Reisen – Luxus oder völlig normal?

Reisepläne schmieden gehört definitiv zu meinen liebsten Tätigkeiten. Ich fühle mich jedes Mal einwenig verloren, wenn ich nichts geplant habe. Und wisst ihr was? Aktuell habe ich nichts geplant. Das liegt vor allem daran, dass ich mich gerade sowieso in einer Phase befinde, in der ich gar nicht weiß wie es weitergehen wird. Es ist alles aufregend und spannend – ja, aber eben auch unbekannt.

Das ist nicht der einzige Grund weshalb ich bisher nichts geplant habe, aber es ist eben auch einer der Gründe. Im Moment macht es mir tatsächlich mehr Spaß mein Leben zu ordnen, Dinge auszusortieren und den Kopf freizubekommen. Aus letzterem Grund fahre ich zwar immer wieder weg, aber mache eben keine großen Reisen.

Und dann sind da natürlich noch die Finanzen. Wie gesagt, aktuell macht es mir tatsächlich mehr Freude Steuererklärungen zu machen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal sagen würde. Niemals! Zwar mache ich meine Steuererklärung schon immer selbst (und nicht nur meine, auch die meiner Eltern, meines Mannes etc.), aber mir hat es nie so richtig Freude bereitet. Gerade bin ich dabei meine Sparpläne zu überdenken, Finanzen in Ordnung zu bringen (v. a. den ganzen Papierkram) und insgesamt aufzuräumen.

Vorhin bin ich dann über diesen Artikel von Franziska gestolpert. Mir gefällt ihr Blog und ihre Einstellung richtig gut! Und auch dieser Artikel trifft den Nagel mal wieder auf den Punkt. Konkret geht es darum, dass Reisen mittlerweile als selbstverständlich gilt und sie als Studentin oft gehört hat, dass man doch dafür sparen könnte. Das ist wirklich ein Witz, den nur Menschen bringen, die selbst genug Geld haben, ehrlich! Und ich kann sie da so gut verstehen, denn auch mir ging es früher nicht anders.

Zwar bin ich schon als Kind mit meinen Eltern viel gereist, aber damals natürlich nur innerhalb der Grenzen des flächenmäßig größten Landes der Welt. In den 80er Jahren war das Land, bzw. der Zusammenschluss der Republiken, noch größer. Meine Oma wohnte einige Flugstunden entfernt und dass Bahnreise auch weniger als zwei Tage dauern können, habe ich im Grunde erst mit 10, 11 Jahren erfahren.

Ende 1993 kam ich mit meiner Familie nach Deutschland und alles änderte sich. An Reisen haben wir damals gar nicht gedacht. Das Ziel war für meine Eltern klar: mein Vater würde so schnell wie möglich eine Arbeit finden (er sprach bereits Deutsch, da es seine Muttersprache ist), wir müssten so bald wie möglich die Sprache lernen. Schule, Ausbildung, Studium – völlig egal.

Aber wenn ich ehrlich bin, sind meine Freunde und Klassenkameraden damals auch kaum verreist. Gerade am Land war es nicht üblich wochenlang ans Meer zu fahren, schließlich hatte gefühlt jeder einen Hof, den er bewirtschaften musste.

Dagegen bin ich mit meiner Familie ständig verreist. Aber wisst ihr wie? Mit dem Auto und zwar ausschließlich. Es dauerte viele Jahre bis meine Eltern das erste Mal wirklich in den Urlaub ans Meer geflogen sind. Früher war das Meer nur eine Autostunde entfernt, jetzt mussten sie jahrelang darauf verzichten. Dafür haben wir uns halb Europa angesehen. Alles, was man irgendwie mit dem Auto erreichen kann, wurde zum Objekt der Begierde. Passenderweise kennen meine Eltern an jeder Landesgrenze jemanden oder haben Verwandte. So hatten wir jedes Mal mindestens eine Couch (Couchsurfing war damals noch gar kein Begriff) oder teilweise auch das ganze Stockwerk für uns – je nachdem wie die Freunde oder Verwandten gewohnt haben.

Zurück aus den Ferien klang das so als würden wir Tausende von Euro (bzw. damals noch Mark) für unsere Reisen ausgeben. Dass wir im Grunde nur Benzingeld bezahlt haben und das Essen von zu Hause mitgenommen haben, hörten meine Freunde gar nicht bzw. verstanden es nicht. Ich bin mir sicher, dass viele uns beneidet haben. Die Frage war deshalb nicht ob sondern wo wir – mal wieder – unterwegs waren. Aber, wie gesagt, diese Reisen waren einfach nur spottbillig.

Im Studium war es dann allerdings schlagartig anders. Ich bin mit 18 von zu Hause ausgezogen und habe auf Menschen getroffen, die alle mindestens 20 waren und schon mehrere Monate im Ausland verbracht haben. Alle! OK, es war ein internationaler Studiengang. Aber dass ich reisetechnisch so schnell zum Außenseiter werden würde, das hätte ich nicht gedacht. Viele meiner Kommilitonen haben neben ihrem Studium gearbeitet. Aber es war eben ausschließlich ihr Taschen- bzw. Reisegeld. „Ein Monat im Café und ich kann quer durch Südamerika trampen. Das ist auch gar nicht teuer!“

OK, die Lebenshaltungskosten mögen in Südamerika gering sein, aber wie zum Teufel kam man hin? Geld für ein Flugticket ausgeben… Oh Gott, das wäre für mich nicht in Frage gekommen! Von dem Geld, das ich mir nebenher verdient hatte, kaufte ich mir Zugtickets nach Hause oder eben Essen. Ja, soweit so banal.

Reisen war für mich schon immer meine Lieblingsbeschäftigung. Allerdings spielte es für mich eben keine Rolle wie ich verreist bin bzw. wo ich übernachtet habe. Heute ist es anders. Schlichtweg weil ich es mir leisten kann. Ich arbeite offiziell seit ich 14 bin. Seit über zehn Jahren arbeite ich im Vertrieb und Marketing wie man so schön sagt „rentenversicherungspflichtig“. Natürlich kann ich mir die Reisen mittlerweile leisten – das ist klar.

Aber auch ich finde ich regelmäßig befremdlich wenn Menschen unehrlich sind und so tun als ob, wie es Franzi in ihrem Artikel schreibt. Viele sind einfach nicht ehrlich. Meine Kommilitonen waren es auch nur auf Nachfrage. Achso, du musst gar nicht für Miete und Essen aufkommen und die Autoversicherung übernimmt dein Vater? Na dann ist es auch vollkommen logisch, dass du dir mit dem bisschen Kellnern locker eine Reise „erarbeitet“ hast.

Heute bin ich die Meisterin der „best deals“ was das Reisen angeht. Es macht mir einfach Spaß mich durch die Weiten des Internets zu wühlen und die besten Schnäppchen zu finden. Natürlich werde ich oft eingeladen oder bekomme von den Unternehmen etwas gesponsert. Trotzdem habe ich nie vergessen wo ich herkomme und wieviel die Reise „eigentlich“ (wenn man sie mir nicht finanziert hat) kostet. Ich gebe wirklich gerne Geld für Erinnerungen aus und da gehören Reisen für mich definitiv dazu.

Wohin die nächste Reise geht? Keine Ahnung. Wenn es sich ergibt, wird es eine etwas längere Reise werden… Ansonsten habe ich natürlich meine persönliche Bucket List und zig Länder, die ich bereisen möchte. Die, die ich bereits bereist habe, habe ich jetzt auf meiner Scratch Karte markiert. Besser gesagt habe ich die freigescracht. (Wieder so eine Wortkreation von mir, haha!) Auf dem Bild seht ihr die Karte „in Arbeit“. Bis ich alle Länder freigerubbelt habe, dauert es noch einwenig…

Mich würde es interessieren wie ihr zum Thema Reisen steht? Könnt ihr euch das leisten oder empfindet ihr Reisen nach wie vor als etwas Besonderes, worauf man zuerst sparen muss?

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Murmeltier Wanderung in den österreichischen Alpen

Der Begriff „Murmeltierwanderung“ lässt einen Titel für so manches Hörbuch vermuten, in dem die Charaktereigenschaften einer Gruppe von Menschen auf komödiantische Art und Weise dargestellt werden: „Murmeltier“ als Synonym für die Teilnehmer einer Reisegruppe. Diese Annahme sollte sich unvorhergesehen als wahr herausstellen. In Wirklichkeit handelt es sich bei der Murmeltierwanderung um eine Unternehmung, bei der eine limitierte Reisegruppe (vier bis acht Personen) den Berg hinaufsteigt, um Murmeltiere zu beobachten. Organisiert wird dieses Erlebnis vom Posthotel in Achenkirch am Achensee in Tirol.

Los geht´s…

Nach einem kurzen Snack am frühen Morgen im Posthotel und der Anfahrt ins Unterautal beginnt dieser Tagestrip. Nachdem wir uns schon ein wenig beschnuppert haben, machen wir uns auf den Weg zur Gröben Alm. Wir, das sind meine Frau Anna, ich, ein Berg erprobtes Touristenpaar aus Wien und Gerti, unsere Reiseleiterin und Murmeltierexpertin, wie sich später herausstellte.

Jetzt geht´s bergauf!

