Unser Baby heißt…

„Ja, und wie heißt eure Kleine jetzt?“ – Das verrate ich euch in diesem Blogbeitrag inklusive der persönlichen Bedeutung für uns sowie unserer Namensliste.

Dem Kind einen Namen zu geben ist wohl die erste Hürde, die man als Eltern meistern muss. Anfangs weiß man noch nicht ob Junge oder Mädchen. Wir wussten es durch einen Test, den wir vorher gemacht haben, recht früh und recht eindeutig. Dennoch hatten wir uns schon vorher eine Namensliste zusammengestellt. Mittlerweile gibt es hierfür tolle Apps. Wir haben die App von Lillidoo genutzt (man kann aber auch jede andere App nutzen. Es handelt sich hier nicht um bezahlte Werbung. Als Bloggerin muss ich das schreiben. Sorry!)

Ab und an haben wir uns also zusammengesetzt und sind Namen durchgegangen. Dabei war uns früh klar, dass wir unterschiedliche Namen toll finden. Ich finde eher lange Namen toll. Bei Jungs-Namen ist Maximilian nach wie vor mein All-time-favorite! Vielleicht weil ich von Tag eins Fan von Max Herre bin. Immerhin hat er ja auch ein Lieb über mich geschrieben. Hach, ich komme mir wieder vor wie 15… Aber OK, lassen wir das mal.

Mein Mann beharrte auf einem kurzen Namen, weil unser Nachname schon so lang ist und er – angeblich – von Kindesbeinen an darunter gelitten hat. Denn während ich Anna Benz schon x Mal auf alle Arbeitsblätter geschrieben habe, war er mit Matthias Reichenauer noch immer bei Blatt 1. Allein sein Vorname ist länger als mein Vor- UND Nachname. Die Argumentation kannte ich von ihm schon VOR der Namensfindung und musste jetzt wieder feststellen, dass dieses Namensdings wohl echt ein Trauma ist.

Also stand fest: Ein kurzer Vorname muss her.

Wir hatten unsere Liste dann fertig als der Test eindeutig zeigte: Wir bekommen ein Mädchen! Vorher sind wir, warum auch immer, davon ausgegangen, dass es ein Junge werden würde. Nicht, dass wir uns ein Geschlecht mehr gewünscht hätten (OK, welche Mama wünscht keine Tochter?), aber irgendwie war das so war wie Intuition. Als wir also erfuhren, dass wir falsch lagen, ging die Suche von vorne los.

Also stand fest: Ein Mädchenname muss her.

Unsere Listen hatte noch immer keine Übereinstimmung, denn in meiner Vorstellung musste es ein einfach zu buchstabierender Name sein. Ich selbst habe meinen Eltern mindestens schon 1 Million mal gedankt, dass ich einen so einfachen Namen wie Anna bekommen habe. Da ich viel international gearbeitet habe und immer wieder im Ausland meinen Namen buchstabieren musste, wusste ich wie nervig – oder eben in meinem Fall überhaupt nicht nervig – das sein konnte. In einem Unternehmen, in dem ich im Vertrieb gearbeitet habe, wurde grundsätzlich meine E-Mail Adresse angegeben, wenn am Telefon nach einer Kontaktadresse verlangt wurde. Der Vorname Anna ist schließlich ein Allerweltsname und Benz – naja, die Marke Mercedes ist auch in der ganzen Welt bekannt. Laut Untersuchungen ist der Mercedes-Stern sogar bekannter als das christliche Kreuz.

Also stand fest: Es muss ein leicht zu buchstabierender Name sein.

Irgendwann hatten wir also eine Liste mit kurzen Namen, die man leicht buchstabieren konnte. Unsere Favoriten:

Alexa, Celine, Elsa, Emilia, Emma, Eva, Hana, Jana, Lara, Lisa, Maja, Mara, Olivia, Xenia und Zoe.

Zumindest waren das meine Favoriten. An sich ist die Liste noch um Einiges länger…

Irgendwann saßen wir dann bei einem Familienessen und kamen – natürlich – auf die Namensfrage zu sprechen. Wir sagten, dass wir noch unentschlossen waren, denn irgendwie passte kein Name zu 100%. Und da kam meine Mama mit einem Vorschlag.

„Wie haltet ihr von Mia?“

Tatsächlich stand der Name ebenfalls auf unserer Liste. Aber irgendwie waren wir auch da noch nicht zu 100% überzeugt. Daraufhin brachte meine das absolute Totschlagargument, dem wir einfach nicht widersprechen konnten.

„Mia ist die Kombination eurer Namen – Matthias I Anna.“

Dazu muss man wissen, dass i „und“ bedeutet (z. B. auf Russisch, aber auch in ein paar anderen Sprachen.) Damit war alles klar. Wir sahen uns an und wussten, dass unsere Kleine Mia heißen würde. Wir beide sind wirklich nicht romantisch veranlagt, aber ganz ehrlich, wer kann schon von sich behaupten, dass das eigene Kind nicht nur zu je 50% aus beiden Elternteilen „besteht“, sondern auch dessen Name eine Symbiose beider Vornamen bildet?

Heute, nach acht Wochen, kann ich mir keinen anderen Namen für sie vorstellen. Natürlich ist sie unsere Mia, wie sollte sie auch sonst heißen? Sie hat noch einen zweiten Vornamen bekommen, aber diesen behalten wir für uns. Nur soviel: Auch dieser ist international leicht zu buchstabieren.

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