Ich gründe ein StartUp! – BUREAUlingo

Wohoo! Endlich kann ich euch mehr zu meiner Idee erzählen. Ich hab es schon hier bekanntgegeben und neugierige Menschen haben es auch tatsächlich entdeckt. Crazy! Im Internet ist halt nichts „geheim“ oder versteckt. Gut, irgendwie würde es auch keinen Sinn machen. Aber dennoch ist meine Seite benz-reichenauer.de halt einfach Null bekannt. Dachte ich.

Aber von vorne.

Die Idee zu BUREAUlingo ist ein Jahr alt. Aber damals gab es weder den Namen noch die Idee, wie sie heute besteht. Wenn ich also wirklich, wirklich ehrlich bin, dann gibt es die Idee erst seit genau zwei Wochen.

Vor einem Jahr habe ich einen Instagram-Kanal gestartet. Aus Spaß! OK, es wird sonst auch niemand wirklich gezwungen einen Instagram Kanal zu starten, aber bei mir war es wirklich planlos. Natürlich hätte ich es besser wissen müssen – schließlich sehen die Accounts meiner Kunden auch irgendwie „einheitlicher“ aus und dahinter verbirgt sich eine Strategie. Aber hier war es wirklich Spaß. #ichschwör

Der Account sollte sich um „das Leben in Deutschland“ drehen und war auf Russisch. Das war auch schon die ganze Strategie. Lame, oder? Ich nannte ihn schön umständlich: @deutsch_fuer_anfaenger Zwei Unterstriche und zwei aufgelöste Umlaute – Ding, ding, ding – Sie haben den Award für den umständlichsten Namen EVER gewonnen!

Und dann machte ich etwas, was ich im Grunde JEDEM nur empfehlen kann und was einfach NIE jemand macht: Ich habe eine Marktanalyse durchgeführt. Nicht mit einem riesigen Budget, einer Top-Agentur, DEM ausgearbeiteten Plan oder einer riesigen Umfrage (an der sich einfach nie jemand beteiligen möchte). Ich habe in meiner Instagram-Bio geschrieben, dass ich einen Deutsch Online-Kurs anbiete. Was nicht stimmte. #takeittillyoumakeit at its best! Aber zu meiner Verteidigung: das war niemals so geplant! Ich habe auch nicht behauptet, dass ich ihn schon habe. Ich habe nur gesagt, dass ich einen plane.

Danach ist mein Postfach explodiert. Ich habe unzählige Nachrichten bekommen und konnte mich vor konkreten Anfragen kaum retten. Mein Account wuchs im Zeitraum von 3 Monaten auf 1.000 Abonennten. Dabei war ich weder täglich online – geschweige denn ich hätte etwas gepostet – noch habe ich groß mit anderen interagiert.

OK, vielleicht einbißchen. Jedes Mal wenn jemand von den selbst-ernannten Deutsch-Lehrern eine Aufgabe stellte und diese von den Nutzern (in den Kommentaren) falsch beantwortet wurde, habe ich die richtige Version hingeschrieben. Nicht gerade anstrengend, nicht wahr?

Das Ganze habe ich in etwa 1 Stunde lang betrieben. In der Woche, nicht am Tag. Heute frage ich mich, was gewesen wäre…

Kennt ihr die Aussage von Gary Vaynerchuk, wo er sich fragt, was passiert wäre, hätte er „damals“, zu Beginn des Internets, sein ganzes Geld in Google Ads investiert?

So ähnlich geht es mir heute. Ich frage mich was gewesen wäre… Was Quatsch ist. Aber man ist ja doch ein Mensch und nicht immer rational unterwegs.

Den Account habe ich irgendwann aufgegeben. Zwar habe ich den Account genutzt, um anderen Instagram näher zu bringen und habe dazu auch ein Webinar gehalten, das knapp 1.000 Menschen gesehen haben, aber sonst habe ich nichts weiter damit gemacht.

Und dann fing die Idee an sich zu entwickeln. Ich liebte schon immer den HR Bereich und kann richtig geile (I´m sorry!) Lebensläufe schreiben. Schnarchige Unternehmen haben das nie erkannt, aber bei meinen ehemaligen Arbeitgebern – darunter Daimler, Siemens und Porsche – konnte ich damit immer punkten.

Außerdem lerne ich super gerne. Nicht nur, dass ich ständig irgendwelche Online-Kurse mache, ich interessiere mich auf für gehirngerechtes Lernen und habe mich dazu in meinem Studium der Wirtschaftspsychologie weitergebildet. Lernen war schon immer mein Thema. Nicht das „Lernen“ in unserem Schulsystem, ähm, nein, das hat mit Lernen wenig zu tun. Ich meine das Lernen in Zusammenhängen, sinnvolle Dinge und krasses Zeug für Querdenker. Solches Lernen halt.

OK, dann hätten wir Lernen und HR, also Jobvermittlung bzw. Trainings für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche etc.

Aber viele der Fragen, die ich über den Account bekam, konnte ich dennoch nicht beantworten: die Fragen nach dem Studium. Ich weiß wie man Sprachen lernt, wie man hierzulande einen Job findet. Aber ich habe keine Ahnung wie Ausländer bei uns studieren können. Ehrlich gesagt hat es mich nicht weiter interessiert.

Aber hey, wo Nachfrage ist, da schafft man auch Angebot…

Deshalb ist BUREAUlingo jetzt eine Summe aus Sprachen, Studium und Job. Logisch, oder?

Wer sich jetzt denkt: Was hat das bitte mit dem Instagram Account zu tun und was ist jetzt nun Dein StartUp?

OK, es klingt gerade wirklich alles etwas konfus. Aber das spiegelt genau die Situation in meinem Kopf wider. Täglich kommen neue Ideen rund um das Ganze dazu und ich fühle mich jedes Mal wie erschlagen von den vielen Infos und Einfällen.

Am Ende wird BUREAUlingo eine Plattform werden. Eine Plattform, die es Menschen ermöglicht nicht nur eine Sprache zu lernen, sondern auch einen Studienplatz und einen Job zu finden. 

So, jetzt ist es endlich raus.

Selbstverständlich halte ich euch auf dem Laufenden. Ich wil versuchen so viel wie möglich zu dokumentieren und meinen Weg ein Stück weit für andere aufzuzeichnen.

Wer eigene Ideen hat, bereits Gründer ist oder selbstständig tätig, den lade ich zu meinem Gründer-Frühstück #coffeebreak ein. Das nächste Treffen findet am 26. März statt. Kostelose Tickets gibt es hier. 

Bis ganz bald,

Anna Benz-Reichenauer BUREAUStyle.com Blog

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