Der erste Kilometer führt in einem flachen Streckenabschnitt entlang des Unteraubachs durch das Unterautal. Unter den Kursteilnehmern beginnen sich die ersten Gespräche zu entwickeln. Beispielsweise wird darüber diskutiert, inwieweit das Internet die Welt beschleunigt hat und dass diese ständige Erreichbarkeit über das Firmenhandy psychische Krankheiten wie Burnout fördert. Die Wetterlage ist bewölkt und die vier Reiseteilnehmer sind etwas skeptisch, ob es entgegen der Einschätzung der erfahrenen Gerti vielleicht doch Regen geben könnte. Die beiden vielgereisten Wanderer machen sich wenig Sorgen, denn sie sind gut ausgerüstet mit vollgepackten Rucksäcken.

Bei Anna und mir sieht das etwas anders aus. Wir sind nicht auf die Tour vorbereitet, sind ohne Wanderausrüstung angereist. Auf den ebenen Streckensektor (Dauer ca. 20 Minuten) folgt der Steilhang. Ebenso wie schon im ebenen Streckenbereich ist der Untergrund ein breiter, gut zu belaufender Schotterweg. Schon nach ein paar Metern ist ein serpentinenartiger Verlauf erkennbar. Die Gespräche werden fortgesetzt. Gerti beantwortet erste Fragen zu den „Murmeln“, wie sie die Murmeltiere liebevoll nennt. Dass die possierlichen Tiere einmal jährlich einen Nachwuchs zwischen ein bis fünf Jungtieren vorweisen und diese dann nach zwei Jahren auswandern und Ihre eigene Familie gründen, erzählt uns Gerti. Oder dass der größte Fressfeind der Steinadler ist und dessen Annäherung durch durchgängiges Pfeifen (als Warnsignal) kommentiert wird. Es beginnt nun doch zu regnen.

Gemeinsamkeiten

Ein spätsommerlicher Schauer, wir machen uns nichts daraus. Es wird gleich wieder aufhören. Die Gespräche gehen weiter: Diskussionen über die österreichischen und deutschen Politiker oder über die europäische Lage. Beruflich kommt man teilweise auf einen gemeinsamen Nenner: Eventmanagerin von Holzmessen meets Außendienstmitarbeiter, der Anlagen zur Trocknung von Holz vertreibt und auf genau dieser Messe ausstellt. Zufälle gibt´s!

Der Regen kommt einem erträglicher vor, wenn es gemeinsame Gesprächsthemen gibt. Wir sind ca. 45 Minuten unterwegs. Gerti erklärt uns, dass wir nach weiteren 20 bis 30 Minuten die Baumgrenze erreichen werden. Übrigens: Gerti ist mit nur einem T-Shirt und Ihrer dünnen langen Wanderhose bekleidet. Selbst sie beginnt zu frieren. Wir gehen weiter und erreichen eine Schutzhütte, die etwas unterhalb unseres Ziels, der Gröben Alm, liegt. Wir stellen uns dort unter.

Man spricht zu diesem Zeitpunkt sehr viel über das Wetter und hofft, der Regen werde nachlassen. Es ist kalt, die Stimmung jedoch ist ungetrübt. Man macht Fotos voneinander. Jeder darf den anderen einmal ablichten. Der Regen lässt etwas nach und wir gehen weiter. Wir erreichen nach ungefähr 2,5 Stunden unser Ziel: Die Gröben Alm liegt etwas oberhalb des Murmeltierbaus und wir starten erste Versuche, die Tiere zu erblicken. Aber vergebens: Wir befinden uns zu weit weg und die Berge sind durchzogen von Nebelschwaden.

Endlich gibt es Schutz in einer Hütte

Wir beschließen, uns vorerst in die Hütte zurückzuziehen. Sie steht seit zirka einer Woche leer. Der Senner ist schon in den verdienten Winterurlab abgedüst. Durch einen großen Vorraum begeben wir uns in die Küche, in der ein Tisch und ein Holzofen stehen. Ein paar Requisiten wie Tee oder eine Saftschorle für verlorene Gäste wie wir haben uns die Wirtsleute überlassen. Nach erfolgreicher Suche finden wir zwei Kerzen, die wir freudig der Erwartung von Wärme anzünden. Wir packen unsere Luchpakete aus, stärken uns und sprechen miteinander. Themen sind das österreichische und deutsche Fernsehen. Wir stellen Vor- und Nachteile heraus.

Gerti fragt, wie wir unsere Zimmer im Posthotel finden, sie erklärt uns die schwierige Arbeitsmarktsituation in Österreich und wie kompliziert es sei, gutes Personal für ein 5-Sterne-Hotel zu finden. Die interessanten Gespräche in gemütlicher Umgebung (die Kerzen geben etwas Wärme ab) dauern ca. eine Stunde an, bevor wir uns aufmachen, um den Murmeltierbau zu beobachten. Querfeldein begeben wir uns etwas unterhalb der Hütte durch einen Flusslauf. Gerti instruiert, dass wir, sobald wir uns vor dem Bau befinden, keine hektischen Bewegungen ausführen sollen. Ohne große Erwartungen auf Grund der schlechten Wetterlage werden wir überrascht. Wir sehen zeitweise Murmeltierköpfe aus den Baueingängen herauslugen und fotografieren wie die Weltmeister.

Nach kurzem Aufenthalt vor dem Murmeltierbau treten wir den Rückweg an, hinab bis ins Unterautal. Der Regen hat inzwischen nachgelassen, die Sonne kommt heraus und wir setzen unsere Sonnenbrillen auf. Letzte Fotos entstehen. Beispielsweise mit einem Regencape für Anna, das wir uns aus der Hütte ausgeliehen haben. Kaum in unseren Shuttlebus eingestiegen, chauffiert uns Gerti zu einer Aufzuchtsfarm für verwaiste und kranke Murmeltiere. Nachdem wir ein Murmeltierpärchen bestaunt haben, fahren wir zum Hotel zurück und genießen dort erschöpft aber glücklich eine Fußmassage für Murmeltiere.

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Wellness im Posthotel Achenkirch, Tirol

*Einladung/Kooperation

Wellness ist nicht gleich Wellness – das weiß ich spätestens seit ich im Posthotel Achenkirch ein paar entspannte Tage verbracht habe. Das Hotel kannte ich vom Hörensagen. Wir sind jedes Jahr auf einer Party im Zillertal und auf dem Nachhauseweg fahren wir am Posthotel vorbei. Lange habe ich mir schon vorgenommen dort ein paar erholsame Tage zu verbringen. Wie es der Zufall so will, habe ich mich mit einer Bekannten, die dort ebenfalls schon zu Gast war, unterhalten. Sie hat mir das Hotel wärmstens ans Herz gelegt und ich liiiiiiiebe Empfehlungen!

Ein paar Wochen später war der perfekte Termin gefunden und wir sind los. Dazu muss ich sagen, dass der perfekte Termin genau die Tage nach unserer kirchlichen Trauung am Tegernsee waren. Von dort aus waren es gerade mal 30 km, also einfach nur ein Katzensprung über den Achenpass.

Allein die Anfahrt war schon so genial – wie die ganze Gegend dort. Wir sind so oft es geht in „Altbayern“ und am liebsten in der Gegend südlich von München. Gibt es dort überhaupt einen hässlichen Fleck? Ich denke nicht. Nach nur wenigen Minuten waren wir im Posthotel. Der Weg aus der Tiefgarage lässt schon einwenig erahnen wie groß das Hotel eigentlich ist. Wir sind an verschiedenen Wegweisern vorbeigelaufen: Einkaufsgalerie, Reitanlage… Am Empfang wurden wir ganz lieb begrüßt und durften noch schnell rüber ins Restaurant, wo es noch einen Mittagstisch gab. Im Vergleich zum Abendessen war dieser überschaubar, aber jeder wurde dort fündig. Wie gesagt, erst im Rückblick, im Vergleich zu dem Abendessen, das überhaupt keine Wünsche mehr offen ließ…

Mittagessen

Beim Mittagessen traf ich auch prompt die liebe Nathalie von fashiondeluxxe.com Ich kenne Nathalie vom 2. BloggerBUREAU, das im Oktober 2016 stattfand. Es ist jedes Mal so cool Leute, die man durch das Bloggen kennengelernt hat, wieder zu treffen.

Nach dem Mittagessen ging es mit einem Mitarbeiter des Hotels in unser Zimmer. Dabei habe ich mich schon gewundert, ob wir jemals wieder den Weg zurückfinden würden… Das Hotel ist einfach riesig ohne es wirklich zu sein. Es besteht aus mehreren miteinander verbundenen Häusern und man fühlt sich niemals umgeben von Menschenmassen. Ganz im Gegenteil. Alles ist so geschickt aufgeteilt, dass man nur hin und wieder anderen Gästen begegnet.

Jetzt wird es romantisch…

Unser Gepäck wartete schon auf uns in einem romantisch dekorierten Zimmer. Überall waren Rosenblätter und Schokoherzen verteilt. Einfach zu süß! Auch am Zimmer selbst hieß uns ein Herz „Herzlich Willkommen“. Wir waren echt geplättet. Zwar wusste man im Hotel, das wir kurz zuvor geheiratet haben, aber dennoch, erwartet habe ich so etwas nicht.

An dem Tag waren wir von der Feier am Vortag so kaputt, dass wir uns erstmal hingelegt haben. Die relativ stressige Woche vor unserer Hochzeit und natürlich die Feier selbst sowie der wenige Schlaf haben auch gleich dafür gesorgt, dass wir sofort eingeschlafen sind.

