Restaurant in Göppingen – s Häusle Weinstube

Seit wir eine Wohnung in Baden-Württemberg haben (Matteo arbeitet hier), sind wir nicht nur in Nürnberg auf der Suche nach neuen Locations, coolen Cafés und netten Restaurants. Nein, jetzt ist auch Baden-Württemberg vor uns nicht mehr sicher. Dieses Mal waren wir in Göppingen und sind absolut zufällig im s Häusle Weinstube in der Kirchstraße gelandet.

Was soll ich sagen? Durch und durch eine Empfehlung!

Das Restaurant bzw. die Weinstube ist mit ganz viel Liebe eingerichtet. Man kann den Blick stundenlang durch die Stube schweifen lassen und entdeckt ständig etwas Neues. Wir wurden am Eingang ganz lieb begrüßt und durften uns einen Platz aussuchen. Es war ungefähr schon zur Hälfte voll mit anderen Gästen, aber wir haben einen schönen Tisch gefunden.

Für die Getränke gibt es eine Karte. Das Essen wird auf einer Glastafel präsentiert. Wir haben uns ganz strategisch in der Nähe dieser Speisekarte platziert & konnten so in Ruhe auswählen.

Da ich gerade keinen Alkohol trinken kann (Stichwort Schwangerschaft), kann ich nichts über die Qualität oder die Auswahl der Weine berichten. Matteo hatte ein Radler und das muss gut gewesen sein. Als Nicht-Biertrinkerin muss ich mich da auf seine Bewertung verlassen 😉

Das Essen war wirklich sehr, sehr gut! Es ist absolut bodenständige schwäbische bzw. ich würde sagen süddeutsche Küche und so so gut! Wir kochen zu Hause nie Schweinebraten & Co., weil wir das sowieso niemals so hinbekommen würden. „Gut bürgerliche Küche“ wie man so schön sagt, bestelle ich ausschließlich auswärts und glaubt mir, da gibt es riesengroße Unterschiede! Seit ich das erste Mal Schäufele probiert habe (eins meiner Highlights in 2019), gehen wir regelmäßig in urige Stuben und Wirtshäuser. Jetzt nicht unbedingt jede Woche, aber schon so ein Mal im Monat (mindestens).

Mich haut ein 08/15 Schweinebraten längst nicht mehr um. Aber dieser hier war einfach der absolute Wahnsinn!

Matteo hatte „Scheinesteak vom Hals mit grünen Bohnen und Paprika-Gemüse und dazu Blechkartoffeln“. Die Kartoffeln habe ich in der Form noch nicht gesehen. Und irgendwie gibt das Foto den Geschmack auch nicht wider. (Es sind halt wirklich nur Schnappschüsse, ich wollte keinen verunsichern und eine Riesenkamera auspacken, zumal wir da wirklich spontan vorbeigelaufen sind.)

Die Preise könnt ihr hier auf der Speisekarte sehen. Dazu muss ich sagen, dass das genau die Hälfte der Auswahl ist: Es gab noch eine zweite Glastafel (davon habe ich kein Bild).

Nach dem Essen waren wir wirklich sehr, sehr satt! Es hätte zwar auch eine tolle Nachspeise gegeben, aber ich hätte keinen Bissen mehr heruntergebraucht. Auch keinen Kaffee mehr – und das will was heißen. Die Portionen sind wirklich groß und man sollte schon ordentlich Hunger mitbringen.

Wir gehen bestimmt noch öfter hin, denn es war einfach rundherum perfekt!

Hinweis am Rande: Mein Beitrag spiegelt lediglich meine persönliche Meinung wider. Niemand wusste von unserem Besuch und ich hatte auch gar nicht vor einen Beitrag darüber zu schreiben (siehe die höchst „professionellen“ Bilder). Aber es war echt mega-gut, weshalb ich jetzt doch ein paar Zeilen verfasst habe. Also eine absolut ehrliche Empfehlung von meiner Seite! (Matteo schließt sich an.)

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