Ein Hype mit Zukunft? MTPodium zu Influencer Marketing

Manchmal ist es einfach zu schön und wahr zu sein. Wenn es dann nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat, ist man hinterher natürlich schlauer. Aber so im Prozess blendet man alle Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten aus oder will sie schlicht und ergreifend einfach nicht wahrhaben.

So geschehen bei meinem Blog Relaunch in den vergangenen Tagen. Ich hatte DAS perfekte WordPress Theme, alles schien perfekt. Der erste Upload klappte nicht, hier ein Bug, da ein Fehler… Tagelang habe ich zig Stunden damit verbracht nur noch dies und das auszuprobieren. Hinterher ist man schlauer, aber während man so vor dem Laptop sitzt, sieht man leider den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Dabei will man eigentlich nur fertig werden und wieder regelmäßig bloggen! Ist es denn zu viel verlangt?

Nach Tagen des Ausprobierens, Fluchens und alles-in-die-Ecke-werfens habe ich mich letzten Endes für ein ähnliches, aber eben ein anderes Theme entschieden und alles ging wieder von vorn los. Nein, ich bin gerade nicht wirklich zu beneiden. Aber alles Jammern hilft nichts – ich muss da jetzt einfach durch. Und ich verspreche euch: Ich gebe mir die allergrößte Mühe.

So wie gerade. Ich sitze, mal wieder, so wie an den vielen anderen Tagen in den letzten Wochen, vor dem Laptop. Gerade weil ich schon heute Vormittag stundenlang vor dem PC gesessen bin, könnte ich gerade wirklich eine Pause vertreiben. Mal wieder einen Film bewusst (und nicht nur so nebenbei) ansehen, ein Bad einlassen, Yoga machen – irgendwas. Sofort fallen mir 152 Sachen ein, die ich jetzt lieber machen würde.

Stattdessen verbringe ich, mal wieder, den Abend auf dem Sofa, mit meinem MacBook am Schoß.

Warum ich das schreibe?

Vor dem Hintergrund, dass ich in zwei Wochen Teil einer Podiumsdiskussion zu Influencer Marketing sein werde, ist es ein guter Zeitpunkt festzustellen, wer diese Influencer sind und warum dahinter richtige Arbeit steckt. Ich mag zwar den Begriff Influncer nicht, aber im Grunde betreiben wir Blogger, Kreative, YouTuber, Instagramer oder egal wie man sich nennen mag, alle dasselbe. Wir bringen unsere Gedanken und Gefühle zu Papier, halten sie mit der Kamera fest oder machen eben Insta Stories.

Influencer Marketing oder „Damit kann man Geld verdienen?“

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2018 immer weniger Leute sagen werden, dass es doch so easy ist ein Bild auf Instagram hochzuladen. Warum will dafür jemand Geld verlangen?

Oder noch besser: überhaupt für einen Blogpost bezahlen.

Ach ja, wenn das wirklich so einfach ist, warum nochmal machen es diese Leute nicht?

Gerade an den Tagen bzw. Wochen, wo blogtechnisch alles schiefläuft ist es schon frustrierend. Und dabei jammere ich wirklich auf hohem Niveau. Alles könnte wirklich schlimm sein. Zum Glück ist es „nur“ die Technik. Und irgendwann will man nicht mehr, lädt sich ein neues Theme runter, krempelt die Ärmel hoch und macht einfach weiter.

Vor allem dann, wenn man so, so süße Follower hat. Diese Woche habe ich mega über den Post von nebenan_alles_mädchen gefreut.

Ich bin auf Instagram eher wenig aktiv. Ich sollte mehr posten, mehr Bilder liken, mehr Instagram Stories machen und überhaupt mehr mit der App interagieren. Das alles mache ich nicht und habe eben die Fans, die ich habe und die Likes, die ich habe. Aber vor allem freuen mich solch persönliche Nachrichten, eure Mails und die privaten Nachrichten. Wahnsinn! Vielen, vielen Dank nochmal an jeden für jedes einzelne Herzchen auf Instagram, jedes Like. Es bedeutet mir wirklich viel.

Denn mein Spruch in der Instagram Bio ist wirklich so gemeint:

It´s not whom you reach, it´s whom you touch.

Man kann noch so viele Follower und Fans erreichen, aber wen berührst Du wirklich? Das ist mit Interaktionsraten und Reichweiten eben nicht immer so einfach zu messen.

Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?

Falls ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, müsst ihr am 25. Januar unbedingt in den Zollhof kommen. Dort veranstaltet das MTP Nürnberg ein Symposium mit dem Titel „Influencer Marketing – Ein Hype mit Zukunft?“ Ich bin bei der anschließenden Podiumsdiskussion dabei und freue mich schon jetzt darauf Teil des Ganzen zu sein und andere Meinung zu dem Thema zu hören.

Hier gibt es mehr Infos zu dem Event: https://www.facebook.com/events/561951910818193/
Wer vorbeikommt, sagt mir gerne „hi“. Ich freue mich 😉

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BUREAUReview #40 – Bloggertalk

OMG! Schon wieder eine Woche rum und irgendwie habe ich es nicht geschafft euch mitzunehmen. Heute ist schon wieder Dienstag und gefühlt ist schon wieder die halbe Woche vorbei. Trotzdem gibt es heute ein neues BUREAUReview bevor ich mich mit meinen Social Media folks auf einen Cocktail treffe.

Wie läuft´s mit der Selbstständigkeit

Diese Frage wird mir oft gestellt, weshalb ich gerade an einem Blogpost dazu schreibe. Es ist nicht ganz so einfach alles unter einen Hut zu bekommen. „Nur“ angestellt sein oder „nur“ selbstständig ist mit Sicherheit einfacher. Allerdings spielt das Thema Sicherheit gerade bei den Selbstständigen eine große Rolle. Woher soll auch das Geld gleich zu Beginn einer Selbstständigkeit kommen? Meiner Meinung nach wird einfach viel zu wenig über die ganzen gescheiterten StartUps gesprochen. Sie gehen einfach still und leise unter. Die Einzelunternehmen melden ihr Gewerbe einfach ab. Aus. Vorbei.

Umso wichtiger ist es darüber zu sprechen wieviele Menschen eigentlich nebener aufstocken müssen und Unterstützung bekommen. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Und nur weil z. B. ein Fotograf wunderschöne Bilder machen kann, heißt es nicht, dass er davon auch gut leben kann. Im Grunde heißt es einfach nur, dass er gute Bilder macht. Mehr nicht.

Ich habe mich eben für diesen zweigleisigen Weg entschieden. Andere machen das wieder anders – ein Patentrezept scheint es da nicht zu geben. Auf jeden Fall dürft ihr euch über einen neuen Blogpost zu dem Thema freuen.

Einmal Messe…

…immer Messe. Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Ich war auf einer Messe eingeladen. Es gab ein tolles Bloggertreffen mit vielen lieben Menschen, die ich bis dato größtenteils nicht kannte. In ihrer „Bloggerbranche“ sind sie alle bekannt und gut vernetzt. Ich war da eher ein Exot.

