Zukunftspläne – nach der Messe ist vor der Messe

Heute ist definitiv einer dieser Tage, an denen ich ohne Grund so ruhig bin. Ich würde nicht sagen sentimental, aber irgendwie doch einwenig. Kennt ihr das, wenn irgendwie nichts wirklich klappt, aber gleichzeitig auch nichts Schlimmes passiert ist?

Wahrscheinlich liegt es nur an den wahnsinnigen Nackenschmerzen, die ich seit Tagen habe. Und ich habe alles ausprobiert: Creme, Infrarot-Licht, Sport, Yoga… Nichts hat geholfen. Heute habe ich mich durchgerungen und bei der Krankengymnastik angerufen. Noch so ein Hobby für die kommenden Wochen. Yay!

Damit kurzfristig irgendwas hilft, gehe ich später noch zur Massage. Ich habe zwar keine Ahnung woher diese winzigen Hände so viel Kraft nehmen, aber der Massagesalon bei mir um die Ecke ist der Beste! Nachdem ich schon im Sommer so oft da war, habe ich auch super kurzfristig einen Termin bekommen, also quasi innerhalb von zwei Stunden. Es ist also schon mal Besserung in Sicht…

Mein Leben nach der Messe

Ansonsten ertappe ich mich jeden Tag etwas mehr dabei Pläne zu schmieden. Nur noch zwei Monate, dann ist wieder ein Lebensabschnitt zu Ende. Nach 2,5 Jahren sage ich mal wieder Goodbye und mache mich auf zu neuen Ufern. Im Messegeschäft ist es gar nicht so unüblich nur wenige Jahre (teilweise sogar noch kürzer) für einen Arbeitgeber tätig zu sein. Aber ich kenne auch genug Leute, für die das nichts wäre.

Aber so oder so habe ich tatsächlich noch keine News für euch. Wie es ab April weitergeht? Gute Frage, die nächste Frage bitte.

Ich kann euch auf jeden Fall schon mal so viel verraten: Ich werde mich nicht groß verändern.

Ich bleibe dem Marketing und der Kommunikation, dem Messegeschäft aber auch der Blogger-Szene treu. Wie man das alles unter einen Hut bekommt und was mir da so vorschwebt? Lasst euch überraschen. Am Ende seid ihr vielleicht weniger überrascht als ich selbst und denkt euch nur „ja, das ist ja nur logisch, dass du das jetzt machst! Was sonst?“

Aber für mich ist gerade so gar nichts logisch. Und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich noch nicht mal einen Favoriten. Meine Pläne sind einfach so dermaßen ähnlich (außer geografisch vielleicht…), dass ich nicht weiß was ich lieber machen würde.

So, aber jetzt genug über ungelegte Eier gesprochen. Reden wir mal über ein Thema, das wirklich spruchreif ist.

3. BloggerBUREAU – Das Blogger-Event in Nürnberg

Was ich auf jeden Fall schon mal „verraten“ kann, aber es ist seit Tagen auch kein Geheimnis mehr: Es wird wieder ein Blogger-Event in Nürnberg geben. Yay! Darauf freue ich mich schon sehr. Eine Woche nach meinem letzten Arbeitstag heißt es „Willkommen zum 3. BloggerBUREAU“ und ich kann es jetzt schon kaum erwarten.

Ganz bald wird es Details und ein Programm geben. Aber wie das bei solchen Networking-Events sonst üblich ist, wird es Details eher häppchenweise geben. Nicht, weil ich alle auf die Folter spannen möchte. Es ist nur wirklich so, dass ein Unternehmen zusagt und alle anderen nach und nach folgen. Genauso verhält es sich mit den Gästen und nicht anders mit Speakern.

Was die Vorträge angeht, so könnte das Event quasi morgen stattfinden. Allerdings will ich dieses Mal parallel Vorträge anbieten. D. h. ich bin nach wie vor auf der Suche nach weiteren Speakern, da noch nicht alle Themenfelder besetzt sind.

Da ich selbst einen Blog betreibe, weiß ich genau welche Themen gerade nachgefragt werden und wofür sich Blogger interessieren. Mein Ziel ist es dieses Mal eine Mischung aus Vorträgen und Workshops anzubieten. Das ist auch deshalb möglich, weil wir dieses Mal massig Platz haben werden. Wirklich viel, viel Platz!

Und selbst diejenigen, die an diesem Datum (habt ihr euch den 7. April 2018) schon fett im Kalender notiert, nicht dabei sein können, werden trotzdem mit dabei sein. Wie das geht und was ich mir überlegt habe, das erzähle ich euch selbstverständlich nach und nach. Und manchmal ist es einfach so, dass die Tinte auf einem Vertrag noch nicht trocken ist, weshalb dieser deshalb (noch) nicht der Rede wert ist. Es ist also niemals böser Wille oder Geheimnistuerei, wirklich nicht.

Diese Woche entdeckt

… das Buch „Miracle Morning“. OK, es ist seeeehr amerikanisch, sprich es wiederholt sich wahnsinnig oft. Man hätte daraus auch ein Whitepaper mit einem Umfang von fünf Seiten schreiben können und keine Info hätte gefehlt.

Aber an sich ist es echt toll. Ich habe es zufällig in einem Video einer russischen YouTuberin entdeckt. Als ich mir das Hörbuch heruntergeladen habe, habe ich mich dummerweise verklickt und die deutsche Version erwischt. Die kann ich euch nur bedingt empfehlen. Holt euch lieber die englische Variante.

In dem Buch geht es darum wie man seinen Morgen am besten gestaltet, um möglichst viel vom Tag und in der Konsequenz vom Leben zu haben. Mein erster Versuch früher aufzustehen scheiterte so grandios, dass ich sogar später als sonst aufgestanden bin. Sprich: Ich habe verschlafen. Nicht wirklich verschlafen im Sinne von „ich war spät im Büro“ oder so. Das nicht. Aber bevor ich im Büro ankomme, habe ich schon gelesen, Nachrichten geschaut, Yoga gemacht und E-Mails gecheckt. Mein Morgen ist also auch sonst nicht „am Sofa abhängen und Mühe haben sich zu motivieren“.

Aber ich möchte dennoch versuchen möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und auch zur gleichen Zeit aufzustehen. Mal sehen, ob ich es mit dem Buch schaffe. Auf jeden Fall enthält es interessante Anregungen und bringt einen auch dazu viel nachzudenken und Rückschlüsse zu ziehen.

Pläne für morgen

Morgen bin ich übrigens beim MTPodium zu Influencer Marketing im ZOLLHOF. Wer von euch ist noch dabei?
Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Vorträge und unsere Podiumsdiskussion.

Habt einen schönen Abend, ihr Lieben!

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Reich mir mal bitte die Gießkanne – #bloggergate

Ah, was war das für ein spannendes Wochenende! Zumindest für all diejenigen, die #bloggergate verfolgt haben.

Für all diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, hier eine Zusammenfassung.

Eine Vloggerin (hauptsächlich auf YouTube unterwegs) hat eine Anfrage an ein Hotel geschrieben. Soweit so gut. Für alle Nicht-Blogger/Vlogger/Influencer ein kleiner Hinweis: Es ist mehr oder weniger gängig Kooperationen mit Hotels auszuhandeln.

Kleiner Exkurs: So laufen Kooperationen mit Hotels ab. Normalerweise…

Dies läuft normalerweise folgendermaßen ab:

Blogger / Vlogger / Instagrammer / Whatever schreibt ein Hotel an. Im Idealfall erklärt der Blogger (ich bleibe jetzt mal bei diesem einen Begriff, die anderen sind aber genauso angesprochen) wie er sich die Kooperation vorstellt und welchen Vorteil es dem jeweiligen Hotel bringt, wenn er/sie das Hotel auf seinem Blog vorstellt, im Video erwähnt etc. Man kooperiert miteinander. Es ist auch nicht mit einer E-Mail getan, denn Details werden entweder in mehreren Mails geklärt oder (noch besser) telefonisch besprochen.

Warum bekommt man hierfüg Geld?

Ganz einfach: Weil man eine Leistung erbringt. Man erstellt einen Blogpost, ein Video, macht Fotos, Insta Stories… Die Liste ist lang. Kurzum: Man tut auch etwas für sein Geld. Nach wie vor ist Influencer Marketing für viele ein Mysterium und ein Blogpost wird daran kaum etwas ändern, deshalb mehr dazu an anderer Stelle.

Zurück zum Fall #bloggergate. Wie gesagt, im Idealfall läuft eine Kooperation so ab.

In diesem Fall lief es leider einwenig anders ab. Die besagte Vloggerin schrieb eine Anfrage ohne Anrede. Soweit so schlecht. Dann ging es weiter im Text: unpersönlich, kein Bezug auf den Aufenthalt, keine Idee was genau sie sich vorgestellt hat… Die Forderung hat sie jedoch ganz klar formuliert: 5 Nächte. Den Freund nimmt sie mit – logisch. +ironyoff+

Und hier kommt die Gießkanne ins Spiel.

