Quo vadis Influencer Marketing | Business Lifestyle Blog aus Nürnberg
Quo vadis Influencer Marketing


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Die Zeit rast nur so dahin.
Und wir eilen hinterher.

Kaum ruft man Instagram auf, ist schon wieder eine halbe Stunde rum. Unglaublich, wie man sich in der Flut aus Bildern und Informationen verlieren kann. Algorithmen sorgen zwar dafür, dass uns vermeintlich nur das angezeigt wird, was uns wirklich interessiert, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Heute war mal wieder so ein Moment, an dem ich an die letzten Jahre denken musste und daran, wie schnell sich diese Disziplin doch entwickelt hat. Blogger, Influencer, Instagrammer – egal wer sich wie nennt. Fakt ist einfach, dass wir mittlerweile unsere eigenen kleinen (manche auch große) Unternehmen haben und wissen, was wir tun. Und wir tun es gut, denn sonst würde sich diese Branche nicht so rasant entwickeln, würden nicht Millionen-Budgets für das Influencer-Marketing bereitgestellt werden.

Einer meiner ersten Blogs, die ich wirklich regelmäßig gelesen habe, war Kayture von Kristina Bazan. Die Schweizerin war erst auf kleineren Events in ihrer Heimat unterwegs, bis sie als eine der ersten Bloggerinnen zu Mode-Schauen eingeladen wurde und später nach Los Angeles zog, um ihre Musik-Karriere in Gang zu bringen.

Sie war die erste Influencerin, die einen Millionen-Deal mit L´Oreal ergattert hat, hat ihr eigenes Buch geschrieben und mehrere Mitarbeiter beschäftigt.

In den vergangenen Jahren hat sie sich stark verändert.
Der Instagram Account wurde düsterer, ihre Stories Aufnahmen von Kunstobjekten und Installationen.
Ihre Kooperationen veröffentlichte sie nicht mehr auf ihrem Account oder dem Blog, sondern erstellte nur noch Content für ihre Kooperationspartner.

Heute Morgen der Schock: Alle Bilder weg! Der Account gehackt? Wohl eher nicht. Der Hinweis „Midnight, April 26th“ ist, wieder Typisch Bazan, minimalistisch und macht neugierig.
Am 26. April soll es also soweit sein: eine neue Kristina Bazan? Neues Kayture?
Wir wissen es nicht. Noch ist der Account leer. (Stand heute, 27. April)

Die Entwicklung des Influencer Marketing

Was wir allerdings wissen, ist, dass sich das Influencer Marketing unglaublich rasant entwickelt hat, ohne eine „typische“ Laufbahn vorzugeben. Blogger entwerfen Kollektionen in Zusammenarbeit mit großen Marken, mittlerweile sogar ihre eigenen, ohne eine Marke im Hintergrund. Blogger bringen Bücher heraus, sind Hosts bei Shows, haben ihre eigenen Pflegelinien und und und.

Kaum jemand, der nicht neben dem Blog noch etwas Eigenes macht.
Hätte das jemand noch vor 6-7 Jahren gedacht? Ich nicht.

Für mich waren Blogs eine Inspirationsquelle. In DIY-Blogs habe ich Anregungen für DIYs gefunden. Fashion-Blogs brachten die coolsten Styles der Saison. Beauty-Blogger kreiirten Trends, die von der Beauty-Industrie aufgegriffen wurden usw. Blogs waren dazu da, sich zu informieren oder unterhalten zu lassen.

Mittlerweile sind Blogger viel mehr als das. Kaum ein Hotel oder Restaurant, das nicht mit Bloggern zusammenarbeitet. Kaum eine Fashion-Marke, für die Blogger nicht Teil des Marketing-Mix sind. Blogger sind erwachsen geworden und das sowohl im sprichwörtlichen als auch im übertragenen Sinne.

Zeitungsbericht in der Mittelbayerische Wirtschaftszeitung

Diese Entwicklung habe ich nicht nur mitverfolgt, sondern bin auch Teil davon. Auch wenn ich meinen Blog bisher nur hobbymäßig betrieben habe, hatte ich bisher wahnsinnig viele tolle Menschen mit Hilfe des Blogs kennenlernen können. Ich durfte coole Reisen machen und tolle Produkte entdecken. Mit dem BloggerBUREAU habe ich Bloggern, die sich weiterbilden wollen, eine Heimat geschaffen. Das nächste Event steht schon an diesem Sonntag an und auch das Datum für das 4. BloggerBUREAU ist schon fix.

Vergangene Woche erschien ein Zeitungsbericht über Influencer und ich bin super-stolz hierfür ein Interview gegeben zu haben! Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen.

Vor einigen Wochen war ich Teil einer Podiumsdiskussion zum Thema Influencer Marketing und nun betreue ich eine Master-Arbeit zum selben Thema. Ist es nicht irre? Influencer Marketing hat es längst in die Hörsäle dieses Landes geschafft und ich bin da irgendwie mit reingewachsen.

Nach dem 3. BloggerBUREAU am Sonntag bin ich erstmal „richtig“ selbständig. Auf dem Papier bin ich das zwar schon seit knapp vier Wochen, aber erst dann geht es richtig los. Bisher stand die Organisation des 3. BloggerBUREAU im Vordergrund. Selbst jetzt tut sich noch unglaublich viel! Wenige Tage vor dem Event holen Blogger sich ihr Ticket und informieren sich immer mehr Unternehmen über eine mögliche Zusammenarbeit. Ich glaube, dass ich noch am Samstag Abend Fragen zur Teilnahme beantworten muss… Aber hey, ich mach das echt super-gern! Und außerdem steht schon das Datum für das 4. Event in Nürnberg fest. Alle, die es dieses Mal nicht geschafft haben, können die Möglichkeit nutzen und beim nächsten Event im Oktober dabei sein.

BloggerBUREAU – Die Informationsplattform für Blogger & Influencer

Aber zurück zum neuen BloggerBUREAU. Nach dem Event wird die Seite BloggerBUREAU.de mit vielen Infos, natürlich auch Bild- und Videomaterial gefüllt. Aber das ist noch nicht alles. Zusätzlich wird es die Möglichkeit geben sich alle Videoaufzeichnungen von den Vorträgen anzusehen. Und das jederzeit. Ihr müsst also nicht auf den nächsten Facebook-Livestream zu einem bestimmten Thema warten. Wir zeichnen die Videos auf und ihr könnt euch anschließend über Themen wie die DSGVO oder Markenbildung für Blogger informieren. Ab wann die Plattform steht, werde ich an dieser Stelle noch bekanntgeben.

Das Influencer Marketing ist längst ein fester Bestanteil des Marketing-Mix geworden. Von wegen das Influencer Marketing „steckt noch in den Kinderschuhen“, „ist ein Hype“ etc.

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