BUREAUReview #32 – Hochzeitsvorbereitung, Bloggerfrühstück und wenig Schlaf

Die letzten beiden Wochen kann man wirklich so zusammenfassen: Es drehte sich alles um die Hochzeit, ich habe viel zu wenig Schlaf bekommen und mich mal wieder mit den Blogger-Mädels aus Nürnberg bzw. Umgebung getroffen.

Hochzeitsvorbereitung

So eine Hochzeit zu planen ist an sich schon relativ stressig. Plant man diese nicht an seinem Wohnort, wird es nochmal kniffliger. Mal eben vorbeifahren und irgendwas ausmessen ist leider nicht. Und egal wie oft die Trauzeugen oder andere Helfer fragen – man weiß auf kaum etwas eine Antwort und muss alles selbst erstmal erfragen.

Ja, eine Hochzeitsplanerin wäre gut gewesen. Aber am Ende muss auch diese gebrieft werden. Und zwischendurch ergeben sich nunmal Änderungen, weshalb ich nach wie vor der Meinung bin, dass man seine eigene Hochzeit doch selbst planen sollte. Aber das hat eben den Nachteil, dass man niemals, nie, nie, nie entspannen kann. Selbst wenn man gerade nichts vorbereitet, hat man die Hochzeit ständig im Hinterkopf. Das ist ähnlich wie mit einem großen Projekt, an dem man arbeitet – man bekommt es selten aus dem Kopf.

Insomnia

Richtig blöd war es die letzten Wochen auch, dass ich kaum Schlaf bekommen habe. Dabei habe ich mir nicht den Kopf über die Hochzeit zerbrochen und war auch regelmäßig vollkommen ausgepowert. Woher dann die Schlaflosigkeit?

Als ich so um 3 Uhr morgens auf dem Sofa lag und mir Insta Stories angesehen habe, habe ich festgestellt, dass ich nicht die Einzige war. Irgendwas muss in den vergangenen Wochen anders gewesen sein, weshalb so viele Leute von plötzlich auftretender Schlaflosigkeit geplagt waren.

Mittlerweile habe ich aber das ein oder andere ausprobiert und für mich die richtigen Methoden genug Schlaf zu bekommen gefunden. Ich werde sie euch in einem extra Blogpost zusammentragen; nachzulesen morgen hier.

Bloggerfrühstück

Das letzte Bloggerfrühstück im Café Kaulbach liegt leider zu lange zurück. Mehr oder weniger spontan und relativ kurzfristig haben sich deshalb ein paar Bloggermädels (und der Freund einer Bloggerin) heute morgen im Das Paul in Nürnberg versammelt. Und es war wieder so schön! Ich treffe mich einfach gerne mit den Bloggermädels, weil man sich so gut austauschen und gegenseitig unterstützen kann. Jedes Mal erfährt man etwas Neues und ich bin anschließend extrem motiviert meine (Blog-)Pläne umzusetzen.

BUREAUStyle Blogger Frühstück

Auf dem letzten Bild haben wir es noch geschafft die „letzten“ Bloggermädels im Foto festzuhalten. Leider haben wir kein Foto am Anfang gemacht, als wir noch zu zehnt waren… Aber es gibt immer etwas zu verbessern, nicht wahr?

Von links nach rechts: Jessica alias @_jefame, ich (haha!), Stefanie alias @lusiluup, Alexia alias @alexiasi_ und Nadine alias @femmeblonde. Alle Fotos in diesem Blogpost stammen von Velia. Nochmal vielen Dank an dieser Stelle dafür, liebe Velia! :*

Schaut auf meinem Instagram Account BUREAUStyle (klick!) vorbei – dort habe ich alle Mädels verlinkt.

Und wenn ihr beim nächsten Frühstück dabei sein wollt, dann folgt BloggerBUREAU auf Instagram und setzt fleißig den Hashtag #BloggerBUREAU, damit ich euch verlinken kann. Bitte habt Verständnis, dass lediglich aktive Blogger eingeladen werden können. Und nein, ein „Unternehmensblog“, also eine Webseite mit einem eingebauten Blog, reicht leider nicht aus.

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Alles Liebe,

Anna Benz Logo BUREAUStyle

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We did it! – standesamtliche Hochzeit | Teil 1

Es fühlt sich nach wie vor einwenig unwirklich an. Und tatsächlich ist die Feier auch erst wenige Tage her.

Am Freitag vor knapp drei Wochen haben wir uns standesamtlich getraut und sind nun offiziell Mr. & Mrs. Im Vorfeld dachte ich noch, dass es eigentlich nichts Besonderes wäre. Am Ende ist es nur eine Unterschrift und es ändert sich letzten Endes nichts oder wenn, dann nur sehr wenig. Mag sein, dass das auch so ist. Vor allem, wenn man schon wie wir, über acht Jahre zusammen ist, seit etlichen Jahren zusammen wohnt, eine gemeinsame Wohnung eingerichtet hat und und und…

Und dennoch fühlte es sich schon sehr besonders an.

Kleid zur standesamtlichen Hochzeit

Das Kleid habe ich mir vor ca. 8 Wochen gekauft. (An dieser Stelle kriegen die meisten Bräute Schnappatmung – ja ja, ich weiß, viel zu kurfristig. Und ja, ich habe die Nerven dazu.) Ich wollte unbedingt ein Kleid, das zwar festlich ist, aber nicht weiß und das ich später noch tragen würde. Am Ende entschied ich mich für dieses Model von Four Flavor.

Was die Schuhe angeht, so kenne ich hier noch weniger, also im Grunde gar keine Kompromisse. Es mussten bequeme Schuhe sein, die ich später auch noch tragen konnte. Was auf keinen Fall in Frage kam, waren diese Braut-Stoffschuhe. Klassischen Brautschuhen aus Stoff kann ich leider so gar nichts abgewinnen. Sie mögen günstig sein, aber am Ende zahlt man doch drauf, weil sie kaum nochmal getragen werden können und ich fand sie alle viel zu unbequem (aus Neugier habe ich natürlich einige doch noch anprobiert).

Brautschuhe

Eine meiner absoluten Lieblingsmarken ist Pura Lopez – eine Schuhmarke aus Spanien. Für mich war schnell klar, dass ich bei meiner Hochzeit Schuhe von Pura Lopez tragen würde. Und tatsächlich habe ich meine Traum-Pumps in der Farbe Nude gefunden. Auf den Bildern sehen sie fast aus wie weiß, aber das sind sie in Wirklichkeit gar nicht.