Warum? Warum nur gibt es im Jahr 2018 noch immer solche Gießkannen-Anfragen? Einmal vorformuliert oder am besten noch das vorgefertigte Formular aus einer der zig Tausend Facebook-Gruppen verwendet und ab geht die Massenmail. Was möchte ich mit dem Blogpost / dem Video aussagen? Welchen Leistung erbringe ich als Vloggerin? Passt meine Zielgruppe zur Zielgruppe des Hotels? All die Fragen (und noch viele mehr) stellt man sich normalerweise als professioneller und vor allem authentisch agierender Blogger / Vlogger im Vorfeld einer Kooperation.

Die Vloggerin ist 22. Im ersten Moment dachte ich mir: Ja komm, sie ist halt auch jung.

Andererseits wäre sie, hätte sie z. B. eine Ausbildung gemacht und die Schule mit 15 beendet, schon seit sieben Jahren im Beruf. Würde man dann immer noch beide Augen zudrücken und bei einer solchen Anfrage in einem beruflichen Umfeld denken, dass sie das Ganze ja „erst seit sieben Jahren“ macht? Wohl eher kaum.

Ich habe es zumindest noch nie erlebt, dass Praktikanten oder Auszubildende (und die sind meist noch viel jünger) sich entsprechend angestellt hätten. Und ich stehe seit 2016 im Berufsleben…

Was die Vloggerin hätte anders machen können (müssen), dazu komme ich später zurück.

Das besagte Hotel im #bloggergate

Schauen wir uns mal die Reaktion des Hotels an. Diese könnte mittlerweile ebenfalls Bände füllen! Denn das Hotel bzw. dessen Betreiber hat mehr oder weniger pfiffig reagiert. In der Zwischenzeit hat er kostenlose PR ohne Ende. Ich warte nur noch auf die Berechnungen der Marketing-Experten welchen monetären Wert die ganze Aktion für ihn hatte.

Denn nachdem er die Anfrage öffentlich gemacht hat, ging die ganze Geschichte erst viral. Zwar hat er die Kontaktdaten geschwärzt, aber beim ersten Lesen dachte ich mir, dass es nicht sein ernst sein konnte. Das war es aber.

Da hat jemand die geschäftliche Kommunikation veröffentlicht. Briefgeheimnis? Vollkommen überbewertet! In meinen Augen ist das ein absolutes no-go. Wenn ich E-Mails verschicke, dann erwarte ich, dass die Kommunikation nur zwischen mir und dem Empfänger stattfindet. In vielen E-Mails ist ein entsprechender Hinweis enthalten. Vielleicht ist das in Irland anders – ich weiß es nicht.

Es dauerte nicht lange, bis bekannt wurde um welche Vloggerin es sich handelt und dann ging der Zirkus erst richtig los. Die Vloggerin erhielt viel Unterstützung seitens ihrer Kolleginnen. Sie bat wohl auch um Unterstützung und andere Vlogger-Freunde hinterließen 1*-Bewertungen. Soweit so ehrlich und authentisch. Nicht!!! Diese „Bewerter“ haben das Hotel wohl noch nie von innen gesehen und können de facto auch gar nichts darüber sagen.

BloggerBUREAU und die einzige 1*-Bewertung

Erinnerte mich gleich an meine einzige 1*-Bewertung auf der Facebook-Seite von BloggerBUREAU: Ich habe eine Buch-Bloggerin für ein Fashion-Blogger Event abgelehnt, woraufhin sie mir eine 1*-Bewertung hinterließ. Dass sie das Event nie besucht hat – geschenkt. Ja, so ist es oft bei den Bewertungen…

Der Hotelier erhielt ebenfalls viel Rückendeckung seitens derjenigen, die „diese Influencer“ zum Teufel wünschen.

Interessant fand ich seine Begründung. Schließlich hätte er Personal, das er bezahlen müsse.

Dazu muss man einfach sagen, dass das Argument nur teilweise richtig ist. Natürlich muss das Hotelpersonal bezahlt werden. Aber macht das Hotel keine Werbung? Oder muss diese Marketing Agentur auch nicht bezahlt werden?

Dem gegenüber steht in diesem Fall das Argument, dass der Hotelbetreiber selbst ein Marketing-Genie ist, der a) schon viel Werbung auf Facebook macht und b) selbst einen eigenen Blog betreibt. Auch hier hat die Vloggerin einfach schlecht recherchiert. Denn hier stellt sich die Frage, wo sie einen Mehrwert für das Hotel gesehen hat? Wie hätte sie diesem zu mehr Sichtbarkeit verhelfen können, wenn sie auf dem Gebiet sowieso schon extrem erfolgreich sind? Bei ihrem „Angebot“ hätte sie spätestens hier eine Schippe drauflegen müssen bzw. merken müssen, dass das vielleicht nicht das richtige Hotel für solche eine Anfrage (und die war leider grottig) ist.

Was mich an dieser Geschichte nervt und teilweise auch traurig macht, ist die Art wie hier Menschen miteinander kommunizieren. Persönliche Mails werden veröffentlicht (Hotelier), Menschen erstellen ein Video, wenn sie mit einer Reaktion unzufrieden sind (Vloggerin), Außenstehende, die beide Parteien nicht kennen, erlauben sich Urteile über die Personen (das halbe Internet) usw.

Ja, es ist ein Business. Man braucht hier ein dickes Fell, weil nicht immer alles glatt läuft. Man muss täglich Niederlagen, Kommentare im persönlichen Umfeld, Kommentare von anonymen Konten einstecken… Die Liste ist ellenlang. Jeder meint seine persönliche Meinung abgeben zu können. „Du bist doch eine öffentliche Person.“

Man stelle sich vor ein Facebook-Kontakt schreibt unter ein Bild eines anderen Users „Du bist fett.“ Das ist Cyber-Bullying.

Hat man aber angegeben Blogger / Vlogger zu sein (egal wieviele Follower man hat) und veröffentlicht exakt dasselbe Bild, hat mit mit demselben Kommentar gefälligst zu leben. Schließlich ist man „eine öffentliche Person“.

Wo ist da bitte nochmal ein Unterschied?

Ich habe noch nie unter einem Kinderfoto, öffentlich für alle sichtbar in einem Profil auf Facebook gepostet, gelesen, dass man doch bitte seine Kinder nicht ins Netz stellt, solange sie nicht selbst alt genug sind, um darüber zu entscheiden. Bei Mama-Bloggern ist diese Diskussion gang und gäbe! Erst diese Woche wurde wieder eine Bloggerin mit Kind kritisiert, dass sie Fotos ihrer Tochter zeigt.

Ist das Foto, gepostet von einer Mutter (Nicht-Bloggerin) wirklich weniger „schlimm“ im Vergleich zu demselben Bild gepostet von einer anderen Mutter (Bloggerin)? Ist es wichtig welche Reichweite man hat, sprich, wieviele Menschen das Foto sehen? Nein, überhaupt nicht! Die eine erhält Kommentare „wie süß das Bild wäre“, die andere „was sie für eine Rabenmutter“ ist.

Ich finde das wirklich traurig. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und die Kommunikation in den sozialen Netzwerken läuft regelmäßig aus dem Ruder.

Völlig unabhängig davon, wer in dieser Geschichte recht oder unrecht hat: Ich finde beide hätten hier anders agieren und reagieren können und sollen. Aber warum muss es immer so ausarten? Warum müssen Menschen andere Menschen beleidigen?

Im Übrigen hat der Hotelier das nicht zum ersten Mal getan. Zuvor mussten schon Veganer dran glauben.

Auch stillende Mütter waren mal Ziel seiner verbalen Angriffe. So gesehen erscheint die Geschichte in einem etwas anderen Licht. Und längst haben das auch Marketing-Genies erkannt und ihn öffentlich für „diese Aktion“ gelobt. Ja, der Gegenwert dieser Kampagne ist irre hoch.

Was vom #bloggergate bleibt

Wenn sich aber wieder alle beruhigt haben und die Welt sich wieder weiterdreht, fragt sich da niemand, ob das alles so OK war? Haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt andere Menschen im Netz zu beleidigen und auch beleidigt zu werden? Ich finde diese Entwicklung unschön. Vielleicht glaube ich aber auch einfach zu sehr an das Gute in Menschen – keine Ahnung.

Hier geht es zum Video der Vloggerin.

Sachlich geführt fände ich die Diskussion aber super. Gut für die Leser, die erkennen, dass der eine oder andere Blogger Lobhudeleien auf ein Hotel schreibt, in das er sonst vielleicht niemals gefahren wäre. Auch ich muss mich regelmäßig wundern, dass 5*-Häuser Kooperationen mit Bloggern eingehen, die sonst in ganz anderen Kategorien (so um die 4 Sterne weniger) nächtigen. Das ist einfach unglaubwürdig und hier bin ich für mehr Transparenz. Am Ende käme es allen zugute: den professionellen Bloggern (dabei meine ich die Einstellung, nicht automatisch Vollzeit-Blogger), den Lesern sowieso (mehr Transparenz) und nich zuletzt den Kooperationspartnern.

Wirklich alle Seiten würden davon profitieren. Nach wie vor ist hier viel Aufklärung nötig – auf beiden Seiten.

Bei aller Unterhaltung geht es hier doch um Menschen und deren Gefühle.