Die Messe hieß Insight-X und wurde zum dritten Mal veranstaltet; das Bloggertreffen zum zweiten Mal. Ich habe viele Dinge erfahren und Produkte entdeckt, die ich früher nicht kannte. Auf jeden Fall werde ich mich in den Herbst- und Wintermonaten wieder mehr kreativ beschäftigen. Soweit der Vorsatz…

Auf jeden Fall berichte ich auch ausführlich über die Insights-X. Habt ein klein wenig Geduld.

Haartrends

Kommende Woche gibt es nämlich schon wieder ein Bloggertreffen, das ich mitorganisiere. Ich freue mich schon sehr darauf! Vor ein paar Wochen bin ich wieder zu La Biostetique Produkten zurückgekehrt und bin happy wie nie zuvor (bzw. so happy wie früher als ich die Produkte benutzt habe und in einem Stuttgarter La Biostetique Salon Kundin war).

Im Moment kann ich noch nicht so viele Details zu dem Treffen verraten. Aber bald, wirklich ganz bald gibt es mehr Infos. Falls ihr dabei sein wollt, schaut schnell auf dem Instagram Account vom BloggerBUREAU vorbei. Dort gibt es mehr Infos und dort kann man auch sein Interesse bekunden.

Blogger Lunch

Dieses Wochenende ist es soweit! Nicht nur bin ich wieder in der La Empanaderia in Erlangen zu Gast, sondern darf auch noch ein paar Blogger aus Nürnberg und Umgebung mitnehmen. Ich freue mich schon sehr auf das Essen, die neuen und die bekannten Gesichter. Das wird wieder toll!

Jedes Mal wenn ich mich mit anderen Bloggern austausche gibt es viel zu erzählen. Und ich bin auch froh, dass wir uns konstuktiv austauschen (können). Denn ich habe das leider auch schon anders erlebt. Da wurde über genau die Blogger, die fünf Minuten später auftauchten, in aller Ausführlichkeit gelästert. Kaum waren sie da, hieß es „Liebes“ und „Hübsche“… Mir kam dann regelmäßig der Magensaft hoch. Sorry Leute, aber so viel Blabla wie in manchen Bloggerrunden habe ich davor und danach nie erlebt.

Eine Zeit lang wollte ich mich tatsächlich von allem und jedem distanzieren. Ich dachte schon, dass ich zu alt für „diesen Mist“ wäre… Dann kam ich jedoch zu dem Ergebnis, dass mit Sicherheit nicht alle so wären und ich nur lang genug suchen müsste. Außerdem gibt es in jeder Branche solche und solche Menschen – warum sich über die negativen Menschen ohne eigenes Privatleben ärgern? Manche Dinge werden aber auch zu sehr zerredet und sind in Wirklichkeit gar nicht mal soooo spannend.

Ich persönlich mag Blogger, die wirklich etwas erleben, die über den Tellerrand hinausschauen, die Outfits ablichten, die sie genauso in ihrem richtigen Leben tragen (und nicht nur fürs Bild anziehen bzw. das neueste MakeUp ausprobieren), die einen eigenen Stil haben (über den man zwar streiten mag, aber wenigstens ist es der eigene), die Hobbys abseits vom Bloggen haben und nicht vergessen zu leben.

Es gibt nichts langweiligeres als Menschen, die nur den Trends hinterher jagen. Die das Bloggen als ihren ganzen Lebensinhalt sehen. Über kurz oder lang führt es nämlich nur dazu, dass sie über ihr Bloggerleben bloggen, dabei aber nichts wirklich Spannendes erleben.

Wie gesagt, alles schon erlebt. Umso glücklicher bin ich, dass bei den BloggerBUREAU Treffen – ob Event, Frühstück oder Lunch – so liebe Menschen dabei sind. Und ich freue mich auf zig weitere Events, die ich in Zukunft (so ab April 2018) in einer etwas anderen Form organisieren werde. Oh mein Gott, langsam wird es wirklich ernst… Mehr kann ich euch im Moment leider nicht erzählen, zumindest nicht hier. Aber natürlich immer gerne privat bzw. beim nächsten Blogger Lunch 😉

Habt noch eine schöne Restwoche

Alles Liebe

Anna Benz Logo BUREAUStyle

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Zu günstig, zu teuer – wieviel ist deine Arbeit als Blogger wert

Was ist die Arbeit als Blogger wert

Was ist mein Blogbeitrag wirklich wert? Diese Frage wurde schon zig mal gestellt und mindestens genauso oft beantwortet. Heute bin ich wieder über diesen Artikel hier gestolpert.

In den Kommentaren zum Blogbeitrag aber auch auf Facebook gingen die Meinungen doch sehr auseinander. Die einen finden, dass es einfach zu viele Blogger gibt und viele einfach horrende Summen aufrufen. Die anderen meinen, dass Blogbeiträge gerecht bezahlt werden müssen.

Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten einen Preis an eine Dienstleistung oder ein Produkt zu heften! Man könnte, ganz klassisch, alle Kosten berechnen. Schon in der siebten Klasse (hängt einbißchen von der Schulart ab) lernt man Preiskalkulation. Anfangs ist es noch verwunderlich, dass man Gewinn und Skonto erstmal dazu rechnen muss. Aber klar, um auf den Preis zu kommen, den ich am Ende verlangen muss, muss ich alles „einpreisen.“ Wie der Name schon sagt.

Das ist mit Sicherheit eine gute Möglichkeit, aber fraglich ist natürlich, ob der Auftraggeber den Porsche und die 5-Zimmer Wohnung in Top-Lage mitzahlen möchte. Und wo landen wir hier? Richtig! Bei dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.

Natürlich muss ich meine Kosten einrechnen. Nur sind das bei dem einen die Kosten für den Laptop und die günstige Hütte auf Bali und bei dem anderen eben das Luxus-Chalet in der Schweiz. Jeder hat erstmal andere Kosten und auch unterschiedliche Vorstellungen von dem, was er verdienen möchte.

Verkauft euch nicht unterm Wert

Influencer Marketing ist längst ein fester Begriff im Marketing-Mix. Und egal wieviele oder wenige Follower/Leser man hat: Jeder kann mit seinem Blog/SoMe-Profil Geld verdienen. Affiliate-Links können überall geteilt werden – da braucht man nicht mal einen Blog. Und nun kommen ganz viele gute Ratschläge nach dem Motto „Verkauft euch nicht unter dem Wert.“ – „Arbeitet nicht für einen Lippenstift“ und ähnliches.

In den vergangenen Monaten war auch ich immer hin und her gerissen was ich als Bloggerin für Blogposts auf BUREAUStyle verlangen kann und was die Unternehmen den Bloggern zahlen sollten wenn ich sie als Inhaberin des BloggerBUREAUs beraten habe. Und jetzt kommt die ultimative Antwort, auf die ich in den vergangenen Wochen und Monaten gekommen bin:

Es gibt einfach kein richtig oder falsch.

