BloggerBUREAU Nürnberg – Das Blogger-Event für Blogger & Brands

BloggerBUREAU Nürnberg

In wenigen Tagen ist es soweit: das 3. BloggerBUREAU Nürnberg findet statt. Am 29. April treffen sich Blogger und Agentur-Vertreter in DESIGN OFFICES Nürnberg, einer der schönsten Event-Locations der Stadt.

Das Catering ist bestellt, die Visitenkarten liegen bereit, alle Speaker freuen sich auf ihr Publikum – es kann also los gehen!

Bevor wir jedoch das 3. Blogger-Event in Nürnberg durchführen, zeige ich euch nochmal die Eindrücke der ersten beiden Veranstaltungen. Dabei haben sich viele Blogger kennengelernt und vernetzt, es sind Freundschaften entstanden und man hilft sich gegenseitig. Das freut mich ganz besonders!

Was das ist das BloggerBUREAU?

Im Mai 2016 bin ich ganz klein, mit 25 Bloggern, gestartet. Es gab eine schnell aufgesetzte Webseite („dank“ meines Webseiten-Providers habe ich aktuell gar keine Webseite, aber das ist eine andere Geschichte…), eine Facebook-Page – das war´s!

„Damals“ gab es in Nürnberg schon einige Blogger. Aber leider hatten wir keine Heimat.
Und wenn es etwas nicht gibt? Dann einfach selbst erschaffen! 😉

Und so trafen wir uns, nach dem ersten Blogger-Frühstück im September 2015, im Mai zum Event. Seitdem haben wir uns schon unzählige Male mehr getroffen, haben das 2. BloggerBUREAU realisiert, zahlreichen Blogger-Frühstückssessions in Nürnberg, einen Blogger-Lunch in Erlangen und ein Abendessen ebenfalls in Erlangen. Wir waren zusammen Eis essen und natürlich war das Wochenende im Hotel Bachmair Weissach ein absolutes Highlight!

Jetzt also das 3. BloggerBUREAU mit so vielen Vorträgen und Workshops – oh mein Gott, ich würde mir selbst so gern jeden der Vorträge anhören! Das geht allerdings immer nur bedingt, denn es gibt natürlich hier und da Fragen und Einiges zu organisieren. Außerdem bin ich natürlich mit den Gedanken ganz woanders und hoffe, dass alles super wird und alle ganz happy nach Hause gehen.

Das Programm veröffentliche ich hier und auf allen Social Media Kanälen morgen, am 20. April. Ihr habt immer noch die Gelegenheit euch ein Ticket zu sichern. Schaut dazu unbedingt in die Stories von @_jefame und @femmeblonde. Sie haben einen Code, mit dem ihr 25% sparen könnt!

1. BloggerBUREAU Nürnberg im Mai 2016

BloggerBUREAU Nürnberg

2. BloggerBUREAU Nürnberg im Oktober 2016

Das sind die Eindrücke vom 2. BloggerBUREAU, festgehalten von Lea Schindler für BloggerBUREAU.

Freut ihr euch auch schon so auf das 3. Event?
Ich kann es kaum mehr erwarten!

Wir sehen uns am Sonntag, 29. April in DESIGN OFFICES!

Alles Liebe,

Unterschrift Anna BUREAUStyle

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Terminverschiebung 3. BloggerBUREAU

Vielleicht habt ihr das schon auf Facebook, Instagram oder auf XING gelesen: Wir mussten das 3. BloggerBUREAU Nürnberg leider verschieben. Die Terminverschiebung wurde nötig, weil wir leider zwei wichtige Vorträge nicht anbieten können.

Selbstverständlich sind alle Vorträge wichtig. Für den einen der eine, für den anderen der andere. Jeder interessiert sich für ein anderes Thema. Aber es gibt eben Themen, die eher im Fokus stehen und so haben wir dazu einfach zu viele Anfragen erhalten, als dass wir den Vortrag hätten mit einem ruhigen Gewissen streichen können.

Oh Mann, so wollte ich eigentlich die Ebbe hier auf dem Blog nicht beenden. Aber irgendwann muss man der Wahrheit auch ins Gesicht sehen. Aufgrund der Oster-Ferien in Bayern hätten wir innerhalb von vier Tagen auch keinen adäquaten Ersatz gefunden.

Eine Alternative wäre gewesen ziemlich bald nach dem 3. BloggerBUREAU das nächste Event zu veranstalten und dort dann die vorab ausgefallenen Vorträge anbieten zu können. Aber irgendwie fühlte sich diese Idee von Anfang an als eine Art Kompromiss an. Und ich bin echt kein Freund von Kompromissen, nee, so gar nicht.

Es tut mir echt wahnsinnig leid, dass viele, die ihre Karten schon gekauft haben, den Tag nun anderweitig verplanen müssen. Selbstverständlich behalten die Karten ihre Gültigkeit bzw. können auch, wenn man merkt, dass der Ersatztermin nicht passt, zurückgegeben werden.

Wir haben aber auch eine Alternative für Samstag, den 7. April: In Nürnberg findet an diesem Wochenende der Stijl-Markt statt, zu dem alle, die eine gültige Karte für das 3. BloggerBUREAU haben, eingeladen sind. Natürlich ist es nicht dasselbe und wir haben diese Kooperation bereits vor einigen Wochen vereinbart (nur bisher noch nicht kommuniziert), aber ich hoffe ihr freut euch darüber.

Ach ja, Terminverschiebungen sind immer doof. Ich habe auch schon einige Terminverschiebungen im Messebereich mitbekommen (übrigens war gestern mein letzter Arbeitstag bei der Messe, aber dazu mehr im nächsten Beitrag). Und so eine Messe lässt sich noch schwerer verschieben als ein Event unserer Größe. Beides ist blöd, klar. Aber die Entscheidung macht man sich auch nicht einfach und verschiebt nicht munter hin und her.

Natürlich überlegt man sich das auch vorher und die Gefahr ist groß, dass diejenigen, die schon zugesagt haben – ob Blogger oder Speaker – an dem Ersatztermin keine Zeit haben. Vielleicht müssen wir dann ganz von vorne anfangen – wer weiß? Aber selbst dann stehe ich hinter der Entscheidung und mache keine halb-gare Geschichte.

Den neuen Termin kommunizieren wir kommende Woche, gleich nach den Oster-Feiertagen, spätestens am Mittwoch (4.04.).

Ich hoffe, dass ihr die Entscheidung nachvollziehen könnt. Fragen – jederzeit gern!

Liebe Grüße
Eure

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Reich mir mal bitte die Gießkanne – #bloggergate

Ah, was war das für ein spannendes Wochenende! Zumindest für all diejenigen, die #bloggergate verfolgt haben.

Für all diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, hier eine Zusammenfassung.

Eine Vloggerin (hauptsächlich auf YouTube unterwegs) hat eine Anfrage an ein Hotel geschrieben. Soweit so gut. Für alle Nicht-Blogger/Vlogger/Influencer ein kleiner Hinweis: Es ist mehr oder weniger gängig Kooperationen mit Hotels auszuhandeln.

Kleiner Exkurs: So laufen Kooperationen mit Hotels ab. Normalerweise…

Dies läuft normalerweise folgendermaßen ab:

Blogger / Vlogger / Instagrammer / Whatever schreibt ein Hotel an. Im Idealfall erklärt der Blogger (ich bleibe jetzt mal bei diesem einen Begriff, die anderen sind aber genauso angesprochen) wie er sich die Kooperation vorstellt und welchen Vorteil es dem jeweiligen Hotel bringt, wenn er/sie das Hotel auf seinem Blog vorstellt, im Video erwähnt etc. Man kooperiert miteinander. Es ist auch nicht mit einer E-Mail getan, denn Details werden entweder in mehreren Mails geklärt oder (noch besser) telefonisch besprochen.

Warum bekommt man hierfüg Geld?

