Fit nach der Schwangerschaft – Rückbildungskurs

Das Bild ist von Lili Photography. Darauf bin ich bereits im 5. Monat zu sehen und damals dachte ich doch tatsächlich, dass ich bereits einen riesigen Bauch habe. Haha!

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Letztes Jahr hatte ich wirklich viel gegessen und war viel zu selten im Fitnessstudio. Selbstverständlich hat sich das gleich auf mein Gewicht ausgewirkt. Nicht sofort, aber dennoch kamen die Pfunde stetig dazu.

Im Übrigen kann ich so offen darüber reden, weil ich einfach nie ein Problem mit meinem Gewicht hatte – egal, was die Waage gerade anzeigte.

Wie gesagt, seit Anfang 2019 habe ich stetig zugenommen. Ich bin einfach zu viel herumgesessen (meist mit Laptop) und habe zu oft in Cafés gearbeitet – meist mit einem Latte Macchiatto und einem belegten Ciabatta oder einem Stück Kuchen. Dabei leide ich an einer Weizenallergie und sollte eigentlich gar nichts aus Weizenmehl essen… Eigentlich. Am Ende tue ich es doch und es zeigt sich einfach auf der Waage (und an meinem Wohlbefinden im Allgemeinen).

Im Sommer 2019 dachte ich noch: Hmmmm, also irgendwas solltest du an deiner Ernährung umstellen… Kurz darauf war ich schwanger und hielt entsprechend gar keine Diät.

Nun, nach der Geburt von Mia, habe ich langsam wieder angefangen mich zu bewegen. „Dank“ Corona hatten aber die Fitnessstudios zu und – ich bin ehrlich – so richtig Lust auf Training mit Maske oder einem riesigen Sicherheitsabstand habe ich auch nicht. D. h. ich werde wohl auch nicht hingehen wenn sich die Lage einigermaßen normalisiert hat.

Aber vor dem „normalen Training“ steht ja noch die Rückbildung. Diese wird nach einer Geburt dringend empfohlen und sollte ca. 6 bis 8 Wochen nach einer natürlichen Geburt beginnen. Nach dem Kaiserschnitt sollte man noch ein paar Wochen mehr verstreichen lassen. Ich habe um die 6. Woche herum mit der Rückbildung angefangen, schaffe es allerdings nicht die Übungen regelmäßig zu machen. Mal ehrlich, wer schafft sowas regelmäßig? Es ist zwar nur ca. eine halbe bis 3/4 Stunde, aber die Zeit muss man sich (am Stück!) erstmal nehmen.

Wirklich frei habe ich z. B. so ab 21:00 Uhr wenn die Kleine ins Bett geht. Dann will ich aber auch nicht laut sein und überhaupt freue ich mich dann auch aufs Sofa…

Heute habe ich mich wieder aufgerafft und das Training fast komplett durchgezogen. Eben so lange bis ich sie hab weinen hören. Aber OK, besser so als gar nichts.

Rückbildungskurs von Nadine Beermann

Da wegen Corona alles geschlossen hatte und Rückbildungskurse nicht stattfanden, habe ich mich gleich nach einem Online-Kurs umgesehen. Überhaupt finde ich die freie Zeiteinteilung bei Online-Kursen großartig. Zu Beginn des Rückbildungskurses habe ich noch gestillt (das tue ich aktuell nicht, aber das ist eine ganz andere Story) und hätte sowieso schlecht weg gekonnt. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin schnell bei dem Online-Kurs von Nadine Beermann angelangt (Affiliate).

Der Kurs ist super verständlich aufgebaut. Man absolviert eine Aufwärmeinheit gefolgt von einer Übungseinheit. Pro Woche sollte man drei Durchläufe machen. Die Intensität steigert sich entsprechend.

Zusätzlich gibt es zahlreiche Erklärvideos und ganz viel Material zum Lesen.

Mich hat überzeugt, dass Nadine selbst Hebamme ist und zahlreiche weitere Kurse entwickelt hat. Sie hat topp Bewertungen und super viele Kundenstimmen. Ich kann den Kurs zu Hause absolvieren, muss nicht vor die Haustür, Tasche packen, hinfahren, umziehen und dann das Ganze von vorn. Ich mache meine Übungen, springe zu Hause schnell unter die Dusche und brauche genau so lange wie der Kurs dauert – keine nervige Anfahrt, keine Parkplatzsuche.

Ich werde den Kurs noch einige Wochen länger machen, denn ich habe 9 Monate lang Zugang zum Kurs. Es gibt aber auch noch zwei weitere Versionen mit 12 Monaten bzw. unbegrenzter Laufzeit.

Alle Infos gibt es hier auf der Homepage* von Nadine Beermann.

Hast Du Fragen zum Kurs? Gerne kannst Du Dich jederzeit an mich wenden. Falls Du keinen Kommentar schreiben magst, stehe ich auch per E-Mail Rede und Antwort.

Aber was ist mit meinen Extra-Pfunden?

Nun, während der Schwangerschaft habe ich 14 kg zugenommen und die ersten zehn waren innerhalb einer Woche nach der Geburt weg. Hierfür habe ich absolut nichts getan.

Was die restlichen Pfunde angeht, so werde ich das Ganze eher langsam und nachhaltig angehen. Im Wochenbett habe ich eher ungesund gegessen. Wir haben wirklich gar nichts gekocht und haben nur Essen zum Mitnehmen (damals noch während des Lockdowns) bestellt.

Mittlerweile verzichte ich aufs Brot und esse mehr Gemüse. Zum Frühstück gibt´s bei uns meistens ein Müsli mit Soja Yoghurt und Früchten. Früher gab es belegte Semmeln… Nun ja. Alles ist erlaubt, solange man dann noch die Kurve kriegt – und damit meine ich ausdrücklich die ungesunde Ernährung, nicht die Pfunde an sich. Denn an sich fühle ich mich in meinem Körper wohl und ich denke, dass genau das das Wichtigste ist. Aber die ungesunde Ernährung machte mir (unterbewusst) dann doch zu schaffen. Seit wir uns bewusst gesünder ernähren (ja, mein Mann macht auch mit), geht es uns viel besser.

Je nachdem wie sich die Geschichte mit Corona entwickelt, könnte ich mir vorstellen im Herbst wieder einwenig laufen zu gehen. Aber bis dahin mache ich noch meinen Online-Rückbildungskurs und feile weiterhin langsam, aber wirklich nur schrittweise an meiner Ernährung.

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