Hallo 2018!

Hallo 2018 und willkommen zurück auf meinem Blog! Ich wünsche euch ein gesundes und erfülltes Neues Jahr 2018 mit vielen schönen Erlebnissen, neuen Eindrücken und der Erfüllung aller Vorhaben, die ihr euch vorgenommen habt.

Mein erstes Vorhaben habe ich bereits am ersten Tag unfreiwillig in die Tat umgesetzt. Und das kam so: Eigentlich hatte ich für den 1. Januar den Relaunch von meinem mittlerweile zwei Jahre alten Blog, den ihr gerade lest, geplant. Aber wie das mit den Plänen so ist hängt der Erfolg eben nicht immer einzig und allein von uns ab. Und so musste ich einsehen, dass ich eben nicht alles im Griff habe. Wenige Tage vor dem 1. Januar hatte ich plötzlich kein W-LAN mehr.

So schnell kommt man eben an seine Grenzen. Zack – macht jemand einem einen Strich durch die Rechnung und alles andere ist plötzlich unwichtig. Egal wie lange man am Laptop saß und wieviel Gedanken man sich gemacht hat. Mit einem Mal funktioniert etwas nicht, ist eine Datei nicht mehr lesbar oder man ist eben offline.

Alle, die schon mal ihre Hausarbeit vom Neuen schreiben durften, weil sie vergessen haben das Ergebnis zu speichern, wissen wovon ich rede. Aber auch alle Perfektionisten, die ab und an an ihre Grenzen stoßen werden verstehen, wie ich mich gefühlt habe. Und ich habe mich echt miserabel gefühlt.

Nur was hätte es gebracht länger Trübsal zu blasen? Nichts. Null Komma Null. Einfach nur rein gar nichts.

Also abhaken, nach vorne schauen und einfach mal entspannen.

Genau das habe ich letzten Endes getan und die Zeit anderweitig genutzt. Ich habe mir für 2018 vorgenommen nicht mehr selbst überall sein zu wollen (mehr dazu am Ende dieses Artikels), mich nur noch auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und grundsätzlich viel gelassener zu sein. Heute, nachdem ich wieder online bin, kann es dann mit etwas Verspätung weitergehen. Also hätte die Aufregung nichts als Stress gebracht. Und Stress ist bekanntlich schlecht für die Haut 😉

Deshalb startet BUREAUStyle 2.0 mit etwas Verspätung ins neue Jahr. Aber es bleibt nicht nur bei einem neuen Layout. Das wäre ja vergleichsweise easy umzusetzen. Nein, das ist noch nicht alles. BUREAUStyle wird eine neue Ausrichtung bekommen und sich verändern. In Zukunft findet ihr hier mehr informative Inhalte. Meine Vision ist eine Quelle – egal ob man sie jetzt Blog, Online-Mag oder Blogazine nennt, die ich selbst gerne gehabt hätte.

Bei der Fülle an Magazinen und Content im Netz, vermisse ich etwas, das ich bisher nicht wirklich in Worte fassen konnte. Und wie um alles in der Welt will man etwas beschreiben, das noch gar nicht existiert? Eben, es ist schwer so etwas in Worte zu fassen.

Aber das ist nur einer der Gründe.

Der andere Grund für den Relaunch ist die persönliche Entwicklung, die jeder von uns durchlebt. Manche verändern sich jeden Tag einbißchen, andere „von heute auf morgen“, was allerdings oft nur die Wahrnehmung ihres Umfeldes ist. Auf BUREAUStyle blogge ich nun seit genau zwei Jahren. Zwei Jahre, die sehr schnell verflogen sind. Aber auch ich habe mich verändert. Gerade in 2017 habe ich sehr viele liebe Menschen kennengelernt. Und jede Bekanntschaft, jede Freundschaft verändert einen auch ein Stück selbst, nicht wahr?

2017 war super-aufregend und in vielerlei Hinsicht der Grundstein für Vieles, was sich in 2018 ändern wird. Ich liebe einfach diese änfängliche Euphorie eines neuen Jahres! Alle sind gut gelaunt, erwartungsvoll und motiviert. Diese Stimmung erlebt man so eigentlich nur im Januar und ich liebe sie einfach.