Ganz einfach: Weil man eine Leistung erbringt. Man erstellt einen Blogpost, ein Video, macht Fotos, Insta Stories… Die Liste ist lang. Kurzum: Man tut auch etwas für sein Geld. Nach wie vor ist Influencer Marketing für viele ein Mysterium und ein Blogpost wird daran kaum etwas ändern, deshalb mehr dazu an anderer Stelle.

Zurück zum Fall #bloggergate. Wie gesagt, im Idealfall läuft eine Kooperation so ab.

In diesem Fall lief es leider einwenig anders ab. Die besagte Vloggerin schrieb eine Anfrage ohne Anrede. Soweit so schlecht. Dann ging es weiter im Text: unpersönlich, kein Bezug auf den Aufenthalt, keine Idee was genau sie sich vorgestellt hat… Die Forderung hat sie jedoch ganz klar formuliert: 5 Nächte. Den Freund nimmt sie mit – logisch. +ironyoff+

Und hier kommt die Gießkanne ins Spiel.

Warum? Warum nur gibt es im Jahr 2018 noch immer solche Gießkannen-Anfragen? Einmal vorformuliert oder am besten noch das vorgefertigte Formular aus einer der zig Tausend Facebook-Gruppen verwendet und ab geht die Massenmail. Was möchte ich mit dem Blogpost / dem Video aussagen? Welchen Leistung erbringe ich als Vloggerin? Passt meine Zielgruppe zur Zielgruppe des Hotels? All die Fragen (und noch viele mehr) stellt man sich normalerweise als professioneller und vor allem authentisch agierender Blogger / Vlogger im Vorfeld einer Kooperation.

Die Vloggerin ist 22. Im ersten Moment dachte ich mir: Ja komm, sie ist halt auch jung.

Andererseits wäre sie, hätte sie z. B. eine Ausbildung gemacht und die Schule mit 15 beendet, schon seit sieben Jahren im Beruf. Würde man dann immer noch beide Augen zudrücken und bei einer solchen Anfrage in einem beruflichen Umfeld denken, dass sie das Ganze ja „erst seit sieben Jahren“ macht? Wohl eher kaum.

Ich habe es zumindest noch nie erlebt, dass Praktikanten oder Auszubildende (und die sind meist noch viel jünger) sich entsprechend angestellt hätten. Und ich stehe seit 2016 im Berufsleben…

Was die Vloggerin hätte anders machen können (müssen), dazu komme ich später zurück.

Das besagte Hotel im #bloggergate

Schauen wir uns mal die Reaktion des Hotels an. Diese könnte mittlerweile ebenfalls Bände füllen! Denn das Hotel bzw. dessen Betreiber hat mehr oder weniger pfiffig reagiert. In der Zwischenzeit hat er kostenlose PR ohne Ende. Ich warte nur noch auf die Berechnungen der Marketing-Experten welchen monetären Wert die ganze Aktion für ihn hatte.

Denn nachdem er die Anfrage öffentlich gemacht hat, ging die ganze Geschichte erst viral. Zwar hat er die Kontaktdaten geschwärzt, aber beim ersten Lesen dachte ich mir, dass es nicht sein ernst sein konnte. Das war es aber.

Da hat jemand die geschäftliche Kommunikation veröffentlicht. Briefgeheimnis? Vollkommen überbewertet! In meinen Augen ist das ein absolutes no-go. Wenn ich E-Mails verschicke, dann erwarte ich, dass die Kommunikation nur zwischen mir und dem Empfänger stattfindet. In vielen E-Mails ist ein entsprechender Hinweis enthalten. Vielleicht ist das in Irland anders – ich weiß es nicht.

Es dauerte nicht lange, bis bekannt wurde um welche Vloggerin es sich handelt und dann ging der Zirkus erst richtig los. Die Vloggerin erhielt viel Unterstützung seitens ihrer Kolleginnen. Sie bat wohl auch um Unterstützung und andere Vlogger-Freunde hinterließen 1*-Bewertungen. Soweit so ehrlich und authentisch. Nicht!!! Diese „Bewerter“ haben das Hotel wohl noch nie von innen gesehen und können de facto auch gar nichts darüber sagen.

BloggerBUREAU und die einzige 1*-Bewertung

Erinnerte mich gleich an meine einzige 1*-Bewertung auf der Facebook-Seite von BloggerBUREAU: Ich habe eine Buch-Bloggerin für ein Fashion-Blogger Event abgelehnt, woraufhin sie mir eine 1*-Bewertung hinterließ. Dass sie das Event nie besucht hat – geschenkt. Ja, so ist es oft bei den Bewertungen…

Der Hotelier erhielt ebenfalls viel Rückendeckung seitens derjenigen, die „diese Influencer“ zum Teufel wünschen.

Interessant fand ich seine Begründung. Schließlich hätte er Personal, das er bezahlen müsse.

Dazu muss man einfach sagen, dass das Argument nur teilweise richtig ist. Natürlich muss das Hotelpersonal bezahlt werden. Aber macht das Hotel keine Werbung? Oder muss diese Marketing Agentur auch nicht bezahlt werden?

Dem gegenüber steht in diesem Fall das Argument, dass der Hotelbetreiber selbst ein Marketing-Genie ist, der a) schon viel Werbung auf Facebook macht und b) selbst einen eigenen Blog betreibt. Auch hier hat die Vloggerin einfach schlecht recherchiert. Denn hier stellt sich die Frage, wo sie einen Mehrwert für das Hotel gesehen hat? Wie hätte sie diesem zu mehr Sichtbarkeit verhelfen können, wenn sie auf dem Gebiet sowieso schon extrem erfolgreich sind? Bei ihrem „Angebot“ hätte sie spätestens hier eine Schippe drauflegen müssen bzw. merken müssen, dass das vielleicht nicht das richtige Hotel für solche eine Anfrage (und die war leider grottig) ist.

Was mich an dieser Geschichte nervt und teilweise auch traurig macht, ist die Art wie hier Menschen miteinander kommunizieren. Persönliche Mails werden veröffentlicht (Hotelier), Menschen erstellen ein Video, wenn sie mit einer Reaktion unzufrieden sind (Vloggerin), Außenstehende, die beide Parteien nicht kennen, erlauben sich Urteile über die Personen (das halbe Internet) usw.

Ja, es ist ein Business. Man braucht hier ein dickes Fell, weil nicht immer alles glatt läuft. Man muss täglich Niederlagen, Kommentare im persönlichen Umfeld, Kommentare von anonymen Konten einstecken… Die Liste ist ellenlang. Jeder meint seine persönliche Meinung abgeben zu können. „Du bist doch eine öffentliche Person.“

Man stelle sich vor ein Facebook-Kontakt schreibt unter ein Bild eines anderen Users „Du bist fett.“ Das ist Cyber-Bullying.

Hat man aber angegeben Blogger / Vlogger zu sein (egal wieviele Follower man hat) und veröffentlicht exakt dasselbe Bild, hat mit mit demselben Kommentar gefälligst zu leben. Schließlich ist man „eine öffentliche Person“.

Wo ist da bitte nochmal ein Unterschied?

Ich habe noch nie unter einem Kinderfoto, öffentlich für alle sichtbar in einem Profil auf Facebook gepostet, gelesen, dass man doch bitte seine Kinder nicht ins Netz stellt, solange sie nicht selbst alt genug sind, um darüber zu entscheiden. Bei Mama-Bloggern ist diese Diskussion gang und gäbe! Erst diese Woche wurde wieder eine Bloggerin mit Kind kritisiert, dass sie Fotos ihrer Tochter zeigt.

Ist das Foto, gepostet von einer Mutter (Nicht-Bloggerin) wirklich weniger „schlimm“ im Vergleich zu demselben Bild gepostet von einer anderen Mutter (Bloggerin)? Ist es wichtig welche Reichweite man hat, sprich, wieviele Menschen das Foto sehen? Nein, überhaupt nicht! Die eine erhält Kommentare „wie süß das Bild wäre“, die andere „was sie für eine Rabenmutter“ ist.

