Summer bucket list

summer bucket list 4 auf BUREAUStyle

Was gibt es schöneres als Pläne zu schmieden? Genau, Pläne in die Tat umsetzen. Aber dennoch ist es immer wieder schön seinen Gedanken nachzuhängen und zu überlegen, was man so alles anstellen könnte mit diesem Monat, diesem Jahr oder einfach mal noch diesen Sommer.

Da der halbe Sommer nun vorbei ist (wo bitte ist die Zeit hin?), gibt es heute auch ein kleines Update darüber, was ich bereits von meiner Liste streichen konnte und was ich noch vorhabe.

1. Hey baby, I think I gonna marry you

Na, haben alle gleich einen Ohrwurm von dem Bruno Mars Song? Sehr schön! 😉 Tatsächlich haben wir den Song quasi on repeat gehört. Auch als wir uns Richtung Standesamt aufgemacht haben. Entsprechend sahen dann die Bilder aus – wir konnten uns vor Lachen kaum auf unseren Fotografen konzentrieren. Und tatsächlich haben wir es getan: Wir haben nach über acht Jahren Beziehung geheiratet! Wahnsinn! Wo sind nochmal die acht Jahre hin?

Übrigens gibt es schon morgen einen ausführlichen Post zu unserer Hochzeit. Natürlich mit ganz vielen Bildern.

Punkt 1 ist also gleich abgehakt: Heiraten – check!

2. Eine neue Insel besuchen

Bekanntlich mache ich vor allem auf Inseln gerne Urlaub. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich auf einer Halbinsel aufgewachsen bin, die eigentlich eine Insel mit einer künstlich aufgeschütteten Verbindung zum Festland ist. Diese Verbindung ist auch wirklich mini, weshalb sich die Halbinsel wirklich nicht wie eine solche anfühlt.

Neben zahlreichen griechischen Inseln haben wir in Vergangenheit auch die Insel Curacao und – natürlich – Ibiza besucht. Dieses Jahr stand dann Mallorca auf dem Programm. Zugegeben, wenig spektakulär, aber wir brauchten auf die Schnelle eine Insel, die schnell zu erreichen ist. Spontan haben wir vor unserer standesamtlichen Hochzeit (ja, es wird noch eine kirchliche Trauung mit anschließender Feier geben) dazwischengeschoben und sind für eine Woche auf die Baleareninsel gedüst.

Punkt 2 ist damit auch abgehakt: eine neue Insel besuchen – check!

3. Mehr Sport treiben und mehr Zeit in der Natur verbringen

Hmmmm, ein schwieriges Thema… Auch auf dem Blog war es teilweise deshalb etwas ruhiger, weil mich die Allergie seit Beginn des Sommers fest im Griff hatte. Diese war in den vergangenen zwei Wochen fast verschwunden, bis sie sich am vergangenen Sonntag auf dem Fussballplatz (ich habe meinem Mann beim Spiel zugesehen) wieder meldete. Na vielen Dank auch.

Im Frühjahr war ich definitiv mehr draußen und habe auch mein 12 Wochen Programm gut durchgezogen. Bis, ja bis mir die Luft wegblieb. Schweren Herzens habe ich mich heute auch vom B2Run abgemeldet. Eigentlich hatte ich da ganz tolle Pläne geschmiedet und, wie gesagt, im Frühjahr auch gut trainiert. Da ich aber in letzter Zeit kaum vor die Haustür konnte ohne einen Allergieschub zu bekommen, habe ich mich nun (vorerst) geschlagen gegeben und mein Sportprogramm erstmal verschoben.

Punkt 3 ist deshalb aufgrund gesundheitlicher Beschwerden leider gescheitert. Schnief!