Und wann wäre der beste Zeitpunkt für einen Relaunch, einen Neustart und eine Weiterentwicklung wenn nicht im Januar?

Das neue BUREAUStyle

Tadaaaaa – Nach vielen schlaflosen Nächten, durchgearbeiteten Wochenenden und unendlich vielen Tassen Kaffee ist es nun soweit: BUREAUStyle 2.0 ist ab sofort online.

Was ist neu?

Nicht nur das Design, das viel strukturierter ist und euch, meinen Lesern, erlaubt auf einen Blick viel mehr Artikel und Themen für sich zu entdecken, sondern auch die Inhalte, die Aufmachung – im Grunde alles.

Aber fangen wir von vorne an.

In Zukunft dreht sich alles um die fünf Kategorien:

  • Business Fashion & Beauty
  • Business Travel & Auszeiten
  • People & Brands
  • Celebrate
  • Education
  • Business Fashion ist längst nicht mehr der schwarze Anzug zur weißen Bluse. Dabei sage ich nicht, dass diese Kombi nicht richtig cool sein kann. Ganz im Gegenteil! Aber zugegebenermaßen hat Business Fashion viel mehr zu bieten. Was genau? Das zeige ich euch in Zukunft in dieser Kategorie.

    Selbstverständlich dürfen Beauty Themen nicht fehlen. Deshalb werde ich Produkte, die „funktionieren“ vorstellen und auch Beauty-Behandlungen genauer unter die Lupe nehmen.

    Business Travel

    Wer viel reist, sollte möglichst komfortabel reisen. Die einen verbinden mit Geschäftsreisen verspätete Flüge, kaputtes Gepäck und ramschige Hotels. Die andere legen Wert auf Qualität und wissen genau welches Hotel das beste für einen Business-Trip ist. Sie ahnen es schon: Letztere – das sind wir. Wir zeigen Ihnen wie Sie komfortabel reisen, welcher Koffer wirklich etwas taugt und wo es den besten Cocktail der Stadt gibt.

    Und wer viel arbeitet, sollte sich ab und zu auch gut erholen. Auf der Suche nach kleinen Auszeiten? In dieser Unterkategorie stellen wir Ihnen die besten Wellnesshotels für entspannende get-aways vor.

    People & Brands

    Hinter jeder Marke stehen Menschen, die diese Marke prägen. Uns faszinieren Menschen, die etwas geschaffen haben – ob in ihrem Job, im Team oder als Alleinunternehmer. Was macht Marken aus und welche Menschen stehen dahinter? Das beleuchten wir in der Kategorie People & Brands genauer und stellen Ihnen außergewöhnliche Menschen, aber auch Menschen wie Sie und ich, vor.

    Education

    Gefangen im Job, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung oder endlich dazu entschlossen den fehlenden Abschluss nachzuholen? In dieser Kategorie stellen wir Ihnen die besten Ratgeber, Weiterbildungsangebote und Online-Kurse vor. Ob Sie Ihren Master machen wollen oder das Thema Money management endlich angreifen wollen – hier sind Sie genau richtig.

    Celebrate

    Und last but not least – wer viel arbeitet, sollte zwischendurch auch seine Erfolge feiern. Oder aber Sie holen sich hier Tipps für die Planung Ihrer Hochzeit / Ihres Geburtstages oder eines anderen Ereignisses? Im Kapitel Celebrate dreht sich alles genau darum: Das Leben und dessen Ereignisse zu feiern.

    Und wer ist wir?

    Wenn ich von mir spreche, ist klar wer gemeint ist. Schließlich war es bisher ein persönlicher Blog und mein Name steht auch im Impressum. Soweit so gut. Aber wer ist „wir“?