Ich finde das wirklich traurig. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und die Kommunikation in den sozialen Netzwerken läuft regelmäßig aus dem Ruder.

Völlig unabhängig davon, wer in dieser Geschichte recht oder unrecht hat: Ich finde beide hätten hier anders agieren und reagieren können und sollen. Aber warum muss es immer so ausarten? Warum müssen Menschen andere Menschen beleidigen?

Im Übrigen hat der Hotelier das nicht zum ersten Mal getan. Zuvor mussten schon Veganer dran glauben.

Auch stillende Mütter waren mal Ziel seiner verbalen Angriffe. So gesehen erscheint die Geschichte in einem etwas anderen Licht. Und längst haben das auch Marketing-Genies erkannt und ihn öffentlich für „diese Aktion“ gelobt. Ja, der Gegenwert dieser Kampagne ist irre hoch.

Was vom #bloggergate bleibt

Wenn sich aber wieder alle beruhigt haben und die Welt sich wieder weiterdreht, fragt sich da niemand, ob das alles so OK war? Haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt andere Menschen im Netz zu beleidigen und auch beleidigt zu werden? Ich finde diese Entwicklung unschön. Vielleicht glaube ich aber auch einfach zu sehr an das Gute in Menschen – keine Ahnung.

Hier geht es zum Video der Vloggerin.

Sachlich geführt fände ich die Diskussion aber super. Gut für die Leser, die erkennen, dass der eine oder andere Blogger Lobhudeleien auf ein Hotel schreibt, in das er sonst vielleicht niemals gefahren wäre. Auch ich muss mich regelmäßig wundern, dass 5*-Häuser Kooperationen mit Bloggern eingehen, die sonst in ganz anderen Kategorien (so um die 4 Sterne weniger) nächtigen. Das ist einfach unglaubwürdig und hier bin ich für mehr Transparenz. Am Ende käme es allen zugute: den professionellen Bloggern (dabei meine ich die Einstellung, nicht automatisch Vollzeit-Blogger), den Lesern sowieso (mehr Transparenz) und nich zuletzt den Kooperationspartnern.

Wirklich alle Seiten würden davon profitieren. Nach wie vor ist hier viel Aufklärung nötig – auf beiden Seiten.

Bei aller Unterhaltung geht es hier doch um Menschen und deren Gefühle.

Einziger Trost für beide Seiten: Sie haben beide gut verdient und extrem von der Situation profitiert.

Solange sie happy sind – alles fein. Das besagte Hotel würde ich persönlich nicht buchen. Ich bin keine Veganerin, aber diesen Mainstream in Form von „lasst uns eine bestimmte Gruppe rauspicken und diese ohne Ende bashen“ finde ich einfach nur pubertär und auch wieder beleidigend.

Ich kann mich noch genau erinnern wie über einen Jungen in meiner Schule hergezogen wurde, nur weil er schwul war. Viele Jahre später ist es nichts Außergewöhnliches mehr schwul zu sein. Wer sich darüber noch aufregt, lebt doch echt hinterm Mond. Jetzt sind es Veganer, Blogger und stillende Mütter (aus Sicht des besagten Hoteliers).

Diese Aussage ist das, was am Ende bleibt. Der Grund, weshalb ich nicht in diesem Hotel übernachten möchte.

Was die Vloggerin angeht, so wurde ich hier nicht überrascht. Mir war einfach schon immer (bzw. schon länger) klar, dass eben nciht alle Blogger / Vlogger authentisch sind. Ohne sie angreifen zu wollen: Sie ist einfach nicht die Art Vloggerin, deren Videos ich anschauen würde und deren Empfehlungen ich trauen würde. Ich bin schlichtweg nicht ihre Zielgruppe.

Ich verstehe sehr wohl, dass viele Eltern sich hier an den Kopf fassen und ihre Kinder vor solchen „Influencern“ (ich hasse das Wort nach wie vor) schützen wollen. Und sie müssen es sogar! Mediale Aufklärung ist so, so wichtig!

Aber genauso wie ich nicht sagen kann, dass alle Ärzte schlecht sind, wenn ich mal einen Termin bei einem unfähigen Arzt hatte, genauso wenig können Unternehmen / Hotelbetreiber / whoever sagen, dass alle Blogger unehrlich sind. Und auch wenn von einer Blogosphäre die Rede ist, am Ende ist es doch keine schlossene Gruppe. Die einen sind authentisch, die anderen nicht. Die einen kennzeichnen Werbung und Kooperationen im Allgemeinen, die anderen tun es nicht. Alle über einen Kamm zu scheren war noch nie eine gute Idee und hat bisher auch niemanden weitergebracht.

Ich freue mich schon sehr auf das Podium zu Influencer Marketing am kommenden Donnerstag. Hoffentlich geht es da nicht um „die Influencer“ und „die Unternehmen“. Es gibt genug professionelle Influencer und auch viele unprofessionell agierende Unternehmen oder Agenturen. Also bitte, einwenig mehr Professionalität auf beiden Seiten und weniger betteln, schmollen oder beleidigen.

Wer nochmal alles nachlesen / anschauen möchte:

Die Anfrage der Vloggerin.

Die Antwort darauf.

Das Video der Vloggerin. Übrigens schon jetzt über eine Million Klicks…

Dazwischen gab es viele Beleidigungen und Anschuldigungen auf beiden Seiten. Viele 1*-Bewertungen, aber auch viele 5*-Bewertungen. Klicks für die Vloggerin, neue Facebook-Fans fürs Hotel usw. Aktuell läuft eine Abstimmung für den besten T-Shirt Spruch zum Thema…

Noch während ich den Artikel hier verfasst habe, erkennen manche User den Unterschied zwischen „Authentizität einfordern“ (das ursprüngliche Anliegen des Hoteliers) und Diskriminierung ganzer Gruppen (ob Blogger im Rahmen des #bloggergate oder eben Veganer just because…):

Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die gegen die Diskriminierung ganzer Gruppen ist (Veganer). Dabei bin ich nicht mal Teil dieser Gruppe.

Wer hat profitiert – interessante Berechnungen des PR-Werts.

Zum Schluss noch das Statement des Hoteliers.
Beitragsbild: Quelle YouTube

Was ist eure Meinung zu dem #bloggergate?

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Ein Hype mit Zukunft? MTPodium zu Influencer Marketing

Manchmal ist es einfach zu schön und wahr zu sein. Wenn es dann nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat, ist man hinterher natürlich schlauer. Aber so im Prozess blendet man alle Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten aus oder will sie schlicht und ergreifend einfach nicht wahrhaben.

So geschehen bei meinem Blog Relaunch in den vergangenen Tagen. Ich hatte DAS perfekte WordPress Theme, alles schien perfekt. Der erste Upload klappte nicht, hier ein Bug, da ein Fehler… Tagelang habe ich zig Stunden damit verbracht nur noch dies und das auszuprobieren. Hinterher ist man schlauer, aber während man so vor dem Laptop sitzt, sieht man leider den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Dabei will man eigentlich nur fertig werden und wieder regelmäßig bloggen! Ist es denn zu viel verlangt?

Nach Tagen des Ausprobierens, Fluchens und alles-in-die-Ecke-werfens habe ich mich letzten Endes für ein ähnliches, aber eben ein anderes Theme entschieden und alles ging wieder von vorn los. Nein, ich bin gerade nicht wirklich zu beneiden. Aber alles Jammern hilft nichts – ich muss da jetzt einfach durch. Und ich verspreche euch: Ich gebe mir die allergrößte Mühe.

So wie gerade. Ich sitze, mal wieder, so wie an den vielen anderen Tagen in den letzten Wochen, vor dem Laptop. Gerade weil ich schon heute Vormittag stundenlang vor dem PC gesessen bin, könnte ich gerade wirklich eine Pause vertreiben. Mal wieder einen Film bewusst (und nicht nur so nebenbei) ansehen, ein Bad einlassen, Yoga machen – irgendwas. Sofort fallen mir 152 Sachen ein, die ich jetzt lieber machen würde.