Wenn ich als Unternehmen meine, auf den Zug „Influencer-Relations“ aufspringen zu müssen und dabei keine Strategie habe wie das Ganze funktionieren soll, habe ich von Anfang an verloren. Wenn ich als Automarke XY unbedingt Bloggerin YY haben möchte, diese allerdings nur wenige Tage vorher für die Automarke XX geworben hat, dann habe ich einfach meine Hausaufgaben nicht gemacht.

Dabei ist es vollkommen egal was der Blogger verlangt. Es fühlt sich dann einfach jede Summe als „nicht richtig“ an, oder?

Arbeite ich jedoch mit jemandem zusammen, dessen Blog täglich von 10 Menschen gelesen wird und dem auf Instagram 500 Menschen folgen, heißt es nicht, dass die Arbeit dieses Bloggers nichts wert ist. Ganz im Gegenteil! Die Kosten für einen Blogpost oder ein Posting auf Social Media nur nach der Reichweite zu messen, ist in dem Fall irgendwie auch komisch. Würde man nur danach gehen, wären das vielleicht 20 Euro für den Blogger. Vielleicht auch 50 oder 100. Während man bei einem Blogger mit über einer Million Follower die viel geringere Sichtbarkeit bekommt, freut man sich, dass man gerade Geld verbrannt hat. Yay! Gut gemacht! *ironyoff*

Macht eure Hausaufgaben

Unternehmen

Unternehmen müssten langsam anfangen ihre Hausaufgaben zu machen. Es gibt unzählige Tools, mit denen man Sichtbarkeit und Reichweite messen kann. Ich kann Hashtags analysieren, schauen, was der/die Blogger/In in den vergangenen Wochen so beworben hat und wie die Kampagnen der Mitbewerber konzipiert waren. Am Ende muss ich mir Zeit nehmen. Viel Zeit. Und lesen! Immer wieder lesen, analysieren und wieder lesen. Nur so werde ich am Ende die für mich passende und richtige Entscheidung treffen.

Blogger

Und Blogger müssten sich einfach mal Gedanken machen, wie der Markt funktioniert. Nur weil man eben etwas erschaffen hat, heißt es noch lange nicht, dass Unternehmen Schlange stehen. Das haben eben Zehntausende anderer Menschen auch geleistet. Bevor ich also einen Betrag X aufrufe, überlege ich mir genau welchen Mehrwert ich dem Unternehmen bieten kann. Was macht meinen Blog einzigartig? Wer ist meine Zielgruppe? Passt das Hotel, das ich auf meinem Blog vorstellen möchte, zu mir und ist es das, was meine Leser von mir gewohnt sind?
Wenn ich auf BUREAUStyle auf einmal einen Artikel über eine Jugendherberge im hintersten Winkel schreibe, dann könnt ihr euch sicher sein, dass da etwas nicht stimmt. Ich berichte grundsätzlich über 4* und 5*-Hotels. Deshalb würde ich solche Anfragen auch nicht annehmen.

Fazit

Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt da draußen Müsli für 2 Euro, aber auch welches für 15 Euro. Für beide Müslisorten gibt es Abnehmer. Ebenso ist kein Auto zu billig oder zu teuer. Warum sollte es einheitliche Preise für Blogger geben? Du bist als Blogger-Anfänger so geil, dass du 5k Euro pro Post aufrufen kannst UND man dir das auch zahlt? Herzlichen Glückwunsch! Du willst gar kein Geld und nimmst lieber den kostenlosen Lippenstift? Go ahead! Es wird IMMER Menschen geben, die zu schnell zu viel haben wollen und auch diejenigen, die sich ständig „unter ihrem Wert“ verkaufen. Egal zu welcher Gruppe du als Blogger gehörst, mach doch einfach mal dein Ding!

Die Bilder sind während des Blogger-Wochenendes im Rahmen des BloggerBUREAUs im Hotel Bachmair entstanden.

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BloggerBUREAU goes Bachmair – Bloggerwochenende am Tegernsee

BloggerBUREAU goes Bachmair

Als ich vor einigen Wochen verkündet habe, dass das nächste Bloggerevent ein eher kleines, aber feines Zusammenkommen am Tegernsee sein wird, gab es doch stark verwunderte Reaktionen. Kaum zu glauben, aber auch dieses Wochenende ist nun Geschichte. Ich finde das schon verrückt, weil man immer so sehr darauf hinfiebert und dann ist es schneller vorbei als man es überhaupt realisieren kann.

Spoiler Alarm: Ich war mit Sicherheit nicht das letzte Mal in diesem Hotel und das Wochenenede war einfach traumhaft!

#BloggerBUREAUgoesBachmair

Das Bachmair Weissach am Tegernsee ist mehr eine Erholungsoase und weniger ein Hotel im eigentlichen Sinne. Es ist auch sehr weitläufig und beherbergt neben dem eigentlichen Hotel mehrere Restaurants, ein SPA, das in Kürze von 1.000 qm auf 3.000 qm ausgebaut wird und eine Eventhalle.

Schon kurz nachdem ich Jacob von der PR Agentur Sechehaye online kennengelernt habe, kam die Idee für das Wochenende, der ich sofort zugestimmt habe. Nur wenige Wochen später ging es auch schon los!

Mit dabei einige Blogger, die ich bereits kannte, aber auch mir völlig unbekannte Blogger, die ich erst vor Ort persönlich kennenlernte. Am Ende war es eine tolle Truppe und ich war mit der Entscheidung genau diese Blogger mitzunehmen sehr zufrieden. Natürlich würde ich am liebsten noch mehr Blogger mitnehmen. Aber zum einen gibt es so etwas wie Budgets und zum anderen machen riesengroße Gruppen meiner Meinung nach so gar keinen Sinn.

Diese Blogger waren beim #BloggerBUREAUgoesBachmair Wochenende dabei:

Nadine von femmeblonde
Alexia von Alexiasi
Foo von foohung
Julia von Juliary
Martina von lady50plus
Mareike von Sparkle & Sand
Antonia von faibleforfood
und die liebe Simona, die einige von euch bereits vom 2. BloggerBUREAU kennen.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Wie konnte man als Blogger teilnehmen?

Ich wurde oft gefragt wie man sich zu dem Event hätte anmelden können. Ganz einfach: Hier auf dem Blog gibt es immer die aktuellsten Infos zum BloggerBUREAU und den anstehenden Events und Kooperationen. Außerdem gibt es auf Instagram regelmäßige Updates.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Wichtig ist vor allem, dass man irgendwie auf meinem Radar auftaucht. Ich lese natürlich viele Blogs und andere Blogger empfehlen mir wiederum ebenfalls viele Blogs. Aber natürlich kann ich nicht alle kennen (wer kann das schon von sich behaupten?) und so bin ich einfach darauf angewiesen, dass sich die Blogger selbst bei mir melden.