    In 2018 werde ich zum ersten Mal mit Gastautoren zusammenarbeiten um euch so noch viel mehr Inhalte mit Mehrwert bieten zu können. Außerdem habe ich in 2017 gemerkt wie viel ich aus Zeitgründen selektieren musste. Natürlich kann man nicht überall sein und nicht jede Einladung in Anspruch nehmen. Aber wie oft habe ich aus Zeitgründen tolle Anfragen ablehnen müssen, die ich gerne angenommen hätte… Man kann sich einfach nicht klonen, um überall dabei zu sein. Deshalb habe ich mir für 2018 Unterstützung geholt und freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit!

    Ob bei Events, beim Texten oder Fotografieren – man muss einfach anerkennen, dass man nicht alles super können kann und auch lernen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt in vielen Bereichen Spezialisten, die sich über Aufträge freuen. Und ich freue mich darüber in der Lage zu sein, Aufträge vergeben zu können. Ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe und hoffe, dass ihr euch immer wieder Zeit nehmt (wenn nicht jetzt, zu Beginn eines neuen Jahres, wann dann?), um runterzukommen und sich darüber im Klaren zu werden, was man erreicht hat. Jeder, wirklich jeder von uns, sollte auf das Erreichte stolz sein. Manchmal muss man sich einfach nur trauen stolz auf sich selbst und das Erreichte zu sein.

    Ich freue mich auf das neue Jahr mit euch und wünsche euch nur das Beste, Gesundheit und innere Zufriedenheit!

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    Barcelona – Eine Stadt, der Terror und die sozialen Medien

    Barcelona by BUREAUStyle 2

    Es ist ein Tag wie jeder andere und wir verbringen den Feierabend bei einem gemeinsamen Picknick an der Pegnitz. Wir haben leckere Salate, Getränke, Naschzeug und die Sonne strahlt genau richtig. Es ist nicht zu warm und nicht zu kalt. Könnte es noch perfekter sein?

    Zwischendurch albern wir auf Insta Stories rum. Ich beantworte noch hier und da ein paar Nachrichten und scrolle weiter durch meinen Feed.

    Ich nutze Instagram längst nicht mehr als Foto-Plattform. Oft schaue ich mir noch im Bett ein paar Stories an und lese Nachrichten.

    Genauso habe ich über Instagram von so ziemlich jedem Anschlag, jedem großen Ereignis in letzter Zeit erfahren.

    Zum Thema Brexit postete eine mir bekannte Bloggerin aus Großbritannien „Britain what have you done?!“ Irgendwie bin ich damals mit dem sicheren Gefühl, dass GB für den Verbleib in der EU stimmen würde, ins Bett gegangen. Als ich aufwachte war alles ein Stück weit anders.

    „Leg doch das Handy weg, es wird nicht besser“

    Ich soll nicht so viel am Handy abhängen, wenn wieder mal etwas passiert ist. Davon würde es nicht besser werden.

    Ja, das sieht mein rationales Ich auch so.
    Aber wann ist man schon rational?

    Ich kenne kaum jemanden in meinem direkten Umfeld, der noch nie in Barcelona gewesen ist. Barcelona ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich war schon oft dort und natürlich auch auf der Ramblas. Es ist nicht so, dass ich mir ständig ausmale was gewesen wäre wenn… Ich habe keine Angst um mich oder auch keine Vorstellung davon was ich tun würde wenn…

    Es ist einfach nur ein tieftrauriges Gefühl, das sich rasch ausbreitet und gegen das ich nichts, aber auch wirklich gar nichts, tun kann. Es ist die Ohnmacht, die mich überkommt wenn ich die Angst in den Gesichtern der umherirrenden Menschen vor Ort sehe. Es ist die blanke Wut auf immer dieselben Reden, die so gar nichts mit dem Leben der Betroffenen zu tun haben. Diese endlosen Reden der Politiker, die voller Floskeln sind. Und die Reden derjenigen, die wieder Hass sähen wollen und die Situation für sich nutzen.

    Ich will auch keine Katzenbilder teilen, nur um „die anderen“, „die bösen Kommentatoren“ zum Schweigen zu bringen. Wer hat sich diesen Quatsch eigentlich ausgedacht?