Abendessen

Zum Abendessen erwartete uns dann wieder eine Riesenüberraschung: Auch unser Tisch war total liebevoll dekoriert! Das Ganze Team hat sich so viel Mühe gegeben und ständig haben uns Mitarbeiter des Hotels sowie andere Hotelgäste gratuliert. Es war wirklich rührend…

Beim Abendessen wusste ich nicht wofür ich mich entscheiden sollte: Am liebsten hätte ich alles gegessen! Immerhin ist der Sommer vorbei und man braucht sich keine Gedanken mehr um die Sommerfigur zu machen 😉 Haha, Spaß!

Das Essen war phänomenal. Ich habe mich genau richtig entschieden und probierte von allem nur Mini-Portiönchen, um es ja zum riesigen Sweet Buffet zu schaffen. Da an dem Abend das TV-Duell zur Bundestagswahl stattfand, gingen sich fast alle Gäste aus Deutschland noch kurz vor 20 Uhr. Links und rechts von uns wurde sich entschuldigend verabschiedet, um ja das „TV Ereignis des Jahres“ (das es letzten Endes leider gar nicht war), mitzubekommen. Danach gab es in aller Ruhe noch etwas Süßes. Durch die Pause konnte ich wenigstens das ein oder andere probieren – anders wäre es wohl nicht gegangen.

Achensee - Teil 2

Am nächsten Morgen wartete ein Riesen Frühstücksbuffet auf uns. Wir sind ja beide große Frühstücksfans und so wusste ich erneut nicht was ich zuerst probieren sollte. Das Frühstück ist einfach so mega lecker! Oh, wenn ich jetzt daran zurückdenke, will ich am liebsten wieder hin und den ganzen Tag nur frühstücken.

Wellness

Andererseits hätte ich dann das Wellness Programm verpasst…

Für mich war eine Fango Behandlung sowie eine Ganzkörpermassage reserviert. Ich hatte noch nie eine Fango Behandlung und dachte bisher immer, dass es eher eine therapeutische Maßnahme bei akuten Schmerzen sei. Ja, falsch gedacht. Eine Fango Behandlung bereitet den Körper perfekt auf die anschließende Massage vor.

Fango Behandlung

Im Wellnessbereich angekommen wurde ich von Amy abgeholt, die mich in den Behandlungsraum führte. Die Fango Packung lag auf einer großen Liege, die mit Laken ausgelegt war. Man legt sich auf den Rücken, mit der Fango Packung im oberen Rückenbereich, auf die Liege, die dann heruntergefahren wird. Dabei gleitet man sanft ins Wasser und es fühlt sich an als läge man auf einem Wasserbett. Dann wird man mit den Laken zugedeckt und bleibt so ca 25 Minuten liegen. Das Ganze bei entspannender Musik und mit gedimmten Licht – ein Traum!

Massage

Anschließend wurde ich von Fabian abgeholt und es ging in den Massage Raum. OMG! Ich war ja, bedingt durch meine Wehwehchen im Sommer, in letzter Zeit oft bei der Thai Massage. Es dauerte auch eine Zeit lang, bin ich so dermaßen entspannt war, dass ich dem Termin Tage zuvor entgegengefiebert habe. Anfangs war das eher schmerzlich… Aber mit der Zeit wurde es immer besser und jetzt wünsche ich mir nur noch Massagegutscheine.

Fußreflexzonenmassage

Da es so entspannend war und Fabian und ich uns während der Massage so gut unterhalten haben, habe ich gleich noch eine Fußreflexzonen Massage bei ihm gebucht. Und ich kann euch nur raten diese auszuprobieren. Wenn ihr noch nie eine richtige Fußreflexzonen Massage erlebt habt (und ich meine nicht die lieb gemeinten allabendlichen Versuche vom Mann oder Freund), dann unbedingt ausprobieren. Lt. Fabian spring nicht jeder darauf an. Manche merken gar keine Veränderung, andere empfinden die Massage an sich als unangenehm. Aber das weiß man eben nicht, wenn man es nicht ausprobiert hat.

Qi Gong

Eines der absoluten Highlights meines Besuchs war die Qi Gong Stunde. Ich weiß nicht seit wievielen Jahren ich Qi Gong ausprobieren wollte. Das ist echt schon verrückt! Manchmal frage ich mich im Nachhinein, warum ich nicht einfach schon vorher hingegangen bin. Gleichzeitig bin ich da einwenig eigen. Menschen, die das selbst irgendwo gelernt haben, traue ich nicht. Kennt ihr das? Man will eine Sprache am liebsten von Muttersprachlern lernen. Und die Karatekunst will ich auch nicht bei einem Hr. Müller lernen. Das sind vielleicht einfach nur blöde Vorurteile, aber ich kann eben auch nicht aus meiner Haut raus.

Beim Dr. Wu habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt. Es sind einfach diese paar Sekunden, die darüber entscheiden, ob man einen Menschen mag oder nicht. Dr. Wu holte uns (wir waren zu viert) am vereinbarten Treffpunkt ab und wir gingen in den Raum. Alleine dieser Raum ließ einen schon innehalten. Verrückt, nicht wahr? Dabei ist es einfach nur ein schön eingerichteter Raum. Und dennoch war dieser Ort schon irgendwie magisch.

Dr. Wu kannte die anderen drei Teilnehmer. Sie waren alle treue Anhänger und kannten sich schon bestens mit den Bewegungsabläufen aus. In einem perfekten Englisch wiederholte er nochmal worum es beim Qi Gong geht, worauf man achten sollte und was die Überlegungen dahinter sind. Ich hing die ganze Zeit förmlich an seinen Lippen.

Anschließend haben wir auch noch eine kleine Meditation eingelegt und Tipps bekommen wie man „an nichts“ denkt. Das das einfach nur extrem schwer ist, weiß glaube ich jeder. Ich habe mich im Studium viel damit beschäftigt. Mal eben nicht an einen roten Elefanten denken. Na, klappt`s? 😉

Achenkirch Posthotel

Ich hatte als Einzige im Nachgang Fragen, die Dr. Wu alle sehr gern beantwortet hat. Ich weiß nicht, ob die anderen Teilnehmer bereits alles wussten und ich einfach nur keine Ahnung hatte, oder ob sie sich nicht getraut haben nachzufragen.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr euch ganz lange etwas vornehmt, und am Ende ist es noch besser als gedacht? Genau mit diesem Gefühl habe ich den Qi Gong Raum im Posthotel Achenkirch verlassen. Es hätte auch durchaus passieren können, dass ich einfach nur enttäuscht gewesen wäre. War ich aber nicht. Ich habe mir von Qi Gong und der Stunde mit Dr. Wu zwar viel versprochen, aber meine Erwartungen wurden dennoch um ein Vielfaches übertroffen.

SPA Bereich

Der Tag war aber noch lange nicht zu Ende. Während ich in Qi Gong bzw. den Wellnessbehandlungen war, erkundigte Matthias den Wellness Bereich. Am späten Nachmittag sind wir dann gemeinsam in den Versunkenen Tempel gegangen. Schon am Eingang denkt man sich einfach nur: Wow, wow, wow! Ich meine, ein SPA Bereich, der unter der Erde liegt und absolute Ruhe und Erholung garantiert. Wir haben uns zwar stundenlang diverse Dampfbäder und Saunen angesehen, aber am Ende waren es höchstens 10 % des gesamten Wellness Angebots. Das Areal ist einfach riesig – ihr könnt es euch gar nicht vorstellen!

Aber auch hier, genauso wie im Hotel: Es verläuft sich. Man sitzt nie in einer überfüllten Sauna (so wie man es z. B. aus der Therme Erding kennt… Horror!) Durch das riesige Angebot nutzt der eine das, der andere dies. Man sieht kaum Menschen vorbeihuschen. Und da das Hotel ein „Erwachsenenhotel“ ist, springt nie ein Teenager neben einem in den Pool oder läuft ein Kind schreiend im Sauna Bereich herum. Klingt das kinderfeindlich? Überhaupt nicht! Ich habe vier liebe Neffen und Nichten, mit denen ich im Kindergarten (Einführungstage), Schule, Schwimmbad und Zoo war. Alles fein und Kinder MÜSSEN auch Kinder sein dürfen. Ich habe fast meine gesamte Kindheit draußen spielend verbracht (außer dann, wenn ich Klavier geübt habe).

Warum aber manche Eltern ihre Kinder auch in den Wellness Bereich mitnehmen (müssen), wird sich mir niemals erschließen. Zwar gibt es in den meisten Thermen entsprechende Hinweisschilder, aber leider klappt das mit dem Lesen nicht bei allen Eltern. Dabei freuen sich alle meine Freunde, die Kinder haben, über eine kleine Auszeit, Ruhe und Wellness nur für sich allein.

Wer also auf der Suche nach absoluter Ruhe und richtig tollen Anwendungen ist, findet im Posthotel unweit des Achensees genau das Richtige. Ein Wochenende ist dabei richtig cool, um mal hineinzuschnuppern. Wenn man allerdings erstmal da ist, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass man das riesige Angebot gar nicht überblicken kann. Für unseren nächsten Besuch haben wir deshalb schon einen längeren Aufenthalt im Posthotel geplant.

Am Tag 3 haben wir eine Murmeltierwanderung gemacht. Klingt süß? War sogar noch süßer. Wie bereits an dieser Stelle wird dieses Mal auch wieder Matthias darüber schreiben. In Zukunft wird er über alle Auszeiten in der Natur berichten. Als Ingenieur, der den ganzen Tag mit Zeichnungen, Zahlen und Technologien zu tun hat, findet er regelmäßig den Ausgleich in der Natur. Ihr könnt euch also auf viele weitere Berichte mit farbenfrohen Bildern freuen.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Posthotel Achenkirch. Zu dem Aufenthalt wurden Matthias und ich eingeladen. Dafür ganz lieben Dank nochmal an dieser Stelle!

