Raumfahrt, Influencer, roter Teppich BUREAUStyle

Von roten Teppichen, Influencer Urteilen und einem Job in der Rahmfahrt • BUREAUReview

Wolltet ihr schon immer mal wissen wie es ist im Dienste der Raumfahrt zu arbeiten? Dann hab ich eine gute Nachricht für euch: Es gibt Jobs für „Normalos“, die zudem auch noch ganz gut bezahlt sind. Aber dazu später mehr.

Diese Woche begann mit verschobenen Terminen, jeder Menge Absagen und geplatzten Projekten. Was mir mal wieder gezeigt hat: Es kann alles anders kommen. Ganz, ganz anders. Der Wochenstart war also eher, sagen wir mal, holprig.

Andererseits habe ich mich nochmal davon überzeugt, dass ich meine eigene Zeit viel besser organisieren und strukturieren muss – denn sonst tun das andere. Und das Thema StartUp muss endlich so richtig in Angriff genommen werden. Von einer Million Anfragen und in Aussicht gestellten Projekten ist noch niemand glücklich geworden. Also heißt das Thema nächste Woche Fokus. Übrigens gab es im Madame Moneypenny Podcast dazu erst vor ein paar Tagen eine interessante Folge. Hört mal rein. { keine Werbung }

„Rauf auf den roten Teppich“

So hieß der Workshop von Claudia Agar, das ich am Donnerstag besucht habe. In einer kleinen Gruppe von 10 Leuten entstand innerhalb weniger Minuten eine richtig tolle Atmosphäre. Die meisten sind dafür sogar von weiter weg angereist. Ich glaube ich hatte von allen die kürzeste Anfahrt. Teilweise waren Teilnehmer aus Passau da – und das für ein Abendworkshop.

Thema des Workshops war die Präsentation auf dem eigenen „roten Teppich“. In meinem Fall ist es z. B. die Bühne, wenn ich Präsentationen halte. In anderen Fällen sind es Situationen aus dem Berufsalltag. Im Grunde hatte jeder unterschiedliche Ansprüche. Was ich für mich mitgenommen habe, waren viele praktische Tipps, die ganz einfach umzusetzen sind. Die „Korkenübung“ ist mir besonders in Erinnerung geblieben und ich werde sie jetzt täglich in meine Arbeitsroutine einbauen.

Neues Urteil zu Influencer Marketing

Kaum eine Woche ohne eine Nachricht zu „diesen Influencern“. Aber diese Woche gab es ein lange erwartetes Urteil zum Fall von Pamela Reif. Es ging mal wieder um das leidige Thema Werbekennzeichnung und Schleichwerbung. Pamela Reif war der Meinung nicht-bezahlte Posts, von denen sie auf die Marke verlinkt, auch nicht als Werbung kennzeichnen zu müssen. Das Gericht sah es anders.

Wie so oft will man hier einfach nur den Kopf schütteln. Können wir bitte ein für allemal klären wie es „richtig“ gemacht wird? Denn ganz ehrlich: Ich habe überhaupt kein Problem jeden Post, jeden Artikel und jedes Bild als Werbung zu kennzeichnen. Es ist nur ein Wort. Schnell hingeschrieben. Fertig.

Aber wo bleibt der Leser bzw. Follower?

Am Ende kennt sich doch niemand mehr aus was noch gesponsert ist und was nicht. Wer hat wofür geworben, ich meine so richtig, für Geld? Der Leser hat die geringste Chance noch irgendwas auseinander halten zu können. Am Ende ist alles ein riesengroßer Topf, in den alle geworfen werden.

Soweit so schlecht.

Aber ich frage mich wer denn nun alles kennzeichnen muss? Im Grunde auch schon jemand mit 500 Followern, wenn er oder sie schon einmal Werbung für ein Produkt gemacht hat. Denn egal wieviele Follower – Fakt ist, man kann auch mit wenig Followern ein Influencer sein und Menschen zu einer hin Kaufentscheidung beeinflussen. Wo ziehen wir da die Grenze? Sind es nur „große“ und bekannte Blogger oder dann doch alle mit einem Account in den sozialen Netzwerken?

Ich sehe schon, es bleibt spannend. Und ich werde noch viele Gespräche zu Influencer Marketing führen dürfen. Oder auch Vorträge halten. Soweit so undurchschaubar für den Endverbraucher und so gut für all diejenigen, die damit ihr Geld verdienen.

Apropos Geld verdienen. Heute bin ich auf einen richtig coolen Job gestoßen. Vorausgesetzt man liegt gerne im Bett und hat ein paar Wochen Zeit.

Ein Job für die Raumfahrt

Das DLR vergibt einen Job, der nur darin besteht den ganzen Tag herumzuliegen. Kein Scherz! Dafür gibt es auch noch 16.500 EUR. Dafür muss man dann aber auch 3 Monate Zeit mitbringen. Und viel liegen. Der Begriff dafür ist Terrestrische Austronautin. Ich find´s mega-abgefahren. Alle Infos gibt es hier. Ich bin gespannt wer von euch das Rennen macht 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende mit ganz viel Sonne und ganz viel Frühling!

Bis bald

Eure

Anna Benz-Reichenauer BUREAUStyle.com Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.