#BUREAUWedding Update – Braut ohne Kleid und Pfarrer

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Es gab schon länger kein Update zu unseren Hochzeitsvorbereitungen mehr. Dabei gibt es Einiges zu erzählen! Wir haben endlich einen Pfarrer gefunden. Yay! Jetzt wundert ihr euch wieso wir einen Pfarrer und nicht gleich eine Kirche gesucht haben? Ja, dazu später mehr.

Kleines Update

Ich habe nach wie vor kein Kleid (vier Monate vor der Hochzeit) und bin dabei ganz entspannt. Außerdem gibt es ein paar Gedanken dazu warum ihr euch bei euren Hochzeitsvorbereitungen nicht stressen solltet.

Der Pfarrer

Bereits im Januar haben wir uns auf die Suche nach einer Kirche gemacht. Wobei „bereits im Januar“ auch nur 8 Monate im Voraus sind. Das ist tatsächlich etwas, worum man sich rechtzeitig kümmern sollte. Vorausgesetzt man möchte überhaupt in einer Kirche heiraten.

Ich habe verschiedene Kirchen kontaktiert und dabei schnell festgestellt, dass die meisten Menschen ihre Hochzeit über ein Jahr im Voraus planen. Oha! Wie ihr ja bereits wisst, wäre das absolut nichts für mich. Ich plane und organisiere wirklich gerne, aber mich über ein Jahr voraus mit der Hochzeit zu beschäftigen. Ja, ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen an dieser Stelle einfach übertreiben.

Aber egal, jeder kann es machen wie er es möchte. Ich kümmere mich eben eher Last-Minute, was nicht heißt, dass ich das nehmen muss, was übrig ist. Ganz im Gegenteil! Und so konnten wir eine wunderschöne kleine Kirche, ganz nah an der österreichischen Grenze reservieren. Allerdings ohne Pfarrer. Der zuständige Pfarrer war bereits im Januar (!) an diesem Tag im September schon mit drei Trauungen und einer Taufe komplett ausgebucht.

Es wäre allerdings kein Problem einen Pfarrer zu finden… Sagte man uns. Am Ende stellte es sich als nicht so einfach raus und so mussten ein paar Telefonate geführt werden, Gespräche mit Freunden stattfinden (Kennt ihr einen katholischen Pfarrer?) und E-Mails geschrieben werden. Aber am Ende haben wir ihn gefunden. Yay!

Das ist deshalb so wichtig, weil jetzt endlich die Einladungen rausgehen können. Vorab haben wir bereits die meisten persönlich oder erstmal per SMS informiert. Jeder hat sich das Datum schon mal gesichert und so kann es nun an die Einladungskarten gehen. Darüber freue ich mich ganz besonders, da ich ein großer Fan von Printsachen bin. Außerdem gibt es ganz tolle Ideen welche Infos man im Vorfeld sammeln kann (ich sag nur Musikwünsche!). Das wird also mein nächstes Teilprojekt werden.

Das Kleid

Ohje, das Kleid… Das ist ja so eine Geschichte für sich. Ich habe in den vergangenen Wochen festgestellt, dass mir nur sehr wenige Kleider gefallen. Einige Freundinnen meinten es nur gut und haben mir das ein oder andere Bild geschickt. Meine Cousine hat mir ihr Designer-Kleid angeboten… Alles fein, aber das wäre eben nicht ich.

Beim Kleid muss es einfach klick machen. Ich bin nach wie vor eher unentschlossen, ob es eher klassisch oder doch romantisch sein soll. Bisher habe ich allerdings auch nur einen einzigen Termin in einem Brautmodengeschäft wahrgenommen. Dieser lief eigentlich ganz gut ab. Die Verkäuferin war sehr kompetent, wollte mir zu keinem Zeitpunkt etwas aufzwingen und war stets sehr hilfsbereit.

Allerdings hat es eben nicht klick gemacht. Ich habe viele schöne Kleider gesehen, aber keins hat mich dazu bewogen die Kreditkarte zu zücken.

Meine Erkenntnisse aus dem Brautmodengeschäft und Tipps für die Brautkleidsuche:

  • Geschäfte, in denen man keine Bilder machen darf, braucht man gleich gar nicht betreten. Ich habe mich für das einzige Geschäft in ganz Nürnberg entschieden, wo das möglich und sogar erwünscht ist. So konnte ich die Bilder meiner Schwester und meiner Mama schicken. Bei der Anprobe bevorzuge ich es eher allein zu sein.
  • Brautkleider stehen wirklich jeder Frau! Ich bin der Meinung, dass man einfach den passenden Schnitt finden sollte. Ich habe verschiedene Kleider anprobiert und alle machten sie eine umwerfende Figur.
  • Man braucht keine extra Unterwäsche a la „Bauch-Weg“ etc. Die Kleider machen tatsächlich eine ganz tolle Figur – ganz ohne Schummelei. Wobei ich nicht wissen möchte wie es mit einem Mieder ausgehen hätte. Also quasi noch besser? Unmöglich!
  • Am besten nehmt ihr euch 2 Stunden Zeit. Mir wurde gesagt, dass eine Stunde reichen würde… Großer Irrtum! Die Verkäuferin und ich haben ca. 7 Kleider ausgesucht. Anprobiert habe ich am Ende nur vier. Ich musste nämlich zum nächsten Termin und hatte einfach nicht die Zeit alle Kleider anzuprobieren. Am Ende war ich 1,5 Stunden in dem Laden. Ich denke die Relation ist erkennbar.
  • Erstellt euch Moodboards. Ich habe mir ein großes Album mit vielen weißen Blättern geholt und mir erstmal alle Brautmodezeitschriften durchgegangen und habe mir das Beste rausgesucht, ausgeschnitten und zusammengestellt. Irgendwann sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht! So konzentriert man sich aufs Wesentliche und hat einfach einen klareren Blick.
  • Und ich habe immer noch kein Kleid. Aus manchen Geschäften bin ich gleich rückwärts raus, weil man mir gesagt hat, dass die Wartezeit über neun Monate beträgt. Neun Monate warte ich auf ein Kind, aber bestimmt nicht auf ein Kleid. Sorry Leute, aber das ist wirklich lächerlich! Wieviele Kleider gibt es auf dieser Welt? Da wird doch das passende für mich dabei sein.