Im Teil 2 erzähle ich euch mehr über Aktivitäten, die ihr im Hotel buchen könnt. Außerdem zeige ich euch viele weitere Bilder.

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Barcelona – Eine Stadt, der Terror und die sozialen Medien

Barcelona by BUREAUStyle 2

Es ist ein Tag wie jeder andere und wir verbringen den Feierabend bei einem gemeinsamen Picknick an der Pegnitz. Wir haben leckere Salate, Getränke, Naschzeug und die Sonne strahlt genau richtig. Es ist nicht zu warm und nicht zu kalt. Könnte es noch perfekter sein?

Zwischendurch albern wir auf Insta Stories rum. Ich beantworte noch hier und da ein paar Nachrichten und scrolle weiter durch meinen Feed.

Ich nutze Instagram längst nicht mehr als Foto-Plattform. Oft schaue ich mir noch im Bett ein paar Stories an und lese Nachrichten.

Genauso habe ich über Instagram von so ziemlich jedem Anschlag, jedem großen Ereignis in letzter Zeit erfahren.

Zum Thema Brexit postete eine mir bekannte Bloggerin aus Großbritannien „Britain what have you done?!“ Irgendwie bin ich damals mit dem sicheren Gefühl, dass GB für den Verbleib in der EU stimmen würde, ins Bett gegangen. Als ich aufwachte war alles ein Stück weit anders.

„Leg doch das Handy weg, es wird nicht besser“

Ich soll nicht so viel am Handy abhängen, wenn wieder mal etwas passiert ist. Davon würde es nicht besser werden.

Ja, das sieht mein rationales Ich auch so.
Aber wann ist man schon rational?

Ich kenne kaum jemanden in meinem direkten Umfeld, der noch nie in Barcelona gewesen ist. Barcelona ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich war schon oft dort und natürlich auch auf der Ramblas. Es ist nicht so, dass ich mir ständig ausmale was gewesen wäre wenn… Ich habe keine Angst um mich oder auch keine Vorstellung davon was ich tun würde wenn…

Es ist einfach nur ein tieftrauriges Gefühl, das sich rasch ausbreitet und gegen das ich nichts, aber auch wirklich gar nichts, tun kann. Es ist die Ohnmacht, die mich überkommt wenn ich die Angst in den Gesichtern der umherirrenden Menschen vor Ort sehe. Es ist die blanke Wut auf immer dieselben Reden, die so gar nichts mit dem Leben der Betroffenen zu tun haben. Diese endlosen Reden der Politiker, die voller Floskeln sind. Und die Reden derjenigen, die wieder Hass sähen wollen und die Situation für sich nutzen.

Ich will auch keine Katzenbilder teilen, nur um „die anderen“, „die bösen Kommentatoren“ zum Schweigen zu bringen. Wer hat sich diesen Quatsch eigentlich ausgedacht?

Twitter ist bei Anschlägen Fluch und Segen zugleich

Nirgends werden Informationen so schnell geteilt wie auf Twitter. Meldungen, die erst Stunden später im Fernsehen laufen, wurden auf Twitter in der Zwischenzeit schon tausendfach retweetet. Oft sind diese vorher nicht überprüft worden und mir ist vollkommen klar, dass die TV-Redaktionen das anders handhaben.

Dennoch war Twitter für mich jedes Mal, bei jedem Anschlag und jedem Ereignis eine wichtige Informationsquelle. So auch dieses Mal als sich die Ereignisse überschlugen und Informationen ungefiltert geteilt wurden.

Ich habe keines der geteilten Videos angesehen.

Warum auch? Was bringt es mir verletzte Menschen auf der Straße liegen zu sehen? Ist es wirklich das, was die Menschen sehen wollen?
Wenn das so ist, dann macht mich sowas nur noch trauriger.

Während mir diese Gedanken durch den Kopf gehen und ich das hier schreibe, bringt n-tv wieder eine neue Meldung. Der rote Balken, der im TV bei „Breaking News“ eingeblendet wird, scheint gar nicht mehr wegzuwollen. Als hätte ihn jemand eingeblendet und vergessen ihn wieder wegzumachen.

Wieder ein blinkender Balken, wieder „Breaking News“. Dieses Mal ist es Finnland. Jemand lief mit einem Messer rum und hat scheinbar wahllos auf Passanten eingestochen. Nichts Genaueres weiß man nicht, aber die Nachrichten überschlagen sich. Schon wieder.

Manchmal ist es ganz nah, dann wieder weit weg

Es ist nicht der erste Anschlag, nicht die erste Katastrophe für Betroffene und Angehörige. Aber manchmal erscheint uns alles so weit weg, während es ein anderes Mal wieder sehr, sehr nah ist.

Als es die Angriffe in der Regionalbahn bei Würzburg gab, bekam ich zahlreiche Nachrichten, ob alles gut wäre. Einen Tag zuvor war ich in Würzburg und das haben Familie und Freunde natürlich mitbekommen. Nun wussten sie nicht, ob ich noch dort war und waren teilweise ganz panisch, als sie sich bei mir meldeten.

Komischerweise erschien mir das alles weit weit weg. Natürlich konnte ich die Sorgen verstehen. Ich selbst hätte wohl genauso reagiert. Aber fühlte sich an, als wäre das alles weit, weit weg, obwohl doch so nah. Barcelona ist sehr viel weiter weg als Würzburg und dennoch nimmt mich gerade dieser Anschlag unglaublich mit. Ich kann es mir einfach nicht erklären.

Aber vielleicht gibt es einfach keine Erklärung dafür. Niemand kann erklären, warum er sich gerade für diesen einen Menschen interessiert oder sich an einem speziellen Ort sehr wohl fühlt. Meistens ist es auch nicht zu erklären. Wir wissen, was uns gefällt und haben keine Ahnung warum das so ist. Die Psychologie liefert hier tausend Erklärungsversuche und kann es am Ende doch nicht erklären.

Genauso ist es bei schlimmen Ereignissen. Manchmal scheint man den Schmerz, die Angst und die Ohnmacht der Betroffenen direkt spüren zu können. Ein anderes Mal ist dieses Gefühl ganz weit weg. Wir fühlen mit, fühlen uns jedoch nicht betroffen. Es ist verrückt wie unterschiedlich man jede Tragödie auffasst.

Aber gerade Barcelona… Wie gesagt, ich weiß nicht warum mich gerade diese Stadt so fasziniert und weshalb mich der Anschlag jetzt so mitnimmt.

Ich werde mich jedenfalls nicht davon abschrecken lassen und wieder nach Barcelona reisen.
In Erinnerung habe ich ein paar Bilder von einem unserer letzten Barcelona Trips rausgesucht. Ich muss demnächst unbedingt einen Travel Guide für diese wunderschöne Stadt veröffentlichen. Falls ihr noch nicht dort wart: Diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Wie haben euch die Ereignisse der vergangenen Tage bewegt? Werdet ihr weiterhin ganz unbeschwert reisen oder habt ihr nun ein schlechtes Gefühl dabei?

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Ca´n Pere Hotel in Alcúdia, Mallorca

Das Hotel Ca´n Pere in Alcúdia ist ein ganz besonderes Hotel. Selten war ich von einem Hotel so überrascht und fasziniert wie von diesem Haus.

Für gewöhnlich putzen sich Hotels online besonders heraus. Ob Webseite, Facebook oder Instagram – es werden die schönsten Bilder geteilt und professionelle Fotografen engagiert, die am Ende ein winziges Zimmer im besten Winkel fotografieren und dieses damit einfach riesengroß erscheinen lassen. Das Essen – natürlich das beste, das SPA – weit und breit das größte. Der Druck ist hoch, denn jedes Hotel – egal in welcher Kategorie – konkurriert mit unzähligen Häusern. Gerade in Zeiten beinahe grenzenloser Mobilität kann sich jeder Reisende zwischen unzähligen Übernachtungsmöglichkeiten entscheiden.

„Reisen veredelt den Geist“ Oskar Wilde

Aber wie findet man ein schönes Hotel auf einer Insel, auf der im Minutentakt Flieger landen und Hunderte von Touristen in ihren wohlverdienten Urlaub entlassen? Wo fängt man da am besten mit der Suche an und wann hört man auf, weil man nach dem 37. Hotel einfach nicht mehr aufnahmefähig ist?

Natürlich spielt das Budget oft eine entscheidende Rolle. Wer gerade mal ein paar Hundert Euro für eine ganze Woche Urlaub hat, wird sich kaum teure Hotels ansehen. Damit ist eine Vielzahl von Hotels erstmal raus. Aber was dann? Gefühlt bleiben auf einer typischen Urlaubsinsel immer noch unzählige Hotels, die das Potential haben bleibenden Eindruck (hoffentlich positiven) zu hinterlassen.

Ca´n Pere in Alcúdia, Mallorca

Bei meiner Suche nach einem passenden Hotel, war es mir irgendwann zu viel. Ich hatte einfach Lust dem Alltag und dem Wetter (Pollenhölle!) zu entfliehen. Ein großes Hotel direkt am Strand? Nein, danke. Durch Zufall stieß ich auf einen Artikel im Focus, wo von Geheimtipps und Hoteloasen die Rede war. Das Ca´n Pere ist mir sofort aufgefallen und ich wollte schon beim ersten Bild, das ich von diesem Hotel gesehen habe, unbedingt hin. Am besten sofort!

