Instagram Bots sinnvoll oder doch bescheuert?

Instagram ist DIE App der Stunde. Zumindest für Blogger, Online Entrepreneure, Start-Ups und viele andere. Schnell mal ein paar Tausend Follower kaufen ist dank der vielen Analyse-Tools eher out.

Zwar macht das noch der ein oder andere (ich kenne sogar Igers Manager, die das tun…. einfach nur bescheuert!), aber langsam wird das immer unattraktiver.

Aber wie kommt man dann ganz schnell an ganz viele Follower?

Neben der Möglichkeit Follower zu kaufen können sog. Bots eingesetzt werden. Damit arbeiten mittlerweile einige Anbieter. Einer davon ist Instagress. Mit der Anwendung können Bilder automatisiert geliked werden, Kommentare versendet und das Following aktualisiert werden. Besser gesagt man KONNTE es machen, bis Instagress vor ein paar Tagen geschlossen wurde. So geschehen bei Instagress.

Quelle: Screenshot, Instagress

Nur wenige Tage zuvor habe ich Instagress mit einem Account (natürlich nicht mit meinem richtigen Account) ausprobiert. Bitte versteht das Ganze als eine ganz, ganz große Warnung. Denn ich kann vorwegnehmen, dass es sich nicht gelohnt hat. Und es ist sogar noch viel schlimmer als das…

Aber der Reihe nach.

Der Auftrag an Instagress lautete „Accounts aus dem Bereich Travel zu folgen und Kommentare zu hinterlassen“. Was genau kommentiert werden sollte, konnte ausgewählt werden. Schon als ich die Auswahl sah, musste ich laut lachen, weil natürlich solche Standards wie „Awesome“ und „Great pic! Keep doing this great job“ dabei waren.

Auch ich habe in der Vergangenheit unzählige solcher Kommentare erhalten. Meistens habe ich diese sogar noch geliked bzw. geantwortet. Ohje… Naiv? Vielleicht. Aber mein grundsätzlicher Glaube an die Community ist noch immer vorhanden. Ich möchte auch nicht jemanden ignorieren, nur weil ich denke, dass der Kommentar fake ist. Da ich versuche auf alle Kommentare zu antworten, sind bestimmt das ein oder andere Mal auch Fake-Kommentare dabei, auf die ich dann antworte und deren Accounts ich damit zum Wachsen verhelfe. Aber das muss man wohl in Kauf nehmen. Oder eben gar nicht mehr auf Kommentare antworten – was für mich keine Lösung wäre.

Wie bizzar das Ganze war, stellte ich vor allem dann fest, als mir Menschen, die anscheinend genauso ticken wie ich, auf meine Kommentare (oder besser gesagt nicht mir, sondern dem Bot) geantwortet haben. Sie haben sich bedankt und im Gegenzug auch meine Bilder geliked und kommentiert. Das ist der Moment in dem sich jeder normale Mensch anfängt schlecht zu fühlen. Da setzt man einen Bot ein und irgendwo auf dieser Welt freut sich ein Instagram Nutzer über einen (Fake-)Kommentar… Mit Sicherheit nicht diejenigen, die selbst kurzerhand 20k Follower gekauft haben, aber es trifft dann eben genau die ehrlichen Instagram Nutzer.

Aber allein die Vorstellung, dass sich jemand über die Aufmerksamkeit, die seinem Account geschenkt wurde, freut, war irgendwie… menschlich und hatte nichts mit einem Roboter zu tun.

In den drei Tagen, in denen man den Service kostenlos testen konnte, habe ich Unmengen an Followern „dazugewonnen“. Aber noch krasser war die Zahl der Accounts, denen ich selbst gefolgt bin. Also auch hier wieder, natürlich nicht ich, sondern ein Bot von Instagress.

Wenn der Instagram Score in den Keller saust…

Lt. dem bekanntesten Analyse-Tool für Instagram hatte mein Account vor diesem Test einen Wert von 5. Das ist nichts im Vergleich zu einem großen Account. Aber, wie gesagt, ich wollte hier natürlich nichts riskieren und habe einen Test-Account verwendet.

