Zukunftspläne – nach der Messe ist vor der Messe

Heute ist definitiv einer dieser Tage, an denen ich ohne Grund so ruhig bin. Ich würde nicht sagen sentimental, aber irgendwie doch einwenig. Kennt ihr das, wenn irgendwie nichts wirklich klappt, aber gleichzeitig auch nichts Schlimmes passiert ist?

Wahrscheinlich liegt es nur an den wahnsinnigen Nackenschmerzen, die ich seit Tagen habe. Und ich habe alles ausprobiert: Creme, Infrarot-Licht, Sport, Yoga… Nichts hat geholfen. Heute habe ich mich durchgerungen und bei der Krankengymnastik angerufen. Noch so ein Hobby für die kommenden Wochen. Yay!

Damit kurzfristig irgendwas hilft, gehe ich später noch zur Massage. Ich habe zwar keine Ahnung woher diese winzigen Hände so viel Kraft nehmen, aber der Massagesalon bei mir um die Ecke ist der Beste! Nachdem ich schon im Sommer so oft da war, habe ich auch super kurzfristig einen Termin bekommen, also quasi innerhalb von zwei Stunden. Es ist also schon mal Besserung in Sicht…

Mein Leben nach der Messe

Ansonsten ertappe ich mich jeden Tag etwas mehr dabei Pläne zu schmieden. Nur noch zwei Monate, dann ist wieder ein Lebensabschnitt zu Ende. Nach 2,5 Jahren sage ich mal wieder Goodbye und mache mich auf zu neuen Ufern. Im Messegeschäft ist es gar nicht so unüblich nur wenige Jahre (teilweise sogar noch kürzer) für einen Arbeitgeber tätig zu sein. Aber ich kenne auch genug Leute, für die das nichts wäre.

Aber so oder so habe ich tatsächlich noch keine News für euch. Wie es ab April weitergeht? Gute Frage, die nächste Frage bitte.

Ich kann euch auf jeden Fall schon mal so viel verraten: Ich werde mich nicht groß verändern.

Ich bleibe dem Marketing und der Kommunikation, dem Messegeschäft aber auch der Blogger-Szene treu. Wie man das alles unter einen Hut bekommt und was mir da so vorschwebt? Lasst euch überraschen. Am Ende seid ihr vielleicht weniger überrascht als ich selbst und denkt euch nur „ja, das ist ja nur logisch, dass du das jetzt machst! Was sonst?“

Aber für mich ist gerade so gar nichts logisch. Und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich noch nicht mal einen Favoriten. Meine Pläne sind einfach so dermaßen ähnlich (außer geografisch vielleicht…), dass ich nicht weiß was ich lieber machen würde.

So, aber jetzt genug über ungelegte Eier gesprochen. Reden wir mal über ein Thema, das wirklich spruchreif ist.

3. BloggerBUREAU – Das Blogger-Event in Nürnberg

Was ich auf jeden Fall schon mal „verraten“ kann, aber es ist seit Tagen auch kein Geheimnis mehr: Es wird wieder ein Blogger-Event in Nürnberg geben. Yay! Darauf freue ich mich schon sehr. Eine Woche nach meinem letzten Arbeitstag heißt es „Willkommen zum 3. BloggerBUREAU“ und ich kann es jetzt schon kaum erwarten.

Ganz bald wird es Details und ein Programm geben. Aber wie das bei solchen Networking-Events sonst üblich ist, wird es Details eher häppchenweise geben. Nicht, weil ich alle auf die Folter spannen möchte. Es ist nur wirklich so, dass ein Unternehmen zusagt und alle anderen nach und nach folgen. Genauso verhält es sich mit den Gästen und nicht anders mit Speakern.

Was die Vorträge angeht, so könnte das Event quasi morgen stattfinden. Allerdings will ich dieses Mal parallel Vorträge anbieten. D. h. ich bin nach wie vor auf der Suche nach weiteren Speakern, da noch nicht alle Themenfelder besetzt sind.

Da ich selbst einen Blog betreibe, weiß ich genau welche Themen gerade nachgefragt werden und wofür sich Blogger interessieren. Mein Ziel ist es dieses Mal eine Mischung aus Vorträgen und Workshops anzubieten. Das ist auch deshalb möglich, weil wir dieses Mal massig Platz haben werden. Wirklich viel, viel Platz!

