Moleskine Smart Writing Set im Test

Es gibt Dinge, die das Leben einfacher machen. Das Moleskine Smart Writing Set ist so ein Ding. Eins vorab: Ich habe bis heute keine Ahnung wie es wirklich funktioniert, aber ich finde das Teil einfach faszinierend – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Für wen ist das Smart Writing Set von Moleskine?

Für mich!

Und alle, die sowohl haptisch veranlagt sind (also ich) und gleichzeitig in der digitalen Welt leben (also auch ich). Seit ich ein Smartphone und ein Tablet besitze bin ich hin und hergerissen: Einerseits gibt es richtig tolle Produktivitätsapps. Andererseits kann ich mich einfach nicht von schönen Notizbüchern trennen. Und jedes Jahr beginnt mit dem Kauf eines neuen Wochenkalenders. Wer also beide Welten liebt und kein entweder/oder sondern ein sowohl/als auch-Typ ist, der sollte sich dieses Wunder von Moleskine genauer ansehen.

Was ist das überhaupt, dieses Smart Writing?

Im Netz gibt es zig Testberichte darüber. Wenn ihr euch für alle Specs interessiert, alle Abkürzungen wissen wollt – go for it! Hier erzähle ich euch nur das Wichtigste, kein technisches Blabla. Also, dieses Set überträgt alles was ihr schreibt in die dazugehörige App. Ja, richtig gelesen. It´s magic!

Dabei könnt ihr auch festlegen wie die Farbe, die Strichstärke usw. werden soll. Zeichnet ihr einen dicken Strich in grün oder eine feine Linie in schwarz? Alles ist möglich. Dabei muss heute niemand mehr den Stift auswählen. Man schreibt immer mit ein und demselben Stift aus dem besagten Set.

Schön und gut, aber wozu brauche ich das überhaupt?

Mein tägliches Dilemma in der „bevor-ich-ein-Moleskine-besaß“ war dieses ständige Termine abgleichen. Wie gesagt, ich habe stets einen Kalender in der Printversion. Dort habe ich alle meine Termine eingetragen. Nun fragt mich jemand, ob ich nächsten Mittwoch Zeit habe. Ich soll doch einfach kurz nachsehen. Wenn ich aber meinen Kalender nicht dabei hatte, war es ein ewiges Hin und Her: Ich muss zu Hause nachsehen, ich maile Dir dann, blabla. Viel zu umständlich.

Heute synchronisieren sich alle meine Termine, die ich in den Kalender eintrage, wie von Zauberhand mit der App. Ich notiere einen Termin am kommenden Dienstag, er steht genau dort in der App – keine Ahnung wie die das machen.

Richtig spooky wird es wenn ich die Seite, die ich gerade beschrieben habe, per Mail verschicken möchte. Dazu „klicke“ ich einfach auch das Brief-Symbol der jeweiligen Seite und schon öffnet sich eine neue E-Mail mit der besagten Seite als PDF-Anhang.

Konkret heißt es: nie mehr transkribieren, Seiten abfotografieren, hochladen etc. Einfach nur das Symbol auf der jeweiligen Seite kurz mit dem Stift antippen – fertig ist der Anhang im PDF-Format.

Worth the money?

Ein einfacher Kalender kostet nur einen Bruchteil des Smart Writing Sets, das ist klar. Aber hier hinkt der Vergleich, denn mit einem „normalen“ Kalender kann ich eben nur „normal“ schreiben. Wem das reicht – vollkommen fein. Aber ich wusste auch nicht was ich an einem Smartphone habe bis ich eins hatte. Same same mit dem iPad und letzten Endes dem MacBook. Hätte ich gewusst wie schnell dieses Teil, das ich mittlerweile täglich benutze, betriebsbereit ist, hätte ich mir niemals etwas anderes gekauft. Und nein, ich bin kein „Apple-Jünger“. Ich liebe einfach nur Dinge, die mir das Leben erleichtern, Spaß machen und gut aussehen. All diese genannten Geräte machen einfach nur Spaß und sparen mir unendlich viel Zeit und Aufwand. Der Pen von Moleskine reiht sich in diese Galerie ein. Konnte ich vorher ohne leben? Natürlich! Will ich es hergeben? Auf keinen Fall.

Neben dem Kalender nutze ich auch das Notizbuch von Moleskine. Es war einbißchen aufwändig dieses in Nürnberg zu finden. Als ich dann bei Thalia danach gefragt habe, waren am Ende drei Mitarbeiter damit beschäftigt es zu finden. Am Ende war es einfacher als gedacht, aber der Kalender liegt eben NICHT bei den „anderen“ Kalendern. Macht im Nachhinein auch Sinn, denn die Technologie ist ähnlich (vielleicht sogar dieselbe?) wie bei Tolino. Wer also aus Nürnberg kommt und das Notizbuch beim Thalia sucht: es ist im Erdgeschoß, gleich neben den Kassen im Tolino-Bereich.

Dass nicht alle sofort wussten was ich suche und meine Freunde, denen ich bisher davon erzählt habe, nur Fragezeichen in den Augen hatten, zeigt, dass es sich um eine noch relativ neue Technologie handelt. Ich bin mir sicher, dass es hier in Zukunft noch mehr solcher Entwicklungen geben wird. Nach einer Woche intensivem Testen bin ich absolut von dem Produkt überzeugt. Dabei bin ich mir sicher, dass ich noch nicht mal alle Funktionen getestet habe. Aber hey, das Jahr ist noch jung und es stehen auch noch längst nicht alle Termine im Kalender. Aber jetzt bin ich mir sicher, dass ich immer up to date bin was meine Terminplanung angeht und ich alle Notizen und Termine leicht übertragen kann.

Wie das Ganze funktioniert: 

Die Inbetriebnahme ist selbsterklärend. Der Stift wird über ein USB-Kabel aufgeladen. Anschließend wird er eingeschaltet (ein einziger Knopf, man kann also nichts verkehrt machen) und mit der App (kostenlos) von Moleskine konfiguriert. Auf dem Handy wird man durch die Konfiguration geführt – man muss also nichts tun. Es gibt auch ein paar Seiten auf denen man „üben“ kann. So muss man nicht den eigentlichen Kalender oder das Notizbuch vollkritzeln. Der Stift hat einen internen Speicher, der in der App (zusammen mit dem Ladezustand) angezeigt werden kann. Also alles denkbar einfach.

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