    Twitter ist bei Anschlägen Fluch und Segen zugleich

    Nirgends werden Informationen so schnell geteilt wie auf Twitter. Meldungen, die erst Stunden später im Fernsehen laufen, wurden auf Twitter in der Zwischenzeit schon tausendfach retweetet. Oft sind diese vorher nicht überprüft worden und mir ist vollkommen klar, dass die TV-Redaktionen das anders handhaben.

    Dennoch war Twitter für mich jedes Mal, bei jedem Anschlag und jedem Ereignis eine wichtige Informationsquelle. So auch dieses Mal als sich die Ereignisse überschlugen und Informationen ungefiltert geteilt wurden.

    Ich habe keines der geteilten Videos angesehen.

    Warum auch? Was bringt es mir verletzte Menschen auf der Straße liegen zu sehen? Ist es wirklich das, was die Menschen sehen wollen?
    Wenn das so ist, dann macht mich sowas nur noch trauriger.

    Während mir diese Gedanken durch den Kopf gehen und ich das hier schreibe, bringt n-tv wieder eine neue Meldung. Der rote Balken, der im TV bei „Breaking News“ eingeblendet wird, scheint gar nicht mehr wegzuwollen. Als hätte ihn jemand eingeblendet und vergessen ihn wieder wegzumachen.

    Wieder ein blinkender Balken, wieder „Breaking News“. Dieses Mal ist es Finnland. Jemand lief mit einem Messer rum und hat scheinbar wahllos auf Passanten eingestochen. Nichts Genaueres weiß man nicht, aber die Nachrichten überschlagen sich. Schon wieder.

    Manchmal ist es ganz nah, dann wieder weit weg

    Es ist nicht der erste Anschlag, nicht die erste Katastrophe für Betroffene und Angehörige. Aber manchmal erscheint uns alles so weit weg, während es ein anderes Mal wieder sehr, sehr nah ist.

    Als es die Angriffe in der Regionalbahn bei Würzburg gab, bekam ich zahlreiche Nachrichten, ob alles gut wäre. Einen Tag zuvor war ich in Würzburg und das haben Familie und Freunde natürlich mitbekommen. Nun wussten sie nicht, ob ich noch dort war und waren teilweise ganz panisch, als sie sich bei mir meldeten.

    Komischerweise erschien mir das alles weit weit weg. Natürlich konnte ich die Sorgen verstehen. Ich selbst hätte wohl genauso reagiert. Aber fühlte sich an, als wäre das alles weit, weit weg, obwohl doch so nah. Barcelona ist sehr viel weiter weg als Würzburg und dennoch nimmt mich gerade dieser Anschlag unglaublich mit. Ich kann es mir einfach nicht erklären.

    Aber vielleicht gibt es einfach keine Erklärung dafür. Niemand kann erklären, warum er sich gerade für diesen einen Menschen interessiert oder sich an einem speziellen Ort sehr wohl fühlt. Meistens ist es auch nicht zu erklären. Wir wissen, was uns gefällt und haben keine Ahnung warum das so ist. Die Psychologie liefert hier tausend Erklärungsversuche und kann es am Ende doch nicht erklären.

    Genauso ist es bei schlimmen Ereignissen. Manchmal scheint man den Schmerz, die Angst und die Ohnmacht der Betroffenen direkt spüren zu können. Ein anderes Mal ist dieses Gefühl ganz weit weg. Wir fühlen mit, fühlen uns jedoch nicht betroffen. Es ist verrückt wie unterschiedlich man jede Tragödie auffasst.

    Aber gerade Barcelona… Wie gesagt, ich weiß nicht warum mich gerade diese Stadt so fasziniert und weshalb mich der Anschlag jetzt so mitnimmt.

    Ich werde mich jedenfalls nicht davon abschrecken lassen und wieder nach Barcelona reisen.
    In Erinnerung habe ich ein paar Bilder von einem unserer letzten Barcelona Trips rausgesucht. Ich muss demnächst unbedingt einen Travel Guide für diese wunderschöne Stadt veröffentlichen. Falls ihr noch nicht dort wart: Diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert.