Matthias wurde von Kopf bis Fuß bei Carl Gross eingekleidet. Nach nicht mal zwei Stunden hatten wir alles gefunden – Anzug, Hemd, Schuhe, Gürtel, Fliege, Einstecktuch… Ich bin so froh, dass er keiner von diesen Männern ist, die monatelang nach dem passenden Gürtel zu den Schuhen suchen. Es reicht schon, wenn einer von uns detailverliebt ist – das müssen nicht beide sein 😉

Blumenstrauß

Beim Blumenschmuck wollten wir es wirklich super casual halten und haben uns am Vorabend gemeinsam diesen Strauß zusammengestellt. Wir sind einfach am Hauptmarkt in Nürnberg vorbeigegangen und haben beim Floristen Blumen ausgesucht. Anschließend haben wir diese zu einem Strauß gebunden und für das Band unten passenderweise die vielen kleinen Nadeln, die sein Hemd in der Verpackung gehalten haben, verwendet. Also eigentlich zweckentfremdet, aber es hat perfekt gepasst und ich „musste“ keinen typischen Brautstrauß holen. Vielleicht passt das dann eher zu unserer kirchlichen Trauung – das schließe ich jetzt mal nicht aus. Aber was die standesamtliche Hochzeit angeht, wollte ich es nicht übertreiben.

Nachdem wir den Strauß geholt haben, sind wir noch schnell zu „Das Paul“ in Nürnberg. Man merkte schon, dass wir beide immer aufgeregter wurden. Das Abendessen haben wir gleich sein lassen, weil wir irgendwann vor lauter Nervosität nichts essen konnten. Stattdessen haben wir uns leckere raw cakes von Junilove bestellt. By the way, die müsst ihr unbedingt probieren!

Würden wir heute nochmal standesamtlich heiraten, würde ich es genauso machen. Keine große Pläne, kein Streß…

Am Vorabend entspannt durch die Stadt schlendern und gemütlich Kaffee trinken.

Ein paar Blumen holen und abends das Wichtigste herrichten. Kein Streß, keine große Planung – einfach nur den Moment genießen und im Hier und Jetzt leben…

Am nächsten Morgen ging es für uns früh los, weil wir nach Neunburg vorm Wald gefahren sind, wo auch die Hochzeit stattfand. Unterwegs haben wir die ganze Zeit nur darüber gesprochen, dass es sich so unwirklich anfühlt, aber irgendwie auch nicht anders als sonst, wenn wir sonst Richtung Heimat fahren.

Vor der Trauung haben wir mit unserem Fotografen ein Treffen vereinbart und natürlich niemandem davon erzählt. Letzten Endes stellte es sich als genau richtig heraus! Denn kaum am Standesamt angekommen, wurden wir von unseren Eltern schon von allen Seiten in Beschlag genommen und fotografiert. Hätten wir sie von Anfang an mitgenommen, wäre es ein größeres Chaos geworden…

Die ersten Bilder haben wir an der Stadthalle gemacht. Und obwohl wir gerade mal 10 Meter gelaufen sind, haben wir in unmittelbarer Nachbarschaft noch zwei völlig unterschiedliche Motive als Hintergrund nutzen können. Perfekt!

Kleid: Four Flavor
Schuhe: Pura Lopez
Anzug: Club of Gents
Fotos: Michael Lengemann

Anschließend ging es mit dem Auto wenige Hundert Meter in den Innenhof der Burg. Dort war bereits die Bühne für das Festspiel, das jedes Jahr von Ende Juni bis Anfang August stattfindet, aufgebaut, die wir auch gleich genutzt haben. Zwischendrin haben wir ein paar Spaß-Bilder gemacht. In Anlehung an mein Blogger-Dings mit Smartphone und auch ein paar „coole“ Posen mit Sonnenbrille 😉

Von da an ging es ins Standesamt, wo wir zuerst von dem Standesbeamten empfangen wurden und zusammen mit unseren Trauzeugen zum Gespräch geladen wurden. Es war alles so hoch entspannt, dass ich fast vergessen habe, dass noch unsere Gäste auf uns warteten. Wir plauderten über Paare, die nicht zum besagten Termin erschienen (und diskutierten auch gleich welche Gründe dies wohl haben möge) und mit welchem Namen ich später unterschreiben würde.

Nachdem wir uns unser Familienbuch ausgesucht hatten, ging es auch schon nach oben in den mittelalterlichen Trausaal. Ich hatte diesen ganz anders in Erinnerung, nämlich iel dunkler und irgendwie unfreundlicher. Tatsächlich war der Raum schön hell und wir hatten auch schöne Musik zu unserem Einzug.

Die Traurede, die unser Standesbeamte ausgesucht hat, war auch richtig schön! Ich muss sagen, dass wir da einfach großes Glück hatten. Wenn ich da an so manch andere standesamtliche Trauungen mit „offiziellen Slots“ denke, tun mir die Paare schon einwenig leid. Ich war oft Gast bei solchen Trauungen, die wie am Fließband abgefrühstückt wurden. Ich kann deshalb nur jedem raten, wenn möglich, in einem kleinen Standesamt zu heiraten. An einem Tag, an dem man ganz allein im Mittelpunkt steht und keine weiteren Trauungen anstehen.

Nach der Trauung bekamen wir noch die besten Wünsche vom Standesbeamten und eine Flasche Wein überreicht. Wo gibt es noch so etwas? Eine kleine Geste, aber ich freue mich immer über solche Details. Und dann ist das auch noch Wein. Yay!