4. Etwas Neues lernen

Vielleicht hat es der ein oder andere mitbekommen – ich habe vor einiger Zeit mit Chinesisch (Mandarin) angefangen. In den vergangenen Monaten hatte ich dann andere Dinge um die Ohren und das Ganze etwas schleifen lassen. Nun hat es mich wieder gepackt und ich fange wieder an. Yay! Ich freue mich richtig drauf, zumal ich die Lernart genial finde. Überhaupt bin ich der Meinung, dass alles mit der Lernmethode steht und fällt. Könnt ihr euch noch an richtig gute Lehrer erinnern? Da hat doch das Lernen Spaß gemacht und sich nicht wie Lernen angefühlt, oder?

Genauso ist es auch mit Sprachen. Hat man erstmal die für sich richtige Methode entdeckt, kann man immer und überall lernen. Ich freue mich jetzt richtig darauf wieder durchzustarten (genauer genommen habe ich ja bereits angefangen). Natürlich berichte ich über meine Fortschritte 😉

Punkt 4 hat bisher gut geklappt – check!

5. Mehr Bücher lesen

Man sollte mich niemals unbeaufsichtigt in einem schönen Bücher Laden lassen. Niemals! Ich kaufe alles leer und merke das erst, wenn meine Bank sich meldet… Grundsätzlich lese ich im Sommer immer mehr Bücher als im Winter. Langsam habe ich das Gefühl, dass das komisch ist, denn die meisten Menschen seinen im Herbst/Winter mehr zu lesen. Hmmmm… Soll ich mir Gedanken machen?

Gerade im Urlaub lese ich immer wie verrückt. Am Strand weiß ich nach 1-2 Stunden nichts mehr mit mir anzufangen. Dann war ich schon im Wasser, habe jedes Sandkorn fotografiert und meinen Freund Mann hinreichend damit genervt, dass ich jetzt gern was zu trinken hätte und später natürlich ein Eis. Und deshalb ist jeder, der mit mir in Urlaub fährt, gut beraten mind. 3 Bücher mitzubringen.

Aktuell lese ich übrigens ein Buch zum Thema Minimalismus. Sehr interessant. Vielleicht schreibe ich demnächst mehr über die Bücher, die ich im Sommer gelesen habe. Und falls ihr auch Tipps habt – immer her damit!

Punkt 5 funktioniert bisher ganz gut – check!

Da dies auch mein erster Sommer ist, in dem ich weniger Stunden arbeite, genieße ich es einfach öfter in Cafés zu sitzen, durch den Park zu laufen oder unseren Balkon zu nutzen.

Am Ende kann man es sich noch so oft vornehmen mehr zu entspannen: irgendwann muss man es einfach tun.

Mit der Reduzierung meiner Stunden in der Arbeit hatte ich endlich mehr Zeit für mich und den Kopf für neue Pläne. Innerhalb der kommenden Wochen wird sich meine Aufgabe im Job nochmal stark verändern, worauf ich mich sehr freue! In welche Richtung es geht, verrate ich euch dann im August. Es ist auf jeden Fall ein größerer Schritt in die (für mich) richtige Richtung.

Hattet ihr bisher auch einen schönen Sommer? Was steht denn so auf eurer summer bucket list?

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BUREAUReview #22 – Endlich Sommer

BUREAUStyle blaue Lederjacke H&M Rock

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Sommer, Sonne, Pollenflug

Endlich Sommer – endlich Pollenflug! Wer sich jetzt wundert wo ich geblieben bin – ich lag mit extremer Allergie flach. Es ist schon verrückt wie mich „die Natur“ immer wieder einholt. Nachdem ich am Vatertag bei meiner Familie im Grünen war, hat es mich voll erwischt. Ich habe es kaum die 1,5 Stunden nach Hause geschafft und dann ging es auch schon los. Es dauerte viel zu lange bis ich wieder auf den Beinen war und ich muss euch sagen: Es war so langweilig!

Podcast lover

Aber ich wäre nicht ich wenn ich die Zeit nicht sinnvoll genutzt hätte. An Fernsehen oder Netflix war nicht zu denken, weil ich dank extremer Lichtempfindlichkeit nicht mal auf einen Screen schauen konnte. Kein Witz! Also Kopfhörer rein und Podcasts anhören. Ich bin in letzter Zeit ein richtiger Podcast Junkie geworden und nutze jede freie Minute dafür. Es ist unglaublich wie die Kommunikation sich immer wieder wandelt und immer wieder neue Kanäle aufkommen. Zwar gibt es Podcasts schon lange, aber gerade erleben sie eine richtige Renaissance.

