist der nächste (für mich) größere Lauf nicht mehr weit weg… Einfach nur ärgerlich.

    Tabletten – meine besten Freunde

    Eigentlich nehme ich so gut wie keine Medizin ein. Jeden Kopfschmerz versuche ich ohne Schmerztablette zu behandeln. Bei der Allergie ist es jedoch nicht so einfach. In letzter Zeit war Lorano akut* mein bester Freund. Bei der Shop-Apotheke* gibt es übrigens gerade ein super Angebot. Und man bekommt eine Schlafmaske gratis dazu. Meine Augen freuen sich in der Zeit regelmäßig über eine Abkühlung. Alternativ verwende ich kalte Gurkenscheiben.

    Wer hat noch Heuschnupfen oder leidet gerade unter einer Pollenallergie? Was hilft euch? Schreibt mir gerne einen Kommentar.

    Locker lassen

    Aber was hilft es sich zu ärgern? Absolut gar nichts.

    Immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht weitergeht, versuche ich einen Gang zurückzuschalten. Am vergangenen Wochenende ging es deshalb – trotz viel zu vieler Termine – für zwei Tage nach Regensburg. Meine Eltern und ich verbrachten das Wochenende zusammen in einer Stadt, die wir auswendig zu kennen glaubten. Am Ende mussten wir feststellen, dass Regensburg noch viele schöne und unentdeckte Ecken hat.

    Leider verließ mich an diesem Wochenende mein altes Handy. Ich konnte also kaum Bilder machen und die vielen schönen Momente kaum festhalten.

    Andererseits habe ich jetzt ein neues iPhone und bin damit super-happy (und auch wieder erreichbar).

    Regelmäßige Auszeiten

    In den kommenden Tagen stehen noch ein paar weniger spaßige Aufgaben auf dem Plan. Bis zum Ende der Woche habe ich aber hoffentlich ein großes Projekt abgeschlossen und kann am Sonntag entspannt an den Bodensee fahren. Überhaupt werde ich jetzt wieder regelmäßiger kleinere Auszeiten einlegen. Eine Woche später geht es schon wieder nach Tirol… Und dann heißt es auch schon Countdown zu „former Ms. Benz“…

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    12 Wochen Programm von Sophia Thiel – Woche 2

    Woche 2 des 12 Wochen Programms von Sophia Thiel

    Seit zwei Wochen bin ich nun schon Teil der #sweatingbeauties – also den Mädels (und vielleicht auch ein paar Jungs?), die beim Programm von Sophia Thiel mitmachen.

    Langsam hat sich eine gewisse Routine eingestellt und ich komme super mit dem Programm zurecht. Das Rezeptheft, das ich zu Beginn des Programms erhalten habe, gilt für die ersten vier Wochen. Hier hat sich also in dieser Woche noch nichts geändert und die Rezepte sind dann auch noch die kommenden zwei Wochen „gültig“.

    Was die Ergebnisse angeht, bin ich nach wie vor happy. Ich habe knapp drei kg abgenommen, was meiner Meinung nach tatsächlich viel ist. Anfangs geht das natürlich schneller – das ist klar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich weiterhin jede Woche 1-2 kg abnehmen werde. Aber das ist ja auch gar nicht das Ziel. Klar, einbißchen überflüssige Pfunde dürfen noch weichen, aber im Vordergrund steht hier die Fitness.

    Die Übungen

    Was mir auch in der zweiten Woche relativ schwer gefallen ist, waren die Übungen. Diese sind tatsächlich nicht ohne. Aber abgesehen von der Intensität und der Schwierigkeit fällt es mir schwer hierfür Zeit zu finden.

    Eigentlich klingen 20 Minuten Training nach gar nichts. Jetzt muss man aber diese 20 Minuten in den Alltag integrieren und da geht es schon los: Wann soll man diese machen?

    Hier geht es zum Start des Programms von Sophia Thiel (Klick!)

    Bisher habe ich es ein paar Mal vor der Arbeit geschafft mich zu den Übungen zu zwingen. Allerdings bin ich gar nicht der Morgenmensch und es fällt mir schwer morgens irgendwas Vernünftiges auf den Weg zu bringen. Im Grunde bin ich vor 9 Uhr nicht ansprechbar… Die, die mich besser kennen, wissen das.

    Für die kommenden Wochen habe ich mir deshalb vorgenommen das Training abends durchzuziehen. Außerdem kann ich da meinen zukünftigen Göttergatten eher mitreißen mitzumachen. Bisher hat er sich nämlich grundsätzlich vor dem Training gedrückt.

    OK, an dieser Stelle muss ich fairerweise erwähnen, dass er gerade seine Abschlussarbeit im Maschinenbaustudium hat, „nebenbei“ noch arbeitet und sein Arbeitsweg täglich 3 Stunden in Anspruch nimmt. Er ist momentan also entschuldigt. Aber ab Juli hat er keine Ausrede mehr. Da muss er einfach mit ran – ob er will oder nicht.