Quelle: Screenshot auf InfluencerDB.net von meinem Test-Account

Anhand dieser Grafik sieht auch ein Blinder, dass hier etwas nicht stimmt. Aber auch wenn man den Verlauf gar nicht erst in Betracht zieht, fällt sofort auf, dass der Score auf 0 gesunken ist. Nicht um ein oder zwei Punkte, sondern komplett zurück auf Anfang. Und das nach drei (!) Tagen Test.

Deshalb fällt mein Fazit eher ernüchternd aus:

– Wenn der Insta-Score danach niedriger ist als vorher, wozu dann das Ganze?
– Man fühlt sich schlecht, wenn Menschen auf Fake-Kommentare real antworten
– Einer Trillion Leute zu folgen macht nur dann Sinn, wenn man grundsätzlich neugierig ist (so wie ich) und ständig neue Accounts entdecken will (oder einen anderen Grund verfolgt, z. B. auf der Suche nach Bloggern/Influencern ist, so wie ich. Again.)
– Man gibt hier Geld für etwas aus, das nicht gerade legal ist und auch (noch?) nicht wirklich funktioniert. Also auch hier wieder WTF?!
– Es kann passieren, dass der Account gesperrt wird und ALLE Follower weg sind. Sie nochmal daran zu erinnern, dass man jetzt einen neuen Account hat und sie doch bitte diesem folgen sollten… Machbar, aber auch sehr kompliziert. Die Zeit deshalb am besten gleich in den richtigen Aufbau eines Accounts stecken.

Vor ein paar Tagen flatterte dann diese Mail in mein Postfach. Obwohl geschlossen, lebt Instagress irgendwie doch weiter. Natürlich war das auch vorher nicht der einzige Anbieter. Aber trotzdem ist es irgendwie ein merkwürdiges Gefühl. Ich kann es noch nicht mal richtig beschreiben was ich in dem Moment gefühlt habe.

Quelle: Screenshot E-Mail

Abschließend möchte ich nochmal betonen, dass ich natürlich NICHT meinen richtigen Account verwendet habe. Das war mir von Anfang an viel zu heiß. Ich persönlich würde davon abraten solche Services zu nutzen. Da ich jedoch selbst im Rahmen des BloggerBUREAUs mit Bloggern und Influencern zusammenarbeite, habe ich ein anderes Interesse daran zu verstehen wie die Algorithmen funktionieren, als ein „normaler“ Instagram-Nutzer. Ich will natürlich ungern einen Blogger für eine Kooperation empfehlen und anschließend feststellen müssen, dass die Zahlen gefaked sind. Meine Intention war es diese Erfahrung zu machen, um Fake-Accounts leichter erkennen zu können. Die Analyse-Tools bieten mittlerweile so viele verschiedene Kennzahlen, dass es längst nicht mehr reicht nur die Followerzahlen zu betrachten oder sich die Like Follower Ration anzusehen.

Deshalb muss ich, um auf meine anfängliche Frage zurückzukommen, „leider“ feststellen, dass solche Bots absolut bescheuert sind. Sie bringen einfach gar nichts außer (womöglich) Ärger.

Aus Erzählungen anderer Blogger ist mir durchaus bekannt, dass es nach wie vor Marken und Agenturen gibt, die lediglich nach den Followerzahlen urteilen. Das ist so absurd, dass ich das eigentlich gar nicht weiter erläutern möchte. Im Jahr 2017 sollten wir alle eigentlich schon viel weiter sein, aber gut…

Ob Instagram Bots nun sinnvoll sind oder doch komplett bescheuert – das muss letzten Endes jeder Nutzer selbst beantworten. Fakt ist jedoch, dass Instagram diese Praxis natürlich unterbinden möchte – das ist klar. Wenn jeder nur noch mit Bots arbeitet, wozu dann eine Community aus realen Menschen gründen? Wer will schon Fotos für einen Bot erstellen?