    Wie haben euch die Ereignisse der vergangenen Tage bewegt? Werdet ihr weiterhin ganz unbeschwert reisen oder habt ihr nun ein schlechtes Gefühl dabei?

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    We did it! – standesamtliche Hochzeit | Teil 1

    Es fühlt sich nach wie vor einwenig unwirklich an. Und tatsächlich ist die Feier auch erst wenige Tage her.

    Am Freitag vor knapp drei Wochen haben wir uns standesamtlich getraut und sind nun offiziell Mr. & Mrs. Im Vorfeld dachte ich noch, dass es eigentlich nichts Besonderes wäre. Am Ende ist es nur eine Unterschrift und es ändert sich letzten Endes nichts oder wenn, dann nur sehr wenig. Mag sein, dass das auch so ist. Vor allem, wenn man schon wie wir, über acht Jahre zusammen ist, seit etlichen Jahren zusammen wohnt, eine gemeinsame Wohnung eingerichtet hat und und und…

    Und dennoch fühlte es sich schon sehr besonders an.

    Kleid zur standesamtlichen Hochzeit

    Das Kleid habe ich mir vor ca. 8 Wochen gekauft. (An dieser Stelle kriegen die meisten Bräute Schnappatmung – ja ja, ich weiß, viel zu kurfristig. Und ja, ich habe die Nerven dazu.) Ich wollte unbedingt ein Kleid, das zwar festlich ist, aber nicht weiß und das ich später noch tragen würde. Am Ende entschied ich mich für dieses Model von Four Flavor.

    Was die Schuhe angeht, so kenne ich hier noch weniger, also im Grunde gar keine Kompromisse. Es mussten bequeme Schuhe sein, die ich später auch noch tragen konnte. Was auf keinen Fall in Frage kam, waren diese Braut-Stoffschuhe. Klassischen Brautschuhen aus Stoff kann ich leider so gar nichts abgewinnen. Sie mögen günstig sein, aber am Ende zahlt man doch drauf, weil sie kaum nochmal getragen werden können und ich fand sie alle viel zu unbequem (aus Neugier habe ich natürlich einige doch noch anprobiert).

    Brautschuhe

    Eine meiner absoluten Lieblingsmarken ist Pura Lopez – eine Schuhmarke aus Spanien. Für mich war schnell klar, dass ich bei meiner Hochzeit Schuhe von Pura Lopez tragen würde. Und tatsächlich habe ich meine Traum-Pumps in der Farbe Nude gefunden. Auf den Bildern sehen sie fast aus wie weiß, aber das sind sie in Wirklichkeit gar nicht.

    Matthias wurde von Kopf bis Fuß bei Carl Gross eingekleidet. Nach nicht mal zwei Stunden hatten wir alles gefunden – Anzug, Hemd, Schuhe, Gürtel, Fliege, Einstecktuch… Ich bin so froh, dass er keiner von diesen Männern ist, die monatelang nach dem passenden Gürtel zu den Schuhen suchen. Es reicht schon, wenn einer von uns detailverliebt ist – das müssen nicht beide sein 😉

    Blumenstrauß

    Beim Blumenschmuck wollten wir es wirklich super casual halten und haben uns am Vorabend gemeinsam diesen Strauß zusammengestellt. Wir sind einfach am Hauptmarkt in Nürnberg vorbeigegangen und haben beim Floristen Blumen ausgesucht. Anschließend haben wir diese zu einem Strauß gebunden und für das Band unten passenderweise die vielen kleinen Nadeln, die sein Hemd in der Verpackung gehalten haben, verwendet. Also eigentlich zweckentfremdet, aber es hat perfekt gepasst und ich „musste“ keinen typischen Brautstrauß holen. Vielleicht passt das dann eher zu unserer kirchlichen Trauung – das schließe ich jetzt mal nicht aus. Aber was die standesamtliche Hochzeit angeht, wollte ich es nicht übertreiben.