Aber leider war – zwei Tage vor unserem Abflug – kein Zimmer mehr für mehrere Nächte verfügbar. Egal. Ich habe kurzerhand eine Nacht (und das noch verfügbare Zimmer mit dem Namen „Mallorca“) gebucht und wer mir auf Instagram folgt und die Stories gesehen hat, weiß: Ich wurde nicht enttäuscht.

Das Hotel verfügt gerade mal über 6 Zimmer. S-E-C-H-S Zimmer! Allein das ist schon ein Argument für sich. Ich habe noch nie so gut und so entspannt gefrühstückt. Die Service-Kraft, die während des Frühstücks aufmerksam um uns herumschwebte, konnte kein Wort Englisch und ich fand das so sympatisch…

Ich kann mich noch genau an eine Bewertung eines merkwürdigen Gastes zu einem Hotel auf Curacao in der Karibik erinnern, in der es wortwörtlich hieß: „Das Personal spricht außer Englisch, Holländisch und Spanisch keine andere Sprache.“ An dieser Stelle musste ich wirklich laut lachen! Hätte dieses „unfähige“ Personal noch Russisch und Chinesisch gesprochen, würden sie einen Großteil der Weltbevölkerung erreichen. Aber mit Englisch? Schwach…

Im Ernst: Die Ansprüche gehen doch immer sehr auseinander. Was mir wichtig ist, ist einem anderen Hotelgast vielleicht absolut unwichtig. Jeder, der beim Frühstück in seiner Muttersprache begrüßt werden möchte, fährt bitte NICHT in das Hotel Ca´n Pere – außer seine Muttersprache ist Spanisch 😉 Es bringt einfach nichts. Es gibt kein meterlanges Buffet (dafür ein kleines und sehr feines Buffet aus regionalen Produkten), keinen Pool und kein SPA. Stattdessen gibt es unglaublich süß eingerichtete Zimmer mit traumhaften Balkonen sowie einem unglaublich romantischen Innenhof (und das sage ich als Nicht-Romantikerin)…

Dieses Hotel hat, obwohl ich wirklich schon in vielen Hotels übernachtet habe, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe weder im Vorfeld noch danach mit dem Hotel gesprochen. Es handelt sich auch um keine Kooperation, ich wurde nicht eingeladen und habe ganz normal selbst für meine Unterkunft bezahlt. Das ist mir nochmal wichtig zu betonen, weil viele Leser mittlerweile nicht mehr zwischen einer Kooperation und einem persönlichen Blogpost unterscheiden können.

Wer auf der Suche nach einem kleinen, feinen Hotel auf Mallorca ist, wird dieses kleine Haus ganz zauberhaft finden – da bin ich mir sicher.

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HM Alma Beach Hotel in Palma de Mallorca

Zurück aus Mallorca bin ich zwar noch nicht richtig angekommen, aber ich gebe mir heute größte Mühe. Da wir erst gegen 3 Uhr morgens zu Hause waren und ich nur ein paar Stunden geschlafen habe, fühlte ich mich den ganzen Tag über etwas schlapp. Außerdem hänge ich nach einem Urlaub gedanklich noch auf dem Pool, in einem schönen Café oder in der traumhaften Landschaft fest. Das dauert dann bekanntlich ein paar Tage bis ich wieder realisieren kann endgültig zurück zu sein.

Das ganze „wieder eingewöhnen“ wurde zudem durch den Aufenthalt in unserem letzten Hotel erschwert. Ich greife mal vorweg: Während unseres Urlaubs auf Mallorca waren wir in verschiedenen Hotels unterwegs und wussten teils morgens noch nicht wo wir abends schlafen würden.

Spoiler alarm: Es hat wunderbar funktioniert und ich erzähle euch in den kommenden Posts auch ausführlich warum ich bis vor einer Woche eine Abneigung gegen diese Insel hatte und weshalb ich vom Gegenteil überzeugt wurde – Mallorca ist nämlich wirklich traumhaft schön! Und dabei ist die Balearen-Insel nur einen Katzensprung entfernt. Gerade von Nürnberg aus kommt man ganz easy nach Palma de Mallorca und von dort aus mit dem Mietwagen überall hin. Aber dazu erzähle ich euch in den kommenden Tagen mehr.

Heute möchte ich euch das Hotel HM Alma Beach in Palma de Mallorca vorstellen. Wir hatten Glück, dass noch ein Zimmer frei war, denn das Hotel ist wirklich ein Geheimtipp.

Der Begriff „Geheimtipp“ wird ja oft inflationär verwendet. An dem einen oder anderen Strand, der als Geheimtipp delkariert wurde, fand man kaum Platz um darüber zu laufen, geschweige denn ein Plätzchen für die Liegen (oft nicht vorhanden) oder das eigene Handtuch. Bei diesem Hotel ist es wirklich anders. Die Lage ist wirklich sensationell, es ist neu, die Zimmer sind vergleichsweise günstig und der Pool auf dem Dach ist wirklich phänomenal…

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HM Alma Beach in Palma de Mallorca, Mallorca

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Aus unserem Reisetagebuch:

„… Die Parkplatzsuche in Palma selbst ist schon mal recht anstrengend. Allerdings haben die Touristen, die in dieser Gegend Urlaub machen, sehr selten einen Mietwagen: Der Strand ist direkt vor der Haustür, alle Restaurants und Geschäfte auch. Und wenn man doch mal wegfahren möchte, gibt es alle 100m eine Bushaltestelle. Selbst zum Ballermann kommt man mit einem langen Zug (a la Bus-Zug).

Auf dem Weg ins Hotel war es wieder da, dieses komische Gefühl… Jede Menge Menschen, die xxx (beliebiger Flughafen) – Ballermann gebucht haben. Nach Alcudia und Sencelles ein ganz anderes Bild… Die Hotels allesamt super einfach und mit Sicherheit preiswert. Ich bete, dass unseres einwenig sauberer ist und die Menschen davor nicht allzu laut grölen mögen.

Schon von Weitem sehen wir das HM Alma Beach. Halleluja! Es ist weiß und freundlich. Man kann direkt in den Garten sehen und sieht – nur schöne Dinge! Ein sauberer Pool, schöne Einrichtung in weiß und hellen Holztönen, lächelnde Angestellte, die ganz happy zu sein scheinen.

Innen bestätigt sich das Bild umso mehr. Alles ist so schön clean und gleichzeitig duftet es nach Holz und nach einem neuen Hotel. An der Rezeption treffen wir auf jemanden, der drei Monate in Nürnberg gelebt hat und mit uns Deutsch spricht. Die Welt ist klein.

Unser Zimmer ist winzig, aber wir haben auch nicht vor hier lange zu bleiben. Es ist alles super sauber und wir haben direkten Blick auf den Pool und die hoteleigenen Cafés. An der Rezeption wurde uns der zweite Pool empfohlen. Ein zweiter Pool? Da hat wohl jemand morgens zu schnell auf „buchen“ gedrückt ohne sich das Hotel überhaupt genauer angesehen zu haben. Jedenfalls kann ich mich an keinen zweiten Pool erinnern.

Außerdem könnte man von dort aus den ganzen Ballermann sehen. Zack, ich wurde unsanft aus meinen Tagträumereien geholt. Der Ballermann… Da ist er wieder. Und da ist wieder diese Abneigung, die langsam aber sicher hochsteigt. Egal, wir lassen unsere Sachen im Zimmer und sprinten Richtung oberster Stock.

Der zweite Pool ist vielmehr eine Rooftop Terrasse mit Bar und Pool. Der Ausblick ist grandios.

Später am Abend stehen der Barkeeper und wir beide alleine oben und bewundern die Aussicht. Es ist Vollmond. Der Barkeeper meint, dass das nicht so gut ist, denn an diesen Tagen kämen all die Verrückten aus ihren Löchern gekrochen. Gerade da vorne, am Ballermann.

Er zeigt fast schon ehrfürchtig in eine Richtung und ich frage leicht dämlich wo dieser genau beginnt.

Gleich da vorne.
Aha, im Grunde also nur 200m weiter?
Aber das, wo wir jetzt sind, ist nicht der Ballermann, oder? – Ich habe jetzt schon Angst vor der Antwort.
Der Barkeeper schaut ganz erschrocken: Nein, hier doch nicht!

Den Ballermann haben wir dann tatsächlich noch gefunden, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Am nächsten Morgen geht´s als Erstes ab ans Frühstücksbuffet. Nach vier Tagen Frühstück nach spanischer Art sind wir die viele Auswahl gar nicht gewohnt. Es gibt einfach alles und davon jede Menge. Und obwohl so viele Menschen gleichzeitigen frühstücken wollen, sieht es an jeder Station sauber und aufgeräumt auf. Einziger Minuspunkt ist Kaffee aus der Maschine. Es gibt zwar Café von leche, also quasi den Milchkaffee aber „in besser“, allerdings schmeckt der halt wie ein Milchkaffee aus der Maschine schmeckt.

Alles andere ist tipp-topp. Man darf sich beim Koch alles wünschen und er unterhält sich mit jedem, egal in welcher Sprache, und versucht jedem ein paar Worte Spanisch beizubringen. Die Küche ist offen und man sieht einfach alles – ich mag das. Natürlich wird auch vor Einem selbst gekocht. Ich wüsste nicht, was ich noch vermissen könnte. Es gibt wirklich alles und das nicht zu knapp.