    Die Rezepte

    Nach wie vor begeistert bin ich von den Rezepten: super-easy zubereitet und richtig gut! Vergangene Woche habe ich auch ein paar Shakes ausprobiert. Gerade morgens, wenn man sowieso kaum Zeit hat zum Frühstücken, mixe ich mir einen Smoothie oder Shake, den ich dann in die Arbeit mitnehmen kann. Geht schnell und ist sehr praktisch.

    So komme ich sehr gut bis zum Mittag. Zum Glück hat mein Arbeitgeber eine richtig gute Kantine. Es gibt täglich verschiedene Gerichte zur Auswahl, sodass man eigentlich immer fündig wird. Selbst wenn mal nichts für mich dabei ist, habe ich immer noch die Möglichkeit mich am Salatbuffet zu bedienen oder eine Suppe zu essen.

    Mein bisher größter Erfolg

    Für den ein oder anderen nicht der Rede wert, für mich ist es tatsächlich ein großer Erfolg: Ich habe mir den täglichen Milchkaffee abgewöhnt. Und da es meistens nicht bei dem einen Milchkaffee geblieben ist, sondern ich über den Tag verteilt bis zu 4 Tassen getrunken habe, ist es für mich schon ein großer Erfolg.

    Seit Jahren habe ich das Gefühl keine Milch zu vertragen. Ich habe schon als Kind keine Milch getrunken und war im Kindergarten immer die Einzige, die stattdessen einen Saft bekommen hat. Ich bin nach wie vor kein großer Fan von Milchspeisen und man nicht mal Desserts aus oder mit Milch. Mit einem Milchreis kann man mich jagen.

    Es gibt nur wenige Milchprodukte, die ich vertrage. Käse geht immer, Joghurt in einer fettfreien Variante ist auch OK. Genauso ist es mit Eis. Und ich liebe Ayran. Aber hier hört es eigentlich auch schon auf.

    Hier geht es zu Woche 1 des Programms von Sophia Thiel (Klick!)

    Die ersten Tassen Kaffee ohne Milch schmeckten noch irgendwie komisch. Mittlerweile bestelle ich meinen schwarzen Kaffee ganz automatisch ohne auch nur darüber nachzudenken. Und das nach nur zwei Wochen – gar nicht mal so schlecht!

    Aber warum erzähle ich euch das und was hat das mit dem Programm zu tun?

    Nun, ich habe da so eine Theorie. Wenn man anfängt sich bewusster zu ernähren, Sport zu treiben und etwas mehr auf seinen Körper zu hören, dann benötigt man auch keinen wirklichen Ernährungsplan oder Punkte, die man täglich zählt. Im Grunde sind dann auch alle Gebote und Verbote vollkommen egal, denn man hat wieder eine Verbindung zu seinem Körper.

    Zumindest ist es mir in letzter Zeit so gegangen. Ich habe mich bei jeder Hungerattacke gefragt, worauf ich jetzt Lust hätte. Und nicht selten habe ich Luft auf einen Milchkaffee oder ein Stück Brot – einfach so, zwischendurch. Wenn ich dann aber darüber nachdenke und mir nochmal vor Augen rufe wie komisch ich mich anschließend immer fühle, sind mir die fünf Minuten Genuss das Leiden (OK, jetzt übertreibe ich) wirklich nicht wert.

    Und indem ich das, was ich bisher gegessen habe, mit anderen Produkten und Lebensmitteln ersetzt habe, kommt auch gar nicht das Gefühl auf, dass mir etwas fehlen würde.

    Ich denke, dass genau das der Schlüssel zu einer langfristigen Ernährungsumstellung ist. Keine Verbote, keine Punktezählerei oder das komplette Weglassen von irgendwelchen Gerichten. Ich erreiche viel mehr, wenn ich weiterhin alles esse, aber eben in einer anderen Form, nach einem etwas abgeänderten Rezept.

    Mein Fazit nach Woche 2 des Programms von Sophia Thiel

  • Das Programm lässt sich gut in den Alltag integrieren, wenn man sich bewusst macht, wann man trainieren kann (also an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit) und dies entsprechend regelmäßig durchzieht. Ein Plan ist an der Stelle extrem wichtig! Wenn ich das in meinen Kalender eintrage oder auf die to do Liste in meiner Planungsapp setze, dann funktioniert das gut. Ich empfehle hier, gerade am Anfang, feste Zeiten einzuplanen.

  • Die Rezepte sind easy und vor allem schnell nachgekocht. Gerade für diejenigen, die arbeiten oder studieren und wenig Zeit haben zu kochen, sind die Rezepte perfekt. Und man kann jede Menge vorkochen, was ich auf jeden Fall sehr empfehle.
  • Die Einkaufsliste macht es mir leicht genau die richtigen Lebensmittel zu kaufen. Es gibt wenig bis keine Verbote, da man im Grunde alles irgendwie ersetzen kann.
  • Es war rückblickend betrachtet gar nicht so dumm gerade im Sommer mit dem Programm von Sophia Thiel zu starten, weil man eine riesen Auswahl an Obst und Gemüse hat und sich hier satt essen kann.
  • Und nicht zuletzt: Eine Küchenmaschine hilft extrem und man spart Unmengen an Zeit, weil diese Wunderwaffe im Grunde alles allein erledigt.
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