    Nachdem wir den Strauß geholt haben, sind wir noch schnell zu „Das Paul“ in Nürnberg. Man merkte schon, dass wir beide immer aufgeregter wurden. Das Abendessen haben wir gleich sein lassen, weil wir irgendwann vor lauter Nervosität nichts essen konnten. Stattdessen haben wir uns leckere raw cakes von Junilove bestellt. By the way, die müsst ihr unbedingt probieren!

    Würden wir heute nochmal standesamtlich heiraten, würde ich es genauso machen. Keine große Pläne, kein Streß…

    Am Vorabend entspannt durch die Stadt schlendern und gemütlich Kaffee trinken.

    Ein paar Blumen holen und abends das Wichtigste herrichten. Kein Streß, keine große Planung – einfach nur den Moment genießen und im Hier und Jetzt leben…

    Am nächsten Morgen ging es für uns früh los, weil wir nach Neunburg vorm Wald gefahren sind, wo auch die Hochzeit stattfand. Unterwegs haben wir die ganze Zeit nur darüber gesprochen, dass es sich so unwirklich anfühlt, aber irgendwie auch nicht anders als sonst, wenn wir sonst Richtung Heimat fahren.

    Vor der Trauung haben wir mit unserem Fotografen ein Treffen vereinbart und natürlich niemandem davon erzählt. Letzten Endes stellte es sich als genau richtig heraus! Denn kaum am Standesamt angekommen, wurden wir von unseren Eltern schon von allen Seiten in Beschlag genommen und fotografiert. Hätten wir sie von Anfang an mitgenommen, wäre es ein größeres Chaos geworden…

    Die ersten Bilder haben wir an der Stadthalle gemacht. Und obwohl wir gerade mal 10 Meter gelaufen sind, haben wir in unmittelbarer Nachbarschaft noch zwei völlig unterschiedliche Motive als Hintergrund nutzen können. Perfekt!

    Kleid: Four Flavor
    Schuhe: Pura Lopez
    Anzug: Club of Gents
    Fotos: Michael Lengemann

    Anschließend ging es mit dem Auto wenige Hundert Meter in den Innenhof der Burg. Dort war bereits die Bühne für das Festspiel, das jedes Jahr von Ende Juni bis Anfang August stattfindet, aufgebaut, die wir auch gleich genutzt haben. Zwischendrin haben wir ein paar Spaß-Bilder gemacht. In Anlehung an mein Blogger-Dings mit Smartphone und auch ein paar „coole“ Posen mit Sonnenbrille 😉

    Von da an ging es ins Standesamt, wo wir zuerst von dem Standesbeamten empfangen wurden und zusammen mit unseren Trauzeugen zum Gespräch geladen wurden. Es war alles so hoch entspannt, dass ich fast vergessen habe, dass noch unsere Gäste auf uns warteten. Wir plauderten über Paare, die nicht zum besagten Termin erschienen (und diskutierten auch gleich welche Gründe dies wohl haben möge) und mit welchem Namen ich später unterschreiben würde.

    Nachdem wir uns unser Familienbuch ausgesucht hatten, ging es auch schon nach oben in den mittelalterlichen Trausaal. Ich hatte diesen ganz anders in Erinnerung, nämlich iel dunkler und irgendwie unfreundlicher. Tatsächlich war der Raum schön hell und wir hatten auch schöne Musik zu unserem Einzug.

    Die Traurede, die unser Standesbeamte ausgesucht hat, war auch richtig schön! Ich muss sagen, dass wir da einfach großes Glück hatten. Wenn ich da an so manch andere standesamtliche Trauungen mit „offiziellen Slots“ denke, tun mir die Paare schon einwenig leid. Ich war oft Gast bei solchen Trauungen, die wie am Fließband abgefrühstückt wurden. Ich kann deshalb nur jedem raten, wenn möglich, in einem kleinen Standesamt zu heiraten. An einem Tag, an dem man ganz allein im Mittelpunkt steht und keine weiteren Trauungen anstehen.

    Nach der Trauung bekamen wir noch die besten Wünsche vom Standesbeamten und eine Flasche Wein überreicht. Wo gibt es noch so etwas? Eine kleine Geste, aber ich freue mich immer über solche Details. Und dann ist das auch noch Wein. Yay!