Stattdessen verbringe ich, mal wieder, den Abend auf dem Sofa, mit meinem MacBook am Schoß.

Warum ich das schreibe?

Vor dem Hintergrund, dass ich in zwei Wochen Teil einer Podiumsdiskussion zu Influencer Marketing sein werde, ist es ein guter Zeitpunkt festzustellen, wer diese Influencer sind und warum dahinter richtige Arbeit steckt. Ich mag zwar den Begriff Influncer nicht, aber im Grunde betreiben wir Blogger, Kreative, YouTuber, Instagramer oder egal wie man sich nennen mag, alle dasselbe. Wir bringen unsere Gedanken und Gefühle zu Papier, halten sie mit der Kamera fest oder machen eben Insta Stories.

Influencer Marketing oder „Damit kann man Geld verdienen?“

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2018 immer weniger Leute sagen werden, dass es doch so easy ist ein Bild auf Instagram hochzuladen. Warum will dafür jemand Geld verlangen?

Oder noch besser: überhaupt für einen Blogpost bezahlen.

Ach ja, wenn das wirklich so einfach ist, warum nochmal machen es diese Leute nicht?

Gerade an den Tagen bzw. Wochen, wo blogtechnisch alles schiefläuft ist es schon frustrierend. Und dabei jammere ich wirklich auf hohem Niveau. Alles könnte wirklich schlimm sein. Zum Glück ist es „nur“ die Technik. Und irgendwann will man nicht mehr, lädt sich ein neues Theme runter, krempelt die Ärmel hoch und macht einfach weiter.

Vor allem dann, wenn man so, so süße Follower hat. Diese Woche habe ich mega über den Post von nebenan_alles_mädchen gefreut.

Ich bin auf Instagram eher wenig aktiv. Ich sollte mehr posten, mehr Bilder liken, mehr Instagram Stories machen und überhaupt mehr mit der App interagieren. Das alles mache ich nicht und habe eben die Fans, die ich habe und die Likes, die ich habe. Aber vor allem freuen mich solch persönliche Nachrichten, eure Mails und die privaten Nachrichten. Wahnsinn! Vielen, vielen Dank nochmal an jeden für jedes einzelne Herzchen auf Instagram, jedes Like. Es bedeutet mir wirklich viel.

Denn mein Spruch in der Instagram Bio ist wirklich so gemeint:

It´s not whom you reach, it´s whom you touch.

Man kann noch so viele Follower und Fans erreichen, aber wen berührst Du wirklich? Das ist mit Interaktionsraten und Reichweiten eben nicht immer so einfach zu messen.

Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?

Falls ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, müsst ihr am 25. Januar unbedingt in den Zollhof kommen. Dort veranstaltet das MTP Nürnberg ein Symposium mit dem Titel „Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?“ Ich bin bei der anschließenden Podiumsdiskussion dabei und freue mich schon jetzt darauf Teil des Ganzen zu sein und andere Meinung zu dem Thema zu hören.

Hier gibt es mehr Infos zu dem Event: https://www.facebook.com/events/561951910818193/
Wer vorbeikommt, sagt mir gerne „hi“. Ich freue mich 😉

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BUREAUReview #32 – Hochzeitsvorbereitung, Bloggerfrühstück und wenig Schlaf

Die letzten beiden Wochen kann man wirklich so zusammenfassen: Es drehte sich alles um die Hochzeit, ich habe viel zu wenig Schlaf bekommen und mich mal wieder mit den Blogger-Mädels aus Nürnberg bzw. Umgebung getroffen.

Hochzeitsvorbereitung

So eine Hochzeit zu planen ist an sich schon relativ stressig. Plant man diese nicht an seinem Wohnort, wird es nochmal kniffliger. Mal eben vorbeifahren und irgendwas ausmessen ist leider nicht. Und egal wie oft die Trauzeugen oder andere Helfer fragen – man weiß auf kaum etwas eine Antwort und muss alles selbst erstmal erfragen.

Ja, eine Hochzeitsplanerin wäre gut gewesen. Aber am Ende muss auch diese gebrieft werden. Und zwischendurch ergeben sich nunmal Änderungen, weshalb ich nach wie vor der Meinung bin, dass man seine eigene Hochzeit doch selbst planen sollte. Aber das hat eben den Nachteil, dass man niemals, nie, nie, nie entspannen kann. Selbst wenn man gerade nichts vorbereitet, hat man die Hochzeit ständig im Hinterkopf. Das ist ähnlich wie mit einem großen Projekt, an dem man arbeitet – man bekommt es selten aus dem Kopf.

Insomnia

Richtig blöd war es die letzten Wochen auch, dass ich kaum Schlaf bekommen habe. Dabei habe ich mir nicht den Kopf über die Hochzeit zerbrochen und war auch regelmäßig vollkommen ausgepowert. Woher dann die Schlaflosigkeit?

Als ich so um 3 Uhr morgens auf dem Sofa lag und mir Insta Stories angesehen habe, habe ich festgestellt, dass ich nicht die Einzige war. Irgendwas muss in den vergangenen Wochen anders gewesen sein, weshalb so viele Leute von plötzlich auftretender Schlaflosigkeit geplagt waren.

Mittlerweile habe ich aber das ein oder andere ausprobiert und für mich die richtigen Methoden genug Schlaf zu bekommen gefunden. Ich werde sie euch in einem extra Blogpost zusammentragen; nachzulesen morgen hier.

Bloggerfrühstück

Das letzte Bloggerfrühstück im Café Kaulbach liegt leider zu lange zurück. Mehr oder weniger spontan und relativ kurzfristig haben sich deshalb ein paar Bloggermädels (und der Freund einer Bloggerin) heute morgen im Das Paul in Nürnberg versammelt. Und es war wieder so schön! Ich treffe mich einfach gerne mit den Bloggermädels, weil man sich so gut austauschen und gegenseitig unterstützen kann. Jedes Mal erfährt man etwas Neues und ich bin anschließend extrem motiviert meine (Blog-)Pläne umzusetzen.

BUREAUStyle Blogger Frühstück

Auf dem letzten Bild haben wir es noch geschafft die „letzten“ Bloggermädels im Foto festzuhalten. Leider haben wir kein Foto am Anfang gemacht, als wir noch zu zehnt waren… Aber es gibt immer etwas zu verbessern, nicht wahr?

Von links nach rechts: Jessica alias @_jefame, ich (haha!), Stefanie alias @lusiluup, Alexia alias @alexiasi_ und Nadine alias @femmeblonde. Alle Fotos in diesem Blogpost stammen von Velia. Nochmal vielen Dank an dieser Stelle dafür, liebe Velia! :*

Schaut auf meinem Instagram Account BUREAUStyle (klick!) vorbei – dort habe ich alle Mädels verlinkt.

Und wenn ihr beim nächsten Frühstück dabei sein wollt, dann folgt BloggerBUREAU auf Instagram und setzt fleißig den Hashtag #BloggerBUREAU, damit ich euch verlinken kann. Bitte habt Verständnis, dass lediglich aktive Blogger eingeladen werden können. Und nein, ein „Unternehmensblog“, also eine Webseite mit einem eingebauten Blog, reicht leider nicht aus.

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Alles Liebe,

Anna Benz Logo BUREAUStyle

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13 Fragen – Mein Interview mit Mashup Communications

13 Fragen an BUREAUStyle - Interview

Vor ein paar Wochen habe ich eine Interview-Anfrage bekommen: Mashup Communications haben mir 13 Fragen gestellt, die ich alle gern beantwortet habe.