    Außerdem leben wir heute in anderen Zeiten. Man MUSS nicht das Kleid aus dem einzigen Geschäft im Ort kaufen. Mein ursprünglicher Plan A (und nun Plan B) lautet nach wie vor “ab nach Barcelona!” Und ein Flug ist schnell gebucht. Insofern…

    Das Kleid Nr. 2 – Standesamtliche Hochzeit

    Vor der großen Hochzeit steht allerdings noch im Sommer (wir haben noch keinen genauen Termin) die standesamtliche Trauung an. Eigentlich ist das ja „die Hochzeit“. Aber wenn man kirchlich heiratet, dann nimmt man die standesamtliche Hochzeit eben nicht soooooooo ernst.

    Ich habe mich dazu hinreißen lassen mir ein Kleid online zu bestellen. Und dabei meine ich nicht die „normalen“ Online-Shops, nein, ich bin das absolute Risiko gegangen und habe mir ein Kleid bestellt, von dem ich nicht weiß, ob es am Ende etwas wird. Allerdings soll es bereits Ende April geliefert werden. Ich bin also noch tiefenentspannt, weil ich, selbst wenn es nichts werden würde, immer noch genügend Zeit hätte mich um ein Kleid zu kümmern. Also alles easy!

    In den kommenden Wochen gibt es noch Einiges zu tun und ich habe das Gefühl, dass wir erst jetzt so richtig in Fahrt kommen. Es müssen noch so viele Dinge geplant werden! Die Einladungen müssen raus. Wir werden mit allen männlichen Gästen einen gemeinsamen Termin vereinbaren und zusammen Anzüge shoppen gehen. Dabei wird mein Verlobter von Kopf bis Fuß eingekleidet. Ich hoffe, dass wir an einem Tag alles finden werden, damit wenigstens einer von uns angezogen ist 😉

    Papeterie

    Als Nächstes geht es an das Design der ganzen Papeterie. Ich habe die verrückte Idee alles selbst zu gestalten. Mal sehen, ob ich das in ein paar Wochen noch genauso sehe. Aber ich habe einfach nichts gefunden, was mir irgendwie gefallen würde. Es gibt mittlerweile zig Online-Shops, wo man sich die Einladungskarten selbst gestalten kann. Aber genauso gut kann man das auch mit einem Grafik-Programm und hier ist man in seiner Entscheidung viel freier.

    Also, wie gesagt, unter Umständen werde ich dieses Vorhaben wieder verwerfen. Aber im Moment freue ich mich auf die neue Herausforderung.

    Ausblick

    Pärchen-Shooting

    In den kommenden Wochen stehen noch ganz viele Dinge auf dem Programm. Unter anderen wollen wir endlich ein Paar-Shooting machen. Jetzt muss ich nur schauen, dass alle Beteiligten an einem Tag Zeit haben. Außerdem suchen wir noch immer eine Location, denn einfach nur irgendwo soll das Shooting nicht stattfinden. Das Ganze hat nämlich auch ein Thema und das soll eben entsprechend passen. Habe ich schon mal gesagt, dass das Wort Konzept eines meiner absoluten Lieblingswörter ist? 😉

    Junggesellinnenabschied

    Meine Schwester wird als meine Trauzeugin den Junggesellinnenabschied planen. Ich bin schon gespannt, was sie sich einfallen lässt. Auf jeden Fall ziehen wir nicht mit einem Bauchladen um die Häuser – soviel ist sicher. Ich will nicht sagen, dass es kein Spaß macht. Ich war schon auf diversen Abenden, wo es wirklich sehr, sehr lustig zuging. Aber aktuell würde ich einfach etwas Anderes vorziehen. Wie gesagt, ich lass mich überraschen.

    Flitterwochen

    Da wir nicht sofort nach unserer Hochzeit in die Flitterwochen aufbrechen werden, jedoch einige Freunde von weiter weg anreisen, überlegen wir schon die ganze Zeit was wir unternehmen wollen. Ich habe noch zwei Wochen nach der kirchlichen Trauung frei und will natürlich auch einwenig rumreisen (alles andere wäre zu wenig “ich”). Wir werden also höchstwahrscheinlich zu sechst unterwegs sein. Sollte ich eine Hütte mieten wollen, sollte ich mit den Vorbereitungen schon weiter sein. Aber gut, ein paar Monate habe ich ja noch…

    Das Bild ist von der lieben Velia von Vel Photography.

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