Pinterest

Eine weitere Plattform, die derzeit in aller Munde ist, ist Pinterest. Früher dachte ich ja, dass es ein Social Media Kanal wäre. Haha, weit gefehlt! Nach wie vor wird aber Pinterest in einem Atemzug mit Facebook, Twitter und Instagram genannt. Und das selbst von vielen Social Media Agenturen. Oh Mann… Aber was ist Pinterest genau und wozu ist es gut? Ich habe den Mai zu meinem persönlichen Pinterest Monat erkoren und ALLES, was mir zu dem Thema unter die Finger kam, gelesen, ausprobiert und dabei Einiges gelernt.

BUREAUStyle auf Pinterest

Meine Zahlen sind vielleicht nicht die von erfolgreichen Pinterest-Profis, aber es ging stetig bergauf. Dabei habe ich tatsächlich erstmal die Basics gelernt und noch gar nicht soooo viel umgesetzt. Es ist auf jeden Fall motivierend erste Ergebnisse zu sehen. Und nicht zu vergessen der Spaß, den Pinterest macht. Im Grunde ist diese Plattform ein zweites (für viele sogar besseres) Google.

Lebkuchen Backvergnügen bei Cookionista

Lebkuchen im Juni? Klar! Im Dezember ist es viel zu spät, denn dann müssen die skills sitzen. Matthias und ich haben spontan einen Lebkuchen Kurs mitgemacht, der vom Bayerischen Rundfunk begleitet wurde. Zu sehen sind wir dann allerdings erst sehr viel später im BR. Ich lass euch auf jeden Fall wissen, wann die Sendung ausgestrahlt wird.

Aber das war eigentlich nicht das Wichtigste. Die Erkenntnis des Tages: Lebkuchen schmecken auch im Sommer und sie sind richtig schnell hergestellt.

Früher war ich kein großer Fan von Lebkuchen. Aber die beiden Rezepte, die wir verwendet haben, ergaben wirklich leckere Teilchen. Im Grunde sind das die Energie-Riegel des Mittelalters. Und diese liebe ich auch ohne Ende! Gerade die Energy Balls haben es mir seit Jahren angetan und ich probiere in letzter Zeit jede Woche ein anderes Rezept aus. Mit dem Thermomix geht es aber auch so schnell. Wer will da noch gekaufte Riegel, wo kein Mensch weiß, was wirklich drin ist?

Künstler von morgen

Außerdem waren wir bei einem Malkurs, der uns beiden sehr viel Spaß gemacht hat! Auch da hab ich euch, wie schon beim Lebkuchen Backkurs, auf Instagram Stories mitgenommen.

Wir haben unter Anleitung ein Bild von Lilien im Mondschein gemalt. Jetzt bin ich nicht die große Künstlerin und habe zuvor tatsächlich noch nie mit Acryl-Farben hantiert. Aber das Bild ist tatsächlich schön geworden! Ich habe meins meinen Eltern geschenkt. So wie damals im Kindergarten… Haha!

Im kommenden Newsletter am Dienstag habt ihr die Möglichkeit einen 25%-Gutschein für einen der Kurse zu ergattern. Es werden nicht immer Lilien gemalt – ihr könnt euch also für eines der Motive entscheiden. Außerdem wird es in Zukunft auch weitere Kurse geben, also nicht nur Malkurse, sondern verschiedene kreative Workshops. Ich werde auf jeden Fall noch mindestens einen solchen Workshop mitmachen. Es macht Spaß, man lernt verschiedene Techniken und kann sein Werk am Ende mitnehmen. Nebenbei haben wir auch noch etwas gegessen (leckere Tapas) und dabei ein tolles neues Restaurant kennengelernt. Die Workshops finden immer an unterschiedlichen Plätzen statt und so lernt man das eine oder andere Plätzchen kennen, das man vorher noch nicht kannte.