Nach all den Glückwünschen ging es nach draußen, wo wir wieder ein paar Bilder gemacht haben. Wir haben uns mitten in der Durchfahrt der Hauptstaße in der Altstadt platziert und für den Fotografen posiert. Erst später fiel mir auf, dass einige Autos darauf warteten, durch das Tor durchfahren zu können. Niemand hat blöd geschaut oder gar gehupt! Alle haben uns angestrahlt und unbekannte Passanten gute Wünsche überbracht. Da war ich schon einwenig baff, denn aus Nürnberg kenne ich das durchaus anders…

Anschließend haben wir zum Mittagessen eingeladen und es gab endlich auch für uns etwas zu essen. Wegen der Aufregung und weil wir morgens noch 1,5 Stunden fahren mussten, haben wir weder gefrühstückt noch Kaffee getrunken. Ich sah mich schon mit einem riesigen Kaffeefleck im Auto heulen… Deswegen habe ich den üblichen Kaffee vom McDrive gleich sein lassen…

Teil 2 folgt…

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Meine Hochzeitsvorbereitung und was ich dabei gelernt habe

Anna Benz BUREAUStyle Volksfest 3

So eine Hochzeit zu planen erfordert schon ein wenig Zeit und Energie. Da ich schon als Kind gerne irgendwelche Wettbewerbe organisiert habe und später meine Leidenschaft zum Beruf gemacht habe, war für mich von Anfang an klar, dass ich alles selbst planen würde. Natürlich hätte es die Möglichkeit gegeben eine professionelle Hochzeitsplanerin zu Rate zu ziehen. In den letzten Jahren kam das hierzulande auch immer mehr in Mode. Auf der Krim, wo ich geboren bin, ist es eigentlich Usus professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch während der Hochzeit gibt es immer einen Mann oder eine Frau, der/die durch die Feier führt und im Optimalfall alle Gäste mit einbezieht.

Hochzeitsvorbereitung all by myself

Eins vorab: Ich habe noch keine Sekunde bereut, dass ich mich um alles selbst kümmere. Die Herausforderung an unserer Hochzeit ist tatsächlich die Entfernung zum Ort des Geschehens. Wir leben ja beide in Nürnberg, unsere Familien in der Oberpfalz und geheiratet wird in Oberbayern. Die Planungen auf die Reihe zu bekommen ist da nicht ganz einfach, zumal wir beide berufstätig sind und uns auch nicht ein 3/4 Jahr allein um die Hochzeit kümmern wollen. Aber ganz ohne ist das Ganze natürlich nicht.

Anna Benz BUREAUStyle Volksfest

Anfang des Jahres, auf der Suche nach Inspiration, bin ich ein paar Facebook-Gruppen beigetreten. Soviel darf ich verraten: Die meisten von ihnen habe ich bereits verlassen. Und das sind die Gründe wieso. Oder anders gesagt kommen hier die Erkenntnisse aus etwas über 4 Monaten Hochzeitsplanung.

Der erste Schock

Der erste Schock kam mit der Anmeldung in meine allererste Hochzeitsgruppe auf Facebook. Gleich nachdem ich mich dort angemeldet hatte, ging es zu wie in einer Soap. Ich konnte oft gar nicht fassen, dass da wirklich reale Menschen ihr Leid geklagt haben. Seien es Umfragen zum Hochzeitskleid wie „Welches Kleid ist besser? Nr 1, 2 oder 3?“ Wenige ehrliche Menschen kommentierten, dass man doch am beste alle drei in die Tonne treten sollte. Ich habe es mir zwar immer gedacht, aber aus Höflichkeit und weil ich aus einem guten Elternhaus komme, meine Meinung für mich behalten. Selbst wenn Menschen nach meiner persönlichen Meinung fragen, wie kann ich über das Hochzeitskleid einer anderen Braut urteilen?

Dabei ging es wahrlich nicht um die Passform. Dazu hätte man ja noch etwas beitragen können. Aber nein, es ging um absolut billige (und dabei meine ich nicht günstige – das ist ein großer Unterschied!) Kleider von denen ich gar nicht wissen will wie sie sich anfühlten (Stoff!) und wie sie rochen (Chemie?).

Meine Top 3 Highlights in der Gruppe waren aber ganz andere und zwar:

Flip Flops

Nummer 3: Wo bekommt man günstige FlipFlops? Jetzt fragt ihr euch wozu man 30 Paar FlipFlops auf einer Hochzeit braucht? Ha! Und jetzt festhalten: Um sie zu tragen! Ich meine, da hat man sich tage- wenn nicht wochenlang überlegt was man als Gast zu einer Hochzeit tragen will, sich durch unzählige Blogs und Pinterest-Boards gewühlt, und dann ruiniert man sich sein gesamtes Outfit indem man schöne Schuhe gegen weiße (oder noch schlimmer nude-farbige) FlipFlops tauscht? Sorry Leute, aber das kann man doch keiner Freundin antun?

Brautstrauß

Nummer 2: Ein Brautstrauß ist ja bekanntlich etwas Wunderschönes! Irgendwann am späten Abend wird dieser in die Menge, die aus ledigen Mädels besteht, geworfen. Soweit so gut. In Teilen Bayerns gibt es zudem den Brauch, dass der Brautstrauß geklaut wird. Auch eine lustige Angelegenheit. Als ich jedoch in der Gruppe etwas von einem Braut“strauß“ laß, konnte ich meinen Augen kaum trauen: Es gibt Menschen auf dieser Welt die einen Plüschstrauß entsprechend mit einem Puppenschleier ausstatten und diesen in die Menge werfen. Der Grund? Sie wollen den richtigen Blumenstrauß für sich behalten. Also wenn das nicht sprachlos macht, dann ist es die nächste Geschichte.

Too much information

Nummer 1: Eines Tages scrollte ich über ein Posting eines Mitglieds, die sichtlich verunsichert war. Es ging um ihren Zukünftigen, den Ex und die Zweifel das Richtige zu tun. Jetzt könnte man sich darüber streiten, ob solch intime Sachen in eine Facebook Gruppe gehören. Aber die Soap ging erst richtig los, als jemand aus der Gruppe Screenshots der Postings anfertigte und diese dem Zukünftigen (oder wohl doch eher dem Ex?) zuschickte. Das muss man sich mal vorstellen! Da liest jemand eine absolut persönliche Geschichte und denkt sich so, ach, ich hab grad Zeit zwischen Trash TV und Trash TV 2, da fertige ich doch ein paar Screenshots an, recherchiere den Verlobten und schreib ihm ein paar Nachrichten…

Anna Benz BUREAUStyle Volksfest 2

Daraufhin entbrannte eine riesige Diskussion, in die sich auch die Admins eingeschaltet haben. Das Drama wurde tagelang ausgeschlachtet, sodass man eigentlich kaum mehr Tipps für die Hochzeitsplanung gefunden hat und an Austausch untereinander nicht mehr zu denken war.

Das war dann auch das Ende meiner Mitgliedschaft. Ich verließ die Gruppe und war einige Tage absolut traumatisiert. Warum nur, warum sind Menschen so leichtgläubig? Und wozu brauche ich einen Plüschstrauß, wenn ich einen richtigen Strauß mit wunderschönen echten Blumen habe? Wobei das mit den „echten Blumen“ ist ja auch so eine Sache. Erst in der Gruppe erfuhr ich zum ersten Mal von der Existenz künstlicher Blumensträuße. Plastik in seiner hässlichsten Form!