Interessant wird es sein wie Instagram diese Bots in Zukunft bekämpfen wird. Denn wie man sieht geben sich diese Services nicht so einfach geschlagen, sondern eröffnen nur wenige Tage später wieder einen neuen Dienst.

Wenn ihr Fragen habt oder von euren Erfahrungen mit solchen Bots berichten wollt (ob als Verwender oder Betroffener), hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail.

Hier gibt es übrigens weitere teilweise ausführlichere Berichte von Instagram-Nutzern, die Bots getestet haben:

„Automatisiert Reichweite mit Instagram Bots aufbauen – sinnvoll?“ – Let´s see what works (klick!)

„Mit diesem Trick bauen clevere Instagrammer automatisiert Reichweite auf.“ – Online Marketing Rockstars (klick!)

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Januar Instagram Rückblick – BUREAUReview

Der Januar 2017 ist nun auch Geschichte und es gibt ein neues #BUREAUReview anhand meiner Instagram-Bilder. Übrigens arbeite ich gerade an einem Artikel rund um das Thema „Scheinwelt auf Instagram“ und habe dazu eine ganz persönliche Meinung. Eins vorweg: Ich werde nicht in das große Jammern einstimmen, sondern habe da wohl meine ganz eigene Meinung. Ich fand es einfach merkwürdig, wie in letzter Zeit über Instagram, Influencer und die Fake-Welt geschimpft wurde. Mein Beitrag dazu geht kommende Woche online und ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktionen.

Aber nun zu meiner großen Monatsübersicht der Instagram-Posts von BUREAUStyle. Folgt ihr mir eigentlich schon?

Das neue Jahr ging mit meinem LOVE-Post los, denn an Weihnachten/Geburtstag (ja, ich gehöre zu den Glücklichen, die an ihrem Geburtstag stets frei haben!) habe ich einen Heiratsantrag bekommen und wurde gefragt, ob ich nicht 2017 heiraten wollte. Und nein, ich wurde nicht gefragt, ob ich „seine Frau“ sein wollte. Die Frage lautete im Ernst: Wollen wir 2017 heiraten? Das ist „so Matthias“ und das ist „so ich“. Ich bin einfach zu wenig schnulzig für einen „romantischen“ Heiratsantrag. Den Post dazu gibt es hier.

love hochzeit BUREAUStyle

Das Bild habe ich mit dem iPhone geschossen (sorry für die Qualität!). Es zeigt tatsächlich meinen Ring, der dabei leider nicht so richtig zur Geltung kommt. Aber ich wollte unbedingt ein etwas anderes Bild ohne den „Ring am Finger“-Standard.

Anfang des Jahres schmieden wir ja alle gerne Pläne, nicht wahr? Ich habe überlegt auf die Fashion Week in Paris zu fahren, weil ich bereits letztes Jahr dort war und es mir wahnsinnig gut gefallen hat. Wenn ich ehrlich bin, zieht es mich leider so gar nicht auf die Fashion Week in Berlin. Teilweise kann ich euch gar nicht sagen warum das so ist.

Und normalerweise verfolge ich gerne die Snaps und Stories anderer Blogger, nicht so die, der Blogger auf der Fashion Week in Berlin. Das ist wirklich merkwürdig. Vielleicht sollte ich einfach hinfahren und mir meine eigene Meinung bilden? Aber solange plane ich lieber mit den internationalen Modewochen. Im vergangenen Jahr entstand dieses lustige Bild mit @bodynclyde bei @carolina_ritzler. Das war so lustig! Oh Mann, ich will wirklich wieder nach Paris!

Anfang des Jahres hat es so viel geschneit, dass ich vor Freude Luftsprünge gemacht habe – sprichwörtlich. Leider ist das Bild viel zu dunkel. In meiner Euphorie über den vielen Schnee habe ich es leider nicht entsprechend bearbeitet. Uuuuuups!