Alles in einem war es am Ende, trotz Allergie, eine spannende Woche. Nächste Woche wird es auf dem Blog wieder lebendiger zugehen. Und jetzt mache ich mich an die vielen unbeantworteten E-Mails und den ein oder anderen Blogpost.

Habt einen schönen Sonntag und genießt die Feiertage!

Anna Benz Logo BUREAUStyle

Das Foto ist von Velia :*

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FASHION | Desigual Kleid und Balerinas

Kennt ihr das: Man kommt aus dem Urlaub und muss sich erstmal auf das (womöglich) andere Klima einstellen? Am Sonntag, als wir dann wieder aus Curacao zurück waren, wusste ich morgens (OK, eher gegen Mittag) nach dem Aufstehen so gar nicht, was ich anziehen sollte. Zum Glück hat unsere Wohnung einen Balkon! Damals, als wir diese ausgesucht haben, stand ein Balkon ganz oben auf unserer Liste. Ich könnte mir auch gar nicht mehr vorstellen wie das ohne ist. Dieser rettet mich (fast) immer vor blöden Entscheidungen was ich morgens anziehen soll.

Denn ich bin ganz schlecht in Sachen „Schätze mal wie das Wetter draußen ist“.

Eine Zeit lang hatte ich eine Kollegin, die stets 2 Regenschirme dabei hatte. Ich kann mich auch gar nicht mehr daran erinnern wie oft sie einen davon mir leihen musste. Bei strahlendem Sonnenschein kam ich stets etwas zu sommerlich bekleidet ins Büro während sie mich nur schräg anschaute und fragte, ob mir die Wildleder-Sandalen bei DEM Regen, der für heute Nachmittag angesagt ist, nicht zu schade wären. Regen? Ach was!

Ein paar Stunden später tingelte ich wieder zu ihrem Schreibtisch, um mir den Ersatz-Regenschirm (den sie eigentlich schon in Anna´s Regenschirm umbenennen könnte) zu holen.

Heute, nachdem ich meinen Jetlag ausgeschlafen habe, wieder dasselbe Spiel.

Was ziehe ich an? Wie ist das Wetter draußen? Die Sonne scheint, ja, aber ist es nicht zu frisch für ein Kleid?

Also Jeansjacke drüber. Auf Nummer sicher.

Kleid von Desigual

Bei den Schuhen habe ich mich für eine flache Variante entschieden, da wir ca. 15 Minuten in die Stadt laufen und selten die Straßenbahn nehmen. Auch in der Stadt sind wir eine größere Runde gelaufen, haben uns die vielen Schaufenster angesehen und waren nach dem Frühstücken (jaaaaaa, ich gehe sehr gerne frühstücken!) noch einen Eiskaffee bei Starbucks geholt.

Kleid von Desigual

Mein Kleid habe ich schon seit einiger Zeit und liebe es wie am ersten Tag. Überhaupt finde ich Desigual richtig cool, da das ein Kontrastprogramm zu den vielen Basics, die ich besitze, ist. Außerdem fühlt man sich darin wieder wie 5. Zugegeben, ich fühle mich auch sonst oft wie 5. Aber wenn ich Desigual trage, dann fühle ich mich so, als dürfte ich mich wieder wie 5 fühlen UND auch so benehmen (siehe Snapchat ;)).

Und was ich an Desigual so liebe: Die Kleidung ist so herrlich bunt und ungezwungen. Die Farben, die Stoffe – das Kleid zaubert bei mir einfach stets gute Laune. Das ist so gar nicht „grauer Alltag“ sodern eher „hallo Sommer“. Versteht ihr was ich meine?