Tatsächlich habe ich ein paar richtig coole Facebook-Gruppen gefunden. Ich bin jetzt Mitglied in ein paar wenigen Gruppen aus den USA und UK. Irgendwie passten diese viel besser zu mir und meinen Vorstellungen einer schönen Hochzeit.

Weitere Blogposts zur Hochzeitsplanung findet ihr hier. Ich freue mich natürlich auch immer etwas über eure Erfahrungen bei Planung einer Hochzeit zu erfahren.

Die Bilder sind auf dem letzten Volksfest entstanden, fotografiert von der liebe Velia.

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Update #BUREAUWedding – Anzug zur Hochzeit

Und jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nachdem ich mein Traumkleid gefunden habe, braucht natürlich mein zukünftiger Mann etwas zum Anziehen. Deshalb werden wir uns am kommenden Samstag auf die Suche nach dem perfekten Anzug machen.

Natürlich braucht man nicht nur einen Anzug, sondern all die Accessoires, Schuhe etc. Ich bin schon sehr gespannt, ob wir fündig werden (davon gehe ich allerdings mal aus) und worin mein Zukünftiger letzten Endes zum Altar schreiten wird.

Aber warum schreibe ich das jetzt im Vorfeld, wo ich euch noch keine Fotos zeigen kann und noch nichts darüber berichten kann? Und hier kommt ihr ins Spiel: Ihr könnt uns nämlich auf Instagram Stories begleiten. Am kommenden Samstag geht es ab 10:30 Uhr los. Ich werde so viele Bilder und Videos machen wie nur möglich.

Wenn ihr jetzt auch auf der Suche nach einem Anzug seid, dann solltet ihr mir am Samstag sowieso folgen. Denn am Ende der Story wisst ihr nicht nur wo ihr den besten Anzug zur Hochzeit bekommt, sondern es gibt natürlich noch etwas Feines mit dem Code

„BUREAUStyle“ bei Kauf on top.

Hier nochmal alle Infos auf einen Blick:

Samstag, 13. Mai 2017
ab 10:30 Uhr
Instagram Stories auf BUREAUStyle (klick!) anschauen

Merkt euch aber schon jetzt den Code „BUREAUStyle“. OK, nicht wirklich schwer zu merken, oder?

Damit bekommt ihr dann beim Kauf eines Anzugs etwas geschenkt. Dabei sind die Anzüge sowieso schon recht preisgünstig, d. h. ihr spart schon allein dadurch, dass ihr euch von mir am Samstag inspirieren lasst und beim nächsten Kauf an genau DIESEN Laden denkt.

Und die Hochzeitssaison hat gerade erst begonnen! Auch als Gast möchte man ja nicht den Anzug, den man sonst tagein tagaus im Büro trägt, nochmal anziehen, oder? Eben! Außerdem braucht man auch ein paar frühlingshafte bzw. sommerliche Farben.

Beim Anzug für Matthias tendiere ich (bzw. wir) zur Farbe blau. Nachdem mein Kleid eher creme als weiß ist, passt ein blauer Anzug auch besser dazu. Aber das seht ihr dann eben alles am Samstag auf Instagram.

Alle verwendeten Bilder: Club of Gents

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Update #BUREAUWedding – Brautkleid und Inspiration

BUREAUStyle Wedding Inspiration Pinterest

Zuallererst die gute Nachricht, die ich euch hier schon verkündet habe: Ich habe ein Brautkleid gefunden. Yay! Es passierte bei meinem 2. Besuch in einem Brautladen…

Mein erster Besuch in einem Brautmodengeschäft war schon ganz schön. Die Verkäuferin war sehr lieb und hat sich viel Zeit genommen. Allerdings hatte ich mir nur eine Stunde eingeplant und musste danach schon wieder zum nächsten Termin. Ja, das war ein absoluter Anfängerfehler. Mädels, plant euch bitte definitiv mehr als eine Stunde Zeit ein, denn 60 Minuten sind im Grunde genommen rein gar nichts.

Nach meinem ersten Besuch in einem Brautmodengeschäft war ich nicht unbedingt enttäuscht, aber doch irgendwie ernüchtert. Es gab eine riesige Auswahl an Kleidern und alle kosten natürlich über 1.000 Euro. Nach oben sind im Grunde gar keine Grenzen gesetzt.

Jetzt stehe ich mir da auch einbißchen selbst im Weg. Wenn man BWL studiert hat und sich zwangsläufig ausrechnet, wieviel dieses Kleid, sagen wir mal pro Stunde kostet… So darf man gleich gar nicht denken. Es bringt einfach nichts. Denn egal, wieviel (oder wie wenig) so ein Brautkleid kostet, so gesehen ist es einfach immer „zu teuer“.

Da ich mich jedoch abends nochmal umziehen werde (zumindest habe ich das vor), werde ich das Kleid round about 8 Stunden anhaben. Maximum. Und dafür so mir nichts dir nichts über 1.000 Euro auszugeben… Irgendwie ist es schon verrückt. Dabei hat man dann weder Schuhe, noch Schleier oder Schmuck, ganz zu schweigen von Haare & MakeUp budgetiert.

Und es ist ja noch nicht mal der Preis. Aber wenn die Kleider alle irgendwie schön sind, aber eben auch nicht mehr… Kurzum war ich nach dem ersten Besuch in einem Brautmodengeschäft zwar einigermaßen guter Hoffnung, dass ich ein Traumkleid finden würde, aber letzten Endes war es auch irgendwie ein komisches Gefühl.

Als ich dann zum 2. Mal in einem Brautmodengeschäft war, musste ich schon genauere Ansagen machen. Und ich muss auch zugeben, dass fast jedes Kleid am Bügel einfach „wow“ aussieht. Angezogen ist es dann aber eher so, naja, sagen wir mal eher schlicht. Und so ging es mir mit vielen Kleidern. Gut, es gibt natürlich auch viele Bräute, die eher nicht auffallen wollen. Aber ich gehöre definitiv nicht in diese Kategorie. Wenn schon Brautkleid, dann richtig!