Welches Beauty-Produkt ich mir gerne kaufen würde, welche Art von (Blogger-)Events ich bevorzuge und meine liebsten Anekdoten aus dem Bloggeralltag könnt ihr HIER nachlesen. Viel Spaß und lasst mich gerne wissen wir ihr das Interview findet 😉 Ich freue mich wie immer über jedes Feedback.

Und an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Mashup Communications für das coole Interview! Hat Spaß gemacht 😉

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Instagram Bots sinnvoll oder doch bescheuert?

Instagram ist DIE App der Stunde. Zumindest für Blogger, Online Entrepreneure, Start-Ups und viele andere. Schnell mal ein paar Tausend Follower kaufen ist dank der vielen Analyse-Tools eher out.

Zwar macht das noch der ein oder andere (ich kenne sogar Igers Manager, die das tun…. einfach nur bescheuert!), aber langsam wird das immer unattraktiver.

Aber wie kommt man dann ganz schnell an ganz viele Follower?

Neben der Möglichkeit Follower zu kaufen können sog. Bots eingesetzt werden. Damit arbeiten mittlerweile einige Anbieter. Einer davon ist Instagress. Mit der Anwendung können Bilder automatisiert geliked werden, Kommentare versendet und das Following aktualisiert werden. Besser gesagt man KONNTE es machen, bis Instagress vor ein paar Tagen geschlossen wurde. So geschehen bei Instagress.

Quelle: Screenshot, Instagress

Nur wenige Tage zuvor habe ich Instagress mit einem Account (natürlich nicht mit meinem richtigen Account) ausprobiert. Bitte versteht das Ganze als eine ganz, ganz große Warnung. Denn ich kann vorwegnehmen, dass es sich nicht gelohnt hat. Und es ist sogar noch viel schlimmer als das…

Aber der Reihe nach.

Der Auftrag an Instagress lautete „Accounts aus dem Bereich Travel zu folgen und Kommentare zu hinterlassen“. Was genau kommentiert werden sollte, konnte ausgewählt werden. Schon als ich die Auswahl sah, musste ich laut lachen, weil natürlich solche Standards wie „Awesome“ und „Great pic! Keep doing this great job“ dabei waren.

Auch ich habe in der Vergangenheit unzählige solcher Kommentare erhalten. Meistens habe ich diese sogar noch geliked bzw. geantwortet. Ohje… Naiv? Vielleicht. Aber mein grundsätzlicher Glaube an die Community ist noch immer vorhanden. Ich möchte auch nicht jemanden ignorieren, nur weil ich denke, dass der Kommentar fake ist. Da ich versuche auf alle Kommentare zu antworten, sind bestimmt das ein oder andere Mal auch Fake-Kommentare dabei, auf die ich dann antworte und deren Accounts ich damit zum Wachsen verhelfe. Aber das muss man wohl in Kauf nehmen. Oder eben gar nicht mehr auf Kommentare antworten – was für mich keine Lösung wäre.

Wie bizzar das Ganze war, stellte ich vor allem dann fest, als mir Menschen, die anscheinend genauso ticken wie ich, auf meine Kommentare (oder besser gesagt nicht mir, sondern dem Bot) geantwortet haben. Sie haben sich bedankt und im Gegenzug auch meine Bilder geliked und kommentiert. Das ist der Moment in dem sich jeder normale Mensch anfängt schlecht zu fühlen. Da setzt man einen Bot ein und irgendwo auf dieser Welt freut sich ein Instagram Nutzer über einen (Fake-)Kommentar… Mit Sicherheit nicht diejenigen, die selbst kurzerhand 20k Follower gekauft haben, aber es trifft dann eben genau die ehrlichen Instagram Nutzer.

Aber allein die Vorstellung, dass sich jemand über die Aufmerksamkeit, die seinem Account geschenkt wurde, freut, war irgendwie… menschlich und hatte nichts mit einem Roboter zu tun.

In den drei Tagen, in denen man den Service kostenlos testen konnte, habe ich Unmengen an Followern „dazugewonnen“. Aber noch krasser war die Zahl der Accounts, denen ich selbst gefolgt bin. Also auch hier wieder, natürlich nicht ich, sondern ein Bot von Instagress.

Wenn der Instagram Score in den Keller saust…

Lt. dem bekanntesten Analyse-Tool für Instagram hatte mein Account vor diesem Test einen Wert von 5. Das ist nichts im Vergleich zu einem großen Account. Aber, wie gesagt, ich wollte hier natürlich nichts riskieren und habe einen Test-Account verwendet.

Quelle: Screenshot auf InfluencerDB.net von meinem Test-Account

Anhand dieser Grafik sieht auch ein Blinder, dass hier etwas nicht stimmt. Aber auch wenn man den Verlauf gar nicht erst in Betracht zieht, fällt sofort auf, dass der Score auf 0 gesunken ist. Nicht um ein oder zwei Punkte, sondern komplett zurück auf Anfang. Und das nach drei (!) Tagen Test.

Deshalb fällt mein Fazit eher ernüchternd aus:

– Wenn der Insta-Score danach niedriger ist als vorher, wozu dann das Ganze?
– Man fühlt sich schlecht, wenn Menschen auf Fake-Kommentare real antworten
– Einer Trillion Leute zu folgen macht nur dann Sinn, wenn man grundsätzlich neugierig ist (so wie ich) und ständig neue Accounts entdecken will (oder einen anderen Grund verfolgt, z. B. auf der Suche nach Bloggern/Influencern ist, so wie ich. Again.)
– Man gibt hier Geld für etwas aus, das nicht gerade legal ist und auch (noch?) nicht wirklich funktioniert. Also auch hier wieder WTF?!
– Es kann passieren, dass der Account gesperrt wird und ALLE Follower weg sind. Sie nochmal daran zu erinnern, dass man jetzt einen neuen Account hat und sie doch bitte diesem folgen sollten… Machbar, aber auch sehr kompliziert. Die Zeit deshalb am besten gleich in den richtigen Aufbau eines Accounts stecken.

Vor ein paar Tagen flatterte dann diese Mail in mein Postfach. Obwohl geschlossen, lebt Instagress irgendwie doch weiter. Natürlich war das auch vorher nicht der einzige Anbieter. Aber trotzdem ist es irgendwie ein merkwürdiges Gefühl. Ich kann es noch nicht mal richtig beschreiben was ich in dem Moment gefühlt habe.

Quelle: Screenshot E-Mail

Abschließend möchte ich nochmal betonen, dass ich natürlich NICHT meinen richtigen Account verwendet habe. Das war mir von Anfang an viel zu heiß. Ich persönlich würde davon abraten solche Services zu nutzen. Da ich jedoch selbst im Rahmen des BloggerBUREAUs mit Bloggern und Influencern zusammenarbeite, habe ich ein anderes Interesse daran zu verstehen wie die Algorithmen funktionieren, als ein „normaler“ Instagram-Nutzer. Ich will natürlich ungern einen Blogger für eine Kooperation empfehlen und anschließend feststellen müssen, dass die Zahlen gefaked sind. Meine Intention war es diese Erfahrung zu machen, um Fake-Accounts leichter erkennen zu können. Die Analyse-Tools bieten mittlerweile so viele verschiedene Kennzahlen, dass es längst nicht mehr reicht nur die Followerzahlen zu betrachten oder sich die Like Follower Ration anzusehen.

Deshalb muss ich, um auf meine anfängliche Frage zurückzukommen, „leider“ feststellen, dass solche Bots absolut bescheuert sind. Sie bringen einfach gar nichts außer (womöglich) Ärger.

Aus Erzählungen anderer Blogger ist mir durchaus bekannt, dass es nach wie vor Marken und Agenturen gibt, die lediglich nach den Followerzahlen urteilen. Das ist so absurd, dass ich das eigentlich gar nicht weiter erläutern möchte. Im Jahr 2017 sollten wir alle eigentlich schon viel weiter sein, aber gut…

Ob Instagram Bots nun sinnvoll sind oder doch komplett bescheuert – das muss letzten Endes jeder Nutzer selbst beantworten. Fakt ist jedoch, dass Instagram diese Praxis natürlich unterbinden möchte – das ist klar. Wenn jeder nur noch mit Bots arbeitet, wozu dann eine Community aus realen Menschen gründen? Wer will schon Fotos für einen Bot erstellen?