Kleid von Desigual in Nahaufnahme

Jetzt, nach dem Urlaub in der Karibik, ist es wirklich schwer sich wieder „zu Hause“ zu fühlen. Klar, es ist unsere Wohnung, unsere Straße und unsere Stadt (die, in der wir jetzt seit 5 Jahren wohnen). Aber man gewöhnt sich einfach viel schneller an das bessere Wetter (das dauert bei mir 5 Minuten) und es ist einfach schwer wieder in der alten Umgebung anzukommen. Aber hey, der Urlaub ist für´s Erste rum. Jetzt beginnt erstmal der Sommer mir hoffentlich besseren Temperaturen als bisher. Ich freue mich!

Liebe Grüße und euch eine schöne Woche

Anna

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FASHION | off-shoulder und hot pants

Off-shoulder und hot pants curacao

Off-shoulder ist ja in diesem Sommer der Mega-Trend schlechthin. Das kommt mir gerade recht, da ich in meiner Sommergarderobe ganz viele Off-Shoulder Teile besitze und in diesem Sommer quasi nicht shoppen gehen muss. (Haha! Ein kleiner Spaß am Rande).

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Auch mit hot pants ist das immer so eine Sache. Für mich persönlich ist das kein wirklicher Trend, denn sind wir mal ehrlich:

Was soll man im Sommer denn sonst tragen? Lange Hosen vielleicht?

Gut in Deutschland ist das gar nicht so abwegig. Aber hier auf Curacao, während ich diese Zeilen tippe, hat es selbst nachts immer noch über 30 Grad. Tagsüber haben wir hier 35 Grad und mehr! Meine vielen Kleider kann ich hier leider nicht tragen, höchstens abends. Aber das stört mich gar nicht. Ganz ehrlich: Was könnte mich bei über 30 Grad und einer ähnlichen Wassertemperatur schon stören?

Die Bilder haben wir auf unserer Terrasse gemacht. Ich weiß nicht warum, aber diese Steinmauer hat es mir einfach angetan. Ich habe auf einem Ausflug noch eine weitere spektakuläre Steinmauer gefunden (dazu an anderer Stelle mehr).

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Das off-shoulder Oberteil habe ich in meinem Lieblingsladen InCity in Moskau gekauft. Es ist so schön fließend und ich liebe es wirklich sehr. Außerdem ist und bleibt B L A U einfach meine Farbe – egal in welchem Ton. Und die passenden Hot Pants sind farblich perfekt auf das Oberteil abgestimmt. Und ganz ehrlich: So geht es mir ganz oft. Ich habe einfach zig Teile in derselben Farbe und deshalb fällt es mir oft ganz leicht diese zu kombinieren. Ob absolut ähnliche Farben oder Komplementärfarben – wenn man nur blau, schwarz und weiß im Kleiderschrank hat, fällt es leicht Trends wie den Off-Shoulder zu kombinieren.

Da es InCity in Deutschland gar nicht gibt (ich hoffe aber bald!), habe ich euch hier die schönsten Teile herausgesucht.

Und natürlich dürfen die passenden hot pants gerade in diesem Sommer einfach nicht fehlen! Zwar hatte ich schon früher viele hot pants im Schrank, aber in diesem Sommer ist die Auswahl so groß, dass ich mir noch zahlreiche weitere Modelle in allen möglichen Farben zugelegt habe. (uuuups!)

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TRAVEL | Kreta Impressionen

Es ist Februar und der nächste Urlaub ins Warme ist noch gar nicht in Planung. Erstmal geht es für mich in ein paar Wochen nach Paris bevor es später nach Moskau geht. Keine wirklich warmen Ziele. Zeit in Erinnerungen zu schwelgen.