Und so dauerte es am Samstag – zum Glück! – nicht lange, bis ich genau das Kleid, das einfach nur „wow, wow, wow“ ist, entdeckt habe. Oder besser gesagt hat es die Verkäuferin für mich entdeckt mit den Worten „Ich glaube ich habe genau das Richtige für Sie“. Und es war das Richtige! Keine 5 Minuten später war die Sache entschieden und ich hatte mein Kleid.

Alpenhochzeit Pinterest

Auf der Suche danach habe ich mich durch zahlreiche Blogs, Webseiten und natürlich Pinterest geklickt. Ich habe auf zwei Boards ALLES für eine perfekte Hochzeit gesammelt. Viele Ideen waren am Ende nur Anstöße für weitere Ideen, die ich dann entwickelt habe. Aber am Ende kann ich jedem nur empfehlen sich auf Pinterest umzusehen. Es ist einfach relativ genau und deckt die ganze Welt ab. Google schön und gut, aber Pinterest ist einfach mehr on point.

Falls ihr auch Boards zum Thema Hochzeit kennt, lasst es mich in den Kommentaren wissen. Ich schaue gerne bei euch vorbei!

Liebe Grüße
xx

Anna from BUREAUStyle.com

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#BUREAUWedding Update – Braut ohne Kleid und Pfarrer

Es gab schon länger kein Update zu unseren Hochzeitsvorbereitungen mehr. Dabei gibt es Einiges zu erzählen! Wir haben endlich einen Pfarrer gefunden. Yay! Jetzt wundert ihr euch wieso wir einen Pfarrer und nicht gleich eine Kirche gesucht haben? Ja, dazu später mehr.

Kleines Update

Ich habe nach wie vor kein Kleid (vier Monate vor der Hochzeit) und bin dabei ganz entspannt. Außerdem gibt es ein paar Gedanken dazu warum ihr euch bei euren Hochzeitsvorbereitungen nicht stressen solltet.

Der Pfarrer

Bereits im Januar haben wir uns auf die Suche nach einer Kirche gemacht. Wobei „bereits im Januar“ auch nur 8 Monate im Voraus sind. Das ist tatsächlich etwas, worum man sich rechtzeitig kümmern sollte. Vorausgesetzt man möchte überhaupt in einer Kirche heiraten.

Ich habe verschiedene Kirchen kontaktiert und dabei schnell festgestellt, dass die meisten Menschen ihre Hochzeit über ein Jahr im Voraus planen. Oha! Wie ihr ja bereits wisst, wäre das absolut nichts für mich. Ich plane und organisiere wirklich gerne, aber mich über ein Jahr voraus mit der Hochzeit zu beschäftigen. Ja, ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen an dieser Stelle einfach übertreiben.

Aber egal, jeder kann es machen wie er es möchte. Ich kümmere mich eben eher Last-Minute, was nicht heißt, dass ich das nehmen muss, was übrig ist. Ganz im Gegenteil! Und so konnten wir eine wunderschöne kleine Kirche, ganz nah an der österreichischen Grenze reservieren. Allerdings ohne Pfarrer. Der zuständige Pfarrer war bereits im Januar (!) an diesem Tag im September schon mit drei Trauungen und einer Taufe komplett ausgebucht.

Es wäre allerdings kein Problem einen Pfarrer zu finden… Sagte man uns. Am Ende stellte es sich als nicht so einfach raus und so mussten ein paar Telefonate geführt werden, Gespräche mit Freunden stattfinden (Kennt ihr einen katholischen Pfarrer?) und E-Mails geschrieben werden. Aber am Ende haben wir ihn gefunden. Yay!

Das ist deshalb so wichtig, weil jetzt endlich die Einladungen rausgehen können. Vorab haben wir bereits die meisten persönlich oder erstmal per SMS informiert. Jeder hat sich das Datum schon mal gesichert und so kann es nun an die Einladungskarten gehen. Darüber freue ich mich ganz besonders, da ich ein großer Fan von Printsachen bin. Außerdem gibt es ganz tolle Ideen welche Infos man im Vorfeld sammeln kann (ich sag nur Musikwünsche!). Das wird also mein nächstes Teilprojekt werden.

Das Kleid

Ohje, das Kleid… Das ist ja so eine Geschichte für sich. Ich habe in den vergangenen Wochen festgestellt, dass mir nur sehr wenige Kleider gefallen. Einige Freundinnen meinten es nur gut und haben mir das ein oder andere Bild geschickt. Meine Cousine hat mir ihr Designer-Kleid angeboten… Alles fein, aber das wäre eben nicht ich.

Beim Kleid muss es einfach klick machen. Ich bin nach wie vor eher unentschlossen, ob es eher klassisch oder doch romantisch sein soll. Bisher habe ich allerdings auch nur einen einzigen Termin in einem Brautmodengeschäft wahrgenommen. Dieser lief eigentlich ganz gut ab. Die Verkäuferin war sehr kompetent, wollte mir zu keinem Zeitpunkt etwas aufzwingen und war stets sehr hilfsbereit.

Allerdings hat es eben nicht klick gemacht. Ich habe viele schöne Kleider gesehen, aber keins hat mich dazu bewogen die Kreditkarte zu zücken.

Meine Erkenntnisse aus dem Brautmodengeschäft und Tipps für die Brautkleidsuche:

  • Geschäfte, in denen man keine Bilder machen darf, braucht man gleich gar nicht betreten. Ich habe mich für das einzige Geschäft in ganz Nürnberg entschieden, wo das möglich und sogar erwünscht ist. So konnte ich die Bilder meiner Schwester und meiner Mama schicken. Bei der Anprobe bevorzuge ich es eher allein zu sein.
  • Brautkleider stehen wirklich jeder Frau! Ich bin der Meinung, dass man einfach den passenden Schnitt finden sollte. Ich habe verschiedene Kleider anprobiert und alle machten sie eine umwerfende Figur.
  • Man braucht keine extra Unterwäsche a la „Bauch-Weg“ etc. Die Kleider machen tatsächlich eine ganz tolle Figur – ganz ohne Schummelei. Wobei ich nicht wissen möchte wie es mit einem Mieder ausgehen hätte. Also quasi noch besser? Unmöglich!
  • Am besten nehmt ihr euch 2 Stunden Zeit. Mir wurde gesagt, dass eine Stunde reichen würde… Großer Irrtum! Die Verkäuferin und ich haben ca. 7 Kleider ausgesucht. Anprobiert habe ich am Ende nur vier. Ich musste nämlich zum nächsten Termin und hatte einfach nicht die Zeit alle Kleider anzuprobieren. Am Ende war ich 1,5 Stunden in dem Laden. Ich denke die Relation ist erkennbar.
  • Erstellt euch Moodboards. Ich habe mir ein großes Album mit vielen weißen Blättern geholt und mir erstmal alle Brautmodezeitschriften durchgegangen und habe mir das Beste rausgesucht, ausgeschnitten und zusammengestellt. Irgendwann sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht! So konzentriert man sich aufs Wesentliche und hat einfach einen klareren Blick.
  • Und ich habe immer noch kein Kleid. Aus manchen Geschäften bin ich gleich rückwärts raus, weil man mir gesagt hat, dass die Wartezeit über neun Monate beträgt. Neun Monate warte ich auf ein Kind, aber bestimmt nicht auf ein Kleid. Sorry Leute, aber das ist wirklich lächerlich! Wieviele Kleider gibt es auf dieser Welt? Da wird doch das passende für mich dabei sein.