    Nach all den Glückwünschen ging es nach draußen, wo wir wieder ein paar Bilder gemacht haben. Wir haben uns mitten in der Durchfahrt der Hauptstaße in der Altstadt platziert und für den Fotografen posiert. Erst später fiel mir auf, dass einige Autos darauf warteten, durch das Tor durchfahren zu können. Niemand hat blöd geschaut oder gar gehupt! Alle haben uns angestrahlt und unbekannte Passanten gute Wünsche überbracht. Da war ich schon einwenig baff, denn aus Nürnberg kenne ich das durchaus anders…

    Anschließend haben wir zum Mittagessen eingeladen und es gab endlich auch für uns etwas zu essen. Wegen der Aufregung und weil wir morgens noch 1,5 Stunden fahren mussten, haben wir weder gefrühstückt noch Kaffee getrunken. Ich sah mich schon mit einem riesigen Kaffeefleck im Auto heulen… Deswegen habe ich den üblichen Kaffee vom McDrive gleich sein lassen…

    Teil 2 folgt…

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    Summer bucket list

    summer bucket list 4 auf BUREAUStyle

    Was gibt es schöneres als Pläne zu schmieden? Genau, Pläne in die Tat umsetzen. Aber dennoch ist es immer wieder schön seinen Gedanken nachzuhängen und zu überlegen, was man so alles anstellen könnte mit diesem Monat, diesem Jahr oder einfach mal noch diesen Sommer.

    Da der halbe Sommer nun vorbei ist (wo bitte ist die Zeit hin?), gibt es heute auch ein kleines Update darüber, was ich bereits von meiner Liste streichen konnte und was ich noch vorhabe.

    1. Hey baby, I think I gonna marry you

    Na, haben alle gleich einen Ohrwurm von dem Bruno Mars Song? Sehr schön! 😉 Tatsächlich haben wir den Song quasi on repeat gehört. Auch als wir uns Richtung Standesamt aufgemacht haben. Entsprechend sahen dann die Bilder aus – wir konnten uns vor Lachen kaum auf unseren Fotografen konzentrieren. Und tatsächlich haben wir es getan: Wir haben nach über acht Jahren Beziehung geheiratet! Wahnsinn! Wo sind nochmal die acht Jahre hin?

    Übrigens gibt es schon morgen einen ausführlichen Post zu unserer Hochzeit. Natürlich mit ganz vielen Bildern.

    Punkt 1 ist also gleich abgehakt: Heiraten – check!

    2. Eine neue Insel besuchen

    Bekanntlich mache ich vor allem auf Inseln gerne Urlaub. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich auf einer Halbinsel aufgewachsen bin, die eigentlich eine Insel mit einer künstlich aufgeschütteten Verbindung zum Festland ist. Diese Verbindung ist auch wirklich mini, weshalb sich die Halbinsel wirklich nicht wie eine solche anfühlt.

    Neben zahlreichen griechischen Inseln haben wir in Vergangenheit auch die Insel Curacao und – natürlich – Ibiza besucht. Dieses Jahr stand dann Mallorca auf dem Programm. Zugegeben, wenig spektakulär, aber wir brauchten auf die Schnelle eine Insel, die schnell zu erreichen ist. Spontan haben wir vor unserer standesamtlichen Hochzeit (ja, es wird noch eine kirchliche Trauung mit anschließender Feier geben) dazwischengeschoben und sind für eine Woche auf die Baleareninsel gedüst.

    Punkt 2 ist damit auch abgehakt: eine neue Insel besuchen – check!

    3. Mehr Sport treiben und mehr Zeit in der Natur verbringen

    Hmmmm, ein schwieriges Thema… Auch auf dem Blog war es teilweise deshalb etwas ruhiger, weil mich die Allergie seit Beginn des Sommers fest im Griff hatte. Diese war in den vergangenen zwei Wochen fast verschwunden, bis sie sich am vergangenen Sonntag auf dem Fussballplatz (ich habe meinem Mann beim Spiel zugesehen) wieder meldete. Na vielen Dank auch.