Und selbst diejenigen, die an diesem Datum (habt ihr euch den 7. April 2018) schon fett im Kalender notiert, nicht dabei sein können, werden trotzdem mit dabei sein. Wie das geht und was ich mir überlegt habe, das erzähle ich euch selbstverständlich nach und nach. Und manchmal ist es einfach so, dass die Tinte auf einem Vertrag noch nicht trocken ist, weshalb dieser deshalb (noch) nicht der Rede wert ist. Es ist also niemals böser Wille oder Geheimnistuerei, wirklich nicht.

Diese Woche entdeckt

… das Buch „Miracle Morning“. OK, es ist seeeehr amerikanisch, sprich es wiederholt sich wahnsinnig oft. Man hätte daraus auch ein Whitepaper mit einem Umfang von fünf Seiten schreiben können und keine Info hätte gefehlt.

Aber an sich ist es echt toll. Ich habe es zufällig in einem Video einer russischen YouTuberin entdeckt. Als ich mir das Hörbuch heruntergeladen habe, habe ich mich dummerweise verklickt und die deutsche Version erwischt. Die kann ich euch nur bedingt empfehlen. Holt euch lieber die englische Variante.

In dem Buch geht es darum wie man seinen Morgen am besten gestaltet, um möglichst viel vom Tag und in der Konsequenz vom Leben zu haben. Mein erster Versuch früher aufzustehen scheiterte so grandios, dass ich sogar später als sonst aufgestanden bin. Sprich: Ich habe verschlafen. Nicht wirklich verschlafen im Sinne von „ich war spät im Büro“ oder so. Das nicht. Aber bevor ich im Büro ankomme, habe ich schon gelesen, Nachrichten geschaut, Yoga gemacht und E-Mails gecheckt. Mein Morgen ist also auch sonst nicht „am Sofa abhängen und Mühe haben sich zu motivieren“.

Aber ich möchte dennoch versuchen möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und auch zur gleichen Zeit aufzustehen. Mal sehen, ob ich es mit dem Buch schaffe. Auf jeden Fall enthält es interessante Anregungen und bringt einen auch dazu viel nachzudenken und Rückschlüsse zu ziehen.

Pläne für morgen

Morgen bin ich übrigens beim MTPodium zu Influencer Marketing im ZOLLHOF. Wer von euch ist noch dabei?
Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Vorträge und unsere Podiumsdiskussion.

Habt einen schönen Abend, ihr Lieben!

Share

44 Praktika und was ich aus meiner Praktikumszeit gelernt habe

Praktika DAS HANDWERK

*Werbung

Welche Praktika habt ihr in eurer Jugend bzw. während des Studiums gemacht? Wenn ich da so zurückdenke… Oh mein Gott! Was habe ich eigentlich NICHT gemacht?

Mein erstes Praktikum war im Einzelhandel. Ich wollte schon immer in den Bereich Vertrieb, Marketing und Organisation. Also bewarb ich mich für ein Praktikum in einem Fachhandel, wo überwiegend TV und Musikanlagen verkauft wurden. Das war von Anfang an richtig abwechslungsreich und mir wurde in den paar Wochen dort niemals langweilig.

Ein paar Jahre später stand ein Pflichtpraktikum an, das ich am BMW-Standort in Wackersdorf absolviert habe. Dieses Praktikum war nochmal eine Schippe spannender. Meine Klassenkameraden entschieden sich für Praktika an ihrem jeweiligen Wohnort. Ich war die Einzige, die pendeln musste bzw. es nicht anders gewollt hat. Und da ich noch keine 18 war, hieß es „hallo öffentlicher Nahverkehr“. Das Gruselige war, dass der Bus nicht direkt vor der Bürotür hielt und ich erstmal mehrere Hundert Meter durch den Wald laufen musste. Im Winter. Yay!

Da es aufgrund der wirklich bescheuerten Busverbindung nicht anders möglich war, war ich immer die Erste im Büro. Ich war also diejenige, die alle Hundert PCs, Drucker und sonstige Geräte (OK, vielleicht weniger als Hundert…) eingeschaltet habe. Soweit so unspannend.

Das wirklich Spannende war jedoch die Abwechslung.