Da ich ein Riesenfan der alpenländischen Küche bin, habe ich eine tolle Suppe ausprobiert und war begeistert! Das Rezept dazu findet ihr hier.

Es folgten ein paar winterliche Bilder, weil ich von der Winterlandschaft nicht genug bekommen konnte. Schade, dass der Schnee schon wieder weg ist. Irgendwie war ich dieses Jahr richtig in Winterlaune.

Und dann kam Südtirol. Für mich eine der schönsten Regionen überhaupt. Man kann bis ans andere Ende der Welt reisen oder aber wenige Stunden im Auto in Richtung Süden fahren. Ich liebe Südtirol! Den Blogpost zum Essen in Südtirol findet ihr hier.

Der halb zugefrorene Fluss, das Essen in Südtirol sowie unser gemütliches Bett mit dem coolen Beistelltisch… Ich habe mir, zurück in Deutschland, gleich einen solchen Beistelltisch im Internet gesucht.

Sowohl auf dem Weg nach Südtirol als auch bei uns zu Hause war es sehr schneereich. Meine Instagram-Bilder sind im Januar alle recht winterlich, nicht wahr?

Mitte Januar war ich bei IKEA Deutschland eingeladen. Die Location kennen alle, die bereits beim BloggerBUREAU Nürnberg dabei waren. Es ist wirklich eine der coolsten Locations der Stadt. Dennoch überlege ich mir für das dritte BloggerBUREAU Nürnberg eine neue Location zu suchen.

Ich habe im Januar meine „alten“ Stiefel hervorgekramt und dabei festgestellt, dass ich sowohl eine passende Tasche als auch einen farblich passenden Hut besitze. Für das Bild bin ich übrigens bei rot über die Straße gelaufen und wäre beinahe überfahren worden. Uuuups!

Das Holz-Bild ist ebenfalls in Südtirol entstanden, genauso wie das Bild der italienischen Flagge. Aber DEN Kaffee gibt es tatsächlich in Nürnberg. Die Stadt ist wieder um ein Café reicher und ich muss es euch demnächst unbedingt ausführlicher auf dem Blog vorstellen. In diesem Café treffen wir uns übrigens am kommenden Sonntag auch zum 2. Blogger-Frühstück. Ich freue mich schon sehr!

I´m so excited!

Kennt ihr dieses Gefühl wenn ihr zum ersten Mal an einem euch bis dahin völlig unbekannten Ort seid und euch sofort wohlfühlt? Genauso ging es uns schon immer am Tegernsee. Ende Januar waren wir wieder da und haben uns unsere Hochzeitslocation angesehen. Sie ist ein Traum! Der erste Schuss war gleich ein Treffer. Später habe ich mich schon gefragt, ob ich nicht noch hätte zehn weitere Locations anschauen sollen. Aber wozu? Ich war schockverliebt und ich bin mir sicher, dass es unseren Gästen genauso gut gefallen wird. Liebe auf den ersten Blick muss ja nicht zwangsläufig falsch sein?

Die Location, der Ort und der Tegernsee sind so traumhaft, dass ich noch Tausende weitere Bilder posten könnte! Ich liebe diese Region einfach und freue mich schon riesig auf unsere Almhochzeit. Die Planung macht jetzt schon so viel Spaß, dass ich am liebsten gleich weiterplanen würde.

Am vergangenen Wochenende ging es für mich zusammen mit meiner Schwester dann nach Frankfurt zur Paperworld. Wir wurden vom Hotel Steigenberger Airport Frankfurt eingeladen und hatten ein richtig cooles Wochenende. Das Frühstück im Hotel ist das Geld definitiv wert! Wir haben jeden Morgen so viel und so gut und gesund gegessen wie selten zuvor.

Join the fun

Das Bild ist auf der Messe Paperworld entstanden. Ich muss euch dazu noch ganz viele Bilder zeigen… Aber erstmal heißt es HALLO FEBRUAR!