    Außerdem leben wir heute in anderen Zeiten. Man MUSS nicht das Kleid aus dem einzigen Geschäft im Ort kaufen. Mein ursprünglicher Plan A (und nun Plan B) lautet nach wie vor „ab nach Barcelona!“ Und ein Flug ist schnell gebucht. Insofern…

    Das Kleid Nr. 2 – Standesamtliche Hochzeit

    Vor der großen Hochzeit steht allerdings noch im Sommer (wir haben noch keinen genauen Termin) die standesamtliche Trauung an. Eigentlich ist das ja „die Hochzeit“. Aber wenn man kirchlich heiratet, dann nimmt man die standesamtliche Hochzeit eben nicht soooooooo ernst.

    Ich habe mich dazu hinreißen lassen mir ein Kleid online zu bestellen. Und dabei meine ich nicht die „normalen“ Online-Shops, nein, ich bin das absolute Risiko gegangen und habe mir ein Kleid bestellt, von dem ich nicht weiß, ob es am Ende etwas wird. Allerdings soll es bereits Ende April geliefert werden. Ich bin also noch tiefenentspannt, weil ich, selbst wenn es nichts werden würde, immer noch genügend Zeit hätte mich um ein Kleid zu kümmern. Also alles easy!

    In den kommenden Wochen gibt es noch Einiges zu tun und ich habe das Gefühl, dass wir erst jetzt so richtig in Fahrt kommen. Es müssen noch so viele Dinge geplant werden! Die Einladungen müssen raus. Wir werden mit allen männlichen Gästen einen gemeinsamen Termin vereinbaren und zusammen Anzüge shoppen gehen. Dabei wird mein Verlobter von Kopf bis Fuß eingekleidet. Ich hoffe, dass wir an einem Tag alles finden werden, damit wenigstens einer von uns angezogen ist 😉

    Papeterie

    Als Nächstes geht es an das Design der ganzen Papeterie. Ich habe die verrückte Idee alles selbst zu gestalten. Mal sehen, ob ich das in ein paar Wochen noch genauso sehe. Aber ich habe einfach nichts gefunden, was mir irgendwie gefallen würde. Es gibt mittlerweile zig Online-Shops, wo man sich die Einladungskarten selbst gestalten kann. Aber genauso gut kann man das auch mit einem Grafik-Programm und hier ist man in seiner Entscheidung viel freier.

    Also, wie gesagt, unter Umständen werde ich dieses Vorhaben wieder verwerfen. Aber im Moment freue ich mich auf die neue Herausforderung.

    Ausblick

    Pärchen-Shooting

    In den kommenden Wochen stehen noch ganz viele Dinge auf dem Programm. Unter anderen wollen wir endlich ein Paar-Shooting machen. Jetzt muss ich nur schauen, dass alle Beteiligten an einem Tag Zeit haben. Außerdem suchen wir noch immer eine Location, denn einfach nur irgendwo soll das Shooting nicht stattfinden. Das Ganze hat nämlich auch ein Thema und das soll eben entsprechend passen. Habe ich schon mal gesagt, dass das Wort Konzept eines meiner absoluten Lieblingswörter ist? 😉

    Junggesellinnenabschied

    Meine Schwester wird als meine Trauzeugin den Junggesellinnenabschied planen. Ich bin schon gespannt, was sie sich einfallen lässt. Auf jeden Fall ziehen wir nicht mit einem Bauchladen um die Häuser – soviel ist sicher. Ich will nicht sagen, dass es kein Spaß macht. Ich war schon auf diversen Abenden, wo es wirklich sehr, sehr lustig zuging. Aber aktuell würde ich einfach etwas Anderes vorziehen. Wie gesagt, ich lass mich überraschen.

    Flitterwochen

    Da wir nicht sofort nach unserer Hochzeit in die Flitterwochen aufbrechen werden, jedoch einige Freunde von weiter weg anreisen, überlegen wir schon die ganze Zeit was wir unternehmen wollen. Ich habe noch zwei Wochen nach der kirchlichen Trauung frei und will natürlich auch einwenig rumreisen (alles andere wäre zu wenig „ich“). Wir werden also höchstwahrscheinlich zu sechst unterwegs sein. Sollte ich eine Hütte mieten wollen, sollte ich mit den Vorbereitungen schon weiter sein. Aber gut, ein paar Monate habe ich ja noch…

    Das Bild ist von der lieben Velia von Vel Photography.

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    BUREAUReview #2 – Kürzer treten, Hochzeitsplanung und IKEA Deutschland

    Hey Freunde, was war das wieder für eine Woche? Wie ihr wisst habe ich mich endlich endlich getraut im Job kürzer zu treten und mich zu Hause zu langweilen. Spaaaaß! Natürlich langweile ich mich nicht, ganz im Gegenteil. Dennoch ist es merkwürdig auf einmal „nur“ 20 Stunden in der Woche zu arbeiten. Normalerweise kennt man das nur von den Menschen, die Kinder haben. Ich habe keine Kinder und habe meine Arbeitszeit im Büro tatsächlich halbiert.

    Kürzer treten

    Die erste Arbeitswoche (bis letzten Dienstag hatte ich Urlaub) war deshalb ganz schön gewöhnungsbedürftig. Es hat sich auch noch nicht rumgesprochen, dass ich eben nicht mehr jeden Tag im Büro bin und auch nicht ständig für Meetings zur Verfügung stehe. Zwar habe ich meinen Outlook-Kalender entsprechend gepflegt, aber ob das auch alle auf Anhieb verstehen und darauf Rücksicht nehmen, das weiß ich noch nicht.