Jeder Tag war anders und jeden Tag passierte unglaublich viel Neues. Ich habe super-viel gelernt und wusste nach dem Praktikum, dass ich auf jeden Fall einen „Büro-Job“ möchte. Allerdings war mir auch klar, dass ich entweder in einem Industrieunternehmen oder in einem industrieverwandten Bereich arbeiten möchte. Projekte managen, Vermarktungskonzepte schreiben – das war seit jeher meine Welt. Und dieses Praktikum, das ich mit 17 Jahren absolviert habe, war der Startschuss in meine berufliche Zukunft.

Das Highlight meines Lieblingspraktikums war die Weihnachtsfeier in einem Hangar am Münchener Flughafen. Das Unternehmen gehörte zur Lufthansa-Gruppe und das ist auch der Grund, warum so eine irre Location für eine Weihnachtsfeier möglich war. Alle mussten vorab durch die Sicherheitskontrolle und wir durften sogar in ein paar Privatjets blicken – eine völlig andere Welt…

Während meines Studiums habe ich weitere Praktika gemacht. Als es darum ging mich um eine Stelle zu bewerben, schrieb ich eine Liste mit meinen „Wunschunternehmen“. Im Grunde habe ich nur rumgesponnen und erstmal die Firmen aufgeschrieben, die im Grunde vollkommen unerreichbar schienen. An erster Stelle stand die Daimler AG in Stuttgart. Und entgegen der allgemein geltender Meinung, man solle sich doch erstmal beim Unternehmen ganz unten auf der eigenen Liste bewerben, entschied ich mich für den Namen ganz oben auf der Liste.

Rotzfrech schrieb ich den Ansprechpartner direkt an, nachdem ich meine Bewerbung ins Nirvana des Bewerbungssystems eines Konzerns schickte… Einen Tag später hatte ich die Einladung zum Gespräch und noch vor Ort die Zusage. That´s how I came to Stuttgart 😉

Rückblickend betrachtet würde ich alles genauso machen. Ich bin anfangs zwar nicht den einfachsten Weg gegangen (mit der umständlichen Anreise zum ersten Praktikum usw.), aber die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, haben mir wiederum zum nächsten Praktikum verholfen und alle Praktika in Summe zum ersten Job usw.

Falls ihr euch noch im Studium befindet, kann ich euch nur den Rat geben den Praktikumsplatz sinnvoll auszuwählen. Natürlich kann man im Vorfeld oft gar nicht wissen, wie es am Ende im Unternehmen selbst aussieht. Viele Unternehmen bemühen sich einfach zu wenig um interessierten Nachwuchs und als Praktikant bekommt man nur langweilige Aufgaben. Aber natürlich liegt es auch an den Praktikanten selbst das Praktikum aktiv zu gestalten und das Beste aus der gebotenen Chance herauszuholen.

Ich habe insgesamt vier Praktika gemacht. Mit Charly und Marvin kann ich da nicht ganz mithalten. Sie sammeln ganze 44 Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen. Welche Berufe das sind und wo es die beiden überall hin verschlägt, sehr ihr im Video und auch hier.

Meine Erfahrungen aus all den Praktika, die ich gemacht habe:

– Traut euch und fragt in der Abteilung nach spannenderen Aufgaben, falls ihr merkt, dass ihr nur eure Zeit absitzt
– Bemüht euch um ein Praktikum bei eurem Traumarbeitgeber und macht hier keine Kompromisse
– Ein „nein“ ist keine Antwort und eine Absage muss nicht endgültig sein. Einfach nochmal probieren. Immer wieder
– Augen & Ohren offen halten: Alles, was gesprochen wird, ist wichtig. Nicht nur das Berufliche…
– Traut euch nachzufragen, wenn ihr etwas nicht versteht
– Bemüht euch um die Stellen, wo ihr wirklich gute Chancen habt etwas zu lernen
– Macht so viele Erfahrungen wie möglich. Später wird euch dadurch alles einfacher fallen und ihr werdet einen „Vorsprung“ vor den anderen haben, die niemals Praktika absolviert haben

Share


Mehr davon?

Bleibe mit meinem Newsletter auf dem Laufenden.

Danke!

Ups, irgendwas ist schiefgelaufen.