Beim Check-Out bietet man uns an später noch duschen zu können. Praktisch, oder? Auf jeden Fall sehr zuvorkommend.

Die Sachen packen wir erstmal ins Auto und gehen zum Strand…“

Hier geht es zur Hotelwebseite (klick!)

Für das Zimmer haben wir kurzfristig (am selben Tag morgens gebucht) 115 Euro bezahlt (für 2 Personen). Frühstück war dabei ebenfalls inklusive. Auch die Nutzung der beiden Pools und vor allem der traumhafte Blick über Palma.

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Auszeit in Tirol + Bildertagebuch

Ich habe euch ja bereits hier über meine derzeitige Krise bzw. Auszeit erzählt. Und so richtig weiß ich gar nicht, ob Krise hier so das richtige Wort ist. Auf jeden Fall hatte ich in den vergangenen Wochen extrem viel um die Ohren und alles hat sich irgendwie gleich wichtig angefühlt. Das Ende der Geschichte war einfach zu viel Streß, von dem ich mich nur langsam erhole. Und dabei stelle ich immer mehr fest, dass es nicht die vielen Termine waren. Und nein, es ist auch nicht die Tatsache, dass ich in letzter Zeit viel unterwegs war.

Manchmal will man einfach den Reset-Knopf drücken und sich darüber klar werden, was man eigentlich im Leben will. Das klingt vielleicht hochtrabend, aber am Ende geht es doch genau darum: ein schönes Leben zu führen. Die Definition von „schön“ ist dabei bei jedem individuell und oft völlig unterschiedlich.

Das ist Fluch und Segen zugleich.

Einerseits kann jeder sein Leben so gestalten, wie er möchte – und heute mehr denn je. Andererseits kann man sich nichts abschauen oder von anderen Tipps holen.

Es gibt natürlich Hilfe – das ist klar. Z. B. gibt es die sog. Life Coaches. Da ich allerdings selbst eine entsprechende Ausbildung habe und weiß, wie der ein oder andere Coach agiert, ist auch für mich leider keine Lösung. Man kann Ratgeber lesen so viel man will. Letzten Endes sind das alles nur Impulse und niemals die Lösung selbst.

Es dauert einfach so lange wie es eben dauert bis man alles sortiert und geordnet hat. Bei physischen Dingen fällt das leichter als bei den vielen Gedanken, Plänen und oft auch Sorgen, die im eigenen Kopf herumschwirren. Und hier ist auch jeder anders: Der eine macht das Step by Step, der andere eher alles auf einmal.

Ich gehöre definitiv zur „I want it all & I want it now“-Fraktion.

Die Tatsache, dass wir heute wirklich in einer unglaublich freien Zeit leben (und das in jeder Hinsicht), macht es nicht gerade einfacher sich zu entscheiden.

Und in dieser Phase habe ich mir in den verganenen Wochen ein paar Auszeiten gegönnt. Unter anderem war ich Mitte Juni mit meinen Eltern ein Wochenende lang in Regensburg. So richtig Touri mäßig! Nur eine Woche später ging es nach Lindau und in die Schweiz. Heute sind Matthias und ich aus Österreich zurückgekommen. Und dort, genauer gesagt in Tirol, sind am Wochenende auch diese Bilder entstanden.

Für den ein oder anderen ist das Streß pur, aber ich tanke aus solchen Auszeiten viel Kraft und neue Ideen. Beim Wandern vergisst man (spätestens oben auf dem Berg) alles, was einen unten beschäftigt hat. Man fühlt sich als säße man vor einem leeren Blatt Papier, das man neu beschriften darf. Es ist nicht schwer die Reset-Taste zu drücken. Man müsste sich das einfach nur öfter trauen…

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Genusstage in Tenne Lodges mit 2-Sterne Koch Anthony Genovese

Tenne Lodges Südtirol

#Foodie ist seit Jahren ein trending hashtag in den sozialen Netzwerken. Menschen, die gerne essen, die Wert auf ihre Ernährung legen, die sich als Genießer bezeichnen oder ständig ihre Kochkünste verbessern. Und welcher Foodie lehnt eine Einladung zu den Genusstagen ein, wenn ein 2 Sterne Koch zu Gast ist? Richtig, kein wahrer Foodie dieser Welt.

Vor zwei Wochen hieß es für mich Koffer packen und ab in den Süden. OK, nicht so weit in den Süden, dass ich mir einen Sonnenbrand holen könnte. Aber sagen wir mal so einbißchen. Konkret ging es für mich nach Ratschings in Südtirol. In diesem kleinen, beschaulichen Ski-Ort hat vor wenigen Monaten ein neues Hotel eröffnet, das ich euch auf jeden Fall noch hier auf dem Blog zeigen werde.

Aber heute geht es ums Essen. Um richtig, richtig gutes Essen.

2-Sterne Koch Anthony Genovese

Anthony Genovese ist ein 2 Sterne Koch aus Italien. Er kocht seit 2003 im Il Pagliaccio in Rom und hat seit 2009 seinen 2. Michelin Stern.

Vorher habe ich mich schon gefragt, ob man dies auch schmecken würde. Wo ist der Unterschied zwischen einem Sternekoch und einem Koch mit 2 Michelin Sternen?

Es ging los mit dem fehlenden Menü. Alle Gerichte sind so aufeinander abgestimmt, dass es kein Menü braucht. Wir haben uns also vollkommen überraschen lassen was man uns servieren würde. Anfangs entscheidet man sich lediglich für die Anzahl der Gänge, mehr nicht. Aber ist das erledigt, kann man sich einfach nur zurücklehnen und freuen.

Schon bei der Vorspeise waren wir total geflasht, weil diese in einem kleinen Käfig serviert wurde. Aber nicht nur die Art der Präsentation war einmalig, auch der Geschmack war wirklich einzigartig.

Dazu haben wir uns für die Weinbegleitung entschieden und es auch nicht bereut. Zu jedem Gang wurde uns ein Wein empfohlen und es war einfach on point.

Meine Erkenntnisse aus den Genusstagen in der Tenne Lodge mit Anthony Genovese:

Tenne Lodges

1. Ich bin jetzt ein großer (bzw. ein noch größerer) Fan von Südtiroler Weinen.

2. Am liebsten würde ich mich jeden Tag von solch einem Menü überraschen lassen. Es macht viel mehr Spaß nicht zu wissen, was man zu essen bekommt.

3. Ich liebe Käsecracker (trotz Weizenunverträglichkeit).

4. Selbstgemachtes Magnum-Eis ist das BESTE, was es gibt.

5. Hab ich schon die Weine und die vorzügliche Küche erwähnt?

Während des Essens kam der Koch höchstpersönlich an jeden Tisch und hat die Gäste begrüßt. Da wir leider kein Italienisch sprechen, blieb uns nichts anderes übrig als nur nett zu lächeln. In diesem Moment hätte ich die Sprache wirklich sehr gerne gekonnt, aber gut.

Meine Favoriten waren wie immer die Vorspeisen sowie das Dessert. Ich kann schon nach dem „Gruß aus der Küche“ sagen, ob mir das Essen schmecken wird oder nicht. Beim Vorspeisenteller geht es dann weiter und ich überlege jedes Mal, ob ich mir nicht einfach 5 Gänge Vorspeisen bestellen soll – so verliebt bin ich in dieses Essen.

Genusstage in der Tenne Lodges

Im Grunde ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Das Essen, der Service – 5 Sterne eben.

Es sind die vielen Details, die am Ende einen Genusstag ausmachen. Heutzutage hat man als Gast auch schon Einiges gesehen. Gerade wenn man sowieso viel unterwegs ist und immer gut speist, ist man nur noch schwer zu begeistern. Aber ich fand das Zusammenspiel der einzelnen Akteure topp und alle hatten sich sichtlich viel Mühe gegeben, damit die Gäste, darunter auch wir, einen perfekten Abend haben konnten.

Aber ganz ehrlich, was bringt es über das Essen zu sprechen? Hier unsere Eindrücke in Form von Bildern. Ich entschuldige mich gleich für die solala Qualität der Fotos. Mittlerweile kann ich es besser… Allein das ist schon ein Grund nochmal in die Tenne Lodges zu fahren: um bessere Bilder zu machen.

Falls ihr auch Lust bekommen habt, kann ich euch die Lodges nur empfehlen. In Kombination mit einem Genussessen am Abend im Restaurant oder am Zimmer (diese Möglichkeit gibt es dank der eingebauten Küchenzeilen in jeder Lodge auch) werdet ihr unvergessliche Tage erleben – so viel ist sicher.

Und, wie gesagt, man ist gerade aus Süddeutschland super schnell in Ratschings. Es gäbe auch die Möglichkeit bis zum Brenner mit der Bahn zu fahren und anschließend den Bus zu nehmen oder jedoch vom Hotel abgeholt zu werden (muss natürlich vorher vereinbart werden).

Kontakt Tenne Lodges

Tenne Lodges
Bichl 51
I-39040 Ratschings / Südtirol
E-Mail: info@tenne-suedtirol.com

Ich war auf Einladung im Hotel Tenne Lodges. Selbstverständlich beeinflusst dies nicht meine persönliche Meinung. Weitere Infos zur Kennzeichnung von gesponsorten Inhalten findet ihr hier.