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BUREAUReview | Instagram im Mai Teil II

And here we go: Teil 2 meiner Instagram im Mai-Serie. Da in den vergangenen Wochen so viel passiert ist und ich so viel erlebt habe, fasse ich alles am besten anhand meiner Instagram-Posts zusammen. Enjoy!

BUREAUStyle auf Instagram im Mai

Wie bereits im Teil 1 berichtet, fand am 22. Mai mein erstes Bloggerevent statt. Dabei habe ich viele super-nette Mädels kennengelernt. Mit den meisten von ihnen konnte ich gar nicht lange quatschen, weil der Tag zu schnell vergangen ist. Aber seitdem kenne ich die Blogs und lese diese regelmäßig. Auch dieses Bild entstand beim BloggerBUREAU und ist lediglich ein Repost auf meinem Instagram Account. Ich fand die Idee cool, denn auch ich habe so ein Bild mit meinen mittlerweile ehemaligen Arbeitskolleginnen.

Mein Schatz hat mir bei meinem Bloggerevent sehr viel geholfen. Vor dem Event war es v. a. moralische Unterstützung. Während des BloggerBUREAUs war er auch immer für mich da. Und auch wenn er sich fast nichts unter so einem Event vorstellen konnte (auf einem Bloggerevent in Berlin war er ja schon mal dabei), so hat er stets an mich und meine Idee geglaubt, wofür ich ihm unendlich dankbar bin.

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BUREAUReview | Instagram im Mai

In den vergangenen Wochen ist mal wieder richtig viel passiert und ich habe die Impressionen wieder verstärkt für euch auf Instagram geteilt. Folgt ihr mir auch fleißig auf Instagram? Falls nicht, hier geht es zu meinem Account.

Ich habe gerade im Mai so viele neue Dinge erlebt, dass ich eigentlich täglich 100 neuer Fotos posten könnte. Aber ich will es ja nicht übertreiben. Außerdem komme ich gerade, aufgrund vieler neuer Projekte, kaum zu etwas. Kurzerhand habe ich mir deshalb eine Auszeit genommen und sitze gerade in unserem Hotel auf der wunderschönen Insel Curacao.

Aber der Reihe nach. Was war bei BUREAUStyle und BloggerBUREAU in den vergangenen Wochen los?

(von links oben nach rechts unten)

Instagram Bilder von BUREAUStyle

Anfang Mai ging es erstmal fünf Tage nach Moskau. Ich bin leider noch gar nicht dazu gekommen die vielen Bilder hochzuladen und meine Posts fertigzustellen. Ich muss euch in Zukunft unbedingt noch mehr über Moskau erzählen! Außerdem gebe ich euch gerne Tipps wo man am besten essen kann, wo man übernachtet und was man in Moskau alles erlebt haben muss. Ich schwöre, dass ich in Zukunft wieder (habe ich das je?) regelmäßiger poste. Versprochen!

So entstand auch das 2. Bild vom Autobahnkreuz auf dem Weg von Moskau nach München. Sieht es nicht irgendwie richtig cool aus von oben? Außerdem ist es auch eine Art Metapher für die vielen Gedanken, die ich gerade in meinem Kopf habe. Aktuell herrscht dort das blanke Chaos, das sage ich euch…

Den Blumenkranz habe ich ganz spontan auf dem Weg zum Gorky Park gekauft. Das Bild entstand dann auch dort, in einem der coolsten Stadtparks, die ich je gesehen habe. Im Gorky Park müsst ihr unbedingt das Eis probieren und zwar egal welches. Außerdem würde ich an eurer Stelle locker mindestens einen halben Tag für den Gorky Park einplanen. Aber auch dazu wird es demnächst einen Post geben.

Wer bitte liebt keine Burger? In letzter Zeit schießen ja Burger-Buden wie Pilze aus dem Boden. Diesen hier haben wir in der Kuhmuhne verspeist. Oder besser gesagt mein Begleiter 😉 Die Kuhmuhne haben wir bereits in der Woche der Eröffnung das erste Mal aufgesucht. Allerdings gab es da in den ersten paar Wochen einige Anlaufschwierigkeiten. Mal war der Ofen kaputt, dann war wieder etwas ausgefallen, dann war der Laden gleich ohne Grund zu… Aber die Kuhmuhne hat sich wirklich gemacht und ist wohl einer der am besten besuchten Burger-Länden Nürnbergs. Unbedingt einen Abstecher wert!