    Ansonsten fühlte sich die erste Woche großartig an und ich kann schon ein erstes positives Feedback ziehen. Ich war selten so entspannt wie in der vergangenen Woche. Gerade sitze ich auch entspannt auf der Couch, während ich diese Zeilen schreibe. Ich habe euch ja bereits letzte Woche von meinem ersten Buch, das ich 2017 gelesen habe, erzählt. Nun bin ich mit meinem zweiten Buch bereits zur Hälfte durch. Das Buch heißt „Die Kunst ein kreatives Leben zu führen“ und kommt wie gerufen. Ich habe es schon seit einiger Zeit in meinem Bücherregal stehen, bin aber erst jetzt zum Lesen gekommen. Gefühlt bei jedem Satz muss ich zustimmen! Alles, wirklich alles, was drin steht, (auch die unangenehmen Wahrheiten) sind tatsächlich wahr. Ihr müsst euch das unbedingt auch holen. Absolute Kaufempfehlung!

    Hochzeitsplanung

    Die Idee noch in diesem Jahr zu heiraten behalten wir bei. Auch wenn uns viele für verrückt erklären, so könnte ich es mir einfach nicht vorstellen 1,5 Jahre an einem einzigen Tag herumzufeilen. Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass ich keine 18 Monate Zeit brauche um eine Hochzeit mit dem Mann zu planen, den ich bereits seit über sieben Jahren kenne. Ich kenne seine Freunde, seine Familie und vor allem kenne ich ihn. Ich weiß also wer was mag und was ich ihm zumuten kann. Zwischendurch zeige ich ihm Bilder von Tischdeko, Hochzeitskleidern oder teils abstruse Bilder von überdrehten Fotografen. Bisher erträgt er alles stoisch. Mal sehen wie lange das noch gutgeht…

    Kommendes Wochenende besichtigen wir zum ersten Mal unsere Location und wenn alles wirklich so aussieht wie auf der Webseite, dann werden wir uns gleich festlegen. Natürlich hat auch diese Location in 2017 keine Riesenauswahl an Terminen. Aber zufällig hatten sie zwei Termine in unserem Wunschzeitraum.

    Sobald wir die Location klargemacht haben, werde ich euch natürlich verraten wo wir heiraten. Dann ist auch das Motto unserer Hochzeit klar, denn die Location lässt keinen Spielraum für Interpretationen. Sie ist klar, gradlinig und war dann Liebe auf den ersten Blick. Oh Gott, ich hoffe wirklich sehr, dass es diese Location wird. Wenn nicht, falle ich in ein tiefes Loch und habe gar keine Lust mehr weiterzusuchen. Nein, so schlimm vielleicht nicht. Immerhin weiß ich jetzt in welche Richtung es gehen soll.

    Ein Besuch bei IKEA

    Nein, das wird jetzt kein IKEA Haul. Es geht um einen Besuch bei IKEA Deutschland. Es gibt zwar einen IKEA in Fürth, aber 2019 baut man ein weiteres Haus in Nürnberg. Der Marketing Club hat eingeladen und zahlreiche Gäste aus Politik, Vertreter der Stadt, der IHK und lokale Händler kamen.

    Es war ein interessanter Abend mit einem Vortrag voller Zahlen. So bietet IKEA z. B. 9.500 Artikel an. Auf die Frage wieviel % der Krimskrams im Verkauf ausmacht, wollte man nicht antworten. Angeblich seien es aber nach wie vor mehr Möbel, die verkauft werden. 62 % dieser Möbel werden heute aus nachhaltigem Holz gefertigt. Bis 2020 will IKEA bei 100 % sein.

    Da lt. allgemeinen Prognosen im Jahr 2050 bereits 75 % der Weltbevölkerung in Städten leben werden, zieht es auch IKEA immer mehr in die Stadt. Wir haben interessante Konzepte aus anderen Ländern zu sehen bekommen, wo IKEA mitten in einem Einkaufszentrum oder auch in der Innenstadt zu finden ist. Bei uns ist das u. a. in Berlin und Hamburg der Fall.

    Influencer oder Blogger heißen bei IKEA opinion leader. Das fand ich spannend! Zwar ist IKEA bereits seit über fünf Jahren auf facebook und YouTube präsent, jedoch will man auch diesen Bereich in Zukunft stärker ausbauen. Auf meine Nachfrage in welchen Bereichen IKEA mit opinion leadern arbeitet, gab es leider keine konkrete Antwort.

    Ziel von IKEA ist, dass im Jahr 2025 keiner länger als 40 Minuten zum nächsten IKEA fahren muss. Das ist ambitioniert, aber machbar. Ob es ein eigenes Haus in Nürnberg braucht und wie das letzten Endes angenommen wird, wird sich noch zeigen. Jedes Mal wenn ich bei IKEA bin (ca. 2 Mal im Jahr), habe ich das Gefühl, dass das der letzte Tag ist, an dem das Geschäft geöffnet hat und ALLE, wirklich alle aus der Umgebung von 100 km gerade da sind. Mit mir. Während ich zielsicher auf die Produkte zusteuere.

    Da noch das Einrichten meines Büros weit oben auf der to do-Liste für 2017 steht, werde ich das Haus in Fürth noch das ein oder andere Mal aufsuchen. Und neue Kerzen kann man immer brauchen, oder?

    Ich wünsche euch eine schöne Woche und eine gute Zeit!

    Liebe Grüße

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    Hochzeitsglocken – Wir heiraten!

    Es dauerte gerade mal ein paar Minuten bis ich auf meinen Beitrag eine Reaktion erhielt. Wow! Und dann war das auch sofort ein Volltreffer. Heute gibt es ganz offiziell big news: Ja, wir heiraten!

    Nach fast 8 Jahren „wilder Ehe“ wollen wir uns das Ja-Wort geben. Und ehrlich gesagt klingt das noch ein wenig unwirklich. Klar, nach 8 Jahren kann man sich schon mal trauen. Aber bisher fehlte uns einfach nichts. Außer vielleicht die Zeit…

    Und ständig ist etwas anderes…

    Mein Freund und ich haben uns im April 2009 kennengelernt. Ich habe gerade einen neuen Job angefangen und war dabei in eine andere Stadt zu ziehen. Die ersten Monate bin ich gependelt. Als ich dann eine Wohnung gefunden hatte, führten wir eine Wochenendbeziehung. Rückblickend betrachtet war es ganz gut, denn so konnten wir uns langsam kennenlernen. Irgendwann war damit dann aber auch Schluss, denn mein Arbeitgeber zog nach Nürnberg und so kam ich mir. Und Matthias? Für mich kündigte er kurzerhand seinen Job und fand in Nürnberg einen anderen.