Tag 1 im Bachmair Weissach

Am Freitag hatte ich zwar „frei“, allerdings auch Einiges zu erledigen. Deshalb brachen Nadine, Alexia und ich gegen 14:00 Uhr in Nürnberg auf. Obwohl (oder gerade weil) wir „nur“ zu dritt waren, war das Auto voller Koffer, Taschen und natürlich der Dirndl, die Nadine und ich für das Fotoshooting am dritten Tag mitgenommen haben.

Im Hotel angekommen hatte ich gerade mal die Zeit mir die Hände zu waschen, denn plötzlich ging alles ganz schnell. Kaum im WiFi eingeloggt (das gibt es im Hotel gratis), bekam ich die Nachricht, dass wir uns gleich in der Lobby treffen würden. Gesagt – getan. Wir lernten und alle kennen und stießen schon mal auf das gemeinsame Wochenende an. Meine Wahl: Moscow Mule – what else? Der ist im Hotel wirklich gut! Ich bestelle mir den Drink eigentlich immer und überall (OK, jetzt könnte der falsche Eindruck entstehen) und habe entsprechend einen Vergleich.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Von dort aus ging es direkt zum Essen. Und was für ein Essen das war! Wir bekamen Fondue und zwar in allen möglichen Varianten. Da wir im Vorfeld alle Allergien, Unverträglichkeiten und Ernährungsweisen abgeklärt haben, war für jeden etwas dabei. Da ich an einer Weizenallergie leide und versuche Weizenbrot zu meiden wo immer es geht, bekam ich glutenfreies Brot.

Ein Hoch auf das glutenfreie Brot im Bachmair

Ja, ich war tatsächlich so begeistert, dass das Brot eine eigene Unterüberschrift verdient. Es war einfach so gut! Und glaubt mir, ich habe schon zahlreiche Dinge, die als „glutenfreies Brot“ verkauft werden, probiert. Bisher schmeckte mir so gut wie keins davon. Das Brot im Bachmair ist allerdings tatsächlich so gut, dass ich noch immer ganz hin und weg bin.

Es war ein richtig toller Auftakt in ein schönes Wochenende! Ahhhh, dieses Fondue… Wirklich einmalig! Auf dem Zimmer wartete dann auch noch eine kleine Überraschung des Hotels, was wirklich sehr süß war.

Nachdem ich ein paar Mails gecheckt habe und die ersten Beiträge zu unserem Aufenthalt auf Instagram geliked habe, fiel ich müde ins super bequeme Bett. Dabei muss ich sagen, dass ich generell gut in Hotels schlafen kann. Ich liebe die vielen Kissen und nehme mir eigentlich immer vor auch zu Hause einige Kissen ins Bett zu legen. Aber wie das meistens so ist, vergisst man so etwas schnell und verfällt in alte Muster zurück.

Tag 2 im Wellness-Paradies

Der Samstag startete mit einem ausgiebigen Frühstück, das wirklich keine Wünsche offen ließ. Auch hier gab es wieder glutenfreies Brot und so konnte ich wirklich ALLES probieren. Genial!

Nach dem Frühstück haben wir uns für einen kleinen Ausflug in den nahegelegenen Ort Tegernsee verabredet. Am Vorabend erzählte uns nämlich Martina von einem tollen Second Hand Laden und wir hatten natürlich keine andere Wahl als hinzufahren, oder?

Leider hat es an dem Wochenende viel geregnet. Wir brauchten selbst für die paar Meter vom Auto zum Laden einen Regenschirm. Aber das Wetter war beim Anblick der coolen Klamotten schnell vergessen! Klar muss man sich in einem Second Hand Laden erstmal einen guten Überblick verschaffen und die Schätzchen erstmal entdecken. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich an dem Tag nichts gefunden hätte. Meine eigentlichen Errungenschaft war ein rotes Kleid von Marc Jacobs. Ein Traum! Leider steht mir rot nur solala. Und obwohl es natürlich sehr viel günstiger war als ursprünglich, war es am Ende doch einwenig zu teuer für „nur mal so schauen“.

BloggerBUREAU goes Bachmair

Dafür habe ich ein Jäckchen im typischen Chanel-Stil ergattert und einen schwarzen Leder-Shopper mit einer integrierten Tasche sowie einem schwarzen Lederbeutel, den man bequem herausnehmen kann. Dieser hat den Vorteil, dass man einfach nur den Beutel bzw. das Täschchen in eine andere Tasche steckt und damit wieder alles beisammen hat. Perfekt organisiert, sozusagen.

Kaum zurück im Hotel, wartete schon das Mittagessen auf uns. Ich entschied mich für Ziegenkäse sowie die typisch russische Suppe Borschtsch. Dieser (der Borschtsch) bzw. diese (die Suppe) – je nachdem wie man es nennen mag – gibt es im Bachmair mit rotem Kaviar. Richtig gut!

Anschließend ging es fast mit der gesamten Truppe in das Gustav-Gulbransson-Museum am Tegernsee. Einige haben sich ausgeklinkt, was vollkommen OK war. Im Museum bin ich auf zwei relativ gruselige Geschichten gestoßen, die mich wahnsinnig beeindruckt haben. Es gibt selten Bücher, die mich so nachhaltig begeistern wie die beiden Bücher, die vermeintlich als Kinderbücher deklariert sind.

Nachmittags hatten wir noch einwenig Zeit. Ich nutzte diese, um das SPA zu erkunden. Am Morgen war ich schon im Pool schwimmen. Dieses Mal ging es mit ein paar Zeitschriften auf die Liege. Was will man mehr? Zwischendurch wieder Gespräche mit den mitgereisten Bloggern und zack – war schon wieder Zeit für das Abendessen. Auch dieses Mal – extrem lecker!

Nebenbei wurden ein paar Goodies verteilt. Basak von BasakThingsToLove hat mir für alle ihre selbst designten und hergestellten Armbänder mitgegeben. Die Mama von Nadine hatte für alle, die sich eine gewüscht haben, eine Trachtenkette hergestellt. Diese kann man jedoch auch in den Haaren tragen, also individuell einsetzbar.

Abends trafen wir uns in der Bar. Am Ende waren wir zu dritt und sind dort wirklich bis zum Schluss, bis die beiden Barkeeper schon alles aufgeräumt haben, geblieben. Umso schwerer war es natürlich am nächsten Tag…

Tag 3 und das Shooting

Dieser begann mit einem Fotoshooting, das Nadine, Alexia und ich mit Simona ausgemacht haben. Mit dabei: Ein Teller Beeren und eine Zeitschrift. Ihr dürft echt gespannt sein auf die Fotos! In meinem Zimmer haben Simona und ich noch einwenig weitergeshooted… Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

Nach dem Frühstück schmissen wir uns in unsere Dirndl (die, die eins anziehen wollten – natürlich keine Pflicht ;)) und trafen uns in der Suite, die gelinde gesagt der absolute Hammer ist. Mit einer eigenen Sauna. Natürlich! Und mit einem Whirlpool, der ebenfalls Teil des Fotoshootings wurde.