Einziger Trost für beide Seiten: Sie haben beide gut verdient und extrem von der Situation profitiert.

Solange sie happy sind – alles fein. Das besagte Hotel würde ich persönlich nicht buchen. Ich bin keine Veganerin, aber diesen Mainstream in Form von „lasst uns eine bestimmte Gruppe rauspicken und diese ohne Ende bashen“ finde ich einfach nur pubertär und auch wieder beleidigend.

Ich kann mich noch genau erinnern wie über einen Jungen in meiner Schule hergezogen wurde, nur weil er schwul war. Viele Jahre später ist es nichts Außergewöhnliches mehr schwul zu sein. Wer sich darüber noch aufregt, lebt doch echt hinterm Mond. Jetzt sind es Veganer, Blogger und stillende Mütter (aus Sicht des besagten Hoteliers).

Diese Aussage ist das, was am Ende bleibt. Der Grund, weshalb ich nicht in diesem Hotel übernachten möchte.

Was die Vloggerin angeht, so wurde ich hier nicht überrascht. Mir war einfach schon immer (bzw. schon länger) klar, dass eben nciht alle Blogger / Vlogger authentisch sind. Ohne sie angreifen zu wollen: Sie ist einfach nicht die Art Vloggerin, deren Videos ich anschauen würde und deren Empfehlungen ich trauen würde. Ich bin schlichtweg nicht ihre Zielgruppe.

Ich verstehe sehr wohl, dass viele Eltern sich hier an den Kopf fassen und ihre Kinder vor solchen „Influencern“ (ich hasse das Wort nach wie vor) schützen wollen. Und sie müssen es sogar! Mediale Aufklärung ist so, so wichtig!

Aber genauso wie ich nicht sagen kann, dass alle Ärzte schlecht sind, wenn ich mal einen Termin bei einem unfähigen Arzt hatte, genauso wenig können Unternehmen / Hotelbetreiber / whoever sagen, dass alle Blogger unehrlich sind. Und auch wenn von einer Blogosphäre die Rede ist, am Ende ist es doch keine schlossene Gruppe. Die einen sind authentisch, die anderen nicht. Die einen kennzeichnen Werbung und Kooperationen im Allgemeinen, die anderen tun es nicht. Alle über einen Kamm zu scheren war noch nie eine gute Idee und hat bisher auch niemanden weitergebracht.

Ich freue mich schon sehr auf das Podium zu Influencer Marketing am kommenden Donnerstag. Hoffentlich geht es da nicht um „die Influencer“ und „die Unternehmen“. Es gibt genug professionelle Influencer und auch viele unprofessionell agierende Unternehmen oder Agenturen. Also bitte, einwenig mehr Professionalität auf beiden Seiten und weniger betteln, schmollen oder beleidigen.

Wer nochmal alles nachlesen / anschauen möchte:

Die Anfrage der Vloggerin.

Die Antwort darauf.

Das Video der Vloggerin. Übrigens schon jetzt über eine Million Klicks…

Dazwischen gab es viele Beleidigungen und Anschuldigungen auf beiden Seiten. Viele 1*-Bewertungen, aber auch viele 5*-Bewertungen. Klicks für die Vloggerin, neue Facebook-Fans fürs Hotel usw. Aktuell läuft eine Abstimmung für den besten T-Shirt Spruch zum Thema…

Noch während ich den Artikel hier verfasst habe, erkennen manche User den Unterschied zwischen „Authentizität einfordern“ (das ursprüngliche Anliegen des Hoteliers) und Diskriminierung ganzer Gruppen (ob Blogger im Rahmen des #bloggergate oder eben Veganer just because…):

Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die gegen die Diskriminierung ganzer Gruppen ist (Veganer). Dabei bin ich nicht mal Teil dieser Gruppe.

Wer hat profitiert – interessante Berechnungen des PR-Werts.

Zum Schluss noch das Statement des Hoteliers.
Beitragsbild: Quelle YouTube

Was ist eure Meinung zu dem #bloggergate?

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Ein Hype mit Zukunft? MTPodium zu Influencer Marketing

Manchmal ist es einfach zu schön und wahr zu sein. Wenn es dann nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat, ist man hinterher natürlich schlauer. Aber so im Prozess blendet man alle Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten aus oder will sie schlicht und ergreifend einfach nicht wahrhaben.

So geschehen bei meinem Blog Relaunch in den vergangenen Tagen. Ich hatte DAS perfekte WordPress Theme, alles schien perfekt. Der erste Upload klappte nicht, hier ein Bug, da ein Fehler… Tagelang habe ich zig Stunden damit verbracht nur noch dies und das auszuprobieren. Hinterher ist man schlauer, aber während man so vor dem Laptop sitzt, sieht man leider den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Dabei will man eigentlich nur fertig werden und wieder regelmäßig bloggen! Ist es denn zu viel verlangt?

Nach Tagen des Ausprobierens, Fluchens und alles-in-die-Ecke-werfens habe ich mich letzten Endes für ein ähnliches, aber eben ein anderes Theme entschieden und alles ging wieder von vorn los. Nein, ich bin gerade nicht wirklich zu beneiden. Aber alles Jammern hilft nichts – ich muss da jetzt einfach durch. Und ich verspreche euch: Ich gebe mir die allergrößte Mühe.

So wie gerade. Ich sitze, mal wieder, so wie an den vielen anderen Tagen in den letzten Wochen, vor dem Laptop. Gerade weil ich schon heute Vormittag stundenlang vor dem PC gesessen bin, könnte ich gerade wirklich eine Pause vertreiben. Mal wieder einen Film bewusst (und nicht nur so nebenbei) ansehen, ein Bad einlassen, Yoga machen – irgendwas. Sofort fallen mir 152 Sachen ein, die ich jetzt lieber machen würde.

Stattdessen verbringe ich, mal wieder, den Abend auf dem Sofa, mit meinem MacBook am Schoß.

Warum ich das schreibe?

Vor dem Hintergrund, dass ich in zwei Wochen Teil einer Podiumsdiskussion zu Influencer Marketing sein werde, ist es ein guter Zeitpunkt festzustellen, wer diese Influencer sind und warum dahinter richtige Arbeit steckt. Ich mag zwar den Begriff Influncer nicht, aber im Grunde betreiben wir Blogger, Kreative, YouTuber, Instagramer oder egal wie man sich nennen mag, alle dasselbe. Wir bringen unsere Gedanken und Gefühle zu Papier, halten sie mit der Kamera fest oder machen eben Insta Stories.

Influencer Marketing oder „Damit kann man Geld verdienen?“

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2018 immer weniger Leute sagen werden, dass es doch so easy ist ein Bild auf Instagram hochzuladen. Warum will dafür jemand Geld verlangen?

Oder noch besser: überhaupt für einen Blogpost bezahlen.

Ach ja, wenn das wirklich so einfach ist, warum nochmal machen es diese Leute nicht?

Gerade an den Tagen bzw. Wochen, wo blogtechnisch alles schiefläuft ist es schon frustrierend. Und dabei jammere ich wirklich auf hohem Niveau. Alles könnte wirklich schlimm sein. Zum Glück ist es „nur“ die Technik. Und irgendwann will man nicht mehr, lädt sich ein neues Theme runter, krempelt die Ärmel hoch und macht einfach weiter.

Vor allem dann, wenn man so, so süße Follower hat. Diese Woche habe ich mega über den Post von nebenan_alles_mädchen gefreut.

Ich bin auf Instagram eher wenig aktiv. Ich sollte mehr posten, mehr Bilder liken, mehr Instagram Stories machen und überhaupt mehr mit der App interagieren. Das alles mache ich nicht und habe eben die Fans, die ich habe und die Likes, die ich habe. Aber vor allem freuen mich solch persönliche Nachrichten, eure Mails und die privaten Nachrichten. Wahnsinn! Vielen, vielen Dank nochmal an jeden für jedes einzelne Herzchen auf Instagram, jedes Like. Es bedeutet mir wirklich viel.

Denn mein Spruch in der Instagram Bio ist wirklich so gemeint:

It´s not whom you reach, it´s whom you touch.

Man kann noch so viele Follower und Fans erreichen, aber wen berührst Du wirklich? Das ist mit Interaktionsraten und Reichweiten eben nicht immer so einfach zu messen.

Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?

Falls ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, müsst ihr am 25. Januar unbedingt in den Zollhof kommen. Dort veranstaltet das MTP Nürnberg ein Symposium mit dem Titel „Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?“ Ich bin bei der anschließenden Podiumsdiskussion dabei und freue mich schon jetzt darauf Teil des Ganzen zu sein und andere Meinung zu dem Thema zu hören.

Hier gibt es mehr Infos zu dem Event: https://www.facebook.com/events/561951910818193/
Wer vorbeikommt, sagt mir gerne „hi“. Ich freue mich 😉

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Here we go again – Der Grund meiner Abwesenheit

Hola amigos! Ja, es gibt mich noch. Und ja, es gibt einen Grund für meine digitale Abwesenheit. Vielleicht auch mehrere. Und heute gibt es endlich ein paar News. Los geht´s!