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BloggerBUREAU goes Bachmair – Bloggerwochenende am Tegernsee

BloggerBUREAU goes Bachmair

Als ich vor einigen Wochen verkündet habe, dass das nächste Bloggerevent ein eher kleines, aber feines Zusammenkommen am Tegernsee sein wird, gab es doch stark verwunderte Reaktionen. Kaum zu glauben, aber auch dieses Wochenende ist nun Geschichte. Ich finde das schon verrückt, weil man immer so sehr darauf hinfiebert und dann ist es schneller vorbei als man es überhaupt realisieren kann.

Spoiler Alarm: Ich war mit Sicherheit nicht das letzte Mal in diesem Hotel und das Wochenenede war einfach traumhaft!

#BloggerBUREAUgoesBachmair

Das Bachmair Weissach am Tegernsee ist mehr eine Erholungsoase und weniger ein Hotel im eigentlichen Sinne. Es ist auch sehr weitläufig und beherbergt neben dem eigentlichen Hotel mehrere Restaurants, ein SPA, das in Kürze von 1.000 qm auf 3.000 qm ausgebaut wird und eine Eventhalle.

Schon kurz nachdem ich Jacob von der PR Agentur Sechehaye online kennengelernt habe, kam die Idee für das Wochenende, der ich sofort zugestimmt habe. Nur wenige Wochen später ging es auch schon los!

Mit dabei einige Blogger, die ich bereits kannte, aber auch mir völlig unbekannte Blogger, die ich erst vor Ort persönlich kennenlernte. Am Ende war es eine tolle Truppe und ich war mit der Entscheidung genau diese Blogger mitzunehmen sehr zufrieden. Natürlich würde ich am liebsten noch mehr Blogger mitnehmen. Aber zum einen gibt es so etwas wie Budgets und zum anderen machen riesengroße Gruppen meiner Meinung nach so gar keinen Sinn.

Diese Blogger waren beim #BloggerBUREAUgoesBachmair Wochenende dabei:

Nadine von femmeblonde
Alexia von Alexiasi
Foo von foohung
Julia von Juliary
Martina von lady50plus
Mareike von Sparkle & Sand
Antonia von faibleforfood
und die liebe Simona, die einige von euch bereits vom 2. BloggerBUREAU kennen.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Wie konnte man als Blogger teilnehmen?

Ich wurde oft gefragt wie man sich zu dem Event hätte anmelden können. Ganz einfach: Hier auf dem Blog gibt es immer die aktuellsten Infos zum BloggerBUREAU und den anstehenden Events und Kooperationen. Außerdem gibt es auf Instagram regelmäßige Updates.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Wichtig ist vor allem, dass man irgendwie auf meinem Radar auftaucht. Ich lese natürlich viele Blogs und andere Blogger empfehlen mir wiederum ebenfalls viele Blogs. Aber natürlich kann ich nicht alle kennen (wer kann das schon von sich behaupten?) und so bin ich einfach darauf angewiesen, dass sich die Blogger selbst bei mir melden.

Tag 1 im Bachmair Weissach

Am Freitag hatte ich zwar „frei“, allerdings auch Einiges zu erledigen. Deshalb brachen Nadine, Alexia und ich gegen 14:00 Uhr in Nürnberg auf. Obwohl (oder gerade weil) wir „nur“ zu dritt waren, war das Auto voller Koffer, Taschen und natürlich der Dirndl, die Nadine und ich für das Fotoshooting am dritten Tag mitgenommen haben.

Im Hotel angekommen hatte ich gerade mal die Zeit mir die Hände zu waschen, denn plötzlich ging alles ganz schnell. Kaum im WiFi eingeloggt (das gibt es im Hotel gratis), bekam ich die Nachricht, dass wir uns gleich in der Lobby treffen würden. Gesagt – getan. Wir lernten und alle kennen und stießen schon mal auf das gemeinsame Wochenende an. Meine Wahl: Moscow Mule – what else? Der ist im Hotel wirklich gut! Ich bestelle mir den Drink eigentlich immer und überall (OK, jetzt könnte der falsche Eindruck entstehen) und habe entsprechend einen Vergleich.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Von dort aus ging es direkt zum Essen. Und was für ein Essen das war! Wir bekamen Fondue und zwar in allen möglichen Varianten. Da wir im Vorfeld alle Allergien, Unverträglichkeiten und Ernährungsweisen abgeklärt haben, war für jeden etwas dabei. Da ich an einer Weizenallergie leide und versuche Weizenbrot zu meiden wo immer es geht, bekam ich glutenfreies Brot.

Ein Hoch auf das glutenfreie Brot im Bachmair

Ja, ich war tatsächlich so begeistert, dass das Brot eine eigene Unterüberschrift verdient. Es war einfach so gut! Und glaubt mir, ich habe schon zahlreiche Dinge, die als „glutenfreies Brot“ verkauft werden, probiert. Bisher schmeckte mir so gut wie keins davon. Das Brot im Bachmair ist allerdings tatsächlich so gut, dass ich noch immer ganz hin und weg bin.

Es war ein richtig toller Auftakt in ein schönes Wochenende! Ahhhh, dieses Fondue… Wirklich einmalig! Auf dem Zimmer wartete dann auch noch eine kleine Überraschung des Hotels, was wirklich sehr süß war.

Nachdem ich ein paar Mails gecheckt habe und die ersten Beiträge zu unserem Aufenthalt auf Instagram geliked habe, fiel ich müde ins super bequeme Bett. Dabei muss ich sagen, dass ich generell gut in Hotels schlafen kann. Ich liebe die vielen Kissen und nehme mir eigentlich immer vor auch zu Hause einige Kissen ins Bett zu legen. Aber wie das meistens so ist, vergisst man so etwas schnell und verfällt in alte Muster zurück.

Tag 2 im Wellness-Paradies

Der Samstag startete mit einem ausgiebigen Frühstück, das wirklich keine Wünsche offen ließ. Auch hier gab es wieder glutenfreies Brot und so konnte ich wirklich ALLES probieren. Genial!

Nach dem Frühstück haben wir uns für einen kleinen Ausflug in den nahegelegenen Ort Tegernsee verabredet. Am Vorabend erzählte uns nämlich Martina von einem tollen Second Hand Laden und wir hatten natürlich keine andere Wahl als hinzufahren, oder?

Leider hat es an dem Wochenende viel geregnet. Wir brauchten selbst für die paar Meter vom Auto zum Laden einen Regenschirm. Aber das Wetter war beim Anblick der coolen Klamotten schnell vergessen! Klar muss man sich in einem Second Hand Laden erstmal einen guten Überblick verschaffen und die Schätzchen erstmal entdecken. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich an dem Tag nichts gefunden hätte. Meine eigentlichen Errungenschaft war ein rotes Kleid von Marc Jacobs. Ein Traum! Leider steht mir rot nur solala. Und obwohl es natürlich sehr viel günstiger war als ursprünglich, war es am Ende doch einwenig zu teuer für „nur mal so schauen“.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Dafür habe ich ein Jäckchen im typischen Chanel-Stil ergattert und einen schwarzen Leder-Shopper mit einer integrierten Tasche sowie einem schwarzen Lederbeutel, den man bequem herausnehmen kann. Dieser hat den Vorteil, dass man einfach nur den Beutel bzw. das Täschchen in eine andere Tasche steckt und damit wieder alles beisammen hat. Perfekt organisiert, sozusagen.

Kaum zurück im Hotel, wartete schon das Mittagessen auf uns. Ich entschied mich für Ziegenkäse sowie die typisch russische Suppe Borschtsch. Dieser (der Borschtsch) bzw. diese (die Suppe) – je nachdem wie man es nennen mag – gibt es im Bachmair mit rotem Kaviar. Richtig gut!

Anschließend ging es fast mit der gesamten Truppe in das Gustav-Gulbransson-Museum am Tegernsee. Einige haben sich ausgeklinkt, was vollkommen OK war. Im Museum bin ich auf zwei relativ gruselige Geschichten gestoßen, die mich wahnsinnig beeindruckt haben. Es gibt selten Bücher, die mich so nachhaltig begeistern wie die beiden Bücher, die vermeintlich als Kinderbücher deklariert sind.

Nachmittags hatten wir noch einwenig Zeit. Ich nutzte diese, um das SPA zu erkunden. Am Morgen war ich schon im Pool schwimmen. Dieses Mal ging es mit ein paar Zeitschriften auf die Liege. Was will man mehr? Zwischendurch wieder Gespräche mit den mitgereisten Bloggern und zack – war schon wieder Zeit für das Abendessen. Auch dieses Mal – extrem lecker!

Nebenbei wurden ein paar Goodies verteilt. Basak von BasakThingsToLove hat mir für alle ihre selbst designten und hergestellten Armbänder mitgegeben. Die Mama von Nadine hatte für alle, die sich eine gewüscht haben, eine Trachtenkette hergestellt. Diese kann man jedoch auch in den Haaren tragen, also individuell einsetzbar.

Abends trafen wir uns in der Bar. Am Ende waren wir zu dritt und sind dort wirklich bis zum Schluss, bis die beiden Barkeeper schon alles aufgeräumt haben, geblieben. Umso schwerer war es natürlich am nächsten Tag…

Tag 3 und das Shooting

Dieser begann mit einem Fotoshooting, das Nadine, Alexia und ich mit Simona ausgemacht haben. Mit dabei: Ein Teller Beeren und eine Zeitschrift. Ihr dürft echt gespannt sein auf die Fotos! In meinem Zimmer haben Simona und ich noch einwenig weitergeshooted… Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

Nach dem Frühstück schmissen wir uns in unsere Dirndl (die, die eins anziehen wollten – natürlich keine Pflicht ;)) und trafen uns in der Suite, die gelinde gesagt der absolute Hammer ist. Mit einer eigenen Sauna. Natürlich! Und mit einem Whirlpool, der ebenfalls Teil des Fotoshootings wurde.