In der Suite haben wir noch einwenig gequatscht bis es langsam wieder zurück nach Hause ging. Am Ende des Wochenendes habe ich mich gefragt wann wir das bisschen Programm, das ich eigentlich umsetzen wollte, unterbringen wollte. Wir hatten ja wirklich nur ein Verwöhnprogramm mit Essen, SPA und Museum geplant und auch erlebt. Aber am Ende fühlte sich das Wochenende wie das volle Programm an. Freizeitstress gibt es wirklich.

Ursprünglich wollten wir einen Ausflug zu einem am Berg gelegenen Gasthof machen. Allerdings fiel dieser sprichwörtlich ins Wasser – es hat einfach zu viel geregnet und war zu nass.

Nachdem wir alles im Auto verstaut haben, sind wir noch kurz zu der Kirche, die Matthias und ich für unsere anstehende Hochzeit reserviert haben, gefahren. Es ist noch nicht zu 100% sicher, dass es diese Kirche werden wird. Wir haben uns vorsichtshalber schon mal die andere Kirche, die ebenfalls in Betracht kommt, angesehen. Außerdem bin ich mit den Mädels schnell in die Location gefahren. Zwar hatten wir uns nicht angemeldet, aber wir konnten trotzdem einen Blick in unsere Suite werfen. Und die ist wirklich traumhaft! Ich freue mich schon sehr auf unseren Aufenthalt dort!

Erst am späten Abend waren wir wieder zurück und ich konnte es kaum glauben, dass das Wochenende so schnell vergangen war. Fest steht, dass ich das Hotel unbedingt nach der SPA Erweiterung wieder mit meinem Freund besuchen werde. Dieses Mal werde ich mich einzig auf das SPA konzentrieren und euch von dem neu gestalteten und auf 3.000 qm erweiterten SPA Bereich berichten.

An dieser Stelle gilt mein Dank allen Bloggern, die an diesem Wochenende dabei waren, Jacob sowie seiner Verlobten und natürlich dem Hotel Bachmair Weissach für die Einladung bzw. die Kooperation mit uns.

Und falls ihr jetzt Lust bekommen habt beim nächsten Bloggerevent dabei zu sein, dann meldet euch für den Newsletter an, um keine News zu verpassen. Schaut am besten gleich auf unserer Facebook-Seite vorbei. Hier geht es direkt zum Anmeldelink.

Alle Bilder in diesem Beitrag: Simona Kehl

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BloggerBUREAU im Podcast Interview

Vor einigen Wochen habe ich Heike Stiegler von Heikesstadtgeflüster.de kennengelernt und sie hat mir sofort angeboten ein Interview mit mir für ihren Podcast zu machen. Wer würde da „nein“ sagen?

Podcast im Blog und Blog im Podcast

Ich finde es neben all den Blogs, die ich lese und den Bloggern, mit denen ich im Rahmen des BloggerBUREAUs zu tun habe, immer wieder spannend auch andere Formate zu entdecken. Ein Podcast war für mich bisher neu. Zwar hat Masha seit Kurzem auch einen Podcast, aber Heike´s Podcast gibt es schon sehr viel länger und die einzelnen Folgen erscheinen auch regelmäßiger.

Und so trafen wir uns am Freitag vor 1,5 Woche am Dutzendteich für ein Interview. Dass wir einwenig geschauft haben, hört man zwar ganz gut, aber ich finde das irgendwie sehr authentisch. Insgesamt bin ich ganz happy mit dem Ergebnis. Natürlich ist man auch kritisch und hätte gern noch dies und das gesagt, aber niemand wird sich so ein Interview über 3 Stunden anhören, deswegen ist die Länge meiner Meinung nach auch ganz gut so wie sie ist.

Normalerweise trifft sich Heike mit ihren Interviewpartnern in Cafés und Restaurants. Allerdings ist da die Musik oft zu laut und tatsächlich hört man das anschließend auch, was ich als Hörer als störend empfinde. Am Dutzendteich hört man nur die Enten quacken. Natur pur!

An dem Tag war es außerdem noch so kalt, dass mir ständig die Nase gelaufen ist und ich dadurch noch weniger Luft bekommen habe. Ich sollte einfach mehr Sport treiben um nicht so schnell aus der Puste zu kommen. Da ich seit Kurzem wieder regelmäßig Joggen gehe und Hip Hop tanze, wird es bei meinem nächsten Podcast besser – versprochen!

Aber, wie gesagt, das ist Jammern auf sehr hohen Niveau. Für meinen ersten Podcast finde ich das doch sehr gelungen und Heike hat auch so eine ausgeglichene Art, dass das sehr beruhigend wirkt.

Worum geht es im Podcast?

Es geht um das BloggerBUREAU, die Blogger, das Kennzeichnen von Werbung, die fehlende Berichterstattung über die Events, die man besucht hat und und und. Im Grunde plaudere ich einwenig aus dem Nähkästchen, aber alles ganz anonym. Also keine Sorge: Solltet ihr in der Vergangenheit beim BlogerBUREAU gewesen seid und kein Wort darüber verloren haben, werdet ihr nicht namentlich erwähnt.

Tatsächlich wundert sich auch die eine Blogger-Gruppe stets über eine andere Blogger-Gruppe wie man sich zu einem Event einladen lässt, anschließend Bilder vom Event postet aber weder das BloggerBUREAU noch BUREAUStyle erwähnt. Ich bin jedoch froh, dass nicht alle so sind und dass einige Blogger verstehen, dass ihre Unterstützung zum Erfolg des BloggerBUREAUs beiträgt und es am Ende sie, die Blogger sind, die davon profitieren. Es kommen auch immer wieder Blogger auf mich zu, die mich auf andere Blogger ansprechen und darauf aufmerksam machen, dass sie mal wieder Bilder nicht getaggt haben oder nicht erwähnt haben wer (also ich ;)) das Event organisiert hat. Am Ende sind es aber dann die „unzufriedenen“ Blogger, die sich fürs nächste Blogger-Frühstück oder das nächste Event melden. Verrückt, oder?

Aber es ist ja nicht alles schlecht…

Im Allgemeinen finde ich die ganze Blogger-Szene jedoch auch nicht negativer oder missgünstiger (ist es überhaupt das richtige Wort?) als jede andere Branche. Ich finde nicht, dass sich alle lieb habe oder sich alle bekriegen. Die einen verstehen sich mehr mit den anderen – so what? Solange nicht nur Missgunst und Neid herrschen, ist doch alles gut, oder?

Wie steht ihr zu dem Thema? Ist es von mir zu viel verlangt wenn ich Blogger, die zu den Events eingeladen werden, bitte das Event zu erwähnen und zu taggen? Stört es die Leser wenn sie wissen wo man als Blogger unterwegs war und dass man eingeladen wurde? Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren.