    Nach nur einem Jahr in der neuen Wohnung zogen wir auch schon wieder ein paar Straßen weiter (einmal. St. Johannis – immer St. Johannis, bester Stadtteil Nürnbergs) in unsere eigene Wohnung. Diese musste eingerichtet werden, ich hatte zu der Zeit einen Job, in dem ich viel reisen musste (konnte). Wir hatten schlichtweg einfach keine Zeit um über eine Hochzeit nachzudenken.

    Dann habe ich neben meinem Beruf ein Master-Studium angefangen, das natürlich auch viel Zeit in Anspruch nahm. Aus einem 3-Monats Projekt in Stuttgart, wurde wieder eine Wochenendbeziehung und das für ein ganzes Jahr. Aber es hatte auch sein Gutes, weil wir uns nach diesem einen Jahr wirklich sicher waren, dass wir einfach keine Lust darauf haben längere Zeit getrennt zu sein. Das ist nervig, es ist einfach nur öde und macht absolut einsam. Ich bin sowieso ein Mensch, der nur für kurze Zeit allein sein kann. Ich mag keine Einsamkeit und vor allem wollte ich nicht auf Dauer in einer anderen Stadt leben.

    Der Antrag

    Wer jetzt einen romantischen Antrag erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Oder vielleicht doch nicht? Fakt ist, dass wir beide keine großen Romantiker sind. Wir haben beide schon oft über das Heiraten gesprochen und irgendwie war es einfach keine große Überraschung. Ich meine, nach 7,5 Jahren ist einfach niemand mehr überrascht, dass wir nun endlich heiraten. Ein schnulziger Antrag – das wären einfach nicht wir und nur „gespielt“.

    Trotzdem kam die große Frage für mich sehr überraschend. An 25. Dezember, meinem Geburtstag, wurde ich (wie jedes Jahr) von Geschenken geradezu überschüttet. Als ich von Matthias alle meine Geschenke bekommen habe, meinte er, dass er noch eine Kleinigkeit für mich hätte. Und zwar wollte er fragen, ob wir nicht heiraten wollen. Meine Familie konnte gar nicht glauben, dass sie in dem Augenblick dabei waren. Alle waren ganz aus dem Häuschen und total happy, dass sie das miterleben durften.

    Und jetzt fühlt es sich noch immer ganz komisch an. Einerseits ist es nicht die größte Überraschung, andererseits ist jetzt doch alles zumindest etwas anders. Wir haben noch keine Ahnung wann und wo wir heiraten werden. Ob es zu kurzfristig ist noch im kommenden Sommer zu heiraten, das werden wir dann während der Planung wohl selbst feststellen. Da wir keine bestimmte Location im Auge haben, sind wir auch nicht richtig festgelegt. Unsere Gäste werden alle anreisen müssen, aber die allermeisten kommen aus einem Umkreis von ca. 150 km.

    Party!

    Jetzt gilt es eine Party zu organisieren. Yay! Und da bin ich ganz in meinem Element. Location, Fotograf, Essen, das Kleid (oh mein Gott, das Kleid!), Ringe, Blumen, Branding (also alles, was gedruckt werden soll) – es gibt viel zu tun. Ich habe eine vage Vorstellung wie das Ganze aussehen soll und tatsächlich bin ich erst gestern ganz zufällig auf eine Traum-Location gestoßen! Diese sieht allerdings auf den Bildern recht klein aus und würde wohl nicht für unsere Partygesellschaft von ca. 60 – 80 Leuten ausreichen. Aber noch habe ich gar nichts angefragt, kein Budget festgelegt und noch nichts bedacht. Bisher existiert eine Gästeliste (immerhin!) und der feste Wille eine coole Hochzeit auf die Beine zu stellen.

    Das mit dem Termin und der Location sollte allerdings bald passieren, da wir auch Gäste aus dem Ausland einladen möchten. Genauer gesagt wären das drei Paare und alle kommen aus unterschiedlichen Ländern. Soweit ich informiert bin, benötigen allen für die Einreise nach Deutschland ein Visum. Wenn ich hier die Vorlaufzeit für die Antragstellung rechne, dann sollten wir uns tatsächlich beeilen.

    Und fast hätte ich es vergessen: Mein Ring ist wirklich wunderschön! Mein Freund hat sich da viel Mühe gegeben und gut aufgepasst, was mir gefällt. Er ist relativ schlicht, aus Weißgold und hat 10 kleine Brillanten eingearbeitet. Zwar hat er mir nicht verraten, was dieser gekostet hat, aber ich konnte nicht anders und habe es herausgefunden. Hintergrund: Ich bin wahrlich kein Freund von merkwürdigen Regeln wie „der Verlobungsring muss drei Monatsgehälter kosten“. Solche Regeln halte ich schlichtweg für Schwachsinn! Da ich sonst auch relativ wenig Schmuck trage (und meistens nur Modeschmuck), ist es mir nicht wichtig, ob der Ring 100 Euro oder 1.000 Euro gekostet hat.

    Außerdem verhält es sich hier nach dem Prinzip „linke Hosentasche, rechte Hosentasche“. Sprich, wenn man heiratet, dann teilt man doch sowieso alles oder warum würde man sonst heiraten? Meiner Meinung nach hätte es auch ein viiiiiel günstiger Ring sein können. Aber natürlich freue ich mich auch über so ein Geschenk – das ist klar. Ich will auch auf keinen Fall undankbar sein, sondern denke da einfach sehr praktisch (manchmal zu praktisch). Z. B. rechne ich alles in Schuhe um. Wieviel paar Schuhe das wieder gewesen wären!

    So, das waren die letzten großen Neuigkeiten aus dem Jahr 2016. Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr und ein glückliches und gesundes Jahr 2017!

    P. S. Achso, und natürlich wird es hier ab sofort eine neue Kategorie geben. Wäre doch gelacht, wenn eine Bloggerin nichts über ihren großen Tag und vor allem die Vorbereitungen zur Hochzeit schreibt.

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