    Im Frühjahr war ich definitiv mehr draußen und habe auch mein 12 Wochen Programm gut durchgezogen. Bis, ja bis mir die Luft wegblieb. Schweren Herzens habe ich mich heute auch vom B2Run abgemeldet. Eigentlich hatte ich da ganz tolle Pläne geschmiedet und, wie gesagt, im Frühjahr auch gut trainiert. Da ich aber in letzter Zeit kaum vor die Haustür konnte ohne einen Allergieschub zu bekommen, habe ich mich nun (vorerst) geschlagen gegeben und mein Sportprogramm erstmal verschoben.

    Punkt 3 ist deshalb aufgrund gesundheitlicher Beschwerden leider gescheitert. Schnief!

    4. Etwas Neues lernen

    Vielleicht hat es der ein oder andere mitbekommen – ich habe vor einiger Zeit mit Chinesisch (Mandarin) angefangen. In den vergangenen Monaten hatte ich dann andere Dinge um die Ohren und das Ganze etwas schleifen lassen. Nun hat es mich wieder gepackt und ich fange wieder an. Yay! Ich freue mich richtig drauf, zumal ich die Lernart genial finde. Überhaupt bin ich der Meinung, dass alles mit der Lernmethode steht und fällt. Könnt ihr euch noch an richtig gute Lehrer erinnern? Da hat doch das Lernen Spaß gemacht und sich nicht wie Lernen angefühlt, oder?

    Genauso ist es auch mit Sprachen. Hat man erstmal die für sich richtige Methode entdeckt, kann man immer und überall lernen. Ich freue mich jetzt richtig darauf wieder durchzustarten (genauer genommen habe ich ja bereits angefangen). Natürlich berichte ich über meine Fortschritte 😉

    Punkt 4 hat bisher gut geklappt – check!

    5. Mehr Bücher lesen

    Man sollte mich niemals unbeaufsichtigt in einem schönen Bücher Laden lassen. Niemals! Ich kaufe alles leer und merke das erst, wenn meine Bank sich meldet… Grundsätzlich lese ich im Sommer immer mehr Bücher als im Winter. Langsam habe ich das Gefühl, dass das komisch ist, denn die meisten Menschen seinen im Herbst/Winter mehr zu lesen. Hmmmm… Soll ich mir Gedanken machen?

    Gerade im Urlaub lese ich immer wie verrückt. Am Strand weiß ich nach 1-2 Stunden nichts mehr mit mir anzufangen. Dann war ich schon im Wasser, habe jedes Sandkorn fotografiert und meinen Freund Mann hinreichend damit genervt, dass ich jetzt gern was zu trinken hätte und später natürlich ein Eis. Und deshalb ist jeder, der mit mir in Urlaub fährt, gut beraten mind. 3 Bücher mitzubringen.

    Aktuell lese ich übrigens ein Buch zum Thema Minimalismus. Sehr interessant. Vielleicht schreibe ich demnächst mehr über die Bücher, die ich im Sommer gelesen habe. Und falls ihr auch Tipps habt – immer her damit!

    Punkt 5 funktioniert bisher ganz gut – check!

    Da dies auch mein erster Sommer ist, in dem ich weniger Stunden arbeite, genieße ich es einfach öfter in Cafés zu sitzen, durch den Park zu laufen oder unseren Balkon zu nutzen.

    Am Ende kann man es sich noch so oft vornehmen mehr zu entspannen: irgendwann muss man es einfach tun.

    Mit der Reduzierung meiner Stunden in der Arbeit hatte ich endlich mehr Zeit für mich und den Kopf für neue Pläne. Innerhalb der kommenden Wochen wird sich meine Aufgabe im Job nochmal stark verändern, worauf ich mich sehr freue! In welche Richtung es geht, verrate ich euch dann im August. Es ist auf jeden Fall ein größerer Schritt in die (für mich) richtige Richtung.

    Hattet ihr bisher auch einen schönen Sommer? Was steht denn so auf eurer summer bucket list?

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