Interessant wird es sein wie Instagram diese Bots in Zukunft bekämpfen wird. Denn wie man sieht geben sich diese Services nicht so einfach geschlagen, sondern eröffnen nur wenige Tage später wieder einen neuen Dienst.

Wenn ihr Fragen habt oder von euren Erfahrungen mit solchen Bots berichten wollt (ob als Verwender oder Betroffener), hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail.

Hier gibt es übrigens weitere teilweise ausführlichere Berichte von Instagram-Nutzern, die Bots getestet haben:

„Automatisiert Reichweite mit Instagram Bots aufbauen – sinnvoll?“ – Let´s see what works (klick!)

„Mit diesem Trick bauen clevere Instagrammer automatisiert Reichweite auf.“ – Online Marketing Rockstars (klick!)

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BloggerBUREAU goes Bachmair – Blogger Reviews

BloggerBUREAU goes Bachmair

Hier habe ich euch bereits von unserem Aufenthalt im Hotel Bachmair Weissach am Tegernsee im Rahmen des BloggerBUREAUs erzählt. Heute zeige ich euch die Berichte anderer Blogger, die wir dorthin eingeladen haben.

Da ich bereits bei der Auswahl der Blogs auf eine gute Mischung geachtet habe, sind auch die Beiträge zum Wochenende höchst unterschiedlich geworden. Und ich finde es genial! Ganz ehrlich: Im Einheitsbrei vieler Printmedien, freue ich mich auf die Vielfalt, die in der Bloggerszene herrscht. Da kann ich noch täglich so viele Beiträge zum Thema „auf diversen Kanälen sieht alles stets gleich aus“ lesen. Es gibt so, so viele Blogs! Und hinter jedem Blog steht ein Blogger mit all seinen Vorstellungen, seiner Fantasie und dem eigenen Wesen. Was ist daran bitte Einheitsbrei?

Aber ihr könnt euch einfach selbst überzeugen. Alle Screenshots stammen von den jeweiligen Blogs wie angegeben und alle Bildrechte liegen selbstverständlich bei dem jeweiligen Blogger / der jeweiligen Bloggerin.

Viel Spaß beim Entdecken!

Hotel Bachmair Weissach – Ein Ort, der verzaubert

Alexia fühlte sich von dem Ort verzaubert und hat auf ihrem Blog einen entsprechenden Beitrag verfasst. (klick!)

3. BloggerBUREAU im Bachmair Weissach

Wunderschöne Bilder gibt es auch bei Nadine auf ihrem Blog femmeblonde. (klick!) Nadine hat auch nochmal alle Blogger mit ihren Blogs aufgelistet. #sharingiscaring Da geht mir als Veranstalterin von solchen Events natürlich das Herz auf. Danke Nadine!

Hotel Review Bachmair Weissach Tegernsee

Die liebe Mai von Sparkle & Sand hat auf ihrem Blog eine ganz besondere Bildsprache. Sie schreibt aber auch wunderschöne Texte! Zu ihrem Hotelreview geht es hier. (klick!)

Auberginen-Pflaumen-Chutney – eine exklusive Leckerei des Hotels Bachmair-Weissach

Ein Auberginen-Pflaumen-Chutney gefällig? Das gibt es bei Antonia auf ihrem Blog faibleforfood. Da kriegt man wirklich Hunger! Klickt mal rein.

BloggerBUREAU Nr. 3 im Hotel Bachmair Weissach am Tegernsee

Auf dem Blog von Foo gibt es einen sehr, sehr langen Beitrag zum Wochenende am Tegernsee. Er hat wirklich sehr, sehr viele wunderschöne Bilder geschossen. Hier geht es zu seinem Blogbeitrag.

Meine Auszeit am Tegernsee

Julia berichtet von ihrer Auszeit am Tegernsee und hat ebenfalls wunderschöne Bilder parat! Ein Traum! Hier geht es zu ihrem Artikel.

Hotel Bachmair Weissach – eine gelungene Sache!

Auch die liebe Martina hat über unser Wochenende am Tegernsee berichtet. Sieht sie in ihrem Dirndl nicht fesch aus? Hier geht es zum Blogpost.

Das Titelbild ist von Simona Kehl

Falls auch Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem BloggerBUREAU haben, dann kontaktieren Sie uns gerne! Und wer weiß, vielleicht organisieren wir das 4. BloggerBUREAU in Ihrem Hotel oder Ihrem Restaurant? Ich freue mich auf Ihre Nachricht an anna(at)bureaustyle.com (klick!)

Bachmair

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Zu günstig, zu teuer – wieviel ist deine Arbeit als Blogger wert

Was ist die Arbeit als Blogger wert

Was ist mein Blogbeitrag wirklich wert? Diese Frage wurde schon zig mal gestellt und mindestens genauso oft beantwortet. Heute bin ich wieder über diesen Artikel hier gestolpert.

In den Kommentaren zum Blogbeitrag aber auch auf Facebook gingen die Meinungen doch sehr auseinander. Die einen finden, dass es einfach zu viele Blogger gibt und viele einfach horrende Summen aufrufen. Die anderen meinen, dass Blogbeiträge gerecht bezahlt werden müssen.

Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten einen Preis an eine Dienstleistung oder ein Produkt zu heften! Man könnte, ganz klassisch, alle Kosten berechnen. Schon in der siebten Klasse (hängt einbißchen von der Schulart ab) lernt man Preiskalkulation. Anfangs ist es noch verwunderlich, dass man Gewinn und Skonto erstmal dazu rechnen muss. Aber klar, um auf den Preis zu kommen, den ich am Ende verlangen muss, muss ich alles „einpreisen.“ Wie der Name schon sagt.

Das ist mit Sicherheit eine gute Möglichkeit, aber fraglich ist natürlich, ob der Auftraggeber den Porsche und die 5-Zimmer Wohnung in Top-Lage mitzahlen möchte. Und wo landen wir hier? Richtig! Bei dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.

Natürlich muss ich meine Kosten einrechnen. Nur sind das bei dem einen die Kosten für den Laptop und die günstige Hütte auf Bali und bei dem anderen eben das Luxus-Chalet in der Schweiz. Jeder hat erstmal andere Kosten und auch unterschiedliche Vorstellungen von dem, was er verdienen möchte.

Verkauft euch nicht unterm Wert

Influencer Marketing ist längst ein fester Begriff im Marketing-Mix. Und egal wieviele oder wenige Follower/Leser man hat: Jeder kann mit seinem Blog/SoMe-Profil Geld verdienen. Affiliate-Links können überall geteilt werden – da braucht man nicht mal einen Blog. Und nun kommen ganz viele gute Ratschläge nach dem Motto „Verkauft euch nicht unter dem Wert.“ – „Arbeitet nicht für einen Lippenstift“ und ähnliches.

In den vergangenen Monaten war auch ich immer hin und her gerissen was ich als Bloggerin für Blogposts auf BUREAUStyle verlangen kann und was die Unternehmen den Bloggern zahlen sollten wenn ich sie als Inhaberin des BloggerBUREAUs beraten habe. Und jetzt kommt die ultimative Antwort, auf die ich in den vergangenen Wochen und Monaten gekommen bin:

Es gibt einfach kein richtig oder falsch.

Wenn ich als Unternehmen meine, auf den Zug „Influencer-Relations“ aufspringen zu müssen und dabei keine Strategie habe wie das Ganze funktionieren soll, habe ich von Anfang an verloren. Wenn ich als Automarke XY unbedingt Bloggerin YY haben möchte, diese allerdings nur wenige Tage vorher für die Automarke XX geworben hat, dann habe ich einfach meine Hausaufgaben nicht gemacht.