Berufliche Zukunft

Ein super-schwieriges Thema! Ich werde regelmäßig gefragt was ich für die Zukunft plane, ob ich weiterhin im Messebereich arbeiten werde oder mich doch selbstständig mache mit Blog und BloggerBUREAU. Und ganz ehrlich: Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht selbst daran denke. Ich glaube, dass wir alle – egal, ob wir ein side hustle haben oder einen „richtigen“ Angestelltenjob, heute so viele Möglichkeiten haben wie nie zuvor.

Wir leben einfach in einer Zeit in der man sich selbst und aus eigener Kraft etwas Eigenes aufbauen kann, ohne dabei groß verzichten zu müssen. Wir können nebenher einen Abschluss machen ohne jemals eine Uni von innen gesehen zu haben. Dabei können wir auswählen ob wir an der heimischen Uni studieren oder doch Vorlesungen der Harvard-Professoren besuchen. Alles ist möglich ohne das eigene Wohnzimmer zu verlassen.

Täglich entstehen neue Berufe und die Möglichkeiten werden damit noch größer. Man wird für ein Instagram Foto bezahlt und so manches Haustier hat mehr Follower als reale Menschen.

Es ist eine verrückte Welt voller Möglichkeiten und genau das ist Fluch und Segen zugleich. Ich merke das seit ein paar Wochen ganz extrem. Und der Grund dafür ist ganz einfach: Ich werde mich ab April beruflich verändern. Die Frage ist nur in welche Richtung. Innerhalb des Unternehmens? Innerhalb der Branche? Innerhalb Deutschlands? Ganz ehrlich: Im Moment weiß ich es noch nicht und kann deshalb auch nichts dazu sagen.

Fakt ist, dass wir beide, Matthias und ich, uns so Einiges vorstellen können und aktuell am Ausloten sind. Die ersten Gespräche sind gelaufen und es ist alles ganz schön aufregend, das kann ich euch sagen. Vielleicht kommt am Ende doch alles ganz anders, aber aktuell durchleben wir wirklich eine spannende Zeit.

Bevor es jedoch auf zu neuen Ufern geht (und vielleicht ist es auch nichts Großes, sondern „nur“ eine neue Aufgabe innerhalb des Unternehmens für mich, wer weiß), werden wir den April nutzen und unsere Flitterwochen nachholen. Auch da kann man mit der Planung nicht früh genug anfangen. Wobei ich mich kenne, ich buche wieder last minute und packe zwei Stunden vor Abflug… Haha!

Blog Relaunch

Aber unabhängig davon wohin es für uns beruflich (und vielleicht auch privat) geht, steht im Januar ein großer Blog-Relaunch an. Es wird sich im Grunde alles ändern: das Design, die Ausrichtung, die Inhalte. In Gedanken arbeite ich schon seit Bestehen des Blogs, also seit zwei Jahren, dran. Was die Umsetzung angeht, bin ich schon seit einigen Wochen am experimentieren, führe Gespräche mit Dienstleistern, Kreativen, die mich bei der Arbeit unterstützen werden und und und. Es ist so stressig wie aufregend und ich freue mich schon mega auf den Start im Januar 2018.

Audio

Podcasts und Audio im Allgemeinen sind ja DIE Themen 2017 gewesen. 2018 wird das Ganze aber noch größer, weshalb ich nun, zusammen mit einem Freund, an einer eigenen Audio-Geschichte arbeiten werde. Kennt ihr eigentlich Anchor? Das ist eine App, mit der man quasi einen eigenen Radio-Sender betreiben kann. Falls ihr das noch nicht kennt, solltet ihr das unbedingt ausprobieren. Das wird mein neuer Kanal, den ich ab Januar bespielen werde. Ich bin dort unter dem Namen BloggerBUREAU zu finden.

Was steht diese Woche an?

Diese Woche bin ich wieder jeden Abend unterwegs, freue mich aber auf jedes einzelne Event. Morgen geht es erstmal mit Kollegen zum Essen und zwar in ein Restaurant, das ich noch nicht kenne. Deshalb freue ich mich ganz besonders darauf.

Am Mittwoch treffe ich hoffentlich ein paar Blogger-Kollegen bei einem Event am Abend in der Stadt. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich noch nicht so richtig, was mich dort erwarten wird. Aber ich lasse mich überraschen.

Ende der Woche bin ich dann in einem Supermarkt. Klingt wenig aufregend? Ich bin aber schon super gespannt. Dort treffe ich dann auch auf einen Roboter. Ich sag´s ja, es sind wirklich spannende Zeiten, in denen wir leben…

So, jetzt wisst ihr, warum es in den letzten Wochen so ruhig war. Ab Januar gibt es dafür umso mehr zu lesen, zu sehen und zu hören. Und außerdem sollte man den Advent auch genießen. Was gibt es Schöneres als über den verschneiten Christkindlesmarkt zu schlendern oder bei Kerzenschein in der Badewanne zu entspannen? Das geht doch nur im Dezember und macht da am meisten Spaß.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen ersten Advent!

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BUREAUReview #45 – Regensburg, Tafelzier und kleines Reset

Hola amigos, wie war eure letzte Woche so? Und was habt ihr am vergangenen Wochenende gemacht? Matthias und ich waren in Regensburg, haben einen kurzen Abstecher bei der Nürnberger Patisserie Tafelzier gemacht und ansonsten habe ich letzte Woche (leider) viel Zeit krank im Bett und auf der Couch verbracht.

Regensburg

Am Samstag ging es mit Freunden mal wieder nach Regensburg. Ich war in den vergangenen Monaten super-selten dort, nun aber bereits zum dritten Mal in drei Wochen. Regensburg ist einfach immer wieder schön und ich bin sehr gerne dort. Viele schreiben mir dann auf Instagram, was ich noch unbedingt in Regensburg machen soll. Was die meisten aber nicht wissen: Regensburg war schon immer die Stadt in der ich am meisten einkaufen war, viel Party gemacht und auch eine Ausbildung abgeschlossen habe. Da ich diese verkürzen konnte, war ich leider nur ein Jahr dort. Dafür lag meine Schule mitten in der Altstadt und die ist einfach wunderschön.

Am Wochenende waren wir zu einem Konzert von zwei Cover-Bands da. Und es war wirklich cool. Nicht die Musik, die ich sonst täglich höre, aber genau die richtige Musik, um Party zu machen. Die Stimmung war richtig gut und wir haben einwenig zu viel gefeiert…

Letzten Endes haben wir nur etwas länger als drei Stunden geschlafen, aber das Frühstück im Hotel machte es wieder wett. Ich werde euch noch ausführlich von beiden Hotels, in denen ich zuletzt in Regensburg übernachtet habe, erzählen. Sie sind sehr unterschiedlich, liegen aber beide in der Altstadt und sind sooo schön! Sowohl für Geschäftsreisende als auch für einen Besuch der Stadt habe ich jeweils einen Vorschlag. Ihr dürft gespannt sein.

Tafelzier

Gestern Abend waren wir dann, kaum zurück aus Regensburg, noch schnell beim Tafelzier. Ich habe euch ja schon hier von der Eröffnung berichtet. Dieses Mal ging es um die Vorstellung der neuen Kollektion. Passend zur Jahrezeit mit vielen Nüssen, Schokolade und einem eigens kreierten Lebkuchen. Super-lecker!

Kleines Reset

Abgesehen von den tollen Dingen, die letzte Woche passiert sind, unserem Ausflug nach Regensburg und ein paar anderen Highlights, war die Woche eher weniger gut. Ich habe schon seit Monaten mit meiner Allergie/Erkältung zu kämpfen und fühle mich einfach nicht zu 100% gesund. Es ist echt zum Verzweifeln!

Letzte Woche gab es mal wieder einen Tiefpunkt nach dem anderen und ich habe es kaum geschafft fünf Stunden am Tag ins Büro zu gehen. Nach der Arbeit lag ich dann richtig flach und wurde abends noch geschimpft, warum ich nicht zu Hause geblieben bin. An sich eine gute Idee. Allerdings habe ich seit Wochen keine Besserung gesehen und war immer mal wieder krank zu Hause. Was würde es also bringen?

Mir geht´s tatsächlich mal besser mal schlechter. Irgendwann wird man dann so lethargisch, dass man auf gar nichts mehr Lust hat. Kennt ihr das? Man will auch überhaupt keine Pläne schmieden und sich auch um nichts kümmern müssen. Sogar Netflix bleibt dann aus, weil ich mich vor lauter Kopfschmerzen kaum konzentrieren kann.

Am Samstag ging es mir dann endlich einwenig besser. Dafür habe ich aber auch täglich was gemacht: Badewanne, Inhalationen – das volle Programm eben. Zusätzlich trinke ich seit einigen Tagen täglich frisch gepresste Obst und Gemüsesäfte. Und die wirken wirklich Wunder! Ich fühle mich langsam fitter und die Lebensenergie meldet sich langsam auch wieder zurück.