Hier geht es zum Interview. Viel Spaß dabei! Schreibt mir gerne in den Kommentaren wie ihr es findet. Es gibt auch eine Kleinigkeit zu gewinnen 😉

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Paperworld und Creativeworld in Frankfurt – Messebesuch als Blogger

Ende Januar war ich auf den beiden Messen Paperworld und Creativeworld, die parallel stattgefunden haben, unterwegs. Eins vorab: Der Besuch der beiden Messen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vielleicht interessiert sich nicht jeder von euch für Notizblöcke und schönen Bürokram aller Art, ich bin jedoch für sowas absolut empfänglich. Ich kann nicht genug von schönen Notizbüchern, Stiften und Büroausstattung kriegen. Ich liebe schöne Einrichtung und auch auf dem Schreibtisch sollte es, abgesehen von den vielen Ausdrucken und dem Kram, der tagsüber rumliegt, hübsch aussehen, oder?

Aber das allein reicht nicht. Ich bin hier absolut praktisch veranlagt. Irgendwelches Zeug, das einfach nur hübsch aussieht, aber absolut sinnbefreit ist, kommt mir nicht auf den Schreibtisch. Deshalb muss es auf jeden Fall beides sein: praktisch und stylisch.

Auf der Paperworld in Frankfurt gab es viele schöne Anregungen. Teilweise wusste man gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte. Parallel hatte ich verschiedene „Aufträge“ im Sinn. Zum Einen suche ich immer nach schönen Dingen, die ich den Ausstellern der Messe, für die ich arbeite, zukommen lassen kann. Ihr kennt sicher die vielen Plastikkugelschreiber, die es an jedem Messestand gibt. Auch hier gibt es natürlich enorme Unterschiede, aber im Grunde kann die doch kaum mehr einer sehen, oder? Ich meine natürlich nur die wenig hochwertigen Teile, die weder gut schreiben noch gut in der Hand liegen. Auf so etwas war ich natürlich nicht aus.

Zum anderen suche ich natürlich auch nach schönen Give-Aways für den Blog, interessanten Kooperationspartner für das BloggerBUREAU und einfach nur schönen Dingen für mein eigenes Home-Office.

Auf der Creativworld gab es zahlreiche Vorträge und Workshops. Ich denke, dass auch hier wirklich für jeden etwas dabei war. Allerdings habe ich mich mehr auf mögliche Kooperationspartner für das BloggerBUREAU konzentriert. Ich fände es schön in Zukunft den ein oder anderen kreativen Workshop im Rahmen des BloggerBUREAUs anbieten zu können. Was meint ihr? Eine gute Idee oder eher weniger gut? Ich habe das in Paris im Rahmen der Fashion Week erlebt und mir damals ein schönes T-Shirt mit meinem Blog-Logo gestaltet. Immer dann, wenn ich das trage, muss ich an Paris und die vielen lieben Menschen, die ich dort kennengelernt habe, denken.

Noch ein Wort zum Thema Blogger…

Auch auf den beiden Messen kam ich mit unterschiedlichen Menschen bzgl. des BloggerBUREAUs und der Blogger im Allgemeinen ins Gespräch. Dass nicht jeder sofort versteht, was ein Bloggerevent ist, leuchtet mir völlig ein. Aber dass man dann mit einem super-skeptischen Gesichtsausdruck nachfragt wie Blogger mit Marken zusammenarbeiten, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Nur nochmal zum Verständnis: Dieser Artikel ist nicht aus der Konserve. Wir schreiben das Jahr 2017.

Eins vorab: Mir ist durchaus bewusst, dass ich, die in den 80er geboren ist, natürlich ein anderes Verständnis bzgl. des Online-Marketings habe als jemand, der in den 50er geboren ist. Das ist einfach naturgemäß so, soll aber nicht heißen, dass die älteren Semester sich in der Online-Welt nicht zurechtfinden (meine Eltern sind da die besten Beispiele, dass Alter überhaupt keine Rolle spielt). Nur frage ich mich, was Menschen, die weder aus Vertrieb, noch Einkauf oder gar Marketing kommen, auf einer Fachmesse suchen.

Klingt hart und diskriminierend? Vielleicht. Aber ganz sicher ist, dass da einige Unternehmen ihre Hausaufgaben nicht gemacht und das Standpersonal nicht entsprechend gebrieft war.

Man muss Blogger nicht toll finden und niemand ist dazu verpflichtet mit Bloggern zusammenzuarbeiten. Aber eine Meinung haben und sich einwenig auskennen wäre doch sehr wünschenswert.

Ich hatte auf beiden Messen das Gefühl, dass ich ein und denselben Text zig Mal aufsagen musste. Immer und immer wieder. Manchmal würde ich den Firmen einfach gerne ins Gesicht sagen, dass sie es doch am besten lassen sollten. Das ist so wie auf einer Party, wo man einen mies gelaunten Menschen trifft, der die Party infrage stellt. Jeder hat die Möglichkeit einfach zu gehen oder seine Meinung für sich zu behalten. Muss man wirklich alles negativ sehen und nur skeptisch nachfragen? Einwenig mehr Offenheit täte uns allen gut.

Und dann, wie schon so oft erlebt, lief ich an einem Stand vorbei wo ich ganz freundlich auf Englisch (!!) angesprochen wurde. Kaum habe ich erklärt, was ich hier mache, wurde sofort eine Ansprechpartnerin aus einem Gespräch herausgerissen und zu mir gerufen. Ich war einwenig platt und es war mir gleichzeitig auch irgendwie unangenehm, dass man extra jemanden aus einem Gespräch wegen einer „Blogger-Anfrage“ rausreißt. Nachdem ich kurz erklärt hatte, dass ich Bloggerevents organisiere, kam sofort der Vorschlag zusammenzuarbeiten und ganz viele Nachfragen zum Event, um mir ja „die richtigen Produkte zuschicken zu können“.

„Blogger“ ist nach wie vor eine seltsame Spezies

Es ist eine immerwährende Diskussion: Partner im Inland müssen überzeugt werden, Partner im Ausland sprechen mich einfach an und sind offen für Kooperationen jeglicher Art nach dem Motto „Lass uns sehen, was wir zusammen auf die Beine stellen können“. Zusammen. Allein dieses Wort hebt mich als Bloggerin und Organisatorin von Bloggerevents auf eine Stufe mit den Ansprechpartnern. Und sorry, nichts anderes erwarte ich mittlerweile.

In meinem Beruf bin ich die studierte Betriebswirtin und Wirtschaftspsychologin mit über zehn Jahren Berufserfahrung. Mir würde im Traum (oder besser gesagt Albtraum) nicht einfallen, wann ich in meinem Beruf jemals so behandelt worden wäre wie ich als Bloggerin (teilweise) behandelt werde. Nie! Wirklich niemals. Kaum bin ich jedoch in meinem anderen Job unterwegs, erlebe ich die merkwürdigsten Dinge. Es ist einwenig wie mit dem Thema Hochzeit, das mir wie ihr wisst aktuell beschäftigt:

Kaum steht irgendwo der Zusatz „Hochzeit“, kostet die Dienstleistung oder das Produkt gleich das Vielfache. Klar, jedes Brautpaar hat ja auch ein riesiges Budget, das praktisch endlos ist. Ein Kuchen kostet 30 Euro, ist es eine Hochzeitstorte ist man mit 150 Euro dabei. Jaaaaa, macht auch absolut Sinn (nicht).