In der Suite haben wir noch einwenig gequatscht bis es langsam wieder zurück nach Hause ging. Am Ende des Wochenendes habe ich mich gefragt wann wir das bisschen Programm, das ich eigentlich umsetzen wollte, unterbringen wollte. Wir hatten ja wirklich nur ein Verwöhnprogramm mit Essen, SPA und Museum geplant und auch erlebt. Aber am Ende fühlte sich das Wochenende wie das volle Programm an. Freizeitstress gibt es wirklich.

Ursprünglich wollten wir einen Ausflug zu einem am Berg gelegenen Gasthof machen. Allerdings fiel dieser sprichwörtlich ins Wasser – es hat einfach zu viel geregnet und war zu nass.

Nachdem wir alles im Auto verstaut haben, sind wir noch kurz zu der Kirche, die Matthias und ich für unsere anstehende Hochzeit reserviert haben, gefahren. Es ist noch nicht zu 100% sicher, dass es diese Kirche werden wird. Wir haben uns vorsichtshalber schon mal die andere Kirche, die ebenfalls in Betracht kommt, angesehen. Außerdem bin ich mit den Mädels schnell in die Location gefahren. Zwar hatten wir uns nicht angemeldet, aber wir konnten trotzdem einen Blick in unsere Suite werfen. Und die ist wirklich traumhaft! Ich freue mich schon sehr auf unseren Aufenthalt dort!

Erst am späten Abend waren wir wieder zurück und ich konnte es kaum glauben, dass das Wochenende so schnell vergangen war. Fest steht, dass ich das Hotel unbedingt nach der SPA Erweiterung wieder mit meinem Freund besuchen werde. Dieses Mal werde ich mich einzig auf das SPA konzentrieren und euch von dem neu gestalteten und auf 3.000 qm erweiterten SPA Bereich berichten.

An dieser Stelle gilt mein Dank allen Bloggern, die an diesem Wochenende dabei waren, Jacob sowie seiner Verlobten und natürlich dem Hotel Bachmair Weissach für die Einladung bzw. die Kooperation mit uns.

Und falls ihr jetzt Lust bekommen habt beim nächsten Bloggerevent dabei zu sein, dann meldet euch für den Newsletter an, um keine News zu verpassen. Schaut am besten gleich auf unserer Facebook-Seite vorbei. Hier geht es direkt zum Anmeldelink.

Alle Bilder in diesem Beitrag: Simona Kehl

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Arabella Brauneck Hotel – Hoteltipp für Gourmets

Vor ein paar Wochen haben wir wieder die Zeit genutzt und uns eine kleine Auszeit in Oberbayern gegönnt. Genauer gesagt ging es für uns nach Lenggries in das Arabella Brauneck Hotel. Ich habe euch bereits hier ein paar Bilder von unserem Ausflug gezeigt. Allerdings haben wir Tonnen an wunderschönem Bildmaterial, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die Anfahrt

Am Samstag ging es schon früh aus dem Bett und ab ins Auto. Überhaupt sind Samstage perfekt, um wegzufahren. Gerade morgens schlafen alle noch oder machen sich auf den Weg in den Supermarkt. Kaum jemand kommt Wochenende für Wochenende auf die Idee in den Süden zu fahren. Und obwohl es nur ein paar Stunden sind, findet man sich anschließend in einer völlig anderen Welt wieder.

So war auch unsere Anreise. Vorab muss ich jedoch zugeben, dass ich ein Wochenende mitten im Nirgendwo verbringen wollte. Ich habe mir eher einen ganz kleinen Ort vorgestellt, der eher bäuerlich ist und wo ich einfach nur einbißchen herumlaufen und den Alltag hinter mir lassen kann.

Aber weit gefehlt! Was uns am Ende erwartet hat, kann ich in einem Post gar nicht verarbeiten.

Nach unserer Ankunft im Hotel haben wir uns gleich auf den Weg rauf auf den Berg gemacht. Mit der Bergbahn, die ca. 15 – 20 Gehminuten vom Hotel entfernt ist, ging es rauf aufs Brauneck. Das Brauneck ist ein Ausläufer der Benediktenwand und gehört geografisch zu den Voralpen. Lenggries liegt auf ca. 740 Metern Höhe über Meeresspiegel. Der Berggipfel ist bereits 1.555 Meter hoch.

Schon die Fahrt mit der Gondel war atemberaubend. Ich habe kaum gesnappt (sorry!), da ich einfach nur die schöne Aussicht genießen wollte und ganz sprachlos war, welcher Anblick uns auf dem Weg zum Gipfel geboten hat.

Oben angekommen staunten wir nicht schlecht, als wir das Bergpanorama gesehen haben. Gott sei Dank gibt es zwei ausführliche Karten, die einem die Berge, die man vor sich sieht, einbißchen näher bringen. Oben auf dem Berg liefen wir zu einer der Hütten und wurden bei unserer Wahl nicht enttäuscht.

Anschließend haben wir einfach nur die Zeit oben auf dem Gipfel genossen und sind viel rumgelaufen, haben zig Tausend Bilder von der Umgebung geschossen (ich wieder) und haben einfach nur die Aussicht auf einer der vielen Bänke genossen.

Einchecken

Nach unserer Rückkehr checkten wir in unserem Zimmer ein und wurden nicht enttäuscht. Was ich in Hotels immer wieder schön finde, sind Balkone. Einfach mal kurz rausgehen und frische Luft schnappen – gerade in den Bergen ist es einfach traumhaft. Immer wenn ich in den Bergen bin will ich einfach nur durchatmen und die frische Luft in meiner Lunge konservieren.

Nach dem Duschen war auch schon die Zeit für das Abendessen. Da die Zeit auf dem Berg wie im Flug verflogen war, kam es uns eigentlich noch gar nicht so spät vor. In der Hütte haben wir wirklich sehr lecker gegessen und befürchteten, dass wir beim Abendessen kein Bissen herunterbringen würden… Weit gefehlt! Beim Anblick der Vorspeise waren alle „Befürchtungen“ verflogen und wir genossen unser 4-Gänge-Menü.

4-Gänge-Menü

Das 4-Gänge Menü im Arabella Brauneck Hotel wird mir definitiv noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Es war sowohl ausgefallen, als auch bodenständig zugleich. Sehr raffiniert und innovativ.

Vorspeise

Als Vorspeise gab es ein Gemüsetatar im Wan-Tan-Teig mit Riesengarnelencappucino. Die Riesengarnele auf dem Zitronengras-Spieß – ohne Worte! Einfach sehr gut und in der Kombination mit dem Gemüsetatar topp. Ich bin eigentlich kein Fan von Spinat, aber dieser hier war durch die Marinade des Tatars sehr lecker.

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Suppe

Als zweiten Gang bekamen wir eine Kürbis-Ingwercremesuppe mit Apfel-Ziegenkäse-Biscuit. Am liebsten hätte ich danach nur noch eine Riesenportion von dem Apfel-Ziegenkäse-Biscuit geordert und alles andere einfach sein lassen. Das muss ich auf jeden Fall nachkochen, denn diese Kombi funktioniert optimal und schmeckt einfach sehr gut.

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Zum Glück habe ich aber die beiden darauffolgenden Gänge nicht „sein lassen“. Denn sonst hätte ich definitiv etwas verpasst…

Hauptgang

Als Hauptgang gab es Rinderfilet mit Jakobsmuscheln, Erbsen-Pürree und Rotwein-Charlotten. Das Rinderfilet konnte ich aufgrund der immensen Größe leider nicht aufessen. Aber bei der Aufzählung der einzelnen Gerichte kann man das auch verstehen, oder?

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Dessert

Was wäre das Leben ohne ein Dessert? Mein Motto:

Life is too short. Eat dessert first.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Es gab ein Rosmarin-Sauerrahm-Parfait, Avocado-Champagner-Mousse und lauwarmes Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern. Hiervon war nach nur ein paar Minuten nichts mehr übrig.

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Insgesamt was das ganze Menü natürlich eine Sünde. Aber die Sünde war es wert!

Sonntag im Arabella Hotel Brauneck

Am nächsten Morgen ging es für uns früh raus. Wir waren an der Isar joggen und genossen einfach nur die traumhafte Landschaft. Ich bin bestimmt nicht die größte Sportkanone, aber selbst mir fiel das Joggen in dieser Umgebung und in dieser Landschaft sehr leicht.

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Gegen Mittag sind wir dann aufgebrochen einen sehr schönen See in der Nähe zu erkunden. Den Beitrag dazu findet ihr hier. Der Walchensee ist auf jeden Fall einen Ausflug wert! Solltet ihr jemals in der Nähe sein, macht unbedingt einen Abstecher dorthin.

Zu diesem Aufenthalt wurde ich vom Arabella Hotel Brauneck eingeladen. Meine persönliche Meinung bleibt davon selbstverständlich unberührt. Wir haben unser Wochenende und den Aufenthalt im Arabella Hotel Brauneck sehr genossen. Vielen herzlichen Dank für den warmen Empfang! Wir haben uns zu jeder Zeit sehr wohl gefühlt. Dieser Artikel ist zuerst auf BUREAUTravel erschienen.

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