Vielleicht auch deshalb habe ich mir für den Rest des Jahres einen Plan gemacht, was ich noch alles erledigen möchte. Jetzt ist ja fast schon wieder Endspurt angesagt. Dabei ist es gar nicht mal so einfach die richtige Balance zwischen „das will ich dieses Jahr noch machen“ und „ich will mir mehr Ruhe gönnen“ zu finden. Bei mir funktioniert sowas auch nur dank meiner Listen. Ich brauche immer einen Plan mit einer Übersicht was noch alles zu tun ist, sonst klappt leider gar nichts. Aber der Plan steht und wir haben ja auch noch ein paar Wochen bis Weihnachten. Und darauf freue ich mich dieses Jahr ganz besonders…

Habt eine schöne Woche und genießt den Herbst

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BUREAUReview #44 – Blogger-Events und ganz viel Kaffee

Ein Hoch auf kurze Arbeitswochen wie die letzte Woche! Aber eigentlich fühlte sich die Woche gar nicht mal so kurz an. Während im Büro gejammert wurde, dass das Wochenende viel zu kurz war (OK…), war es für mich eine Woche wie jede andere. Im Grunde ist es nämlich absolut egal, ob ich im Büro bin oder an eigenen Projekten arbeite (und ich habe viel gearbeitet!).

Matthias und ich haben den perfekten Ort zum Arbeiten entdeckt. Dachten wir Anfang der Woche jedenfalls… Dann stellte sich heraus: Die Zeiten haben sich geändert. Als ich noch studiert habe, war die Bibliothek ein Ort, an dem geflüstert wurde. Oder man verzichtete gänzlich darauf sich zu unterhalten. Heute ist es ganz schön laut… Meistens jedenfalls. Irgendwie ist die Stadtbibliothek in Nürnberg zu einem Ort für tobende Kinder und nervige Menschen, die alle fünf Minuten gerne etwas hätten (wahlweise das Ladegerät, einen Stuhl oder ähnliches). Es gibt wirklich Menschen, die wie selbstverständlich davon ausgehen man würde ihr Smartphone an den eigenen Laptop zum Aufladen anschließen. Das ist so das Gegenteil der Datenschutz-Neureutiker, aber nicht weniger nervig.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es gibt in Nürnberg kein Café in dem man in Ruhe arbeiten kann. Eine leuchtende Ausnahme hat leider schwierige Öffnungszeiten und ausgerechnet am Montag, meinem bürofreien Tag, geschlossen. Gerade sitze ich in einem wirklich schönen Café mit ganz tollem Kaffee, aber eben ohne WLAN. In einer Stadt mit einer halben Million Einwohner. Im Jahr 2017. Yay!

Barista Workshop

Am Samstag ging es für mich und drei weitere Bloggerinnen zu einem Barista-Workshop in der Rösttrommel. Ich muss euch noch ausführlicher darüber berichten. Aber nur soviel: Ich habe wahnsinnig viel über Kaffee gelernt und es war ein rundum gemütlicher Nachmittag.

Bloggertreffen in Regensburg

Die liebe Denise hat am Sonntag ein Bloggertreffen in Regensburg organisiert. Ich nenne das jetzt einfach mal Bloggertreffen, auch wenn sich viele bestimmt beschweren würden. Ich erinnere mich noch an ein Bloggerfrühstück, das ich in Nürnberg organisiert habe und damit wohl eine kleine Diskussion losgetreten habe. Am Ende des Frühstücks kam eine Bloggerin zu mir, die meinte, dass wohl nicht alle Anwesenden einen Blog hätten. Ah ja…

In Regensburg waren auch viele Nicht-Blogger dabei (Wortneuschöpfung) und das war mir im Grunde egal bzw. gerade das fand ich eigentlich ganz schön. Einige bloggen regelmäßig, andere sind gerade in der Findungsphase – so unterschiedlich wie die Blogger selbst sind auch deren Blogs.

Was sonst noch los war…

Ansonsten haben wir diese Woche an unserer Zukunft gearbeitet. Klingt dramatisch, nicht wahr? Ich sag mal so: Es ist aufregend. In letzter Zeit drehen sich fast alle Gedanken ausschließlich darum. „Wenn wir erstmal in xx sind…“ oder „In xx hatte es heute nur 5 Grad.“ Ich kann im Moment immer noch nicht mehr erzählen, aber hoffentlich bald… Mal sehen, ob wir im November mit unserem Vorhaben einwenig weiterkommen.

Habt eine schöne Woche und genießt den Herbst!

Alles Liebe,

Anna Benz Logo BUREAUStyle

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Von Frau zu Frau – Was hat mein Äußeres mit meinem Können zu tun?

Aktuell gibt es ja eine riesige Debatte zur Diskriminierung von Frauen durch Männer. Und sie ist gut, man muss darüber sprechen – so viel steht fest. Was mir jedoch in diesen Debatten immer wieder fehlt ist eine differenzierte Betrachtung der Dinge und zwar geschlechtsunabhängig. Niemand spricht über das Verhalten von Frauen gegenüber anderen Frauen. Das findet im Grunde nicht statt. (Korrigiert mich wenn ich falsch liege.)

Ich bin es nicht gewohnt bei jedem Menschen, den ich treffe, sofort in Schubladen zu denken: Aha, ein Mann oder aha, eine Frau. Ja, ich bin nicht blind und registriere wer wer ist. Aber mein Verhalten bleibt MEIN Verhalten. Dieses Verhalten hat nichts mit dem Gegenüber zu tun. (Hat es natürlich evolutionsbedingt doch, aber das ist lediglich der unterbewusste Part, der da abläuft. Aber klar, ich bin kein Rotober, habe Psychologie studiert und bin mir dessen bewusst, dass mein Verhalten eben nicht nur durch mich selbst aktiv gesteuert wird. Das hätten wir also geklärt).

Mir ist es aber unerklärlich, warum Frauen immer nur zu anderen Frauen so dämlich sind. Eine Frau ist auf einen Mann sauer? Dann wird sie anderen Frauen gegenüber aggresiv. Eine Frau ist mit ihrem Leben unzufrieden? Dann startet sie ein Läster-Forum gegen eine andere Frau.

Nie im Leben würde doch eine Frau, die etwas auf sich hält und sich sowohl um ihr Inneres als auch um ihr Äußeres kümmert, ihre Zeit damit verschwenden andere Frauen klein zu machen. Leider kam es bisher noch nicht bei jeder Frau an.

Diese vielen Bücher, Blogs, Magazine (ich könne jetzt unendlich so weitermachen…) – wir leben doch in einer aufgeklärten Zeit, oder nicht? Warum also dieses Verhalten wie in der Steinzeit (ja, ich weiß, der Ur-Mensch in uns…)?

Die Situation, die ich – mal wieder – erlebt habe ist so neu wie sie alt ist. Ich erlebe das immer und immer und immer und immer wieder aufs Neue. J-e-d-e-s Mal, immer wieder dieselben Menschen – und zwar Frauen.

Die Situation

Das Ereignis ist wirklich kurz und schnell erzählt.

Person A erzählt über einen Verhandlungserfolg. Details sind an dieser Stelle sowohl banal als auch absolut uninteressant. Für Person A ist es das Ergebnis eines Gesprächs und in ihren Augen kaum der Rede wert. Aber es muss eben berichtet werden, also berichtet sie.

Person B erwidert darauf mit einer sagen wir mal Anerkennung der Leistung und fragt hinterher:
Was hattest du wohl bei dem Termin an?

So weit so banal. Und so alltäglich.

Es ist so alltäglich, dass man sie am liebsten schütteln möchte und ihr zurufen möchte, dass sie doch bitte aufwacht, dass wir im Jahr 2017 sind. Dass Frauen wählen dürfen, studieren dürfen, sich weiterbilden dürfen und ihre eigene Meinung haben. Dass Frauen erfolgreich sind, Unternehmen gründen, als Speaker zu Konferenzen eingeladen werden und überhaupt auch nur Menschen sind. Dass sie doch ihre kleingeistige Haltung bitteschön für sich behalten will, weil sie niemand hören geschweige denn weitertragen möchte. Niemand, wirklich niemand so denkt.

Stattdessen sagt man nichts. Weil man ja nicht die Ruhe im Team stören möchte. Weil es sowieso egal ist und der Graben, den man hiermit aufdeckt, viel tiefer ist. Es ist nicht diese Aussage an sich. Es ist vielmehr die Haltung, die Einstellung der Person.

Dieser Satz sagt so viel wie: Deine Leistung (dein Wissen, deine Fähigkeit zu verhandeln) kann es ja nicht gewesen sein. Es muss also ein kurzer Rock gewesen sein, ein tiefer Ausschnitt – irgendwas dergleichen.

Ich bin keine Jeans-Trägerin, das bin ich nie gewesen. OK, außer nur kurz, aber da war es meine Mutter, die im Kommunismus rebellieren wollte und mich mit einer Jeans statt einer Schuluniform in die Schule schickte. Mir war es damals nicht bewusst. Ich glaubte ihrer Geschichte in Richtung „Blasenentzündung vorbeugen, Gesundheit etc.“ Dabei lebten wir auf der Krim. Subtropisches Klima und so… Ich kann mich nicht erinnern dort jemals gefroren zu haben.