Genauso sehe ich das beim Thema Blogger. Kaum steht irgendwo Blogger oder gar Influencer (DAS Schimpfwort der Stunde!), schreckt es den ein oder anderen sofort ab. Ist es ein Fussballstar, überschüttet man ihn mit allerlei Sponsoring-Verträgen in Millionenhöhe. Ist es ein Influencer, werden Produktanfragen (sogar Samples!) teilweise als „Betteln“ abgestempelt.

Von ihrem hohen Ross werden diese Unternehmen wahrscheinlich erst absteigen, wenn alles zu spät ist. Bis dahin investieren sie fleißig in TV-Werbung, die während solcher Sendungen wie „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ läuft. Mal ehrlich, wer schaut sich das an? Woher kommen diese traumhaften Einschaltquoten? Aber egal, anderes Thema. Nur, selbst bei den besten Einschaltquoten wird Werbung heutzutage einfach wenig beachtet. Oder warum sonst verschieben die wirklich erfolgreichen Unternehmen ihre Budgets mittlerweile in den Online-Bereich?

In einem Video zum Online-Marketing habe ich erst vor Kurzem gehört, dass jedes Unternehmen in Influencer investieren sollte, denn sie seien aktuell „highly unterpriced“.

Einerseits freut es mich, andererseits könnte ich jedes Mal weinen, wenn mir Menschen, die im Marketing großer Unternehmen arbeiten sagen, dass sie sich erst noch mit dem Thema auseinandersetzen müssen und für die Blogger oder Influencer kein Begriff ist. OK, sorry für´s Aufwecken, schlaft einfach weiter.

Und nochmal: Nein, nicht jeder muss Blogger oder Influencer gleich toll finden. Allerdings sollte man zumindest um die neusten „Trends“ (wie die Influencer hierzulande weiterhin bezeichnet werden) wissen und sich klar positionieren können, ob ja, nein oder vielleicht in absehbarer Zukunft ein Pilotprojekt gestartet wird. Eine Antwort in Richtung „Wir sehen das Ganze als einen schnelllebigen Trend“ wäre auch eine Aussage. Wenigstens hätte man dann eine Meinung!

Aber das Tal der Ahnungslosen war noch nie ein guter Wohnort.

Skeptische Nachfragen, die mich als eine üble Vertrieblerin darstellen, ähm, nein danke. Und weiter geht es zum nächsten Stand, wo man weiß wie Blogger überhaupt geschrieben wird und offen ist für neue Themen. Auch solche Unternehmen gab es auf der Paperworld und ich bin mir sicher, dass ich das eine oder andere Unternehmen inkl. der Produkte demnächst auf dem Blog vorstellen darf.

Wollt ihr nächstes Jahr bei der Paperworld dabei sein? Dann könnt ihr im selben Hotel wie ich übernachten und dabei noch einwenig sparen. Hier gibt es alle Infos dazu.

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Warum Blogger ein Schimpfwort ist

Machen wir uns nichts vor: in Deutschland ist „Blogger“ ein Schimpfwort. Diejenigen, die nicht durchschauen, wer ein Blogger ist, schimpfen. Diejenigen, die gerne einen Blog betreiben würden, aber nicht wissen wie sie es anstellen sollen, schimpfen auch. Erst recht diejenigen, die sich an einer Zusammenarbeit mit Bloggern versucht haben und kläglich gescheitert sind. Von Journalisten gar nicht zu sprechen. Für die ein oder andere Agentur sind Blogger ein rotes Tuch. Es gibt Berichte von dreisten Anfragen, unzuverlässigen Bloggern und übertriebenen Erwartungen – und das auf beiden Seiten.

Blogger polarisieren, sie scheinen überall zu sein – ob in der Werbung im TV, auf Covern von Print-Magazinen oder in ihrer eigenen Welt, den sozialen Netzwerken. Kein Tag an dem man nicht mit einem Blogger in Berührung kommt. „Bloggerin verdient Millionen“, „Blogger in XY (als Platzhalter für diverse Länder dieser Erde) werden verfolgt“ oder „Schleichwerbung mit Bloggern“ – alles Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate.

ZURÜCK AUF ANFANG

Früher, ja früher da war ein Blog, noch das was es war: Die Abkürzung für einen Web-Log, eine Art digitales Tagebuch. Als ich meinen ersten Blog aufsetzte, gab es den Begriff eigentlich noch gar nicht. 2005 ging ich für einige Monate für ein Praktikum nach Spanien und hatte schon nach wenigen Tagen das Gefühl ich würde meiner Familie und Freunden jeden Tag dasselbe erzählen und dieselben (damals noch kostenpflichtige) SMS schreiben (ja Kiddos, damals gab es noch kein WhatsApp). Ich wurde einfach nicht fertig über mein neues Leben auf Zeit zu erzählen. Also beschloss ich eine Webseite aufzusetzen. Jeder konnte jederzeit meine Erlebnisse in Spanien verfolgen und kommentieren. Irgendwann meldeten sich meine Verwandten aus den USA, dass ihr Deutsch mittlerweile nicht mehr das Beste wäre. Also wurde die Webseite von da an zweisprachig geführt.

In der Community gab es eine wahnsinnig große Unterstützung. Eines Tages quoll mein E-Mail Postfach vor E-Mails über: Meine Webseite wurde zur Webseite der Woche gekürt. Was für eine Ehre! Damals schrieb man sich noch E-Mails, um zu solchen Großereignissen zu gratulieren. Dass ein Unternehmen zehn Jahre später Werbung auf meiner Seite schalten möchte und Werbung auf Blogs mitunter auch Gerichte beschäftigt – damals gar nicht auszudenken.

NOW AND THEN

Zehn Jahre später ist Blogger eine Berufsbezeichnung. Es gibt die ersten Blogger-Millionäre und in großen Unternehmen werden Budgets für das Influencer Marketing eingeplant. Reiseblogger jetten um die Welt, Fashionblogger sitzen bei Haute Couture-Schauen in der ersten Reihe und Food Blogger bringen Bücher heraus, die denen von bekannten Köchen im Nichts nachstehen.

Diejenigen Blogger, die es geschafft haben und ihren Traum leben, pfeifen auf die kritischen Stimmen.

Zumal sie sowieso in der großen weiten Welt zu Hause sind und sie außerhalb unserer Landesgrenzen viel mehr Zuspruch, Anerkennung und Wertschätzung erfahren.

Nicht-bloggende Freunde fragen mich ständig, warum die Bloggerwelt so falsch ist. Nun, das würde ich so grundsätzlich nicht behaupten. Ja, es gibt bei zahlreichen Posts für sinnlose Produkte gleich einen 20%-Code on top. Klickt der Leser auf den Link oder gibt er wahlweise einen vorab veröffentlichten Code ein, profitieren alle Seiten: Blogger, Leser (Käufer) und das Unternehmen. Ja, es gibt unehrliche Blogger. Solche, die bestehende Gesetze missachten und z. B. Werbung nicht als solche kennzeichnen. Alles Punkte, die auch innerhalb der Bloggerszene viel diskutiert werden; ebenso wie Follower-Kauf oder kopierte Inhalte.