Ich habe ein Leiden. Und nein, es äußert sich nicht mit Schmerzen. Oder, Moment mal. Vielleicht doch. Es sind eher kleine Stiche, die ich spüre, wenn ich ans Reisen, andere Länder und das Unterwegssein an sich, denke. Schon als Kind haben meine Eltern mich überall hin mitgenommen. Es wäre mir selbst im Alter von drei Jahren nie im Leben eingefallen etwas lautstark zu fordern oder geschweige denn mich auf den Boden zu werfen und zu schmollen. Ich war ein durch und durch pflegeleichtes Kind mit vielen Freunden, aber auch unzähligen Hobbies wie Ballett, Klavier und allerlei Ideen im Kopf. Rückblickend kann ich sogar sehr gut nachvollziehen, warum es meinen Eltern stets leicht fiel mich einfach unter den Arm zu klemmen und mit mir im Flugzeug und mit der Bahn unterwegs zu sein. Allein der Weg zu meiner Oma dauerte fünf Flugstunden. Das Reisen war also einfach schon immer ein untrennbarer Bestandteil meines Lebens.

Soweit der positive Teil.

Der „Nachteil“, wenn man diesen als solchen bezeichnen kann, ist jedoch, dass ich seitdem quasi durchgehend an Fernweh leide. Ich kann nicht anders.

Auch meine Jobs führten mich – zum Glück – immer wieder ins Ausland. So konnte ich schon die ein oder andere Stadt sehen, die ich sonst wohl nicht so schnell besucht hätte. Darunter ist auch Moskau, wo ich ca. 30 Mal war und im Mai wieder hinfahren werde. Aber auch Städte in Asien wie Hong Kong und Guangzhou oder auch Sao Paulo in Brasilien. Viele Städte kenne ich berufsbedingt zwar nur bei Nacht, aber gerade dann zeigen die meisten von ihnen ihr wahres Gesicht und das ist einfach nur spannend und absolut interessant zu entdecken.

Zwischendurch erkunde ich aber auch super-gern meinen Lieblingskontinent und das ist – ganz klar – Europa. Da ich zwar nicht in Deutschland, aber eben in Europa geboren bin und auch absolut hinter der europäischen Idee stehe und später auch Europäische BWL studiert habe (ja, das gibt es wirklich!), bin ich ein Fan von Europa durch und durch.

Und ich weiß nicht, ob es uns allen bewusst ist, aber ich bin, gerade weil ich schon einbißchen rumgekommen bin, der festen Überzeugung, dass es ein Riesenglück ist, in Europa zu leben. Wir sind so schnell mit der Bahn im Grünen, in den Bergen oder einfach nur in der nächsten Stadt. Vom Flugzeug ganz zu schweigen. Kurzum: Ich erkunde Europa wirklich super-gerne und kann mir nicht vorstellen eines Tages zu sagen, dass ich bereits alles gesehen habe und mich hier langweile. Nie im Leben!

auf Kreta

In den vergangenen 2 Jahren waren mein Freund und ich ziemlich spontan in Griechenland. In meinen Augen ist es auch ein sehr vielfältiges Land und es lohnt sich genauer hinzusehen. Griechenland ist so voller Geschichte, aber auch voller Mythen, Missverständnisse, gutem Essen und ausgezeichneten Urlauben. Im vergangenen Jahr ging es für uns nach Kreta, wo wir eine Woche lang die Insel mit einem Mietwagen erkundeten. Den Vertrag mal eben schnell in der Hotellobby unterschrieben ohne das Auto vorher gesehen zu haben und mit einem Benzintank auf Reserve, ging es für uns auf Erkundungstour, auf der wir so viel erlebten, wie sonst in einem halben Jahr. Emotionen pur! Von absoluter Begeisterung (unglaublich schöne Strände und faszinierende Natur) bis hin zur Todesangst (unglaublich gefährliche Serpentinen und die Angst irgendwo mitten im Nichts stehen zu bleiben).

Und jetzt, wo es draußen noch immer recht ungemütlich ist und gestern sogar ein paar Schneeflocken an meinem Bürofenster vorbeigeflogen sind, denke ich einfach an den Urlaub auf Kreta, an Chania und die schönen Strände, die Menschen, das Essen und das Auto ohne Benzin im Tank, aber mit einem Vermieter, der uns ganz freundlich den Weg zur nächsten Tankstelle mit einer simplen Armbewegung gewiesen hat. Griechenland eben… Fernweh eben.



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