Dabei ist es vollkommen egal was der Blogger verlangt. Es fühlt sich dann einfach jede Summe als „nicht richtig“ an, oder?

Arbeite ich jedoch mit jemandem zusammen, dessen Blog täglich von 10 Menschen gelesen wird und dem auf Instagram 500 Menschen folgen, heißt es nicht, dass die Arbeit dieses Bloggers nichts wert ist. Ganz im Gegenteil! Die Kosten für einen Blogpost oder ein Posting auf Social Media nur nach der Reichweite zu messen, ist in dem Fall irgendwie auch komisch. Würde man nur danach gehen, wären das vielleicht 20 Euro für den Blogger. Vielleicht auch 50 oder 100. Während man bei einem Blogger mit über einer Million Follower die viel geringere Sichtbarkeit bekommt, freut man sich, dass man gerade Geld verbrannt hat. Yay! Gut gemacht! *ironyoff*

Macht eure Hausaufgaben

Unternehmen

Unternehmen müssten langsam anfangen ihre Hausaufgaben zu machen. Es gibt unzählige Tools, mit denen man Sichtbarkeit und Reichweite messen kann. Ich kann Hashtags analysieren, schauen, was der/die Blogger/In in den vergangenen Wochen so beworben hat und wie die Kampagnen der Mitbewerber konzipiert waren. Am Ende muss ich mir Zeit nehmen. Viel Zeit. Und lesen! Immer wieder lesen, analysieren und wieder lesen. Nur so werde ich am Ende die für mich passende und richtige Entscheidung treffen.

Blogger

Und Blogger müssten sich einfach mal Gedanken machen, wie der Markt funktioniert. Nur weil man eben etwas erschaffen hat, heißt es noch lange nicht, dass Unternehmen Schlange stehen. Das haben eben Zehntausende anderer Menschen auch geleistet. Bevor ich also einen Betrag X aufrufe, überlege ich mir genau welchen Mehrwert ich dem Unternehmen bieten kann. Was macht meinen Blog einzigartig? Wer ist meine Zielgruppe? Passt das Hotel, das ich auf meinem Blog vorstellen möchte, zu mir und ist es das, was meine Leser von mir gewohnt sind?
Wenn ich auf BUREAUStyle auf einmal einen Artikel über eine Jugendherberge im hintersten Winkel schreibe, dann könnt ihr euch sicher sein, dass da etwas nicht stimmt. Ich berichte grundsätzlich über 4* und 5*-Hotels. Deshalb würde ich solche Anfragen auch nicht annehmen.

Fazit

Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt da draußen Müsli für 2 Euro, aber auch welches für 15 Euro. Für beide Müslisorten gibt es Abnehmer. Ebenso ist kein Auto zu billig oder zu teuer. Warum sollte es einheitliche Preise für Blogger geben? Du bist als Blogger-Anfänger so geil, dass du 5k Euro pro Post aufrufen kannst UND man dir das auch zahlt? Herzlichen Glückwunsch! Du willst gar kein Geld und nimmst lieber den kostenlosen Lippenstift? Go ahead! Es wird IMMER Menschen geben, die zu schnell zu viel haben wollen und auch diejenigen, die sich ständig „unter ihrem Wert“ verkaufen. Egal zu welcher Gruppe du als Blogger gehörst, mach doch einfach mal dein Ding!

Die Bilder sind während des Blogger-Wochenendes im Rahmen des BloggerBUREAUs im Hotel Bachmair entstanden.

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BloggerBUREAU goes Bachmair – Bloggerwochenende am Tegernsee

BloggerBUREAU goes Bachmair

Als ich vor einigen Wochen verkündet habe, dass das nächste Bloggerevent ein eher kleines, aber feines Zusammenkommen am Tegernsee sein wird, gab es doch stark verwunderte Reaktionen. Kaum zu glauben, aber auch dieses Wochenende ist nun Geschichte. Ich finde das schon verrückt, weil man immer so sehr darauf hinfiebert und dann ist es schneller vorbei als man es überhaupt realisieren kann.

Spoiler Alarm: Ich war mit Sicherheit nicht das letzte Mal in diesem Hotel und das Wochenenede war einfach traumhaft!

#BloggerBUREAUgoesBachmair

Das Bachmair Weissach am Tegernsee ist mehr eine Erholungsoase und weniger ein Hotel im eigentlichen Sinne. Es ist auch sehr weitläufig und beherbergt neben dem eigentlichen Hotel mehrere Restaurants, ein SPA, das in Kürze von 1.000 qm auf 3.000 qm ausgebaut wird und eine Eventhalle.

Schon kurz nachdem ich Jacob von der PR Agentur Sechehaye online kennengelernt habe, kam die Idee für das Wochenende, der ich sofort zugestimmt habe. Nur wenige Wochen später ging es auch schon los!

Mit dabei einige Blogger, die ich bereits kannte, aber auch mir völlig unbekannte Blogger, die ich erst vor Ort persönlich kennenlernte. Am Ende war es eine tolle Truppe und ich war mit der Entscheidung genau diese Blogger mitzunehmen sehr zufrieden. Natürlich würde ich am liebsten noch mehr Blogger mitnehmen. Aber zum einen gibt es so etwas wie Budgets und zum anderen machen riesengroße Gruppen meiner Meinung nach so gar keinen Sinn.

Diese Blogger waren beim #BloggerBUREAUgoesBachmair Wochenende dabei:

Nadine von femmeblonde
Alexia von Alexiasi
Foo von foohung
Julia von Juliary
Martina von lady50plus
Mareike von Sparkle & Sand
Antonia von faibleforfood
und die liebe Simona, die einige von euch bereits vom 2. BloggerBUREAU kennen.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Wie konnte man als Blogger teilnehmen?

Ich wurde oft gefragt wie man sich zu dem Event hätte anmelden können. Ganz einfach: Hier auf dem Blog gibt es immer die aktuellsten Infos zum BloggerBUREAU und den anstehenden Events und Kooperationen. Außerdem gibt es auf Instagram regelmäßige Updates.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Wichtig ist vor allem, dass man irgendwie auf meinem Radar auftaucht. Ich lese natürlich viele Blogs und andere Blogger empfehlen mir wiederum ebenfalls viele Blogs. Aber natürlich kann ich nicht alle kennen (wer kann das schon von sich behaupten?) und so bin ich einfach darauf angewiesen, dass sich die Blogger selbst bei mir melden.

Tag 1 im Bachmair Weissach

Am Freitag hatte ich zwar „frei“, allerdings auch Einiges zu erledigen. Deshalb brachen Nadine, Alexia und ich gegen 14:00 Uhr in Nürnberg auf. Obwohl (oder gerade weil) wir „nur“ zu dritt waren, war das Auto voller Koffer, Taschen und natürlich der Dirndl, die Nadine und ich für das Fotoshooting am dritten Tag mitgenommen haben.

Im Hotel angekommen hatte ich gerade mal die Zeit mir die Hände zu waschen, denn plötzlich ging alles ganz schnell. Kaum im WiFi eingeloggt (das gibt es im Hotel gratis), bekam ich die Nachricht, dass wir uns gleich in der Lobby treffen würden. Gesagt – getan. Wir lernten und alle kennen und stießen schon mal auf das gemeinsame Wochenende an. Meine Wahl: Moscow Mule – what else? Der ist im Hotel wirklich gut! Ich bestelle mir den Drink eigentlich immer und überall (OK, jetzt könnte der falsche Eindruck entstehen) und habe entsprechend einen Vergleich.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Von dort aus ging es direkt zum Essen. Und was für ein Essen das war! Wir bekamen Fondue und zwar in allen möglichen Varianten. Da wir im Vorfeld alle Allergien, Unverträglichkeiten und Ernährungsweisen abgeklärt haben, war für jeden etwas dabei. Da ich an einer Weizenallergie leide und versuche Weizenbrot zu meiden wo immer es geht, bekam ich glutenfreies Brot.

