Das Orphée in Regensburg - Hotel und Restaurant
Das Orphée in Regensburg – Hotel und Restaurant

Auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Hotel in Regensburg?
Die Suche hat ein Ende, denn es kann nur das Hotel Orphée sein.

Es ist wirklich ganz und gar nicht gewöhnlich – weder das Hotel, noch die Zimmerausstattung oder das Restaurant. Noch nie war ich in einem solchen Hotel gewesen. Die Zimmer sind alle unterschiedlich gestaltet und man sollte sich auch viel Zeit zum Entdecken der kleinen aber feinen Details nehmen.

Unser Bad zwar z. B. mit wunderschönen Fließen in einem schönen Blau-Ton, wie man es aus Portugal kennt, dekoriert. Am liebsten will man hier einziehen und gar nicht mehr weg müssen. Untergebracht waren wir im Großen Haus, das in der Unteren Bachstraße, mitten in Regensburgs Innenstadt, die seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe zählt, liegt. Das Orphée selbst bezeichnet dieses Haus als „Die Imitation des Adels“. Daneben gibt es noch weitere Häuser wie etwa das Kleine Haus – „Das Erwachen des Bürgertums“ oder den Andreasstadel, auch das Künstlerhaus bzw. „Zurück zum Ursprünglichen“ genannt.

Das Große Haus in dem wir wohnten, ein Barockhaus, wurde 2005 saniert. Es beherbergt 33 Zimmer mit wunderschönen Stuckdecken, antiken Dielenböden und barocken Türstöcken über drei Etagen.

Wir hatten einen zugegeben eher außergewöhnlichen Blick auf den Innenhof. Ich fand ihn genial, weil man quasi ewig die Fassade gegenüber anschauen konnte und immer wieder etwas Neues entdeckte. Lt. Prospekt haben die Zimmer im 4. und 5. Stock einen Ausblick über die Dächer von Regensburg. Das Hotel hat auch einen Aufzug.

Außergewöhnlich fanden wir auch die Einrichtung: antikes Mobiliar, Kronleuchter, alte Schrankkoffer und Himmelbetten. Ach, so ein Himmelbett ist schon etwas Feines.

Das Frühstück kann man anhand des Angebots in einer speziellen Frühstückskarte zusammenstellen. Es ist wirklich sehr fein! Französisches Bistro eben, denn das Frühstück wird im hoteleigenen Restaurant, das auch bei Nicht-Hotelgästen beliebt ist, serviert. Und zack ist man in Frankreich, kein Scherz! Denn genau so fühlt es sich an.

„Wer sich vorher alle Schrecken der Fremde ausmalt, der sitzt noch in seiner Stadt, wenn sie brennt“

Zitat von Helga M. Novak, aus dem Prospekt zum Hotel Orphée

Das Restaurant Orphée soll das originalste französische Bistro östlich des Rheins sein und irgendwie glaube ich das auch. Ausgestattet ist es mit roten Samtsesseln, Marmortischen und Holzvertäfelung. Frühstück gibt es schon ab 7 Uhr. Aber man darf auch ausschlafen ohne zu verhungern, denn im Orphée ist man einfach voll und ganz auf den Gast eingestellt, ohne dabei aufdringlich zu sein.

Überhaupt hatten wir das Gefühl alleine im Hotel zu sein, was jedoch nicht stimmte. Nur sieht man eben keine Wägen der Zimmermädchen in den Gängen stehen (überhaupt gibt es keine Gänge, sondern viele verwinkelte Wege zu den einzelnen Zimmern). Man hört und sieht niemanden, bis man am nächsten Morgen beim Frühstück die anderen Hotel-Gäste erspäht.

„Gewiss“, lachte Siddharta, „gewiß bin ich zu meinem Vergnügen gereist. Wozu denn sonst?“

Zitat von Hermann Hesse, aus dem Prospekt zum Hotel Orphée

Einbißchen unwirklich und absolut unaufgeregt das Orphée. Definitiv anders, aber richtig gut anders, nicht strange. Das perfekte Hotel für einen Besuch der Regensburger Altstadt und die gibt wirklich viel zu sehen. Nicht zuletzt das schöne Restaurant Orphée, wo es vielleicht das beste französische Frühstück der Stadt bei schönstem Ambiente gibt.

Infos zum Hotel

Zimmerpreise:

Hotel Orphée

Großes Haus
Untere Bachgasse 8
Regensburg

Weitere Häuser

Hotel Orphée

Kleines Haus
Wahlenstraße 1

Hotel Orphée

Andreasstadel
Andreasstraße 26
Regensburg

Alle Infos und die Anfahrtsbeschreibungen unter www.hotel-orphee.de

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