Eins steht fest: Es ist noch sehr viel Aufklärung nötig. Die Bloggerszene in Deutschland steckt im Vergleich zu anderen Ländern noch in den Kinderschuhen. Blogger und Unternehmen beäugen sich hier und da noch skeptisch, sollten aber lieber lernen miteinander respektvoll umzugehen. Sowohl Unternehmen als auch Blogger und deren Leser würden davon profitieren.

Dieser Artikel wurde von mir verfasst und ist zuerst hier erschienen. Der Artikel enthält Affiliate-Links.

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Blogger vs. Redakteure – Ein Kommentar

Ein Satz mit x: Das war wohl nix. Im Ernst, da hat sich die US-amerikanische Vogue oder besser gesagt ihre Redakteure wohl keinen Gefallen getan. Ihr habt es noch nicht mitbekommen? Kurz zusammengefasst: Die Vogue findet Blogger, die sich zig Mal am Tag während der Fashion Week umziehen peinlich. Wir alle sollten uns einen richtigen (und vor allem anderen) Beruf suchen und aufhören uns so lächerlich aufzuführen.

Überhaupt würden wir Blogger für Geld alles tun und sind – im Gegensatz zu den Redakteuren bei Hochglanzmagazinen mit fallenden Absatzzahlen – käuflich und unehrlich.

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Warum so negativ, liebe Blogger?

Bloglovin´. Eigentlich eine Sammlung schöner Blogs und damit interessanter Blogposts. Aber dann:

„Diese App macht mein Leben kaputt.“


„Ich komme mit dem Druck in der Bloggerwelt nicht klar.“

„Müssen denn alle immer dasselbe posten?“

„Warum sind alle Blogger neuerdings so dünn?“

Ach Mensch, liebe Blogger, möchte man da sagen. Liebe Blogger, warum seid ihr eigentlich immer so negativ? Ist denn wirklich alles sooo schlimm? War die E-Mail des Unternehmens wirklich so drastisch? Hat die Bloggerin wirklich alles 1:1 kopiert oder sind die Looks nur in absoluter Dunkelheit betrachtet ähnlich?

Was ist eigentlich mit der Bloggerszene los?

Es wird gejammert, geschimpft, unterstellt was das Zeug hält. Muss das wirklich sein? Geht es der Branche wirklich so schlecht? Ich glaube kaum.

In den Fachzeitschriften lese ich wie das Influencer Marketing gehypt wird. In den Blogs lese ich, dass es kaum zum Überleben reicht. Kaum mehr Kohle für die 5. Céline. Mensch, lieber Blogger, da will man Dich doch gleich in den Arm nehmen und nein, nicht umarmen, sondern ganz fest schütteln.

Hört auf zu Jammern!

Bitte, bitte, hört endlich auf zu Jammern. Das Bild des Bloggers war nämlich auch schon mal besser. Und warum? Ich habe da so eine Ahnung. Wenn die Fashion-Blogger weniger über Fashion sondern mehr über ihre Unzufriedenheit mit der Fashionblogger-Szene reden, verliert doch jeder Leser die Lust sich mit diesen konfusen Ängsten zu beschäftigen und das kann ich absolut nachvollziehen.

Zwischen den Stühlen

Ich lebe in zwei Welten. Einerseits bin ich selbst Bloggerin und schreibe einfach wahnsinnig gerne über alles, was mich bewegt. In der anderen Welt bin ich Veranstalterin von Bloggerevents und bald auch… Uuups, fast verplappert. Wie im heutigen Newsletter angekündigt, lasse ich die Bombe erst am Dienstag platzen.

Aber zurück zu meiner zweiten Welt. In dieser organisiere ich Bloggerevents und habe insgesamt viel Kontakt zu Unternehmen. Diese wundern sich ebenfalls oft über die Unzuverlässigkeit der Blogger. Aber dann erwarten einige von Ihnen, v. a. leider die ein oder andere Agentur, dass Blogger einfach nur da sind und ihnen voll und ganz zur Verfügung stehen.

Tatsächlich habe ich diese Woche die Aussage eines Agentur-Mitarbeiters gehört, bei der ich mich am Tisch festhalten musste, um nicht vom Stuhl zu fallen: Wieviele Follower hat die denn?

Ähm, bitte was? Wieviele Follower? Ich weiß, ich weiß – das ist ein Thema. Wie wärs wenn sich einmal jemand die Mühe macht und fragt welche Conversion rate ein Blogger hat? Denn wie es Gary V richtig formuliert:

Man kann nur einen einzigen Follower haben und dieser eine Follower ist Oprah Winfrey.

Dass es tatsächlich noch heute Agenturen gibt, die so denken, bringt mich regelmäßig zum Lachen. Und dann komme ich nach Hause und lese wieder nur Gejammer. Hier gibt es wenige Follower auf Instagram, da sind die Kooperationsanfragen unverschämt… Meistens schaue ich ich dann auf die ABOUT-Seite und versuche herauszufinden, wie alt die Bloggerin ist. Ist sie 18 und gerade fertig mit Abi, habe ich tatsächlich Verständnis. Ist jemand Ende 20 und beschwert sich über „unverschämte Kooperationsanfragen“, möchte ich derjenigen einfach nur raten eine Zeit lang zu arbeiten. Irgendwo, egal wo. Oder meint tatsächlich jemand, dass man im Job stets nur nette E-Mails bekommt und sich alle lieb haben? Mitnichten.

Einfach mal umdenken

Ob es Marc Zuckerberg oder ein unliebsamer Kooperationspartner ist, der euren Namen falsch schreibt, lieber Blogger, relax! Je professioneller man wird und je mehr man bloggt oder je länger man im Berufsleben ist, desto öfter werden einem unverschämte Anfragen begegnen. Menschen, die weder etwas von einer guten Kinderstube gehört haben noch wissen wie man Manieren buchstabiert. Nein, es ist nicht immer alles heiter Sonnenschein. Aber wer bitteschön hat euch das je versprochen?

Ich würde mir wieder mehr positive und lebensbejahende Posts wünschen. Nein, das Leben ist nicht immer toll und machmal will man sich auch auskotzen. Und gerade bei den sehr persönlich geführten Blogs bekommen die Leser das mit und das ist auch gut so! Aber das ein oder andere Mal erfüllt mich ein Fremdschämen gegenüber den Lesern, den Nicht-Bloggern, die sich doch sehr wundern (müssen), wo Bloggerin XY ein Problem sieht.

Lasst uns wieder mehr positive Geschichten schreiben, auch die netten Kooperationspartner ab und an erwähnen und insgesamt etwas weniger wehleidig und nörgelig sein. Ich habe hier ein paar inspirierende quotes aus Twitter. Vielleicht hilft der ein oder andere bei der Motivation und der Inspiration

Alles Liebe
Anna from BUREAUStyle.com

#AlwaysPositive

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