Und anscheinend habe ich es von meiner Mutter geerbt. Dieses hinterfragen, dieses nachforschen und dieses „die Dinge nicht als gegeben hinnehmen“. Wenn jemand sagt, dass etwas nicht geht, dann frage ich „warum nicht“? Matthias bringe ich damit regelmäßig zur Verzweiflung, wenn ich ihm Ideen präsentiere, die rein mechanisch/physisch nicht funktionieren (ich allerdings von Technik so viel Ahnung habe wie von Pflanzen – nämlich gar keine). Als Ingenieur erklärt er mir das in irgendwelchen Gesetzen, die 100 Jahre alt sind bei denen ich mich wieder frage, ob nicht schon einer auf die Idee kam sie zu widerlegen.

Kurzum: Ja, ich will´s wissen. Ja, ich bin nervig. Ich habe es mir mal erlaubt einen Ingenieur nach der Funktionsweise eines Produktes zu fragen. Damals war ich im Vertrieb und habe dieses eine Produkt vertrieben, hatte aber davon überhaupt keine Ahnung. Am Telefon wimmelte er mich ab. Allerdings kam er am nächsten Tag ins Büro und meinte, dass er nur deshalb so blöd drauf war, weil ihn noch nie jemand danach gefragt hat und es bisher keinen Vertriebler interessiert hat, was er da verkauft. Er war so perplex, dass überhaupt ein „BWLer“ das wissen wollte, dass er mich im ersten Moment einfach abwimmelte. Bei ihm kam meine Fragerunde gut an und er war bereit Rede und Antwort zu stehen.

Ich akzeptiere auch, dass ich anderen Menschen damit auf die Nerven gehe. Ich akzeptiere auch ein „nein“ – die größte Nervensäge auf Erden bin ich schließlich auch nicht. Aber etwas als gegeben hinnehmen, wenn es einfach zum Schreien ist? Sorry, das kann ich wirklich nicht. Bzw. ja, ich kann es schon machen. Aber es nicht zur Kenntnis nehmen und diese Person von da an nicht mit anderen Augen sehen? Das wäre zu viel verlangt.

Aber wie damit umgehen? Sein lassen? Lächeln? Ihr sagen, was man von ihrer Einstellung hält (Spoiler Alarm: nichts)? Sie zur Rede stellen? In die USA auswandern und sie auf 100 Millionen Schadenersatz verklagen?

Ich würde mich wirklich freuen, wenn wir keine amerikanischen Zustände bekämen. Nicht jetzt und nicht in zehn Jahren. Ich habe mit Kollegen aus den USA gearbeitet, die sich gewundert haben, dass bei uns 4-Augen Gespräche mit männlichen Vorgesetzten in einem geschlossenen Raum stattfinden und sich niemand darüber aufregt. Dass Frauen in einen Aufzug treten, in dem sich bereits ein Mann befindet und dieser nicht fluchtartig den Aufzug verlässt.

In den USA hätten die Männer viel zu viel Angst grundlos verklagt zu werden, nachdem sie mit Frauen allein in einem Raum waren. Es gibt wohl viele (auch erfundene) Geschichten und die Gefahr sei den Männern einfach zu groß, weshalb sie sie von vornherein vermieden haben.

Wäre es nicht unglaublich traurig wenn es auch bei uns soweit käme? Immer der Hintergedanke beim Mann, die Frau könnte ihn beschuldigen und die Angst bei der Frau, der Mann könnte sie belästigen oder psychisch angreifen? Unendlich traurig wäre das.

Andererseits haben wir Frauen aber kein Problem damit uns gegenseitig fertigzumachen. Aber sowas von gar kein Problem. Vor einigen Jahren kommentierte eine Kollegin mein Büro-Outfit mit den Worten „Naja, ich kleide mich nicht so wie du. Schließlich bin ich hier um zu Arbeiten und nicht um jemanden kennenzulernen.“ Dabei hatten sowohl sie als auch ich zu dem Zeitpunkt einen festen Freund. Warum also diese Bemerkung?

Langer Rede kurzer Sinn

Mädels, denen es genauso geht wie mir, deren Outfits ständig kommentiert werden (selbst wenn ich in einer langen Strickjacke in die Arbeit komme!), zieht euch weiterhin so an wie ihr wollt. Ihr müsst niemandem etwas beweisen und ihr könnt mit der Situation so umgehen wie ihr wollt: entweder ihr steht einfach drüber (soweit die Ratschläge in meinem Umfeld) oder ihr wehrt euch. Ihr wisst was ihr könnt. Und das, was ihr nicht könnt, müsst ihr bestimmt nicht mit tiefen Ausschnitten ausgleichen.

Ich habe anfangs überlegt, ob ich darüber schreiben soll. Und nein, es ist natürlcih nicht dieser eine Satz, der mich in meinem Glauben erschüttert hat. Das wäre auch wirklich schlimm und mit meiner Psyche wäre wirklich was nicht in Ordnung… Es ist aber so, dass es einfach diese Fülle ist. Dieses Selbstverständnis mit dem uns solche Sätze über die Lippen gehen. Dieses „steh doch drüber“, das wie selbstverständlich kommt.

Es geht aber vor allem darum, dass in der aktuellen Debatte Frauen wie selbstverständlich nur von Männern unter Druck gesetzt werden dies oder jenes zu tun, sie nur von Männern bescheuerte Kommentare zu hören bekommen oder psychisch fertiggemacht werden.

Ich kann mich übrigens an einen Beitrag bei „Mona Lisa“ erinnern, in dem es genau andersherum war: Männer erzählten anonym, wie sie von Frauen geschlagen wurden (den eigenen Frauen wohlgemerkt), beschimpft und psychisch unter Druck gesetzt wurden. Der Beitrag blieb mir vielleicht auch deshalb so in Erinnerung, weil er der einzige Beitrag unter vielen anderslautenden Beiträgen war. Anscheinend haben diese Männer keine Lobby und niemanden, der für sie einen Hashtag gestartet hat.

Vielleicht mache ich aus all den Aussagen im Büro eine Kolumne und veröffentliche sie in einigen Jahren anonym? Das wäre ein Spaß! Wie Frauen mit Frauen umgehen von anonym. Haha!

Aber am Ende bleiben die Fakten: Meine Outfits wurden von Vorgesetzten noch nie kritisiert oder als unpassend betitelt. Ich halte mich an die im Büro gängigen Normen wie Rocklänge eine handbreit überm Knie, blabla. Und vielleicht sollte ich mich einfach nur im Stillen freuen? Jedes Mal, wenn mich jemand fragt, ob ich heute einen wichtigen Termin habe (oder warum ich sonst so herausgeputzt bin), frage ich mich im Gegenzug was ich denn sonst hätte anziehen sollen. Morgen dann vielleicht in einer Pferdedecke in die Arbeit kommen? Oder doch in der Jogginghose? Achso, Moment mal, ich besitze ja keine (kein Scherz, ich bin stolze Nicht-Besitzerin einer Jogginghose).

Nein, ich habe keinen anderen Termin heute. Ich bin heute morgen aufgestanden und mir war nach einem schwarzen Büro-Rock mit Hemd und nicht der Jeans, die ich zum Hausputz anhabe. Finde dich doch bitte damit ab, dass ich so „rumlaufe“ wie ich das tue. Das hat nichts mit meinen Studiengängen, der Ausbildung, meinen Sprachkenntnissen oder meinem Wissensdrang nach Weiterbildung zu tun. Ich kann mich auch dann mit Menschen unterhalten, wenn ich einen Kartoffelsack anhabe. Es ändert nichts am Inhalt.

Was sich jedoch ändert, ist die Einstellung. In meinen Augen ist es auch der Respekt gegenüber meinem Gesprächspartner, dass ich eben nicht mit dreckigen Schuhen und einer zerrissenen Jeans vor ihm sitze. Kleidung ist aber auch immer ein Ausdruck unserer inneren Welt. Mir ist nach hohen Schuhen? Da tut es mir aber wirklich leid, dass es deine Gefühle verletzt und ich nicht den ganzen Tag in Winterstiefeln durchs Büro laufen will. Nicht. Nein, es tut mir nicht leid. An meinem Stil und meiner Klamottenauswahl wird sich nichts ändern.

Es wird höchste Zeit, dass Frauen gerade andere Frauen nicht auf ihre Kleidung reduzieren. Eine gut gekleidete Frau kann schlau oder dumm sein – ihre Kleidung sagt erstmal gar nichts aus. Genauso verhält es sich aber auch andersherum. Einbißchen mehr Bewusstsein für die wirklich wichtigen Dinge im Leben würde uns allen nicht schaden. Menschen auf ihre Kleidung zu reduzieren gehört mit Sicherheit nicht dazu.

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BUREAUReview #40 – que será, será

Kennt ihr das aus, dass ihr Tausend Gedanken im Kopf habt und keinen davon wirklich greifen könnt? Und am Ende denkt man sich einfach nur, egal, es wird so wie es wird. Allerdings dauert es meist einige Zeit, bis man sich mit dem Gedanken anfreuden kann.

Einfach mal loslassen

Ich bin sonst nicht der Mensch, der sein ganzes Inneres nach außen kehrt und alles teilt. Nirgends. Auch nicht hier auf dem Blog. Das hat auch gar nichts damit zu tun, dass ich Bedenken habe. Warum sollte ich? Es ist schließlich mein Blog und ich kann hier im Grunde schreiben was ich will. Nein, Bedenken habe ich nicht. Ich bin einfach grundsätzlich nicht so unterwegs.