Ein Hoch auf das glutenfreie Brot im Bachmair

Ja, ich war tatsächlich so begeistert, dass das Brot eine eigene Unterüberschrift verdient. Es war einfach so gut! Und glaubt mir, ich habe schon zahlreiche Dinge, die als „glutenfreies Brot“ verkauft werden, probiert. Bisher schmeckte mir so gut wie keins davon. Das Brot im Bachmair ist allerdings tatsächlich so gut, dass ich noch immer ganz hin und weg bin.

Es war ein richtig toller Auftakt in ein schönes Wochenende! Ahhhh, dieses Fondue… Wirklich einmalig! Auf dem Zimmer wartete dann auch noch eine kleine Überraschung des Hotels, was wirklich sehr süß war.

Nachdem ich ein paar Mails gecheckt habe und die ersten Beiträge zu unserem Aufenthalt auf Instagram geliked habe, fiel ich müde ins super bequeme Bett. Dabei muss ich sagen, dass ich generell gut in Hotels schlafen kann. Ich liebe die vielen Kissen und nehme mir eigentlich immer vor auch zu Hause einige Kissen ins Bett zu legen. Aber wie das meistens so ist, vergisst man so etwas schnell und verfällt in alte Muster zurück.

Tag 2 im Wellness-Paradies

Der Samstag startete mit einem ausgiebigen Frühstück, das wirklich keine Wünsche offen ließ. Auch hier gab es wieder glutenfreies Brot und so konnte ich wirklich ALLES probieren. Genial!

Nach dem Frühstück haben wir uns für einen kleinen Ausflug in den nahegelegenen Ort Tegernsee verabredet. Am Vorabend erzählte uns nämlich Martina von einem tollen Second Hand Laden und wir hatten natürlich keine andere Wahl als hinzufahren, oder?

Leider hat es an dem Wochenende viel geregnet. Wir brauchten selbst für die paar Meter vom Auto zum Laden einen Regenschirm. Aber das Wetter war beim Anblick der coolen Klamotten schnell vergessen! Klar muss man sich in einem Second Hand Laden erstmal einen guten Überblick verschaffen und die Schätzchen erstmal entdecken. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich an dem Tag nichts gefunden hätte. Meine eigentlichen Errungenschaft war ein rotes Kleid von Marc Jacobs. Ein Traum! Leider steht mir rot nur solala. Und obwohl es natürlich sehr viel günstiger war als ursprünglich, war es am Ende doch einwenig zu teuer für „nur mal so schauen“.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Dafür habe ich ein Jäckchen im typischen Chanel-Stil ergattert und einen schwarzen Leder-Shopper mit einer integrierten Tasche sowie einem schwarzen Lederbeutel, den man bequem herausnehmen kann. Dieser hat den Vorteil, dass man einfach nur den Beutel bzw. das Täschchen in eine andere Tasche steckt und damit wieder alles beisammen hat. Perfekt organisiert, sozusagen.

Kaum zurück im Hotel, wartete schon das Mittagessen auf uns. Ich entschied mich für Ziegenkäse sowie die typisch russische Suppe Borschtsch. Dieser (der Borschtsch) bzw. diese (die Suppe) – je nachdem wie man es nennen mag – gibt es im Bachmair mit rotem Kaviar. Richtig gut!

Anschließend ging es fast mit der gesamten Truppe in das Gustav-Gulbransson-Museum am Tegernsee. Einige haben sich ausgeklinkt, was vollkommen OK war. Im Museum bin ich auf zwei relativ gruselige Geschichten gestoßen, die mich wahnsinnig beeindruckt haben. Es gibt selten Bücher, die mich so nachhaltig begeistern wie die beiden Bücher, die vermeintlich als Kinderbücher deklariert sind.

Nachmittags hatten wir noch einwenig Zeit. Ich nutzte diese, um das SPA zu erkunden. Am Morgen war ich schon im Pool schwimmen. Dieses Mal ging es mit ein paar Zeitschriften auf die Liege. Was will man mehr? Zwischendurch wieder Gespräche mit den mitgereisten Bloggern und zack – war schon wieder Zeit für das Abendessen. Auch dieses Mal – extrem lecker!

Nebenbei wurden ein paar Goodies verteilt. Basak von BasakThingsToLove hat mir für alle ihre selbst designten und hergestellten Armbänder mitgegeben. Die Mama von Nadine hatte für alle, die sich eine gewüscht haben, eine Trachtenkette hergestellt. Diese kann man jedoch auch in den Haaren tragen, also individuell einsetzbar.

Abends trafen wir uns in der Bar. Am Ende waren wir zu dritt und sind dort wirklich bis zum Schluss, bis die beiden Barkeeper schon alles aufgeräumt haben, geblieben. Umso schwerer war es natürlich am nächsten Tag…

Tag 3 und das Shooting

Dieser begann mit einem Fotoshooting, das Nadine, Alexia und ich mit Simona ausgemacht haben. Mit dabei: Ein Teller Beeren und eine Zeitschrift. Ihr dürft echt gespannt sein auf die Fotos! In meinem Zimmer haben Simona und ich noch einwenig weitergeshooted… Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

Nach dem Frühstück schmissen wir uns in unsere Dirndl (die, die eins anziehen wollten – natürlich keine Pflicht ;)) und trafen uns in der Suite, die gelinde gesagt der absolute Hammer ist. Mit einer eigenen Sauna. Natürlich! Und mit einem Whirlpool, der ebenfalls Teil des Fotoshootings wurde.

In der Suite haben wir noch einwenig gequatscht bis es langsam wieder zurück nach Hause ging. Am Ende des Wochenendes habe ich mich gefragt wann wir das bisschen Programm, das ich eigentlich umsetzen wollte, unterbringen wollte. Wir hatten ja wirklich nur ein Verwöhnprogramm mit Essen, SPA und Museum geplant und auch erlebt. Aber am Ende fühlte sich das Wochenende wie das volle Programm an. Freizeitstress gibt es wirklich.

Ursprünglich wollten wir einen Ausflug zu einem am Berg gelegenen Gasthof machen. Allerdings fiel dieser sprichwörtlich ins Wasser – es hat einfach zu viel geregnet und war zu nass.

Nachdem wir alles im Auto verstaut haben, sind wir noch kurz zu der Kirche, die Matthias und ich für unsere anstehende Hochzeit reserviert haben, gefahren. Es ist noch nicht zu 100% sicher, dass es diese Kirche werden wird. Wir haben uns vorsichtshalber schon mal die andere Kirche, die ebenfalls in Betracht kommt, angesehen. Außerdem bin ich mit den Mädels schnell in die Location gefahren. Zwar hatten wir uns nicht angemeldet, aber wir konnten trotzdem einen Blick in unsere Suite werfen. Und die ist wirklich traumhaft! Ich freue mich schon sehr auf unseren Aufenthalt dort!

Erst am späten Abend waren wir wieder zurück und ich konnte es kaum glauben, dass das Wochenende so schnell vergangen war. Fest steht, dass ich das Hotel unbedingt nach der SPA Erweiterung wieder mit meinem Freund besuchen werde. Dieses Mal werde ich mich einzig auf das SPA konzentrieren und euch von dem neu gestalteten und auf 3.000 qm erweiterten SPA Bereich berichten.

An dieser Stelle gilt mein Dank allen Bloggern, die an diesem Wochenende dabei waren, Jacob sowie seiner Verlobten und natürlich dem Hotel Bachmair Weissach für die Einladung bzw. die Kooperation mit uns.

Und falls ihr jetzt Lust bekommen habt beim nächsten Bloggerevent dabei zu sein, dann meldet euch für den Newsletter an, um keine News zu verpassen. Schaut am besten gleich auf unserer Facebook-Seite vorbei. Hier geht es direkt zum Anmeldelink.

Alle Bilder in diesem Beitrag: Simona Kehl

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