Food auf Instagram

Und wo wir schon beim Essen sind. War das Catering beim 1. BloggerBUREAU Nürnberg nicht der absolute Hammer? Was? Nicht da gewesen? Nicht weiter wild! Am 9. Oktober (Oh Gott, schon so bald!) gibt es die 2. Edition des Bloggerevents von und mit mir. Ziel der „Flucht“ auf eine mehr oder weniger einsame Insel war eigentlich das Konzept für das 2. Bloggerevent zu schreiben. Bisher habe ich allerdings nur Kabelsalat in meinem Kopf und noch nichts zu Papier gebracht / in den Laptop eingegeben…

Über den Wolken fühle ich mich irgendwie immer wohl! Wäre ich nicht so eine Niete in Physik gewesen, hätte ich wohl schon längst einen Pilotenschein. Allerdings müsste ich hierfür wohl meinen Job kündigen und alles, was mir lieb und teuer ist, aufgeben, denn ich würde dafür Tag und Nacht lernen müssen. Und am Ende wahrscheinlich trotzdem nichts kapieren. In der Zwischenzeit verlasse ich mich lieber auf das Können der Jungs (und manchmal auch Mädels) im Cockpit der großen Maschinen.

Das Bild entstand auf der Dachterrasse des DESIGN OFFICES Nürnberg nach dem 1. Bloggerevent. Ich habe so lange hin und her überlegt und mir Tausend Konzepte ausgedacht bis ich alles über Bord geworfen und einfach mal innerhalb von 6 Wochen das Event organisiert habe. Als das Bild entstand konnte ich es selbst noch gar nicht glauben, dass ich es a) überlebt habe, b) tatsächlich so viele gekommen sind und c) nichts zerdeppert oder anderweitig schief gelaufen ist.

Die Mädels haben in ihren weißen Klamotten bei bestem Wetter (war wohl bisher der schönste Tag des Jahres, was?) umwerfend ausgesehen. Da strahlt doch eine mit der anderen um die Wette, findet ihr nicht? Ich bin mir sicher, dass wir auch im Oktober mit der ein oder anderen Bloggerin viel Spaß haben werden!

Morgen folgt Teil 2 meines Instagram BUREAUReviews der vergangenen Wochen. Dann gibt es auch einen Ausblick auf zukünftige Projekte auf BUREAUStyle.

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BLOGGING BUSINESS | Digital detox

Digital Detox BUREAUStyle

Detox ist mittlerweile zu einem absoluten Buzz-Wort geworden. Man hört und liest es überall. Detox in der Küche, Detox für die Haut oder auch Digital Detox. Letzteres bedeutet sich eine kleine Auszeit von Snapchat, Facebook aber auch auch Laptop und Smartphone zu nehmen.

Grundsätzlich finde ich es gut, sich eine Auszeit zu nehmen. Früher, als das Detoxen noch fasten hieß, habe ich das im Frühjahr regelmäßig gemacht. Nein, nicht um zu entgiften. Das Fasten an sich ist eine Erfahrung und ich möchte hier weder Überzeugungs- noch Aufklärungsarbeit betreiben. Wer fasten will/sollte, wird dies früher oder später selbst merken.

Ähnlich sehe ich das auch beim digitalen Fasten (klingt gleich mächtig uncool, oder?). Wenn es jemandem wirklich zu viel wird, wir er/sie das schon merken. Jemanden versuchen vom Digital Detox zu überzeugen, macht so gar keinen Sinn. Man muss tatsächlich selbst darauf kommen.