Aber das muss ich nun mit euch teilen: Es wird sich irgendwas ändern. Was – das weiß ich noch nicht. Aber ich weiß schon heute, dass wir in den kommenden Wochen ein paar Entscheidungen treffen werden, die unser Leben ändern werden. Entweder minimal (also Richtung Jobwechsel, Umzug etc.) oder eben eher kollosal (ein Umzung weiter weg. Sehr viel weiter weg, um genauer zu sein).

Und ich kann euch sagen, das war keine Entscheidung von ein paar Tagen oder Wochen. Vielmehr rumort das Ganze schon seit einigen Monaten, genauer genommen seit Jahresbeginn in uns. Und zwar in uns beiden. Also es ist auf jeden Fall kein Schnellschuss oder eine spontane Entscheidung. Vielmehr prüfen wir gerade konkret einige Optionen. Natürlich erzähle ich euch bald mehr davon. Im Moment bringt es einfach nichts über ungelegte Eier zu reden. Aber wir sprechen schon viel darüber. Eigentlich fast nur noch. Wie gesagt, mehr sobald irgendwas spruchreif ist.

BloggerLunch

Am vergangenen Samstag traf ich mich wieder mit ein paar Bloggern zum BloggerLunch. Bisher waren wir ja sonst immer frühstücken. Nun haben wir mal einen Lunch probiert und es war richtig cool, wie ich finde. Wir waren eine relativ überschaubare Gruppe, da einige krankheitsbedingt absagen mussten.

Aber auch in der kleinen Runde hatten wir viel Spaß und vielleicht blieb gerade aufgrund der Gruppengröße viel Zeit die anderen kennenzulernen und sich wirklich mit jedem zu unterhalten.

Nicht zu vergessen das super-leckere Essen. Die Empanadas waren mal wieder sehr gut. Außerdem gab es für uns noch Salate, Pisco Sour zum Probieren und Kaffee. Ich berichte auf jeden Fall noch ausführlicher über unseren BloggerLunch, damit ihr auch wisst, wie ihr das nächste Mal dabei sein könnt (falls ihr auch einen Blog betreibt).

Tag der offenen Tür

Wir sind am vergangenen Wochenende, aufgrund des BloggerLunch eben, in Nürnberg geblieben. Dass ausgerechnet an dem Wochenende, wo wir mal zu Hause bleiben, auch noch Tag der offenen Tür der Stadt Nürnberg ist, wussten wir nicht. Aber umso besser war es, dass wir das endlich mal nutzen konnten.

Nach einem Kuchen in Gostenhof sind wir erstmal viel im Stadtteil rumgelaufen. Ich bin sonst nicht der größte GoHo-Fan, aber ab und zu bin ich schon gerne da. Später sind wir in den Biergarten und haben das Wetter nochmal genossen. Wobei Biergarten in Nürnberg nicht zu verwechseln mit dem Biergarten in München ist. Nein, man darf sein Essen nicht mitbringen und es gibt auch keinen extra Ausschank. Aber man kann draußen sitzen – das gilt in Franken schon als „Biergarten“. Jedenfalls gab es wieder leckeres, aber auch deftiges Essen, sodass ich mal wieder daran erinnert wurde mich endlich wieder im Fitnessstudio blicken zu lassen…

Später sind wir noch ins Planetarium, das ich wirklich jedem empfehlen kann. Die Vorführung war an dem Tag gratis, kostet sonst aber auch nicht die Welt. Wir gehen auf jeden Fall nochmal hin – das ist klar.

Was diese Woche ansteht

Morgen bin ich evlt. bei einem Event. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich hingehe. Sollte das Wetter weiterhin so traumhaft sein (wir haben aktuell über 25 Grad!), werde ich wohl den Nachmittag nutzen und die Sonne genießen. Andererseits will ich schon auch zum Event. Ah, immer diese Entscheidungen…

Am Samstag bzw. schon am Freitag geht es für mich nach München zu einem Blogger-Workshop. Ich freue mich schon sehr auf die Organisatorin, die ich dieses Jahr auf dem ROCK THE BLOG-Event im Rahmen der CeBIT kennenlernen durfte. Endlich haben wir uns mal im wahren Leben getroffen und nun treffen wir uns nach einem halben Jahr wieder in München. Als Blogger kommt man schon einwenig rum und im Grunde trifft man ganz oft auf die gleichen Gesichter. Ich freue mich schon!

Am Sonntag steht dann aber auch schon wieder das nächste Event an und zwar die Messe HAARE. Im Rahmen der Messe gibt es zum ersten Mal ein kleines Bloggerevent, das ich mitorganisiert habe. Dort geht es dann um die neuesten Hair- & MakeUp-Trends. Ich freue mich schon drauf!

Nach der Woche bin ich dann wahrscheinlich mega geschafft, aber was solls? Oh, und habe ich schon erzählt, dass ich ebenfalls am Sonntag eine Wanderung machen will? Das Ganze hängt natürlich stark vom Wetter ab, aber es wäre schon cool, wenn es klappen würde.

Ich hoffe ihr seid gut in die neue Woche gestartet und habt noch eine schöne Woche!

Liebe Grüße

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BUREAUReview #40 – Bloggertalk

OMG! Schon wieder eine Woche rum und irgendwie habe ich es nicht geschafft euch mitzunehmen. Heute ist schon wieder Dienstag und gefühlt ist schon wieder die halbe Woche vorbei. Trotzdem gibt es heute ein neues BUREAUReview bevor ich mich mit meinen Social Media folks auf einen Cocktail treffe.

Wie läuft´s mit der Selbstständigkeit

Diese Frage wird mir oft gestellt, weshalb ich gerade an einem Blogpost dazu schreibe. Es ist nicht ganz so einfach alles unter einen Hut zu bekommen. „Nur“ angestellt sein oder „nur“ selbstständig ist mit Sicherheit einfacher. Allerdings spielt das Thema Sicherheit gerade bei den Selbstständigen eine große Rolle. Woher soll auch das Geld gleich zu Beginn einer Selbstständigkeit kommen? Meiner Meinung nach wird einfach viel zu wenig über die ganzen gescheiterten StartUps gesprochen. Sie gehen einfach still und leise unter. Die Einzelunternehmen melden ihr Gewerbe einfach ab. Aus. Vorbei.

Umso wichtiger ist es darüber zu sprechen wieviele Menschen eigentlich nebener aufstocken müssen und Unterstützung bekommen. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Und nur weil z. B. ein Fotograf wunderschöne Bilder machen kann, heißt es nicht, dass er davon auch gut leben kann. Im Grunde heißt es einfach nur, dass er gute Bilder macht. Mehr nicht.

Ich habe mich eben für diesen zweigleisigen Weg entschieden. Andere machen das wieder anders – ein Patentrezept scheint es da nicht zu geben. Auf jeden Fall dürft ihr euch über einen neuen Blogpost zu dem Thema freuen.

Einmal Messe…

…immer Messe. Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Ich war auf einer Messe eingeladen. Es gab ein tolles Bloggertreffen mit vielen lieben Menschen, die ich bis dato größtenteils nicht kannte. In ihrer „Bloggerbranche“ sind sie alle bekannt und gut vernetzt. Ich war da eher ein Exot.

Die Messe hieß Insight-X und wurde zum dritten Mal veranstaltet; das Bloggertreffen zum zweiten Mal. Ich habe viele Dinge erfahren und Produkte entdeckt, die ich früher nicht kannte. Auf jeden Fall werde ich mich in den Herbst- und Wintermonaten wieder mehr kreativ beschäftigen. Soweit der Vorsatz…

Auf jeden Fall berichte ich auch ausführlich über die Insights-X. Habt ein klein wenig Geduld.

Haartrends

Kommende Woche gibt es nämlich schon wieder ein Bloggertreffen, das ich mitorganisiere. Ich freue mich schon sehr darauf! Vor ein paar Wochen bin ich wieder zu La Biostetique Produkten zurückgekehrt und bin happy wie nie zuvor (bzw. so happy wie früher als ich die Produkte benutzt habe und in einem Stuttgarter La Biostetique Salon Kundin war).

Im Moment kann ich noch nicht so viele Details zu dem Treffen verraten. Aber bald, wirklich ganz bald gibt es mehr Infos. Falls ihr dabei sein wollt, schaut schnell auf dem Instagram Account vom BloggerBUREAU vorbei. Dort gibt es mehr Infos und dort kann man auch sein Interesse bekunden.

Blogger Lunch

Dieses Wochenende ist es soweit! Nicht nur bin ich wieder in der La Empanaderia in Erlangen zu Gast, sondern darf auch noch ein paar Blogger aus Nürnberg und Umgebung mitnehmen. Ich freue mich schon sehr auf das Essen, die neuen und die bekannten Gesichter. Das wird wieder toll!

Jedes Mal wenn ich mich mit anderen Bloggern austausche gibt es viel zu erzählen. Und ich bin auch froh, dass wir uns konstuktiv austauschen (können). Denn ich habe das leider auch schon anders erlebt. Da wurde über genau die Blogger, die fünf Minuten später auftauchten, in aller Ausführlichkeit gelästert. Kaum waren sie da, hieß es „Liebes“ und „Hübsche“… Mir kam dann regelmäßig der Magensaft hoch. Sorry Leute, aber so viel Blabla wie in manchen Bloggerrunden habe ich davor und danach nie erlebt.