Einfach mal offline gehen

Selbst Blogger, die dauernd online sind, wie meine Lieblingsbloggerin Kristina von Kayture, sind ab und zu mal offline. Kristina verabschiedet sich immer mal wieder für ein paar Tage von Instagram, Facebook und Snapchat. Schadet das ihrer Bekanntheit? Nun, was würde ich jetzt mal nicht behaupten. Ganz im Gegenteil! Erst in den letzten Tagen war sie in Cannes und erschien anschließend mit ihrem Red-Carpet-Look online und in den offline Medien.

Und überhaupt ist offline ein gutes Stichwort! Mal ab und zu offline zu gehen, täte dem ein oder anderen Blogger richtig gut. Aber natürlich nicht nur den Bloggern. Ab und zu mal einfach mal nichts Posten und sich nicht unter Druck setzen lassen täglich ein Bild auf Instagram zu stellen, das ist wohl für den ein oder anderen von uns unvorstellbar.

In den letzten Monaten ist mir auch immer wieder aufgefallen, wie ich wie selbstverständlich ab und zu offline bin. Und wisst ihr wann? Immer dann, wenn etwas passiert. Es ist schon verrückt! An meinem 30. Geburtstag (ähm ja, soweit bin ich schon) habe ich, ratet mal wieviele Bilder gemacht? Richtig! Kein einziges! Ich habe mit 30 Gästen gefeiert, ein riesiges Buffet mit Sushi und allerlei Köstlichkeiten aufgefahren, kreative Ideen umgesetzt und war anschließend mit ein paar der Gäste noch in einem Club. Und wo ist das alles dokumentiert? Hmmmm… In meinem Kopf und den Erinnerungen.

Digital Detox von Snapchat

Zugegeben, mit Snapchat ist es mittlerweile alles viel einfacher. Snapchat ist einfach da, schnell gestartet und super authentisch. Aber selbst da merke ich immer wieder, wie wenig ich von meinem Leben preisgebe (bewusst und unbewusst) und wie selten ich dazu komme wirklich etwas Sinnvolles zu snappen.

Klar, auf Reisen ist Snapchat ideal. Man kann die Menschen einfach überall mit hinnehmen. So auch letztes Wochenende als ich in Moskau war. Ich habe gesnappt, was der Akku und die Verbindung hergaben. Aber gestern, als wir gegrillt haben und ich eigentlich das Ergebnis meiner riesigen Aufräum- und Kochaktion zeigen wollte, habe ich es schlichtweg vergessen. Man sah deshalb nur den gedeckten Tisch, allerdings ohne Speisen. Und danach? Nichts.

Wann ich snappe

Und so geht es mir wirklich oft. Ich snappe wenn mir langweilig ist (auf dem Weg zur Arbeit, an so gut wie jeder roten Ampel), im Aufzug, abends auf der Couch… Aber wirklich selten, wenn ich schöne Dinge erlebe, im Kreise meiner Familie und Freunde bin oder wenn gerade etwas Tolles passiert.

Und genau diese Tatsache zeigt mir irgendwie auch, dass wir alle mittlerweile viel zu viel online sind. Wir posten, snappen und bloggen was das Zeug hält. Aber die wirklich wichtigen und entscheidenen Momente sind selten dabei. Die wirklich weltbewegenden Dinge, die Momente, in denen etwas passiert. Ein Heiratsantrag z. B. Wer hält das auf Snapchat fest? Stattdessen erlebe ich immer wieder wie Blogger an den Ort xx gehen und dies ankündigen, später jedoch feststellen, dass sie vergaßen „uns“ mitzunehmen. Und wisst ihr was? Ich glaube es ihnen! Mir selbst geht es nicht anders. Und die Tatsache, dass sie es vergessen haben, zeigt doch nur, dass sie die Zeit genossen haben. Sie haben quasi ganz unbewusst Digital Detox betrieben. Und das einfach so: ohne große Ankündigungen, ohne es zu müssen. Darauf trinken wir doch gleich ein Glas grünen Smoothie. Detox für den Body, wenn ihr versteht 😉

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