Eine Zeit lang wollte ich mich tatsächlich von allem und jedem distanzieren. Ich dachte schon, dass ich zu alt für „diesen Mist“ wäre… Dann kam ich jedoch zu dem Ergebnis, dass mit Sicherheit nicht alle so wären und ich nur lang genug suchen müsste. Außerdem gibt es in jeder Branche solche und solche Menschen – warum sich über die negativen Menschen ohne eigenes Privatleben ärgern? Manche Dinge werden aber auch zu sehr zerredet und sind in Wirklichkeit gar nicht mal soooo spannend.

Ich persönlich mag Blogger, die wirklich etwas erleben, die über den Tellerrand hinausschauen, die Outfits ablichten, die sie genauso in ihrem richtigen Leben tragen (und nicht nur fürs Bild anziehen bzw. das neueste MakeUp ausprobieren), die einen eigenen Stil haben (über den man zwar streiten mag, aber wenigstens ist es der eigene), die Hobbys abseits vom Bloggen haben und nicht vergessen zu leben.

Es gibt nichts langweiligeres als Menschen, die nur den Trends hinterher jagen. Die das Bloggen als ihren ganzen Lebensinhalt sehen. Über kurz oder lang führt es nämlich nur dazu, dass sie über ihr Bloggerleben bloggen, dabei aber nichts wirklich Spannendes erleben.

Wie gesagt, alles schon erlebt. Umso glücklicher bin ich, dass bei den BloggerBUREAU Treffen – ob Event, Frühstück oder Lunch – so liebe Menschen dabei sind. Und ich freue mich auf zig weitere Events, die ich in Zukunft (so ab April 2018) in einer etwas anderen Form organisieren werde. Oh mein Gott, langsam wird es wirklich ernst… Mehr kann ich euch im Moment leider nicht erzählen, zumindest nicht hier. Aber natürlich immer gerne privat bzw. beim nächsten Blogger Lunch 😉

Habt noch eine schöne Restwoche

Alles Liebe

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BUREAUReview #39 – Aktuelle und anstehende Projekte

Gefühlt ist der letzte Blogbeitrag Monate her. Das ist er natürlich nicht wirklich, aber so fühlt es sich tatsächlich an. Ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten super-wenig gebloggt und das lag einzig und allein an meiner Gesundheit. Aber nun stehen einige Projekte an und ich freue mich sehr darüber euch heute mehr darüber erzählen zu können.

Einige haben ja schon vermutet, dass es an den Hochzeitsvorbereitungen lag und ich deshalb zu nichts mehr gekommen bin. Aber in Wahrheit empfand ich die Vorbereitungen zu unserer Hochzeit gar nicht so schlimm – ganz im Gegenteil. Wir haben uns alles relativ gut eingeteilt und uns immer wieder wöchentliche Ziele gesetzt. Dann hieß es nur Mails schreiben, telefonieren und recherchieren. Mit einem guten Plan ist alles halbwegs einfach. Nein, die Vorbereitungen zur Hochzeit waren es wirklich nicht.

Stattdessen hat es mich vollends erwischt: seit Ende Mai habe ich nur beim Anblick von Blumen, Gräsern und Bäumen eine Allergie bekommen. Bei unserem Ausflug in die Berge wurden wir dann vom Regen überrascht, was zu einer bösen Erkältung führte und uns zwang unsere Reisepläne über Bord zu werfen…

Langer Rede kurzer Sinn: Mir war so gar nicht nach Bloggen.

Ich habe zwar viel geschrieben, letzten Endes aber wenig veröffentlicht. Und so habe ich jetzt Tonnen an Material und Dinge, die ich unbedingt hier teilen wollte, auf meiner Festplatte schlummern. Aber das bekomme ich schon noch hin – ich hab da so einen Plan…

Aktuelle Projekte

In den letzten Tagen habe ich den Blog technisch auf Vordermann gebracht und einwenig strukturiert. Da ich in den kommenden Wochen auch einen Shop einrichten werde, musste erstmal im Hintergrund die Struktur überarbeitet werden. Gleichzeitig habe ich endlich das perfekte Design für meine BloggerBUREAU Webseite gefunden und installiert. Es hat mir viele stressige Stunden und schlaflose Nächte gekostet, aber am Ende habe ich es geschafft! Wundert euch nicht, dass die Webseite noch voller Dummy-Texte ist. Das ändert sich ganz, ganz bald – versprochen.

Mein erster Workshop

Ich habe euch ja schon vor ein paar Wochen von einem „anstehenden Projekt“ erzählt, auf das ich mich ganz besonders freue. Heute kann ich es euch endlich verraten bzw. habe ich es in meinen Instagram Stories auch schon kurz erwähnt: Ich werde meinen ersten Workshop zum Thema Influencer Marketing halten.

Ursprünglich geplant war ein Vortrag von 30 Minuten. Das klingt an sich nach gar nicht so langem Zeitraum, aber in 30 Minuten kann man (wenn man will) schon Einiges an Wissen vermitteln. Ich kenne 20 Minuten Vorträge, die mit Informationen nur so vollgespickt waren, dass man kaum mit dem Dokumentieren hinterher kam. Aber es gibt auch Vorträge, die über eine Stunde dauern und man sich hinterher fragt, was denn letzten Endes die Aussage war.

So oder so – 30 Minuten können verdammt lang sein. Aber das war nur die ursprüngliche Idee.

Aus dieser Idee wurde ein 90 Minuten Workshop. Ja, richtig gelesen. 90 Minuten Zeit. Ich kann euch kaum sagen, wie sehr ich mich darauf freue! Natürlich bin ich auch schon wahnsinnig aufgeregt. Aber positiv aufgeregt, nicht nach dem Motto „Oh mein Gott, worauf habe ich mich da eingelassen?“ Vielleicht kommt das noch – wer weiß?

Der Workshop findet Ende Oktober in Regensburg statt. Unter anderem auch mit Unternehmen wie mymuesli und amazon. OK, vielleicht bin ich jetzt, wo ich das so schwarz auf weiß vor mir habe, doch einwenig aufgeregter. Und immer wieder frage ich mich wo die Zeit hin ist? Denn so ein Workshop muss natürlich konzipiert und mein Input dazu zu Papier bzw. auf Folien gebracht werden… Aber hey, es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass ich ganz spontan etwas mache, das ich schon seit Ewigkeiten vor mir herschiebe. Im Grunde ist das wirklich die Story meines Lebens: Ideen vor mir herschieben und dann spontan den Entschluss treffen es einfach zu tun.

Wie gesagt, ich versuche noch dieses Wochenende alle Infos auf die BloggerBUREAU Webseite hochzuladen. Dort seht ihr auch wie ihr euch zum Workshop und dem ganzen Thementag anmelden könnt. Und natürlich gibt es einen Code – was wäre ich für eine Bloggerin, die sich nicht um einen Code für euch bemühen würde?!

Was sonst noch kommt…

Der Workshop findet in ein paar Wochen statt, aber schon kommende Woche gibt es eine Überraschung. Wie diese aussieht, das kann ich euch noch nicht verraten. Aber schaut in den kommenden Tagen unbedingt in euren Mail-Account, denn kommende Woche wird es etwas Neues geben, das ich über den Newsletter verkünden werde. Was das ist, kann ich noch nicht verraten. Ich mag einfach nicht über ungelegte Eier reden bzw. schreiben. Aber ich kann euch sagen, dass es schon ein kleiner Traum von mir war genau so etwas auf die Beine zu stellen. Mit den heutigen Tools und Technologien ist einfach alles möglich. Wobei das natürlich davon abhängt, ob das Glas halb leer oder halb voll ist – also einzig und allein von der inneren Einstellung.

Ich sehe grundsätzlich überall nur Möglichkeiten und frage mich deshalb ständig – warum eigentlich nicht? So war es auch dieses Mal und ich freue mich schon so wahnsinnig darauf euch die News in meinem Newsletter mitteilen zu können.

Das entspannteste Wochenende ever

Und so haben wir uns an diesem Wochenende, das zugegeben extrem lang ist, da wir beide erst am Mittwoch wieder arbeiten müssen, so gar nichts vorgenommen. Der Plan eine Wellness-Tag in unserer Lieblingstherme einzulegen, haben wir wieder verworfen bzw. verschoben. Es ist echt ungewohnt so lange Zeit zu Hause zu verbringen und in Ruhe bloggen zu können. Wobei „zu Hause“ bei uns nicht gleich „in unserer Wohnung“ heißt. Zu Hause bedeutet, dass wir in Nürnbergs Cafés abhängen, in der Fränkischen Schweiz wandern gehen und dies und das machen. Aber das bedeutet vor allem, dass wir nichts geplant haben und einfach spontan entscheiden werden, was wir wann machen.

Ich hoffe ihr habt ebenso ein super-entspanntes Wochenende – wo auch immer ihr seid 🙂

Liebe Grüße und bis ganz bald

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Bild credit: creative market

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